Wikipedia:Auskunft/alt37

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14. März 2014

V-Fall und Fahnenflucht: Konsequenz?

Hallo zusammen. Folgendes Gedankenspiel kam mir gerade in den Sinn: Mal angenommen, der V-Fall träte ein, und es käme zur Mobilmachung. Weiterhin angenommen, ein Feigling (höhö) würde einberufen - er hat ja schließlich "gedient" - möchte aber auf Biegen und Brechen nicht kämpfen und begänge Fahnenflucht. Wie sähe die Strafe aus? Die Artikel geben "nur" Freiheitsstrafe her, und dass unter Anderem die Regelungen zum Freiheitsentzug geändert werden könnten, sprich, ich ginge dann möglicherweise länger in den Bau, als wenn ich zu Friedenszeiten stiften ginge. Da ich das aber im Zweifelsfall für besser halte, als jemanden zu erschießen - oder selbst erschossen zu werden - hätte ich damit eigentlich mein Ziel erreicht. Meine eigentliche Frage: Gelten für den V-Fall andere Strafen bei Fahnenflucht als im Frieden? Wenn ja, welche? Falls dem tatsächlich so ist, könnte das bitte jemand im Artikel Fahnenflucht ergänzen. Danke und Gruß, --DerFeigling (Diskussion) 23:46, 14. Mär. 2014 (CET) P.S.: Disclaimer: Mich interessiert die rein rechtliche Seite. Damit das nicht zu wildem spekulieren a la "Der Feind nimmt das Gefängnis ein und legt alle Insassen um" wird, gehen wir mal davon aus, dass unser politisches System sowie das Grundgesetz unangetastet bleiben, mein Gefängnis nicht vom Feind überrant wird, und wir den Krieg gewinnen.[Beantworten ]

Wenn das Truppendienstgericht oder hier besser Wehrstrafgericht schlau ist, dann lässt es den Delinquenten zuerst seinen Wehrdienst ableisten und dann seine Freiheitsstrafe. Sonst ist der Verteidigungsfall vorbei wenn er aus dem Bunker kommt und hat erreicht, was er will. Ich vermute aber mal, dass Wehrdienstverweigerung sowieso besser ist als Fahnenflucht und Wehrdienstverweigerung geht auch nachträglich. Geht sie aber auch im Verteidigungsfall? --84.147.123.180 23:56, 14. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Warum nicht einfach den Kriegsdienst verweigern? Das geht natürlich auch wenn man schon gedient hat. --Lidius (Diskussion) 00:00, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Organe der Gesetzgebung des Bundes können doch jederzeit das der Fahnenflucht zugrundeliegende Wehrstrafgesetz ändern, unter anderem wenn die Fahnenflucht im Verteidigungsfall überhand nimmt. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:58, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Eine nachträgliche Strafverschärfung für bereits begangene Straftaten ist in einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Deutschland aber nicht möglich. Nulla poena sine lege. Bei Adolf ging das noch. --Rôtkæppchen68 01:42, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Warum nachträgliche Strafverschärfung, wenn es überhand nimmt wird die Strafe halt verschärft. Beispielsweise werden die, die bis zu Zeitpunkt X Fahnenflucht begangen haben nach dem alten Gesetz eingesperrt und die Neufälle zukünftig an die Wand gestellt und erschossen. Is nix anderes als wenn heutzutage irgendwelche Bußgeldsätze angehoben werden. --Btr 09:34, 15. Mär. 2014 (CET) PS: Dass es in einem tatsächlichen V-Fall keine Verweigerung mehr gibt... davon gehe ich auch aus. Da werden halt die Wehrdienstverweigerer der letzten Jahre ganz schnell lernen müssen, wie man so eine Flinte bedient.[Beantworten ]
Wer nach Schaffung einer neuen Rechtslage immer noch von der Fahne wegbleibt, der wird nach neuem Recht an die Wand gestellt. Denn der Rechtsbruch besteht ja nicht nur genau im Zeitpunkt der Entfernung von der Truppe, sondern auch in der andauernden Abwesenheit. --Pyrometer (Diskussion) 10:31, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Und da zeigt sich wieder, dass Fahnenflucht dumm ist. Wenn man schon die ganzen Waffen zur Hand hat, muss man damit die Politbande einlochen, die den Schlamassel verbockt hat. -- Janka (Diskussion) 11:36, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
siehe auch Ziviler Ungehorsam & Henry David Thoreau: Militärischer Dienst im Krieg und die Bezahlung von Steuern stellen für Thoreau Fälle dar, in denen ein Bürger dem Staat aus Gewissensgründen den Gehorsam verweigern kann. --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 11:51, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Tja, die Tücken des Rechtsstaats. Heute gibts keine Fahnenflucht in D, weil jeder ein Recht zu verweigern. Will aber die Obrigkeit wirklich Krieg führen kann sich das schnell ändern, da wird dann mal eben wie gewohnt die Todesstrafe für Verweigerer eingeführt (bzw. die oben genannten rechtsstaatlichen Prinzipien werden schnell abgeschafft). Moderne Industriegesellschaften können praktisch keine ernsthaften Kriege mehr führen: Die müssten das Volk dazu bringen, selbst zu sterben, verstümmelt zu werden, Angehörige und seinen Besitz zu verlieren, nur dafür dass die Obrigkeit entweder weiterherrschen darf oder mehr Untertanen gewinnt. Man kann aber dann auch damit rechnen, siehe Janka, das in diesem Fall das Militär die Regierung wegputscht. (Bei der Krimkrise sieht man es ja wieder recht nett, jetzt stelle man sich vor die Russen marschieren in Deutschland ein: Die Elite flieht nach Übersee, die Bundeswehr kapituliert, einige Leute hängen Bettlaken ans Fenster bzw. stehen auf die Straße und fotografieren die anrückenden Truppen. Jedem wäre klar, das durch Widerstand nicht zu gewinnen ist.--Antemister (Diskussion) 13:17, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Geben tut es das. Laut Fahnenflucht#Bundesrepublik_Deutschland werden 50 Fälle pro Jahr geschätzt.
"Die Schule der Nation ist die Schule" sagte einer. Richtig! Das bedeutet aber nicht, dass man eine derartig zivilunkische Meinung unkommentiert stehen lassen kann. Dass es so weit kommen konnte. O tempora... :-) --Pyrometer (Diskussion) 14:12, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Was tatsächlich momentan nicht strafbar ist: Wehrkraftzersetzung (Da haste gerade noch mal Glück gehabt, Du Defätist :-) --Pyrometer (Diskussion) 14:23, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Diskussion wird etwas wirr. ("...an die Wand gestellt."). Durch den Verteidigungfall ändert sich nicht die Gesetzeslage hinsichtlich der Fahnenflucht. Die Höchstrafe für Fahnenflucht sind also 5 Jahre Freiheitsentzug, solange nicht andere Gesetze beschlossen werden. Die Verweigerung des Kriegsdienstes aus Gewissensgründen ist auch im Verteidigungsfall ein Grundrecht (vgl. Art. 12a GG).
Wenn Gesetze geändert werden ist immer, nicht nur im Verteidigungsfall, zu prüfen, ob das Widerstandsrecht nach Art. 20 GG berührt ist. Dabei ist es dann möglicherweise mit dem von Janka vorgeschlagenen Einlochen nicht getan sondern es sind verfassungskonforme rechtsstaatliche Zustände wiederherzustellen. (Man beachte aber in Art. 20 (4) GG die Formel: "...wenn andere Abhilfe nicht möglich ist".) Thomas Jefferson sieht schon 1787, als die bürgerliche Gesellschaft gerade in den Wehen liegt, die permanente Bedrohung des "Baumes der Freiheit" und daher die Notwendigkeit einer permanenten und konsequenten Verteidigungsbereitschaft, was unsere natürlichen Freiheiten betrifft: "The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure." Wenn man dafür warum auch immer zuviel Angst hat ist es aber sicherlich besser, Wegzulaufen als Mitzulaufen. Angst ist ja die vernünftige Schwester der Dummheit. --87.149.166.52 14:43, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wehrdiernstverweigerung oder gar Desertieren aus der kämpfenden Truppe (Fahnenflucht) nach Eintreten der Verteidigungsfalles, super. Und dann das Ganze, nachdem jemand vor dem V-Fall die Geborgenheit seines demokratischenb Landes genossen und sich trotz ggf. kritischer Einstellung in seinem Staat doch derart wohlfühlte, dass er ihn nicht vor dem Verteridigungsfall feiwillig verlassen hat. Wenn sich ein demokratische Staat in einem nachweislichen Verteidigungsfall auch bei Fahnenflucht nicht zu einer drastischen Antwort wie bsp. die Todesstrafe (Standgerichtlich) hinreissen läst, dann wäre mein Vorschlag folgender: unverzüglich Aberkennung der Staatsbürgerschaft, Einzihung sämtlichen Vermögens und unverzügliche Abschiebung in Richtung des Agressors. Was der anschließend mit solchen Leuten macht, ist eben seine Sache, Punkt. Wohl Willkommensgüße, stetige Nahrungsversorgung vom feinsten, Gesundheitsfürsorge, Beherbergung - am besten in einem eigenen Haus - finanzielle Grundversorgung usw., na sicher doch. denn der Agressor weiß ja, dass diese Leute wieder ganz schnell die Flocke machen werden, wenn es ggf. auch auf dieser Seite einmal eng werden sollte. -- 88.73.9.64 15:16, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, es gibt viele Menschen, die die Rechte eines Anderen nicht respektieren können, sich die Verfassung so zurechtbiegen, wie es gerade paßt. Und natürlich ist ein Mensch auch Teil der Gesellschaft, wenn er nicht in Kriegsbegeisterung ausbricht. Stark unterschiedliche Sichtweisen sind ein normales Phänomen von Gesellschaften. Der Dissens ist über die freie Meinungsäußerung, freie demokratische Wahlen und rechtsstaatlich zustandegekommene Gesetze auszutragen. Das ist zumindest der zivilisatorisch bisher als am sinnvollsten gefundene Weg. Die Aberkennung der Staatsbürgerschaft, entschädigungslose Enteignung und Vertreibung, weil sich jemand auf das Grundgesetz beruft, offenbart die fehlende Verfassungstreue dessen, der dies fordert. Und man sollte nicht vergessen, daß über der Verfassung auch noch Menschenrechte wirken. Außerdem: Spätestens seit Ghandi wissen wir auch um die ungeheure Kraft, die sich entwickeln kann, wenn man konsequent Nein sagt und sich verweigert. Es gibt ja auch nichts Ekelerregenderes als alte Leute, die junge Menschen in den Krieg schicken. Naja, vielleicht noch Leute, die die Todesstrafe als akzeptabel ansehen. --87.149.166.52 15:41, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
>Spätestens seit Ghandi wissen wir auch um die ungeheure Kraft, die sich entwickeln kann, wenn man konsequent Nein sagt und sich verweigert.
Ghandi hat gegen einen Rechtsstaat mit einer freien Presse agiert. (Ebenso wie - weniger friedlich - der Vietkong.) Nur deshalb konnte er mit seiner Technik gewinnen. Ich möchte nicht wissen, wieviele Minuten Ghandi 1940 in Polen als konsequenter Neinsager Erfolg gehabt hätte, bis er massakriert worden wäre. Oder als Kuwaiter nach Sadam Husseins Angriff. Allein mit friedlichen Mitteln kann man nicht alle Bösewichte im Zaum halten, und gerade die bösesten und skrupellosesten nicht. --Grip99 01:32, 18. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Weil wir eigentlich über Fahnenflucht reden: Ich hätte mir in der Vergangenheit mehr Menschen wie Walter Gröger oder Alois Steffen gewünscht als furchtbare Juristen, die ihre Todesurteile wegen Belanglosigkeit vergessen. --87.149.166.52 15:57, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Wieder einmal vollkommen d'accord. @88.73.9.64: Kein Staat und keine Gesellschaft hat das Recht, von mir zu verlangen, dass ich mich umbringen lasse oder dass ich einen anderen Menschen umbringe. Und Deserteure sind die wahren Helden. Friss es. --Jossi (Diskussion) 16:55, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Krieg/V-Fall - gibts den Quatsch immer noch? In der heutigen Zeit ist doch Angriff und Verteidigung sinnlos. Einfach dem anderen BEITRETEN (und etwa 10 Jahre später Kanzler und Präsidentenamt übernehmen).--Wikiseidank (Diskussion) 17:27, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Beeindruckend und unvergessen (und heute Jahrestag!): Der Israeli Ronny Edry aus Tel Aviv erklärte am 15. März 2012 auf seiner FaceBook-Seite einseitig den iranischen Menschen den Frieden: "Iranians. We love you. We will never bomb your country." (hier dieser wunderbare Mensch in einem YouTube-Clip). Tausende Israelis, Iraner und Menschen aus anderen Ländern schlossen sich an. (Beispiele und Beispiele) Anna Kemper schrieb in der Zeit vom 22. März 2012: "Gerade erst hat sich Ahmadinedschad in einem Interview mit dem ZDF unerbittlich gezeigt. Vielleicht brauchen er und Netanjahu genau das: einen Shitstorm voller Liebe." (Die Zeit, Nr. 13, 22. März 2012) --87.149.166.52 18:30, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
"Es gibt ja auch nichts Ekelerregenderes als alte Leute, die junge Menschen in den Krieg schicken. Naja, vielleicht noch Leute, die die Todesstrafe als akzeptabel ansehen." und "Kein Staat und keine Gesellschaft hat das Recht, von mir zu verlangen, dass ich mich umbringen lasse oder dass ich einen anderen Menschen umbringe. Und Deserteure sind die wahren Helden."
Die Verfasser derartiger Äußerungen haben offensichtlich vergessen, um welchen Fall bei der hier zuerst gestellten Frage es eigentlich geht: "Mal angenommen, der V-Fall träte ein, und es käme zur Mobilmachung. Weiterhin angenommen, ein Feigling (höhö) würde einberufen - er hat ja schließlich "gedient" - möchte aber auf Biegen und Brechen nicht kämpfen und begänge Fahnenflucht."
Die Bundesrepublik wird also beispielsweise von einem Aggressor mit oder ohne Kriegserklärung unter Einsatz von Waffengewalt angegriffen und von daher in einen Verteidigungsfall gebracht. Und eine Persohn, die in Friedenszeiten sich nicht unter Berufung auf das Grundgesetz zum Wehrdienstverweigerer erklärt hat, sondern mit dem Ableisten des Wehrdienst einverstanden war und dementsprechend militärisch ausgebildet wurde, will nun in einem von aussen aufgezwungenen Verteidigungsfall sich einfach aus dem Staub machen. Darum ging es und um nichts anderes. Und von solchen Typen soll ich mir erklären lassen, dass es in einer derartigen Situation immer besser wäre, sich einem Aggressor wiederstandslos zu ergeben, unabhängig davon, was dieser dem ganzen Land oder insbesonders den einzelnen Einwohnern und ihren Familien bereit ist anzutun? Habt ihr eigentlich noch alle Tassen im Schrank? 88.73.22.105 19:28, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich lese es so, daß du dir erklären lassen mußt, daß jeder Mensch, egal wie, über sich selbst entscheiden kann. Das ist die Geschäftsgrundlage. Und interessanterweise kann man dieses Recht nicht wegnehmen. Jeder kann immer und überall Nein sagen. Man kann nur jemand bestrafen, wenn er sein Recht für sich in Anspruch nimmt, diese, seine Freiheit in Anspruch nimmt. Aber man kann ihm damit dieses Recht nicht nehmen. Nichtmal den Menschen, die immernoch und seit vielen Jahren in Guantanamo eingesperrt sind. Viele Deutsche haben, auch nach dem Krieg, versucht, Marlene Dietrich zu bestrafen, weil sie (im Gegensatz zu Zarah Leander) nein gesagt hatte. (Die Leander wurde bestraft, weil sie nicht nein gesagt hatte.) Vielleicht ist ja ein System, das mich bestrafen will, wenn ich Nein sage, wenn ich sage: "Not in my name", wenn ich mich verweigere, vielleicht ist so ein System, das mir diese Freiheit nicht zugestehen will es einfach nicht wert, mit meiner Gesundheit und meinem Leben verteidigt zu werden? Vielleicht wäre ich aber auch, wenn ich damals gelebt hätte, 1936 wie viele zehntausend Andere nach Spanien gegangen, um die Republik zu verteidigen? Wer weiß. Bei "solchen Typen" weiß man ja nie. Wir haben da übrigens einen interessanten Artikel zu der philosophisch-staatsrechtlichen Grundlage des Neinsagens: Volkssouveränität. --87.149.166.52 19:48, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Vielleicht kannst du, oder willst du nicht verstehen; es geht bei der gestellten Frage zunächst einmal um die Bundesrepublik Deutschland, ein demokratischer Staat, so wie er aktuell ist und nicht etwa um eine Diktatur wie Deutschland im Jahre 1936! Und in der vorgestellten hypothetischen Situation befände sich jemand, der zuvor aus freien Willen sich für die Ableistung des Wehrdienstes entschieden hat, wohl wissend, dass er damit im aufgezwungenen Verteidigungsfall auch gesetzlich verpflichtet ist, unter Einsetz von Gesundheit und Leben diesen Staat dann zu verteidigen.
Selbstverständlich sollte niemandem - mit welchen Mittel auch immer - das prinzipielle Recht weggenommen werden, jederzeit immer wieder (auf eigenes Risiko) eigene Entscheidungen zu treffen und sei es (wie in dem hier zur Diskussion stehenden Fall !) sich gesetzbrechend letztlich als erbärmlicher Feigling aufzuführen. Die Bundesrepublik Deutschland von heute garantiert dir ja in diesem Zusammenhang gemäß dem Grundgesetz das Recht auf Wehrdienstverweigerung vor dem Ernstfall, aber nicht als ehemalig freiwilliger Wehrdienstleistender eine Fahnenflucht im Ernstfall. Sowas hat mit philosophisch-staatsrechtlichen Grundlage des Neinsagens rein garnichts zu tun.
Ewas völlig anderes wäre es, wenn aus welchen Gründen auch immer die Bundesrepublik Deutschland sich nach internationalen Maßstäben zu einer Diktatur entwickeln, eine kriegerische Auseinandersetzung provozieren und sie gegen jede nachweisliche Faktenlage zum Verteidigungsfall erklären würde. Dann hätte absolut jeder - ob militärangehörig oder nicht - das Menschenrecht auf Widerstand. Und ein diktatorisches Staatsgebilde, das seine Bürger vorsätzlich in einen derartigen Konflikt treibt, wäre es tatsächlich nicht wert, mit der Gesundheit und dem Leben seiner Einwohner verteidigt zu werden. Nur bitte schön, die Bundesrepublik Deutschland ist aktuell keine kreigstreiberische Diktatur, oder sind wir uns selbst darin nicht einig? 88.73.27.142 20:29, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
<kwätsch> Vielleicht kannst du, oder willst du nicht verstehen: Ich gestehe niemandem das Recht zu, mich dazu zu zwingen, einen anderen Menschen zu töten. Und ich gestehe niemandem das Recht zu, mich in eine Situation zu bringen, in der ich getötet werden kann. Jeder andere Mensch, der dieses Recht für sich in Anspruch nimmt und wie ich auf seiner Freiheit besteht, in diesen elementaren Fragen über sein Handeln selbst bestimmen zu können, hat meine Unterstützung - selbstverständlich auch gegenüber allen, die diese Freiheit der Selbstbestimmung nicht anerkennen oder beschneiden wollen, ob es nun Demokraten oder lupenreine Demokraten sind.
Dies geschieht nicht aus einer pazifistischen Grundhaltung heraus (deshalb das Beispiel der Internationalistas von 1936) sondern weil ich es niemand erlaube, in der Frage des Tötens und Getötetwerdens über mich und mein Handeln zu bestimmen. Ich vertrete die Auffassung, daß ich dieses universelle, unveräußerliche und unteilbare Recht habe, weil ich ein Mensch bin und daß ich dieses Recht auch völlig unabhängig davon besitze, mit was für einem Gesellschaftssystem ich es gerade zu tun habe.
Ich bin mir im Klaren darüber, daß das Bestehen auf meinem Recht Konsequenzen für mich haben kann. Deine unbeholfenen Beleidigungen sind ein Teil davon. Das hängt halt auch von den Rechts- Unrechts- und Gewaltverhältnissen ab, denen ich ausgesetzt bin und die ich nur zum Teil beeinflussen kann. Konsequenzen gehören dazu, wenn man auf seinen Rechten beharrt und wie ich oben schon schrub muß man seine Rechte und den "Baum der Freiheit" auch verteidigen - sie sind es wert. Und ich bin mir auch bewußt, daß das alles nicht auf meinem Mist gewachsen ist sondern seit einigen Jahrhunderten zu der normalen und selbstverständlichen Grundausstattung eines emanzipieren Citoyens gehört.
Deine Rechtsauffassung: "Die Bundesrepublik Deutschland von heute garantiert dir ja in diesem Zusammenhang gemäß dem Grundgesetz das Recht auf Wehrdienstverweigerung vor dem Ernstfall, aber nicht als ehemalig freiwilliger Wehrdienstleistender eine Fahnenflucht im Ernstfall." ist aus meiner Sicht eine irreführende und wirre Darstellung. Das Grundgesetz garantiert mir (provokant formuliert) das Recht auf Fahnenflucht. Allerdings ist Fahnenflucht strafbewehrt. Das Wehrstrafgesetz sieht für diesen Tatbestand eine maximale Freiheitsstrafe von 5 Jahren vor, unabhängig davon, ob der Verteidigungsfall beschlossen ist oder nicht. Das Recht auf Verweigerung aus Gewissensgründen besteht jederzeit, unabhängig vom Verteidigungsfall und unabhängig davon, ob ich mal bei der Bundeswehr war oder nicht. (Manche Menschen wachsen ja innerlich, lernen dazu und entwickeln irgendwann dann auch so etwas wie ein Gewissen.) Dafür, daß dir abwertende Beschimpfungen wie "erbärmlicher Feigling" recht locker über die Lippen kommen gehst du mit dem Recht und den Rechten anderer Menschen nicht besonders sorgfältig um. --87.149.166.52 21:43, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich sag mal danke für die vielen Antworten, vor allem an 87..., der als einer der wenigen wirklich an der eigentlichen Frage drangeblieben ist, die ich eigentlich genau deshalb mit Einschränkungen gestellt hatte, um das wilde Diskutieren und die ganzen persönlichen empfindsamkeiten, um die es inzwischen geht, zu vermeiden. imho hat er/sie sie auch am treffendsten beantwortet. Von meiner Seite aus ist das erledigt, dank' Euch nochmal. Ihr könnt natürlich gerne weitermachen :-) Gruß, --DerFeigling (Diskussion) 20:54, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

@ Benutzer:DerFeigling: Wenn wirklich nur das deine eigentliche Frage war: Gelten für den V-Fall andere Strafen bei Fahnenflucht als im Frieden? Wenn ja, welche? kann ich nur genauso allgemein sagen: 1) in allen Staaten wahrscheinlich ja 2) von Saat zu Staat sehr unterschiedlich. Und nun erkläre mir mal, wie willst du denn die vornehmlich so allgemein gestellte Frage anders als genauso allgemein beantworten? Und bitte wo erkennst du denn auf deine ach so allgemeine Frage in den Beiträgen hier eine treffendere Antwort. Man lernt ja nie aus ... 88.73.27.142 21:17, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

@Pyrometer/Feigling: Nach derzeitigem (?) Recht (also dass was ich vor meiner Musterung damals erfahren habe) kann auch ein aktiver Soldat weiterhin den Wehrdienst (bzw. eigentlich, den dienst an der Waffe) verweigern (machen doch auch manche, die nicht nach AFG wollen, und werden dann gemobbt). Fahnenflucht mag ja zwar strafbar sein, das zu tun wäre aber völlig sinnlos wenn ich auch legal den Dienst quittieren kann. Vielleicht gibts im V-Fall da andere Regelungen, die kenne ich aber nicht, und außerdem kann man dann verweigern kurz bevor der V-Fall beschlossen wird. Korrekt hätte ich schreiben müssen "Gibt es faktisch nicht", aber ich da nunmal schlampig. @IP 88.73: Das kann ein Staat sicher machen, dann ist das aber kein Rechtsstaat mehr, wobei die gestellte Frage aber voraussetzt, das auch im V-Fall weiter der Rechtsstaat besteht. Und wenn er das tut, dann stellt sich für mich als Untertan/Wehrpflichtiger die Frage: Wer ist hier denn nun eigentlich mein Feind, der angreifende Staat oder meine eigene Regierung, die verteidigen soll? (hier fehlt übrigens noch eine weitere Maßnahme: Die Kinder wegnehmen! Wer wenig materiellen Besitz, aber jung ist und eine gute Ausbildung hat, für den ist eine einigermaßen geordnete Auswanderung verschmerzbar). Zur zweiten Antwort: Es stellt sich die Frage was der Angreifer denn machen will. Wenn er einen Völkermord plant, könnte das Volk sich versuchen zu verteidigen, aber besser wäre es für den Einzelnen auszuwandern, das geht schmerzloser. (Israel wird sich weiter verteidigen, wenn der Aufwand dafür im Rahmen bleibt. Wird er aber zu groß, schränkt durch hohe Steuern und überlange Einberufungen und Todesopfer zu groß, werden die Juden weiterziehen). Wenn er einfach nur das Land besetzen will, dann lebt der Normalbürger halt mit höheren Steuern und weniger persönlichen Freiheiten weiter. Nur für die Obrigkeit wirds ärgerlich, die müssen mindestens Statusverlust, vielleicht Haft ertragen. @IP 87.149: Diese Aktion ist nur für Leute spektakulär die nur die westliche Propaganda kennen. Die Perser waren historisch immer die Freunde der Juden. Es waren schon die Perser die Juden aus dem babylonischem Exil befreit haben und bis 1979 hatten Israel und Persien gute Beziehungen.--Antemister (Diskussion) 21:49, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

OT zu Ronny Edry: Naja, das fiel aber in eine Zeit, als Ahmadinedschad und Netanjahu sich hochgeschaukelt haben. Aber im Prinzip hast du Recht. Der Blick in die Geschichte läßt manchmal hoffen. Gerade bei dem so festgefahrenen sogenannten Nahostkoflikt mit all den tiefen Verwundungen auf allen Seiten denke ich öfter an die deutsch-französischen Beziehungen, die gaaaanz früher auch mal mehr oder weniger freundlich waren und wie dann die alten Männer, Bismarck mit seiner Emser-Depesche-Lüge voran die Nationen in Krieg und "Erbfeindschaft" demagogisiert haben und wie cool heutzutage junge Franzosen und Deutsche miteinander klarkommen und sich um den Dreck in den Köpfen ihrer Urgroßväter und Ururgroßväter ("Jeder Stoß ein Franzos") nicht mehr kümmern. Das wünsche ich mir auch für den arabischen Raum. In vielleicht zwei, drei, vier Generationen, wenn die schlimmsten Verletzungen schon ein kleines bißchen verheilt sind, zu einem friedlichen und gelassenen Miteinander zu finden. Ronny Edry oder Barenboim mit dem West-Eastern Divan Orchestra sind für mich gute kleine Schritte dorthin. --87.149.166.52 22:12, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Noch vergessen: Das Mullah-Regime ist nicht antisemistisch, sondern nur antizionistisch (dass das nicht dasselbe ist ignorieren mancherlei Aktivisten die selbst wissen auch auch hier in der WP, wenn es zu ihrer Linie passt). Die iranischen Juden können leben ohne auffällige Repressionen (solange sie sich eben nicht offen zu Israel bekennen) und erhalten auch drei Sitze im Madschlis.--Antemister (Diskussion) 23:18, 15. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nachsatz @Antemister: "...kann auch ein aktiver Soldat weiterhin den Wehrdienst (bzw. eigentlich, den dienst an der Waffe) verweigern (machen doch auch manche, die nicht nach AFG wollen, und werden dann gemobbt)." Interessant ist, daß diejenigen, die dann traumatisiert und mit großen psychischen und seelischen Beschädigungen aus AFG zurückkommen, ebenfalls ausgegrenzt und als untaugliches Humankapital an den Rand gedrängt werden. Offenbar ein gesellschaftsübergreifendes Phänomen, wenn man an die Veteranen der us-amerikanischen Interventionen, an die britischen Veteranen des Falklandkrieges oder an die Opfer unter den Radartechnikern denkt. --87.149.185.64 20:13, 17. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

welche Konsequenzen?

An der Frage "V-Fall und Fahnenflucht: Konsequenz?" finde ich mehreres interessant: Darf der Bundesgauck­ler mich "zu den Waffen" rufen, also den Verteidigungsfall (Deutschland) (V-Fall) bestimmen? Nein, selbstverständlich nicht! Ich bin staatlich approprierter Kriegsdienstverweigerer lange bevor Bundeswehr-out-of-area­-Einsätze überhaupt zur Debatte standen/erlaubt waren. Da ich Zivildienst geleistet habe, kann ich nicht verpflichtet werden, mein sogenanntes "Vaterland" mit der "Waffe in der Hand" zu verteidigen. Ok, das spricht nicht gegen eine Verwendung meines "Menschenmaterials" in der Etappe oder bei den Sanis. Davon erfahre ich durch den Stellungsbefehl (Rotlink, you see?). Erst wenn ich diesem nicht Folge leiste, kommen mehrere bewaffnete Feldjäger zu mir. Vielleicht ist in diesem Moment das letzte, was ich sagen kann "Soldaten sind Mörder ". Als Rest bleibt vielleicht "auf Fahnenflucht erschossen" für meinen Grabstein. RIP --grixlkraxl (Diskussion) 05:48, 16. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Die Konsequenzen sind doch benannt. Bei Fahnenflucht maximal 5 Jahre Knast. Das ist dann auch eine Vorstrafe. Ich verstehe garnicht, was ihr immer mit erschießen und an die Wand stellen habt. Das sind schlechte Filme. Als es (im Westen) noch Totalverweigerer gab haben die sich von den Feldjägern holen lassen, den ersten Befehl, den sie bekommen haben, verweigert und sind dann eingefahren. Am nächsten Tag oder spätestens nach 21 Tagen haben sie wieder einen Befehl bekommen, verweigert und so weiter und so haben sie ihre BW-Zeit in der Zelle verbracht, haben irgendwann ein Verfahen bekommen und wurden verurteilt und danach rausgeschmissen, während ihre Kollegen, die sich haben herumhetzen und demütigen lassen oder irgendwann sich dumm und krumm gelangweilt haben. Es muß nicht inmmer gleich erschossen werden. Die Sache ist heutzutage auch mit einer Vorstrafe erlefigt. Als solche Typen wie Filbinger (das "solche Typen" läßt mich nicht los) in den letzten Kriegsmonaten Fahnenflüchtige zum Tode verurteilt haben, gab es, auch im Militärrecht, keine Rechtsstaatlichkeit mehr. Das läßt sich z.B. bei Otto Kirchheimer prima nachvollziehen ([1]). Auch im VT sind nicht alle Rechte außer Kraft gesetzt, obwohl zweifellos einige Aspekte des Notstandsrechts äußerst bedenklich sind. Auch der Waffengebrauch der Polizei in Deutschland inklusive Finaler Rettungsschuss unterliegen rechtlichen Einschränkungen. "Auf der Flucht erschießen" hat so keine gesetzliche Grundlage. Das ist Kino oder es ist fahrlässige Tötung oder sogar Mord. Und die Argumentation "Da ich Zivildienst geleistet habe, kann ich nicht zum Kriegsdienst mit der Waffe verpflichtet werden" ist zwar in sich richtig, führt aber in die Irre. Du kannst jederzeit den Kriegsdienst verweigern. Was du davor gemacht hast ist absolut unerheblich. Wurdest du als Verweigerer anerkannt, ist es leichter. Aber verweigern kannst du sogar, wenn du vorher 15 Jahre Berufssoldat warst. Statt einer Formulierung wie "Da ich Zivildienst geleistet habe, kann ich nicht verpflichtet zum Kriegsdienst mit der Waffe verpflichtet werden" finde ich (auch wenn du vielleicht nur von dir erzählt hast) als Argument besser: "Weil ich jederzeit verweigern kann, kann ich nicht zum Kriegsdienst mit der Waffe verpflichtet werden". --212.184.130.45 12:42, 16. Mär. 2014 (CET) Nachtrag: Sorry, ich hätte deutlich machen sollen, daß ich hier bereits als IP 87.149.xxx zugange war. Hab garnicht gemerkt, daß die wieder auf 212.184.xxx gesprungen ist. --212.184.130.45 13:53, 16. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@IP 212.184: Und wenn du jetzt kurz vor der Einberufung an die Ostfront steht, wo deine Lebenserwartung einige Wochen beträgt, entscheidest du dich dann für Krieg oder Knast? Nach heutigem Stand sind fünf Jahre Haft wenig gegenüber Tod oder Verstümmelung keine schlechte Wahl. Da müsste die Strafe schon eher fünf Jahre Folterhaft sein.--Antemister (Diskussion) 12:52, 16. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich bleib' dabei, dass die festzusetzen sind, die den V-Fall zu verantworten haben. Ein Tipp: Die Soldaten der Gegenseite sind es genausowenig wie die Kameraden. Schießt auf die Verbrecher, nicht aufeinander! -- Janka (Diskussion) 19:07, 16. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Make love, not war --Rôtkæppchen68 22:29, 16. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Sometime they'll give a war and nobody will come --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 09:02, 17. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Übergabe der Garde-Ulanenkasere in Berlin in der Nord-Moabiter Invalidenstraße an Mitglieder eines Arbeiter - und Soldatenrats 1918. --87.149.182.40 13:33, 19. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin. --84.137.115.21 12:59, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Weil's doch der Verbesserung dienen soll: Den Einberufungsbefehl (DE-lastig) haben wir, Stellungsbefehl nicht (vgl. Volltextsuche). Letzteren erhalten Weiße Jahrgänge ziemlich sicher nicht, oder doch? Übrigens kannte ich mal einen vom Volkssturm II. Aufgebot, den beim Weg zum Einsatz im Februar '45 die mitfahrenden Fronturlauber (kein SFR oder DmW!) überzeugen konnten, sich doch lieber in die Büsche zu schlagen. Ja, er hat das Jahresende erlebt. --grixlkraxl (Diskussion) 00:44, 18. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich habs schriftlich, dass ich niemals nicht unter keinen Umständen die Bundesrepublik verteidigen muss. Noch nicht mal am Hindukusch. Aus irgendeinem Grund wurde ich zwar eingeladen, aber nur, um sofort ausgemustert zu werden. *g* Allen anderen kann ich nur empfehlen drauf zu scheißen, wenn der V-Fall eintreten sollte. Wer sich für irgendwelche fiktiven Ideale einer Gesellschaftsform erschießen lassen möchte, gehört auch erschossen. So jemand muss nicht im Genpool der Menschheit bleiben. Und mehr als getötet zu werden, weil man nicht getötet werden wollte kann auch nicht passieren, oder ? 93.215.154.129 16:51, 18. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
>Allen anderen kann ich nur empfehlen drauf zu scheißen, wenn der V-Fall eintreten sollte. Wer sich für irgendwelche fiktiven Ideale einer Gesellschaftsform erschießen lassen möchte, gehört auch erschossen.
Supi, den letzten Satz würde auch Kim Jong-un unterschreiben und sogar bei der Umsetzung mithelfen. Also weiterhin immer schön die Ohren anlegen, hat ja bestimmt auch in der DDR wunderbar geklappt. Ohne Leute mit Zivilcourage und Courage wird man die Rechte, deren intensive Wahrnehmung Du bewirbst, nicht dauerhaft verteidigen können. --Grip99 01:27, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Mir fällt beim besten Willen kein Krieg ein, den Deutschland oder seine Vorgängerstaaten jemals in der Geschichte für "irgendwelche fiktiven Ideale einer Gesellschaftsform" geführt hätten. Ich sehe auch keinen Grund, warum Deutschland das in Zukunft tun würde. In Afghanistan hat man sich zuletzt mit einem autokratischen korrupten Wahlfälscher gemein gemacht, weil er als das kleinere Übel angesehen wurde. So weit ist es also mit den fiktiven und realen "Idealen einer Gesellschaftsform" offenbar nicht her, wenn alte Männer die jungen Männer in den Tod schicken bzw. ihnen die psychischen und seelischen Schädigungen zumuten, die Krieg und das Dilemma, jemand dabei töten zu müssen mit sich bringen. --212.184.142.172 17:26, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
>Mir fällt beim besten Willen kein Krieg ein, den Deutschland oder seine Vorgängerstaaten jemals in der Geschichte für "irgendwelche fiktiven Ideale einer Gesellschaftsform" geführt hätten.
Naja, Kosovo und Afghanistan könnte man schon in diese Richtung einordnen. Aber selbst wenn Du in diesem Punkt Recht hättest, hieße das ja nicht, dass es in Zukunft keinen Krieg geben kann, in dem sich Deutschland diese Frage stellen muss. Wer weiß, wie die beiden Weltkriege und insbesondere der zweite ausgegangen wären, wenn die Amerikaner (und im zweiten Weltkrieg die Franzosen, Briten, Australier, Neuseeländer, Südafrikaner, Kanadier usw.) so wie 93.215.154.129 gedacht hätten. Appeasement allein ist keine seligmachende Religion. Es muss immer mehr Good cop, bad cop sein, bei dem nicht nur das Zuckerbrot, sondern auch die Peitsche gezeigt wird.
>In Afghanistan hat man sich zuletzt mit einem autokratischen korrupten Wahlfälscher gemein gemacht, weil er als das kleinere Übel angesehen wurde.
Und? Auch das kleinere Übel kann ein Schritt in die richtige Richtung sein. Und zudem muss man die Absichten ex ante, also im Jahr 2001, betrachten. Auch wenn man hinterher nicht das Beabsichtigte umsetzen konnte, bedeutet das nicht, dass man keine guten Absichten verfolgt hatte. --Grip99 03:00, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Aber für einen autokratischen korrupten Wahlfälscher laß ich mich doch nicht erschießen. Und erst recht nicht für Leute, die sich mit ihm gemein machen. Das ist ja nun ein bißchen viel Kinderglauben, wenn man Deutschland in Sachen Kosovo und Afghanistan gute Absichten unterstellt. Und wenn man ein wenig über die geostrategischen Überlegungen von Churchill, Roosevelt, Truman und Stalin liest, stellen sich die Kriegsziele im WKII auch etwas differenzierter dar. Krieg ist in den allermeisten Fällen die Folge des Versagens der Politik und in der Regel sind es dann alte Männer, die politisch erbärmlich versagt haben und nun junge Männer in den Tod schicken, weil ihnen nichts Besseres mehr einfällt. Ich finde, das Kriegspielen können die alten Männer auch prima unter sich ausmachen und das Volk dabei in Ruhe lassen. :-) p.s.: Die Tymoschenko hat bis auf die Atombombensache das Telefonat bestätigt. Einen tieferen Blick in den Ungeist, in den Zynismus der Macht, der diese Verbrecher bestimmt, die uns in Kriege schicken wollen, kann man doch kaum erhaschen. Gute Absichten? Da lachen ja die Hühner... --87.149.190.191 03:38, 26. Mär. 2014 (CET) (auch als 212.184.xxx)[Beantworten ]
Du kannst Dich auch anmelden, dann bleibt der Name konstant. Und es stehen dann trotzdem nicht am nächsten Morgen die Feldjäger vor der Tür und wollen Dich nach Afghanistan schleppen.
>Aber für einen autokratischen korrupten Wahlfälscher laß ich mich doch nicht erschießen. Und erst recht nicht für Leute, die sich mit ihm gemein machen.
Nein, Du persönlich sowieso nicht, wenn Du nicht freiwillig das Risiko eingehst. Aber für diejenigen (in Afghanistan z.B. Frauen, Kinder), die einmal von einem Wandel profitieren könnten, lohnen sich eventuell auch geopferte Menschenleben. So wie auch Leute zur Polizei geben, obwohl sie im Dienst erschossen werden könnten. Es ist ziemlich illusorisch, zu glauben, dass man in einem großen Schritt von den Taliban zu einer Hochglanzdemokratie kommen könnte. Da sind fast immer irgendwelche Zwischenstadien erforderlich, in denen man sich mit mehr oder weniger dubiosen Gestalten arrangieren muss.
>Das ist ja nun ein bißchen viel Kinderglauben, wenn man Deutschland in Sachen Kosovo und Afghanistan gute Absichten unterstellt.
Was denn sonst? Gab es im Kosovo viel Öl? Viel Gas? Gigantische Absatzmärkte? Eine hohe geostrategische Bedeutung für die Bundesrepublik, wo doch damals bereits Italien, Griechenland, die Türkei und Ungarn in der NATO waren? Die große Mehrheit aller Parteien von CSU bis Grüne und eine Mehrheit der Gesamtbevölkerung hat damals den Kosovoeinsatz befürwortet. Waren das alles Kinder und Verbrecher, die ihre finsteren Absichten durchsetzen wollten? Und wenn ja, welche Absichten?
>Und wenn man ein wenig über die geostrategischen Überlegungen von Churchill, Roosevelt, Truman und Stalin liest, stellen sich die Kriegsziele im WKII auch etwas differenzierter dar.
Vor allem sollte man mal zwischen denen von Churchill und Stalin differenzieren und die beiden nicht in einen Topf werfen.
>Ich finde, das Kriegspielen können die alten Männer auch prima unter sich ausmachen und das Volk dabei in Ruhe lassen. :-)
"Volk in Ruhe lassen" heißt unter Umständen "Mörder gewähren und weitermachen lassen". Da ist die Ruhe dann für manchen Teil der Völker Totenstille.
Diejenigen, die Friedens- und Abrüstungsverträge geschlossen haben, waren übrigens auch meistens "alte Männer". Und die von Dir unten zitierte Timoschenko ist meines Wissen kein alter Mann und trotzdem nicht unbedingt vertrauenerweckend für jemanden, der auf Frieden setzt.
>p.s.: Die Tymoschenko hat bis auf die Atombombensache das Telefonat bestätigt. Einen tieferen Blick in den Ungeist, in den Zynismus der Macht, der diese Verbrecher bestimmt, die uns in Kriege schicken wollen, kann man doch kaum erhaschen. Gute Absichten? Da lachen ja die Hühner...
Du wirfst verschiedenste Fälle in einen Topf. Warum nennst Du nicht gleich Hitler? Der hat auch Waffen benutzt. Also dürfte nie mehr jemand anders Waffen benutzen, nicht einmal gegen Diktatoren? --Grip99 02:19, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich halte es mal kurz. Wenn du etwas genauer lesen würdest könntest du erkennen, daß ich durchaus keine Appeasement-Politik vertrete. Und daß ich mitnichten auf der Basis eines konsequenten Pazifismus argumentiere. Der Hauptkern unserer unterschiedlichen Sichtweisen scheint mir zu sein, daß ich mich nicht vor jeden Karren spannen lasse, bzw. wesentlich kritischer mit dieser Frage umgehe. Beispiel: Wenn du darauf verweist: "Die große Mehrheit aller Parteien von CSU bis Grüne und eine Mehrheit der Gesamtbevölkerung hat damals den Kosovoeinsatz befürwortet", dann beeindruckt mich das wenig. Meine Analyse war und ist eine andere und was ein CSU- oder Grünenparteigänger so denkt ist mir meistens herzlich wurscht. Die große Mehrheit der Gesamtbevölkerung hat übrigens auch den Ersten Weltkrieg befürwortet. Ich denke, daß viele Kriege stattfinden, weil die Akteure sehr unüberlegt und unkritisch ihre Haut zu Markte tragen und sich benutzen lassen. Daß man seine Freiheiten nur wert ist, wenn man sich auch bereit findet, sie gegen die "Tyrannen" mit seinem Blut zu verteidigen, hatte ich ja weiter oben (als 87.149.166.52 14:43, 15. Mär. 2014 (CET)) bereits mit dem Jefferson-Zitat angedeutet. Wir sehen uns aber ganz offensichtlich ganz unterschiedlich politisch (und militärisch) vertreten und haben wohl auch unterschiedliche Vorstellungen über die Bereitschaft und das Ausmaß, sich vertreten zu lassen. Ich würde z.B. in einer militärischen Struktur nur mitwirken, wenn die Kommandeure von den betroffenen Soldaten zeitnah gewählt und abgewählt werden können. Insofern schreiben wie hier wahrscheinlich aus sehr unterschiedlichen Welten heraus. Deine Welt ist mir wahrscheinlich nicht weniger fremd als es dir meine Welt erscheinen mag. --87.151.169.203 13:45, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
>Wenn du etwas genauer lesen würdest könntest du erkennen, daß ich durchaus keine Appeasement-Politik vertrete.
Wenn Du etwas genauer lesen würdest, könntest Du erkennen, dass ich das auch nicht behauptet hatte. Das Gegenteil war allerdings für mich auch nicht ersichtlich.
>Die große Mehrheit der Gesamtbevölkerung hat übrigens auch den Ersten Weltkrieg befürwortet.
Natürlich, die Mehrheit kann Unrecht haben. Ich vertrete manchmal auch Minderheitenpositionen, die können trotzdem richtig sein. Es ging mir nur um Deine Aussage "Das ist ja nun ein bißchen viel Kinderglauben". Es gibt zu fast allem mindestens zwei halbwegs akzeptable Sichtweisen. Wenn man über die Hälfte der Gesamtbevölkerung zu Unmündigen erklärt, dann spricht das nicht für eine realistische Weltsicht.
>Daß man seine Freiheiten nur wert ist, wenn man sich auch bereit findet, sie gegen die "Tyrannen" mit seinem Blut zu verteidigen, hatte ich ja weiter oben (als 87.149.166.52 14:43, 15. Mär. 2014 (CET)) bereits mit dem Jefferson-Zitat angedeutet.
Tut mir leid, aber diesen Beitrag hatte ich nicht Dir zugeordnet. Ich kann nicht für jede Einzel-IP eine Geo-Location machen und dann versuchen, sie gegenseitig einander zuzuordnen. Zumal eine Berliner Telekom-IP ja wohl auch nicht das Allerexotischste ist und keine halbwegs eindeutige Identifikation erlauben würde. Ein Grund mehr für Dich, sich anzumelden.
>Ich würde z.B. in einer militärischen Struktur nur mitwirken, wenn die Kommandeure von den betroffenen Soldaten zeitnah gewählt und abgewählt werden können. Insofern schreiben wie hier wahrscheinlich aus sehr unterschiedlichen Welten heraus. Deine Welt ist mir wahrscheinlich nicht weniger fremd als es dir meine Welt erscheinen mag.
Sonst nicht unbedingt, denn ich sehe ja durchaus die Problematik, nur nicht in dem von Dir behaupteten Maß in den von Dir genannten Fällen. André Malraux hat mal (allerdings in anderem Zusammenhang) gesagt: "Die Freiheit hat nicht immer saubere Hände."
Aber was diesen Vorschlag zeitnaher Wahlen der Kommandeure betrifft, erscheint mir Deine Idee schon sehr fremd. Meines Wissens gab es sowas beim Militär noch nie in der Weltgeschichte. Im Friedensfall mag es vielleicht funktionieren, aber im Krieg ist es doch utopisch. Wobei selbst im Frieden die Soldaten natürlich am ehesten Mutter Theresa zur Oberkommandierenden wählen würden. --Grip99 02:39, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

20. März 2014

Fahrerlaubnis

Mir hat jemand erzählt, dass eine Behörde (Die Führerscheinstelle)? einem den Führerschein aberkennen kann oder Zweifel an der Eignung für den Führerschein anmelden kann, auch wenn man ihn nicht direkt aufgrund eines Geschwindigkeitsverstoßes z.B. abgeben muss. Irgend was wischi-waschi artiges als Begründung. Gibt es das und falls ja, was ist die Rechtsgrundlage? --93.132.147.159 20:34, 20. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Beantwortet Führerscheinentzug#Regelungen_in_Deutschland deine Frage? --Engie 20:38, 20. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nein, ich meine das mit den "Zweifeln an der Eignung zur Führung von Kraftfahrzeugen" oder so ähnlich. Zweifel, die nicht in Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen stehen. Es gibt z.B. im Bussgeldkatalog nur Fahrverbot für zu hohe Geschwindigkeit, aber kein Führerscheinentzug und auch keine MPU. Die Frage ist, kann dennoch eine angeordet werden wenn man z.B. mit 300 durch eine Tempo 20 Zone rast. Oder wenn man z.B. bei einer Polizeikontrolle einfach weiterfährt. Solche Dinge. --93.132.147.159 20:44, 20. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Darauf wird doch im verlinkten Text eingegangen, siehe Führerscheinentzug#Verwaltungsrecht, es wird auch der zugrundeliegende Paragraph genannt. --Engie 20:50, 20. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Sache ist doch ziemlich einfach. "Ein Bewerber um eine Fahrerlaubnis muss:
...
das erforderliche Mindestalter für die beantragte Fahrerlaubnisklasse haben.
zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet sein (körperlich, geistig und charakterlich).
die Anforderungen erfüllen, die an sein Sehvermögen gestellt werden."
Jemand, der beispielsweise geistig stark behindert ist, ist nicht geeignet. Jemand, bei dem eine solche Behinderung im weiteren Verlauf seines Lebens auftritt (z.B. Demenz) ist nicht mehr geeignet.
Das alles steht aber nicht im Bußgeldkatalog, weil es nicht um Bußgelder geht. Hummelhum (Diskussion) 20:55, 20. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich spreche nicht von Führerscheinentzug und nicht vom Bewerben um eine Fahrerlaubnis und nicht über Dinge, die im Bußgeldkatalog beschrieben sind. § 11 Fahrerlaubnis-Verordnung "Werden Tatsachen bekannt, die Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung des Fahrerlaubnisbewerbers begründen, kann die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens durch den Bewerber anordnen." Legt man den §11 wörtlich aus, lässt er praktisch alles zu, da er ein Gummiparagraph ist. --93.132.147.159 20:59, 20. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das liegt in der Natur der Sache. Jeder Paragraph, jedes Gesetz, jede Verordnung, ist immer eine Verallgemeinerung und muss jedesmal im konkreten Fall (den der Gesetzgeber nicht kennen konnte) interpretiert werden. Das polemische Wort vom Gummiparagraphen bedeutet letztlich nur "Paragraph". In allen Bereichen, in denen die individuellen Eigenschaften eines Menschen relevant sind, gilt das in besonderem Maße. Hummelhum (Diskussion) 21:07, 20. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das trifft die Sache schon ziemlich gut. Gesetze müssen angewandt werden, und dazu müssen sie interpretiert werden. In der Praxis wird ein konkreter Lebenssachverhalt mit dem allgemein formulierten Gesetzestext verglichen, um festzustellen, ob er dazu passt. Den Vorgang nennen Juristen "Subsumtion". Damit die "richtigen" Fälle vom Gesetzestext erfasst werden, wird der Text ausgelegt. Dabei bildet im Allgemeinen der reine Wortsinn die äußerste Grenze; meist werden die Anwendungsfälle darüber hinaus weiter eingegrenzt. Die verschiedenen Techniken der Auslegung berücksichtigen zum Beispiel die Entstehungsgeschichte der Vorschrift, den (dokumentierten) Willen des Gesetzgebers, den Zusammenhang mit anderen Vorschriften usw. Juristen und Verwaltungsangehörige lernen sowas im Rahmen ihrer Ausbildung. Auch wenn also eine Vorschrift, wörtlich ausgelegt, "alles" zulässt, lässt sie in der Praxis eben doch nicht alles zu. Und damit die Behörden da auch nicht einfach machen, was sie wollen, hat uns der Gesetzgeber auch noch Gerichte geschenkt, die nachträglich überprüfen können, ob alles richtig gemacht wurde. --Snevern 21:43, 20. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hier steht ein bißchen was zur charakterlichen Eignung, und was es für Gründe gibt, daran zu zweifeln. --Joyborg 09:46, 21. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Und hier ein nettes Beispiel aus dem realen Leben. --Rudolph Buch (Diskussion) 09:58, 21. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Frage ist, kann dennoch eine angeordet werden wenn man z.B. mit 300 durch eine Tempo 20 Zone rast.
Oder wenn man z.B. bei einer Polizeikontrolle einfach weiterfährt. Solche Dinge.
[Betonung auf "dennoch" von mir] Eine MPU? --84.137.120.242 15:12, 21. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Aus dem Text, den ich oben verlinkt habe: "...hingegen kann eine einzige Ordnungswidrigkeit, die im Verkehrszentralregister einzutragen ist, bereits zu Eignungsbedenken führen, wenn es sich um eine besonders gefährliche Verhaltensweise handelt." - Tempo 300 in einer 20er-Zone gilt vermutlich als eine solche. Wobei da sicher nicht nur eine Geschwindigkeitsüberschreitung vorliegt, sondern vermutlich auch eine Gefährdung des Straßenverkehrs. Dann kann, laut unserem Artikel, eine "Entziehung der Fahrerlaubnis nach § 69 StGB [...] nur in Ausnahmefällen unterbleiben", ganz ohne MPU. - Das Haltgebot bei einer Polizeikontrolle zu mißachten ist verhältnismäßig dazu eher eine Lappalie, solange dadurch niemand gefährdet wird. Laut Bußgeldkatalog Nr. 129 eine Ordnungswidrigkeit, wenn auch mit 3 Punkten belegt. Aber als solche nicht "besonders gefährlich", und daher wahrscheinlich nicht geeignet, die charakterliche Eignung in Frage zu stellen <- letzter Satz ist reine Vermutung --Joyborg 20:34, 21. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Dachte: "Haftstrafe bis zu fünf Jahren". "MPU?" war eine Rückfrage an OP, der offenbar zu meinen glaubt bei "solchen Dingen" könne "dennoch" eine MPU angeordnet werden, "obwohl" sie nicht mit Alkohol oder Drogen zu tun haben. Da ist mit 300 durch die 20-Zone natürlich als ganz alkohol und drogenfrei nicht zu vergleichen? Und dafür eine MPU? .. ? Nee. 5 Jahre Knast. --84.137.118.251 15:40, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Verschiedenartigee Erlaubnisse können auch aus einem Anlass alle widerrufen werden. In der Regel führt eine Trunkenheitsfahrt im Auto auch zu erheblichen Zweifel an der Zuverlässigkeit als Pilot oder Kapitän und andersrum. --Eingangskontrolle (Diskussion) 11:03, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Gilt auch für Lokomotivführer. Und die Zuverlässigkeit im waffenrechtlichen Sinne kann damit auch dahin sein - wie schon manch ein Jägersmann hat erfahren müssen. --Snevern 17:30, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Und für Fußgänger, die sich gefährdend verhalten. --84.137.118.251 15:40, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Man braucht keine Erlaubnis, um als Fußgänger am Verkehr teilzunehmen, daher kann auch keine entzogen werden. SCNR.
Gemeint war wohl, dass auch Verstöße, die man als Fußgänger (oder Radfahrer) begangen hat, Folgen für Führerschein und andere Erlaubnisse haben können. Korrekter Hinweis. --Snevern 15:43, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Es kann sogar ein "Fahrverbot bzgl. erlaubnisfreier Fahrzeuge" verhängt werden. Also eine MPU für Fahrradfahrer, die gar keinen Führerschein besitzen, mit möglichem anschließendem Fahrrad-Fahrverbot. Siehe hier. --Joyborg 21:03, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Dachte an Haft. --217.84.91.224 15:44, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Es soll schon welche gegeben haben, die sind besoffen zu Fuß auf die Polizeiwache und hatten anschließend ihren Lappen los. Ich meine einer meinte auf dem Zebrastreifen ein Nickerchen machen zu können, das war auch taktisch unklug. Versuch mal nachts bei nasskaltem Wetter nur mit Unterhose und T-shirt bekleidet ohne Licht mit dem Fahrrad durch eine Großstadt zu fahren und wenn dich einer anhält und nach dem Ziel der Reise fragt, sagst du "Las Vegas und anschließend Hawaii", auch das hinterlässt lange haftenden Eindruck und ein paar berechtigte Zweifel bei den Behörden.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 22:31, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

22. März 2014

was haben die "(krim)inellen" ex-ukrainer davon, wenn die ihren Pass abgeben?

