Marian van de Wal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Marian van de Wal (* 21. Januar 1970 in Vianen) ist eine niederländisch-andorranische Sängerin und Hotelbesitzerin.

Die gebürtige Niederländerin zog 1999 in den andorranischen Ort L’Aldosa, wo sie ein Hotel eröffnete. 2004 nahm sie an der Castingshow Eurocàsting teil. Im Finale am 14. Dezember lag sie punktgleich mit der Sängerin Mar Capdevila auf dem ersten Platz, wurde aber dennoch zur Siegerin gekürt, da ihr das jüngste Jurymitglied den Regeln gemäß den Zuschlag gab.[1] Als Siegerin sollte sie die zweite Vertreterin Andorras beim Eurovision Song Contest sein, der 2005 in Kiew stattfand. In einer gesonderten Sendung stellte sie drei Titel vor: No demanis, Dona'm la pau und La mirada interior, wobei letzterer als Siegertitel hervorging.[2]

Beim Eurovision Song Contest in Kiew stellte sie das Lied im Halbfinale vor, wo sie mit 27 Punkten (davon zehn aus Spanien und sieben aus den Niederlanden) den 23. Platz erreichte und sich somit nicht für das Finale qualifizierte.[3] Es ist bis heute die zweithöchste Punktzahl, die Andorra im Wettbewerb erzielt hat.[4] Zu ihren Backgroundsängerinnen gehörte Anabel Conde.[5] Die englische und katalanische Versionen von La mirada interior wurden als Single veröffentlicht, hatten aber keinen kommerziellen Erfolg.

Später komponierte sie mit dem Gitarristen Oriol Vilella einige Titel, darunter die Single Waiting,[6] die ebenfalls kein Verkaufserfolg war. Sie verkündete die andorranischen Punkte beim Eurovision Song Contest 2007.

Van de Wal führt seit Jahren das Aparthotel La Tulipa im andorranischen Arans.[7] [8]

  • 2005: La mirade interior / A look inside yourself
  • 2007: Waiting

Weitere Lieder

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]
  • 2007: Breaking

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]
  1. http://eurovision.ndr.de/geschichte/andorra2.html
  2. ANDORRAN NATIONAL FINAL 2005. Abgerufen am 19. Mai 2022. 
  3. 2005 - Diggiloo Thrush. Abgerufen am 19. Mai 2022. 
  4. 2007 - Diggiloo Thrush. Abgerufen am 19. Mai 2022. 
  5. La mirada interior - info - Diggiloo Thrush. Abgerufen am 19. Mai 2022. 
  6. http://www.myspace.com/vandewal
  7. tulipaarans. Abgerufen am 19. Mai 2022. 
  8. Bild als Erinnerung zum ESC 2005 mit Helena Paparizou. Abgerufen am 19. Mai 2022. 

Gewinner: Griechenland  Elena Paparizou
2. Platz: Malta  Chiara • 3. Platz: Rumänien  Luminița Anghel & Sistem

Albanien  Ledina Çelo • Bosnien und Herzegowina  Feminnem • Danemark  Jakob Sveistrup • Deutschland  Gracia • FrankreichFrankreich  Ortal • Israel  Shiri Maimon • Kroatien  Boris Novković ft. Lado Members • Lettland  Valters & Kaža • Mazedonien 1995  Martin Vučić • Moldau Republik  Zdob și Zdub • Norwegen  Wig Wam • RusslandRussland  Natallja Padolskaja • SchwedenSchweden  Martin Stenmarck • Schweiz  Vanilla Ninja • Serbien und Montenegro  No Name • SpanienSpanien  Son de Sol • Turkei  Gülseren • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich  Javine • UkraineUkraine  Greenjolly • Ungarn  NOX • Zypern 1960  Constantinos Christoforou

Im Halbfinale ausgeschieden:
Andorra  Marian van de Wal • Belarus 1995  Anschalika Ahurbasch • Belgien  Nuno Resende • Bulgarien  Kaffe • Estland  Suntribe • Finnland  Geir Rönning • Irland  Donna & Joe • Island  Selma • Litauen  Laura & the Lovers • Monaco  Lise Darly • NiederlandeNiederlande  Glennis Grace • OsterreichÖsterreich  Global.Kryner • Polen  Ivan & Delfin • Portugal  2B • Slowenien  Omar Naber

Normdaten (Person): VIAF: 61804364 | Wikipedia-Personensuche  | Kein GND-Personendatensatz. Letzte Überprüfung: 1. November 2023.
Personendaten
NAME Wal, Marian van de
KURZBESCHREIBUNG andorranisch-niederländische Sängerin und Hotelbesitzerin
GEBURTSDATUM 21. Januar 1970
GEBURTSORT Vianen, Niederlande
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Marian_van_de_Wal&oldid=251658998"