Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003
9. Leichtathletik-Weltmeisterschaften | |
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Stade de France Stade de France | |
Stadt | Frankreich Paris, Frankreich |
Stadion | Stade de France |
Teilnehmende Länder | 197 |
Teilnehmende Athleten | 1679 |
Wettbewerbe | 46 |
Eröffnung | 23. August 2003 |
Schlusstag | 31. August 2003 |
Chronik | |
← Edmonton 2001 | Helsinki 2005 → |
Medaillenspiegel (Endstand nach 46 Entscheidungen) | |||||
---|---|---|---|---|---|
Platz | Land | G | S | B | Gesamt |
1 | Vereinigte Staaten USA | 8 | 7 | 1 | 16 |
2 | Russland Russland | 7 | 7 | 5 | 19 |
3 | Frankreich Frankreich | 3 | 3 | 2 | 8 |
4 | Athiopien 1996 Äthiopien | 3 | 2 | 2 | 7 |
5 | Belarus Belarus | 3 | 1 | 3 | 7 |
6 | Schweden Schweden | 2 | 1 | 2 | 5 |
7 | Kenia Kenia | 2 | 1 | 1 | 4 |
Sudafrika Südafrika | 2 | 1 | 1 | 4 | |
9 | Marokko Marokko | 2 | 1 | – | 3 |
10 | Griechenland Griechenland | 1 | 1 | 3 | 5 |
Vollständiger Medaillenspiegel |
Die 9. Leichtathletik-Weltmeisterschaften (offiziell: 9th IAAF World Championships in Athletics Paris 2003) fanden vom 23. bis 31. August 2003 in der französischen Stadt Saint-Denis statt.
Überblick
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Abgesehen von den Straßenwettbewerben wurden die Wettkämpfe im größten und modernsten Stadion Frankreichs, dem Stade de France ausgetragen, in dem fünf Jahre zuvor das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 stattgefunden hatte.
Die beiden Marathonläufe am Schlusswochenende sowie die drei Gehwettbewerbe wurden in der Innenstadt entlang der Avenue des Champs-Élysées ausgetragen. Es war jeweils ein Rundkurs mehrfach zu absolvieren, das Ziel am befand sich abschließend jeweils im Stade de France.
Insgesamt nahmen an den neunten Welttitelkämpfen 1679 Athleten aus 197 Ländern teil. Die Weltmeisterschaften von Paris stellten für viele Beteiligte auch eine Standortbestimmung dar für die Olympischen Spiele 2004 in Athen.
Wettbewerbe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Das Wettbewerbsprogramm blieb wie schon bei den letzten Weltmeisterschaften unverändert.
Für die Frauen gab es noch ein paar wenige Defizite im Vergleich zu den Männer-Wettbewerben.
- Bereich Lauf: Es fehlte noch der 3000-Meter-Hindernislauf, der 2005 ins Frauen-WM-Programm aufgenommen wurde.
- Bereich Gehen: Es fehlte das 50-km-Gehen, das 2017 ins Frauen-WM-Programm kam.
Sportliche Leistungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Die neunte Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften war wie die Veranstaltungen zuvor von einem hohen Leistungsniveau geprägt.