Ich sah heute Leute aus Krim im Fernsehen die absolut glücklich sind, den ukrainischen Pass abzulegen und den russischen zu beantragen. Ich möchte gern wissen was das bringt. Werden die Mieten unter Russland billiger in Krim? oder steigen die Löhne? Ist das Kindergeld oder die Sozialhilfe unter Russland z.B. 4,86 Euro (denke mal das ist ein Haufen Geld dort?) im Monat höher als in der alten Ukraine? Sorgt Russland für seine Bürger besser als es die Ukraine tat? Freuen die sich einfach darauf, Rubel zu haben anstatt ihre alte abgewertete Währung?
Oder welchen Grund kann es geben, das jemand so frohlockend in die Kamera grinst und sich freut seinen Pass endlich los zu werden? Ich verstehe es nicht.. Das wäre so als würde sich einer seinen DDR Pass zurück wünschen... --212.223.157.197 06:06, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

das Wortspiel ist unangebracht.
Könnte damit zusammenhängen, dass die Mehrheit der Einwohner der Krim keine Ukrainer sind, sondern Russen. Und dass beträchtliche Teile der Bevölkerung der Krim die Wiedervereinigung mit Russland nicht erst seit wenigen Wochen, sondern schon seit Jahrzehnten wünschen, findest du in Krim#Geschichte und Autonome Republik Krim#Geschichte.--Niki.L (Diskussion) 07:52, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Es gibt übrigens erstaunlich viele, die sich ihren DDR-Pass zurückwünschen - so wie es sogar welche gibt, die mit vollem Ernst behaupten, unter Hitler sei eigentlich alles besser gewesen. Und mal unter uns: Die Ukraine ist eines der korruptesten und ärmsten Länder des Kontinents, warum sollten die Krim-Bewohner sich alle darüber freuen, da dazuzugehören? --Snevern 09:17, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Tja, und bisher denken sie, dass es Ihnen in Russland besser ginge. Dass Russland kein bisschen weniger korrupt ist und dass die Einkommen dort allenfalls im Mittel höher sind als in der Ukraine, wissen sie noch nicht. Wahrscheinlich wird Russland auch einiges an Geld in die Krim schieben, Wirtschaftlichkeit zählt da nicht. Noch nicht gemerkt haben sie aber auch, dass die Krim zu einem erheblichen Teil vom Tourismus lebt und dieser durchaus einen Einbruch erleben kann. Die Ukraine muss ja nur die Zufahrt für Russen über ihr Gebiet abriegeln, dann fehlen die zahlreichen auf dem Landweg anreisenden Russen als Kunden. MBxd1 (Diskussion) 09:23, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich habe nicht gesagt, dass es ihnen besser gehen wird - ich glaube aber, dass viele genau das denken. Insbesondere die Russen und russischstämmigen unter ihnen. Russland hat eine glorreiche Vergangenheit als Hauptbestandteil der UdSSR. In den Augen vieler hat Gorbatschow ihnen das kaputtgemacht. Und jetzt haben sie wieder einen starken Mann, der sie vermeintlich zu alter Größe zurückführt. Starke Männer hat es in der Geschichte schon viele gegeben, und oft werden sie vom einfachen Volk als Heilsbringer verehrt.
Die Ukraine weist Russland in seine Schranken und riegelt die Zugänge zur Krim für russische Touristen ab, ja? Und am darauffolgenden Tag fällt grüner Schnee. Wenn die Ukraine was gegen die Russen tun könnte, wäre die Krim jetzt noch ein Teil davon.
Und in ein paar Wochen oder Monaten bietet Putin Frau Merkel (und dem Rest des freien Westens) irgendeine Wohltat an, und dafür wird sie den Anschluss der Krim an Russland anerkennen. In der Kirche folgt am Schluss auch immer ein "Amen". --Snevern 09:33, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Ukraine muss Russen nicht die Durchfahrt durch ihr Land zur Krim erlauben. Bisher scheint das aber kein Thema zu sein. MBxd1 (Diskussion) 09:58, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ist nicht die Rente und das Sozialprodukt in Rußland wesentlich größer als in der "alten Ukraine"? Gibt es bestimmt Informationen zu im Netz. 78.35.228.50 09:39, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Erträge muss die Krim entweder selbst erwirtschaften, oder sie kriegt alles von Russland hinterhergeschmissen. Erfahrungsgemäß eher letzteres. MBxd1 (Diskussion) 09:58, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Vielleicht wollen die einfach nu dableiben dürfen? --Eingangskontrolle (Diskussion) 18:35, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich verstehe die freiwillige Ausbürgerung der Krim-Bewohner auch nicht. Immerhin lebten dort etwa fünf Prozent der ukrainischen Bevölkerung, die großteils russisch ortientiert gewählt haben. Während die letzte Präsidentschaftswahl knapp russisch orientiert ausgegangen ist (Präsidentschaftswahl in der Ukraine 2010#Stichwahl), ist das Verhältnis der politischen Lager jetzt in Richtung Europa verschoben. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:10, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn man sich die Filetstücke aus dem Schlachtvieh herausgeschnitten hat, wen interessiert dann noch, wem die Schlachtabfälle gehören? --Snevern 10:00, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das ist jetzt aber sehr abfällig dargestellt. Aus politischer Sicht Russlands ist das so, denn andere Gebiete der Ukraine wird es nicht annektieren können (da greift dann selbst die Propagandalüge der "Wiedervereinigung" nicht), dafür sind die ukrainischen Bevölkerungsanteile zu groß. Es ist schon so, dass damit die prorussische Bevölkerung in der Ukraine deutlich reduziert wird. MBxd1 (Diskussion) 11:29, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, natürlich ist das ein wenig polemisch formuliert. Objektiv zu sein ist in einem solchen Fall kaum möglich.
Ich kann auf der anderen Seite keineswegs ausschließen, dass in den nächsten Monaten vielleicht noch die eine oder andere Region ihre Sehnsucht äußert, ins russsische Reich heimzukehren, sich von der ukrainischen Zentralregierung loszusagen und den Beitritt zur russischen Föderation zu beantragen. Warum auch nicht? Alles streng demokratisch und gewaltfrei - nicht wie im Falle der Krim, wo es doch zur einen oder anderen Auseinandersetzung kam. Und ob das im Einklang mit der ukrainischen Verfassung ist, ist zweitrangig: Je nachdem, wie man es betrachtet, hat die Ukraine ja zur Zeit und bis auf weiteres gar keine legitime Regierung. Und wer ist Putin, dass er es wagen würde, Russen und russischstämmigen Ausländern aus ehemaligen Sowjetrepubliken die Tür vor der Nase zuzuschlagen!?
Rechnen tue ich damit allerdings nicht, ganz persönlich und subjektiv. --Snevern 12:50, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Situation ist aber grundsätzlich anders als auf der Krim, weil die gesamte Ukraine (außer der Krim) traditionelles ukrainisches Siedlungsgebiet ist. Die Russen sind Zuwanderer und dominieren insbesondere in den Städten. So eindeutig ist das mit den russischen Mehrheiten gar nicht. MBxd1 (Diskussion) 13:46, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
So einfach, Partei der Regionen und KP als „russisch orientiert", Vaterlandspartei, Freiheitspartei und Udar dagegen als „Richtung Europa" zu identifizieren, ist es meines Erachtens nicht. --Chricho 1 2 3 14:10, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Stell dir die folgende, hier übertriebene Situation vor: Du bist Deutscher, lebst aber z. B. im französischen Elsass. dir geht es dort nicht akut schlecht, aber: Die Gesetze werden von Leute gemacht die nicht deiner Nation angehören. Du hast den Pass eines Landes, mit dem du nicht identifiziert. Die Amtssprache ist für dich eine Fremdsprache, die nur mehr oder weniger beherrscht. Deine Kinder gehen auf eine französischsprachige Schule. Staatliche Feiertage haben keine Bedeutung für dich, und an deinen Feiertagen musst du in die Arbeit. Höhere berufliche Positionen sind kaum erreichbar, weil Muttersprachler bevorzugt werden (vor allem im Staatsdienst). Und so weiter. Ich denke, da in so einer Situation wärst du nicht unglücklich, wenn das Elsass wieder deutsch werden würde.--Antemister (Diskussion) 13:39, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Diese Darstellung hat nur rein gar nix mit der Situation auf der Krim zu tun. Die Russen wurden dort in keiner Weise diskriminiert, und Russisch war auch Amtssprache - völlig unabhängig von Gesetzen in jüngerer Zeit. MBxd1 (Diskussion) 13:46, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich sagte doch, übertrieben, icweiß auch das dort russich Amtssprache war. Aber die Russen dort lebten nicht in "ihrem" Nationalstaat.--Antemister (Diskussion) 14:03, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das ist ja alles richtig, aber es geht doch an der politischen Wirklichkeit völlig vorbei. Wenn sich ein Regionalparlament mehrheitlich für eine Volksabstimmung entscheidet, wenn diese Abstimmung dann überstürzt und ohne internationale Beobachter durchgezogen wird und wenn sich ein wundersam hohes Abstimmungsergebnis ergibt - wer soll dann hinterher sagen, was wirklich passiert ist? Wer kann denn jetzt wirklich mit Gewissheit sagen, dass die Abstimmung auf der Krim bzw. deren Ergebnis manipuliert war? Es mag sein, dass die Bevölkerung im Donezbecken überwiegend pro Europa eingestellt ist, aber das heißt doch nicht, dass dort nicht auch irgendwann eine Abstimmung mit einem Ergebnis von 90 % oder mehr für einen Beitritt zu Russland enden könnte. Auch dann würden die einen "Manipulation" schreien, genau wie sie es jetzt tun, und die anderen würden "Demokratie" und "Wille der Bevölkerung" sagen, genau wie sie es jetzt tun. Was wirklich passiert ist, wissen nur wenige Insider, und was offiziell passiert ist, wird später mal in den Geschichtsbüchern stehen. Und da werden die einen Geschichtsbücher von der Verwirklichung des freien Willens der Bevölkerungsmehrheit sprechen - und die anderen von völkerrechtswidriger Annexion.
Es gibt keinen neutralen Schiedsrichter, der bei einem Foul pfeift und dafür sorgt, dass alles nach den Regeln abläuft. Und wenn es um Macht und wirtschaftliche Interessen geht, zählt der Wille der Bevölkerung wenig - nicht einmal hierzulande, aber noch weniger in Russland oder der Ukraine. --Snevern 15:11, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Und wenn die Regionalregierung oder das Regionalparlament der Krim vorgeschlagen hätte, die Volksabstimmung unter internationaler Kontrolle durchzuführen (UN, OSZE oder was auch immer) – hätte der Westen dann zugestimmt? Na eben. Es ging auf beiden Seiten um geopolitische Interessen, nicht um den Willen der Bevölkerung. --Jossi (Diskussion) 13:01, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das wird man leider nie erfahren. Ich jedenfalls wäre gespannt gewesen, wie der Westen reagiert hätte, wenn man das vorgeschlagen hätte, stattdessen hat man OSZE-Beobachtern den Zugang verwährt.--IP-Los (Diskussion) 22:44, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Man braucht nicht viel Phantasie, um sich klarzumachen, was bei Anwesenheit von OSZE-Beobachtern während der Abstimmung passiert wäre: Genau dasselbe. Man hätte zweifellos Verstöße gegen die Regeln für eine faire und freie Abstimmung festgestellt, selbst wenn es nur die Präsenz von Bewaffneten gewesen wäre, und man hätte noch immer gesagt, dass das (von Kiew aufgelöste!) Regionalparlament gar nicht befugt war, eine Abstimmung anzusetzen und dass das Ergebnis gegen die ukrainische Verfassung verstieß. Im Ergebnis hätte sich nichts geändert, denn es war von vornherein eine, wie Jossi bereits zutreffend formulierte, von geopolitischen Interessen geprägte Haltung zu dem Vorgang. Und auf diese geopolitischen Interessen hätten OSZE-(削除) Feigenblätter (削除ここまで)Beobachter natürlich überhaupt keinen Einfluss gehabt. --Snevern 14:49, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Franconia

Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte.

Was für Attribute bzw. Darstellungsmerkmale in der Kunst hatte die Franconia, die Personifikation der Region Franken?

Im Artikel werden nämlich nur Brunnen mit Franconia-Statuen behandelt, im Internet findet sich unter "Franconia" nur die englische/lateinische/französische/italienische Bezeichnung für den Landstrich oder Auflistungen von irgendwelchen Studentenverbindungen und Vereinen wie Franonia Aachen o.ä.. Weiß einer etwas über die Franconia? --84.149.185.69 10:02, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich hab außer den beiden Brunnen nur das Wandmosaik im Hauptbahnhof Nürnberg gefunden.[2] Dort trägt Frankonia natürlich nicht die Würzburger Stadtfahne, die an den beiden im Artikel genannten Brunnen zu sehen ist. In der Rechten hält sie das Schwert, in der Linken eine Sichel. Die Sichel passt auch zu den acht Gersten(?)ähren, die sie umgeben. Außerdem ist auf dem Mosaik noch eine Fabrik und ein Flügelhelm zu sehen. --Rôtkæppchen68 14:59, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hier das Bild in groß: [3] --Cubefox (Diskussion) 17:51, 22. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich bezweifle mal, dass die Fabrik ein traditionelles Atribut der Franconia ist. Was hat es mit den Rädern (?) auf dem Kleid auf sich und warum ist sie in blau und nicht in rot-weiß oder anderen Farben gehalten?
Ich frage mich auch, was die „Halteverbote" auf dem Kleid sollen und warum der Fränkische Rechen in keiner der drei bisher betrachteten Darstellungen vorkommt. --Rôtkæppchen68 12:56, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Zusatzfrage: Warum gibt es so wenige Abbildungen der Franconia? Zwei Brunnen und ein Bild am Nürnberger Hbf sind nicht grad viel.--84.149.150.149 10:33, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Es steht eine Frankonia (1853) unter den 20 Kolossalstatuen an der Befreiungsahalle in Kelheim. --92.141.16.136 04:00, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Sichel steht für Landwirtschaft, die Fabrik für Industrie, der Flügelhelm (Merkur) für Handel und das Schwert für Justiz und Verwaltung. Die „Halteverbotszeichen" sind Radkreuze und symbolisieren wohl den Jahreslauf (stammt das Mosaik in Nürnberg zufällig aus den 30er Jahren?). Natürlich alles keine spezifisch fränkischen Attribute, sondern mehr so allgemeine Tralala-Symbolik à la „Blühe, fränkisches Mutterland". --Jossi (Diskussion) 14:28, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

23. März 2014

Frage zur Klassischen Musik

Wir haben all die großen alten Künstler wie Beethoven, Tschaikowsky oder Chopin (Den höre ich ganz gerne) Wenn man Klassik Radio hört gibt es 1000erlei Interpretationen deren Werke. Oder klassische Interpretationen moderner Musik, Filmmusik usw. Ich bin vollkommen unbeleckt was dieses Thema angeht. Ich höre es nur gerne ab und an und frage mich seit einiger Zeit: Sind die all die großen Komponisten vor 200 Jahren ausgestorben und wir wiederholen das seit dem nur noch? Oder habe ich einfach keine Ahnung und es gibt viele neue Komponisten die ich einfach nur nicht kenne? --78.50.220.81 17:51, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Die modernen Klassiker, die der klassischen Klassik nachkommen, findest du heute im Soundtrack-Bereich von Film und Videospielen (z.B. Hans Zimmer, Nobuo Uematsu). Die Moderne Klassik hingegen ist, imo, unhörbar und ein typischer Fall von, edgy, edgy, edgier und der Versuch von Selbstprofilierung unter möglichst großer Abgrenzung von dem was vorher kam, während man sich gleichzeitig damit vergleicht (nicht signierter Beitrag von 87.156.41.218 (Diskussion) 18:15, 23. Mär. 2014 (CET))[Beantworten ]
Es gibt eine Menge bedeutender Komponisten aus dem 19/20. Jahrhundert. Richtungen wie französischen Impressionismus (Debussy, Ravel), den italienischen Verismo, oder die duetsche Spätromantik. Die Moderne zeigt sich auch in der Groupe des Six, oder zurzeit bei der im Trend liegenden amerikanischen Minimal Music. --Schlesinger schreib! 18:26, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Danke. Ich meinte vor allem jetzt lebende Komponisten. (das hätte ich präzisieren sollen) --78.50.220.81 18:31, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, das stimmt absolut: Heute "hoerst du" hauptsächlich männliche Komponisten, die vor 100 und mehr Jahren sozusagen "ausstarben", nicht nur im Klassikprogramm/Funk, sondern auch in den öffentlichen Konzerten (Ausnahmen ausgenommen). Das Problem ist die Organisation: Diese und die "Klassiker" hängen eng mit den immer grösser gewordenen Orchestern/Dirigenten zusammen u.a. Eine kostspielige und schwierige Organisation, die hat sich 100 Jahre lang eingespielt. Noten, Räume, Publikum, Reklame. Neue Musik, davon gibts phantastische Krzysztof Penderecki, Witold Lutoslawski, Gloria Coates hats schwer. Nicht jedoch bei den Insidern. Es gibt dafür SonderOrganisationen, z.B. den Deutschen Musikrat usw. ....--Motmel ♫♫♪ 19:13, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Errm was :) [4] ? Hab ich ein falsches Stück erwischt? Das ist kompletter Experimentalmüll. Oh und das ist Lärm: Weiblicher Lärm in diesem Fall. [5] --78.50.220.81 19:36, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
SCNR, Penderecki aus jüngerer Zeit ist besser „hörbar", [6]; böse Zungen sprechen auch von einer Mutation in einen „Penderadetzki" ... -- Density Disk. 20:11, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Danke das du meine Meinung geändert hast zu Penderecki. Das ist Musik. Nicht meine, aber immerhin sehr kunstvoll. Gibt es auch junge Komponisten? 20, 30, 40 Jahre alt die großartiges schaffen? --78.50.220.81 20:21, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Schau mal hier (und in der grafischen Übersicht direkt darunter). --87.163.85.229 20:29, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
So ganz junge fallen mir gerade nicht ein, aber bspw. stammt dieses Violinkonzert von 2005, der Komponist Thomas Schmidt-Kowalski ist erst kürzlich verstorben. Auf Deiner "Wellenlänge" könnte vielleicht auch der momentan recht populäre Zeitgenosse Ludovico Einaudi liegen (Beispiel). -- Density Disk. 20:33, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Klassische Musik wird oft für Spießerwissen genutzt. Mit der Vorliebe für klassische Musik wird ein Bildungsgrad vorgespielt, der einer näheren Untersuchung nicht standhalten würde. Es ist einfacher sich einige wenige "Klassiker" zu merken, als sich intensiver mit der Materie zu beschäftigen und gleichwertige Kompositionen zu erkennen.--Wikiseidank (Diskussion) 21:16, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Klassische Musik – wozu im weiteren Sinne auch die Musik der Romantik gezählt wird – gehört einer bestimmten geschichtlichen Epoche an: der des aufstrebenden und sich dann etablierenden Bürgertums. Solange das Bürgertum als lebendige und gestaltende soziale Kraft lebte und strebte, fand es seinen Ausdruck in dieser Musik: teils der eigenen Gefühle, teils des Bedürfnisses nach Repräsentation (und Selbstfeier). In dem Maße, in dem das Bürgertum an sozialer Bedeutung verliert, wird auch die Musik „historisch". Das heißt, die alten Traditionen entwickeln sich nicht mehr fort. Dieser Prozess beginnt mit der Katastrophe des Ersten Weltkriegs, hat seinen Höhepunkt in den Barbareien, die dem folgten, und erhält seinen Gnadenstoß in den aktuellen Umwälzungen im Zeichen der Machtwirtschaft. Dazu kommen innermusikalische Entwicklungen, die recht gut, wenn auch nicht immer exakt, mit den historischen Prozessen korrespondieren: die Überschreitung der Tonalität, also der von einer Tonart bestimmten Musik etc. Das Projekt Abendland (und damit auch seine vorerst letzte gesellschaftlich herrschende Form, das Bürgertum) sind an einem historischen mehr End- als Wendepunkt angelangt, von dem niemand weiß, wie es weitergehen wird. Das findet seinen Niederschlag in allen ästhetischen Bereichen, in der Musik wie in der Malerei oder der Literatur. 146.60.131.96 22:33, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Alte Klassik hat auch den Charme, dass die Noten inzwischen lizenzfrei sind. Nicht die Leistung des Orchesters, welches einen guten Mehrwert daraus ziehen kann. Das mag auch im Text von Georg Kreislers „Musikkritiker" sarkastisch durchklingen. --Hans Haase (有问题吗) 07:09, 24. Mär. 2014 (CET) „Erst nach dem er tot ist, ist er gut..."[Beantworten ]
eine sehr gute Frage. Ich denke dass man dies evolutionär betrachten muss. Meines Wissens hat Mozart extra für ein von ihm entworfenes Musikinstrument Partituren erstellt. Also geht es eng einher mit der Frage des derzeit möglichen. Im elektronischen Bereich spricht man derzeit auch von Bedroom-Producern - weil sie Musik auf dem Computer machen können. Heute ist das modelieren von Tönen viel einfacher als früher, wo man noch speziell angefertigte Instrumente benötigte. Die damaligen Ergüsse werden auch heute noch gerne gehört. Wenn ich dann aber an einen Jean Michel Jarre denke, so kommen wir dem heutigem Stand schon näher. --80.108.60.158 16:31, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Jean Michel Jarre zu nennen, schreit auch nach Tangerine Dream. --217.84.91.224 15:41, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Instrumentaler Jazz hat auch was klassisches. --217.84.91.224 15:41, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wie schon oben gesagt ist das eine Frage der Definition. Die "alten Klassiker" sind tatsächlich ausgestorben, sonst wären sie ja keine. Neue Kompositionen mit "klassischen" Instrumenten gibt es aber zu Hauf. Kein anständiger Film kommt ohne Orchestermusik aus. Beispiele sind Ennio Morricone ("Spiel mir das Lied vom Tod", "Kill Bill 2" usw) oder Jerry Goldsmith ("Raumschiff Voyager"). Dann gibts die Musical, viele von Andrew Lloyd Webber. Es gibt auch Solisten wie z.B. Lindsey Stirling. --Optimum (Diskussion) 17:08, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hat hier wirklich noch niemand auf den Artikel Neue Musik verlinkt? Der sollte eigentlich für jeden an dieser Thematik Interessierten die erste Anlaufstelle sein.
Und ja, diejenigen heutigen Komponisten klassischer Musik, die innerhalb der Musikwelt ernstgenommen werden, schreiben in alle Regel Stücke, die, nun sagen wir, wenig massengeschmackskompatibel sind. Entsprechend sind diese Komponisten auch meist nur einem relativ kleinen Kreis von Interessierten bekannt, wohingegen die Namen Mozart und Beethoven auch der größte Banause schon mal gehört haben dürfte. Und ja, dass das so ist, liegt nicht, oder zumindest nicht nur daran, dass die Kompositionen heutiger Komponisten neu sind und sich bislang nicht durchsetzen konnten. Arnold Schönbergs Fünf Orchesterstücke op. 16 sind inzwischen gut 100 Jahre alt und führen trotzdem immer noch dazu, dass sich perlenbehangene alte Tanten im Konzert die Ohren zuhalten (selbst erlebt). Giacomo Puccinis Oper Turandot ist jünger, und die darin enthaltene Arie Nessun dorma! ist ein absoluter Gassenhauer, der in keiner Tenor-Schmetter-Gala fehlen darf.
Warum ist das so? Darüber haben sich schon viele kluge Menschen Gedanken gemacht. Nur ein kurzer Einwurf von meiner Seite: Auch in anderen Kunstformen hat man sich ab dem frühen 20. Jahrhundert zunehmend von dem entfernt, was in der breiten Masse der Menschen als "schön" empfunden wird. Kein Maler, der in der Kunstwelt ernst genommen will, käme heute noch auf die Idee, Porträts oder Landschaftsdarstellungen im Stile des 18. Jahrhunderts zu malen. Wenn heutige Maler überhaupt noch gegenständlich malen, dann doch zumindest in erheblicherweise verzerrt und verfremdet. Einfach nur die Realität abzumalen und sie so gut wie möglich zu treffen, ist längst passé. Und entsprechend hat man sich in der Musik irgendwann von den althergebrachten Prinzipien der Tonalität verabschiedet. Interessanterweise ist moderne (bildende) Kunst zumindest in Teilen durchaus massentauglich, wohingegen Neue Musik wohl auf Dauer das Vergnügen eines kleinen Kreises von Insidern bleiben wird. --SCPS (Diskussion) 17:13, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Dein Argument funktioniert aber nur, wenn Du "die Musikwelt" umgekehrt als die Menschen definierst, die eben nur nicht-tonale Musik ernst nehmen. Meiner Erfahrung nach ist das aber nur ein sehr, sehr kleiner Teil der Musikwelt, und seit mindestens 20 Jahren gibt es eine derart engstirnige "Musikwelt" eigentlich gar nicht mehr. Die Tonalität ist auf breiter Front seit den 1980er Jahren auch in die "ernstzunehmende" Konzertmusik zurückgekehrt. Meine These zur modernen bildenden Kunst ist ja, dass sie eigentlich ebensowenig massentauglich ist wie die Neue Musik, aber dass man bei einem Konzert schlecht herumlaufen und Sekt und Lachsbrötchen in der Hand halten kann, sich unterhalten kann und wo ganz anders hinhören, was bei einer Vernissage ja durchaus möglich ist. Oder anders gesagt: nebenbei hören und weghören ist schon anatomisch schwerer als nebenbei betrachten und wegsehen... (und da, wo das nicht möglich ist, etwa bei Performance und Videokunst, interessiert sich wiederum kaum jemand dafür...) Außerdem lässt sich mit einem gesponserten Neue-Musik-Konzert erheblich weniger gut und nachhaltig angeben als mit einem Gerhard Richter über dem Sofa oder in der Bank-Lobby. --AndreasPraefcke (Diskussion) 17:23, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Landschaften und Personen naturgetreu abzubilden, ist ja heutzutage u.a. wegen der Fotografie nicht mehr besonders spannend. Ende des 19. Jahrhunderts ist man darauf gekommen, dass man auch Zusammenhänge und Gefühle, die unsichtbaren Dinge hinter den Dingen abbilden kann. Dadurch wird aus Munchs "Schrei" keine liebliche Wiesenlandschaft, aber der Betrachter wird zur Reflexion angeregt, er kann sich hineindenken. - Musik hat ja schon immer auch das Gefühl angesprochen. Die Stücke der "klassischen Musik" sind zudem noch nach gewissen mathematischen Gesetzmäßigkeiten aufgebaut, bei denen das Gehirn des Zuhörers quasi "mitrechnen" kann. (Gehirme mögen leichte Beschäftigung, dunkle schalltote Räume eignen sich eher als Folterkammer denn zur Entspannung). Abweichungen von diesen Gesetzmäßigkeiten, werden als unangenehm empfunden. Auch Personen aus fremden Kulturen können eindeutig zwischen "angenehmer" und "unangenehmer" Musik unterscheiden, ein Indiz dafür, dass atonale Musik nicht einfach eine Frage der Gewohnheit ist, in die man sich reinhören muss. Die perlenbehängte Dame hat also mit einer natürlichen Abwehrreaktion reagiert, so als hätte man Löwensenf in ihr Sahnetörtchen gespritzt. - Noch ein Indiz: viele Profimusiker, die ihr Geld mit klassischer Musik verdienen, spielen in ihrer Freizeit eher Jazz und nicht etwa "moderne" Musik.--Optimum (Diskussion) 20:25, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
so. <einwurf> also, man muss unbedingt auch dabei daran denken wer es sich leisten konnte einen musikalischen Freigeist mit Kompositionen zu bemühen. Das war früher in der Regel die Oberschicht bei abendlichen Kerzenschimmer und Kaminfeuer. Und Musik war in der kirchlichen Liturgie ein zentraler Bestandteil des Gottesdienstes. --80.108.60.158 05:35, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
um das restliche Stück der Frage zu beantworten: es gibt heute immer noch herausragende Componisten. Es gibt doch auch tatsächlich mehrere Genres, und jedes dieser Genres hat seine "Meister". Es gibt auch christliche Hauskreise, welche gemeinsam musizieren (CjMk6roletM). Das man klassischen Meistern "angeblich" nicht überbieten kann, ist eigentlich eine gedankliche Sackgasse. "Zeitlose Klassiker" werden heute Evergreen bezeichnet. Ich kann bei Pink Floyd wegtrippen, oder bei Hausmusik träumen. Nur weil einem der Mainstream etwas unter die Nase reibt ist man deshalb noch kein Gebildeter. --80.108.60.158 07:30, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich kann SCPS nur zustimmen. schon in der Schule habe ich gelernt: erst kam die Renaissance-Musik, dann Barock, dann die "Klassik" (Früh-, Haupt-, Spät-), dann die Romantik. Im einzelnen Geschmackssache, aber kann man jeweils anhören. Ja, und danach, im 20.Jh., was kam dann: die Entdeckung von Atonalität, Serielles usw. Wenn sich da einer die Ohren zu hält, ist er eben ein Banause. Kann sein. Wenn aber jahrzehntelang die Leute bei den verschedensten Gelegenheiten sich die Ohren zu halten (nicht nur die perlenbehangenen alten Damen), ohne sich verabredet zu haben, gibt das zu denken. Dass wenige "Kenner" das nicht tun, ändert nichts daran. Von Bach bis R.Strauss hörten die Leute sich zeitgenössische Komponisten an, erwarteten "neue" Kompositionen. Im 20.Jh. ist das plötzlich abgebrochen, im Konzertsaal hört man wirklich zu >95% die Werke von Toten. Ich kann nachvollziehen, dass es "Werke" gibt, die sich kein Orchester dem Publikum anzubieten traut. Wer die Gründe ignorieren will, kann dann einen "kulturellen Verfall" als Grund angeben oder sich eine publikumssoziologische Erklärung suchen. Hauptsache, es hat nichts mit der kompnierten Musik zu tun., das darf es nämlich nicht.
Das scheint auch eine spezifisch deutsche Entwicklung zu sein. Für das 20.Jh. fallen mir spontan so hörbare Komponsten ein wie Ravel, Elgar, Schostakowitsch, Prokofiew, de Falla, Rodrigo, usw, alles "Ausländer". --84.135.183.254 11:57, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(BK)@Andreas: Nein, man muss die Musikwelt keineswegs als Menschen definieren, die nur nicht-tonale Musik ernstnehmen. Was ich damit meine, sind diejenigen, die in Feuilletons, Rundfunkredaktionen, an Musikhochschulen und in der Leitung von Kulturinstitutionen den Ton angeben und letztlich darüber bestimmen, welche heutige Musik als ernstzunehmende "klassische Musik" gilt. Und die nehmen Bach, Beethoven und Brahms sehr wohl ernst, obwohl die tonal komponiert haben, ebenso aber eben Stockhausen, Sciarrino und Staud. Natürlich hast Du Recht, dass inzwischen auch die Neue Musik die Tonalität nicht mehr grundsätzlich ablehnt. Aber das ändert nichts daran, dass in den Kreisen, die ich vereinfachend als "Musikwelt" bezeichnet habe, Musicals und Filmmusik nicht ernstgenommen werden, und auch der weiter oben erwähnte Ludovico Einaudi eher weniger.
Was das unterschiedliche Repräsentationspotential von Moderner Kunst und Neuer Musik anlangt, bin ich geneigt, Dir zuzustimmen. Allerdings erklärt das noch nicht, warum Museen für moderne Kunst idR gut besucht sind (bzw. nicht wesentlich schlechter als ihre Pendants für Alte Meister) und gut vermarktete Ausstellungen für lange Warteschlangen sorgen. Wenn die Vernissage vorbei ist, gibt es in der Regel auch keinen Sekt und keine Schnittchen mehr, und zum geschäftlichen Networken gibt es bessere Anlässe als den Museums- bzw. Ausstellungsalltag. --SCPS (Diskussion) 12:03, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@78.50.220.81 „Kompletter Experimentalmüll" – bitte? Gehts noch respektloser? Es geht hier um einen der bekanntesten Komponisten in der Neuen Musik der zweiten Hälfte des 20. Jhd., Penderecki.
@Optimum: Musik soll nicht „angenehm" sein, sondern schön. Von irgendwelcher „natürlichen Angenehmlichkeit", was auch immer das sein soll, als Kriterium kann ich mich getrost emanzipieren. Wenn du in der neuen Musik nach Gesetzmäßigkeiten suchst, dann schau dir Messiaen, Stockhausen oder Xenakis an. Alles Mitrechnen geht natürlich nicht.
@84.135.183.254 An nicht-deutschen, nicht-österreichischen Komponisten, die du wmgl. unhörbar findest, fallen mir spontan Messiaen, Boulez, Xenakis, Sorabji, Maderna... ein. Und unter russischen Komponisten findest du nicht nur auf Rachmaninow und Schostakowitsch, sondern ebenso Skrjabin und damit eine über die Romantik hinausweisende Avantgarde noch kurz vor Schönberg.
@AndreasPraefcke: und @SCPS: Das mit dem Wegguckmöglichkeit vs. (im Extremfall physisch schmerzhaftes) Beschalltwerden scheint mir schon ein Erklärungsansatz, aber nicht alles zu erklären. Wohl eine schwierige Frage, wie sich diese Diskrepanzen zwischen verschiedenen Kunstformen verstehen lassen. Es wird E-, U- und F-Musik unterschieden – aber wie ist das bei der bildenden Kunst? Pop Art hat gewissermaßen die Grenzen von „E" und „F" (Design) im visuellen Bereich aufgelöst. Superreiche Post-Serialisten gibt es wohl eher nicht, wohl aber einen Damien Hirst. Spielt vllt. die wirtschaftliche Verwertung mit hinein? Während im räumlich-visuellen Bereich Industrie- und Werbedesign lukrativ Massen erreichen, und auf der anderen Seite die Unikate erzeugt durch die Avantgarde der bildenden Kunst als Spekulationsobjekte taugen, die über die Auktionshäuser Aufmerksamkeit erhalten, stellt es sich in der Musik anders dar: Ein kaum gespieltes, „seltenes" Stück kann nicht verwertet werden. Liegt es daran, dass es bei der Musik eine breitere Masse ist, die das Geld einspielt? Oder ist vllt. in der bildenden Kunst die Postmoderne wirkmächtiger, weshalb weniger klare Abgrenzung stattfindet? In postmodernen intellektuellen Diskursen der Musik wird ja nun auch gar die Pop-Musik ernstgenommen. Vllt. sind die Grenzen nicht mehr so klar wie früher, dass nur bestimmte atonale Musik ernstgenommen wird. Es verhalten sich mittlerweile nicht mehr alle wie Adorno, der allen Jazz als „Negermusik" abgetan hat. Dass der Jazz auch eigene Wege zur Atonalität gefunden hat, straft ihn wohl. Auch Jazz wird heute vielfach durch Kulturinstitutionen ernstgenommen. Es erscheint als interessante Frage, wie sich solche Trennungslinien zwischen „Populärem" und „Intellektuellem" in den Künsten aufbauen (Neue Musik vs. Populärmusik, Theater vs. Kino, Kunst vs. Design) und auf der anderen Seite vernichtet werden (Neue Musik und Jazz, Pop Art, Postmoderne). Die Unterschiede zwischen Kunstrichtungen wie bildender Kunst, Theater, Tanz, Musik, Performance, Klangkunst sind frappierend. Gibt es interessante Texte dazu? --Chricho 1 2 3 01:34, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Maximale Schreibvorgänge SSD

Ich habe eine Intel 330 Series SSD und würde gerne wissen, für wie viele maimale Schreibvorgänge diese SSD zertifiziert ist, kann im Datenblatt dazu aber ncihts finden. --93.132.6.225 21:03, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Das kannst Du Dir anhand der gegebenen Daten selbst ausrechnen: Mindestnutzlebensdauer 3 Jahre bei 20 GB Schreibvolumen pro Tag macht 21,9 TB Schreibvolumen. --Rôtkæppchen68 22:17, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Euch ist aber schon klar, dass dies ein "äußerst theorethischer" Wert ist - Erfahrungen fehlen. Wo und für was wird die SSD den eingesetzt? --82.113.121.90 22:27, 23. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das stecken viel proprietäre Software und herstellerspezifische Verfahren dahinter. Wenn Du Text oder unkomprimierte Daten schreibst, kann die SSD gut nachpacken und dieser Wert erhöht sich, das der SSD-Kontroller nachkomprimiert, bevor er schreibt. Eine interne Blockverwaltung haben SSD. Das unterscheidet sie von USB-Sticks, CF- und SD-Karten. Schreibst Du komprimierte Daten wie Archive, MP3, MPEG, XVID, H.264-Video usw., kann die SSD nicht nachkomprimieren und muss 1:1 schreiben zzgl. Kennung für unkomprimierte Daten, siehe SandForce und Solid State Disk. --Hans Haase (有问题吗) 07:01, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wie kommst du auf 20GB/Tag? Das ist doch etwas wenig, dafür bruacht man bei heutigen SSDs ja auf jeden Fall <100 Sekunden (beim sequentiellen Schreiben). Klar werden sehr viele B enutezr im schnitt nicht mehr zusammen brngen, trotzdem glaube ich nicht, dass die Hersteller mit so wenig rechnen... --MrBurns (Diskussion) 09:27, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die 20GB/Tag kommen von Intel: The SSD will have a minimum of three years of useful life under typical client workloads with up to 20 GB of host writes per day. --Jonathan 10:25, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Also, ich schreib ja immer eher nach Datenmenge (den Film kopier ich grad), nicht danach, wieviele Sekunden es dauert (ich werd jetzt mal drei Minuten Daten schreiben)... ;o) --Eike (Diskussion) 10:35, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Intel gibt einen MTBF von 1,2 Millionen Stunden an. Die Hersteller sind recht geschickt darin sich nicht genau festzulegen bzw. die Kunden über die Garantiebedingungen im Unklaren zu lassen. Soweit solche Baugruppen z.B. nicht ausdrücklich als "server"-variante verkauft werden, sind sie üblich entsprechend für eine private Nutzung bestimmt, was je nach Definition bedeuten kann das sie gemäß Garantiebedingungen nicht länger als 2 stunden täglich betrieben werden sollen. Es handelt sich häufig sogar um identische Laufwerke, die dann so mit verschiedenen Garantiebedingungen verkauft werden. Die Eckdaten in der Beschreibung der "Serie" beziehen sich dann üblich auf die "server"-varianten. --Kharon 23:24, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Bei den Server-Varianten ist üblicherweise die Zahl der Schreibvzyklen angegegeben. z.B. 3.000 Schreibzyklen (was ziemlich wenig ist, manche Server-SSDs schaffen auch 100.000) bedeutet, dass man jeden Block 3.000 mal überschreiben kann (soviel ich weiß ist die Zahl der Schreibzyklen so definiert, dass frühestens wenn diese Zahl bei allen Bläcken erreicht ist so viele Blöcke kaputt sind, dass es keine Reserveblöcke mehr gibt), ohne dass probleme zu erwarten sind, da Server-SSDs wohl imemr ein gutes Wear-Leveling haben,bedeutet das, dass man auf eine SSD mit X GB 3.000*X GB überschreiben darf, das sind schon bei einer SSD mit 60GB 180TB. Allerdings ist dabei zu beachten, dass damit die tatächlich auf den Flash-Speicher geschriebenen Daten gemeint sind, die können wegen write amplification theoretisch ein Vielfaches der aus der Sicht vom Betriebssystem geschriebenen Daten sein, deshalb geben die herstelelr eher niedrige Werte an, um auf der sicheren Seite zu sein. --MrBurns (Diskussion) 09:52, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der SandForce Artikel erklärt write amplification völlig falsch. "Write amplification" bedeutet: um ein wear leveling durchzuführen, müssen manchmal physikalisch deutlich mehr Daten geschrieben werden als über den SATA-Bus an das SSD übertragen werden. Das hat nichts mit Komprimierung und schnellerem/schonenderem Schreiben zu tun; in der Praxis will man möglichst wenig write amp. Entweder hat jemand die SSD-Grundlagen nicht gerafft, oder jemand will dem Durchschnittsnutzer write amp als etwas Erstrebenswertes verkaufen.
T*H*U*D 217.255.172.123 10:05, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
"ncihts", "theorethischer", "den eingesetzt" ""B enutezr", "brngen", "Schreibvzyklen", "Bläcken", "imemr", "herstelelr" − echt jetzt? T*H*U*D 217.255.172.123 10:05, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn du einen Kommentar wegen ein paar Tippfehlern nicht vestehst, dann antworte lieber nicht darauf, ich habe im Prinzip genau das geschrieben, was du auch geschrieben hast, nämlich dass write amplification dazu führt, dass mehr geschreiben werden muss. Das hat aber nichts mit Wear Leveling zu tun, sondern damit, dass ein Löschblock größer ist als die Blockgröße vom Dateisystem, daher wenn z.B. nur ein 4kB großer Block geschrieben werden soll, muss trotzdem ein Block mit z.B. 512 kB gelöscht werden und die alten daten müssen neu geschrieben werden, außer es handelt sich um Daten, die mittels TRIM als nicht mehr benötigt markiert wurden. Was SandForce betrifft: dieser Controller benutrzt Komprimierung, um die Effekte von write amplification zu minimieren, das kann im Einzelfall auch mal dazu führen, dass physisch mal weniger Daten geschrieben werden müssen als vom Betriebssystem her, dann wird der write-amplification-Faktor kleiner als 1. Da es aber auch unkomprimierbare Daten gibt (z.B. bereits komprimierte Archive), kann so eine technologie weder die verfügbare Kapazität erhöhen noch immer effektiv gegen die write amplification gegensteuern. --MrBurns (Diskussion) 10:34, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
"Wenn du einen Kommentar wegen ein paar Tippfehlern nicht vestehst" - (削除) schreibt jemand, der selbst ohne Tippfehler nicht durchblickt (削除ここまで) (OK, das war persönlich und übeltrieben, ich nehm's zurück): Ich bezog mich mehr auf den SandForce-Artikel als die Ausführungen in diesem Thema selbst. Zitat:
"Eine proprietäre Datenkompression („Write Amplification", englisch Schreibverstärkung) verkleinert die zu schreibende Datenmenge in den nichtflüchtigen Speicher und wirkt sich positiv auf Schreibzeit und Lebensdauer der des Speichers aus"
Mit "jemand" in meiner 1. Antwort meinte ich den/die verantwortlichen Autor(inn)(en) des Artikels und keinen Teilnehmer an dieser Auskunftfrage. Nebenbei: ich erwarte in Diskussionen und Auskunftthemen kein 100% unfallfreies Tippen, aber doch einen ernstzunehmenden Versuch, und dafür gibt es schließlich elektronische Korrekturleser.
Write Amp hat aber durchaus mit Wear Leveling zu tun; man kann nicht einfach denjenigen Löschblock benutzen, der die wenigsten belegten Blocks aufweist. Beispiel (SSD mit 4 Löschblocks mit je 8 Datenblocks):
........ ........ ........ ........ Neuzustand: alles leer
DDDDDDDD DDDDDD.. ........ ........ Betriebssystem installiert: SSD ist ca.44% voll
DDDDDDDD DDDDDDDD ........ ........ +2 Blocks mit beispielsweise Benutzerdaten
DDDDDDDD DDDDDDxx DD...... ........ Benutzerdaten wurden geändert, alte Dateiversionen als veraltet markiert
DDDDDDDD DDDDDDxx xxxxxxxx xxxxxxDD 9 Versionen später: Welcher Block wird jetzt gelöscht?
DDDDDDDD DDDDDDxx ........ xxxxxxDD Der dritte (weil komplett veraltet)
DDDDDDDD DDDDDDxx DD...... xxxxxxxx

Wenn das SSD so weiter genutzt würde und nur kleine Mengen Benutzerdaten geändert werden (sagen wir, wir surfen im Internet), dann würden sich niemals veraltete Datenblocks im 1. Löschblock befinden; auf lange Sicht würden, wenn man nur nach der Anzahl veralteter Datenblocks ginge, die beiden hinteren Blocks immer wieder neu gelöscht und beschrieben und die ersten zwei würden unverändert bleiben. Wear leveling schreibt ab und zu auch die Daten, die sich nicht verändern, in andere Blocks, damit nicht Teile des SSD verschleißen während andere noch "Reserven" haben.
T*H*U*D 217.255.150.72 12:03, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Noch eine Empfehlung nebenbei: SSDs, die man nicht "trimmen" kann, sollte man am besten nur zu ca. 80% partitionieren (also bei einer 128GB-SSD die hinteren 25GB gar keiner Partition zuweisen); das verringert Write Amp (und damit indirekt auch den Verschleiß) und hilft die Performance zu erhalten.
SSDs, die man nicht "trimmen" kann, sollte man am besten erst gar nicht kaufen. Die erscheinen doch eher früher als später dem Controller als voll (bei deiner Empfehlung halt ein paar GB später). --Eike (Diskussion) 12:21, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Im Prinzip nicht kaufen, aber je nach Kombination aus Betriebssystem+Mainboard/"Controller"+SSD liegt das nicht am SSD selbst. Die kleiner partitionierten SSDs erscheinen dem SSD-internen Controller nie als "voll", man garantiert damit ein "Voll" auf Dateisystemebene (demzufolge gibt es "keine paar GB später", weil die SSD "voll" ist - was natürlich in sich ein Problem darstellen kann, wenn man schlecht geplant hat) bevor der Prozentsatz der gelöschten+veralteten Seiten zu sehr schrumpfen kann. Die gelöschten+veralteten Blocks machen garantiert mindestens 20% aus - schließlich entspricht jedem 4k-Block, den das BS "sieht", exakt ein aktueller 4k-Block, plus möglicherweise etliche veraltete.
Auf diese Weise sind bei der o.g. 128GB-SSD nur 25 Mio. Blocks aktuell & garantiert >6 Mio. veraltet.
T*H*U*D 217.255.152.165 12:48, 28. Mär. 2014 (CET) (CET)[Beantworten ]
Auch wenn man eine SSD zu 100% partitioniert, so hat die SSD trotzdem mehr Blöcke, da es Reserverblöcke gibt. Diese Blöcke können dann bei Bedarf für Wear Leveling und die Reduzierung der Write Amplification genutzt werden. Es gibt aber durchaus auch Beispiele, wo man selbst wenn die SSD niemals zu mehr als zu knapp über 50% aller Blöcke (inkl. der Reserveblöcke) gefüllt ist, write amplification auch mit TRIM nicht ganz verhindern kann, z.B.:
........ ........ ........ ........ Neuzustand: alles leer
DDDDDDDD DDDDDD.. ........ ........ Betriebssystem u.A. installiert: SSD ist ca.44% voll
DDDDDDDD DDDDDDDD ........ ........ +2 Blocks mit beispielsweise Benutzerdaten
DDDDDDDD DDDDDDxx D....... ........ Benutzerdaten wurden geändert, alte Dateiversionen als veraltet markiert
DDDDDDDD DDDDDDxx Dxxxxxxx xxxxxxxD einige Versionen später. kein Block ist frei, also können keine einzelnen Blöcke mehr ohen Write Amplfifcation geschrieben werden
Dxxxxxxx Dxxxxxxx Dxxxxxxx xxxxxxxD weitere Daten werden per TRIM als veraltet markiert. Nutzt aber wenig, weil noch immer kein komplett freier Block mehr vorhanden ist.

--MrBurns (Diskussion) 14:06, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Gutes Beispiel! 50% ist sogar noch etwas hoch gegriffen, siehe unten...
T*H*U*D 217.255.177.20 07:30, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Ich überlege ja, ob ich an Trim irgendwas komplett falsch verstanden habe. Für mich stellt sich das so dar: Man nehme eine Festplatte mit 120 GB physischem Speicher, von dem 80 GB zugreifbar scheint. Darauf schreibe ich 80 GB, dann sieht die Platte voll aus. Ich lösche 40 GB, mache kein Trim, und schreibe nochmal 40 GB. Sollten die physisch vorhandenen Speicherzellen jetzt nicht komplett gefüllt sein? 80 GB gewollte Daten und 40 GB, von denen die SSD nicht weiß, dass sie nicht mehr gewollt sind? Jetzt lösche ich nochmal 40 GB, mache wieder kein Trim... sollte jetzt nicht weiterhin alles komplett gefüllt sein und ich kann auf diese SSD kein Byte mehr zusätzlich speichern (und das bei 40 GB Nutzdaten)? --Eike (Diskussion) 18:00, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Ja, so ist es, ohne Trim wird wenn du eine Datei löschst nur der Dateisystemeintrag gelöscht und der SSD-Controller weiß nicht, dass die Daten nicht mehr benötigt werden. Die SSD weiß das erst, wenn auf die selbe logische Adresse neue Daten geschrieben werden sollen. Wenn diese Daten weniger sind als ein Löschblock, muss die SSD die Daten auslesen und den Block im eigenen Cache zwischenspeichern, dann wird der Teil, wo die neuen Daten hinkommen aktualisiert und die Daten werden neu geschrieben. Diese Operation heißt read-write-modify und ist oft eigentlich unnötig, da auch die restlichen Daten nicht mehr benötigt werden und der Verweis im Dateisystem dorthin schon gelöscht wurde.
Trim bewirkt jedoch, dass beim Löschen nicht nur der Dateisystemeintrag gelöscht wird, sondern auch der Block als ungültig markiert wird. Daher weiß die SSD, dass wenn sie diesen Block nicht neu schreiben muss, wenn Daten irgenwo anders in dne selben Löschblock geschrieben werden sollen. Dabei ist zu beachten, dass Schreibblöcke bei Flash-SSDs (bzw. allgemein bei Flash-EEPROM) immer viel kleiner sind als Löschblöcke mit z.B. 512 KiB (z.B. bei SSDs hat ein Schreibblock üblicherweise 4 KiB). --MrBurns (Diskussion) 21:41, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
"Trim bewirkt jedoch, dass..."
"Daher weiß die SSD, dass..."
"Dabei ist zu beachten, dass..."
Sie dürfen auch gern mal etwas Wichtiges im Hauptsatz schreiben. Von so vielen Worthülsenfrüchten kriegt man ja schon beim Lesen Blähungen...
"Auch wenn man eine SSD zu 100% partitioniert, so hat die SSD trotzdem mehr Blöcke": goldrichtig. Die 120 Gigabyte-SSDs haben z.B. normalerweise 128 "echte" Gigabyte (ca. 137 Milliarden Byte), also fast 15% Reserve. Ein kleiner Teil davon wird für die Zuordnung zwischen physischen und logischen Blocks benutzt, und für die Kennzeichnung defekter Blocks bzw. welcher Block schon wie oft gelöscht wurde. Das ist aber vernachlässigbar gering und man hat immer noch über 10% Reserve. Das bedeutet u.U. einen Füllungsgrad von fast 90%, also kann im Extremfall die Write Amp viel höher sein als der Netto-Schreibverkehr selbst.
Weil der Durchschnittsuser die SSD wahrscheinlich nur aus Tempogründen wählt, ist es das Ziel, die Write Amp niedrig zu halten, auch wenn man sie nicht ganz verhindern kann. (Auch bei lächerlich geringem Füllungsstand kann man sich noch einen Fall ausdenken wie oben MrBurns, bei dem es immer noch eine Spur von Write Amp gibt. Dazu legt man einfach nur einen einzelnen Datenblock in jeden Löschblock; das entspricht 4K in 512K oder ca. 0,8% Füllungsgrad. Allerdings kommen dann immer noch auf 508K Nutzdaten 4K Kopierarbeit oder ebenfalls 0,8% und das ist für einen pathologischen Fall. Geschickte Partitionierung ist und bleibt ein geeignetes Mittel, um selbst zu bestimmen, wie man Platz und Geschwindigkeit abwägen will; man kann mathematisch exakt ausrechnen, wie hoch die Write Amp schlimmstenfalls gehen kann, auch wenn man sie praktisch nie ganz vermeiden kann.
Das Problem im Artikel, der Write amplification als positiv darstellt, hängt wohl mit der Übersetzung zusammen: "Schreibverstärkung". Verstärkung ist oft etwas Positives, und das wirkt sich unterschwellig auf den Leser aus. Hätte man ein anderes Wort gewählt, wie Schreibstau oder Schreiblawine (von "Schreibblockade" würde ich aber abraten ;), dann wären auch die Assoziationen mit erstrebenswerter Art der Verstärkung hinfällig.
T*H*U*D 217.255.177.20 07:30, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

24. März 2014

Ergometerfahrrad?Welche Entfernung legt man mit einer Pedalumdrehung zurück?

Modernes Fahrrad-Ergometer - +1 zu Maxxl2 ... sogar die Räder fehlen... GG
Die neueren Modelle haben ja alle ein Display, welches genau diese Sachen anzeigt, so isses zumindest bei unseren beiden Ergos. Gruß Thogru Sprich zu mir! 10:21, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

(BK)::Null Meter. Die Räder sind ortsfest.--Maxxl2 - Disk 10:23, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Wenn die Eelektronik aber defekt ist,möchte man trotzdem wissen,welche Entfernung man mit einer Umdrehung am Trimrad zurücklegt.
Nein. Es wird Leistung bzw. Leistungsfähigkeit bestimmt. Distance is futile ... GEEZER... nil nisi bene 10:30, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
pwned lol...
Wenn die Elektronik defekt ist, funktioniert das Teil nicht. Dann musst Du schieben. --Rôtkæppchen68 10:33, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das im Bild gezeigte Ergometer kann auch Geschwindigkeit (km/h) anzeigen. Ich nehme an, dass dazu irgendwo im Menü die Entfaltung (Technik) eingestellt werden kann. Dazu müsste ich in die Anleitung schauen, die im etwas chaotischen Schrank des Kollegen liegt. --Rôtkæppchen68 11:04, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ist das nicht mentale Augenwischerei? Man kennt nicht den Umfang der imaginären Räder, nicht die Reibung auf dem imaginären Strassenbelag, nicht den imaginären Gegenwindfaktor und die imaginäre Steigung... GEEZER... nil nisi bene 11:16, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nimm eine Freie Rolle und du kannst die Strecke messen, die du gefahren wärst... je nach verwendetem Gang kommt man natürlich bei unterschiedlicher Anstrengung auch unterschiedlich weit. --тнояsтеn 12:38, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der Freilauf funktioniert nicht und bei diesen Dingern geht es immer bergauf bei Gegenwind. --Giftzwerg 88 (Diskussion) 13:08, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Bei einem älteren Fahrrad war eine Pedalumdrehung etwa 3 Raddrehungen, wenigstens im mittleren Gang. Die "Entfernung" war damit also (Raddurchmesser in Zoll) 2,54 x 3,14 x 3 x (Anzahl der Pedalumdrehungen) / 100. Ca. 1/4 m pro Zoll und Pedalumdrehung also. Was den Trainingseffekt und den Kalorienverbrauch betrifft, zählt natürlich die Reibung beim Ergometer bzw. hauptsächlich Steigung und die Ruhemasse des Fahrers beim Fahrrad.
T*H*U*D 217.255.188.240 10:19, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Notwendige Punkte zum Nichtabstieg

Hallo,

es gibt ja immer wieder die Aussage, dass 40 Punkte in der Fussballbundesliga reichen, um nicht abzusteigen, da noch nie ein Team mit mindestens 40 Punkten abgestiegen sei. Ich habe mich gefragt (und gegoogelt), ob man die ausstehenden 8 Spieltage nicht theoretisch in allen Varianten durchspielen könnte. Wenn man dabei auf das Torverhältnis verzichtet, hat man je Spiel 3 verschiedene Möglichkeiten: Sieg Heimmannschaft, Unentschieden, Sieg Auswärtsmannschaft. Das wären also an einem Spieltag 9*3=27 verschiedene Möglichkeiten. Da noch 8 Spieltage zu spielen sind, müsste man also 27^8 mögliche Endtabellen erhalten. Theoretisch sollte man doch dann beantworten können, wie viele Punkte wirklich mindestens notwendig sind, um sicher den 15. Platz zu belegen, oder?

Bonusfrage: Wer programmiert das und teilt uns das Endergebnis mit?--DarkCounter (Diskussion) 13:56, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Das sind sind aber nicht 9·3, sondern 39 = 19683 Möglichkeiten pro Spieltag. Das müsste man also schon geschickter machen als alle Möglichkeiten durchzuprobieren. -- HilberTraum (Diskussion) 14:15, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Jaaaa, siehst du - irgendwie hatte ich da einen Denkfehler. Die letzte Statistikvorlesung ist auch schon ein paar Jahre her. Verdammt noch eins ;). --DarkCounter (Diskussion) 14:27, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das geht auch ohne komplexe Rechnung: Nimm die untersten 3 Mannschaften und geh davon aus, dass sie jeweils alle 8 Spiele verlieren. Damit sind sie dann mit den jeweiligen Punktzahlen abgestiegen. Um das richtige Ergebnis zu erhalten, müsstest du jetzt nur noch checken, ob sie gegen einen der anderen zwei Absteiger spielen und dort dann entsprechend Punkte vergeben: +3 für den Gewinner oder +1 für beide, wenn du die Punktzahl der letzten drei Mannschaften insgesamt möglichst gering halten willst. Ohne Torverhältnis braucht man also mindestens einen Punkt mehr als das, was die Mannschaft auf Platz 16 danach hat, damit man nicht absteigt. --88.130.94.198 14:17, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Umgekehrt, oder? Man gehe davon aus, dass die meisten Mannschaften unter 40 Punkte (zwei davon kann man auslassen) noch einiges gewinnen. Das Ergebnis soll ja eine hohe Punktzahl sein, keine niedrige. --Eike (Diskussion) 14:23, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich denke auch, dass das einiges außer Betracht lässt. Damit ermittelt man ja nur, wie viele Punkte die Mannschaften haben, die jtzt schon unten drin stehen. Und dass sie Punkte nur erhalten, wenn sie gegeneinander spielen. Darum geht es ja nicht.--DarkCounter (Diskussion) 14:28, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(BKs) Abkürzen kann man die Rechnung wirklich. Tendenziell dürfen ja alle Mannschaften mit 40 Punkten spätere Spiele verlieren. Man kann auch zwei Mannschaften (die letzten beiden in der Tabelle zum Beispiel) ausnehmen, die man auch verlieren lässt, auf dass der dritte Absteiger mit vielen Punkten absteigen kann. Letzteres könnte aber kleine Fehler aufgrund der Spielkonstellationen führen. --Eike (Diskussion) 14:30, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Google -> bundesliga theoretische punktzahl nichtabstieg <- liefert z.B. das hier. GEEZER... nil nisi bene 14:34, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Was ich an der Rechnung etwas unschön finde, ist dass sie scheinbar von gleich starken Mannschaften ausgeht. Das wäre natürlich theoretisch wurscht, würde man alle Kombinationen einbeziehen. Wenn man aber nur einen verschwindet geringen Teil der Möglichkeiten durchspielt, dann ist es ungeschickt, systematisch (mit überwältigender Wahrscheinlichkeit) nur wenig plausible Möglichkeiten zu berücksichtigen. 84.58.216.111 17:24, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Frage, wie viele Punkte unter den momentanen Bedingungen mindestens notwendig sind, um sicher den 15. Platz zu belegen, lässt sich so wie ich das sehe, mit meinem Ansatz mit minimalem Aufwand schon ganz ermitteln. Dafür ist nur wichtig, was die schlechtesten Mannschaften machen (@ Eike). Was die meisten, anderen Mannschaften machen, ist egal, denn so lange die untersten drei praktisch immer verlieren, werden sie nie eine vor ihnen liegende Mannschaft überholen (womit auch egal ist, wie viele Punkte die in dieser Zeit machen oder nicht machen). Das Einzige, worauf man achten muss, sind die Fälle, in denen eine der Abstiegsmannschaften gegen eine andere Abstiegsmannschaft spielt. Das ist - wenn man von minimalem Punktgewinn dieser Mannschaften ausgeht - der einzige Fall, in dem sich die Punktzahl(en) dieser Mannschaften verändern können. Wenn übrigens nach der minimalen Punktzahl gefragt ist, die zum Nichtabstieg reicht, dann müssen wir sogar von einem Unentschieden in diesen Spielen ausgehen, weil sonst einer der Absteiger die für den Nichtabstieg notwendige Punktzahl "unnötig" - sprich: mehr als minimal nötig - erhöhen würde. Der Rest ist nur noch: Die Partien dieser 3 Mannschaften durchschauen und ggf. beiden einen Punkt addieren. --88.130.94.198 14:46, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(BK) Ganz theoretisch kann man auch mit 51 Punkten absteigen. Jede Mannschaftspaarung spielt ja doppelt. Angenommen im Hinspiel gewinnt jeweils die erste und im Rückspiel die zweite. Dann bekommt jede Mannschaft aus jeder Paarung 3 Punkte, insgesamt 51 Punkte. Man erhält eine Tabelle, in der jede Mannschaft 51 Punkte hat, also müssen Mannschaften mit 51 Punkten absteigen, und zwar die mit dem schlechtesten Torverhältnis. Würden alle Spiele unentschieden beendet, hätte jede Mannschaft 34 Punkte. In diesem Fall würden also bei den meisten Mannschaften 34 Punkte für den Verbleib in der Liga ausreichen. Fazit: die 40-Punkte-Regel ist ein Erfahrungswert und nicht die theoretische Minimalpunktzahl. 217.230.84.211 14:43, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Im Link oben wird ein Argument gegeben, dass sogar eine Mannschaft mit 57 Punkten absteigen kann... GEEZER... nil nisi bene 14:50, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Stimmt, da hat jemand die Punkte noch geschickter verteilt. 217.230.84.211 15:06, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Und ichd enke, man kann auch beweisen, dass dieses Szenario das mit der höchsten Punktzahl ist, bei der ein Verein noch absteigen kann, ohne alle 3^306 ~ 10^145 Szenarien durhzurechnen. Es ist nicht möglich, dass der 16. noch emhr Punkte hat, als wenn 2 Vereine alle Spiele verlieren und alle anderen gegen diese Vereine gewinnen und jeweils 50% der Speile gegen andere Vereine gewinnen. --MrBurns (Diskussion) 08:50, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Du bist immer noch auf dem Dampfer in die falsche Richtung, 88.130.94.198. Gefragt ist, ob/wie man mit vielen Punkten absteigen kann. Dafür müssen fast alle (alle bis auf zwei) Teams, die weniger als 40 Punkte haben, noch punkten. Das sind noch sage und schreibe 11 Mannschaften. Die dadrüber können natürlich verlieren, soviel sie wollen, das ist richtig. Um die maximale Anzahl an Punkten herauszufinden, mit denen man noch absteigen kann, müssen die unten nicht munter weiter verlieren, sondern sie müssen plötzlich fast alles gewinnen - nur dann wird es für 40-Punkte-Teams nochmal gefährlich. Wenn die unten alles verlieren würden, würde es wohl auf ca. 24 Punkte herauslaufen. --Eike (Diskussion) 14:56, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Frage lautet: "Theoretisch sollte man doch dann beantworten können, wie viele Punkte wirklich mindestens notwendig sind, um sicher den 15. Platz zu belegen" 40? Manchmal, aber nicht (!) sicher (!) Etc. Etc. Wenn man sogar noch mit 57 absteigen kann, wäre das auch nicht sicher, oder ? GEEZER... nil nisi bene 15:08, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der Fragesteller geht doch davon aus, dass die aktuell-gegebene Punktzahl vorliegt und dass genau wie jetzt momentan noch genau 8 Spieltage zu spielen sind. Wenn er dann wissen will, wie viele Punkte mindestens notwendig sind, um sicher den 15. Platz zu belegen, dann reicht es sich zu überlegen, wie viele Punkte die schlechtesten Mannschaften in diesem Mindestfall erzielen. Wer mehr hat, ist sicher mindestens auf dem 15. Platz. --88.130.94.198 15:17, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Richtig, aber eben die (derzeit) schlechtesten elf, nicht die (derzeit) schlechtesten zwei oder drei. --Eike (Diskussion) 15:23, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ne, warum das denn? Er will doch nicht wissen, wer auf den vordersten sieben Plätzen steht, sondern auf den hintersten drei. Dafür brauch ich die besseren acht von deinen elf Mannschaften nicht. --88.130.94.198 15:50, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nimm dir die Tabelle und stell dir vor, HSV, Nürnberg und Braunschweig gewinnen ab jetzt alles (wie nehmen mal an, sie spielen nicht mehr gegeneinander). Wie ist dann deine Antwort auf die Ausgangsfrage? 29?
Das Problem ist, dass die letzten drei nicht mehr lange die letzten drei sind, wenn sie alles gewinnen, und man daher von vorneherein mindestens alle Mannschaften einbeziehen muss, die die 40 Punkte noch nicht haben. Wenn man herauskriegen will, wieviel Punkte man höchstens als Absteiger haben kann, sogar entsprechend mehr.
--Eike (Diskussion) 15:54, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Scheiße, stimmt. ;-) Ich war davon ausgegangen, dass die Frage sei, wie viele Punkte der vierteltzte mindestens bräuchte, wenn die untersten Vereine verlieren. Als er dann in der Überschrift auch noch "notwendig" schrieb, dachte ich mir: Na klar, der will die Mindestpunktzahl wissen, mit der der Viertletzte nicht absteigt.
Wenn man die Frage dagegen so auslegt, dass gefragt sei, wie viele Punkte der Viertletzte dann braucht, wenn die hinter ihm liegenden immer gewinnen, kommt man natürlich auf entsprechend mehr Punkte; als grobe Orientierung kann dann aktuelle Punktzahl + 3*8 dienen. Der 16. hat im Moment 23 Punkte; dieser Logik folgende kommt man dann auf 47 Punkte, die er am Saisonende hat. Der 15. braucht demnach 48 oder mehr. Wie gesagt, ein grober Holzschnitt, der z.B. außer Acht lässt, dass die letzten drei vielleicht ja noch gegen sich selbst spielen, so dass diese Punktzahl nicht erreichbar ist. --88.130.94.198 16:46, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Also schon einmal vielen Dank an alle Diskutanten für die Anregungen. @Eike, ich habe es tatsächlich so gemeint, wie du es verstanden hast, die IP war auf dem "falschen Dampfer". Die genannten Links habe ich nicht gefunden, waren aber sehr erhellend. Die WP-Auskunft ist ist un d bleibt großartig (auch wenn ich meist nur lesend unterwegs bin). Danke. --DarkCounter (Diskussion) 21:25, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Falls jemand Lust kriegen sollte, das auszupogrammieren (ich befürchte, ich krieg keine), bräuchte er aber zumindest die kommenden Spielpaarungen in einem programmierfreundlichen Format (CSV oder so). --Eike (Diskussion) 14:52, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nicht CSV, aber Text: hier hat der Ligagott ausgerechnet, wie die restlichen 72 Spiele ausgehen müssen, dass Leverkusen mit 44 Punkten absteigt. Wie erwartet gibt es dann ein sehr, sehr breites Mittelfeld, das von Platz 4 bis Platz 16 reicht. --Asdert (Diskussion) 15:13, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Interessante Seite. Extrem ist es demnach in der 2. Liga: Der Tabellenletzte Cottbus kann immer noch aufsteigen und der Dritte Paderborn noch absteigen... --Roentgenium111 (Diskussion) 21:04, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nur so ein Gedanke: Kann man es nicht so hinbiegen, daß die untere und obere Hälfte jeweils untereinander punktgleich landen (lassen wir die Bayern mal beliebig punkten)? Dann wäre bewiesen, daß das Problem theoretisch nicht lösbar ist und ein entspr. Programm Schreiben hinfällig? --217.84.91.224 15:56, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wie schon oben irgendwo gesagt wurde kann man mit 57 Punkten absteigen:
M1,...,M18 sind die 18 Manschaften. M1 bis M16 gewinnen alle ihre Heimspiele, außerdem ihre Auswärtsspiele gegen M17 und M18. Alle 16 Manschaften M1-M16 haben dann 19 Spiele gewonnen und 15 verloren. Sie haben dann alle 19*3=57 Punkte. Eine dieser Mannschaften steigt dann mit 57 Punkten ab. (ZB wenn M1-M15 immer mit 2:0 siegt, M16 aber immer nur mit 1:0)
Mit 58 Punkten kann man nicht mehr absteigen.
Es gibt 17*18=306 Spiele in einer Saison, in denen jedesmal maximal 3 Punkte vergeben werden. Insgesamt können also maximal 306*3=918 Punkte vergeben werden. Läge eine Mannschaft mit 58 Punkten auf dem 16. Platz, so hätten insgesamt 16 Mannschaften mindestens 58 Punkte, diese Mannschaften hätten also zusammen insgesamt 16*58=928 Punkte, mehr also, als insgesamt vergeben werden. Dieser Fall kann also nicht eintreten, eine Mannschaft kann daher mit 58 nicht auf einem Abstiegsplatz landen.--Frogfol (Diskussion) 22:31, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wir suchen uns bei Saisonstart jeweils 8 Mannschaften als "untere und obere Hälfte" aus. Die "Oberen" gewinnen immer mit 1:0 gegen die "Unteren", untereinander spielen sie Remis., dann sind am Saisonende beide HÄlften untereinander punktgleich. Es steigen aber nicht 8 Mannschaften ab. Aktuell läßt sich vielleicht theoretisch ein Verlauf konstruieren, der mehr (soviel, wie derzeit noch möglich) als drei Mannschaften punkt- und torgleich am Tabellenende landen läßt. Es könnte vielleicht zeigen, daß es eine theoretische Mindestpunktzahl vielleicht nicht gibt und das Problem vielleicht unlösbar ist? --217.84.69.221 11:25, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Tabelle nach dem 27. Spieltag (wer Lust hat, darf sie noch besser formatieren):
Platz Verein Tordifferenz Punkte
1 München +66 77
2 Dortmund +30 52
3 Schalke +14 51
4 Leverkusen +13 47
5 Wolfsburg +5 44
6 M'gladbach +13 42
7 Mainz -5 41
8 Augsburg 0 39
9 Hertha -1 36
10 Hoffenheim +1 35
11 Frankfurt -12 32
12 Hannover -14 29
13 Bremen -22 29
14 Nürnberg -17 26
15 Freiburg -18 26
16 Hamburg -14 24
17 Stuttgart -14 24
18 Braunschweig -25 21

Ich glaube, nach dem Abschluss des 27. Spieltags ist die höchste Punktzahl, mit der man noch absteigen kann, 44. Und zwar ist das dann der Fall, wenn Braunschweig und Stuttgart alles Mögliche verlieren, Hamburg alles gewinnt (Summe am Saisonende 45 Punkte), Freiburg nur gegen Hannover verliert (Summe 44), Nürnberg nur gegen Freiburg verliert (44), Bremen nur gegen Hannover verliert (47) und Hannover nur gegen Hamburg und Nürnberg verliert (44), restliche Mannschaften dann nur gegen Stuttgart, Braunschweig und die Mannschaften, die sie momentan vor sich haben, gewinnen. Unerwähnte Spiele der benannten Mannschaften sollen natürlich alle gewonnen werden.

Abstieg mit 45 (oder mehr) für den dann drittletzten ist nicht möglich. Denn dazu müssten zunächst Stuttgart oder Hamburg alle Spiele gewinnen (und zwangsläufig Braunschweig absteigen, weil es garantiert keine 45 erreicht).

Wenn Stuttgart alles gewinnen würde, hätte Freiburg maximal 44 Punkte. Also müsste Hamburg dann auch alles gewinnen, damit keine 3 Mannschaften weniger als 45 haben. Damit hätte Hannover aber zwei Niederlagen gegen Stuttgart und Hamburg und könnte nur noch auf 44 Punkte kommen. Damit hätten 3 Mannschaften weniger als 45 Punkte im Widerspruch zur Annahme.

Somit müsste Hamburg in jedem Fall alle Spiele gewinnen (Summe 45) und Stuttgart nicht alle (also mit Braunschweig direkt absteigen). Dann kann Hannover aufgrund der Niederlage gegen Hamburg nur dann 45 Punkte oder mehr holen, wenn es in den übrigen 6 Spielen maximal 2 Punkte verliert, also dort mit einer Ausnahme alles gewinnt. Hannover spielt aber noch gegen Nürnberg und Freiburg, so dass eine dieser Mannschaften gegen Hannover verlieren muss, also nur noch auf 44 Punkte kommen kann. Damit hätten wieder 3 Mannschaften weniger als 45 Punkte im Widerspruch zur Annahme. --Grip99 23:56, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Buchverkäufe bei Amazon

Wie kann man herausfinden, wie oft ein bestimmtes Buch auf Amazon gekauft worden ist? --84.149.147.181 15:29, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Gar nicht. --Narrenmarsch (Diskussion) 15:52, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Auch wenn ich die Art wie Narrenmarsch antwortet für voreilig und nicht sehr hilfreich halte, glaube ich, dass er der Sache nach vielleicht nicht ganz falsch liegt: Amazon hat zwar so Sortierungen, die dem Kunden zeigen, wie oft ein Werk in einer Kategorie verkauft wurde, aber das dient in erster Linie der Umsatzförderung; die absolute Anzahl an Verkäufen kann man dem nicht entnehmen. Für die Amazon-Website ist es ja letztlich auch egal, ob hinter dem beworbenen Artikel ein Buch, ein Schwimmbecken oder ein Schaufelradbagger steht. Wenn man jetzt als Außenstehender erfahren könnte, wie oft diese Sachen verkauft wurden, bekäme man einen Einblick in die Geschäftszahlen, der für Amazon nicht gesund wäre. --88.130.94.198 16:10, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Was übrigens kurz gesagt zusammenzufassen ist mit Gar nicht. --Narrenmarsch (Diskussion) 17:02, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nein, das ist falsch. Was ich untersucht habe, ist bloß eine Informationsquelle. Und ich vermute, dass diese eine Quelle nicht ergiebig ist. Vielleicht irre ich mich auch, und man kann diese Informationen doch auf der Website einsehen. Und selbst wenn diese Quelle nicht ergiebig wäre: Selbst wenn diese eine Quelle nicht ergiebig ist, heißt ja noch lange nicht, dass es nicht andere Quellen geben kann, die die Informationen sehr wohl beinhalten. Es mag durchaus sein, dass Amazon mal irgendwo in Jahresabschlussberichten oder auf Versammlungen Informationen zu ihren Umsätzen veröffentlicht hat. Die Lieferanten von Amazon z.B. wissen mit ziemlicher Sicherheit, wie viel von einem bestimmten Produkt sie Amazon in einem bestimmten Zeitraum geliefert haben. Ggf. wurden auch Informationen an Partner weitergegeben, die geleakt sind. Es gibt da viele Möglichkeiten; völlig unbegründet "gar nicht" zu schreien, ist wenig bis gar nicht fundiert. --88.130.94.198 17:12, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Aus dem selben Grund hat die Welt auch praktisch keine Ahnung, wie die Verkaufszahlen vom Amazon-exklusiven Produkten (z.B. Amazon Kindle) aussehen. --YMS (Diskussion) 16:50, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Muss die Welt das wissen? Man weiß ja auch nicht, wie viel Burger McDonalds verkauft. Ja und? Wo ist das Problem? --88.130.94.198 17:15, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das wissen wir: Billions and Billions served. --Eingangskontrolle (Diskussion) 21:15, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Von mir aus muss die Welt das nicht wissen. Mein Kommentar sollte nur dazu beitragen, die "Die Antwort auf die gegebene Frage ist 'Gar nicht'"-These zu stützen. Wenn Amazon öffentlich angeben würde, wieviele Exemplare von Produkt X sie absetzen, dann wäre nicht öffentlich unbekannt, wieviele Exemplare von Produkt Y, das es nur bei Amazon gibt, verkauft wurden. --YMS (Diskussion) 18:13, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Man könnte z.B. bei Amazon anheuern, in deren Datenbank dürfte das ganz sicher stehen. --84.74.139.84 17:14, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Natürlich werden sie den unterbezahlten 1-€-Praktikanten zu allererst an ihr Tafelsilber lassen. Oder den Paketeinpacker. --88.130.94.198 17:18, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der 1-€ Paketeinpacker ist das Tafelsilber von Amazon. --84.74.139.84 19:26, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nein, der ist austauschbar wie (削除) Toilettenpapier (削除ここまで) Plastikgeschirr; sozusagen Tafelplastik. Die Connections zu Politikern, sein Kundenstamm und seine Reputation dürften deutlich relevanter sein als die dumme 1-€-Kraft am Fließband. --88.130.94.198 00:48, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(BK)Eine weitere Möglichkeit wäre, die Überweisungsdatenbanken, die bei gewissen Geheimdiensten geführt werden, anzuzapfen. Aber die Dienste werden diese Info wohl nicht rausrücken. Oder mach eine repräsentative Umfrage. Bei Media Control wird es wahrscheinlich auch nur anonymisierte Daten geben. --Rôtkæppchen68 17:21, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich finde die Seite gerade nicht. Aber es gibt sehr mindestens eine Seite die Verkaufszahlen pro Monat und Buch anzeigen und die ich bereits auch genutzt habe. Nicht von Amazon selbst soweit ich mich erinnere. --92.228.40.168 05:45, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ist der Warp-Antrieb machbar?

Hallo. Ich wollte wissen, ob es theoretisch möglich wäre, einen Warp-Antrieb wie in Star Trek zu bauen. Und falls es möglich ist, welche Vor- und Nachteile hätte diese Technologie? Danke für eure Antworten. --92.105.189.138 18:10, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Probier mal diesen Link zu br alpha (Sendung des Bayerischen Rundfunks):http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/alpha-centauri/alpha-centauri-lichtgeschwindigkeit-2005_x100.html --79.224.195.107 18:17, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Siehe auch Warp-Antrieb. Vorteil: Ist verdammt schnell; Hauptnachteil (gemäß Star Trek): Fällt ziemlich oft aus. -- HilberTraum (Diskussion) 18:43, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
"Energie ausgefallen, Käptn. Ich schalte um auf Impuls." --Optimum (Diskussion) 20:44, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Willst den haben? ich hab einen zu verkaufen--93.218.133.159 23:05, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
diese Frage sollte man an das CERN weiter leiten - schließlich haben die auch das Internet erfunden --80.108.60.158 06:02, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn er nur ausfallen würde, wärs ja halb so schlimm (immerhin ist er ja auch immer bald wieder repariert): laut Star trek kann der Warpantrieb auch zu unabsichtlichen Zeitreisen und Ähnlichem führen... --MrBurns (Diskussion) 08:32, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ist das nicht der Temporal Displacement Drive ?? Also ... man kommt an, bevor man abfliegt...?! GEEZER... nil nisi bene 09:12, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
siehe bitte auch in der en Warp-field experiments & White–Juday warp-field interferometer. --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 09:12, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das kann auch mit Warpantrieb passieren, wenn man zu nahe an einen "Schwarzen Stern" (ist wohl ein altes Wort für Schwarzes Loch) kommt, siehe TOS: Morgen ist Gestern. --MrBurns (Diskussion) 09:32, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das war im selben Jahr, in dem der Begriff "schwarzes Loch" geprägt wurde: entweder hatten Roddenberry & Co. noch nichts davon gehört oder es war früher im Jahr. "Warpantrieb" wird in der SF-Gemeinde auch als allgemeiner Begriff für alle Überlichtantriebe benutzt, die quasi "einfach überlichtschnell fliegen" (wie in Star Trek). Es gibt auch andere Möglichkeiten, schnell ans Ziel zu kommen. (a) ein "Wurmloch", einen Tunnel, der kürzer ist als die Strecke zum Ziel aber auch zum Ziel führt wie in Stargate & Andromeda (Fernsehserie), oder einen abkürzende Alternativdimension (Babylon 5, Honor Harrington), (b) "Transmission", d.h. man verschwindet einfach and Ort A und taucht gleichzeitig an Ort B wieder auf ohne einen Tunnel dazwischen − da wird wiederum unterschieden ob es das ganze Schiff auf einmal ist wie in Battlestar Galactica oder ob der Transport "scheibchenweise" stattfindet (oder Atom für Atom wie die Beamer von Star Trek).
T*H*U*D 217.255.155.177 10:37, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der Transporter in Star Trek hat eine eher kurze Reichweite, so im fünfstelligen Kilometerbereich (z.B. Enterprise D 40.000km mit Modifikationen 55.000km laut Memory Alpha), also gerade noch ausreichend, um sich aus einem "höheren Orbit" auf eine beliebige Stelle der Planetenoberfläche zu beamen und es gibt keinen Hinweis darauf, dass er überlichtschnell ist, die Verzögerung zwischne der "Auflösung" und der "Rematerialisierung" ist jedenfalls im Sekundenbereich, wobei unklar ist, wie viel zeit noch vergeht, bis der Transporterstrahl tatsächlich zum Planeten geht, jedenfalls sind die paar Zehntelsekunden, die das Licht für diese Entfernungen braucht, jedenfalls drin. Es gibt aber durchaus andere überlichtschnelle Fortbewegungsmethoden in Star Trek, z.B. "Transwarp" (=zumindest theoretisch unendlich schnell, aber meist nur bei kanälen, die man vorher "selbst gebaut" hat), Wurmlöcher und der "Quanten-Slipstream-Antrieb", der in einer Voyager-Episode vorkommt, aber nie genau erklärt wird. Es ist nur bekannt, dass dieser Antrieb von Spezies 116 benutzt wird, dass man damit angeblich die Galaxis in 7 Monaten durchqueren kann und dass der Effekt ähnlich auschaut wie bei Transwarp-Kanälen. --MrBurns (Diskussion) 10:51, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Danke für die schnelle Antwort. Ich meinte nicht den Sternenflotten-Beamer, sorry. Bei dem ist die eigentliche Beamverzögerung (vom Anfang des Vorgangs bis zum völligen Rematerialisieren) tatsächlich mehrere Sekunden bei Reichweiten weit unter einer Lichtsekunde und deswegen ist total wurst ob der instantan oder "nur" mit Lichtgeschwindigkeit arbeitet. Wenn man dem en:Treknobabble glaubt, dann arbeitet er schon rein deswegen instantan (wenigstens annähernd), weil er ein Subraum-Gerät ist.
Ich meinte den aus einer Star Trek: Voyager-Folge, der eine Reichweite von ca. 40000 Lichtjahren hatte (was das Volk das ihn besaß nicht für erwähnenswert hielt; die besuchten ferne Welten so wie wir heutzutage vors Haus oder in den Garten gehen).
T*H*U*D 217.255.159.148 11:27, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
nice read! p.o.t.i. --gp (Diskussion) 08:32, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

p.s. Unter Warp-Antrieb#Allgemeines steht frei ausgedachtes Geschwafel, von jemanden der anscheinend noch nicht all zu viel Kontakt mit SciFi Literatur hatte, aber mal seine Meinung dazu in den Artikel geschrieben hat. --92.228.40.168 14:39, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

pps: hab um einen beleg gebeten&einen baustein eingebaut --gp (Diskussion) 08:27, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Bei Telepolis gibt es einen aktuellen Artikel zum Warp-Antrieb. Kurz: Man bräuchte dafür eine bestimmte Menge an exotischer Materie, von der sehr fraglich ist, ob es sie überhaupt gibt. --Cubefox (Diskussion) 16:56, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Wobei es mittlerweile schon Lösungen gibt, die einen Warpantrieb mit recht wenig exotischer Materie ermöglicht. Laut en:Alcubierre_drive#Mass.E2.80.93energy_requirement reichen damit im besten Fall schon einige milligramm exotische Materie. --MrBurns (Diskussion) 21:48, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Frage zur Relativitätstheorie

Mir geht seit geraumer Zeit die Frage im Kopf um, ob die Geschwindigkeit, mit der ein Planet sich um sich selbst dreht plus die Geschwindigkeit, mit der er sein Zentralgestirn umkreist, einen Einfluss auf die Relativität der Zeit hat. Interssant vor allem im Zusammenhang mit Pulsaren, die sich ja enorm schnell um die eigene Achse drehen können. Hypothetisch: auf einem entsprechenden Pulsar existieren intelligente Lebewesen. Einige davon gehen in ein Raumschiff, das sich mit etwas weniger Geschwindigkeit als der Pulsar bewegt, ist die Zeit dann im Vergleich bei einer Rückkehr zum Pulsar schneller vergangen? --Belladonna Elixierschmiede 21:32, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

keine Antwort auf die Frage, aber wenn wir schon mal beim gedanken-experimentieren sind: Die ältesten, von Menschen hergestellte Gegenstände sind schon 250 Lichtjahre weit gereist: [7] --78.34.11.246 22:46, 24. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Zur Originalfrage: Ja, Deine Annahmen erscheinen mir korrekt. --PeterFrankfurt (Diskussion) 02:39, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, all ist es. Man konnte das sogar experimentell auf der Erde nachweisen: Hafele-Keating-Experiment--Antemister (Diskussion) 11:33, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Bei den Myonen am CERN wurde die Zeitdilatation in einer ganz ähnlichen experimentellen Anordnung nachgewiesen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:03, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Beim Pulsar hat man auch noch den Effekt der Gravitation zu berücksichtigen. Ein Raumschiff im Orbit um den Pulsar sollte nach der Rückkehr eine kürzere Reisedauer aufgezeichnet haben - also ein langsameres Vergehen der Zeit. --mfb (Diskussion) 15:28, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Man kann sich die Sache etwas einfacher machen, indem man zwei LGM (Little Green Men) betrachtet, die zu Beginn am Nordpol des Pulsars stehen (ruhen). Der eine bleibt dort stehen, der andere watschelt die 25 Kilometer zum Äquator des Pulsars, der sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit dreht, und wieder zurück zu seinem Freund am Pol. Was stellt er fest? --Pp.paul.4 (Diskussion) 09:48, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hm, jetzt wirds kompliziert, der Pol dreht sich ja langsamer als der Äquator, da die Rotationsstrecke, die der Äquator für eine Umdrehung braucht, größer ist, als am Pol. Also läuft Männchen A zum Äquator, erhält durch die schnellere Rotation + seiner zusätzlichen Eigengeschwindig bedingt durch das Laufen im Vergleich zu seinem ruhenden Freund eine höhere Geschwindigkeit. Unter der Voraussetzung, dass er die Lichtgeschwindigkeit nicht überschreiten kann, wird er wohl bei einem Treffen mit seinem Freund feststellen, dass die Zeit für ihn langsamer vergangen ist.--Belladonna Elixierschmiede 22:02, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Für die Zeitdilatation reicht es, die Gesamtenergie zu vergleichen. Da die Oberfläche des rotierenden Pulsars eine Äquipotentialfläche ist, sieht man also keine Unterschiede - vorausgesetzt die Wanderung von Pol zu Äquator und zurück geschieht mit vernachlässigbarer Geschwindigkeit. --mfb (Diskussion) 00:50, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

25. März 2014

Promillegrenze

Gibt es eine Statistik zu Unfällen die auf Grund von Alkoholkonsum bis zu einem Blutalkoholwert von 0.5 Promille zurückzuführen sind? Oder Statistiken, dass in Ländern mit einer 0,00 Promillegrenze die Straßen sicherer sind als mit 0,5? Die Grünen fornern ja mal wieder ein neues Gesetz, aber gibt es dafür auc sachliche Argumente, außer dass das die Meinung der Mehrheit ist?--93.218.179.23 18:12, 25. Mär. 2014 (CET) --93.218.179.23 18:12, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Die Meinung welcher Mehrheit soll das sein? Der Mehrheit der Bundesbürger dürfte dieses Thema sowas von egal sein. In Wahrheit ist das eines der ersten Sommerlochthemen des noch jungen Jahres.
Wie man Zahlen aus Deutschland mit Zahlen aus dem Ausland vergleichen soll, ist mir außerdem schleierhaft: Dazu sind die Bedingungen dort einfach von unseren zu verschieden. Eine vergleichbare Frage wäre ja, ob in Holland ob der lockereren Drogenpolitik mehr Unfälle passieren. Aber selbst wenn das so sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass dabei auch eine Kausalität besteht. Es könnte z.B. sein, dass die in Holland deutlich höheren Geldstrafen abschreckend wirken, oder dass das Kontrollniveau und damit das Risiko auch tatsächlich ertappt zu werden ein anderes ist. So lange es keine belastbaren Studien gibt, dass in Deutschalnd verglichen mit z.B. anderen EU-Ländern bzgl. Alkoholisierung am Steuer Handlungsbedarf besteht, bedarf es dazu meiner Meinung nach auch keiner Gesetzesänderung. Gesetzesänderungen sollen der Behebung eines real-existierenden Problems dienen - und nicht der Profilierung derer, die sie einbringen. --88.130.74.194 18:51, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
BK
Gegenfrage: Fast überall gilt im professionellen Bereich (LKW, Flugverkehr, Busfahrer, Kernkraftwerk usw) die Nullgrenze. Wird diese irgendwo relevant und kompetent in Zweifel gezogen? Wohl kaum. Sind aber wirklich die Gefahren, die von einem unkonzentrierten Privatautofahrer ausgehen, grundsätzlich geringer?
Dazu kommt, dass offensichtlich viele Leute ihren Promillestand nicht wirklich einschätzen können.
Das könnten schon mal zwei Argumente für die Nullgrenze sein (oder 0,1, wegen Hustensaft, wg eines einzigen Mon Cherie usw).
Statistiken helfen nicht weiter, weil ja nicht gesagt ist, die Grenzen wirklich eingehalten werden (wäre zum Beispiel innerdeutscher Vergleich mit damals 0,8 und 0,0 sinnvoll?). Hummelhum (Diskussion) 18:55, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Also eigentlich ist das ein Größe die man auch Überregional vergleichen kann. Der Österreicher ist von 0,5 Promille genau so beeinträchtigt, wie der Spanier oder der Deutsche. Die Frage ist schon sehr sinnvoll. Und das mit dem Einschätzen geht ganz einfach. Mit einem Bier oder einem Glas Wein ist man drunter mit je zwei Gläser je nach Gewicht meist drüber. Und das gibt die aktuelle Regelung auch wieder. Ein Bier nach der Arbeit oder ein Glas Wein zum Essen und man darf und kann danach noch Autofahren. --92.228.40.168 19:09, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn man hier nachschaut, sieht man, dass es die 0,0 Promillgrenze in Europa nur in den östlichen Ländern gibt. Ich lebe in einem dieser Länder (Rumänien) und schildere dir die Situation hier: der Alkoholismus ist viel weiter verbreitet als im Westen. In den Dörfern sauft die Hälfte der männlichen Bevölkerung über 40 jeden Tag. Allerdings saufen die im Dorf, entweder in der Dorfspelunke oder sie kaufen sich den Stoff in einem Tante-Emma-Laden, von denen es unglaublich viele gibt und die oft lange am Abend offen haben, oder sie trinken Selbstgebranntes. Was diese Dorfalkis aber nicht machen, ist mit dem Auto ins nächste Dorf fahren und dort trinken. Die bleiben im Dorf, oder können sich sowieso kein Auto leisten. Das ist ein großer Unterschied zum Westen. Die Stadtbewohner, die in Bars und Clubs gehen und dort einen trinken, fahren auch üblicherweise nicht mit dem Auto dorthin (und zurück), sondern mit dem öffentlichen Verkehr oder mit dem Taxi, die sehr billig sind. Das Phänomen, dass man zum Fortgehen irgendwohin mit dem Auto fährt ist sehr wenig verbreitet. Es gibt auch keine Clubs oder Discos am Stadtrand, fortgegangen wird im Zentrum. Außerhalb der Städte am Land gibt es so etwas schon gar nicht. Die Partyszene ist also nicht so mobil. Man geht dort weg, wo man wohnt. Es wird also allgemein viel weniger betrunken mit dem Auto gefahren, obwohl insgesamt mehr gesoffen wird als im Westen. Ich habe hier noch nie ein Auto vor mir fahren gesehen, das Schlangenlinien fährt, was ich im Westen schon öfter erlebt habe. Die einzige Ausnahme sind traditionelle Feiern wie Hochzeiten und Taufen, denn da muss die ganze Verwandtschaft auch aus anderen Ortschaften kommen. Da fahren sie dann alle angeheitert nach Hause.
Dann finanzielle Gründe: die Menschen im Osten sind viel weniger wohlhabend und ein Auto ist eine viel größere Anschaffung im Verhältnis zum Einkommen, als im Westen. Jugendliche Führerscheinneulinge können sich kein eigenes Auto leisten und Studenten auch nicht. Diese Altersgruppe fährt höchstens mit dem Auto der Eltern und diese sind viel heikler was das Auto betrifft, weil das Geld eben nicht so locker sitzt. Die meisten Eltern würden nie den 18jährigen Sohn nachts mit irgendwelchen Freunden herumfahren lassen. Dafür ist ihnen das Auto zu wertvoll.
Ach ja und zur Kontrolle: die Polizei macht praktisch überhaupt keine Alkokontrollen. Die haben nicht einmal das Equipment dafür. Alkoholisierungsgrad wird praktisch nur von der Rettung durch Blutabnahme gemessen, wenn schon ein gröberer Unfall passiert ist. Bei kleinen Blechschäden ruft man die Polizei gar nicht, sondern einigt sich privat mit dem anderen Autofahrer, dem man einen Kratzer angehängt hat. Die Polizei kommt also nur zu den schweren Fällen. Aus all diesen Gründen kann man die Statistik aus solchen Ländern auch nicht mit Westeuropa vergleichen. Die Zahl der Toten im Straßenverkehr ist im Osten übrigens drei bis vier mal höher als im Westen. Das liegt aber nicht unbedingt am Alkohol, sondern an miesen Straßen, miesen Autos, mangelndem Sicherheitsbewusstsein, Raserei, überbordenden LKW-Transitverkehr, Fehlen von Ortsumfahrungen, Fehlen von Autobahnen, Fehlen von Ampeln, Fußgängerübergängen, der massiven Zunahme des Verkehrs in den letzten 10 Jahren, unbeschränkten Bahnübergängen, etc. --El bes (Diskussion) 19:19, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Bei so einem Gesetz geht es weniger darum, direkt die Sicherheit zu strengere Regelungen zu erhöhen, sondern mehr um Erziehung (machen die Grünen ja ganz gerne) bzw. die normative Funktion von Gesetzen. Seit einigen Jahren gibt es ja schon ein absolutes Alkoholverbot für Fahranfänger, mit der Folge, dass für jüngere heute das Prinzip "wer fahrt trinkt nicht, wer trinkt fährt nicht" eine Selbstverständlichkeit ist. Wird das nun für die Mehrheit selbstverständlich, wird dass die Sicherheit im Straßenverkehr wesentlich erhöhen. Mit etwas googlen findet man sicher Zahlen, bei Eurostat oder den nationalen Statistikbehörden. Aber eine sonderlich sinnvoll wird dies, siehe El Bes nicht sein.--Antemister (Diskussion) 19:39, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Durch meine Osteuropaerfahrung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass bei uns der eigentliche Grund für das Problem die Zersiedelung im ländlichen Raum ist und der Niedergang der dörflichen Sozialstruktur. Bei uns leben auch die Leute am Land zunehmend ein städtisches Leben, das durch die Mobilität per PKW ermöglich wird. Die Dorfjugend sitzt nicht mehr im Disco-Hinterstüberl vom Dorfwirtshaus, die Dorfalkis sitzen nicht mehr am Stammtisch vom Dorfwirtshaus. Der Freundes- und Bekanntenkreis ist geographisch weit gestreut. Man fährt 20 km zu einem Kinocenter, schaut sich einen Film an, fährt dann zu einem Restaurant oder eine Bar und später weiter in eine Disco in einer anderen Ortschaft. Früher sind die Leute eben angeheitert vom Dorfwirtschaus heimgewankt, oder mit dem Rad zwei/drei Kilometer gefahren, wenn sie etwas außerhalb vom Dorf am Waldrand oder so lebten. Heute wird alles mit dem PKW gemacht. Und da bleibt eben nur die Alternative: Don't drink and drive, oder scheiß drauf. Schuld sind hier schon auch die Kommunen, die Gastronomielizenzen am Stadtrand oder im Gewerbepark vergeben, während die Ortskerne in den Dornröschenschlaf versinken. --El bes (Diskussion) 20:02, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nun die Kommunen sind da nur teilweise daran schuld. Wenn im Ortskern nicht mehr los ist, liegt das teilweise auch daran, dass man da ja keine Autos haben will (Und das ist in der Regel nicht die Kommune die das will, sondern die Bürger). Also die Restaurats usw. im Ortskern keine Parkplätze für ihre Gäste haben, suchen sie sich einen Platz wo sie die kriegen. Und wo ist das? Richtig, am Stadtrand oder im Gewerbepark. --Bobo11 (Diskussion) 20:56, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn's am Stadtrand keine Großraumdisco gibt und im Stadtzentrum keine Parkplätze, dann gehen die Leute zu Fuß, oder nehmen den Bus, fahren mit dem Rad oder nehmen ein Taxi. --El bes (Diskussion) 21:06, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

"69,5 % der Pkw-Fahrer, die unter Alkoholeinfluss an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt waren, hatten zum Zeitpunkt der Blutentnahme einen BAK-Wert von mindestens 1,1 Promille, das heißt sie waren im Sinne der Rechtsprechung absolut fahruntüchtig." Statistisches Bundesamt Wiesbaden. Also sollten wohl grob geschätzt 80% gewußt haben, dass sie nicht hätten fahren dürfen. Die werden sich sicherlich nicht alle durch eine Null-Promill-Grenze beeindrucken lassen. - Kann man andererseits die x-tausend Autofahrer, die auf ihr Bier verzichten müssen, gegen das eine vermiedene Unfallopfer abwägen?--Optimum (Diskussion) 21:19, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Wer nur ein einziges Bier (0,5 Liter) trinkt, ist meiner Meinung nach absolut fahrtauglich. Das sollte man nicht kriminalisieren. Ab zwei Bier und folgend, sollte man das Auto aber unbedingt stehen lassen und das sollte auch kontrolliert und bestraft werden. Null-Komma-Null halte ich aber für einen Blödsinn. --El bes (Diskussion) 21:45, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Fahrtauglich ja, aber nicht notwendigerweise uneingeschränkt. Ich merke bei mir jedenfalls schon, dass sich die Reaktionen verändern, auch schon nach nur einem Bier. Im Ergebnis bin ich aber deiner Meinung: Die Statistik zeigt ja ganz klar, dass die meisten alkoholisierten Unfallfahrer eh längst außerhalb desjenigen Bereichs waren, der durch den Gesetzesvorschlag kriminalisiert würde. So lange es keine belastbaren Studien gibt, die besagen, dass in Deutschland verglichen mit z.B. anderen EU-Ländern bzgl. Alkoholisierung am Steuer Handlungsbedarf besteht, bedarf es dazu meiner Meinung nach auch keiner Gesetzesänderung. Gesetzesänderungen sollen der Behebung eines real-existierenden Problems dienen - und nicht der Profilierung derer, die sie einbringen. --88.130.74.194 21:55, 25. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wie viel man verträgt hängt auch vom Alter (vor allem wenn man noch <20 ist), Geschlecht, Körperbau und individuellen Faktoren ab. manche haben vielelciht schon mit einem 0,5l-Bier über 0,5 Promille (mit 0,3l sollte man aber jedenfalls noch drunter bleiben), andere haben nach 1l noch immer unter 0,5 Promille. Diese Weisheit "max. 1 Bier mit 0,5l ist Ok" ist nur ein grober Ruichtwer, selbst wenn man sich ausdrücklich nur auf Vollbier mit 5% Alkohol bezieht und andere Sortejn wie Leichtbier (ca. 2,5-4%) oder Bockbier (ca. 6,5-10%) vernachlässigt. Und natürlich spielt auch der Faktor zeit eien Rolle, wenn man z.B. ein Bier trinkt und 4 Studnen später wieder eins, dann ist das erste sher wahrscheinlich schon irrelevant, weil vor dem Konsum des Zweiten abgebaut, daher natürlich beziehen sich alle Aussagen nur darauf, dass der Alkoholökonsum innerhalb einer kurzen Zeit und kurz vorm Autofahren erfolgt. --MrBurns (Diskussion) 14:16, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das deckt sich mit meiner Erfahrung. Wer betrunken fährt, macht es oft mit so hohem Pegel, der ohnehin illegal wäre (und auch bei einer 0,8-Promille-Grenze der Fall wäre). Zu "dass für jüngere heute das Prinzip "wer fahrt trinkt nicht, wer trinkt fährt nicht" eine Selbstverständlichkeit ist.": Kann ich auch nicht bestätigen. Die Regel gab es schon vor der 0,0-Promille-Grenze. Und alle aus dem Bekanntenkreis die nichts tranken, wenn sie fuhren, taten es nicht wegen einer Strafe (die Chance für eine Kontrolle war ohnehin sehr gering), sondern weil sie vernünftig genug waren und ggf. Verantwortung für Mitfahrer hatten. Im Gegensatz erlebte ich aber schon Personen, die nach dem Motto handelten: "Meh, jetzt habe ich schon ein Bier drin und damit keine 0,0-Promille mehr - dann machen ein paar auch keinen Unterschied! Haha!", mit der Folge, dass sie erst recht tranken. --StYxXx 04:19, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Meine Erfahrung ist, dass die alte Grenze von 0,8 Promille exakt dem Pegel entsprach, ab dem ich selbst die allerersten Wirkungen bei mir merkte, ohne dass ich mich da schon fahruntüchtig fühlte, aber eben im Anfangsstadium eingeschränkt, eher weniger als nach einem (stocknüchternen) zu kurzen Schlaf. Ich habe den Führerschein noch zu Zeiten der 1,3-Promille-Grenze gemacht, heute gilt man damit ja schon als volltrunken torkelnd, siehe Käßmann. Sprich, entweder macht uns die Evolution immer mehr zu Weicheiern, oder früher war man das alles eher gewöhnt. --PeterFrankfurt (Diskussion) 05:05, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Zu den Zeiten waren die Regeln aber auch noch anders. Wer noch torkeln konnte hat die heimgefahren die nicht mehr stehen konnten. Und wer besoffen mit dem BMW (es war immer ein BMW) seines Vaters vor der Polizei geflüchtet ist, war danach für Wochen der Held der Schule. :)--85.180.223.86 17:43, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

26. März 2014

Blieb Ron Evans im Orbit des Mondes?