- Besondere Höhepunkte waren zwei Weltrekorde:
- 20-km-Gehen Männer – 1:17:21 h: Jefferson Pérez (Ecuador)
- 50-km-Gehen Männer – 3:36:03 h: Robert Korzeniowski (Polen)
- In acht Disziplinen gab es neun neue Weltjahresbestleistungen:
- 400 Meter Hürden Männer – 47,25 s: Félix Sánchez (Kuba), Finale
- 400 Meter Frauen – 48,89 s: Ana Guevara (Mexiko), Finale
- 4-mal 100 Meter Frauen – 41,78 s: Frankreich (Patricia Girard, Muriel Hurtis, Sylviane Félix, Christine Arron), Finale
- 4-mal 400 Meter Frauen – 3:24,57 min: USA (Me’Lisa Barber, DeeDee Trotter, Sanya Richards, Jearl Miles Clark), Vorlauf
- 4-mal 400 Meter Frauen – 3:22,63 min: USA (Me’Lisa Barber, Demetria Washington, Jearl Miles Clark, Sanya Richards), Finale
- 20-km-Gehen Frauen – 1:26,52 h: Jelena Nikolajewa (Russland)
- Hochsprung Frauen – 2,06 m: Hestrie Cloete (Südafrika), Finale
- Speerwurf Frauen – 66,52 m: Mirela Maniani (Griechenland), Finale
- Siebenkampf Frauen – 7001 P: Carolina Klüft (Schweden)
- Es wurden vier Kontinentalrekorde in vier Disziplinen neu aufgestellt:
- 10.000 Meter Männer – 27:18,28 min (Asienrekord): Ahmad Hassan Abdullah (Katar), Finale
- 10.000 Meter Frauen – 30:37,68 min (Ozeanienrekord): Benita Johnson (Australien), Finale
- Dreisprung Frauen – 15,06 m (Afrikarekord): Françoise Mbango Etone (Kamerun), Finale
- 20-km-Gehen Frauen – 1:33:42 min (Südamerikarekord): Geovana Irusta (Bolivien), Finale
- Es gab neun Weltmeisterschaftsrekorde in neun Disziplinen.
- Außerdem waren in 27 Disziplinen 58 Landesrekorde zu verzeichnen.
Erfolgreichste Sportler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Ein Athlet errang zwei Goldmedaillen:
- Folgende Weltmeister waren bereits bei vorangegangenen Weltmeisterschaften siegreich:
- Allen Johnson, (USA) – 110 Meter Hürden: vierter Sieg nach 1995, 1997 und 2001
- Hicham El Guerrouj, (Marokko) – 1500 Meter: dritter Sieg in Folge
- Maria de Lurdes Mutola, (Mosambik) – 800 Meter: dritter Sieg nach 1993 und 2001
- Robert Korzeniowski, (Polen) – 50-km-Gehen, dritter Sieg nach 1997 und 2001
- Félix Sánchez, (Kuba) – 400 Meter Hürden: zweiter Sieg in Folge
- Hestrie Cloete, (Südafrika) – Hochsprung: zweiter Sieg in Folge
- Tatjana Lebedewa, (Russland) – Dreisprung: zweiter Sieg in Folge
- Yipsi Moreno, (Kuba) – Hammerwurf: zweiter Sieg in Folge
- Mirela Manjani, (Griechenland) – Speerwurf: zweiter Sieg nach 1999
- Eunice Barber, (Frankreich) – Sieg im Weitsprung nach ihrem Sieg im Siebenkampf 1999
Doping
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Auch bei diesen Weltmeisterschaften gab es wieder zahlreiche Aberkennungen von zunächst erzielten Resultaten, weil sich im Nachhinein herausstellte, dass die betreffenden Sportler gegen die Dopingregeln verstoßen hatten. Betroffen waren elf Sportler in insgesamt fünfzehn Disziplinen.