Mit Apollo 17 wurde die bis heute letzte bemannte Mondlandung durchgeführt. Am 11. Dezember 1972 verließen Eugene Cernan und Harrison „Jack" Schmitt die Mondfähre. Sie waren die bis heute letzten Menschen auf dem Mond. 'Ron Evans war der Pilot der Apollo-Kommandokapsel und verblieb im Orbit des Mondes.

Diesen Text habe ich aus bemannt Mondlandung. Den letzten Absatz verstehe ich so, dass ein Astronaut sich noch im Orbit um den Mond befindet. Vermutlich ist hier lediglich die leere Kapsel gemeint.

Das ein Astronaut oben geblieben ist, erinnere ich nicht. Das ist vermutlich nur schlecht formuliert.

Sander (pers. Info entfernt, siehe Box oben) (nicht signierter Beitrag von 91.19.96.209 (Diskussion) 09:13, 26. Mär. 2014 (CET))[Beantworten ]

Er blieb in der Apollo-Kapsel, während die anderen zwei mit der Fähre zur Mondoberfläche unterwegs waren. --134.100.12.117 09:38, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
:) Die Kiddies wissen nicht mehr, wie die Welt ohne Computer aussieht. Vielleicht sollte mal einer der Jüngeren den Artikel Mondlandung mit "neuen" Augen lesen und überarbeiten. Wer selbst zugesehen hat, der versteht eine Menge der Fragen nicht einmal. Yotwen (Diskussion) 10:23, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Na ja, man kann die Formulierung schon missverstehen. Der zweite Satz spricht vom 11.12.1972. Der vierte Satz ist auch so gemeint. Der dritte Satz spricht aber von den folgenden Jahrzehnten und ausdrücklich von heute. Man kann also auf das Missverständnis kommen, den vierten Satz in der Zeitperspektive des dritten Satzes zu verstehen - "bis heute". --Eike (Diskussion) 10:30, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Da Evans in dem Zusammenhang (Mondlandung) nicht so zentral ist, hab ich's jetzt mal wie folgt umformuliert:
Am 11. Dezember 1972 verließen Eugene Cernan und Harrison „Jack" Schmitt die Mondfähre (während Pilot Ron Evans im Orbit blieb). Sie waren die bis heute letzten Menschen auf dem Mond.
Ich hoffe, so ist es noch klarer. --Eike (Diskussion) 10:35, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, wenn man nicht "dabei" war (ich auch nicht), dann muss einem erst mal einer erklären, dass, voll assi ey, immer einer von denen zwar zum Mond mitfliegen durfte, aber nicht landen... --92.202.75.164 10:47, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Und nach dem Aufenthalt auf dem Mond sind alle drei Astronauten zur Erde zurückgekehrt. Vielleicht fehlt diese Info?--89.0.58.78 10:57, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nun, liebe Kollegen, Hand auf's Herz: Wer weiss (ohne Nachgucken!), wie der zweite Mann auf dem Mond hieß? Oder der zweite Mann, der im Flugzeug über den Atlantik flog? Es würde mich wundern, wenn wir für letzteren überhaupt einen Artikel in der WP hätten. Yotwen (Diskussion) 12:01, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wer flog als erster über den Atlantik? Ein Tipp: Charles Lindbergh war es nicht.--Optimum (Diskussion) 12:16, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Da die beiden ja zusammen unterwegs waren ist es nicht ganz leicht zu entscheiden, wer Erster und wer Zweiter war: John Alcock (Pilot) oder Arthur Whitten Brown. --Asdert (Diskussion) 12:23, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Oha - ich hätte Nonstop und Solo sagen müssen und Bert Hinkler ist entgegen meiner Aussagen doch in der WP. Yotwen (Diskussion) 12:30, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Buzz Aldrin natürlich. Den kann man sich leicht merken, wenn man die coole Geschichte kennt wie er mal einem Verschwörungstheoretiker eins auf die Glocke gegeben hat. [8] Und die die es nicht wussten, haben es ab jetzt auch für ewig im Gedächtnis ;) --85.180.223.86 20:47, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
ein SmileysymbolVorlage:Smiley/Wartung/:-d   --Eike (Diskussion) 21:10, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Bitte diesen YouTube-Link nicht wieder einfügen! Dies ist "Keine vertrauenswürdige Verbindung" und "Dieses Video ist nicht verfügbar." Der Link hat exakt NULL Nutzwert und gilt als WP:SPAM. − T*H*U*D 217.255.177.20 07:36, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Ich weiß nicht, wovon du redest. Bei mir ist das Video verfügbar und es kommt sogar über HTTPS. (Und WP:SPAM ist rot.) --Eike (Diskussion) 08:34, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Dabei haben die doch so passende Namen. Armstrong ist als erster ausgestiegen, dann kam Buzz, und Collins ist in der Zeit im Mondorbit gewesen. --mfb (Diskussion) 00:57, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Immer wieder diese bösen, bösen, Bayern...

Auf dieser Seite steht, dass Bayern, nachdem es große Teile Schwabens und Frankens von Napoleon geschenkt bekommen hat, versuchte, Franken (und vermutlich auch Schwaben) aus der Landkarte zu "tilgen". Begründet wird dies mit den administrativen Einheiten, die nicht Mittelfranken o.ä. hießen, sondern bspw. Rezatkreis. Ist das jetzt nur eine populistische Übertreibung oder wollte der damalige bayerische König tatsächlich sein ganzes Land bajuwarisieren und alle Franken aus der Karte "tilgen"? --84.149.129.2 17:39, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Naja, an der Navigationsliste ganz unten im Artikel Rezatkreis sieht man ja schon, dass damals alle bayerischen Kreise nach Flüssen benannt wurden - nach dieser Logik wäre der Isarkreis ein Zeichen dafür, dass Montgelas auch alle Oberbayern aus der Karte tilgen wollte. Abgesehen davon war Franken auch schon zuvor ja nur eine administrative Bezeichnung und kein eigenes Herrschaftsgebiet, also ein buntes Mosaik kleiner und kleinster Territorien. Wäre allerdings spannend zu wissen, ob sich die Leute damals tatsächlich primär als Franken gesehen haben, oder nicht eher als Mitglieder ihrer Grafschaft/Reichsstadt/Ritterflecken. --Rudolph Buch (Diskussion) 18:22, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
So genau kann ich dir das nicht sagen, das dumme Bauernvolk wusste laut dem hier jedoch immerhin, dass sie in Franken bzw. im Fränkischen Reichskreis lebten. Der Fränkische Reichskreis half bei der Herausbildung einer fränkischen Identität, eines "Wir-Gefühls", trotz der (selbst für deutsche Verhältnisse) extremen Kleinstaaterei. Ob sie sich mehr als Franke oder doch mehr als Nürnberger, Würzburger, Hohenzollerisch-Ansbacherisch usw. sahen, weiß ich aber selbst nicht.--84.149.129.2 19:23, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Diese Regierung wollte auch Tirol und Salzburg von der Landkarte tilgen. --El bes (Diskussion) 19:26, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Franken erstreckt sich ganz grob in breitem Band und großem Bogen von den Niederlanden und Belgien über Aachen, den Rhein runter bis etwa Karlsruhe, über Heilbronn, Frankfurt(aha!), den Main entlang bis ins heutige Thüringen. Die davon, die heute noch wissen, dass sie "Franken sind", sind die östlichen Spätaussiedler des eigentlichen Siedlungs- Herrschafts- und Sprachbereichs. Alle anderen haben es vergessen. Das beweist natürlich nicht, dass die Bayern es nicht versucht haben, Interesse an der Wiederauferstehung eines Herzogtums Franken hatte natürlich niemand von den diebischen Lumpesäckeln. Andererseits war Franken zu Napoleons Zeiten schon so lange zerschlagen, dass da kein wirklicher Grund zur Sorge bestand. --92.202.4.181 21:57, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hast Du nicht das Frankenreich vergessen? Benutzerkennung: 43067 07:57, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der Grund für die Benennungen "Obermain", "Untermain", "Rezatkreis" ist wohl in der Orientierung am französischen Vorbild zu suchen. Die Departmenents wurden in der napoleonischen Zeit ebenso nach geographischen Gegebenheiten benannt ("Eure et Loir", "Doubs"). Gleiches fand im Königreich Westphalen statt, mit Bezeichnungen wie "Weser-Departement" oder "Fulda-Departement". Das war durchaus schon ein Versuch und Wunsch, mit Traditionen zu brechen und "Geschichte neu zu schreiben", aber keine speziell oder ausschließlich bösbayerisches Ansinnen. 146.60.131.96 22:27, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Nach-Flüssen-Benamserei hat aber auch im 20. und 21. Jahrhundert außernapoleonische Tradition. Adolf erfand Ober- und Niederdonau, die Region Stuttgart hieß bis 1992 „Mittlerer N(削除) a (削除ここまで)eckar" – schreibt einer, der im mittleren Nack(削除) a (削除ここまで)erraum lebt und lange im Enzkreis gewohnt hat: Rôtkæppchen68 00:49, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nackar ??? Benutzerkennung: 43067 07:59, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Immer diese fiesen Tippfehler. --Rôtkæppchen68 08:55, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Warum nur musste ich bei der Überschrift sofort an Fußball denken? ;o) --Eike (Diskussion) 10:45, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Weil dich Politik nicht interessiert. --El bes (Diskussion) 01:14, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Falsch. Noch ein Versuch, oder lassen wir's dabei? --Eike (Diskussion) 19:28, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Warum muss ich meine persohn bestätigen?

ständige persohnenbestätigung.

--79.213.2.69 18:41, 26. Mär. 2014 (CET) wenn ich auf meibne seite will,soll ich mich bestätigen,da kommen blöde bilddarstellungen und ich soll dann ankreuzen wehn ich darauf kenne,totaler blödsinn,meine daten sind korekt angegeben, die nicht dauernd bestätigen muss,es währe gut wenn man mich löschen würde,mit facebook kann man nicht normal umgehen.man trift ständig änderungen,man blockiert teilnehmer,ohne erst zurückzufragen,ob die gemachten eusserungen stimmen.[Beantworten ]

mit freundlichem gruss

Axel Bubber--79.213.2.69 18:41, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich verstehe leider nur Autobahn. Um was geht es? 78.35.224.211 18:45, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Offenbar um irgendwas bei Facebook. Details verstehe ich aber auch nicht, dazu ist der Beitrag zu verworren. --mfb (Diskussion) 18:49, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Es gibt eine Folge von Bernd das Brot, wo er irgendwelche Stoffpuppen im TV verkaufen soll. Da rufen dann potenzielle Kunden an und reden ihn mit irgendwas zu, worauf Bernd den einen - der eine Pizzabestellung aufgibt - mit "auf Wiederhören, hoffnungslos verwirrter Anrufer" verabschiedet. Ich hab keine Ahnung warum mir das gerad einfällt. Solaris3 (Diskussion) 18:58, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
"wenn ich auf meibne [facebook-] seite [einloggen] will,soll ich mich [in einem Authentifizierungs-Dialog] bestätigen,da kommen blöde bilddarstellungen [Porträts anderer user] und ich soll dann ankreuzen wehn ich darauf kenne,totaler blödsinn,meine daten [beim Einloggen] sind korekt angegeben, die [ich eigentlich daher] nicht dauernd bestätigen muss,es währe gut wenn man [admins bei facebook] mich löschen würde,mit facebook kann man nicht normal umgehen.man trift ständig [auf] änderungen [am GUI],man [facebook] blockiert [sperrt] teilnehmer,ohne erst zurückzufragen,ob die gemachten eusserungen [Anschuldigungen, Diffamierungen, Beschwerden, etc] stimmen." - wo ich "facebook" gelesen hab ́, hab ́ ich den Zusammenhang verstanden. Man muß halt essen, was auf den Tisch kommt, wenn man sich von solchen "sozialen Portalen" abhängig macht. Oder sich ein neues suchen. Wem das Portal gehört, darf es moderieren, wie er will. --217.84.100.241 14:18, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Worte wie "es wäre gut wenn man mich löschen würde" und "mit facebook kann man nicht normal umgehen" lassen mich denken, dass du das hier meinst: Anleitung zum Account-Löschen.--88.130.93.185 18:59, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Und nun die 10000-Euro-Frage: Warum nur, warum ist das hier gepostet? Solaris3 (Diskussion) 14:38, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich versuch's mal:

Warum muss ich meine (削除) Persohn (削除ここまで) Person bestätigen?

Ständige (削除) persohnenbestätigung (削除ここまで) Personenbestätigung. Wenn ich auf (削除) meibne (削除ここまで) meine Seite will,_soll ich mich bestätigen,_da kommen blöde Bilddarstellungen und ich soll dann ankreuzen (削除) wehn (削除ここまで) wen ich darauf kenne,_totaler Blödsinn,_meine Daten sind korrekt angegeben, die ich nicht dauernd bestätigen muss,_es (削除) währe (削除ここまで) wäre gut, wenn man mich löschen würde,_mit Facebook kann man nicht normal umgehen._Man trifft ständig auf Änderungen,_man blockiert Teilnehmer,_ohne erst zurückzufragen,_ob die gemachten (削除) eusserungen (削除ここまで) Äußerungen stimmen.

Die Interpunktion ist, gelinde gesagt, etwas eigenwillig, aber wir wollen ja nicht zu sehr in Präskriptivismus verfallen. Der Inhalt ist völlig verworren und unverständlich: 6.★PοωερZ Diskussion 14:47, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

"facebook" ist tatsächlich die korrekte Schreibweise, und nicht "Facebook".
(Der vorstehende Beitrag stammt von 217.255.160.52 – 28.3.2014, 10:53 (MEZ) – und wurde nachträglich unterschrieben.)
Vergiss nicht, das Facebook mitzuteilen, die schreiben sich nämlich (da, wo's amtlich wird,) groß. --Eike (Diskussion) 11:23, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn die sich 1x im Monat groß schreiben und 1x pro Klick klein, dann ist klein immer noch "die" Schreibweise. Das ist so ähnlich wie die Leute, die 1x pro Jahr in die Kirche gehen. Die sind "amtlich" Christen, aber gelebte Atheisten. 217.255.174.96 07:45, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Nein, es gilt die Angabe, die man im rechtlich bedeutsamen Umfeld macht. --Eike (Diskussion) 08:26, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Ist eine Kontraposition eine Äquivalenz oder eine Tautologie?

Meine Bücher (Houston 2009 vs. Thiele 1979) sind sich uneinig... und Wikipedia auch:

Artikel: "Tatsächlich ist die Aussage „Aus A folgt B" sogar äquivalent zu ihrer Kontraposition „Aus nicht B folgt nicht A"."

Link: "Diese Beweismethode basiert auf der Tautologie (a → b) ↔ (⌐b → ⌐a)"

Nun dachte ich, ↔ sei das Zeichen für eine Äquivalenz und T das Zeichen für eine Tautologie... Tatsächlich haben (a → b) und (⌐b → ⌐a) ja die gleichen Wahrheitswerte. Doch was bedeutet das nun? Über eine Erklärung hier würde ich mich freuen! Wäre dann auch bereit, das in den Artikel einzubinden.

Danke Gemachgemach (Diskussion) 20:09, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Die Aussage ist eine Äquivalenz UND sie ist eine Tautologie, da sie für alle für alle Aussage A, B wahr ist. --Hjaekel (Diskussion) 21:31, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(BK)Weder noch. Die Aussage, dass eine Implikation (a → b) äquivalent (↔) zu ihrer Kontraposition (⌐b → ⌐a) ist, ist immer wahr unabhängig vom Wahrheitswert von a und b. Eine solche Aussage die immer wahr ist nennt man Tautologie. --Dlonra (Diskussion) 21:35, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Eine Tautologie ist eine Aussage, die immer wahr ist. Eine Äquivalenz zweier Aussagen ist eine neue Aussage, die wahr ist, wenn beide Aussagen denselben Wahrheitswert aufweisen, und ansonsten falsch ist. Die Kontraposition ist eine Beweistechnik, die auf obiger Äquvialenz beruht (du hast übrigens das falsche Negationszeichen erwischt). Am besten macht man sich das über Wahrheitstafeln klar:
A {\displaystyle A} {\displaystyle A} B {\displaystyle B} {\displaystyle B} A B {\displaystyle A\Rightarrow B} {\displaystyle A\Rightarrow B} ¬ B ¬ A {\displaystyle \neg B\Rightarrow \neg A} {\displaystyle \neg B\Rightarrow \neg A} ( A B ) ( ¬ B ¬ A ) {\displaystyle (A\Rightarrow B)\Leftrightarrow (\neg B\Rightarrow \neg A)} {\displaystyle (A\Rightarrow B)\Leftrightarrow (\neg B\Rightarrow \neg A)}
w w w w w
w f f f w
f w w w w
f f w w w
Die Äquvalenz in der letzten Spalte ist also eine Tautologie. Ein Praxisbeispiel: du möchtest folgende Aussage zeigen:
Primzahlen größer als zwei sind ungerade   (aus der Aussage A die Zahl x>2 ist eine Primzahl folgt die Aussage B die Zahl x>2 ist ungerade)
Mittels Kontraposition zeigst du stattdessen:
Eine gerade Zahl größer als zwei ist keine Primzahl   (aus der Aussage ¬B die Zahl x>2 ist gerade folgt die Aussage ¬A x>2 ist keine Primzahl)
Letztere Aussage ist leichter zu zeigen als erstere, denn eine gerade Zahl größer als zwei ist durch zwei teilbar und somit keine Primzahl. Viele Grüße, --Quartl (Diskussion) 21:35, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Heißt nicht der Pfeil in der Logik "läßt sich schlußfolgern" oder sogar "ist notwendige Bedingung für", dann der Doppelpfeil, " ↔ " "läßt sich (zwingend) hin- und rückschließen", und Äquivalent {\displaystyle \Leftrightarrow } {\displaystyle \Leftrightarrow } erst in der Mathematik ""Aussagen von gleichem Wahrheitswert", wo "hinreichende Bedingung, um zu schließen auf" genügt? So, daß "gleichwertig" und "zwingend hin- und rückfolgern" sich unterscheiden, im Falle, daß A auch aus C gefolgert werden kann, obwohl "nicht B"? Also nur wenn B "notwendige Bedingung" für A ist (und nicht nur "hinreichend" und nicht nur "A notwendig für B", woraus sich shließen läßt: "Wenn B, dann muß auch A", aber nicht "Wenn nicht B, dann auch nicht A", da trotzdem A durch C gegeben sein kann)?. --217.84.100.241 14:37, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ok, machen wir hinreichende und notwendige Bedingungen auch noch:
  • A B {\displaystyle A\Rightarrow B} {\displaystyle A\Rightarrow B} bedeutet aus A folgt B oder A ist eine hinreichende Bedingung für B
  • A B {\displaystyle A\Leftarrow B} {\displaystyle A\Leftarrow B} bedeutet aus B folgt A oder A ist eine notwendige Bedingung für B
  • A B {\displaystyle A\Leftrightarrow B} {\displaystyle A\Leftrightarrow B} bedeutet A ist äquivalent zu B oder A ist eine hinreichende und notwendige Bedingung für B
Bezogen auf die Kontraposition heißt dies:
A ist eine hinreichende Bedingung für B genau dann wenn ¬A eine notwendige Bedingung für ¬B ist
Viele Grüße, --Quartl (Diskussion) 17:57, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Genau. Und wenn "A hinreichend für B" ist, heißt das nicht, daß aus "nicht B", "nicht A" folgt (weil A auch aus irgendeinem C folgen könnte), wie oben mehrfach behauptet. --217.84.79.114 19:51, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Was ist eigentlich ...

Fußgängerleitsystem in Freiburg im Breisgau

... ein Fußgängerleitsystem? fz JaHn 21:25, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ein anderes Wort für Wegweiser? --Hjaekel (Diskussion) 21:34, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Siehe Bild rechts. Hieß früher Tafel oder Karte. Das Commons-Bild heißt so, keine Ahnung ob die das ernst meinen. Solaris3 (Diskussion) 21:43, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
GOOGLE sagt, bei mir auf m Schirm, ungefähr 5.800 Ergebnisse ... ich würde gerne wissen, wer sich das ausgedacht hat. Echt ma jetz. fz JaHn 21:58, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Fußgängerleidsysteme haben sich insbesonders in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert Stark ausgebreitet, da von irgendwelchen Phantasten irrtümlicherweise prognostiziert wurde, dass der innenstädtische Fußgängerverkehr im Gegensatz zum innenstädtischen Kraftfahrzeugverkehr keine Rolle mehr spielen werde. Demzufolge wurden Fußgängerleidsysteme wie Drückampeln, die trotz Drücken nie grün werden, vollgepisste und -gekackte Fußgängerunterführungen ohne Licht, Stadtautobahnen, Straßen ohne Bürgersteig etc erfunden. Mittlerweile ist für viele junge Leute das eigene Auto bedeutungslos[9] und all die vielen millionenteuren Fußgängerleidsysteme müssen für weitere Millionen wieder entfernt werden. --Rôtkæppchen68 23:56, 26. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Gibt es sowas nicht sinnvollerweise (wenn gut gemacht) auf riesigen Messegeländen und in riesigen Uni-Gebäuden? Auch in ein paar sehr großen Museen und natürlich auf Flughäfen? Und ich glaub, die ersten Einkaufszentren hatten sowas auch; erst später sagte man sich, dass der potentielle Kunde erst durchs Sichverlaufen viele Geschäfte sieht, die er nie gesucht hätte. Hummelhum (Diskussion) 00:12, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@Rotkaeppchen68: Die weiteren Millionen haben dann aber auch wiederum viel Leid gelindert. Heute spricht man bei Fußgängern deshalb eher noch vom systematischem Fußleid und von leidlichen Fußsystemen, um die sich vor allem die Sportschuhbranche kümmert. --212.184.130.205 10:49, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Würde sagen, ein System aus Wegweisern für Fußgänger zB Wanderweg oder in Großstädten, wo man um nicht begehbare Hindernisse (Großbaustelle komplexe Kreuzungen) herumgeführt wird oder auf für Fußgänger unübersichtlichen Flughäfen, Großbahnhöfen, U-Bahn, Bushof, Einkaufspassagen, Knotenpunkten mit allem, beschildert durchgeführt wird. Oder, wie bei der Umleitung für Autos, (die ja nicht in Sackgassen enden sollten oder plötzlich aufhören in der Pampa an einer Verzweigung oder eins vergessen wurde aufzustellen). --217.84.100.241 14:50, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn das ganze statisch ist, dann ist es eben doch nur ein Wegweiser und ein Stadt- oder Lageplan. Um wirklich ein Leitsystem zu sein, müsste das ganze dynamisch sein, so wie bei den Wechselwegweisungen auf der Autobahn oder den dynamischen Parkleitsystemen in den Innenstädten großer Städte. --Rôtkæppchen68 21:55, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Also, „Wechselwegweisungen auf der Autobahn" sagt mir so erst mal nichts (ich bin Fußgänger, besitze und fahre kein Auto und machte nie n Führerschein). Was nicht heißen soll, daß ich mir da nichts drunter vorstellen kann. Aber das heißt ja nix, ne. Weil, vorstellen kann ich mir ganz schön viel. Ich kann mir zB vorstellen, daß mit der Verwendung dieser, ähm, Wortschöpfung (>>> Fußgängerleitsystem) eventuell zum Ausdruck gebracht werden soll, daß Leute, in diesem Falle eben Fußgänger, systematisch geleitet werden sollen. So wie bei Autofahrern, Navi-mäßig und so: "Biegen Sie jetzt rechts (oder links, je nach dem) ab. Folgen Sie den ausgezeichneten Markierungen." Oder so ähnlich. Na ja. Wie auch immer: Es gibt, bislang, kein WIKIPEDIA-Artikelchen über Fußgängerleitsysteme. Oder übersah ich was? fz JaHn 00:22, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das sind Leuchttafeln, die zB Mittelspuren morgens in die eine Richtung mit "grün" freigeben und in die andere Richtung mit "rot" sperren, abends dann umgekehrt. Oder an Mautstellen, wo man dynamisch dahin gelenkt wird, wo frei ist, damit sich nicht zu lange Schlangen bilden. --217.84.79.114 20:11, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

27. März 2014

Rezept aus Kartoffelsaft

Also ich weiß dass ihr kein Kochbuch seid, aber vielleicht könnt ihr mir dennoch helfen. Meine Großmutter hat mir von einem Gericht erzählt was ihre Mutter immer gemacht hat also vor ca 60-70 Jahren. Sie kann sich noch erinnern, dass ihre Mutter dies wohl aus den Saft der Kartoffel gemacht hat, das Gericht süß war und ungefähr die Konsistenz wie Sahne oder Eischnee hatte. Ich habe schon mit Google danach gesucht, jedoch nix gefunden. Ich hoffe ihr könnt mir damit helfen, was genau dies für ein Gericht war (nicht signierter Beitrag von 89.204.130.123 (Diskussion) 00:48, 27. Mär. 2014 (CET))[Beantworten ]

Vielleicht eine Sparvariante von Mandelsulz? --Hermine Tuzzi (Diskussion) 08:41, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das kann Vieles sein. Im Kartoffelsaft ist Stärke enthalten, die sich wiederum bestens zum Anbinden (Andicken) von Obst, Milch und Quarkgerichten, Breie und Gelees (Rote Grütze) eignet. Gerichte direkt aus Kartoffelsaft gibt es auch bei Google kaum. --87.162.243.16 09:01, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich glaube nicht, dass im Kartoffelsaft arg viel Stärke drin ist, denn der Hauptteil der Kartoffelstärke ist wasserunlösliches Amylopektin und der Rest Amylose ist kaum wasserlöslich. Viel eher ist im Kartoffelsaft das Protein der Kartoffel, das sich prinzipiell – ich bin kein Koch – wie anderes wassergelöstes Protein, also Eiklar, verwenden lassen müsste. --Rôtkæppchen68 10:04, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Glauben ist nicht wissen, der Saft hat ne Menge Kohlehydrate in Form von Stärke und ist im schnellen Griff bestens geeignet um Soßen anzubinden.--87.162.243.16 10:39, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Kapro (Kartoffelprotein) wird in der Futtermittelproduktion verwendet. Es gibt also Wege, das Protein von Wasser und Kartoffel zu trennen. Ob das haushaltstauglich ist weiss ich auch nicht. Yotwen (Diskussion) 10:56, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Den Durchblick schafft Kartoffelsaft. GEEZER... nil nisi bene 11:22, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ein Mann wünschte sich mal mehr Lebenskraft
drum trank er ganz viel Kartoffelsaft.
Doch das Solanin
raffte ihn dahin.
Hätt ́er doch lieber Zigarren gepafft.
--Optimum (Diskussion) 13:10, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
hust − und das in mehr als einer Hinsicht! T*H*U*D 217.255.149.19 11:15, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(BK)Leider verrät der Artikel nicht, wie die Saccharide im Kartoffelsaft zusammengesetzt sind, also wieviel Glucose, Amylose, Amylopektin etc. drin sind. Ich hab mal auf der Website eines Kartoffelsaftherstellers aus dem Nachbarkaff nachgeschaut: Da steht auch nichts. http://ndb.nal.usda.gov hat auch nichts. --Rôtkæppchen68 13:12, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hier fällt während der Stärkeherstellung Kartoffelsaft ab. Amylose löst sich nicht in Kartoffelsaft sondern liegt - wenn überhaupt - dann nur kolloidal vor ... aber eher weniger.
Zur Eingangsfrage: Ich habe 2 Köchbücher 1898 und 1912 durchgesehen und kein Süssspeise-Rezept mit Kartoffelsaft gefunden. Mein schönes Erster-Weltkriegskochbuch finde ich im Augenblick nicht (da wird so ziemlich alles in Essbares umgesetzt...). GEEZER... nil nisi bene 13:53, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn ich mich nicht schwer täusche, kann man Stärke gewinnen, wenn man Kartoffeln reibt und ausdrückt, wie man das für rohe Klöße macht. Dieser Saft enthält reichlich Stärke, die sich absetzt. Und damit kann man Süßsspeisen machen, z. B. Vanillepudding. Wie die Urgroßmutter damals eine sahnige Konsistenz produziert hat, ist die nächste Frage. Hier wird offenbar eine Kindheitserinnerung geschildert, in der sich »Kartoffelsaft« eingeprägt hat. Vielleicht war es einfach Pudding mit untergehobener Sahne oder Eischnee (beides üblich). Rainer Z ... 16:37, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Leider widersprechen sich die Artikel de:Amylose, en:Amylose und en:Amylopectin, was die Löslichkeit von Amylose und Amylopektin betrifft. de:Amylose schreibt „Amylose ist etwas in Wasser löslich; kolloidal löst sie sich gut in heißem Wasser." en:Amylose schreibt "Unlike amylopectin, amylose is insoluble in water." en:Amylopectin schreibt „Branching takes place with α(1→6) bonds occurring every 24 to 30 glucose units, resulting in a soluble molecule that can be quickly degraded as it has many end points for enzymes to attach onto. In contrast, amylose contains very few α(1→6) bonds, or even none at all. This causes it to be hydrolyzed more slowly but have higher density and be insoluble." Mal sehen, was meine papiernen Quellen schreiben... --Rôtkæppchen68 16:55, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Dieser Quelle zufolge gibt es wohl begriffliche Verwirrungen, was Amylose und Amylopektin betrifft. Da versteht wohl jeder etwas anderes drunter, weil er ein anderes Trennverfahren verwendet, die einzelnen als Amylose und Amylopektin bezeichneten Fraktionen sind wohl nicht miteinander vergleichbar. --Rôtkæppchen68 17:16, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hat jemand Zugriff auf diese Publikation und könnte mir Band 28 Seite 397 (1940) zukommen lassen? --Rôtkæppchen68 17:25, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Religion Jimmy Wales

In welches religiöse Umfeld wurde der Wikipedia-Gründer hineingeboren? --Reiner Stoppok (Diskussion) 01:05, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Gemäß dieser im Artikel en:Jimmy Wales referenzierten Quelle ist er Atheist bzw Agnostiker ("complete non-believer"). --Rôtkæppchen68 01:43, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Sein Schul-Umfeld: Randolph School, ballastfreies Lernen ... GEEZER... nil nisi bene 06:55, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ach, dies weißt man doch, im Internet - Google, Facebook, Wikipedia, Yahoo!, MySpace, eBay - sind es alles Juden. Aber er hat einen Score von von nur 5 bei „jew or not jew" (http://www.jewornotjew.com/profile.jsp?ID=1545)... hmmm ;-)
Ich tippe er ist Christ-irgendwas, vermutlich römisch-katholisch: Großmutter und Mutter führten eine Schule, die "Montessori influenced philosophy of education" (http://www.q-and-a.org/Transcript/?ProgramID=1042), er heiratet immer in christliche Kirchen (http://www.dailymail.co.uk/news/article-2214123/Wikipedia-founder-Jimmy-Wales-marries-Tony-Blairs-diary-secretary-star-studded-ceremony.html), die Blairs, römisch-katholische Fundamentalisten, werden eingeladen, lobt den neuen Franz-Papst ect. --91.10.0.206 06:56, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ui, und er findet diese Hexe Ayn Rand gut. Naja, die Amis ticken eben anders. --El bes (Diskussion) 22:53, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Neee, tun sie nicht! Menschen ticken eben hier, wie drüben, gleich: Zärtlichkeit, Wasser, Nahrung, Liebe, Bildung, Kunst, Wissenschaft. Egoismus als Ethos taugt nicht als Basis für eine Gesellschaft. Ayn Rand, „Atlas Shrugged" ist unlesbar. Wales sagt, es sei sein Liebligsbuch. Ich tippe er hat es nie gelesen! Ich hoffe es zumindest. Als Rand sich in New York als Vordenkerinnen der marktradikalen Rechten etablierte und ihre Sektenanhänger sich um sie scharten, ware einer dabei, der wurde später einer der mächtigsten Männer der USA: Alan Greenspan, Vorsitzender der US-Notenbank, mitverantwortlich für eine Politik, die letztendlich zum Bankencrash 2008 und zur Weltwirtschaftskrise führte - eine völlig unfähige Null. Aber diese „Philosophie" passt perfekt als Konzept für jemand der - wie Wales - mit Finanzspekulationen und Tittenbilchen (die Bomis Babes) reich werden will. Die engagierteste Gruppe von Ayn-Rand-Anhängern sind bis heute die Wall Street Trader. Mit Ayn Rands Lieblingsschmuckstück - eine Dollar-Brosche - als Zeichen der Erlösung. Ökonomien zertrümmern, großens Reibach machen und dann noch mehr „Ayn Rand Philisophie". Es ist eine Kriegserklärung an die Prinzipien sozialen Zusammenlebens. Sind diese „Bomis Babes" die Basis für den strukturellen Antifeminismus der Wikipedia? Ist diese Hohpristerin des Objektivismus, ist Rands sogenannte Objektivismus-Philisophie die Grundlage für NPOV? --91.10.56.243 22:44, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Götter im Pantheon

Welche Götter wurden im Pantheon im antiken Rom verehrt?


--194.118.40.80 06:26, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Hast du doch gestern schon mal gefragt. Grüße    • hugarheimur 06:44, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Vielleicht ein Wort der Klärung, bevor die Frage im Orkus verschwindet: Sowohl der Wikipedia-Artikel als auch die gestrige Google-Hilfe geben notgedrungen keine gute Antwort, einfach deswegen, weil man es nicht genau weiß. Die naiven Ursprünge einer Verehrung "aller Götter" beim antiken Polytheismus liegen in der Furcht, man könnte eine Gottheit vergessen haben und die wäre dann beleidigt. Das mag in Zeiten theologischer Vertiefung sich dahin gewandelt haben, dass man verschiedene Gottheiten (durch Kontakt mit anderen Ländern gab es ja immer mehr davon) als Manifestationen des einen "Weltgeistes" zu sehen begann, als Aspekte einer großen kosmischen Ordnung. Dazu würde passen, dass das römische Pantheon offenbar astronomisch konzipiert ist. Welche Statuen dann genau drin standen oder nicht standen, wäre so von eher sekundärer Bedeutung. Aber wie gesagt, man weiß es nicht recht... Grüße Dumbox (Diskussion) 07:20, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
da es sich um ein zentrales Bauwerk handelt, nehme ich mal stark an, dass darin die Hauptgötter(Familie) welche die Herrschaft des Kaisers bestätigten, verehrt wurden. --80.108.60.158 07:38, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
"Pan" = "alle". Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 11:46, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Pan, der griechische Hirtengott und Erfinder von Panflöte und Panik ist nicht ausschließlich, aber je nach Umfang des Pantheons möglicherweise mitgemeint. --Rôtkæppchen68 14:17, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
+ 1 zu Dr.cueppers, zur Sache selbst siehe Pantheon (Rom)#Deutung. Dem griechischen Pan entspricht übrigens von Name und Funktion her der römische Faunus. --Pp.paul.4 (Diskussion) 16:26, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Natürlich auch +1, aber das hatte ich in meiner Anmerkung nun eigentlich vorausgesetzt. Aber wer weiß, vielleicht ist die Frage wirklich nur auf diesem Niveau gestellt. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:35, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Die Hundert(+)jährige der Woche: Anna Wladimirowna Nikulina

Wer findet Spuren? Wo wird sie zuletzt erwähnt? Warum haben die Russen keinen Artikel über sie? Erstersteller ist informiert. GEEZER... nil nisi bene 08:19, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Dieser Bericht zeigt im Video ab etwa 0:55 eine Gedenktafel für Nikulina. Den russischen Kommentar kann ich leider nicht verstehen. Hiernach (jedenfalls der Übersetzung nach) „würde" sie in diesem Jahr 110 Jahre alt. Ich halte sie für tot. --Jakob Gottfried (Diskussion) 12:37, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Auf der Tafel stehen gar keine Jahreszahlen. In dieser Quelle steht, dass sie zuletzt in Moskau gelebt hat und in der Veteranenorganisation vom Ismailowoer Park sehr engagiert war. Vielleicht könnte man diesen Verein anschreiben, den wird's ja wohl noch geben. --El bes (Diskussion) 13:06, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hier steht: В этом году Анне Никулиной исполнилось бы 110 лет. (... wäre sie 110 Jahre alt geworden). GEEZER... nil nisi bene 13:14, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich habe durchaus gesehen, dass auf der Tafel keine Jahreszahlen stehen. In Verbindung mit dem Kommentar lässt sich da aber vielleicht etwas herausholen. @Grey Geezer: Die Seite hatte hatte ich oben bereits verlinkt („würde" war wohl missverständlich, da hatte ich „wäre geworden" mit gemeint). --Jakob Gottfried (Diskussion) 14:03, 27. Mär. 2014 (CET) Hast du Neuigkeiten im Fall Lotte Scheimpflug? Oder es mal mit einer Mail an den italienischen Wintersportverband FISI probiert?[Beantworten ]
Nichts bezüglich Scheimpflug... Habe zwei Russen auf Commons kontaktiert. Der eine hat ihren Enkel gefunden... GEEZER... nil nisi bene 15:01, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Traut sich jemand zu, den Enkel anzuschreiben? Wenn nicht, maile ich nächste Woche eine russische Botschaft (Berlin) an. Ich vermute, die freuen sich mittlerweile über jede Mail, die sie noch bekommen... GEEZER... nil nisi bene 09:28, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
OK, schreibe Botschaft an. Von hier aus erledigt. GEEZER... nil nisi bene 07:14, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. GEEZER... nil nisi bene 07:14, 31. Mär. 2014 (CEST)

Auf der Jagd nach dem Blauen Diamanten

Moin, ich lese zur Zeit gerade eine Biographie über Georges Danton von einem gewissen Frédéric Bluche (der kein Spinner zu sein scheint). Dort wird auch kurz der Diebstahl der französischen Kronjuwelen (u.a. mit dem Regent (Diamant)) im Jahre 1792 erwähnt. Die Kronjuwelen wurden bald darauf wieder aufgefunden, bis auf einen einzigen Diamanten, der längere Zeit verschollen blieb. Laut Wikipedia (und weiteren Seiten im Netz) müsste das eigentlich der Sancy gewesen sein (gelblich, 55 Karat, 1828 in Paris bei einem Diamantenhändler wieder aufgetaucht). Bluche schreibt aber von einem blauen Doppelwhopper von 115 Karat, den man 1806 im Nachlass des Herzogs von Braunschweig gefunden habe, und mit dem man sich gerüchteweise den überraschenden französischen Sieg in der berühmten Kanonade von Valmy erkauft habe. Woher hat Bluche diese Geschichte? Wie gesagt, er scheint kein Spinner zu sein, und der Text liest sich so, als ob sich schon vor ihm Historiker mit diesem Fall beschäftigt hätten. Geoz (Diskussion) 10:23, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Der hier? (Mein Französisch ist ein wenig eingerostet). Grüße    • hugarheimur 10:46, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, das scheint er zu sein, allerdings schon auf 69 Karat verkleinert und endgültig verschollen. Der Herzog von Braunschweig wird erwähnt, aber nicht als Besitzer... Geoz (Diskussion) 11:06, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wie haben die Franzosen das Bild vom Diamanten (Ziemlich unten, das mit dem Wasserzeichen) eingebunden? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 14:23, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Du meinst das Video Datei:Diamantbleu.ogv? Ganz normal wie ein Bild auch: [10]. --тнояsтеn 15:50, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wobei das eine Videodatei ist, die sich bei mir auf Klick im Artikel hin öffnet. Ich würd die allerdings nicht im Artikel haben wollen. --Eike (Diskussion) 15:56, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Sorry, da hat mir der IE8 einen Streich gespielt :-( Mein Bildschirm wurde nur dunkelgrau, hätte ich weiter runtergescrollt... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:33, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Vom Nichtspinner habe ich das „Que Sais-Je ?" - La Révolution française. Ist einer der berühmtesten Historiker Frankreichs, schon sein Vater, fr:François Bluche, war berühmt, angesehen, renommiert ect. Wenn Geoz mal Frédéric Bluche sehen/hören will: Les hommes de la Terreur, 75:24 Min. www.ina.fr/video/CPB86005100 . Dieser „blauen Doppelwhoppers" ist der Hope-Diamant! Der berühmteste Stein der Welt. Seine Geschichte ist die berühmteste Diamantengeschichte überhaupt! Ein Marketingnarrativ zwar und zudem nur geklaut, aber es reicht für das dumme Geld einer Neureichen aus den USA. Und „endgültig verschollen" ist Megaunsinn. Der berühmteste Stein der Welt wurde von einem berühmten Juwelier New Yorks, en:Harry Winston, einem der berühmteste Museen der Welt, dem Smithsonian Museum verschenkt. Was ist mit eurem Leseverstehen/Textverständnis los? Hier Filmchen: http://www.youtube.com/watch?v=q0WhVuHuvVU - --91.10.0.206 22:03, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ja, danke. Auf Bluches Vater war ich auch schon gestoßen, und den französischen Artikel über den Bleu de France, den Torana verlinkt hat, in dem die sehr plausible These steht, dass der Hope-Diamant aus besagtem Bleu de France geschnitten wurde, habe ich mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Anscheinend wird diese Ansicht auch von allen anderen Wikipedien geteilt. Bluche erzählt aber eine andere Geschichte, als der französische Artikel, nämlich dass der Herzog von Braunschweig mit diesem Diamanten bestochen worden ist. Ich versuche herauszufinden, woher diese Geschichte stammt. Die scheint Danton nämlich später, als er vor dem Revolutionstribunal stand, das ihn guillotinieren wollte, noch unter die Nase gerieben worden zu sein. Außerdem behauptet Bluche, der Diamant habe sich 1806 tatsächlich im Besitz des Herzogs befunden. Unsere Artikel sagen, man wisse nicht genau, woher der Hope-Diamant gekommen ist, als er 1812 (oder 1828, oder 1830, die Angaben schwanken da in den verschiedenen Wikipedien) in London auftaucht. Der en:Artikel zum Hope-Diamanten schreibt die (mögliche, aber unbewiesene) Danton-Herzog von Braunschweig-Connection einem gewissen en:Richard Kurin zu, der 2006 ein Buch über den Hope-Diamanten geschrieben hat. Bluches Werk ist aber schon von 1985. Geoz (Diskussion) 09:26, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Suche Filmtitel: Erster Weltkrieg

Ich bin auf der Suche nach einem Film den ich vor Jahren gesehen habe. Er spielt im ersten Weltkrieg, gedreht glaube ich in Schwarz-Weiß. Produktionsjahr dürfte Anfang der 70er sein. Gedreht, bzw. produziert in Frankreich oder/und Italien. Eine sehr prägende Stelle. Schützengraben mit einem Guckloch auf den Feind. Jedes mal wenn ein Soldat durch dieses Guckloch auf den Feind sah, nahm ihm ein Scharfschütze unter Beschuss. Ein General fragt warum nicht durch das Loch mit dem sehr guten Blick auf den Feind beobachtet wird. Die Soldaten bitten ihn durchzusehen, aber die Scharfschützen lassen ihn in Ruhe.

Gibt es hier in der Runde einen, der weiss welchen Filmtitel ich suche? Tausend Dank schonmal für Eure Mühe. 80.140.247.84 11:35, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich tippe auf Bataillon der Verlorenen --Hinnerk11 (Diskussion) 14:11, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Vielen Dank für den Tipp, aber leider ist er es nicht. Ich bin eben durch die Kategorie: Kategorie:Erster_Weltkrieg_(Film) durchgegangen und habe ihn dort auch nicht vorgefunden. --80.140.247.84 14:48, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Vielleicht findest du ihn in dieser Liste: en:List of World War I films. --Mikano (Diskussion) 14:56, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich erinnere mich an die prägnante Szene, aber nicht mehr an den Filmtitel. War das der gleiche Film, in dem ein Soldat aus einer Marschkolonne einem Offizier (zu Pferd?) hilfreich zur Seite springt, um ihn vor einem Sturz in abschüssigem Gelände zu bewahren, und anschließend von seinen Kameraden sogleich dafür gerüffelt wird? --Lotse (Diskussion) 01:22, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn man weitere Szenen schildert, könnte sich eher jemand finden, der sich besser erinnern kann. Manch einer hat den Film vielleicht nur zum Teil gesehen. --Lotse (Diskussion) 00:42, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

was gib es in london für sehensfortigkeiten

--79.206.208.34 15:39, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

London Spuki Séance 15:41, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Dort sind aber nur Sehenswürdigkeiten aufgelistet und keine Dinge die man ansieht und sich daraufhin entschließt aus London fortzugehen – Sehensfortigkeiten eben. --173.239.198.71 15:55, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich denke, da gibt es einiges zu empfehlen. Beginnen wir mit einem Besuch von The fort, dem Londinium's Roman Fort im Muss-Seh-Um of London. Danach können wir im The Red Fort in der 77 Dean Street in Soho für unser leibliches Wohl sorgen. Übernachtet wird natürlich im The Fort, dem Hotel for The Fort, 131 Grange Road, Bermondsey. Am nächsten Tag steht auf dem Programm ein Abstecher zur Baustelle der neuen us-amerikanischen Botschaft, die nahe Vauxhall Station im London Borough of Wandsworth auf der Südseite der Themse projektiert ist. In The New York Times war über die Ausschreibung für das neue Bauwerk zu lesen: "The winning design by KieranTimberlake is a glass cube in a parklike defensive fortification. (...) Its main facade, an intricate composition of limestone window frames, sits uncomfortably alongside the Georgian-style town houses that flank the park to the north and south. A menacing gilded eagle caps the main entry. Yet the old embassy was also an effort to project a progressive cultural image abroad, at the height of the cold war." (A New Fort, er, Embassy, for London by Nicolai Ouroussoff, The New York Times, 23. Februar 2010). Am Nachmittag besuchen wir dann noch eine Ausstellung im The Fort in 34-38 Provost Street ("Hold the Fort!"). Nachdem wir danach aus Spaß einige unbezahlbare Wohnungen in der Fort Road besichtigt haben, führt der Weg sofort zum Flughafen London Heathrow, weil wir heute noch fortfliegen und am nächsten Abend das legendäre Fort London in der rua Casa Forte 508 in São Paulo visitieren wollen. --212.184.130.205 16:54, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die haben den Witz kaputtgemacht! [11] --Eike (Diskussion) 21:54, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ist wieder repariert. [12] Man soll doch keine fremden Beiträge verändern. Besonders dann nicht, wenn auf sie bereits geantwortet wurde. (-; --BeverlyHillsCop (Diskussion) 21:59, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Danke, wär ja echt schade, wenn die ursprüngliche Überschrift fort wäre ;-) --212.184.130.205 23:41, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
London ist langweilig und es regnet immer. Besuchen sie stattdessen Berlin. --Kharon 00:17, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, fortiter in Schnauze, suaviter in re... Hummelhum (Diskussion) 00:26, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
P.S.: ...und Berlin hat kein langweiliges Fort sondern sogar eine echte Zitadelle. Und spätestens wenn man die Fernsehtürme vergleicht, vergisst man London. --Kharon 00:36, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
...und Berlin hat nicht nur eine spannende Zitadelle, sondern auch ein langweiliges Fort... Hummelhum (Diskussion) 00:51, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@Kharon "London's burning with boredom now", und es regnet immer Das stimmt natürlich nicht: "let's take a drive to Primrose Hill, it's windy there, and the view's so nice. London ice can freeze you toes, like anyone, I suppose" (Empfehlung der Band Blur).--IP-Los (Diskussion) 14:06, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Erdogans Telefonat mit seinem Sohn

Hallo, weiß man denn, wer das Telefonat von dem türkischen Regierungschef Erdogan mit einem seiner Söhne veröffentlicht hat, in welchem beide über das Wegschaffen der Gelder Absprachen trafen? Danke und Gruß

--89.247.29.102 17:22, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich schätze, es fängt mit NS an, hört mit SA auf und wird nur mit einem S geschrieben. --91.0.153.235 20:29, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Hallo 89.247.29.102,

ich würde vielleicht 91.0.153.235 Recht geben, aber so genau kann man das nicht sagen ...

Viele Grüße,

--46.114.151.202 21:04, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

@91.0.153.235, überschätze die NSA bitte nicht. Sie hätte zwar sicher die Mittel und Wege, das zu tun, wie jeder ernstzunehmende Geheimdienst, der seine Arbeit tut. Es fehlt aber sehr wahrscheinlich der Auftrag, sich in die Intrigen der türkischen Innenpolitik einzumischen. Es reicht vollkommen, wenn oppositionelle Kräfte im türkischen Geheimdienst MIT da tätig werden. --Rôtkæppchen68 22:14, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Seitdem Erklärbär Edward Snowden am Beispiel NSA erklärt, wie ein Geheimdienst funktioniert, wofür ein Geheimdienst da ist und was ein Geheimdienst tut, wird die NSA vollkommen überschätzt. Andere Geheimdienste machen mit ähnlichen Mitteln ähnliches, worüber aber niemand spricht – es ist selbstverständlich. --Rôtkæppchen68 22:25, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Im konrketen Fall dürfte der Erdogan-Gegener Fethullah Gülen Mittel und Wege gefunden haben, seine Interessen wahrzunehmen. Aber, Rotkaeppchen, auch wenn man den NSA nicht überschätzen sollte, so sollte man seine Wirken und Wesen auch nicht herunterspielen. Eine Behörde, die nach US-Recht und -Gesetz außerhalb jeder (demokratischen) Kontrolle agiert und dabei die Träume gewisser deutscher Ex-Geheimdienste lebt, ist schon heftig speziell. Und zweifellos Ideal und Maßstab sämtlicher Geheimdienste. 146.60.131.96 22:40, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Außerdem haben die USA keinen Grund Erdogan anzupatzen. In türkischen Militär- und Geheimdienstkreisen hat er viel mehr Feinde. --El bes (Diskussion) 22:40, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Doch. Der Herr hats gegeben, der Herr kanns auch wieder nehmen, wenn der Lakai nicht spurt (ach sorry, ich vergaß die Türkei ist ja ne Demokratie...  ;-) Solaris3 (Diskussion) 22:59, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
BK
Ich glaube ja nicht, dass hier us-amerikanische Geheimdienste am Werk waren.
Aber ein US-Interesse könnte es schon geben - die Veröffentlichung seltsamer Aktionen des Herrn Erdogan sorgt sicherlich für eine Stimmung in der EU gegen einen möglichen Beitritt der Türkei zur EU. Und es kann durchaus im Interesse der USA liegen, dass die Türkei nicht beitritt, oder? Hummelhum (Diskussion) 23:01, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Doch. Die USA sind seit Jahren die stärksten Befürworter des EU-Beitritts, weil das die EU auf Jahrzehnte mit sich selbst beschäftigen und damit kleinhalten wird -> ein Konkurrent weniger, um Russland kümmert man sich ja bereits. Liest man Tiefer Staat, merkt man dass ein Beitritt der Türkei zur EU definitiv deren Ende wäre, allerdings schöööön langsam. Solaris3 (Diskussion) 23:05, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, da habe ich gerad wieder was gelernt. Hatte ich nicht gewusst - aber man kann ja auch nicht alle Verschwörungstheorien kennen. Hummelhum (Diskussion) 23:54, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hm, der tiefe Staat ist nach allgemeiner Auffassung real. Sind wir schon soweit, dass (wie von dir gerade) Realität als Verschwörungstheroie bezeichnet wird, bloß weil sie nicht ins Heile-Welt-"Qualitätsmedien"-Realitätszerrbild passt? ja klar sind wir soweit ;-) Passend sagte der geniale Gore Vidal: Verschwörungstheorie scheint heute das Synonym für 'unaussprechliche Wahrheit' zu sein. Und falls du meinst, die von mir geschilderte Interessenlage der USA sei irgendwie VT-lastig - Staaten haben nur Interessen, keine Moral. (Churchill). Da ist das doch harmlos. Solaris3 (Diskussion) 00:03, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nun, meinen Informationsstand darüber beziehe ich ja gerade nicht aus den von dir genannten Qualitätsmedien.
Der verlinkte WP-Artikel sagt zum Beispiel "Der heutige Stand der Aufklärung des Phänomens, seiner Geschichte und politischen Hintergründe kann jedoch nach wie vor als gering angesehen werden."
Die Grundannahme, all das treffe zu, was von den Ponyhofmedien wie dem Spiegel und der Wikipedia bestritten oder einfach gar nicht erwähnt wird, führt aber auch nicht wirklich zum Ziel, oder? Hummelhum (Diskussion) 00:16, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich kann dir nicht folgen. Ansonsten bedeutet der Satz nicht "es ist unsicher ob es ihn gibt", sondern "das Gesamtverständnis ist lückenhaft". Ich war an dem Satz mitbeteiligt und fand ihn damals schon weniger gut, weil ich mir dachte dass ihn mal jemand genau so wie du jetzt zitieren wird, und das Thema dann mit "auch nur ne VT" zu den Akten legen. Das ist aber unzutreffend. Solaris3 (Diskussion) 00:25, 28. Mär. 2014 (CET) PS: Anders gesagt, dieses Phänomen ist so verschachtelt und durchdringt (gesichert) so tief den gesamten türkischen Staat, dass das relativ wenige gesicherte Bekannte schon viel genug ist, um einen das Grausen zu lehren, wenn man mal die Tragweite leidlich erfasst hat. Solaris3 (Diskussion) 00:31, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Also ich habe auch keine große Sympathie für Erdogan (fürchte aber, wir werden ihn noch zurücksehen, wenn erstmal Gülens Leute an die Macht gekommen sind).
Was den Tiefstaat-Artikel angeht, kann und will ich das nicht beurteilen. Aber gerade für Laien wie mich sollte ein solcher Artikel eben viel konkreter sein, mit knallharten Fakten und wohlzitierten Beweisen.
Übrigens bezeichnete ich oben nicht die These vom türkischen Staat mit all seinen Tiefen und Untiefen als "VT", sondern die vermutete us-amerikanische Strategie, für einen Eintritt der Türkei in die EU sorgen zu wollen, DAMIT die EU dann daran ersticke und zerbrösele. Hummelhum (Diskussion) 00:32, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Soso. Warum wird der EU denn gerade auf Initiative der USA ein (mit Verlaub) faktisch bankrottes, viertklassiges Beinahe-Drittweltland wie die Ukraine inkl. potenziellem internem Dauerkonflikt plus Konflikt mit Russland dauerhaft 'ans Bein gebunden'? Aber ich sehe ein, dass ich mich damit nach gängiger Hirnwäsche-Lesart auf VT-Niveau bewege. Das ist genau das Dilemma. Also lassen wirs gut sein (jaja, ich weiß, alle sind nur an Demokratie und Menschenrechten interessiert, so wie damals schon bei der Rettung des Irak). Solaris3 (Diskussion) 00:45, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das ist angewandte Geographie - wenn einem zur Türkei die Argumente ausgehen, dann geht's schnell rüber zur Ukraine.
Aber darum geht es ja gar nicht. Wenn du bei dem Thema schon so bewundernswert engagiert bist, dass du auch nicht davor zurückschreckst, einen anderen Benutzer hier als hirngewaschen zu bezeichnen, dann solltest du uns doch auch sagen können, warum der Artikel zum türkischen Tiefstaat keine Fakten, sondern mehr so einen Wischi-waschi-Diskurs wiedergibt.
Die Ukraine IST ein europäisches Land. Um das zu wissen, braucht man keine U.S.A. Sie grenzt an die EU (vielleicht hier mal deutsche Perspektiven etwas verlassen, die EU ist nicht nur Deutschland). Sie kann uns also nicht gleichgültig sein.
Hummelhum (Diskussion) 00:58, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Du solltest den Artikel erstmal gründlich lesen, in die Quellen und die verlinkten Artikel gucken. Hinweise auf den Ergenekon-Prozess, Balyoz? Die belegten Geschehnisse nach dem Putsch 1972 und 1980? JITEM? Gladio? Da sind nebenbei mittlerweile dutzende leute zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Wenn du über so eine komplexe Materie mit dutzenden "Handlungssträngen" natürlich in zwei Minuten drüberfegst, ist mir schon klar dass du überhaupt nichts verstehst. Auf der Basis lässt sich dann auch alles flott und schnell als "Verschwörungstheorie" klassifizieren. Angesichts deines offensichtlichen Unwillens zur gründlichen Auseinandersetzung mit der Materie ist daher der Dialog hier für mich beendet. Schönen Abend. Solaris3 (Diskussion) 01:14, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Gladio zum Beispiel ist 24 Jahre her. Die Strafen sind seit längerem abgesessen, viele Protagonisten gestorben. Und ob ich bereit bin, erstmal alles anzuerkennen, nur weil es nicht bewiesen ist, ist doch völlig egal. Warum spricht zum Beispiel die WP von der "Ergenekon-Legende"?
Ich hab' übrigens gerade neulich einer älteren Südeuropäerin (mit Hochschulabschluss) lange erklären müssen, warum Adolf Hitler heute mit hoher Wahrscheinlichkeit NICHT (MEHR) in Südamerika versteckt lebt. Nur mal als Beispiel. Hummelhum (Diskussion) 01:25, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Diese Zusammenhänge sind sehr komplex, und man kann das nicht mal so eben zwischen Tür und Angel verstehen: Ergenekon ist eine (allgemeiner Konsens: reale) Geheimorganisation in der Türkei, deren (vermeintliche) Mitglieder in einem Mammutprozess wegen Hochverrat, Mord, etc angeklagt wurden, ich weiß nicht wie der momentane Verfahrensstand ist. Die Ergenekon-Legende ist ein türkischer Mythos/Märchen etc., der mit der oben angeführten Organisation nur den Namen gemein hat, sie ist nämlich nach diesem Mythos benannt. Die Problematik an solchen Sachen ist, dass sie sich nur bruchstückhaft und mühsam zusammen setzen lassen, es gibt eben keine Organisation namens "Tiefer Staat", die Mitgliedsausweise verteilt. Dennoch ist in der Türkei und auch ansonsten sehr weitgehender Konsens, dass es ihn gibt, und zwar seit mindestens 50 Jahren. Geheimdienstliche Strukturen, die noch dazu von vorneherein auf irgendeine Art (erstmal abstrakt) als Verschwörung angelegt sind (so wie auch Gladio), haben die natürliche und beabsichtigte Eigenschaft, sehr schwer aufdeckbar zu sein. Genau das führt dazu, dass sie der medialen Öffentlichkeit später sehr leicht als "das ist ja nur eine Verschwörungstheorie" verkaufbar sind, bzw dass die Öffentlichkeit leicht manipulierbar ist, wenn solche Sachen unter den Teppich gekehrt werden sollen - was ständig passiert, auch über Jahrzehnte in der Türkei. Erst Erdogan hat dieses Phänomen durch die oben genannten Prozesse ans Licht und aus der Verheimlichung gezerrt, das muss man ihm als eine der wenigen Sachen zugute halten. Vorher wurden Journalisten, die das bearbeiteten, drangsaliert und weggesperrt, Erdogan macht das natürlich heute auch noch in Bezug auf andere Themen, bzw wurden einige kritische Journalisten gleich als Angeklagte mit in diesen Prozess gezogen, was absolut unglaublich ist. Dieses Feld ist sehr interessant und hat nichts mit "Verschwörungstheorie", dafür umso mehr mit "Verschwörung" zu tun. Leider wird das heute praktisch gleichgesetzt und ist im "Massenbewusstsein" bereits verankert, so dass jegliche kritische Gedanken in Bezug auf seltsames/demokratiegefährdendes Handeln von Geheimdiensten mittlerweile vollkommen diskreditiert sind - deswegen habe ich oben auch etwas gereizt reagiert, als du das VT-Wort einbrachtest. Ein wesentlicher Bestandteil des Tiefen Staats geht übrigens auf von der NATO eingeführte Strukturen (die Counterguerilla, ein Teil von Gladio) zurück, die erwiesen und maßgeblich am Militärputsch 1980 in der Türkei beteiligt waren (der Putschisten-Präsident war Kommandant der Counterguerilla), womit die Brücke zu Gladio geschlagen ist - was in der Türkei übrigens ein sehr geläufiger Begriff/Thematik ist. Die Türken sind da deutlich aufgeklärter als die deutsche Öffentlichkeit. Solaris3 (Diskussion) 12:54, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Interessanter Gedankenaustausch, mit der Frage hat das aber nichts zu tun. -- Ian Dury Hit me   13:09, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@Ian Dury: Oh doch, das hat sogar ganz zentral mit der Frage zu tun. Die Strukturen, die Erdogan mit dem Ergenekon-Prozess bekämpft hat, sind in den Spitzen des türkischen Militärs und den türkischen Geheimdiensten verwurzelt. Angeklagt waren u.a. praktisch die ganze Führungsspitze des Militärs, siehe auch Balyoz. Es ist offensichtlich, dass die peinlichen/belastenden Telefonmitschnitte, die Erdogan wohl bald den Kopf kosten bzw den Rest geben werden, aus dem Geheimdienstumfeld kommen. Da diese "Ergenekon"-Strukturen historisch belegt wiederum mit der NATO verbandelt sind, kommt da über die dominante NATO-Macht USA auch die NSA ins Spiel. Das sind auch keine weit hergeholten Spekulationen, sondern völlig normale Zusammenhänge und Handlungsweisen, wenn man sich unvoreingenommen mit Geheimdiensten befasst (vorausgesetzt, man setzt vorher den eigenen "Das klingt ja wie eine Verschwörungstheorie"-Verdummungsfilter außer Kraft). Und wer sich nun fragt, warum ihm all das obige um den "tiefen Staat" praktisch vollkommen unbekannt ist, der stellt schonmal die richtige Frage. Die türkische Bevölkerung und Presse hält angesichts der NSU-Mordserie mit all ihren Ungereimtheiten und geschätzt 500 kg vernichteten Geheimdienst-Akten Deutschland übrigens mittlerweile auch für einen 'tiefen Staat', und zwar mehrheitlich (siehe auch Abschnitt bei uns im Artikel, der allerdings polemisiert und unwichtige Aspekte/Stimmen betont). Tsts, lauter Spinner... Aber Moment: die These wurde dann unter anderem auch in den renommierten "Blätter für deutsche und internationale Politik" in einem interessanten und alarmierenden Artikel ("Auf dem Weg zum tiefen Staat") aufgegriffen, und zwar von den renommierten Politik-Wissenschaftlern bzw. Publizisten Hajo Funke und Micha Brumlik. Lesen und staunen: Zumindest in Ansätzen existiert auch in diesem Land also das, weswegen – unter anderem – der Türkei die Aufnahme in die EU verweigert wird: ein „tiefer Staat" der Geheimdienste. (...) Damit (der geplanten neuen "Sicherheitsstruktur") wird ein Abgrund an geheimen und nicht kontrollierbaren Parallelstrukturen im Staat rechtlich etabliert. Ok, nun ist es wirklich off-topic ;-) Solaris3 (Diskussion) 13:21, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten....dass dieses Thema hier derartige Wellen schlägt, hätte ich nicht gedacht.

Also, keiner weiß nichts genaues...nun gut. Ich fragte dazu unseren türkischen Elektriker, der meinte, es sei die NSA oder CIA gewesen, weil Erdogan sich in der Syrien-Frage nicht konform zur USA verhielt. Dem Erdogan sollte mal gezeigt werden, wer ihn an die Macht brachte, und wer ihm diese Macht auch wieder nehmen kann... Unserer Elektriker meinte, "ihm wurde gezeigt, wer der BOSS ist"...Das mag stimmen. Es kann aber auch die Opposition gewesen sein. Oder vielleicht ein unzufriedener türkischer "Snowden? Oder doch gemeine Fälschung? Ich weiß, dass ich nichts weiß.....Trotzdem vielen Dank nochmals.89.247.110.188 17:41, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Gern geschehen. Auch wenn es zuerst nicht so klingt, ist das was dein türkischer Elektriker gesagt hat, weitgehend deckungsgleich mit dem, was ich oben zu Erdogans Konflikt mit dem "tiefen Staat" und dessen 'Chefs im Hintergrund' schrieb. Ich schrieb oben auch Der Herr hats gegeben, der Herr kanns auch wieder nehmen, wenn der Lakai nicht spurt. Gemeint waren mit 'Herr' die USA, kommt dann aufs selbe raus. Interessant ist der Gesichtspunkt mit Syrien als Auslöser, da hat er wahrscheinlich Recht. Kann ich mich mit deinem Elektriker mal unterhalten? ;-) Solaris3 (Diskussion) 18:05, 28. Mär. 2014 (CET) [PS: nein, das war wohl kaum die Opposition oder der türkische Snowden. Für sowas sind in der Regel Geheimdienste verantwortlich, allein schon wegen ihrer Herrschaft über die Abhörstationen.] Solaris3 (Diskussion) 18:21, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, Solaris3.....ich hatte Deinen Beitrag mit dem "Herrn" schon richtig verstanden und entsprechend gedeutet, nur wollte ich mich ohne konkrete Namen zu nennen, bei allen bedanken, welche sich Mühe machten, mir auf meine Frage ihre Meinung zu kredenzen..... Danke nochmal 89.247.110.188 19:18, 28. Mär. 2014 (CET) PS: Möchtest Du ernsthaft mit meinem Elektriker sprechen? hahaha...[Beantworten ]
Klar, war ein Witz, aber: ich find die Analyse, die er dir erzählt hat, ziemlich beeindruckend. Die Chance, so eine messerscharfe Analyse von einem Deutschen (ob Elektriker oder Professor) zu hören, dürfte etwa 1 zu 500 sein, wenn überhaupt. Da hörst du eher die Bildzeitungs- oder RTL-Version, die sich in ihrem durchschnittlichen Kern-Schwachsinnsgehalt aber nicht wesentlich von der der "Qualitätsmedien" unterscheiden wird. Aber wie ich schrieb, sind die Türken bedingt durch die Erfahrungen mit ihren eigenen Geheimdienstsauereien viel weiter als die Deutschen, die immer noch mit der Laterne um den medialen Desinformations-Weihnachtsbaum tappern und dressiert gleich "Verschwörungstheorie" rufen, wenn mal einer was abweichendes erzählt. Näheres bei Noam Chomsky, sein Propagandamodell erklärt das Ganze sehr hübsch, eindrucksvoll sein Beweis für massive Manipulation und Verfälschung durch Massenmedien am Beispiel der beiden 1970er-Jahre-Völkermorde in Kambodscha (damals US-Gegner) und Indonesiens (US-Verbündeter) Invasion/Besetzung von Osttimor: Über Kambodscha berichtete die 'ultra-seriöse' New York Times ziemlich genau 15-mal mehr als über Indonesien/Osttimor, obwohl die Greueltaten in beiden Ländern ähnlich grausig und die Opferzahlen bei beiden enorm waren, jeweils im Bereich der Ermordung von 1/4 bis 1/3 der Gesamtbevölkerung der beiden Länder. Solaris3 (Diskussion) 19:50, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Zunächst mal solltest du darüber nachdenken, wie du hier andere Meinungen schlechtmachst.
Andere Benutzer sollen gehirngewaschen sein, die Medien hätten einen "Kern-Schwachsinnsgehalt", wer nicht an jede Theorie glaubt, soll einen "Verdummungsfilter" haben und so weiter. Mal abgesehen davon, dass dieser Ton nur im Internet möglich ist (im realen Leben geht so was gar nicht), spricht er doch nicht für die von dir vorgebrachten Wahrheiten - wären sie wahr, ginge es auch ohne diese Unverschämtheit.
Die wesentliche Frage aber ist eine andere: Was soll man glauben? Also nie den main stream. OK. Nun kommen die verschiedensten Erklärungen; du hältst sie für plausibel - das ist noch nachvollziehbar. Aber woher weiß man ohne Nachweise, dass sie wirklich stimmen? Du sprichst von einem Konsens - da wären also vermeintliche Fakten auch nur diskursgestützt. Aber ist denn wenigstens der Konsens nachweisbar?
Es gibt sehr viele Erklärungen in den verschiedensten Bereichen, die unter dem sehr allgemeinen Rubrum "Verschwörungstheorien" laufen. Sicherlich sind manche von denen wahr. Aber welche genau?
Nehmen wir an, die Kanzlerschaft Merkels (FDJ!) wird (auch das hört man) als Erfolg einer langfristigen Stasi-Strategie erklärt. Das ist zunächst einmal nicht auszuschließen; es hat eine gewisse innere Logik. Alle offiziellen Seiten sagen (natürlich), dass es nicht zutrifft. Woher soll ich nun wissen, ob es wirklich so ist oder nicht? Hummelhum (Diskussion) 21:32, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wir brauchen da nicht lange diskutieren. Ich rede davon, dass das meiste, was zu heiklen Themen in unseren Medien abläuft, manipuliert ist. das ist nicht (nur) meine Privatmeinung, sondern dass haben viele kluge Leute (zB der gerade zitierte Chomsky, aber auch Michael Parenti und Gore Vidal) detailliert belegt/bewiesen. Es gibt zig Studien und dicke Bücher dazu. Dass all dies eben kaum bekannt ist bzw nicht dem breiten Konsens entspricht, liegt sozusagen in der Natur der Sache selbst bzw ist nun gerade Teil und Symptom des Problems ;-) Ich erhebe wiederum überhaupt keinen Anspruch darauf, dann im Einzelfall die Wahrheit zu kennne, der kann man sich nur iterativ nähern. Aber ich weiß dass ich ständig mit Sch... zu wirklich wichtigen/heiklen Themen bombardiert werde, und zwar absichtlich (siehe Propagandamodell), sobald ich den Fernseher anmache oder eine Qualitätszeitung aufschlage. Solaris3 (Diskussion) 21:43, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
ps: rest der antwort auf deine frage später... Solaris3 (Diskussion) 22:27, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Aktivier doch mal deine Mailfunktion, dann schick ich dir was. Ich hab gemerkt das wird zu lang, und es hat ja nun gar nix mehr mit der Frage zu tun. Solaris3 (Diskussion) 10:09, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

+ 1 für den türkischen Elektriker! Die Tiefenereignisse in der Türkei erklären auch die globalen Drogen-Connection der CIA: Susurluk-Skandal. Türkei ist das Transitland für Heroin. Dass die Menschen in der Türkei da deutlich aufgeklärter sagt z.B. auch die türkisch-amerikanische FBI-Whistleblowerin Sibel Edmonds:

Kognitive Dissonanz kann ganz schön unangenehm sein, meine dissonanzreduzierende Selbsthilfeliteratur:

  • Sibel Edmonds: Classified Woman - The Sibel Edmonds Story: A Memoir. 2012.
  • Josef Foschepoth: Überwachtes Deutschland. Post- und Telefonüberwachung in der alten Bundesrepublik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2012
  • Daniele Ganser: Die dunkle Seite des Westens: Verdeckte Terroraktivitäten der NATO. Kai Homilius Verlag, Berlin 2009
  • Pepe Escobar: bei Asia Times

Wenn einem bewußt ist, dass die Gülen-Bewegung seit Jahrzehnten von der CIA (siehe en: Graham E. Fuller) finanziert und instrumentalisiert wird, dem ist klar, dass nicht die „Stasi" da im Hintergrund bei YouTube was hochläd. Also, ja „man weiß" wer es ist. --91.10.32.57 22:59, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Erdgas / Währung

Deutschland ist bekanntlich der größte Abnehmer des russischen Erdgases. In welcher Währung bezahlt Deutschland? In Petrodollars? --91.10.0.206 19:24, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Hosenknöpfe --84.147.123.235 22:54, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Weil das Unternehmen Gazprom mehrheitlich der Russischen Föderation, also dem russischen Staat, gehört, wird wohl in Rubel abgerechnet. Traditionell bestimmt ja meißt der Anbieter die Form des Angebotes und somit wohl auch die Rechnungswährung. In diesen Dimensionen sind aber die Währungen nur eine Formalie oder ein "banking"-Detail, denn das zahlt ja keiner bar. --Kharon 00:14, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Frage, bzw eine sinnvolle Antwort darauf, hat selbstverständlich nichts mit Bargeld zu tun. Beide Seiten sind bei internationalen Handelsbeziehungen und besonders bei derartigen Volumina, sehr daran interessiert, das Kursschwankungsrisiko zu minimieren. Schon deshalb kann man ausschließen, dass hier die Preise in Russischen Rubeln festgelegt sind. Traditionell ist es der US-Dollar, sinnvoll kann heute auch der Euro sein, eventuell auch eine Mischung aus beiden.Hummelhum (Diskussion) 00:23, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die russischen Exporte (hauptsächlich Energie und Bodenschätze) gehen zum größten Teil nach Europa. Deswegen ist es für beide Seiten angebracht, den Handel in Euro abzuwickeln. --Rôtkæppchen68 01:09, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Danke Rotkäppchen, gesunden Menschenverstand habe ich auch! Lies mal zum Beispiel dies: "Theoretisch könnte die schwache Währung Russlands Wirtschaft sogar helfen: "Der hohe Ölpreis und der schwache Rubel führen dazu, dass der Staatshaushalt ausgeglichen sein wird", sagt Weafer. Der schwache Rubel hilft Putin, vor der Wahl 2012 versprochene Wohltaten umzusetzen, weil Moskau Öl für Dollar verkauft, Renten und Beamtengehälter aber in Rubel bezahlt." [13]
Wir leben in einer Zeit mit einer Leit(d)währung, dem Petrodollar, dies bedeutet wer Erdgas oder -öl kaufen will braucht den Dollar. Mal Petrodollar gelesen? Deswegen kann das Imperium seine Verschuldung völlig aus dem Ruder laufenen lassen und macht sich kaum Sorgen vor einem Default (Zahlungsausfall). Einfach mehr grüne Zettel drucken, denn jedes Land, das Energie kaufen muß, brauchts und jedes Land, das Energie verkauft bekommt es. Wer zuviel grüne Zettel hat, kann sie dann gegen US-Staatsanleihen wechseln. Monopol. Du erinnerst Dich an Putins Ausspruch die USA lebten «wie Parasiten von der Weltwirtschaft und ihrem Dollar-Monopol»? ---91.10.56.243 12:27, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Mehr grüne Zettel drucken ist die Untertreibung des Jahrhunderts - zur Zeit werden 85 Milliarden US-Dollar pro Monat neu gedruckt (im übertragenen Sinn), also im Vergleich etwa ein kompletter deutscher Staatshaushalt alle 4 Monate. Dass sowas mal passieren und als sinnvoll angesehen bzw von aller Welt akzeptiert/hingenommen würde, für diese Aussage hätte einem jeder seriöse Volkswirtschaftler vor 10 Jahren einen bzw mehrere Vögel gezeigt. Auch das zählt zur medialen/politischen Rundumverarschung, auf die ich im Thema hier drüber eingegangen bin. Solaris3 (Diskussion) 15:14, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
...übrigens sieht es ganz so aus, als würde Russland sein Gas doch gegen US-Dollars an Europa verkaufen: siehe hier, Zitat: Das Vereinigte Königreich bezahlt lediglich 380 US-Dollar pro tausend Kubikmeter. Den Niederlanden werden 360 US-Dollar berechnet, während die USA 99 US-Dollar für Gas bezahlen (Anm.: wieso die USA?? und welche Pipeline soll das sein?). und hier, Zitat: Gleichzeitig räumte der Konzern [gemeint ist Gazprom] europäischen Kunden wie dem deutschen Energieriesen E.on auf deren Druck hin Rabatte ein. Für 1000 Kubikmeter zahlten die Kunden etwas mehr als 380 Dollar, im Jahr 2012 waren es noch 400 Dollar. Seltsam, aber wenn die Preise in Dollar angegeben sind, wird wohl auch so bezahlt, oder nicht? Solaris3 (Diskussion) 16:28, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Zu Deiner Pipeline-Frage, mit sogenannten Moss-Rosenberg-Tanker oder Membrantanker wird Flüssiggas verschifft: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fluessig-verschifft-gigantische-erdgas-mengen-gehen-auf-weltreise-a-668826.html . Grundsätzlich, wir leben im Zeitalter des Petrodollars, wird Erdgas oder -öl kaufen in Dollar gehandelt, ja. Aber haben Schröder oder Merkel nicht sowas wie „bilaterale Verträge" (ohne über den Dollar zu handeln) mit Putin abschließen können? (nicht signierter Beitrag von 91.10.32.57 (Diskussion) 00:16, 30. Mär. 2014 (CET))[Beantworten ]

Doppelte Staatsbürgerschaft

Heute hat die Bundesregierung beschlossen die Abschaffung des Optionsmodells für Einwandererkinder beschlossen. Jetzt frage ich was das damit eigentlich bezweckt werden soll: Was haben Ali und Ayse davon, auch im Erwachsenenalter zwei Pässe haben zu dürfen? (Ich nehme mal an dass es um die geht. Die vielen denkbaren Spezialfälle sollen mal außen vor bleiben)--Antemister (Diskussion) 21:24, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Nun, sie sind Deutsche, ihre Eltern vielleicht nicht, große Teile ihrer Verwandschaft dürften im Herkunftsland leben. Ist es da nicht sinnvoll, ihnen zwei Staatsbürgerschaften zuzugestehen? Gegenfrage: Was sollte überhaupt dagegen sprechen? Rainer Z ... 21:41, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich kenne einige Menschen, deren Eltern Jugoslawen, Türken, etc. sind, die aber selbst hier geboren/aufgewachsen sind. Für fast alle war es sehr hart (bzw eigentlich noch härter für ihre Eltern), sich nach dem Optionsmodell dann für den deutschen Pass zu entscheiden (was aus mehreren Gründen die vernünftigere Variante ist), denn damit brechen sie ja nicht nur ideell alle Brücken zum Heimatland ihrer Eltern/Vorfahren ab. Auch brauchen sie dann zum Teil ein Visum für ihr 'Heimatland', etc. Das ist ziemlich Sch.... Und dass so ein Doppelpass fürchterliche "Loyalitätskonflikte" bringt, ist national-konservativer Bullshit ohne Substanz. Solaris3 (Diskussion) 21:48, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(BK) Ali und Ayse werden in Deutschland "Türken" und in der Türkei "Deutsche" genannt. Da soll ihnen das Leben wohl etwas weniger schwer gemacht werden. Ich frage mich nur, wie das organisiert ist - die werden ja nicht doppelt wählen gehen? --Eike (Diskussion) 21:50, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
weiß nicht, aber - Why not?? Solaris3 (Diskussion) 21:51, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Weil ich das dann auch gern machen würde. Ich würd auch gern in zwei Bundesländern an der Landtagswahl teilnehmen, immerhin lebe ich nicht mehr in meinem Geburtsbundesland... --Eike (Diskussion) 21:56, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Holy Cow, das trifft für mich auch zu ;-) Solaris3 (Diskussion) 21:58, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
MultiBK
Dagegen spricht in einigen wenigen Fällen die Möglichkeit, im Heimatland ein Verbrechen zu begehen und dann ins Ahnenland zu fliehen, dass einen nicht ausliefert.
Das wurde bei dem Spaßmord am Alexanderplatz in Berlin thematisiert, als einige junge Leute ohne irgendeinen anderen Grund nur so zum Jux einen ihnen unbekannten jungen Mann durch Schläge und Tritte getötet haben, und einige Täter dann in Staaten fliehen konnten, deren Staatsbürgerschaften sie neben der deutschen besaßen.
Wie gesagt, es sind wenige Fälle und man könnte für solche Fälle auch über andere Lösungen nachdenken.
Aber nehmen wir mal Ratzinger - sollte der jetzt doch mit seinem Nachfolger streiten, kann er sofort nach Bayern zurück, ohne Visum oder Aufenthaltsgenehmigung, weil er ja die bajuwarische Staatsbürgerschaft nie aufgegeben hat. Also praktische Vorteile.
Dass Emotionales (siehe oben, "ideell", "Brücken"...) an einem Papier (wie dem Pass) festgemacht wird, ist aber heute schon was Kleinbürgerliches und längst ein Auslaufmodell. Das Problem wird es bald nicht mehr geben. Hummelhum (Diskussion) 21:59, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Neben dem Wahlrecht sind ja oft noch andere Rechte mit der Staatsbuergerschaft verbunden - z.B. Eigentumserwerb (man kann ein Haus oder eine Wohnung kaufen, in dem einige Jahre lang noch die Eltern leben und das dann als Familienmittelpunkt dient), die Moeglichkeit des freien Reisens ins Ahnenland, die Moeglichkeit, frei Gewerbe treiben zu koennen und sich, wenn man bspw. Handel zwischen den beiden Laendern betreibt, frei niederlassen zu koennen, die Moeglichkeit (z.B. hier in China), die Kinder auf eine lokale Schule schicken zu koennen und nicht auf eine teure Internationale Schule fuer 30000 USD im Jahr ... und letztlich muss man dem Menschen zugestehen koennen, dass er sich in mehr als einem Land heimisch fuehlt. So wie mein Grossvater, der von seinen 100 Jahren etwa die Haelfte in Spanien und die Haelfte in Deutschland gelebt hat und mehrmals umgezogen ist (und der von Eltern verschiedener Nationalitaet geboren wurde; er konnte allerdings damals nur eine Staatsbuergerschaft haben). -- 160.62.10.13 09:46, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Dagegen spricht meines Erachtens: Es ist integrationsfeindlich, da man sich eben nicht entscheiden muß. Außerdem ist es ungerecht, da es Leute mit zwei Staatsbürgerschaften gibt, die zwei mal wählen dürfen, die von zwei Staaten im Drittland unterstützt werden etc, etc.--Geometretos (Diskussion) 13:28, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Aha. Dann schaffen wir das mal ganz schnell für EU-Bürger ab und deutsche Auswanderer in die USA.
Es geht um Menschen, die ungefragt zwei Kulturen verbunden sind – durch ihren Geburtsort und die Herkunft ihrer Eltern oder Großeltern. Selbst wenn sie in zwei Ländern das Wahlrecht ausüben, wird davon die Welt nicht untergehen, dazu sind es wirklich nicht genug. Die jetzt gefundene Lösung ist doch sehr pragmatisch und für alle Seiten eine Erleichterung. Sie ist sicher nicht integrationsfeindlich, das war die bisherige, weil sie eine lebensfremde Eintscheidung erzwungen hat. Rainer Z ... 15:04, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Volle Zustimmung. Solaris3 (Diskussion) 18:55, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Wozu Zustimmung? Die Welt wird auch nicht untergehen, wenn jeder nur eine einzige Staatsbürgerschaft hat. Insbesondere wird dann niemand diskriminiert. Entweder die Staatsbürgerschaft ist ein rein juristisches Konstrukt, dann kann sich jeder Deutschtürke (und nur um die geht es ja) unabhängig von der Staatsangehörigkeit fühlen, wie er will. Oder sie hat eine weitergehende Bedeutung (das ist meine Ansicht), dann verhindert die doppelte Staatsbürgerschaft den Zwang zur Entscheidung, sie erleichtert "sitting on a fence". Der Deutschtürke, der hier geboren und zur Schule gegangen ist, kann und sollte als 18jähriger sich entscheiden, ob er eher Deutscher oder eher Türke ist. Im zweiten Falle spricht im übrigen nichts gegen eine Remigration. Die Eltern und Großeltern haben ihre Entscheidung nach Deutschland zu kommen, ja freiwillig getroffen.--Geometretos (Diskussion) 01:13, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Du stellst allgemeingültige Postulate auf ohne diese im mindesten argumentativ zu begründen, und ziehst von da ausgehend deine Schlüsse. Bitte definiere genauer, was die Staatsbürgerschaft hat eine tiefergehende Bedeutung aussagt, was genau du unter sitting on a fence verstehst und was daran negativ ist, sowie warum genau ein Deutschtürke sich mit 18 entscheiden sollte. Ich halte all das für nicht schlüssig vor dem Hintergrund, dass man diesen Menschen nach dem Motto "selber schuld/Pech gehabt" Optionen zur Wahlfreiheit verbaut, die sie als Kulturen-Grenzgänger uns "Normalos" nun mal voraushaben, ob mit oder ohne ohne Doppelpass, nur ohne eben viel mühsamer. All die Nachteile oder Postulate, die du da mit angeblichen Sachzwängen oder andernfalls eintretenden nicht näher definierten negativen Folgen begründest, sind für mich bei näherer Betrachtung nicht schlüssig. Aber ich lasse mich gern mit Argumenten eines Besseren belehren. Es gibt auch 'harte' Argumente für einen Doppelpass: Von den rund drei Millionen Türken in Deutschland ist sicher ein Teil gar nicht bereit, die türkische Staatsbürgerschaft aufzugeben, allein aus Gründen einer späteren Rückkehr (oder auch aus altmodischen, aber gerade bei den nationalstolzen Türken hochrelevanten ideellen/patriotischen Gründen, Stichwort Türkentum (sic, analog zum "verbrannten" Deutschtum)). Es ist leicht nachzuvollziehen, dass diejenigen ohne deutschen Pass weniger bereit sind, sich zu integrieren, und wir haben zweifellos ein Integrationsproblem in der Hinsicht. Vielleicht (bzw sicher, zu testen wäre in welchem Ausmaß...) würde das ja kleiner, wenn man diesem Teil ermöglicht, neben Türken auch Deutsche zu sein. Andernfalls sagen wir: Na gut, bleibst du halt Türke, selber schuld - und schießen uns mit den allein dadurch entstehenden zusätzlichen bzw unnötigen Integrationsproblemen als Gesellschaft/Land selber ins Knie. Mir ist ein Deutschtürke lieber, der sich auch nur zu 50% durch seinen (Doppel-)Pass als Deutscher fühlt und stolz drauf ist, als einer, der nur noch den deutschen Pass hat, damit aber auch negative Gefühle verbindet, weil er dadurch gezwungen wurde seiner Kultur/Herkunft 'abschwören' zu müssen - denn das ist relevant, und anderes zu behaupten zeugt schlicht von Unwissenheit über die Gefühle/Probleme, die solche Menschen praktisch immer aufgrund ihrer 'Doppelnatur' haben. Solaris3 (Diskussion) 13:17, 29. Mär. 2014 (CET) [Disclaimer: Meine Argumentation richtet sich ganz allgemein auf "Doppelpass für alle (hier seit langem lebenden Türken)", dass die hier geborenen 18-jährigen Deutschtürken mit der Auswahllösung weniger Probleme hatten ist klar] Solaris3 (Diskussion) 15:08, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Siehe dazu auch dieses Paper von der Uni Duisburg/Essen, Zitat: Gegen die doppelte Staatsbürgerschaft wird argumentiert, sie verursache Loyalitätskonflikte. Erwartet wird von Einbürgerungskandidaten eine eindeutige Hinwendung zur Aufnahmegesellschaft (vgl. Diehl/Blohm 2011). Befürworter der doppelten Staatsbürgerschaft argumentieren, dass die emotionale Hinwendung zu Deutschland nicht automatisch mit einer Abwendung von der Herkunftsgesellschaft verbunden sein muss, sondern nach wissenschaftlichen Befunden häufig in eine Misch- oder Doppelidentität mündet, die nicht im Widerspruch zur emotionalen Verwurzelung in Deutschland steht (vgl. Maehler 2012; Foroutan/Schäfer 2009)(...) Trotz der notwendigen Aufgabe der türkischen Staatsbürgerschaft fühlt sich die weit überwiegende Mehrheit der Eingebürgerten (90%), ebenso wie derjenigen, die sich einbürgern lassen möchten (83%), weiterhin der Türkei sehr oder eher verbunden (Sauer 2013). Die Abgabe des alten Passes ändert somit wenig an der Verbundenheit mit dem Herkunftsland. Solaris3 (Diskussion) 17:01, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ob Exil-Staatsbürger wählen dürfen, hängt vom jeweiligen Staat ab. Aber es ist durchaus üblich. Wer die Ungerechtigkeit des Wählens in zwei Staaten beklagt, scheint meines Erachtens ein wenig sehr von Demokratie-Verklärung geprägt zu sein.
Eine doppelte Staatsbürgerschaft hat sehr oft den ganz konkreten Vorteil höherer Reisefreiheit.
Mir sind übrigens keine Leute lieb, die stolz auf ihren Pass sind. --Chricho 1 2 3 17:43, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
verstehe was du meinst - war auch verkürzt ausgedrückt, aber ich kann mir durchaus vorstellen dass jemand auf seine dann endlich errungene deutsche Staatsangehörigkeit "stolz" ist, im Sinne von "ich gehör nun auch dazu", gemeint habe ich jedoch eher sowas wie Verfassungspatriotismus - wobei dieses Nationalismus-Konzept natürlich bereits im Ansatz etwas krank ist, aber dennoch zweifellos vorhanden. So tickt die Welt eben noch, aber zunehmend weniger (mit Ausnahme etwa der vom Westen fröhlich hofierten/geförderten/tolerierten halb-irren Nazis in der Ukraine, ganz zu schweigen vom dortigen Rechten Sektor ). Solaris3 (Diskussion) 17:59, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja gut, wenn das Erlangen der Staatsbürgerschaft etwa Ergebnis eines politischen Kampfes ist, kann ich es durchaus nachvollziehen. --Chricho 1 2 3 18:19, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

@Geometretos vor allem, letztlich kommt mir die Gesetzesänderung als ein vergiftetes Geschenk vor - Islamgegner sollten sich eigentlich drüber freuen: Die Leute die beide Pässe behalten bleiben nun auch rechtlich nur "Halbdeutsche". Wenn eine Regierung in 15 Jahren veilleicht sich mal dem Problem annehmen will, dann kann sie den Optionszwang für die dann ca. 35jährigen ganz schnell wieder einführen und den Erwerb der dt. Staatsbürgerschaft an fast beliebig harte Bedingungen knüpfen. Erfüllen sie die nicht, wird ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft weggenommen und sie sind dann nur noch Ausländer in D, denen auch viele ihrer Privilegien genommen werden können. Die kommen dann ganz schnell unter erheblichen Druck,sich hier zu integrieren. Leute, die nur noch die dt. Staatsbürgerschaft lassen sich dagegen nicht einfach ausbürgern (bzw. wäre das südafrikanischer oder serbischer Stil). Wenn man bedenkt das z. Z. die Obrigkeit alles daran setzt, jtzt getroffene Entscheidungen zu perpetuieren, so macht diese Entscheidung schon einen merkwürdigen Eindruck.--Antemister (Diskussion) 13:43, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Oder lettischer Stil... --Chricho 1 2 3 13:58, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Übersetzung eines Graffitis aus Bosnien-Herzegowina

http://balkanist.net/wp-content/uploads/2014/02/1907317_364712420335303_2024864948_n.jpg Was steht da? danke. --Tets 23:27, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Wenn ich dem Google-Übersetzer trauen darf, dann bedeutet das in etwa so viel wie: "Wer sät, dessen Ernte ist die Bekämpfung des Hungers" oder so ähnlich. --88.73.51.51 23:39, 27. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Wohl eher so ähnlich: "Wer Hunger sät, erntet Wut." --84.74.139.84 10:29, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

28. März 2014

Woher kommt dieser glaube, dass Musikstars (vor allem Rapstar) reiche Millionäre wären?

Das beste Beispiel ist DSDS - von 10 Kandidaten, egal ob Gewinner oder Verlierer, beziehen (im Laufe von 3 Jahren) 7 wieder ihr "vorheriges Gehalt" - undzwar Alg 2. Oder Kollegah hat zum Beispiel in den letzten 4 Jahren mehr Geld verdient hat, als Sido in seiner ganzen Laufbahn und Sido (sein Tatoostudio ausgenommen). Auch wurde schon Publik, dass der sogenannte "King of Rap" schon mal stütze beziehen musste, da sein Geld schon mal schneller ausgegeben wurde, als es verdient wurde.
deshalb Frage ich mich, wie es zu dieser allgemeinen Meinung kommt?
Ein anderes Beispiel USA: Der Rapper 50 Cent hat einmal gesagt, er verdient mit Rap mehr als er je als Zuhälter oder Drogendealer verdient hätte (Statistiken zu Folge stimmt das sogar), aber er scheint die einzige Ausnahme zu sein, denn einige dieser bekannten tollen Rapper müssen eine Nebentätigkeit haben, um über die Runden zu kommen (z.B. Handelt Julez Santana mit Drogen). Auch da hätte ich gedacht, jeden Ami-Rapper den man mal auf Viva gesehen hat, müsste doch theoretisch Millionär sein.. Irrtum wie mir scheint.
Verblenden einen die Medien so sehr? Oder woher kommt diese Ansicht? --212.223.157.197 02:42, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Künstler, egal welcher Branche verdienen nur ihr Geld durch kurze Projekte, sie machen eine CD (oder drehen einen Film, etc), und werden an den Verkauf beteildigt, geben Konzerte, etc.. Die ganzen Kosten für Management und Logistik werden da noch abgezogen. Das Geld was die da für ein solches Projekt bekommen scheint erstmal viel zu sein, aber ist eben nur zeitlich begrenzt. Oft können die nicht mit Geld umgehen und geben es gleich wieder aus. Ein Ingenieur wird sicherlich auf die Dauer mehr verdienen. Beispiel Dschungelcamp, wenn die da 50000€ bekommen dass die da mitmachen, ist das nicht viel, wenn man sich die Gehälter eines Ingenieurs anschaut.