Die betroffenen Athleten gehörten folgenden Nationen an:
USA: 8/Frankreich: 1/Großbritannien: 1/Ukraine: 1
Im Einzelnen handelte es sich um folgende Sportler:
- Dwain Chambers, Großbritannien – 100-Meter-Lauf, zunächst Vierter/4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Platz zwei. Er wurde positiv auf Tetrahydrogestrinon (THG) getestet und mit einer zweijährigen Sperre belegt. Seine Resultate von diesen Weltmeisterschaften wurden ihm aberkannt. Im Jahr 2010 legte Dwain Chambers ein Geständnis dazu ab.[1]
- Tim Montgomery, USA –100-Meter-Lauf, zunächst Fünfter. Im Jahr 2008 gestand der mehrfache Medaillengewinner, Weltmeister und Olympiasieger aus dem Gefängnis heraus, wo er sich wegen Scheckbetrugs und Geldwäsche befand, die langjährige Einnahme verbotener Substanzen wie Testosteron und Wachstumshormonen (Somatropin). Seine davon betroffenen Resultate wurden allesamt annulliert.[2]
- Jerome Young, USA – 400-Meter-Lauf/4-mal-400-Meter-Staffel, jeweils zunächst auf Rang eins. Er wurde als Mehrfachtäter im Jahr 2004 lebenslang gesperrt. Er war unter anderem positiv auf die verbotenen Mittel Erythropoetin (EPO) und Nandrolon getestet worden.[3]
- Calvin Harrison, USA – 400-Meter-Lauf, zunächst Sechster/4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst Platz eins. Er wurde bei den US-Meisterschaften 2003 positiv auf Modafinil getestet und hätte bei diesen Weltmeisterschaften nicht starten dürfen. Weil es sich um ein Zweitvergehen handelte, gab es neben der Aberkennung seiner Resultate eine zweijährige Sperre für ihn.[4]
- Fouad Chouki, Frankreich – 1500-Meter-Lauf, zunächst Achter. Ihm wurde Dopingmissbrauch mittels EPO nachgewiesen. Dabei hatte er noch versucht, seinen nach dem Wettbewerb durchgeführten Dopingtest hinauszuzögern.[5]
- Chris Phillips, USA – 110-Meter-Hürdenlauf, zunächst Fünfter. In seiner Dopingprobe wurde Modafinil gefunden, was die Annullierung seines Resultats zur Folge hatte.[6]
- Kevin Toth, USA – Kugelstoßen, zunächst Vierter. Ihm wurde Dopingmissbrauch mittels Tetrahydrogestrinon und Modafinil nachgewiesen, er wurde disqualifiziert.[7]
- Kelli White, USA – 100-/200-Meter-Lauf, jeweils Rang eins. Bei einer Anhörung vor der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) im Jahr 2005 gab sie zu, mit Modafinil, THG und EPO gedopt zu haben. Dies sei allerdings nicht wissentlich geschehen. Sie habe lediglich zugestimmt, verschiedene Mittel auf ihre Wirksamkeit hin bei ihr zu testen. Auf Nebenwirkungen sei sie nicht aufmerksam gemacht worden. Ihre beiden Goldmedaillen musste sie zurückgeben.[8]
- Schanna Block, Ukraine – 100-Meter-Lauf, zunächst Dritte/200-Meter-Lauf, zunächst Fünfte. Ihr wurden – allerdings erst im Jahr 2015 – für die Jahre 2002 und 2003 Verstöße gegen die Doping-Regularien nachgewiesen. Ihre Resultate aus diesem Zeitraum wurden annulliert. Außerdem wurde sie mit einer zweijährigen Sperre belegt. Diese hatte jedoch nur symbolischen Wert, denn zu dem Zeitpunkt, zu dem die Sperre verhängt wurde, hatte Schanna Block ihre aktive Laufbahn längst beendet.[9]
- Regina Jacobs, USA – 1500-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Auch sie wurde positiv auf das verbotene Mittel THG getestet und folgerichtig disqualifiziert.[10]
- Melissa Price, USA – Hammerwurf, zunächst Zwölfte. Sie wurde wie einige ihrer Teamkollegen auch positiv auf THG getestet und disqualifiziert. Außerdem wurde sie mit einer Sperre von zwei Jahren belegt.[11]
In den Jahren nach den Weltmeisterschaften wurde immer deutlicher, welcher Dopingsumpf die Leichtathletik erreicht hatte und wie weit die Machenschaften gingen. Zahlreiche Presseveröffentlichungen beschäftigten sich mit diesem immer dringlicher werdenden Thema.[12] [13]