Dass die Allgemeinheit denkt, dass diese alle reich sind, liegt daran, dass sie den temporären Lebensstil (Partys, Autos, Klamotten,...) sehen, welche aber nicht von Dauer sind.--93.218.145.77 06:40, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

"Verblenden einen die Medien so sehr? Oder woher kommt diese Ansicht?" Wir benötigen ein Schulfach Medienkompetenz - allerdings auch die entsprechend kompetenten Vermittler--Wikiseidank (Diskussion) 07:20, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wer genau hinsieht, hinhört und/oder hinliest, bekommt diesen Glauben nicht. Laufend fallen diese Stars mit Pleite und Gang zum Sozialamt auf, nur wenige mit Jahrelangem Erfolg kommen da durch. Selbst da gibt es Krisen, wie die Fälle Last oder Rieu zeigen. Das beschränkt sich nicht nur auf Musiker, auch andere Künstler sind davon betroffen. Der Niedergang in die Sucht ist meistens die Folge davon und nicht umgekehrt. Wie oben schon geschrieben, fehlen bei den Künstlern oft das kaufmännische Wissen und das Gefühl im Umgang mit Vermögen. Nur wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn sie dann bei irgendwelchen Talkmastern auftauchen und behaupten ihnen ginge es blendend, ist das meistens gelogen.--79.232.220.152 08:33, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja wir benötigen ein Fach Medienkompetenz. Nichts was du im Fernsehen siehst ist wahr oder zufällig. Alle Prominenten sind nach Drehbuch konstruierte Kunstfiguren. Inklusive und vor allem diejenigen die sich als Revoluzzer verkaufen z.B. Rapper und Co. Gottseidank ist das Ende dieses Mediums bereits eingeläutet. In 10 Jahren wird das Fernsehen wie es heute existiert ein Nischenprodukt für Alte oder eher einfach gestrickte Menschen sein. --92.227.201.222 09:07, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn man "DSDS"-Teilnehmer für ein Beispiel von Stars hält, braucht es definitiv mehr Medienkompetenz. --Eike (Diskussion) 09:54, 28. Mär. 2014 (CET) PS: Wie unterscheiden sich wohl die reichen Millionäre von den ganzen anderen Millionären?[Beantworten ]
Naja, mit einer Million $ oder € ist man heute nicht mehr wirklich reich. Bei vielen anderen Währungen erst recht nicht. --MrBurns (Diskussion) 10:06, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wie unterscheiden sich wohl die reichen Millionäre von den ganzen anderen Millionären? Die reichen Millionäre achten meist sorgsam und klug darauf, daß sie medial nicht bzw. so wenig wie möglich vorkommen und bewegen sich in entsprechend abgeschotteten Reservaten. Oder sagen die dir was: David H. Koch, Charles Koch, Stefan Persson, Michael Bloomberg, Li Ka-shing, Bernard Arnault, S. Robson Walton, Christy Walton, Alice Walton, Jim Walton, Amancio Ortega, Theo Albrecht, Lakshmi Mittal, Mukesh Ambani, Karl Albrecht, Ingvar Kamprad, Lawrence Ellison, Carlos Slim Helu, Warren Buffett... --87.151.169.203 14:13, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Einige von denen waren oder sind noch als Politiker aktiv, daher sie sorgen nicht dafür, dass sie medial wenig vorkommen, eher im Gegenteil, natürlich versuchen sie ihr Privatleben von den Medien abzuschotten, aber andererseits versuchen die, die Politiker sind eben z.B. in politischen Zusammenhängen möglichst oft in die Medien zu kommen. --MrBurns (Diskussion) 14:46, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ohne dir allzu nahe treten zu wollen: Der Sinn deiner Anwort bleibt mir wie so oft verborgen. Es handelt sich um die (zusammen mit dem nicht aufgeführten Kleinweich-Erfinder) zehn angeblich reichsten Menschen der Welt. Es mag sein, daß man hier die Aldi-Brüder und vielleicht noch Bloomberg hin und wieder noch namentlich kennt, aber schon wer David H Koch einordnen kann, ist hier die absolute Ausnahme. An dem beschriebenen Verhalten und der Unkenntnis über die Reichen ändern doch diese wenigen benannten und unbenannten Ausnahmen, die in den einhunderttausend reichsten Menschen selbstverständlich völlig untergehen, absolut nichts. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. (Deswegen heißen sie Ausnahmen.) Es bedarf allerdings einer gewissen intellektuellen Kraft, um den Gedankengang mitzugehen, daß hier nicht von neun Personen sondern einer weitaus größeren Personengruppe die Rede war. Und daß die Tatsache, daß dir Bloomberg mal im ORF begegnet ist absolut nichts daran ändert, daß die Waltons und nahezu all die anderen aus der Gruppe der Reichen und Superreichen der Mehrheit der hier Lesenden eben vermutlich nichts sagen. Wohin zielt also dein Senf? Ist als verbale Inkontinenz? --87.151.169.203 16:51, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Bloomberg begegnet einem nicht nur hin und wieder im ORF, sondern er war auch 12 Jahre lang Bürgermeister von New York und wurde 3x für diese Funktion gewählt, wenn er sich aus den medien zurückgehalten hätte, wäre das sicher nicht der Fall gewesen. In Europa war er halt nicht so extrem oft in den medien, weil er eben doch "nur" ein amerikansicher Lokalpolitike ist, in den USA ist seine Medienpräsenz sicher deutlich höher gewesen. Und auch von den anderen haben einige mehr oder weniger versucht, politisch Karriere zu machen, das geht ohne die Medien eben nicht. Dass sie versuchen das Privatleben aus den Medien rauszuhalten ist wieder etws anderes als wenn man behauptet, dass sie generell die Medien scheuen. Dass eine größere Personengruppe gemeint war, war mir klar, das war schon an den 3 Punkten am Ende erkennbar. Da aber eben gerade der reichste und bekannteste der Topreichen nicht inkludiert war, machte die Liste den Eindruck, dass sie speziell die auflisten soll, die eben nicht so bekannt sind. Wenn dann aber doch Politiker dabei sind, dann ist das durchaus eine Erwähnung wert, weil ein Politiker eben mit Sicherheit nicht allgemein die Medien scheut (sondern allenfalls bei bestimmten themen wie z.B. ihrem privatleben), egal wie reich er ist. Auch in den USA schaut keiner einfach auf die forbes-Liste, schaut dort nach, wer der am höchsten platzierte Kandidat für ein Amt ist und wählt den anch dem Motto: "der hat Geld, also muss er intelligent/gut sein". Viele der politsich aktiven Millionäre waren ja auch deshalb erfolgreich, weil sie eine teure Kampagne finanzieren konnten. --MrBurns (Diskussion) 17:24, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Um all das geht es aber doch garnicht. Was erzähltst du da? Ok, es tut mir leid. Ich habe einen Fehler gemacht. Ich hätte das konsequente Überlesen und Ignorieren deiner Beiträge, das ich seit etwa zwei Jahren praktiziere, beibehalten sollen... Sorry. Kommt nicht wieder vor. EOD. --87.151.169.203 18:11, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Solche Leute fallen meist durch besonderes großspuriges Auftreten auf (dicke Autos, Reisen, Luxuskleidung) auf. Ob das ganze auf Kredit geht oder von einer einmaligen Einnahme (von den besagten 50.000 € kann man sich kurzfristig schon einiges kaufen - auch der Porsche oder 7er BMW auf Leasing ist da durchaus dabei). Leute aus der Unterschicht, aus denen solche Leute ihre Fans rekrutieren, setzen so etwas mit Reichtum gleich (man muss sich mal dieses "konsum-materialisische Milieu" mal etwas genau anschauen. Geld nur am Monatsanfang, nix auf dem Sparbuch, die ganze Wohnung aber voller billigem Plunder+Zigaretten), weil sie so was ja selbst irgendwie anstreben. Die PRler von Künstlern, die eher auf die ultrakonservative Jugend der Ober- und Mittelschicht abzielen, versuchen (sowiet ich das mitbekomme) gerade einen gegenteiligen Eindruck zu erwecken und sie als besonders integre Leute darzustellen, die sich von so einem Verhalten abgrenzen.--Antemister (Diskussion) 10:02, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Nenn mal ein Beispiel für einen Künstler, der sich "eher auf die ultrakonservative Jugend der Ober- und Mittelschicht" abziehlt? Die jugend der Ober- und Mittelschicht ist schon lange nicht mehr generell konservativ (m.E. ist der Anteil der Konservativen bei den Jugendlichen der Unterschicht größer, sieht mana uch daran, dass da weniger wirklich linke Parteien gewählt werden, dafür z.B. in Österreich gerne die FPÖ, die eigentlich sehr wertkonservativ ist) und mir fallen eigentlich keine Künstler ein, die von ihren Texten o.Ä. gezielt auf Konservative abzielen. Ich denke, die Konservativen suchen sich eher andere Vorbilder als Popkünstler, vielleicht klassische Musiker, Theaterschauspieler und wohl vor allem konservative Politiker (oder Altpolitiker, von den aktuellen halten selbst die meisten Konservativen nicht mehr viel) + je nach Religionszugehörigkeit eventuell Geistliche. --MrBurns (Diskussion) 10:15, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Na der erfolgreichste von allen ist doch so ein Beispiel: Xavier Naidoo. Das ständige regligiöse Brimborium und die billige Pädophilenhatz und sein Kult um den Heimatort und auch die sozialen Tätigkeiten (deren ehrliche Absicht ich ihm keineswegs absprechen will) passen doch ganz gut zu der Theorie. --FA2010 (Diskussion) 13:35, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

@Eike: Weiß nicht ob das darauf abzielt, aber die meisten Millionäre in westlichen Staaten leben nicht anders als Leute aus der (höheren) Mittelschicht. Normales Haus, normales Auto, Kinder auf normalen (staatlichen) Schulen/Universitäten. Sie leisten vielleicht mal eine größere Reise oder hochwertigere Möbel, aber keinen Sportwagen. Siehe auch en:The Millionaire Next Door.--Antemister (Diskussion) 10:51, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ja, das stimmt wohl, sie wollen oft nicht sonderlich auffallen, insbesondere in der Nachbarschaft, weil sie weder Neider noch Einbrecher/Autodiebe wollen. Der Drang, sich mit Statussymbolen zu repräsentieren ist bei uns wohl eher bei den "Neureichen" gegeben... --MrBurns (Diskussion) 11:34, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Quetsch... Der Grund, warum reiche Leute (jedenfalls hierzulande) ihre Kinder an staatliche Schulen schicken liegt darin, dass die Schulen hier noch relativ ordentlich arbeiten – da wird die kostenlose Schule gerne akzeptiert. In England ist das zB anders, weshalb Mr. Rich seinen Richie eher an eine private Schule schickt. -- Ian Dury Hit me   14:11, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

@Zur konservativen Jugend: Ich hatte da eine US-Boygroup (drei oder vier Brüder waren es), deren Name mir leider nicht mehr einfällt (ist auch nicht mein Thema), die wurden/werden immer als korrekte junge Männer ohne Skandale/Starallüren vermarket. Oder Lena Meyer-Landrut (kennt man die in außerhalb von D überhaupt?), die sich mit einem ähnlichen Image als "Anti-Star" präsentiert. Jetzt kenne ich das politische System in AT ja nicht wirklich, aber hier in D ist aber so dass sich Stimmungen wenig in Stimmen übertragen. Führt man Untersuchungen zum potenziellen Wahlverhalten Jugendlicher durch, so liegt Frau Merkel dort weit vorn, "Sozialschmorotzertum" stößt sogar auf größere Ablehnung als im Durchschnitt aller Altersgruppen. Nach anekdotischer Erfahrung geht auch der hohe Anteil der Grünen vor allem auf politisch desinteressierte junge Frauen zurück, die von den Grünen vor allem deshalb angezogen werden, weil sie viel über Ernährung und Gesundheit reden. Auch gibt es in D ja gar keine exlizit rechte Partei (bzw. ist eine solche mit der AfD erst in entstehen) und so ein offen zu Schau gestellter Konservatismus in Sinne steifer Anzüge kommt nicht so gut an. Das äußert sich eher in der Wichtigkeit eines glatten Lebenslaufes, der soliden Berufsausbildung, des sicheren Arbeitsplatzes, der Wichtigkeit der "Hausfrau und Mutter"-Rolle bei jungen Frauen.--Antemister (Diskussion) 12:58, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ja, stimmt, eventuell sollte man zwischen Konservatismus im bezig auf politische Standpunkte und Konservatismus im Bezug auf das, was man von den Persönlichkeiten der Politiker (Lebenslauf, Arbeistmoral, Familienstand, etc.) erwartet. Wobei der Familienstand in Deutschland sicher nicht o wichtig ist wie z.B. in den USA, in Deutschland akzeptiert man auch z.B. Wiederverheiratete Geschiedene in hohen politsichen positionen, was in den USA wohl eher nicht der Fall ist (bei dne US-Präsidenten fallen mir sogar nur zum ersten mal verheiratete mit Kindern ein, obwohl dieses traditionelle Familienbild in der amerikansichen Bevökerung laut diversen Studien kaum noch vorkommt). Was die politsichen Standpunkte betrifft sind die Deustchen wohl generell eher konservativ (deshalb ist ja auch die CDU so erfolkgreich), aber mMn ist der Konservatismus in Deutschland in der Mittelschicht nicht verbreiteter, gerade in der gebildeten Mittelschicht gibt es viele, die z.B. für mehr soziale Gerechtigkeit sind oder die kapitalistische Konsumgesellschaft generell ablehenen (das heißt aber jetzt nicht, dass die alle sozialistische Parteien wählen, viele lehnen den Kapitalismus zwar ab, aber kennen auch keine wirkliche Alternative, von denen wählen dann viele gar nicht oder Parteien, die zwar nicht generell gegen den Kapitalismus sind, aber wenige kapitalistisch als CDU und FDP). Und für die kapitalistische Konsumgesellschaft zu sein ist mMn sehr konservativ, weil die kapitialistische Konsumgesellschaft ist der Status quo und politischer Konservativismus ist per Definition der Versuch, den Status quo zu erhalten (oder wenn kürzlich eine Änderung durchgeführt wurde den Status quo ante wiederherzustellen). Die wirkliche Oberschicht ("die Reichen") ist zwar großteils für die Beibehaltung des Status Quo, aber die macht nur einens ehr kleinen Ateil aller Wähler aus. --MrBurns (Diskussion) 14:31, 28. Mär. 2014 (CET) PS: Kapitalismus ist natürlich nur ein Merkmal des Konservativismus, aber viele andere Merkmale wie z.B. Nationalismus oder der "starke Staat" werden ohnehin eher von der Unterschicht/unteren Mittelschicht gefordert als von der oberen Mittelschicht. --MrBurns (Diskussion) 14:39, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@Antemister: Die Boygroup, die du vermutlich meinst, war Westlife. 129.13.72.198 14:44, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Stars leben extrem teuer. Ich sag nur Bodygards. Daher sind nur die Stars reich, die extrem gut mit Geld umgehen können. Alle anderen haben Schulden ohne Ende. Von daher ist die Diskussion ziemlich albern. --129.13.72.198 18:28, 28. Mär. 2014 (CET) P.S. In D gibt es keine konservativen Parteien. Das einzig konservative an der CDU ist der sonntägliche Kirchgang des Parteipersonals. Erzkonservative Anwandlungen findet man manchmal in der SPD. Rentenalter erhöhen? Ogottogott. Alles soll so bleiben wie es ist, oder noch besser wie es war.--129.13.72.198 18:28, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]


@Zu den Konservativen: Ich denke man sollte hier den Begriff Konservatismus nicht so breitgefächert verwenden als einfachen Gegensatz zu links – der lautet „rechts". Das Problem ist nämlich, das niemand eigentlich weiß, wie „konservativ" eigentlich zu definieren ist. Das kann alles bedeuten, für jeden ist das verschieden. Ein Konservativer aus Skandinavien kann die gleichgeschlechtliche Ehe gut finden, da er sie als eine durch und durch konservative Institution ansieht. Im Rest der Welt dagegen lehnen die meisten Konservativen die Homo-Ehe als Entwertung der heterosexuellen ab.

Was ein gesellschaftspolitisch konservativ eingestellter Mensch gut findet und als „konservativ" erachtet, muss nicht unbedingt das sein, was einem fiskal-konservativen bei diesem Begriff vorschwebt und das kann sich wiederum völlig von dem unterscheiden, was der Nationalkonservative (im Sinne von betont nationaler Politik) für wichtig hält. Ein gutes Beispiel ist die Einwanderung. Der Wirtschaftsliberale ist tendenziell für eine großzügige Einwanderung, weil er sich (billige und/oder Fach-) Arbeitskräfte davon verspricht. Der traditionelle Konservative lehnt sie dagegen meistens ab, der Nationalkonservative ebenfalls. Auch der sozial-links eingestellte kann sie ablehnen, weil er Einwanderer als Gefahr für seine Klientel (häufig Arbeiter) ansieht.

Was die Frage des konservativen Kapitalismus angeht, so kann ich dazu nur sagen, dass zumindest historisch (in Deutschland) nicht die Konservativen sondern die Linksliberalen jene waren, welche puren Kapitalismus wollten.Während im Kaiserreich die Deutsche Fortschrittspartei den Manchesterliberalismus vertrat, war die stockkonservative Deutschkonservative Partei eher kapitalismuskritisch – sie sah durch ihn ihre Macht gefährdet. Die antisemitisch-konservative Christlich-soziale Partei vertrat dezidiert linke Positionen in sozialer Hinsicht. Auch das Zentrum (besonders deren linker Flügel, welcher nach dem Krieg dominierte) war stark sozial eingestellt.

Die US-Republikaner und in geringerem Maß auch die britischen Konservativen wiederum sind wirtschaftsliberal, präferieren in der Mehrheit den Freihandel sowie ungezügelte Märkte und sind Sozialstaatskritisch bis feindlich eingestellt. Der französische Front National dagegen – in welchem es viele Nationalkonservative gibt – vertritt sozialpolitisch Positionen, welche beinahe auf Niveau der Sozialisten liegen.Auch in Skandinavien sind die Konservativen nicht unbedingt gegen den Sozialstaat.

Was die jungen Wähler der FPÖ angeht, so denke ich, dass denen das wertkonservative Profil – genauso wie das deutschnationale und nationalliberale (wo überhaupt vorhanden – weniger wichtig ist. Die finden entweder die Anti-Einwanderungs/Ausländer/Islam-Politik gut oder wollen nur provozieren. Das politische Parteien ein Komplettpaket vertreten und man nicht nur das bekommt, was in den Medien gerade besprochen wird, merken viele nicht.

Allgemein sind die Konservativen in den USA das beste Beispiel dafür, wie verschieden „Konservatismus" definiert werden kann. Da finden sich evangelikale Radikale wie Rick Santorum (welche ihre Basis im Mittleren Westen und westlich davon haben), konservative Baptisten in den Südstaaten, Wirtschaftsliberale in den Suburbs oder in Manhattan, die Steuersenkungen versprechen und den radikalen gesellschaftlichen Konservatismus in der Tasche lassen oder Liberatäre wie Ron Paul, welche gänzlich andere Positionen vertreten als Menschen wie John McCain oder Sarah Palin. Die verstehen sich alle als konservativ. Der einzige gemeinsame Nenner, auf den alle dort kommen, ist die Berufung auf traditionelle christliche Werte und die Familie – doch was das genau bedeutet, da unterscheiden die sich auch wieder. Wäre das US-System nicht so extrem auf zwei Parteien ausgelegt, die wären vermutlich alle in verschiedenen Parteien. --BeverlyHillsCop (Diskussion) 18:39, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Zur FPÖ: ich stimme dir zu, dass diese wohl hauptsächlich wegen ihren populistischen Slogans gewählt wird, wobei laut diversen umfargen die Anti-Einwanderungs/Ausländer/Islam-Politik gar nicht so eine große Rolle spielt, sondern eher das Bloßstellen von Fehlern der Regierungsparteien (was andere Oppositionsparteien auch mahen, aber die FPÖ und insbesondere Strache kanns am besten vermarkten), der Schutz der Arbeitsplätze (gut, da spielt dann wieder die Anti-Einwanderungspolitik rein) sowie das propagierte Einsetzen für eine leistungsgerechte Gesellschaft (im sinen davon, dass Arbeit gerecht entlohnt wird und besteuert wird, nicht in dem Sinn, dass man die Besserverdiener nicht mehr belastet, wobei letzteres zwar wenig mit Leistungsgerechtigkeit zu tun hat, aber von konservatooven/kapitalistischen Parteien oft so propagiert wird) und gegen die Priviliegien von Politikern, Bankern, etc. Allerdings sind so Umfrageergebnisse oft verzerrt, weil selbst bei anonymen Umfragen viele nicht zugeben wollen, dass sie Vorurteile gegen Ausländer oder andere Religionen haben.
Zur Frage, ob Kapitalismus konservativ ist: um das zu beantworten kann man wohl kaum Standpunkte aus dem 19. Jahrhundert heranzeihen: damals war der Kapitalismus bei weitem noch nicht so stark etabliert wie heute. Jedenfalls ist die CDU heute auch eher wirtschaftsliberal und für relativ wenig Sozialstaat wahrscheinlich im Vergleich zu allen anderen größeren Parteien außer der FDP (wie sichs diesbezüglich bei der AfD verhält weiß ich nicht, von der habe ich in Österreich noch nicht allzu viel mitbekommen, außer dass sie gegen den Euro ist und dass dort einige Personen sind, die aus dem rechtsradikalen Spektrum kommen). --MrBurns (Diskussion) 20:00, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das war ja auch eher ein historischer Überblick. (-; Das konservative Parteien heute zumeist auch wirtschaftsliberale Positionen vertreten, bestreite ich gar nicht – allerdings tun das nicht alle. Am Kapitalismus als System wird allgemein nicht gezweifelt – nur manchmal an der Ausgestaltung (freie Marktwirtschaft oder doch soziale?). Doch das eintreten für den Kapitalismus ist halt weder etwas typisch konservatives – sondern etwas klassisch liberales – noch unbedingt das wichtigste Merkmal, es ist häufig auch einfach nur eine von vielen vertretenen Positionen.
Die AfD wird allgemein als wirtschaftsliberal angesehen, auch wenn die Basis aktuell beispielsweise gegen das Freihandelsabkommen gestimmt hat.
Bei der CDU darf man nicht vergessen, dass diese in den zehn Jahren stark nach links gerückt ist (auch auf Kosten der Wirtschaftsliberalen, aber vorrangig auf Kosten der traditionellen Konservativen) und das deren Wähler älter werden. Zumindest bei der Altersversorgung (welche ja auch zum Sozialstaat gehört) wird die Union (wie auch SPD und Linke mit ebenfalls sehr alten Wählern) noch sehr großzügig sein. Wenn Arbeitslose und Geringverdiener deshalb zurücktreten müssen, so wird das dann halt sein. Aber allgemein ist die CDU schon die wirtschaftsliberale Partei in Deutschland (die FDP kann man erstmal vergessen). Doch auch da war von Anfang an der rheinische Kapitalismus vorherrschend und der Sozialstaat wurde als Basis nie in Frage gestellt – ist ja auch eine konservative Erfindung (Bismarck) – nur will sie ihn halt stärker einschränken, als die linken Parteien. Also allgemein kann man durchaus sagen, dass die CDU weniger Sozialstaat will als SPD, Grüne und Linke (sowie mancher linker CDU/CSU-Politker wie Norbert Blüm). Im Vergleich mit anderen Parteien in Europa ist sie aber harmlos. --BeverlyHillsCop (Diskussion) 20:19, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@MrBurns, wenn wir da gerade beim Thema, mal die Frage, hat den die Regierungsbeteiligung der FPÖ etwas bewirkt in dem Sinne dass es da einen Bruch zu der in AT üblichen großen Koalition gegeben hat? In DE bekommt man von der FPÖ meist nicht viel mehr mit als ihre zuweilen schrägen PR-Aktionen mit. Zur AfD: Nunja, ihr Prinzip ist es in diffuser Weise gegen die derzeitige Währungspolitik zu sein, gar nicht mal gegen den Euro an sich. Streng verneinen würde ich aber die Kontakte zu Rechtsradikalen, Leute die auch nur in Ansätzen damit zu tun haben werden von Lucke in merkelhafter Weise entsorgt. Nachdem sie ja nicht in den Bundestag kam ist recht offen was aus denen passiert - im Netz haben sie riesige Unterstützung, und dann ist ja da noch die FDP...--Antemister (Diskussion) 23:57, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Im übrigen werden die Moslems auch hier nur abgelehnt. Seit Sarrazin sagen das auch immer mehr Leute.--Antemister (Diskussion) 23:59, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die FPÖ hat eigentlich recht wenig bewirkt in der damaligen schwarz-blauem Koalition und daher bei den nachfolgenden Wahlen auch stark eingebüßt. Es wurden hauptsählich die ÖVP-Vorstellungen ohne dem davor und danachvcrhandenen Gegengewicht durch die SPÖ umgesetzt. Das einzige bedeutende, das die FPÖ wohl erreicht hat waren schärfere Asylbestimmungen sowie einige Verschärfungen im Bereich Polizei und Justiz (wohl Hauptsächlich die Möglichkeit, Präventivhaft oder Meldeauflagen ohne Beweise für eine Schuld zu verhängen, einige heute teilweise umstrittenen neuen Straftatbestände sowie die Einführung einiger neuer Datenbanken wie z.B. einer Hooligandatei), wobei alles bisher genannte wohl damals auch der ÖVP-Linie entsprach. Ansonsten hat die ÖVP ihre damaligen Vorstellungen durchgesetzt, das waren vor Allem: Sozialabbau (abgesehen von den Pensionen, bei denen nur das gemacht wurde, was wegen der demographischen Entwicklung unbedingt notwendig war), Kürzungen im Bereich Bildung und Forschung, Reduktion der Lohnnebenkosten (jedoch nicht der Steuern). Vor allem der Sozialabbau entsprach teilweise genau dem Gegenteil von dem, was die FPÖ vorher im Wahlkampf gefordert hat. Strache hat es jedoch erfolgreich gechafft, die heutige FPÖ von der damaligen zu distanzieren, wohl vor allem in dem er den Eindruck erweckt hat, dass alle für das Koalitionsdesaster verantwortlichen am Ende der Schüsselregierung zum BZÖ gewechselt sind. Das war wohl einer der Gründe, warum ds BZÖ (das sich auch im Wahlkampf wirtschaftsliberaler als die FPÖ präsentiert) so massiv verloren hat, vor allem direkt bei der Wahl am Ende der Schüsselregierung und dann nach einem Zwischenaufschwung (2008 hat das BZÖ sogar unwesentlich mehr als die FPÖ dazugewonnen) wieder nach dem Tod der Galionsfigur Jörg Haider. Natürlich ist auch davon auszugehen, dass die vielen Skandale, in die vor allem kärntner FPÖ-Politiker verwickelt waren (z.B. Hypo-Skandal), eher dem BZÖ geschadet haben, weil die meisten verwickelten Politiker zu Haiders Gefolgsleuten gehörten. Außerdem sind die meisten aktuellen udn ehemaligen BZÖ-Bundespolitiker außer Jörg Haider ehre uncharismatisch. --MrBurns (Diskussion) 23:42, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Hilfe bei Routerauswahl

Hallo, meine Mutter hat bisher einen analogen Telefonanschluss bei der Deutschen Telekom und möchte jetzt auf einen DSL-Anschluss (16.000 kBit/s; IP-Anschluss) umsteigen. (Ein anderer Anbieter kommt nicht in Frage, weil sie Call-by-Call weiternutzen möchte.) Jetzt sind wir auf der Suche nach einem WLAN-Router,

  • den man an einem IP-basierten Telefonanschluss betreiben kann,
  • an den man ein analoges Telefon anschließen kann und
  • an dem man per WLAN zwei mobile Computer und (später, wenn sich meine Mutter mal einen neuen Fernseher zulegt) auch Smart-TV nutzen kann.

Wir haben die Speedport Entry ins Auge gefasst: Sie ist für einen IP-Anschluss geeignet und hat auch einen TAE-Steckplatz für das alte Telefon. Wäre das WLAN leistungsfähig genug für die oben beschriebene Nutzung? Kann ich da problemlos mehrere Rechner gleichzeitig dran betreiben? Ich kenn mich mit WLAN leider gar nicht aus ... :(

Oder hat jemand einen Vorschlag für ein anderes Gerät? (Wobei ich eigentlich ein Telekom-Gerät bevorzugen würde, nachdem ich eine verstörende Review bei Amazon über eine Fritz!Box gelesen hab, die an einem IP-basierten Telefonanschluss nur fehlerhaft funktioniert hat.) -- 217.224.133.26 05:23, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Meine Fritzbox 7390 funktioniert an einem IP-basierten Annex-J-Anschluss von Telekom Deutschland seit fast zwei Jahren problemlos. Für geringere Ansprüche würde ich allerdings eine kleinere fritzbox (z.B 7330) vorschlagen. Die Speedports der DTAG basieren auf einer abgespeckten Fritzbox mit abgespeckter Firmware, bieten also IMHO ein schlechteres Preis-Leistungsverhältnis, weil die Teile für das gleiche Geld weniger Features bieten. --Rôtkæppchen68 06:35, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wenn du dir sicher bist, keine weiteren Features zu benötigen, tut das gewählte Gerät natürlich seinen Dienst, auch wenn man etwas mehr für etwas weniger bezahlt (dafür muss man sich nur mit einer Hotline herumschlagen). Der Speedport entry hat nur eine TAE-Dose, obwohl du technisch auch eine zweite Leitung betreiben könntest. Standard-WLAN reicht für 255 Geräte, das sollte reichen. Ob CbC heute in Zeiten von Flatrates und Spezialpaketen noch großen Nutzen bringt, habt ihr euch sicher selbst ausgerechnet. Grüße Dumbox (Diskussion) 06:47, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Standard-WLAN reicht „nur" für 253 Geräte. Selbst der veraltete Standard 802.11g reicht zum Surfen über ADSL mit 16000 kb/s. Ob IP-Fernsehen (Telekom Entertain) über WLAN aber so sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen. Für Youtube und Co reicht es aber. --Rôtkæppchen68 07:10, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Danke für die Antworten. :) Sich im Problemfall nur mit einer Hotline rumärgern zu müssen, wäre schon ein Vorteil (insb da es ja nicht mein Anschluss, sondern der meiner Mutter ist), daher die Idee mit dem Telekom-Gerät. Die hätten auch noch zwei Geräte für 130€ im Sortiment: W 723V und W 724V.
Dass das WLAN unseren Ansprüchen genügt, ist schon mal erfreulich. Ich muss mal meine Mutter fragen, ob sie auf eine zweite Leitung Wert legt. Dann müssten wir uns eben doch nach einem anderen Gerät umschauen. Call-by-Call wollen wir wegen der Auslandsgespräche - da haben wir schon verschiedene Flats und andere Tarife der großen Anbieter durchgerechnet, aber CbC war immer am günstigsten. -- 217.224.164.120 08:38, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
<quetsch>Eine Hotline wirst Du auch bei Telekom nicht bekommen, da für den Kundendienst kundeneigener Telekom-Endgeräte und Entstörung der letzten Meile verschiedene Abteilungen zuständig sind. --Rôtkæppchen68 09:48, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

meine empfehlung wäre, die Telekom weiter zu nutzen wenn das so wichtig ist, und sich das internet bei einem Kabelnetzbetreiber zu holen, diese bieten oft DSL 32.000 zu einem richtigen hammer Preis und liefern auch ein Modem / router an dass du telefone und sonst was dran knipsen kannst. Und diese können auch - im Gegensatz zur Telekom - im tiefsten Wald mit 4 Mietshäusern schnelles internet Garantieren, manche Waldbewohner surfen nach einem Geschwindigkeitstest mit einem Surfstick schneller, obwohl sie DSL 16.000 versprochen bekommen haben. --Reymallorquin (Diskussion) 08:16, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Das lohnt nur, wenn man Kabel schon hat und es nicht erst verlegt werden muss, was vor allem in tiefsten Wald Haeusern mit Satellitenschuessel passieren kann, oder mitten in der Stadt wo das kabel zwei Meter am Mietshaus vorbeigeht, weil die lieber eine Satelittenschluessel fuer alle drei Mietshaeuser aufs Dach geklatscht ham. --192.91.60.11 08:35, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Kabel-Internet ist nicht immer technisch besser, da man sich die Datenmenge unter Umständen mit einer größeren Zahl von Anschlüssen teilen muss, von der Verfügbarkeit mal abgesehen (ich wohne in reccht dichter Besiedlung, aber es wurde nie ein Kabel in unsere Straße gezogen). @Rotkaeppchen: Sorry wegen der zwei Teilnehmer zuviel, war noch früh. ;) IP-TV mit DSL 16.000 macht keinen Spaß, will der Frager ja aber auch nicht; nur Smart-TV, also eine Art Rückkanal. Dafür langt's. Grüße Dumbox (Diskussion) 08:41, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Mediatheken der Fernsehsender oder Onlinevideotheken kann man (in HD) per Smart-TV mit DSL 16.000 aber problemlos nutzen, oder? Und danke noch mal für die vielen Antworten. :) -- 217.224.139.185 10:58, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, ein Bekannter hat Kabel-Internet und ist richtig zufrieden, aber leider gibt im Haus meiner Mutter keinen Kabelanschluss, also fällt die Möglichkeit aus. -- 217.224.164.120 08:38, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der avisierte Router ist für den vorliegenden Fall ausreichend, hat aber kein Wachstumspotential für höhere Geschwindigkeiten. Falls dann mal VDSL zum gleichen Preis angeboten wird, ist man in den Arm gekniffen. Wenn einem das DSL 16.000, bzw. was da genau noch ankommt, beim Surfen ausreicht, dann reicht die 700 Serie der Speedports.--79.232.220.152 08:50, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Aus genau diesem Grund hab ich mir eine VDSL- und Annex-J-fähige Fritzbox geholt. Die Outdoor-DSLAMs stehen schon, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich VDSL angeboten bekomme. --Rôtkæppchen68 09:50, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Rotkaeppchen hat das oben schon zutreffend beantwortet: Die Speedports sind im Prinzip auch nur abgespeckte Fritzboxen. Und der Funktionsumfang und die Benutzerfreundlichkeit der Software sind bei FritzBox so viel besser als bei den Speedports der Telekom, dass ich mich immer wieder für eine Fritzbox entscheiden würde (selbst an Telekom-Anschluss, IP-Telefonie mit analogen Endgeräten, früher Speedport, jetzt FritzBox). --Jossi (Diskussion) 11:23, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die 900 Serie der Speedports der Telekom haben dieses Wachstumspotential auch intus. Es muss nicht unbedingt Fritz sein. Meines Wissens werden diese Speedports auch nicht (mehr) von AVM gebaut. --79.232.220.152 11:59, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Es gibt auch Speedports von anderen Herstellern. durch die überall fast gleiche DAU-kompatible Benutzeroberfläche sieht man den Unterschied aber nicht. Es gibt auch Kochrezepte im Internet, mit denen man mittels spezieller Firmware den Speedport zur „echten" Fritzbox macht. Ich hab das mal probiert. Danach war mein Speedport kaputt. Dank Garantiefall habe ich ein Austauschgerät bekommen, das ich weiterveräußert habe. --Rôtkæppchen68 12:32, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das klappt nur beim Speedport W920V wirklich gut, weil der vollkommen baugleich mit der FritzBox 7570 ist. Bei anderen Speedport-Modellen würde ich das nicht versuchen wollen. --Jossi (Diskussion) 22:26, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Lactoseintoleranz,Fructoseintoleranz,Sorbitintoleranz

Was kann man eigentlich noch essen?

--Ulrich-Hans Meyer (Diskussion) 07:57, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Saccharose, Glucose, Süßstoff, andere Zuckeraustauschstoffe wie Xylitol. --Rôtkæppchen68 08:07, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Immer weniger. Der Natur ist der Mensch seit langem „ein Dorn im Auge". Die Lactoseintoleranz ausgenommen (ist keine Krankheit sondern natürlich) läuft das von Dir beschriebene in der Menschheit unter Zivilisationskrankheiten und ist ein Teil der von ihr ausgelösten Gegenmaßnahmen. --79.216.216.236 12:47, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Lactoseintoleranz ist bei den allermeisten Menschen (75 Prozent weltweit) sogar der Normalfall. Lediglich in Mittel- und Nordeuropa und den überwiegend von mittel- und nordeuropäischen Einwanderern bewohnten Teile der Erde (Nordamerika, Australien) ist die genetische Variante lebenslange Lactosetoleranz vorherrschend. Das liegt daran, dass in Europa früh Milchwirtschaft betrieben wurde. Die genetische Variante lebenslange Lactosetoleranz bot somit evolutionäre Vorteile, weswegen sie sich durchgesetzt hat. Als Säugling vertragen alle Säugetiere Lactose. Werden die Tiere erwachsen, so wird im Dünndarm kein Enzym Lactase mehr produziert. --Rôtkæppchen68 17:04, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Bei Laktoseintoleranz sollte man Milch und wenig verarbeitete Milchprodukte vermeiden. Hartkäse dagegen ist meisten so gut wie laktosefrei. Fruktose ist in vielen Früchten enthalten. Generell sollte man bei multipler Intoleranz industriell verarbeitete Lebensmittel meiden. Alle drei Stoffe kommen da als Zutaten vor.
Vor allem ist zu klären, ob da wirklich eine Intoleranz vorliegt und wie stark sie ist. Natürlich gibt es das und kann sehr unschön sein, aber zurzeit wird ein Riesenbohei gemacht. Man könnte glauben, Laktose und Gluten seien ungesund, wenn man durch einen Supermarkt geht. Da wird oft Hypochondrie zum Geschäft gemacht. Rainer Z ... 17:53, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich verzichte vollkommen auf lactosefreie Milchprodukte und esse die normalen Milchprodukte mit Lactose. Dazu gibt es dann Lactasetabletten, die die fehlende Lactase des Dünndarms ersetzen. Lactosefreie Milchprodukte haben halt den doofen Nachteil, dass sie nicht schmecken, zumindestens sehen meine Mitbewohnerin und ich das so. Bei Käse muss man vorsichtig sein. Je nach Hersteller ist bei der gleichen Käsesorte mal Lactose drin und mal nicht. Alter Hartkäse ist aber unkritisch auch ohne Lactasesupplement genieß- und verdaubar. --Rôtkæppchen68 17:59, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Einige als Laktosefrei beworbene Milchprodukte sind dies gar nicht, sondern enthalten einfach nur die entsprechend abgestimmte Menge Laktase. --84.74.139.84 19:37, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Üblicherweise werden lactosefreie Milchprodukte genau so hergestellt, indem die Milch mit Lactase versetzt wird, die die Lactose (Milchzucker) in Glucose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) spaltet. Der veränderte Saccharidgehalt verändert den Geschmack. In der Speiseeisproduktion wird das gezielt genutzt, weil man so am Glucose-Fructose-Sirup- oder Zuckerzusatz sparen kann. Durch die doppelte Anzahl Zuckermoleküle schmeckt die Milch süßer. Bei Käse wie dem Emmentaler werden aber traditionell Propionibakterien zugesetzt, die die Lactose im Käse während der Reifung des Käses verdauen. Deswegen kann ungenügend gereifter Hartkäse bei Lactoseintoleranten Beschwerden auslösen. --Rôtkæppchen68 00:28, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Zündkopf in allen farben

mit welchem Farbstoff wird denn der Zündkopf von Streichholzern gefärbt und warum macht man das? und in welchen Farben gibt es alles Zündhölzer, ich hab mal Pink und grün und blau gesehen und war verwundert, wo man die kaufen könnte, die sehen besser aus als das langweilige braun... --Reymallorquin (Diskussion) 08:09, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Weil die Zündköpfe sowieso nicht nass werden dürfen, kannst Du da jeden beliebigen Farbstoff reinmischen. --Rôtkæppchen68 09:09, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
+1 Man braucht sehr wenig Farbstoff und "Effekt" zu erzielen ... und dann verbrennt der organische Farbstoff auch noch komplett. Hier kann man ordern. Geschäftsidee (feel free...): leicht fluoreszierende Streichholzköpfe. Geschäftsidee II: Etwas von diesem Wunderkerzen-Sparkle-Krempel reinmischen ... GEEZER... nil nisi bene 09:19, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der Krempel heißt "Metall" ;-) --тнояsтеn 09:51, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Warum man das macht? Aus dem selben Grund, warum man verschiedenfarbige Autos kaufen kann, Textilien einfärbt, Häuser bunt anstreicht, ... --тнояsтеn 09:51, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Um damit von anderen gesehen zu werden? Auch wird keines dieser Dinge (zumindest in der Regel) nur einmal benutzt, ganz im Gegensatz zum Streichholz... --84.74.139.84 10:14, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Falls diese Sonderfarben vornehmlich bei Werbe-Streichholzbriefchen verwendet werden, wäre das zumindest insofern plausibel, daß sie Aufmerksamkeit erregen können. --84.74.139.84 10:39, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Du beantwortest die Frage nach dem "warum" doch selbst: "... war verwundert, wo man die kaufen könnte, die sehen besser aus als das langweilige braun...". Ich sehe übrigens meist "langweiliges rot" und habe mich schon gefragt, wo die braunen geblieben sind. -- Ian Dury Hit me   14:05, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die verschiedenen „natürlichen" Streichholzkopffarben im Bereich gelb, rot, braun kommen von den Inhaltsstoffen Schwefel (normalerweise gelb), Antimon(III)-sulfid (dunkelgrau bis schwarz oder orangerot) oder Antimon(V)-sulfid (orangefarben bis dunkelrot). Da Streichhölzer mit allen dreien dieser Stoffe funktionieren, kann es auch verschiedene Zündkopffarben geben. Alle anderen Farben kommen von Farbstoffen. Wollte man die Streichholzflamme durch Metallsalze färben, so müsste man das Kaliumchlorat durch ein anderes Chlorat ersetzen. Schon bei Gelb würden die Probleme anfangen: Natriumchlorat färbt zwar die Flamme gelb, ist aber hygroskopisch. Streichhölzer mit gelber Flammenfärbung müssten also luftdicht verschlossen und mit Trocknungsmittel aufbewahrt werden. Calciumchlorat (ziegelrot) ist ebenfalls hygroskopisch. Andere Chlorate sind giftig. --Rôtkæppchen68 14:50, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Niederländisches Steuerrecht auf Deutsch

Ich suche ein einigermaßen aktuelles Buch auf Deutsch über das niederländische Einkommensteuerrecht, evtl. genügt sogar das Gesetz mit einem Kommentar. Ich kann niederländisch ganz ordentlich lesen, aber im Steuerrecht kommt es auf jedes kleine Wort an, das traue ich mir nicht zu.--Geometretos (Diskussion) 09:15, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Du brauchst Details, oder? Sonst gäbe es für einen schnellen Überblick die "Steuer-Datenbank" der EU hier. Ist zwar Englisch und geht nicht sonderlich in die Tiefe, aber vielleicht hilft es ja beim Einstieg... --Rudolph Buch (Diskussion) 11:24, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Danke, das ist ganz interessant und übersichtlich, war mir allerdings weitgehend schon aus niederländischen Quellen bekannt. Ich brauche "Kleingedrucktes". --Geometretos (Diskussion) 13:35, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Frag doch mal hier nach - wenn es Literatur gibt, müsste man es dort wissen. --5.158.133.165 08:07, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Topografie

Hallo, ist der Begriff "Landschaftstopografie" resp. "Topografie der Landschaft" nicht korrekt (Topografie bedeutet ja schon Beschreibung örtlicher Gegebenheiten) - oder kann man diesen Begriff so stehen lassen? Besten Dank! --178.165.128.204 09:23, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

"Landestopographie" ist OK, "Landschaftstopografie" findet sich in GoogleBooks aber relativ selten. Fachleute, die Landschaften vermessen / Fachartikel, die das Thema abhandeln, benennen es einfach "Topografie". GEEZER... nil nisi bene 09:38, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Gleiches findest du für "Gehirntopografie" (selten) und entsprechende neurologische Artikel, die nur von "Topografie" reden. GEEZER... nil nisi bene 09:40, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Was ist das in der Nähe dieser US Basis beim Airport Frankfurt Main?

Hier in Egelsbach bei den Koordinaten 49.997298, 8.611879 da sieht das aus wie irgendwlelche solche Anlagen oder Lagerräume? Und in dem Wald, da das sieht aus wie verlassene verrotte Häuser mit kaputten Dächern... war das früher da ein Dorf ehe die US Army an dieses Waldstück kam oder sind diese Ruinen Trainingshäuser? Und was hat es mit den Lagern auf sich, dachte da wären nur Funkeinrichtung für Zahlensender auf dem Geländer? --Reymallorquin (Diskussion) 09:34, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Edit: ich habe gerade auf meinen eigenen Link geklickt und gesehen, dass irgend ein User zufällgerweise ein Foto gemacht hat von dem Arial und das "Bunker" nannte .. und die suche war erfolgreich Wie es scheint gibt es diese Bunkeranlagen heute aber nicht mehr, sie wurden abgebaut. Aber die Häuserruinen sind für mich weiter unerklärlich was das ist / war.. Ich ergänze das aber gleich bei Egelsbach Transmitter Facility --Reymallorquin (Diskussion) 09:50, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Nur zur Bestätigung: Bing hat neuere Luftbilder ohne Bunker, siehe http://binged.it/1i0ZeKe. --тнояsтеn 09:59, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Und wie es da früher aussah, zeigen die Messtischblätter von 1914 und 1935. Am oberen Rand der rechten Kartenhälfte findet sich die Luxholschneise und das Luxhol (Tümpel). Das ist die runde Struktur zwischen den ehemaligen Bunkern bei 49° 59′ 47,4′′ N, 8° 36′ 46,5′′ O 49.9964918.612917. OpenStreetMap hat dort noch die im oben verlinkten Artikel erwähnten Fledermausbunker verzeichnet: [14]. Aber diese "verrotteten Dächer" sind wirklich seltsam... nur durch den Schattenwurf der Bäume sind die rechntwinkligen Strukturen nicht erklärbar. --тнояsтеn 10:11, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hier steht auch noch etwas dazu.--Ratzer (Diskussion) 11:37, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Deine Koordinaten liegen ein bisschen zu weit südlich (besser: 50.003895,8.610615): Das sind Teile der Echelon-Anlage, die bis 2008/2009 am August-Euler-Flugplatz bei Darmstadt gestanden haben. Dort waren sie damals zu auffällig geworden. Insbesondere Autofahrern die auf der A5 Richtung Süden unterwegs gewesen sind, waren die Radome immer wieder aufgefallen (von der aufgeständerten Überleitung bei der Kreuzung mit der A67 hatte man einen guten Einblick). Heute ist in der Öffentlichkeit aber eher der Dagger Complex bekannt, obwohl dort (bewußt) keine der auffälligen Antennenanlagen aufgestellt worden sind. --79.216.216.236 12:34, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich nehme mal an, Du meinst das 103 Hektar große Areal zwischen der B 486 und dem Waldsee. Bis 2008 waren dort noch 33 riesige Munitionsbunker aus massivstem Stahlbeton (deren Inhalt einst streng geheim und Anlass für viele Spekulationen war) und 100 weitere Gebäude, vom Holzunterstand bis zum Wachhäuschen. Bunkerflächen wurden zum Teil mit Resterde zugeschüttet und sind total grün. Neben der Radaranlage hat die Fraport ein Schild aufgestellt, das die Geschichte des Areals erläutert. --Search and Rescue (Diskussion) 12:44, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Es geht um die Strukturen von 49.997298, 8.611879 aus in westsüdwestlicher Richtung. Ganz nah ranzoomen. "Vom Holzunterstand bis zum Wachhäuschen" könnte schon hinkommen. --тнояsтеn 14:20, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Übrigens auch auf Commons: einer der Fledermausbunker. --тнояsтеn 16:50, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Diese Strukturen waren Unterkünfte für das Wachpersonal. Solche Anlagen waren nicht unbewacht. Gab es in den Außenlagern der Bundeswehr früher auch. Also man hat nicht in der Anlage gepennt sondern außerhalb. Gibt es wie gesagt nicht mehr. Alles weg. Sieht man auf aktuellen Bildern.--Sonaz (Diskussion) 21:28, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Namen der Kaland Gesellschaft Teltow im 12. Jahrhundert??

Ein Nicolaus Pleban war im 12. Jahrhundert Pfarrer und gehörte der Kaland-Gesellschaft an. Welcher Ort der Gesellslchaft?

schmi. (nicht signierter Beitrag von 79.192.174.164 (Diskussion) 09:24, 28. März 2014)

Vielleicht hilft dir dieser Link: http://www.kirche-kremmen.de/grzgesch.html (nicht signierter Beitrag von Hinnerk11 (Diskussion | Beiträge) 10:39, 28. März 2014)
Laut diesem Buch, S. 189 hieß der Kaland 1313 (im 14. Jahrhundert) „Kaland auf der Heide". Im nächsten Satz steht zwar (Zitat), „dass Priester Spandaus 1133 bereits Mitglieder des Kalands auf der Heide sind...", doch ist hier 1133 ein Druckfehler für 1313. --Pp.paul.4 (Diskussion) 12:43, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Pleban ist kein Name sondern eben der angesprochene Pfarrer.--G-Michel-Hürth (Diskussion) 17:12, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Format eines gescannten Buchs

Was ist dies hier für ein Format? Kann man aus einem dermaßen gescannten und präsentierten Buch auch mehrere (oder alle) Seiten ausdrucken, ohne sie vorher über Screen capture grafisch abzuspeichern? --Ratzer (Diskussion) 10:30, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Oben rechts findet sich ein Link zum PDF-Download, damit kannst du das ganze Buch oder auch nur einzelne Seiten im PDF-Format herunterladen. --Jakob Gottfried (Diskussion) 10:51, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
JPEG: http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00059570/images/bsb00059570_00210.jpg --Eike (Diskussion) 10:53, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Danke, hatte ich nicht gesehen. Grüße,--Ratzer (Diskussion) 10:59, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich hab in den Seitenquelltext gekuckt und das das verdächtigste Jpeg genommen. Es sieht so aus, als könnte man sich mit Buch-ID und Seitenzahl noch mehr Seiten besorgen... --Eike (Diskussion) 11:07, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Was ist los? Eike fragt, Eike antwortet, Ratzer bedankt sich, Eike antwortet wieder und mein 1. Link hat alle Seiten, womit das Problem längst gelöst ist, wird nicht beachtet. --Jakob Gottfried (Diskussion) 11:29, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das ist los: Gefragt hat eigentlich Ratzer, siehe [15], aber die Unterschrift lautet jetzt irrtümlich Eike. Das machen wir, um die Russen zu verwirren. --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:48, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ahh! Jetzt versteh ich erst das Missverständnis. Das mit der falschen Unterschrift kommt daher, dass (wie im verlinkten Diff zu sehen) die Frage davor mit einem HTML-Kommentar-Anfang endete und der Bot daher Razers Unterschrift nicht gesetzt hat. Ich hab den Kommentaranfang (< ! --) weggenommen und galt dann dem Bot wohl als Fragesteller... --Eike (Diskussion) 13:55, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Gut, dass sich auch das aufgeklärt hat. Aber nicht nur Russen waren verwirrt... --Jakob Gottfried (Diskussion) 15:51, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Na, ich hab die Frage beantwortet, welches Format das ist (JPEG) und du hast vermutlich beim Drucken besser geholfen... --Eike (Diskussion) 11:34, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Was ich nicht gesehen hatte, war der Link zum PDf-Download, auf den Jakob Gottfried hingewiesen hatte. Der ist zum Drucken mehrerer Seiten sicherlich die 1. Wahl. Das jpg-Format dagegen ist gut zum Abspeichern einzelner Seiten/Ausschnitte, um die z.B. nach Commons hochzuladen und in einzelne Artikel einzubinden. Deshalb mein Dank an alle Beteiligten.--Ratzer (Diskussion) 11:41, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Die größte Auflösung hat: http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00059570/images/200/bsb00059570_00210.jpg --FA2010 (Diskussion) 13:37, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

OCR-Frakturtexterkennung

Moin. Ich habe ein 90 Jahre altes Buch gescannt, dessen Autor vor 50 Jahren gestorben ist. Für Wikisource ist das noch nichts, ich weiß. Der Text in Fraktur liegt als 50-seitiges PDF vor, eine Doppelseite des Buches ist auf eine Seite gescannt worden. Tesseract und ähnliche Programme funktionieren auf meinem nicht allzu neuen Rechner leider nicht. Hat einer von euch eine OCR-Software, der das Programm über den Scan drüberlaufen lassen könnte und mir die unkorrigierte Textdatei zusenden kann? Freundliche Grüße, --Jakob Gottfried (Diskussion) 16:41, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

http://finereader.abbyyonline.com/en/Account/Welcome --Cheschtenebaum (Diskussion) 17:56, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@Jakob Gottfried: Aber für Wikilivres wäre es perfekt! Wenn du magst, kann ich Tesseract drüberlaufen lassen (kannst mich per Wikimail kontaktieren). --Chricho 1 2 3 18:30, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Vielen Dank an Chricho, Anfrage ist erledigt. --Jakob Gottfried (Diskussion) 10:28, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

angeborene Mordhemmung

Stimmt es, dass alle Menschen eine angeborene Mord-Hemmung besitzen? --84.149.181.9 17:44, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Wenn alle Menschen eine angeborene Mord-Hemmung besäßen gäbe es keine Morde. --Mauerquadrant (Diskussion) 18:33, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der menschliche Geist hat ab und zu eine besondere Tiefe. Fallbeispiele für fehlende Hemmungen gibt es genug. Ob nun Kindesmissbrauch in kath. Einrichtungen, oder nüchterne Kannibalen. Es gibt auch eine Aussage, dass Soldaten Mörder sind, welche ziemlich kontrovers diskutiert wurde, und bei der Menge an PTBS-Störungen nach erfolgtem Verteidigungs-Einsatz kann man ruhig von einer unausdiskutierten Sachlage sprechen. --80.108.60.158 18:35, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(BK) Es gibt aber auch enthemmte Menschen: Instant asshole – just add alcohol. --84.147.123.235 18:36, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das nennt sich Empathie . Aber auch Menschen, denen diese fehlt (Soziopathen), haben eine „Mordhemmung"; nennt sich Ratio . —★PοωερZ Diskussion 18:36, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Liebe 80.108.60.158, Kindesmissbrauch in Familien ist erheblich häufiger, als in katholischen Institutionen. Tatsächlich häufiger, als irgenwo sonst zusammengenommen. Yotwen (Diskussion) 18:54, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@Yotwen. Das habe ich auch gar nicht verneint, oder? Und doch wiegt der kath. Missbrauch um ein kleines Stück mehr, da es sich hier um eine Heiligkeit des Lebens und Moralgebende Instanz handelt, ODER? --80.108.60.158 19:03, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der gute alt Statistik-Trick. Ich argumentiere ohne sachlichen Grund mit einem nominalen Verhältnis (hier die katholischen Einrichtungen in ihrer Gesamtheit, dort die Familien in ihrer Gesamtheit und dann die jeweilige Anzahl der bekannten Fälle). Damit lenke ich ab von den relativen Verhältnissen: Wieviel Prozent der katholischen Einrichtungen haben solche Verbrechen zu verzeichnen und wieviel Prozent der Familien... --87.151.169.203 20:25, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nach aktuellem Kenntnisstand kann mal wohl sagen: Ja. So feuerten selbst in Kriegshandlungen, bei denen es richtig zur Sache ging (Beispiel: WK-II, Normandiefront) nur eine Minderheit von Soldaten zielgerichtet ihre Waffen gegen den Feind ab (Prozentzahlen unterschiedlich von einstelligem Bereich bis 10 oder auch 25 Prozent). Die schlechte Nachricht ist, dass diese Tötungshemmung abtrainierbar ist – die Grundaufgabe bei jeder Armee. Highlight in der Beziehung sind etwa Spezialtruppen, die in jedem Krieg den Kern der kämpfenden Truppe bilden – also beispielsweise Delta Force, die Airborne-Einheiten der US-Army, Tschetschenien-Spezialtruppen bei den Russen, aber auch Paramilitärs, Söldner, Fremdenlegionen usw.. Fallweise dazukommen kann eine allgemeine Verrohung, wie sie insbesondere in Bürgerkriegen oft zum Tragen kommt. – Im zivilen Leben gibt es sicher eine Reihe Erscheinungsweisen, wo man eine naturgegebene, erlernte oder was auch immer Tötungshemmung in Frage stellen kann; Cops, Richter und Sozialarbeiter wissen davon sicher ein Lied zu singen. Dagegen stehen wiederum Untersuchungen, die die meisten auch in ihrem eigenen Erfahrungsfeld bestätigen können: unter normalen Umständen ist der Mensch schon sozial, hilfsbereit usw. Fazit: Es ist nicht so einfach. --Richard Zietz 19:16, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@Benutzer Zietz: es gibt mitunter mehrere Möglichkeiten wie man spezielle Fähigkeiten erwerben kann, doch das ist hier nicht die Frage. Denn japanische Soldaten erlernten am meucheln von chinesischen Kriegsgfangenen ihre Fähigkeiten. Mitunter köpften diese dann reihenweise Menschen und die japanischen Medien feierten deren triumphales Können. Und dennoch geht es um die Frage " was ist normal" - ich empfinde eine Tötung als abnorm. Als Gläubiger Mensch sowieso. --80.108.60.158 19:31, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich will gar nicht abmessen, was "schlimmer" ist - ein misshandelnder Priester oder ein misshandelnder Vater. Gegenüber den eigenen Eltern hat ein Kind aber normalerweise ein viel größeres Vertrauen, als gegenüber Familienfremden. Die Enttäuschung ist da wohl auch größer. Yotwen (Diskussion) 19:34, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nein, nicht alle Menschen. Es gibt in nahezu allen großen Systemen Devianz. Und "angeboren" ist (vor allem beim Sozialverhalten) eine schwer greifbare Kausalität. Auch die Primatenforschung kennt Morde und kriegsähnliches Gruppenverhalten. Die geschichtliche Erfahrung der Menschen ist jedoch, daß in der Regel Kooperation weiterbringt und Konfrontation auf Kosten der Entwicklung geht (für beides gibt es natürlich auch Ausnahmen, die die Grunderfahrung jedoch nicht in Frage stellen). Ich würde auch zwischen Tötung und Mord (im Sinne von Vorsatz, niedrigem Beweggrund und verwerflicher Begehungsweise) nochmals unterscheiden. Und von viel größerer Bedeutung ist unsere Konditionierbarkeit (siehe den Beitrag von Richard Zietz). Zu der Frage der Dressur, Desinformation und der Manipulation und Aufhetzung kommt noch der Aspekt de Glücks. Ich vertrete die Annahme, daß ein Großteil unseres Unglücks durch unglückliche Menschen entsteht, die in ihrer Not auch andere Menschen unglücklich machen wollen oder müssen (z.B. Priester, die ihre natürlichen sexuellen Bedürfnisse nicht leben dürfen und von denen dann einige irgendwann Kinder mißbrauchen). Der andere Teil unseres Unglücks ist Schicksal und Katastrophe. Wir Menschen sind schon immer eigentlich faul und glückliche Menschen sind nach meiner Erfahrung in den meisten Fällen erst recht einfach viel zu faul, um irgend jemand irgendetwas Böses anzutun. Ob unsere Faulheit angeboren ist, weiß ich nicht, wohl aber kenne ich (frei nach Brecht) "Die geschwollenen Stirnadern, andeutend / Wie anstrengend es ist, böse zu sein. " --87.151.169.203 21:01, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Völkerrecht und Krimkrise – welcher Paragraph?

Seitens des Westens bzw. EU, NATO sowie deutschen Regierungsparteien sowie den Grünen wird Russland bzw. den Bewohnern der Krim vorgeworfen, „das Völkerrecht" gebrochen bzw. völkerrechtswidrig gehandelt zu haben. Aktuell ist dieser Vorwurf der Hauptgrund, aus dem sich die verhängten Wirtschaftssanktionen begründen. Auf welchen Völkerrechts-Paragraph bzw. welche Regelung genau begründet sich dieser Vorwurf? Und welche Vergehen genau sind damit gemeint – die russische de-facto-Wiedereinvernahme der Krim oder auch das Referendum, auf dem diese basiert? Vielen Dank schon mal im Voraus. --Richard Zietz 18:14, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Häufig wird die Hoover-Stimson-Doktrin genannt sowie Uti possidetis. Dazu kommt die russische Militärpräsenz auf der Krim während des Referendums sowie die ukrainische Verfassung (welche Sezession verbietet). Woraus genau Völkerrechtler jetzt ihre Auffassung stützen, das russische Vorgehen sei illegal, kann ich aber auch nicht sagen. --BeverlyHillsCop (Diskussion) 18:45, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Als die Ukraine ihre Nuklearwaffen an Russland übergab wurde ein Memorandum on Security Assurances (Sicherheitsgarantie) unterschrieben und zwar auch von einem russischen Präsidenten. Yotwen (Diskussion) 18:49, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die USA haben dazu auch ein ausführliches juristisches Gutachten abgegeben, Seite 51. --Cheschtenebaum (Diskussion) 19:23, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Es gibt kein "Völkerrecht", so was kann es in der heutigen Staatenwelt nicht geben, weil dies dem Prinzip des Par in parem non habet imperium widersprechen würde. Das "Völkerrecht", auf dass sich Regierung, Opposition und Nazis gleichermaßen berufen, ist da mehr eine Sammlung von Traditionen und Konventionen, an die sich die meisten Staaten mehr oder weniger halten. Wenn man jetzt fragt gegen welchen "Paragraph" des "Völkerrchts" eine Annexion verstößt muss die Antwort wohl Uti possidetis heißen.--Antemister (Diskussion) 20:13, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Selbstverständlich gibt es Völkerrecht, und zwar ohne Anführungszeichen. Jeder Vertrag, der zwischen mindestens zwei Staaten geschlossen wird, ist Bestandteil des Völkerrechts. Dazu kommen - aber eben nicht nur - genau die von dir genannten Traditionen und Konventionen (letztere sind ebenfalls Verträge). Warum es das in der heutigen Staatenwelt nicht geben können soll, erschließt sich mir noch nicht einmal ansatzweise, und es wird von dir selbst im unmittelbar darauf folgenden Satz ja auch gleich widerlegt. --Snevern 21:48, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, es gibt Einzelverträge, aber kein in sich geschlossenes System "Völkerrecht", so wie es ein Strafrecht gibt, das im Strafgesetzbuch bzw. weiteren Zusatzgesetzen eindeutig niedergeschrieben sind. Es gibt in den internationelen Beziehungen niemanden, der einen Verstoß gegen solches (oder auch nur Einzelverträge) durchsetzen kann. Was passiert denn, wenn ein Land entgegen einem internationalen Vertrag trotzdem Schutz-/Strafzölle einführt? Wer könnte deren Rücknahme erzwingen? (Siehe, z. B. das Theater um die Folgen des argentinischen Staatsbankrotts von 2001: Diverse Gerichte haben das Land dazu verurteilt, ausstehende Forderungen zu begleichen, und nichts passiert.) Auf diese Weise kann doch kein ernsthaftes Rechtssystem funktionieren.--Antemister (Diskussion) 22:58, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Bevor hier eine Endlosdiskussion beginnt: Darüber gibt es einen Artikel: Völkerrecht, da ist alles erklärt.
Es gibt in den internationelen Beziehungen niemanden, der einen Verstoß gegen solches (oder auch nur Einzelverträge) durchsetzen kann. SieheInternationaler Gerichtshof. Es gibt also schon noch eine Tendenz, Verstöße zu ahnden. Ob das immer funktioniert, ist eine ganz andere Frage.--IP-Los (Diskussion) 23:23, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, den gibt es, er kann Urteile sprechen, sie aber eben nicht durchsetzen. In der Tat, Ansätze gibt es (schon lange).--Antemister (Diskussion) 23:49, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das ist ja auch die Schwierigkeit im Völkerrecht - es existiert also schon noch, sonst gäbe es auch keine Lehrstuhle dafür und schon gar keine Klausuren darüber.--IP-Los (Diskussion) 00:10, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Siehe Charta der Vereinten Nationen, Art. 2, Abs. 4: "Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt."--IP-Los (Diskussion) 20:01, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Siehe auch ebendort, Art. 1, Abs. 2: "Selbstbestimmung der Völker". Das steht der territorialen Integrität entgegen. Das Problem dabei ist, dass kaum je eine Sezession mit Zustimmung des Mutterlandes erfolgt. Übrigens hat auch die Ukraine das Prozedere zum Austritt aus der UdSSR (Referendum mit Dreiviertelsmehrheit) nicht eingehalten. Und auch die USA haben nicht um Erlaubnis gefragt, als sie sich von der britischen Krone lossagten. --Cheschtenebaum (Diskussion) 11:58, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Aus philosophischer Sicht ist es fraglich, ob es so etwas wie Recht "gibt". Zumindest habe ich noch nie "Recht" die Hand geschüttelt oder dem "Recht" ins Auge sehen können. Wenn überhaupt, dann ist es eine soziale Vereinbarung, die mehr oder weniger durchgesetzt wird. Daher findet man bei Gericht keine Gerechtigkeit, sondern nur Recht, und beim Internationalen Gerichtshof findet man nicht einmal das. Yotwen (Diskussion) 06:58, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Merkwürdige Philosophie... Ich habe Sauerstoff noch nie die Hand geschüttelt und ihm auch noch nie ins Auge gesehen - kann ich dann jetzt gefahrlos das Atmen einstellen? Ich kann ja schlecht was zum Leben brauchen, was es gar nicht gibt...
Der Grund, warum man vor Gericht Recht erhält (genauer: ein Urteil) und nicht immer Gerechtigkeit, ist nicht in der Philosophie zu finden, sondern in der Pragmatik. Meist war der Richter beim fraglichen Vorgang nicht selbst dabei, und wenn doch, dann ist er in der Regel befangen und wird durch einen anderen Richter ersetzt. Da er also nicht selbst weiß, wie das abgelaufen ist, worüber er urteilen soll, muss er anhand von vorher festgelegten Regeln eine Entscheidung treffen. Diese Regeln (zum Beispiel Beweisregeln) sind jetzt im Idealfall so formuliert, dass ihre Anwendung möglichst häufig zu einer Entscheidung führt, die auch der Gerechtigkeit oder Wirklichkeit entspricht, aber das ist oft genug nicht der Fall: Zeugen lügen oder erinnern sich einfach nicht mehr oder es waren überhaupt keine dabei, Urkunden gehen verloren oder werden gefälscht oder wurden gar nicht oder fehlerhaft erstellt, etwas ist passiert, an das der Gesetzgeber beim Aufstellen seiner Regeln überhaupt nicht gedacht hat oder was damals, als er seine Regeln schrieb, noch ganz anders ablief und so weiter. Mit philosophischen Überlegungen hat das nichts zu tun.
Und zu behaupten, es gebe kein Völkerrecht, nur weil es kein Völkerrechtsgesetzbuch gibt und weil die zwangsweise Durchsetzung völkerrechtlicher Regeln und Verträge nur höchst lückenhaft möglich ist, ist ein abwegiger Gedanke. Auch das Zwangsvollstreckungsrecht im deutschen Zivilrecht hat Lücken, durch die man eine Horde Wildschweine treiben könnte, und wer diese Lücken geschickt und skrupellos zu nutzen weiß, braucht eigentlich keinen Job mehr, weil gutgläubige und geprellte Vertragspartner seinen Lebensstil finanzieren (ohne das zu wollen, versteht sich). Trotzdem gibt's natürlich Zivilrecht. Und Völkerrecht eben auch. --Snevern 13:16, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Du hast die Antwort selbst geliefert: Was Sauerstoff von Recht unterscheidet ist sensorischer Input. Recht erzeugt keinen, Sauerstoff schon. Und was die Ontologie von Recht angeht, da weisst du selbst genau, wie wenig Substanz Recht hat. Yotwen (Diskussion) 14:26, 29. Mär. 2014 (CET) Wobei ich es bei einigen Leuten durchaus für eine Verbesserung hielte, wenn sie den Verbrauch von Sauerstoff einstellen würden. Wohin soll ich meine Wunschliste senden?[Beantworten ]
Ich habe nach reichlicher Abwägung beschlossen, die letzte Bemerkung nicht auf mich zu beziehen. Wohin du die Liste schickst, hängt im übrigen davon ab, wie ernst es dir mit der Umsetzung ist.
Sauerstoff erzeugt sensorischen Input? Wie fühlt er sich denn an, außer dass das Leben drastisch unangenehmer wird, wenn er fehlt? Und ohne Recht fühlt sich das Leben auch drastisch unangenehmer an - die rechtlose Bevölkerung in anderen Teilen dieser Welt (oder in unserem Teil der Welt zu anderen Zeiten) könnte dir da allerhand dazu sagen. Ich sehe keinen signifikanten Unterschied.
Da wir uns einerseits spürbar von der Fragestellung entfernen und es mir andererseits durchaus Spaß macht, schlage ich dir bei Interesse an einer Fortsetzung selbige auf meiner Diskussionsseite vor. --Snevern 14:55, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
An das Missverständnis hatte ich gar nicht gedacht. Die Ehre meiner Liste würde niemand mir Bekanntes in der Wikipedia machen. Warum auch?, es ist Teil des Spasses. Das Gespräch müssen wir allerdings auf morgen verschieben. RL. Yotwen (Diskussion) 16:14, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Was ist ein Schnüffelstück?

--80.135.225.210 18:27, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich hab die Weiterleitung Schnüffelstück geradegebogen. Sie zeigt jetzt auf den Artikel Schnüffelventil, der den Sachverhalt klären sollte. --Rôtkæppchen68 18:34, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Hallo,

Kommt das aus dem Werner-Film?

Viele Grüße, --46.114.129.167 19:15, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ja bei Werner Beinhard kommt das--Ich geb mal Ganz ein (Diskussion) 19:30, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Traps.--Wikiseidank (Diskussion) 20:52, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

ZIP-Archiv: Gleiche Datei im selben Ordner?

Ich hatte folgenden Fall: Bei einer portablen Software (welche das genau war, kann ich mich nicht mehr entsinnen), die man als ZIP-Ordner (oder ein anderer Archivtyp) herunterladen konnte, war im gleichen Verzeichnis zwei Dateien mit dem selben Namen inklusive Dateiendung vorhanden. Normalerweise müsste jeder Packer beim Erstellen des Archivs an dieser Stelle streiken. Wie kann das möglich sein? --88.64.51.126 18:50, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Bei ZIP-Dateien geht das, soweit ich weiß, denn das sind keine gewöhnlichen Datei-Verzeichnisse--217.251.203.11 19:23, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Gerade ausprobiert. Es hängt von den Einstellungen im Hinzufügen-Dialog ab. Schönen Tag noch.--217.251.203.11 19:32, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Habe es auch gerade versucht: Bei 7-Zip kann man eine Datei gefahrlos in einem Archiv umbenennen, die schon vorhanden ist. Die Sache hat sich also erledigt. --88.64.51.126 19:52, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Die Begriffe Kommunismus und Sozialismus - Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Mir scheint, dass Kommunismus und Sozialismus häufig synonym gebraucht werden. Andererseits wird bisweilen auch deutlich zwischen den beiden unterschieden. Gemäss Wikipedia ist Kommunismus eine Art Unterform von Sozialismus, zumindest steht das in der Einleitung einer der beiden Artikel. Marx sah ja bekanntlich Sozialismus (Diktatur des Proletariats) als Schritt zum Kommunismus, der klassenlosen Gesellschaft, aber mir scheint, dass die Begriffe nur teilweise in diesem Sinne verwendet werden. Kann jemand Aufklärung bieten? Wann verwendet man welchen Begriff? In welchem Zusammenhang kann man beide verwenden, in welchem nur der eine?

--81.62.65.188 19:37, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich zitiere mal aus einem Staatsbürgerkundelehrbuch: "In der sozialistischen Gesellschaft, der ersten Phase der kommunistischen Gesellschaftsformation, existieren noch die wesentlichen Unterschiede zwischen der Arbeiterklasse, der Bauernschaft und der Intelligenz. [...] Im Verlaufe der weiteren Vervollkommnung des Sozialismus werden die Grundlagen für den späteren Übergang zum Kommunismus, zur klassenlosen Gesellschaft, geschaffen."--IP-Los (Diskussion) 21:03, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wobei die "realsozialistischen" Erklärmuster imho nicht wirklich zu einer Klärung führen. Die verschiedenen Strömungen des Anarchismus sehen das zum Bleistift sicher etwas anders. Das historische Verdienst der antiautoritären Bewegung ist ja die (Wieder)Entdeckung, daß der sozialistische Diskurs wesentlich breiter und interessanter ist als der leninistische Weg (deshalb auch => Neue Linke). Der Fragesteller kann ja nach der Lektüre der beiden Artikel (sozusagen als Einstieg) hier nochmal konkreter fragen. --87.151.169.203 21:07, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Die Kommunisten haben den Begriff "Sozialismus" so missbraucht und in den Schmutz gezogen, dass es für manche wirklich schwierig ist, den Unterschied zu verstehen. Am besten fängt man ganz von vorne an und vergleicht Karl Marx mit Ferdinand Lassalle. Lassalle wollte der Arbeiterschaft und den ins Prekariat abgerutschen Bevölkerungsschichten Hilfe zur Selbsthilfe geben: Arbeiterbildungsvereine, Gründung von eigenen Produktionsgenossenschaften, Sparvereine um talentierten Leuten aus der Arbeiterschicht Kredite zum Selbständigmachen gewähren zu können, Konsumgenossenschaften, Kindergärten, Jugendorganisationen, Gewerkschaften, etc. Die Armen sollten sich aus ihrer Misere mit Fleiß und Solidarität selbst befreien. Niemand sollte an die Wand gestellt werden, niemand enteignet, niemand in Gulags gesperrt werden, keine gewaltsame Revolution und keine selbsterklärte revolutionäre Elite. Es sollte quasi langsam ein solidarisches Parallelsystem zur kapitalistischen Wirtschaft aufgebaut werden, das Stück für Stück wächst und den Ausbeuterkapitalisten so Arbeitskräfte und Konsumenten immer mehr entzieht. Niemand sollte aber gezwungen werden. Das bessere System würde sich nach Ansicht der Lassalleianer schon von selbst durchsetzen. Durch die Macht der Argumente (und der Demographie) würde man in einem Staat der stetig demokratischer wird (allgemeines Wahlrecht) auch bald entscheidenden Einfluss auf die Regierung bekommen und dann sollte der Staat diese Selbsthilfeorganisationen finanziell unterstützen, damit die positiven Effekte noch schneller eintreten. So war der Plan. Die Marxisten/Leninisten/Trotzkisten/Luxemburgisten/Bela-Kun-isten/Kurt-Eislerianer/Egon-Erwin-Kischianer hatten dafür keine Geduld. Sie wollten Fakten schaffen, so schnell wie möglich. Selbst gegen den Willen der Arbeiterschaft. Das sind ja alles dumme Kinder, die noch an Gott und Kaiser glauben und denen jeder Rattenfänger irgendwas erzählen kann. Also wartet man nicht, bis die so weit sind, sondern schreitet gleich jetzt zur Tat. Das geht dann aber nicht mehr evolutionär oder demokratisch, sondern nur per Revolution und das heißt Gewalt. Und weil so eine kleine bewaffnete Revolution schnell in die Hose gehen kann, muss man gleich von Anfang an ordentlich losschlagen, ohne Gnade, ohnen Gewissensbisse. Eine Rote Garde muss her und wer aufmuckt kriegt eine Kugel. Später, wenn die Revolution erfolgreich war und sich das neue System stabilisiert hat, kann man dann immer noch menschlicher werden und das Standrecht wieder abschaffen. Aber am Anfang muss Blut fließen, sonst geht's nicht. --El bes (Diskussion) 22:05, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Wenn man Lassalle und Marx vergleicht, dann forderte der eine also Sparvereine und der andere nen GULAG?! Auch ne Sichtweise. --Tets 01:06, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Marx selber nicht, so fair muss man sein. Aber seine posthumen Schüler haben genau das gemacht. --El bes (Diskussion) 07:15, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Offensichtlich waren es nicht seine Schüler, weil er hat sie ja nicht gekannt und ihnen deshalb unmöglich etwas gelehrt. das macht genau so viel sinn wie zu sagen, die Inquisitoren waren schüler von jesus christus. jedenfalls wurden nicht alle christen zu Inquisitoren, und du darfst mir vertrauen wenn ich dir mitteile, dass nicht alle Marxisten GULAGS errichtet haben oder dies wollten. Der Lassalle den du so hochhältst, der war ja auch ein Fan von Marx... --Tets 15:34, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Bezüglich der Eingangsfrage: Wenn du fünf Leute fragst, wirst du wahrscheinlich fünf unterschiedliche Antworten bekommen. Man denke an den Begriff Demokratie. Da gibt es auch unzählige Theorien und Meinungen darüber, was das denn genau ist und wie das funktioniert, und welchen Zweck das hat. So ists auch bei den Begriffen Sozialismus und Kommunismus. Im Artikel Sozialismus steht z.B.: "Schon in den 1920er Jahren ließ der Soziologe Werner Sombart in einem Seminar alle damals bekannten Definitionen von Sozialismus ausarbeiten, und kam auf die Zahl von 260." Also was erwartest du dir wenn du die Frage so stellst? Da wirst du nicht viel taugliches rauskriegen.

Die Frage muss man anders stellen: Wer versteht unter Sozialismus und Kommunismus was? Die Begriffe sind etwa zeitgleich entstanden und wurden von unterschiedlichen linken Gruppen, Reformern und deren Gegnern verwendet (Eigen und Fremdzuschreibung). letztlich waren das nur wörter, die mit unterschiedlichen inhalten gefüllt wurden. gemeinsam war ihnen, dass ihr gegenstand die proletarier waren. es ging um die lage der proletarier, und wie deren lage gebessert werden kann. viele waren dann schnell der meinung, da muss eine vollkommen neue Ordnung her, damit alle Menschen von den Früchten des technischen-fortschritts profitieren, und nicht von diesen unterjocht werden. die nennt man gemeinhin die ersten sozialisten und kommunisten. marx und engels nutzten immer wieder beide begriffe, um ihre politischen theorien einzuordnen. teilweise nutzten sie die begrife einfach danach, welcher gerade populärer war. da gibt es z.B. ein Werk das heißt manifest der kommunistischen partei, und dann gibt es ein werk, das heißt entwicklung des sozialismus von der uropie zur wissenschaft. auch wenn dir die meisten bürgerlichen marxinterpreten und auch die marxisten leninisten erzählen werden, der sozialismus wäre die vorstufe zum kommunismus - so ist das nicht mehr als eine konzeption von marx und engeles unter vielen. Kommunismus/Sozialismus bei Marx und Engels bedeutet einfach gemeinschaftliche Kontrolle der Produktion und der Verteilung durch die Arbeitenden selbst. Nichts da mit einen Planungsamt, nichts da mit Geld und Markt usw. Die Leute nutzen die Produktionsmittel gemeinschaftlich, bestimmen gemeinschaftlich was produziert wird, und verteilen es nach gemeinschaftlicher Entscheidung. --Tets 01:06, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Zum einen bezeichnen Sozialismus und Kommunismus ideologische Strömungen. Wie diese beiden Begriffe sich voneinander abgrenzen, verstehen jedoch verschiedene Personen ganz unterschiedlich, und auch, wie sie sich von dritten abgrenzen (zur eigenen Verwirrung siehe etwa Begriffe wie libertärer Sozialismus und libertärer Kommunismus). Viele, die als Sozialisten bezeichnet werden, akzeptieren etwa eine parlamentarische Ordnung. Dem Sozialismusbegriff anderer wiederum steht dies völlig entgegen. Im Marxismus sind Sozialismus und Kommunismus gewisse Gesellschaftsordnungen. Des weiteren gibt es den Begriff des Realsozialismus für bestimmte Staaten. Etwas verwirrend, dass Wörter für Ideologie wie für Gesellschaftsordnung verwendet werden (muss man ja nicht: vgl. „Anarchismus" vs. „Anarchie"). --Chricho 1 2 3 18:48, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Mir scheint, dass Kommunismus und Sozialismus häufig synonym gebraucht werden. - Es wird viel geredet und geschrieben, wenn der Tag lang ist und das auch gerne von Leuten, die nicht wissen, wovon sie da reden.
Andererseits wird bisweilen auch deutlich zwischen den beiden unterschieden. - Ja. Begrifffsbildung erfolgt in einem ernsthaften Diskurs nicht aus Langeweile oder um einen Forschungsauftrag zu ergattern.
Gemäss Wikipedia ist Kommunismus eine Art Unterform von Sozialismus, zumindest steht das in der Einleitung einer der beiden Artikel. - Wikipiedia mit den vielen sich selbst überschätzenden Autoren, seinen überforderten Admins und dem evidenten Mißverständnis von NPOV ist so ziemlich die inkompetenteste Instanz für solche Themen.
Marx sah ja bekanntlich Sozialismus (Diktatur des Proletariats) als Schritt zum Kommunismus, der klassenlosen Gesellschaft... - Quatsch. In der marxschen Begrifflichkeit sind Sozialismus und Diktatur des Proletariats nicht gleichgesetzt, wie du es suggerierst, sondern sind Teil der Behandlung unterschiedlicher Aspekte. Der Begriff der Diktatur des Proletariats zielt auf die Rolle des (absterbenden) Staates. Der Begriff des Sozialismus geht weit über die Frage nach der Rolle und Funktion des Staates hinaus. Und was Stalin dann daraus macht und warum ist nochmal ein ganz anderes Kapitel. Solche Prozesse der Entwertung und Umdeutung von politischen Begriffen sind nicht ungewöhnlich. Ein schönes Beispiel ist der Begriff "Reform", der mittlerweile für jede banale Gesetzesänderung benutzt wird und dabei auch für faktische Deformen. Und wir erleben ja auch derzeit eine sowohl praktisch als auch medial immer deutlichere Pervertierung des Demokratie-Begriffs (Schröders Lupenreinheit läßt grüßen.. Von der schon weit zurückreichenden denunziatorischen Verwendung des Anarchie-Begriffs mal ganz abgesehen). Der Ansatz in der guten Antwort von Tets, die Begriffe lieber inhaltlich zu füllen, scheint auch mir der sinnvollste Weg. --212.184.137.40 23:45, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Zahlensystem der Natur

Die Ziffern der mathematischen und physikalischen Konstanten erscheinen in unserem Dezimalsystem ja sehr willkürlich. Ich habe mich aber oft gefragt, ob das nur daran liegt, dass wir das Dezimalsystem verwenden und ob diese Zahlen "ansprechender" aussehen, wenn man sie in einem anderen System darstellt, z. B. im Binär- oder Hexadezimalsystem oder Systemen mit hohen Zahlen. Statt 3,1415926535 ist Pi dann vielleicht nicht mehr irrational oder besitzt ein erkennbares Muster.

Jetzt habe ich gerade den Artikel Normale Zahl gelesen, bin mir aber unsicher, ob ich den Artikel richtig verstanden habe. Stimmt es also, dass man annimmt, dass auf irrationale Zahlen wie Pi, e usw. das oben beschriebene NICHT zutrifft, d. h., dass sie in jedem Zahlensystem beliebig, zufällig und ohne erkennbares Muster aussehen? Oder verwechsel ich das Thema des Artikels mit dem meinem oben beschriebenen Thema? --79.240.235.152 22:18, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Physikalische Konstanten sind an das metrische System gebunden. Z.B. hat die Erdbeschleunigung einen Wert von gn = 9,80665 m/s2. Hier steckt die Länge Meter mit drin. Wenn ein Meter nicht der 40.000.000.te Teil des Erdumpfangs wäre, würde sich dieser Wert ändern. (Ich weiß, die Definition des Meters ist jetzt anders.) - Das Verhältnis von Kreisumfang zu Durchmesser bleibt immer irrational, auch wenn 3,1415... im Binärsystem anders aussehen würde (ungefähr 11,110...). Man könnte das System vielleicht auf Pi normieren, sodass Pi = 1 ist. Dann wären aber die jetzigen normalen Zahlen irrational.--Optimum (Diskussion) 23:08, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
11,110 ist wohl eher 3,75 als 3,14. Und 1 Meter war nie als der 40.000.000.te Teil des "Erdumpfangs" definiert. 217.255.162.88 07:57, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
π wäre ungefähr 11,0010...2. --Rôtkæppchen68 08:25, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Ja, pi, e und viele weitere mathematische Konstanten sehen (sehr wahrscheinlich) in jedem ganzzahligen System "zufällig"/"beliebig" aus. Man kann zwar z. B. Zahlensysteme zur Basis pi definieren, dort ist pi dann einfach 10, aber das ist nicht wirklich hilfreich - es versteckt die Konstante nur in der Definition der Stellen.
Physikalische Konstanten sind ein anderer Fall. Sofern sie Einheiten haben (wie m/s^2), sind sie willkürlich und von den gewählten Einheiten (hier Meter und Sekunde) abhängig, allerdings gibt es auch dimensionslose Naturkonstanten wie beispielsweise die Feinstrukturkonstante. Deren exakter Wert ist unbekannt und es gibt keine bekannte Methode den Wert zu berechnen, daher kann auch keine Aussage getroffen werden ob er (beispielsweise) rational ist oder nicht. --mfb (Diskussion) 23:19, 28. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@Optimum, wenn Du die Zahlen normieren würdest, um π rational erscheinen zu lassen, müsstest Du die Mathematik wahrscheinlich komplett umschreiben, inklusive solch eleganter Formeln wie e i π + 1 = 0 {\displaystyle e^{i\pi }+1=0} {\displaystyle e^{i\pi }+1=0}. --Rôtkæppchen68 00:09, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Was physikalischen Konstanten betrifft: es gibt auch Natürliche Einheiten, in denen die 4 grundlegensten physikalischen Konstanten alle den Wert 1 haben. wonbei selbt da sind einige Festlegungen willkürlich, z.B. ob man ħ = 1 {\displaystyle \hbar =1} {\displaystyle \hbar =1} oder h = 1 {\displaystyle h=1} {\displaystyle h=1} setzt. Von dem philosophischen Standpunkt, den heute die meisten Wissenschaftstheoreitiker vertrfeten ist es aber im Prinzip klar, dass jede Einheitendefinition willkürlich ist, weil eien Eionheit dient dem Zweck, die Natur in Zahlenwerten auszudrücken und Zahlen sind aber nur mathematische Objekte und die Mathematik beschriebt die Natur, ist aber ansich nur ein Konstrukt des menschlichen Geistes.
@Rotkaeppchen68: die komplexen Zahlen sind wohl ohnehin ohne jede natürliche Enstprechung, soviel ich weiß könnte man auch alle Berechnungen, die man damit in der Physik macht, im Prinzip auch mit Sinus und Kosinus machen, nur dass die Berechnungen dann oft schwieriger wären (gilt natürlich auch für Quaternionen, etc.). --MrBurns (Diskussion) 00:23, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
In der Wechselstromtechnik haben komplexe Zahlen sehr wohl ihre Berechtigung, auch wenn die Sachverhalte für einfache Elektrohandwerker mit Hauptschulbildung vereinfacht dargestellt werden. --Rôtkæppchen68 00:35, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich behaupte nicht, dass sie keien Berechtigung haben, ich behaupte nur, dass man sie nicht unbedingt braucht. Auch in der Elektrotechnik kann man prinzipiell alle Rechnungen, die man mit komplexen zahlen durchführt, auch mit Sinus und Kosinus darstellen. In dem Fall hat man statt der komplexen Darstellung bei Sinusfunktionen eine Darstellung mit zwei Phasenwinkeln und zwei Amplituden (jeweils eine für Spannung und Stromstärke). Auch die Fourierreihen, die man für kompliziertere Wellenformen braucht, kann man ohne komplexe zahlen darstellen, ohne dass man irgendetwas an physikalischen Aussagen verliert. nur die Rechnungen sind eben oft komplizierter, wenn man nicht die komplexe Darstellung verwendet. --MrBurns (Diskussion) 00:48, 29. Mär. 2014 (CET) PS: Ich habe jetzt keine Zeit, mir den Artikel Komplexe Wechselstromrechnung durchzulesen (dieser Artikel ist sehr lang), aber dort werden beide Darstellungen (die reelle und die komplexe) beschrieben und ich hoffe daraus geht auch hervor, warum die Darstellungen äquivalent sind. --MrBurns (Diskussion) 01:00, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Pi und e sind transzendent - sie können in keinem Zahlensystem mit natürlicher Basis irgend etwas anderes sein. Also ist ihre Zifferndarstellung immer "unregelmäßig".--Geometretos (Diskussion) 01:05, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Immerhin, man kann die n-te Ziffer von Pi in Basis 16 berechnen, ohne die vorherigen Ziffern auszurechnen: Bailey-Borwein-Plouffe-Formel.--Alexmagnus Fragen? 01:09, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@MrBurns: Man kann komplexe Zahlen durch mathematische Objekte mit der gleichen Struktur ersetzen, aber irgendein Äquivalent zu den komplexen Zahlen wird z. B. in der Quantenmechanik immer nötig sein, egal wie man es schreibt und nennt. --mfb (Diskussion) 01:24, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
@Rotkaeppchen68 Also das Volumen der Kreisgruppe auf 1 zu normieren ist in manchen Sparten der Mathematik gar nicht so ungewöhnlich. Und dieses Volumen nennt man anderswo auch Umfang des Einheitskreises (=2π). --Chricho 1 2 3 01:57, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Mathematische Konstante und Physikalische Konstante wurden hier noch nicht verlinkt. Den Fragesteller könnte interessieren, dass in manchen Darstellungen eine Zahl effektiver dargestellt wird als in anderen, beispielsweise hat 2 {\displaystyle {\sqrt {2}}} {\displaystyle {\sqrt {2}}} die sehr einfache Kettenbruchentwicklung [1;2,2,2,2,2,...], 3 {\displaystyle {\sqrt {3}}} {\displaystyle {\sqrt {3}}} die sehr einfache Kettenbruchentwicklung [1;1,2,1,2,1,2,1,2,1,2,...] oder die Eulerzahl e = [2;1,2,1,1,4,1,1,6,1,1,8,1,1,10,1,...]. Nach dem Satz von Lochs sind Kettenbruchdarstellungen effektiver als Dezimaldarstellungen, wenn auch nicht viel effektiver. Das heißt, es gibt schon effektivere Darstellungen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 10:22, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ein Term des Kettenbruchs bringt mehr als eine Dezimalstelle, braucht aber mindestens eine Ziffer zur Darstellung - und bei vielen Zahlen auch mehr. Ob das so effektiver ist... (bei sqrt(3) schon). --mfb (Diskussion) 15:17, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Sagen wir so: Wenn man sich mit Außerirdischen über Zahlen einigen wollte, würde ich als erstes das Binärsystem probieren. Die Voyager Golden Record macht es auch so. (Warum hat man da eigentlich nicht Vinyl genommen, das ist doch besser?!? ;o) ) --Eike (Diskussion) 15:23, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Vinyl bröselt schnell weg, wenn es von kosmischer Teilchen- und Photonenstrahlung dauerbombardiert wird. --Rôtkæppchen68 15:39, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ach?!? :-P --Eike (Diskussion) 19:31, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Irrational ist eine Zahl oder sie ist es nicht. Mit Darstellungen der Zahl in verschiedenen Systemen hat das nichts zu tun. --Chricho 1 2 3 19:01, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Hat auch keiner behauptet. Aber nicht jede irrationale Zahl hat (als Grenzwert) jede Ziffer gleich oft in der Dezimal/Binär/...darstellung, und diese Eigenschaft hängt vom Zahlensystem ab. --mfb (Diskussion) 19:43, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Doch, der Fragesteller: „Statt 3,1415926535 ist Pi dann vielleicht nicht mehr irrational". --Chricho 1 2 3 19:51, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Siehe aber Indiana Pi Bill.;-) --Grip99 02:44, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

29. März 2014

ich weiss, die frage gabs schon. aber im artikel habe ich keine antwort gefunden: was unterscheidet rasierer für männer von denen für frauen? im artikel steht nur: Spezielle Modelle für Frauen („Lady-Shaver") sind erhältlich - nicht sehr viel. sind die einen schärfer, die anderen mit klingen, die eine höhere standzeit haben? wäre ja logisch, beine haben ja viel mehr fläche als so ein bisschen gesicht? gehören solche infos nicht in den artikel oder gibt's einen, wo das steht? --2.200.138.3 00:18, 29. Mär. 2014 (CET) bei Haar steht, menschliches "Fell" wachse 1 cm pro monat. warum aber nur auf dem kopf? alle anderen haare bleiben doch kurz, wir bekommen kein fell wie auf dem kopf?[Beantworten ]

Der Unterschied besteht in der Farbe, Herrenmodelle sind meist schwarz oder blau, Damenmodelle eher rot, pink oder weiß. Ein weiterer Unterschied besteht durch das Marketing in den Köpfen. --91.0.150.242 00:35, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
das klingt zwar logisch aber gibt's dafür auch einen beleg? [16] sagt jedenfalls nichts aus, das spricht für deine aussage. --2.200.138.3 00:54, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Lies mal Rosa (Farbe)#Geschlechterzuordnung und Babyblau#Himmelblau. --Rôtkæppchen68 01:14, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
das sagt nur aus, daß farben geschlechtern zugeordnet werden, das ist ja nicht die frage. sind dir schwarzen nun anders als die in rosa? wäre es sinnvoll, gilette und wilkinson anzuschreiben und wäre eine antwort ein beleg für den artikel? --2.200.138.3 01:30, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Vom Prinzip her unterschieden sie sich nicht. Nur der Rasiere für die Herren wird üblicherweise für das Gesicht angewendet, der für der Damen üblicherweise an andere Körperteile (Vor allem Beine). Das heisst in der Form der Gleitfläche usw. wäre unter Umständen tatsächlich kleine Unterschiede angebracht.
Die Klingen sind aber auch aus produktions-technischen Gründen gerade, und somit bringt es dem Hersteller nichts da unterschiedliche einzusetzen. Einzig in der Klingen-breite haben wir etwas das sinnvoll angepasst werden könnte. Aber rein vom Produktionsablauf her ist es aber sinnvoll wenn möglichst wenig unterschiedliche Klingen du hast.
Beim Kunststoffteilen bist du um einiges flexibler. Da man den Rasierer schon bisschen anders hält -ob man jetzt im Gesicht rumfährt oder über die Beine mach schon ein Unterschied-, wäre es aus meiner Sicht logisch, wenn zumindest der Griff anderes geformt ist. Auch das die Damen in der Regel die kleineren Hände (und damit auch feinere Finger) haben könnte Auswirkungen auf den Griff haben. Der eigentliche Schneidkopf unterliegt aber bei beiden Anwendung den gleichen Gesetzmässigkeiten (damit eben nur die Haare wegkommen und nicht noch die Haut). Das heisst in Klingen Anordung und Form müssen sich nicht unterscheiden. --Bobo11 (Diskussion) 06:43, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich kapiere, dass aus Produktionsgründen die Klingen aus der gleichen Maschine stammen. Aber, wenn ich meine harten und relativ dicken Stoppeln im Gesicht betrachte und mit der weichen und relativ dünnen Behaarung eines Frauenbeines vergleiche, dann müsste eigentlich ein Unterschied sein? (Ja, ja ist gut, spar dir das, die andere Behaarung ähnelt dem Bart.)--79.232.213.176 11:01, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(Einschieb)Wenn die Haare dünner sind wird die Klinge weniger schnell stumpf. Da aber eine grössere Fläche bearbeitet wird, gleicht sich das in etwa wieder aus. Ob die Haare jetzt hart oder weich sind, ist wenn sie genügend lang sind, kein echtes Problem. Die Mehrklingen Funktionen unterschieden sich trotzdem nicht wirklich. Das eigentlich Hauptproblem bleibt das gleiche, dass die Haare eben immer über der Haut abgeschnitten werden, das aber so dicht wie irgendwie möglich. Und spielt vor allem der Klingenabstand und der Abstand von der Gleitfläche eine Rolle, und nicht die Haar-Art. Wenn dann, ist es zuerst die unterschiedliche Spannkraft der Haut an den verschiedene Körperteilen die rasiert werden sollen, die in der Hinsicht zu einem Problem wird (Also wie gut die Haut nachgibt beim drüberfahren mit dem Rasieren). Die unterschiedlichen Dicken der Haare und die Dichte des Haarbewuchses kommt da an letzter Stelle. --Bobo11 (Diskussion) 22:20, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Ich denk', die Damen verwenden eher Epilierer statt Rasierapparaten. --RobTorgel 11:09, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Oder machen Waxing.--79.232.213.176 12:56, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Oder bleiben, wie sie sind. --Eike (Diskussion) 13:20, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Eben, Bioware, manche kriegen halt nichts anderes bei Tisch und Bett.--79.232.213.176 13:29, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Xbox One - Kann man Spiele auf die Festplatte kopieren?

Ich spiele mit dem Gedanken mir eine Xbox One zu kaufen. Frage: Kann man Spiele auf die Festplatte kopieren und von dort laden lassen? Falls dies möglich sein sollte, dann muss sich die Disk des Spiels während des spielens aber mit Sicherheit trotzdem immer im Laufwerk befinden, oder? Ich frage deshalb, weil Spiele von der Festplatte eigentlich schneller geladen werden sollten.

--Sassenburger (Diskussion) 01:46, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Sowohl bei Xbox One, als auch bei PlayStation 4 wird zunächst jedes Spiel mehr oder weniger vollständig auf die Platte installiert bzw. verschoben. Die Blu-ray muss dabei trotzdem immer im Laufwerk bleien. Unabhängig davon hat die Xbox zum gegenwärtigen Zeitpunkt gegenüber der PlayStation signifikant längere Installations- und Ladezeiten. Auch ist dort ohne einen Garantieverlust kein Austausch der mit 500GB relativ klein bemessenen Festplatte möglich. Das reicht für etwa 8-12 Spiele, je nach Installationsgröße. Die Installationen dauern dann so ca. 30 Minuten. --StG1990 Disk. 01:54, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Danke für die schnelle Info! Dann laden die Spiele später also nur noch von der Festplatte? --Sassenburger (Diskussion) 02:11, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Mehr oder weniger (Ist auch bisschen vom Hersteller des Spiels abhängig). Die Berechtigung zum Spielen (Startsequenz oder was ähnliches) holt sich das Programm aber immer ab der Blu-ray (=Kopierschutz). --Bobo11 (Diskussion) 06:23, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das mit dem Kopierschutz hatte ich ja auch schon zu Anfang vermutet. Sonst könnten sich mehrere Leute zusammen ein Spiel kaufen und es sich auf alle ihre Konsolen kopieren. ;-) --Sassenburger (Diskussion) 14:47, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

30 Minuten für eine Installation... wer tut sich sowas an? Die Zeiten von WIndows 98 sind doch längst vorbei? --212.223.157.197 17:31, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich hab hier noch ein ältliches SCO-Unix (ein Linux-Urahn) auf 60 Stück 1,2-MB-Disketten. Da dauert die Installation etwas länger. --Rôtkæppchen68 00:04, 30. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das hast aber bei PC-spielen auch noch oft. Oft müssen ja >10GB von der mehr von der DVD auf die HDD kopiert werden und oft muss man nachher noch Updates herunterladen, bevor man überhaupt spielen kann. Das dauert eben (allein das Lesen von 10GB von einer DVD dauert bei 12x-Geschwindigkeit, was für den Durchschnitt realistisch ist, fast 11 Minuten und oft muss ja auch dekomprimiert werden oder es sind veile kleine Dateien, dann kann auch nicht so schnell kopiert werden). Aber so schlimm ist das Warten heute nicht mehr, weil man ja keine Disketten mehr wechseln und daher auch nicht mehr zuschauen muss, maximal 1x die DVD (bei blu-ray-Spielen auf der Xbox One muss man das auch nicht mehr machen). Übrigens sind bei der Xbox One laut en:Xbox_One#Hardware ca. 362GB für Spiele verfügbar (was bei einer 500GB-Festplatte eigentlich recht wenig ist), wenn da wirklich nur 8-12 Spiele draufpassen hätte ein Spiel im Schnitt ca. 30-45GB, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, die Texturen etc. dürften ja keine höhere Qualität haben als sie bei hohen Einstellungen am PC haben, immerhin ist die Hardware der Xbox One eher schwache x86-Hardware. --MrBurns (Diskussion) 05:42, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Guten Tach,

mal eine Frage an die PC-Experten hier: Ich habe ein tar-Archiv und möchte dortdrin einen Symlink verändern: aus dem Linkziel ../a soll das Linkziel ../b werden. (Diese beiden Ziele sind nicht Teil des Archivs, falls das was zur Sache tun sollte). Ich weiß, dass ich das Archiv entpacken, den Symlink umbiegen und ein neues Archiv erstellen könnte - aber gibt es da keinen eleganteren Weg? Kann ich den Symlink innerhalb des Archivs ändern? Ich hab hier 7-Zip; das erlaubt mir zwar "die Datei" des Symlinks zu bearbeiten; aber wenn ich die mit dem Texteditor veränderte "Datei" wieder im Archiv speichere, dann ist es kein Symlink mehr, sondern eine Textdatei. :-( Gibt es einen Weg, den Symlink im Archiv zu verändern? --88.130.95.49 02:57, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ich kann's mir kaum vorstellen. Unter welchem System bist du eigentlich, 7-Zip ist ja eher unter Windows verbreitet und symbolische Links unter anderen Systemen... --Eike (Diskussion) 11:45, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Genau das wird das Problem sein: Windows 7zip kann die Datei zwar lesen, aber mit unixoiden Symlinks nichts anfangen. Windows-Symlinks gehen anders. Da ist es klar, dass Windows 7zip da eine Textdatei draus macht. --Rôtkæppchen68 11:53, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Eike, warum kannst du dir nicht vorstellen, dass ich die Datei bearbeiten kann? Man kann ja auch Dateien (oder wenn ich den Symlink als "Objekt im Dateisystem" ansehen: andere Objekte im Dateisystem) im Nachhinein verändern...
Das Problem ist nicht, dass ich nur Windows hätte. Ich kann die Datei auch auf einem Server unter Unix bearbeiten. Da hätte ich Zugriff auf die Commandline. Die Frage ist nur: Wie änder ich den Symlink? --88.130.95.49 12:19, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich kann mir kaum vorstellen, dass du Symlinks innerhalb eines Tars direkt bearbeiten kannst. Tar ist ja soweit ich weiß nicht viel mehr als eine Hintereinanderklatschung von Dateien (wenn man nicht, wie üblich, das Ergebnis gzipt o. ä.). Von daher könnte sich das direkt bearbeiten lassen, ok. Aber was passiert, wenn das, was man eintragen möchte, ein paar Byte kürzer oder länger ist als die ursprünglichen Daten? Meine Vermutung ist, dass dann üblicherweise ausgepackt, geändert und dann neu verpackt wird. Ich könnte mir auch vorstellen, dass 7Zip genau das im Hintergrund macht, wenn es einen Dateien in einem Archiv bearbeiten lässt. Das sowas dann aber jemand speziell für Symlinks implementiert hat, da hab ich halt meine Zweifel. Es geht ja doch vergleichsweise leicht mit Aus- und wieder Einpacken und das Problem mit den Symlinks, die auf nichts innerhalb des Tars verweisen, ist auch recht speziell (was ja auch der Grund dafür sein dürfte, dass sich da nicht auf Anhieb was Ergoogeln lässt). --Eike (Diskussion) 13:26, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ja, Symlinks sind keine normalen Dateien. Das ist Teil des Problems. Die Überlegung zu den unterschiedlichen Dateilängen innerhalb des Archivs ist interessant - aber scheinbar kann man Dateien ja doch durch andere Dateien ersetzen. Wie das intern läuft, weiß ich nicht, aber ein TAR-Archiv ist eine Aneinanderreihung von Dateien (Dateiobjekten). Kann schon sein, dass 7-Zip das Archiv im Hintergrund einfach von vorne nach hinten neubaut. Allerdings geht es dafür - verglichen mit dem Neu-Erstellen eines Archivs - relativ schnell... --88.130.94.19 13:50, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
(nach BK)
An Fragesteller: Du hast "ein tar-Archiv" und möchtest "dortdrin (meint: darin?) einen Symlink verändern". Aus "dem Linkziel ../a soll das Linkziel ../b werden". Und du suchst "einen (eleganten?) Weg, den Symlink im Archiv zu verändern?"
Ganz klar ist die originäre Aufgabe eines Archivs irgendetwas zu archivieren. Und den Inhalt vor Veränderungen zu schützen! :) Und deswegen muß jede Software von ihr zu bearbeitenden Daten 1. kopieren, 2. verändern, 3. speichern. Übrigens vermanscht der Artikel Symbolische Verknüpfung zwei völlig verschiedene Herangehensweisen unter Windosen und unixen in einen Topf: ein 'symbolic link' ist eine reine Textdatei. Soweit zum grundsätzlichen.
Wie man 7z zu entnehmen ist:
>DO NOT USE the 7-zip format for backup purpose on Linux/Unix because ...
>On Linux/Unix, in order to backup directories you must use tar ...
Soweit ich die Frage verstanden, sieht das tar-Archiv so aus:
$ tar tf wp-au.tar
a1 -> ../a1
a1/firefox-pipe
...
Wobei das Verzeichnis 'a1' ein symlink ist:
$ ls -l
lrwxrwxrwx (snipped) a1 -> ../a1
...
Sollen jetzt (1) die Pfade "a1/*" auf "b2/*" geändert werden? Und/oder (2) der symlink "a1" auf "../b2 umgestellt werden? --grixlkraxl (Diskussion) 13:17, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Du hast meine Frage richtig verstanden. Was ich möchte ist das Zweite: Den Symlink auf ein anderes Ziel umstellen. Das TAR-Archiv wurde übrigens mit einem Befehl wie diesem erstellt:
tar -cf backup.tar meinOrdner/Unterordner
Der Ordner "Unterordner" enthält den Symlink, um den es geht. --88.130.94.19 14:01, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ok, interessantes Thema:) Die Schwierigkeit steckt darin, das tar Verzeichnisse zwar ähnlich wie Dateien behandelt, aber dann doch nicht:
>The main difference to be aware of is that if the extracted directory has the same name as any directory already in the working directory, Extracting Files that are Directories
Ich arbeite daran, beachte obige Änderung. Hast du ein Problem damit, das Archiv in einem temporären Verzeichnis vorübergehende komplett wiederherzustellen? Sieht so aus, als ob du ein neues Archiv erstellen musst. --grixlkraxl (Diskussion) 14:33, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der von dir zitierte Satz bezieht sich scheinbar auf den Fall, dass man das Archiv in einem Verzeichnis entpackt, in dem es schon Unterordner gibt, die auch in dem Archiv vorhanden sind. Das ist in meinem Fall kein Problem; das wird nicht vorkommen (oder hab ich das missverstanden?).
Natürlich könnte ich das Archiv entpacken, den Symlink umbiegen, das Archiv löschen und ein neues erstellen - dafür, dass ich letztlich aber nur ein, zwei Byte in den Dateien verändern möchte, dauert das superlange. 99% des Aufwands dabei sind unnütz. Genau diese Arbeit möchte ich mir ja erleichtern. :-) --88.130.94.19 14:42, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

(rausrück) neue Testdaten:

$ tar tvf backup.tar
drwxrwxr-x ... meinordner/unterordner/
lrwxrwxrwx ... meinordner/unterordner/symlink -> ../a
-rwxrwxr-x ... meinordner/unterordner/datei

Es soll ausschliesslich geändert werden:

lrwxrwxrwx ... meinordner/unterordner/symlink -> ../b

Antwort: Ja, ich habe schon eine Idee, die "kein neues Archiv" erzeugt. Das muss aber noch geprüft werden. Jetzt ist Grillen angesagt ;( --grixlkraxl (Diskussion) 15:50, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Na dann guten Hunger. Ich bin gespannt! --88.130.94.19 20:00, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Alles schalf! :-( Meine Idee überzeugt nicht wirklich: Ganz klar arbeite ich im aktuellen Verzeichnis meiner "backup.tar". Ich lege einen symlink mit neuem Inhalt an:
# only needed when directories do not exist yet
$ mkdir -p meinordner/unterordner
# create new link regardless it is broken or not
$ ln -sfn ../b meinordner/unterordner/symlink
# store the changed data in archive
$ tar --update -vf backup.tar meinordner/unterordner/symlink
Soweit in Kürze. Bekanntlich hat sich damit hat sich "nur" der (very plain!) Text in "symlink" geändert und wurde dementsprechend im Archiv nachgeführt. Die Kontrolle erzählt:
$ tar tvf backup.tar
drwxrwxr-x ... meinordner/unterordner/
lrwxrwxrwx ... meinordner/unterordner/symlink -> ../a
-rwxrwxr-x ... meinordner/unterordner/datei
lrwxrwxrwx ... meinordner/unterordner/symlink -> ../b
Insofern ist tar (d.h "(tape archiver) verwaltet Dateiarchive") gerade heraus strict forward, versteht der user das aber auch? Noch ein grundsätzlicher Aspekt:
>"Unfortunately, you cannot use ‘--update’ with magnetic tape drives. The operation will fail." Updating an Archive
Es ist aber auch das Argument "tar does not overwrite the older file ..." zu berücksichtigen.
Einem jedem wohl getan, ... (das war aber nicht die Frage) --grixlkraxl (Diskussion) 01:16, 30. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Programm um in PDFs zu "malen"

Hi alle miteinander,

ich suche schon seit längerem ein gutes Programm mit dem man in einem sehr hochauflösenden PDF zeichnen kann, um zB etwaige Darstellungsfehler von techn. Zeichnungen auszubessern. Wenn jemand ein solchs Programm kennt, würde ich mich freuen --128.130.130.60 06:17, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Au ja, das wüsste ich auch gerne. Bisher nehme ich mit Adobe Acrobat das Bild als JPG raus, bearbeite es mit Photoshop und füge es wieder als PDF mit Acrobat in das Dokument ein. Recht umständlich, zumal Acrobat nicht billig ist.--79.232.213.176 08:40, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das Portable Document Format ist eine Art Container in den man alle möglichen Grafiken und Texte packen kann damit sie beim Empfänger so ankommen wie gedacht. Und jetzt suchst du eine Möglichkeit die eingepackten Grafiken in dem Container zu Bearbeiten ohne sie vorher aus zu entpacken. Ich fürchte das wird scheitern. --Mauerquadrant (Diskussion) 10:50, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Im besten Fall bearbeitet man natürlich die ursprüngliche Datei aus der die PDF erzeugt wurde. Aber wenn man nur die PDF besitzt und man einfach auf einen Fehler hinweisen möchte kann man z.B. mit Okular (Software) direkt in die PDF Kommentare einfügen. Und falls die technische Zeichnungen in der PDF Vektorgrafiken sind, kann man sie wunderbar in Inkscape importieren und bearbeiten. Wenn die PDF nur eine Seite hat kann man das Ergebnis auch direkt wieder als PDF speichern, bei mehrseitigen PDFs muss man dann leider noch einen Weg finden das Ergebnis wieder in die PDF einzufügen. --134.76.222.216 12:31, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Probiere mal den PDF-XChange Viewer aus. --тнояsтеn 16:12, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Leider wurde pdfedit nie nach Qt4 portiert... Also es gibt viele Tools, die zumindest seitenweise PDFs ganz einfach manipulieren können, zum Beispiel pdfmod, pdftk oder ghostscript. Seite extrahieren, mit Inkscape, Gimp oder ähnlichem bearbeiten, und dann wieder zusammenfügen, das geht auf jeden Fall. --Chricho 1 2 3 19:14, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Kenner der (brasilianisch-) portugiesischen Vulgärsprache?

Es geht ja die Meldung durch die Gazetten, der Name des WM-Maskottchens, Fuleco, sei in Brasilien ein böses Wort für das hintere Körperende. Nun will mir nicht recht einleuchten, dass man, besonders in Brasilien selbst, eine solche Peinlichkeit erst jetzt bemerken würde. Immerhin gab es ja eine öffentliche Abstimmung. Sollten da wirklich 1,7 Millionen Menschen dicht gehalten und still gekichert haben, als sie ihr Kreuzchen machten? Und in Blogs wurde schon lange über alle möglichen Wortspiele gewitzelt, aber das offensichtlichste Problem sollte allen entgangen sein? Hm. Also: Stimmt die Meldung, und hat das Slangwort eine gewisse Verbreitung? Grüße Dumbox (Diskussion) 07:41, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Hinweise zur Etymologie von „Fuleco" gibt pt:Fuleco. Zu „Fuleco" gibt es hier in einem Online-Wörterbuch des brasilianischen Slangs 54 Beiträge von Muttersprachlern. Diese Beiträge scheinen unmittelbar nach der Wahl des Namens (am 25. November 2012) verfasst worden zu sein. Interessant wäre natürlich ein Wörterbucheintrag, der diesem Hype vorausgeht. --Pp.paul.4 (Diskussion) 09:50, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die brasilianische Jugendsprache ist extrem kreativ und schnelllebig. Ständig entstehen neue Ausdrücke und Redewendungen. Das liegt auch daran, dass Brasilien eine extrem junge Gesellschaft hat, kein Vergleich mit Europa. Das brasilianische Portugiesisch hat sich auch in den letzten Jahrzehnten stark verändert, eine neue Aussprache hat sich ausgehen von Rio de Janeiro über das ganze Land ausgebreitet (sogenanntes Carioca-Portugiesisch) und das Vokabular hat sich stark verändert. Wer bei uns Portugiesisch in der Schule oder auf der Uni lernt, der versteht in Brasilien die älteren Leute viel leichter, als die jungen. Da kommen einfach die Lehr- und Wörterbücher nicht hinterher, weil sich alles so schnell ändert. Durch diesen Trend hat sich auch das brasilianische Portugiesisch in den letzten Jahrzehnten noch einmal stark vom Portugiesisch aus Portugal entfernt. Witzigerweise sprechen die ganz schwarzen Bewohner vom brasilianischen Nordosten ein Portugiesisch, das noch am nächsten zu dem in Portugal ist. Wenn die Entwicklung so weiter geht, könnte es sein, das Portugiesisch in zwei getrennte Sprachen zerfällt, weil sie einfach immer schwerer untereinander verständlich sind. Die portugiesischsprachigen Länder in Afrika (Angola, Mosambique, Kap Verde, etc.) sind sprachlich übrigens konservativ und sehr an Portugal orientiert. Die verstehen die Brasilianer auch immer weniger. --El bes (Diskussion) 10:38, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Kaperung meines E-Mail-Kontos?

Ich habe ein E-Mail-Konto Vorname.Nachname@gmail.com. Heute erhielt ich dort eine E-Mail von mail-noreply@google.com (ganz offensichtlich von Google selber) mit dem Betreff: Ihre Gmail-Adre​sse, frauke.vorname.nachname@gmail.co​m, wurde erstellt.

Im Text der E-Mail heißt es:

Willkommen bei Gmail! Auf http://mail.google.com/ können Sie sich in Ihrem Konto anmelden. 
Hier ein paar Tipps für den Einstieg: 
•Nutzen Sie die Import-Tools von Gmail. So können Sie E-Mails und Kontakte aus Ihren anderen E- Mail-Konten verschieben und sicherstellen, dass sie in Ihrem neuen Gmail-Konto erscheinen. 
•Laden Sie die App für Ihr Mobilgerät herunter. Sie steht sowohl für Android als auch für iPhone und iPad zur Verfügung und sorgt dafür, dass Sie auch unterwegs immer auf dem Laufenden bleiben. 
Falls Sie einmal Probleme mit dem Konto haben oder Ihr Passwort vergessen, nutzen wir diese E-Mail-Adresse, um Sie zu kontaktieren. 
Viel Spaß! 
Ihr Gmail-Team 
--------------------------------------------------------------------------------
Wenn diese Gmail-Adresse nicht von Ihnen eingerichtet wurde und Sie diese E-Mail-Adresse nicht kennen, gehen Sie bitte zu https://accounts.google.com/AccountDisavow?adt=.......... Dort können Sie die Verknüpfung zwischen Ihrer E-Mail-Adresse und diesem Konto aufheben. 

Ich habe diesen Account Frauke.... nicht erstellt. Versucht da jemand, mein Mail-Account zu kapern? Ist es anzuraten, auf den beigefügten Link https://accounts.google.com/AccountDisavow?adt=.......... zu klicken, um eine Verknüpfung zu verhindern, oder ist das genau was ich nicht tun soll? Ich traue der ganzen Sache nicht und will nix falsch machen. --Ratzer (Diskussion) 10:12, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Im Zweifel lieber nicht auf Links klicken. Du könntest dir den Quelltext der mail ansehen und prüfen, ob der Link ein nicht offensichtlicher Phishingversuch ist und die Angaben im Header stimmig scheinen. Oder einfach löschen.--176.199.7.108 10:41, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ignorieren und gleich löschen, ist hier die beste Empfehlung die man abgeben kann. Das sieht mir verdächtig nach einem Phishingversuch aus. Ansonsten immer selber einloggen in dem man Zieladresse abtippt, und NIE Verlinkungen benützen, das verhindert schon mal sehr viel schädliches.--Bobo11 (Diskussion) 10:46, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich habe zwar https://xkcd.com/1279/ nie wirklich kappiert, aber damit könnte es doch zusammenhängen, oder? --132.230.1.28 10:53, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Na Peter Müller denkt, seine Adresse wäre p.müller ad anbieterX und trägt das in jedes Formular ein, auch wenn er sich nie bei anbieterX registriert hat, weil er nicht versteht, dass email adressen nicht an den bürgerlichen Namen gebunden sind und es viele Anbieter gibt. --217.88.230.144 11:40, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Vorsicht sollte man wallten lassen, wenn man bei diversen Accounts immer die selbe E-Mail angibt, und dann eventuell auch noch dasselbe PW wie bei seinem Mail-Account. --80.108.60.158 15:24, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Baum gesucht

baum mit blüte

Welcher Baum ist das? Wild in unserem Garten aufgegangen.

--Sonbaum2014 (Diskussion) 11:07, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Frag wie oben rechts vorgeschlagen unter Wikipedia:Redaktion Biologie/Bestimmung nach. Dort sitzen die Fachleute. --Rôtkæppchen68 13:35, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Hier falsch. --Rôtkæppchen68 13:35, 29. Mär. 2014 (CET)

Ich tippe auf Eschen-Ahorn (Acer negundo.)

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Acer_negundo_flowers_bialowieza_beentree.jpg?uselang=de

--87.160.136.178 19:44, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Vielen Dank! --217.88.251.46 10:02, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Zitate: Debussy/ Malherbe

Hi, weiß jemand, wo ich die (franz.) Originalquelle folgendes Zitats in der Literatur finde? Das findet sich u.a. hier: http://www.klavierfestival.de/index.php?id=1156 "„Wie sich der Maler an Gegenüberstellungen von Farbtönen, am Spiel von Schatten und Licht freut, so freut sich der Musiker am Zusammenprall von unvorhersehbaren Dissonanzen, an der Mischung von seltenen Klangfarben. Er will das, was er zu Gehör bringt, sichtbar machen, und die Feder zwischen seinen Fingern wird ein Pinsel. Das ist ein musikalischer Impressionismus von besonderer Nuance und seltener Qualität." - Henry Malherbe

Wo finde ich auch eine Quelle (Literatur oder online) der Briefe Debussys in franzözisch?

--Involuntarius (Diskussion) 11:23, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Eine Suche liefert für das deutsche Zitat die folgende Quelle: Theo Hirsbrunner, Große Komponisten und ihre Zeit. Debussy und seine Zeit, Laaber 1981, Seite 31 (Schnipsel-Ansicht). Dort mit Quelle Charles (sic!) Malherbe (Schnipsel-Ansicht). Damit findet sich leicht eine englische Quelle mit genaueren Angaben: The critic Charles Malherbe ... in his program notes for a performance of Debussy's 'Rondes de Printemps' (Images 1905-12) in March 1910 und Verweis auf das Buch von Vallas Claude Debussy, S. 196-197. Léon Vallas Claude Debussy, 1933, schreibt auf Seite 196:

One wonders whether the programme notes which bore the signature of Charles Malherbe, were inspired by Debussy. 'These are real pictures' one reads 'in which the composer has endeavoured to convey, aurally, impressions received by the eye. He attempts to blend the two forms of sensation, in order to intensify them. The melody, with its infinitely varied rhythms, corresponds to the multiplicity of lines in a drawing; the orchestra represents a huge palette where each instrument supplies its own colour. Just as the painter delights in contrasts of tone, in the play of light and shade, so the musician takes pleasure in the shock of unexpected dissonances and the fusion of unusual timbres; he wants us to visualize what he makes us hear, and the pen he holds in his fingers becomes a brush. This is musical impressionism of a very special kind and of a very rare quality.' "

Das führt dann zu dem französischen Originaltext bei Charles Malherbe: Programme des quatre concerts d'orchestre de musique française moderne (1910), Seite 31, im unteren Drittel:

Comme le peintre se plaît aux oppositions des tonalités, aux jeux de l'ombre et de la lumière, ainsi le musicien s'amuse au choc des dissonances imprévues, à la fusion des timbres rares; il veut faire voir ce qu'il fait entendre, et la plume, entre ses doigts, devient un pinceau. C'est un impressionisme musical de nuance particulière et de qualité rare."

Wenn wir den Wikipedia-Artikel zu Charles Théodore Malherbe auf Charles Malherbe verschieben, haben wir auch einen Artikel zu dem Mann. --Pp.paul.4 (Diskussion) 15:50, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Super, merci beaucoup! --Involuntarius (Diskussion) 19:03, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Hier wird behauptet, Malherbe habe das gesuchte Zitat 1913 "in einem Kommentar zur Gesamturaufführung" der fünf Images verfaßt. Wo genau bleibt leider offen. --212.184.137.40 17:46, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Dreipunktlagerung

Kann mir jemand erklären, was man physikalsch unter "Dreipunktlagerung" versteht? Laienhaft würde ich sagen, dass ein Objekt auf drei Punkten aufliegt. Liege ich damit richtig? --84.135.189.192 13:29, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

--84.135.189.192 13:29, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Hilft dir Dreibein weiter? --Benutzer:Duckundwech 14:18, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Da liegste völlig richtig. Der Hund liegt im Detail begraben, wie der Punkt definiert wird. --Bobo11 (Diskussion) 23:49, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
An so etwas wie Dreibein hatte ich auch gedacht. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich den Begriff mit Dreibeinkrümmung bzw. -biegung verwechselt habe. Bei dieser wird ja auch etwas gelagert, aber nur auf zwei Punkten. Verwirrt hatte mich eben diese zwei-fache Lagerung, wenn der Begriff eine "drei" auftaucht. --84.135.183.156 09:29, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

„Toi Lab" oder "ต่อยหลับ" – die Antwort

Neulich wurde im Abschnitt Wikipedia:Auskunft/Archiv/2014/Woche 12#Toi Lab nach der Bedeutung von Toi Lab gefragt. Ich hatte die Frage unter th:วิกิพีเดีย:ปุจฉา-วิสัชนา/ภาษา#"ต่อยหลับ" or "Toi Lab" an die thailändischsprachige Auskunft weitergeleitet. Heute hat Benutzer th:คุยกับผู้ใช้:Love Krittaya geantwortet. --Rôtkæppchen68 13:33, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Aufbau der Seiten

Hallo, warum sind die verschiedenen Seiten so unterschiedlich aufgebaut und die Themen nicht gleichmäßig beschrieben? (nicht signierter Beitrag von 178.191.252.158 (Diskussion) 13:58, 29. Mär. 2014 (CET))[Beantworten ]

Geht's um ein Buch, dessen Titel du verschweigst, oder um die Wikipedia? In letzterem Fall gibt's dafür: WP:Fragen zur Wikipedia. —★PοωερZ Diskussion 14:00, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Im Fall von Wikipedia: Weil die Artikel von tausenden verschiedener Autoren geschrieben wurden. --mfb (Diskussion) 15:20, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Dass die sich nicht besser absprechen können - tsts - ich bin sehr enttäuscht, Form geht doch weit vor Inhalt ;-) Solaris3 (Diskussion) 20:50, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Wikipedia ist in Sprachen, Redaktionen und Portale zersplittert. Das ist wie im Föderalismus: Jede Wikipedia-Entität hat eigene Regeln, so wie jedes Bundesland oder jeder Kanton. --Rôtkæppchen68 22:53, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

28865 Lilienthal Höhe über Meeresspiegel

--91.49.80.139 15:11, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Siehe Infobox im Artikel Lilienthal. --Rôtkæppchen68 15:20, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Fax-Gerät

Guten Tag. Ich besitze ein altes SEG-Faxgerät Typ TF 400 mit Thermopapier. Jetzt kommt per Thermopapier eine Fehlermeldung, die Batterie wäre leer (und müsste wahrscheinlich ersetzt werden). Bemerkbar macht sich dies, indem keine Senderdaten (Fax-Nr. etc.) mehr gespeichert sind und im Sendebericht nicht mehr erscheinen. Aber in der noch vorhandenen Betriebsanleitung ist von einem Batterie- oder Akkutausch nirgends ein Hinweis. Das Geschäft in dem ich das Gerät einst kaufte, gibt es schon lange nicht mehr. Kennt jemand eine Lösung des Problems? Danke.

--79.200.65.81 16:27, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Gerät öffnen und Batterie suchen. Ist es eine CR2032 o.ä., gibt es im Elektronikfachmarkt eine Ersatzbatterie. Ist es aber ein Dallas-Chip, so sind größere Basteleien nötig, wenn die Platine des Faxgeräts keine Anschlussmöglichkeit für eine externe Batterie hat. --Rôtkæppchen68 17:55, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Unternehmen ändern Branche?

Ich suche einen Namen für folgendes Phänomen: Ein Unternehmen wird gegründet ist beschäftigt sich z. B. mit der Herstellung von Bedarf für Agrarbetrieben und aus dem Sortiment von Traktoren heraus entwickelt sich das Unternehmen zu einem Unternehmen für Motoren. Oder ein Telekommunikationskonzern wird im Laufe der Entwicklung eine Versicherung. Wie heißt das? --188.101.87.120 18:12, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Diversifikation (Wirtschaft). --Rôtkæppchen68 18:23, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Manchmal wird auch nur ein leerer Firmenmantel in einem anderen Bereich neu belebt. Beispiel Gold-Zack AG Benutzerkennung: 43067 18:35, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Diversifikation geht aber eher in Richtung "wir produzieren schon lange A, machen aber nun zusätzlich B". Ich hätte noch „Strategische Neuausrichtung" zu bieten, klingt geschwollen, wird aber genau in dem erfragten Sinn verwendet. Solaris3 (Diskussion) 18:41, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das eine schließt das andere nicht aus. TUI macht heute keinen Bergbau mehr, hat aber als Bergbauunternehmen angefangen. Mit dem Zukauf einer Reederei ist die Preussag in das Touristikgeschäft eingestiegen, das die traditionellen Geschäftsfelder verdrängt hat, bis hin zu einem Namenswechsel. Andere Beispiele sind Evonik, Mannesmann Mobilfunk (heute Vodafone), Adam Opel AG. --Rôtkæppchen68 18:49, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Nebenbei interessant: Unser Artikel Strategie (Wirtschaft) erscheint auf den ersten Blick ganz brauchbar, während das englische Pendant ein ziemlich kurzer Müllhaufen scheint. Lustig, wo man (naja, jedenfalls ich) doch irgendwie "strategisches Management" klassisch mit dem amerikanischen Raum verbindet... (Nachtrag: wobei ich gerade sah, dass der Großteil des de-Artikels die Theorie genau und nur eines Wissenschaftlers wiedergibt - das ist klassisch BWLer. Hauptsache aus einem Buch abpinseln, wird dann schon passen) Solaris3 (Diskussion) 18:55, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Ein bekanntes Beispiel der jüngeren Geschichte ist Mannesmann. Einst einer der Industriegiganten in Westdeutschland mit Schwerpunkt auf Stahlrohren, begann der Konzern in der Industriekrise der 1980er Jahre auch andere Geschäftsfelder zu erschließen. Eines davon war Telekommunikation. 1990 erwarb Mannesmann die erste private Mobilfunklizenz und baute das D2-Netz auf. Dies traf zufällig genau den Nerv der Zeit und war so erfolgreich, dass die britische Vodafone Mannesmann kaufen wollte. Die Briten waren nur an dem Mobilfunknetz interessiert, der Hauptteil des Konzerns im Industriebereich interessierte die gar nicht. Zum Schluss haben sie so eine Stange Geld an Aktionäre und vor allem Manager geboten, dass der Deal akzeptiert wurde. Eine britische Mobilfunkfirma kaufte sich also einen deutschen Industriekonzern, behielt sich dessen D2-Netz und verscherbelte dann stückweise den Rest. --El bes (Diskussion) 00:25, 30. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

''Entrepreneuring'' passt auch, besonders wenn die Firma was (zusätzlich und neues) macht, was wenig mit dem "Urgeschäft" zu tun hat. Diversifikation ist meiner Meinung nach ein Nebenast aus dem Hauptgeschäft.--79.232.222.234 09:52, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Bezieht sich der Mindestlohn auf jede Stunde, eine zusammenhänge Arbeitszeit oder eine ganze Abrechnungsperiode (Monat)?

Muss der für Deutschland geplante Mindestlohn für jede einzelne Arbeitsstunde gezahlt werden oder muss nur der durchschnittliche Lohn für einen Arbeitstag oder den ganzen Monat mindestens dem Mindestlohn entsprechen? --79.213.104.70 21:30, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Es wird so sein, wie beim üblichen Lohn auch, dass Überstunden nicht oder unzureichend bezahlt werden. Wenn man also einer Friseurin die 8 Euro Mindestlohn zusichert, sie aber jeden Tag 1 Stunde länger im Geschäft ist, wegen Putzen und Geld zählen, hat sie 1 Stunde kostenlos gearbeitet... es zählte dann nur für die reine Zeit die sie mit Haare schneiden beschäftigt ist.--Reymallorquin (Diskussion) 21:35, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Es gibt wohl auch Staaten, in denen der Mindestlohn pro Monat gilt; in D geht es jetzt um den Stundenlohn (brutto). Gegen kostenlos zu leistende Überstunden hilft beides nicht... Hummelhum (Diskussion) 22:12, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Ich meinte jetzt keine kostenlosen Überstunden oder anderen illegalen Wege, sondern Arbeiten mit variablen Stundenlohn.
Beispiel 1: Bei Meinungsforschungsinstituten bekam man früher einen sehr bescheidenen Grundlohn und zusätzlich einen Betrag pro erfolgreich beendeter Umfrage. Wenn jetzt ein Mitarbeiter in der ersten Stunde 4,ドル in der zweiten Stunde 20€ und in der dritten Stunde 6€ verdient, erhält er dann 30€ (4+20+6) oder 37€ (8,5+20+8,5)
Beispiel 2: Ein Taxifahrer bekommt 40% vom Umsatz. In der ersten Stunde erwischt er eine 100 km Fahrt (sein Anteil 50€), in der zweiten Stunde fährt er zurück in seine Heimatstadt (0€), in der dritten Stunde kommt er mit ein paar Kurzstrecken auf 10€. Erhält er jetzt für die drei Stunden 60€ oder 68,50€? --79.213.104.70 22:31, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Das wird möglicherweise im noch zu verabschiedenden Gesetz stehen, vielleicht auch in einer der Verordnungen dazu. Wahrscheinlich weiß man es aber erst, wenn das Bundesarbeitsgericht die ersten Urteile dazu gesprochen hat.--91.32.87.144 18:20, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Westfälisch: getz

Warum sagt man in Westfalen so häufig "getz" für "jetzt"? Und warum hat sich gerade dieses Substrat so hartnäcking im Hochdeutschen gehalten? --84.135.13.152 22:27, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperkorrektur weil Ruhrgebietler (&Rheinländer) gerne "j" anstatt "g" verwenden.--Geometretos (Diskussion) 22:50, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Der Witz ist, daß im Westfälischen j zu g wird, dafür aber g zu j: "Justav, jeh mal in'n Jarten mit der jrünen Jießkanne die jelben Jeorjinen jießen." (j fast wie ch wie in "ich" aussprechen!) - Rheinländer, Geometretos, sind keine Westfalen! Und getz isses jut... 146.60.131.96 23:31, 29. Mär. 2014 (CET) 23:03, 29. Mär. 2014 (CET)[Beantworten ]
Hat er behauptet, dass Rheinländer Westfalen sind? Außerdem dachte ich bis getz immer, dass das "g" zu "j" eine Erfindung im Berlinerischen wäre. --84.135.183.156 09:37, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Und das soll sich im Hochdeutschen gehalten haben? Hartnäckig? Nee, bei mir nich. --Snevern 23:26, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Meine Antwort war ja auch mehr ne Nebenantwort. Wäre ja auch irgendwie traurig, wenn sich das im Hochdeutschen gehalten hätte, von wegen Distinktionsvergnügen! 146.60.131.96 23:31, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Mein Posting bezog sich nicht auf deine Antwort, sondern auf die in der zweiten Frage des Eingangspostings enthaltene Behauptung. --Snevern 08:09, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Abu Dhabi - Handgepäck im Transit

Hi, weiß jemand, ob man Flüssigkeiten (also Alkohol aus'm Duty Free) im Handgepäck haben kann, wenn man in Abu Dhabi umsteigt? Oder gelten da die gleichen bescheuerten Regeln wie in der EU? --88.65.254.70 22:40, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Normalerweise kann man alles im Handgepäck behalten, solange man in der Transitzone bleibt, auch in der EU. Wenn du die Transitzone verlässt bzw. verlassen musst und durch einen erneuten Security Check musst, dann darfst du so weit ich weiß in keinem Land der Welt Flüssigkeiten mitnehmen, auch wenn es oft sehr halbherzig kontrolliert wird.--Carlos-X 23:28, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Solange die Flüssigkeit verschweißt ist, ist das kein Problem. Aber nur solange du den relativ kleinen Transitbereich in Abu Dhabi nicht verläßt. Wenn die durchsichtige Tüte unversehrt ist, gibt's nirgendwo ärger, auch nicht in der EU. Wenn sie aufgemacht wurde, kommt es immer drauf an, wen man erwischt. In Abu Dhabi sind Kontrollen jedenfalls nicht von Hektik oder Uhrzeit abhängig. Nachts um 3 wird auch gerne höflich aber bestimmt durchsucht. Mit zu viel Flüssigkeit oder betrunken kannst du übrigens auch noch direkt am Flugzeug abgewiesen werden. --Pölkky 14:16, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Hängt meiner Meinung nach stark davon ab, welches Konzept im Transitbereich verwendet wird. In Ffm, Terminal 2 wird erst am Flugsteig die Sicherheitskontrolle durchgeführt, d. h. du hast immer den Zonk, weil erst vorm Einsteigen kontrolliert wird. In Dubai wurden (letztes Jahr) mussten alle ankommenden Reisende zentral durch eine Sicherheitskontrolle beim Betreten des Transitbereichs für Anschlussflüge. Ob man heutzutge überhaupt noch ohne Sicherheitskontrolle an Flughäfen umsteigen kann bezweifle ich. Selbst 2002 als ich in Bangkok aus dem Flugzeug (Zwischenstopp) raus bin, um mir ein wenig die Füße zu vertreten, musste ich beim Betreten des gleichen Flugzeugs wieder durch eine Sicherheitskontrolle am Flugsteig. -194.138.39.60

Router, der aus dem LAN eine internet-Adresse im LAN aufrufen kann, gesucht

Ich hatte die Frage vor einigen Monaten schon einmal ähnlich gestellt: Ich betreibe eine Website (die über eine dynamische IP mit Selfhost) aus dem Internet erreichbar ist und habe den Speedport W 723V. Ich kann aber meine eigene Website nicht mehr über das Internet aufrufen. Das nervt beim Testen, also habe ich mich entschlossen, den W 723 V durch ein gleichwertiges Gerät zu ersetzen, das mir zusätzlich den Aufruf über das Internet ermöglicht. Erbitte Vorschläge. Danke.--Geometretos (Diskussion) 22:45, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Verwedung Isomatte

Hallo, ich bin ein kompletter Camping-Noob, werde aber demnächst in einem Zelt mit Schlafsack nächtigen müssen. Ich frage mich jetzt, ob man als Unterlage für den Schlafsack noch eine Isomatte benötigt, oder ob der Schlafsack reicht. Also der Boden wird wohl ne Wiese sein oder so. 85.212.38.87 23:02, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Isomatte! Wenn's nicht ein seeehr guter Schlafsack ist (und selbst dann), schläfst du schlicht weicher und wärmer mit 'ner Isomatte drunter. --Snevern 23:23, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Da dies die Auskunft zur Enzyklopädie ist hier der passende Artikel: Isomatte - Aus eigener Erfahrung, sie isoliert vom kalten Boden und es ist bequemer als direkt auf dem Boden. Groetjes --Neozoon (Diskussion) 23:24, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]

Eigentlich immer mit was zwischen Boden und Schlafsack. Der Boden ist in der Regel kälter als dein Körper, also schadet es nicht wenn was isolierend dazwischen ist. Nicht vergessen der Schlafsack hat unter dir kaum Luft die Isolieren kann. Das muss ein verdammt guter Schlafsack sein, bei dem du auf eine Isomatte verzichten kannst. Vom Vorteil der paar Millimeter Schaumstoff in Form von Weichheit, auf dein Wohlbefinden deines von Betten verwöhnten Körpers reden wir besser gar nicht. Wenn es dir ernst mit im Zelt übernachten, kauf dir gleich so eine selbstaufblasende Luftmatratze. Ist zwar teurer aber um einiges bequemer, ohne gross Mehrgewicht und beim Volumen gewinnt die in der Regel.--Bobo11 (Diskussion) 23:46, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Die Daunen oder Polyesterhohlfasern des Schlafsacks isolieren nur, wenn sie nicht zusammengequetscht werden, denn das eigentlich Isolierende ist die Luft zwischen den Daunen oder Fasern. Unter dem Körper gelegen quetscht das Körpergewicht die Luft zwischen den Daunen oder Fasern raus. Der Schlafsack isoliert also nach unten nicht so gut. Eine Isomatte ist etwas robuster als ein Schlafsack und enthält auch dann Luft, wenn ein Mensch draufliegt. Deswegen ist es immer sinnvoll, eine Isomatte drunterzulegen. Als Rekrut bei der Bundeswehr musste ich die Isomatte drunterlegen; ich hatte gar keine andere Wahl. --Rôtkæppchen68 23:52, 29. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Es gibt ja auch so Alumatten. Sind die besser oder schlechter als normale Kunststoff-Isomatten? 85.212.38.87 00:08, 30. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Alubeschichtete Matten reflektieren die auftreffende Wärmestrahlung, wirken so also noch ein bisschen besser als unbeschichtete Isomatten. Rettungsdecken bestehen „nur" aus aluminiumbedampften Polyesterfolien, erfüllen ihren Zweck, den damit eingepackten Mensch vor dem Auskühlen zu schützen, aber vorzüglich. --Rôtkæppchen68 00:46, 30. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Fehlt noch der Hinweis, wie Du besagte Wiese anzureisen gedenkst. Mein Favorit ist die Luftmatratze, wenn der Schlaf angenehm sein soll. Per Pedes auf langen Strecken wuchert man da allerdings mit den Pfunden, per Fahrrad geht es und motorisiert ist es kein Thema. --M.Bmg 01:03, 30. Mär. 2014 (CET) [Beantworten ]
Wer da völlig ein Neuling ist, der macht paar Tage vorher ein Probeschlafen im Garten und wird feststellen, dass auch die Isomatte gewöhnungsbedürftig ist und er sich möglicherweise was anderes besorgen muss. Und ne Wander-Luftmatratze im Beutelchen nimmt weniger Platz ein, als diese Isomatte. Es ist nur feste Aufpusten angesagt. Das Zelt wird hoffentlich einen Boden haben, sonst sollte man noch eine Folie einpacken.--79.232.213.176 03:55, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Meine Erfahrung: Eine Wander-Luftmatratze (aka Thermarest, aber alle Imitate sind genausogut) muss nicht aufgepustet, sondern "abgepustet" werden. Prallvoll ist sie so komfortabel wie ein Brett. Als junger Mensch hat mir ne billige Isomatte gereicht, jetzt weiss ich die Thermarest zu schätzen. Fazit: ausprobieren. --217.88.251.46 09:50, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Die selbst aufblasende Matte hat eben den Vorteil, dass du -in begrenztem Mass natürlich- die Härte einstellen kannst. Damit Top sie in Sachen Komfort natürlich ein -auch eine dicke- Schaumstoffmatte. Gewicht-mässig macht es kaum einen Unterschied zur Schaumstoffmatte, das Packmass ist aber in der Regel doch deutlich kleiner. Von denn dünnen Aludingern kann ich nur abraten, dass ist wirklich nur was für den Notfall.
Ich kenne eigentlich nur eine Meinung dazu; Wer mal auf einer selbst-aufblasende Matte geschlafen hat, will das Ding nicht mehr zurückgeben und gegen eine Schaumstoffmatte tauschen. --Bobo11 (Diskussion) 10:14, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Zustimmung zu allen Vorschreibern. Isomatte ist absolut erforderlich, außer ist wirklich warm (der Boden auch!) und der Untergrund ist sehr weich (zB Stroh). 2 mm dicke Alumatte - vergiss es, kannst du dich gleich auf Beton legen. Selbst eine Standard-Schaumstoffisomatte (mind. 10-12 mm dick) ist noch vergleichsweise hart und unkomfortabel, zB als "Seitenschläfer" tut dir nach 10 min der aufliegende Hüftknochen weh. Kannst du ebenfalls vergessen, außer du magst es sportlich/asketisch/spartanisch. Luftmatratze hat für mich auch diverse Nachteile, daher ist die selbstaufblasende Matte (das Original hieß/heißt wie oben gesagt Thermarest) meine absolute Empfehlung. das Original kostet relativ ordentlich, es gibt aber sehr viele Billignachbauten, von denen ich noch keinen ausprobiert hab, sollen aber meist ok sein. Solaris3 (Diskussion) 20:38, 30. Mär. 2014 (CEST) [PS: auch Wiese kann beim Draufliegen verblüffend hart sein und viele fiese Hubbel oder kleine Steine enthalten...] Solaris3 (Diskussion) 20:41, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Lass es, es sei denn, du zeltest, um ihr/sein Herz zu gewinnen. Denk an Mückenstiche, Schnarcher, Mitzelter mit Alkoholvergiftung, Verbrennungen nach dem Grillen.. Ansonsten: Viel Spaß! --79.204.193.251 22:41, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

kleine Zusammenfassung: Lass es, oder tu dir das nicht an - wegen blauer Flecken (Erbsenprinzessin)(scnr). 1) etwas Auslüfterung schadte definitiv keinem. 2) etwas Abhärtung ist für jeden gut. 3) viel Städter können sich nicht einmal mehr im Gelände bewegen ohne gleich ein weh-wehchen zu haben - aber Fleisch essen wollen. Schon einmal gehört, dass robustere Kaliber etwas robuster und weniger Krank sind?
zurück zum Thema: es gibt aufblasbare Matten. Man kann auch etwas Reisig darunter legen - sollte deshalb aber keinen Baum schaden. und dann noch dies --80.108.60.158 07:18, 31. Mär. 2014 (CEST) es bestünde auch die Möglichkeit, vollkommen besoffen einen adäquaten Schlafplatz ein zunehmen[Beantworten ]

30. März 2014

Fahrradlampe vs Stirnlampe

Darf man anstelle einer Fahrrad-Frontlampe eine Stirnlampe tragen, beispielsweise eine von Petzl? 46.115.93.144 11:55, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Nein. --79.216.220.16 12:11, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Egal wer die Lampe hergestellt hat: Du schaffst es nicht, den Kopf so zu halten, dass die Fahrbahn vorschriftsmäßig ausgeleuchtet wird. Würdest Du das schaffen, so könntest Du den Kopf nicht wie vorgeschrieben bewegen (Schulterblick beim Abbiegen etc). Darüberhinaus haben LED-Leuchten eine erhöhte Blendwirkung im Vergleich zu Leuchten mit Glühlampen. In Verbindung mit der viel zu hohen Anbringung der Leuchte würden andere Verkehrsteilnehmer vermeidbar belästigt und geblendet. --Rôtkæppchen68 13:25, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 79.216.220.16 12:14, 30. Mär. 2014 (CEST)
Danke. 46.115.93.144 15:47, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

warum kommen die heutigen konsolen nicht ohne installation aus?

2003 hat man nur ein Spielmodul eingelegt und konnte sofort losspielen, heute wird man zu updates gezwungen und zu 35 minütigen installationen--Reymallorquin (Diskussion) 13:28, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Heutzutage werden Konsolenspiele auf langsamen, günstigen, leicht kopierbaren Medien (CD, DVD oder BD) ausgeliefert. Diese Medien sind zu langsam, um während des Spieles sämtliche Inhalte direkt vom Medium zu laden. Um es beim Spielen nicht zu Verzögerungen kommen zu lassen und die Spielinhalte trotzdem mit maximaler Qualität darstellen zu können, werden die Spielinhalte auf die konsoleninterne Festplatte kopiert, die erheblich schneller im Zugriff ist als ein CD-, DVD- oder BD-Laufwerk. Die Langsamkeit des konsoleninternen optischen Laufwerks ist bei der Installation der zeitbestimmende Faktor. Darüberhinaus werden die Inhalte noch verschlüsselt und/oder signiert, sodass sie nur auf dieser einen Konsole laufen. Früher (Atari 2600) gab es Spiele auf verhältnismäßig teuren, aber schnellen EPROM-Modulen. Diese waren ohne Spezialhardware oder -kenntnisse nicht zu kopieren, was als Kopierschutz ausreichte. Es gab später aber auch Kopierapparate für diese Spiele. --Rôtkæppchen68 13:41, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Störung bei Kabel BW

Hat die augenblickliche Störung bei Kabel BW etwas mit der für kommende Woche (1. bis 3. April) geplanten Umstellung der digitalen Programmbelegung zu tun? --84.147.125.64 20:14, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

https://www.kabelbw.de/kabelbw/cms/service/kontakt/stoerungsassistent/ --Eike (Diskussion) 20:25, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Diese Website beantwortet die Frage leider nicht. Ich halte die vorgebliche Erklärung („Grund für die Störung sind offenbar fehlerhaft konfigurierte Endgeräte, die eine der vier Vermittlungsstellen komplett lahm gelegt haben.") für die Störung vom 28. März 12:18 MEZ für vorgeschoben, deswegen meine Frage. --84.143.203.239 22:12, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Nein, die beantwortet die Frage nicht, aber ich hoffe, da kannst du die Frage denen stellen, die es wissen müssen/können. Wenn du glaubst, dass die nicht die Wahrheit sagen - woher sollen wir es dann wissen? --Eike (Diskussion) 08:28, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Stasi Akte von Peer Steinbrück

ich suche die Stasi Akte von Peer Steinbrück. Auf seiner Internetseite ist sie leider nicht mehr zu finden. --77.3.149.59 20:23, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Unter uggcf://jro.nepuvir.bet/jro/20131222011710/uggc://crre-fgrvaoehrpx.qr/fpnynoyrVzntrOybo/107844/qngn/fgnfv-nxgr-fgo-qngn.cqs (URL verschlüsselt zum Schutz persönlicher Daten) ist eine archivierte Version nachzulesen. --Rôtkæppchen68 22:26, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Was ist das denn für ein komischer Buchstabensalat? Soll das eine URL sein? --93.132.51.195 22:50, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
(BK)Hat er scheinbar löschen lassen. Aber du findest sie noch hier. --Wikijunkie Disk. (+/-) 22:34, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Ungesetzlicher Grenzübertritt

Was war die offizielle Begründung der DDR, warum es die Mauer gab, bzw. warum ein Ungesetzlicher Grenzübertritt strafbar war? --93.132.51.195 21:47, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Ungesetzlicher Grenzübertritt. —★PοωερZ Diskussion 22:04, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Den Artikel habe ich bereits gelesen. --93.132.51.195 22:48, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Zur Mauer und zum Eisernen Vorhang: Die amtliche Propagandabezeichnung „Antifaschistischer Schutzwall" sagt im Prinzip alles. Man wollte sich vorgeblich vom im Westen Deutschlands fortexistierenden Faschismus schützen. Für die Strafbarkeit eines Ungesetzlichen Grenzübertritts in Richtung Westen gab es keine amtliche Begründung. Motivation war aber, dass vom Ende der 1950er-Jahre bis zum Bau der Mauer zahlreiche Menschen die DDR verließen und die Volkswirtschaft der DDR ohne diese Maßnahmen schon in den 1960er-Jahren zusammengebrochen wäre. Zugegeben wurde das nie. Es wurde auch hier stereotyp vom „Antifaschistischen Schutzwall" geredet. Die Tatsache, dass der Aufbau der Sperranlagen an der Berliner und innerdeutschen Grenze aber einen Ungesetzlichen Grenzübertritt in West-Ost-Richtung nicht verhindern konnten, sondern nur in Ost-West-Richtung, wurde von der DDR-Propaganda verschwiegen. --Rôtkæppchen68 22:58, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

SQL: TransLog shrinken / Analyse von VLFs

Ich habe heute einige Zeit verbracht TransLogs zu verstehen und komme auch nicht schlecht nach. Folgende Anleitung fand ich dabei sehr hilfreich: http://www.trivadis.com/uploads/tx_cabagdownloadarea/SQL_Server_Logfile_handling.pdf. Trotzdem habe ich noch eine Frage, die sich im erwähnten Dokument auf Seite 12 bezieht. Nämlich um das Vorgehen, wenn man ein TransLog verkleinern möchte. Im PDF seht, dass ein shrinken nur am Ende der physikalischen Log-Datei möglich sind, also wenn die 'inaktiven (virtuellen) Logs' am Ende der Datei liegen. Im ersten shrink Durchlauf wird also die Datei von hinten gekürzt, während am Dateianfang noch lauter weitere inaktive VLFs liegen können. Da nun aber neue Transaktionen in diese VLFs geschrieben werden, würde bei einem weiteren (zweiten) Backup des TransLog wiederrum die hinteren VLFs inaktiv und würden nun bei einem ebenfalls zweitem Shrinkvorgang gelöscht werden. Kurzum wenn ich es richtig verstehe, man soll einfach zwei Durchläufe LogBackup & Shrinken durchführen.

1.) Frage: Woher weiss ich, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist den zweiten Durchlauf zu machen? Also dass keine Konstelation: inaktive VLFs, aktive VLFs, inaktive VLFs mehr existieren, sondern nur noch aktive VLFs und dann inaktive VLFs? Oder anders, dass nach dem ersten LogBackup und Shrink die aktiven VLFs 'an den Beginn der Datei gewandernt sind' und nun der Zeitpunkt für den zweiten Durchlauf gekommen ist?

2.) Praktisch die gleiche Frage wie oben, aber aus einem rein technischen Aspekt: Kann man da irgendwelche Queries absetzen, welche das darstellen? Folgenden TSQL-Script habe ich gefunden, um die Anzahl VLFs zu zählen: http://sqlmentalist.com/2014/03/07/bi-sql-256-sql-server-dba-scripts-check-vlf-counts-in-database/. Das ist sehr spannend. Zeigt mir das Ergebnis allerdings nur die aktiven, oder auch die inaktiven VLFs an? Genial wäre ein TSQL-Script welche darstellen: X inaktive VLFs am Beginn der Datei, Y aktive VLFs in der Mitte der Datei, Z inaktive VLFs am Ende der Datei. X und Z natürlich nur falls inaktive VLFs vorhanden sind.

Grüsse --77.239.48.100 22:03, 30. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Stil Klammer

Folgendes "Problem": Ich habe einen Satz, in dem ich an einer Stelle zwei Klammereinheiten einfügen muss. Einfaches Beispiel: Er gewann schließlich den Titel (2007) (mit fünf Punkten Vorsprung). Nehmen wir an, dass eine Umformulierung des Satzes nicht möglich ist. Ist obige Anordnung dann stilistisch ok, oder sollte man schreiben Er gewann schließlich den Titel (2007; mit fünf Punkten Vorsprung)., also die beiden Klammereinheiten mit Strichpunkt (oder irgendwas anderem) zu einer verschmelzen? Gibt es, losgelöst vom aktuellen Beispiel, eine Variante, die stilistisch vorzuziehen ist? 85.212.38.87 00:01, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

Geht beides. Sofern die Inhalte zusammenhängen (also wie hier beide den Titel beschreiben) würde ich sie in die gleiche Klammer setzen. Das wird aber nicht einheitlich gehandhabt (und muss auch nicht) - im Rahmen des Klammerfehlerprojekts habe ich in letzter Zeit beides sehr häufig gesehen. --mfb (Diskussion) 00:18, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]
Wäre ein als Wechsel verdeutlichender Gedankenstrich falsch? --87.163.64.81 00:21, 31. Mär. 2014 (CEST) [Beantworten ]

31. März 2014

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