Resultate Männer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]100 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 25. August, 22:10 Uhr
Wind: ±0,0 m/s
Hier gab es zwei Dopingfälle:
- Der zunächst viertplatzierte Brite Dwain Chambers wurde positiv auf Tetrahydrogestrinon (THG) getestet und mit einer zweijährigen Sperre belegt. Seine Resultate von diesen Weltmeisterschaften wurden ihm aberkannt. Im Jahr 2010 legte Dwain Chambers ein Geständnis dazu ab. Davon betroffen war auch sein zweiter Platz mit der britischen 4-mal-100-Meter-Staffel.[1]
- Dem US-Amerikaner Tim Montgomery wurde sein fünfter Platz wegen Verstoßes gegen die Dopingregeln aberkannt. Er legte im Jahr 2008 aus dem Gefängnis heraus ein Geständnis dazu ab.[2]
200 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Der 200-Meter-Weltmeister John Capel war der einzige Athlet mit zwei Goldmedaillen bei diesen Weltmeisterschaften
Finale: 29. August, 21:00 Uhr
Wind: +0,1 m/s
400 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 26. August, 21:50 Uhr
Der Wettbewerb war von zwei Dopingfällen überschattet:
- Der US-Amerikaner Jerome Young, der zunächst als Sieger geehrt worden war, wurde als Mehrfachtäter im Jahr 2004 lebenslang gesperrt. Er war unter anderem positiv auf die verbotenen Mittel Erythropoetin (EPO) und Nandrolon getestet worden.[3]
- Youngs zunächst sechstplatzierter Landsmann Calvin Harrison wurde bei den US-Meisterschaften 2003 positiv auf Modafinil getestet und hätte bei diesen Weltmeisterschaften nicht starten dürfen. Weil es sich um ein Zweitvergehen handelte, gab es neben der Aberkennung seiner Resultate eine zweijährige Sperre für ihn.[4]
Betroffen von der Disqualifikation der beiden Athleten war auch die US-amerikanische 4-mal-400-Meter-Staffel. Sowohl Young als auch Harrison waren dort eingesetzt worden.
800 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 31. August, 17:30 Uhr
1500 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 27. August, 21:00 Uhr
Doping:
Der zunächst achtplatzierte Franzose Fouad Chouki wurde wegen Dopingvergehens mittels Erythropoetin (EPO) disqualifiziert.[5]
5000 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 31. August, 18:40 Uhr
10.000 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Datum: 24. August, 19:00 Uhr
Marathon
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Jaouad Gharib stellte bei seinem Titelgewinn einen neuen WM-Rekord auf
Datum: 30. August, 14:20 Uhr
Marathon-Cup
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Platz | Land | Athleten | Zeit (h) |
---|---|---|---|
1 | Japan Japan | Shigeru Aburaya Atsushi Satō Tsuyoshi Ogata |
6:30:43 |
2 | Italien Italien | Stefano Baldini Daniele Caimmi Alberico di Cecco |
6:32:19 |
3 | Sudafrika Südafrika | Ian Syster Hendrick Ramaala Gert Thys |
6:35:54 |
4 | Marokko Marokko | Jaouad Gharib Rachid Ghanmouni Khalid Skah |
6:36:01 |
5 | Spanien Spanien | Julio Rey José Manuel Martínez Alberto Juzdado |
6:38:43 |
6 | Athiopien 1996 Äthiopien | Ambesse Tolosa Ashebir Demissie Dawit Terefa |
6:44:44 |
7 | Australien Australien | Lee Troop Andrew Letherby Roderic de Highden |
6:44:54 |
8 | Korea Sud Südkorea | Lee Bong-ju Lee Myong-seun Ji Young-joon |
6:47:45 |
Datum: 30. August, 14:20 Uhr
Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läufer je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.
110 m Hürden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 30. August, 18:00 Uhr
Wind: +0,3 m/s
Doping:
Der zunächst fünftplatzierte US-Amerikaner Chris Phillips wurde nach dem Fund von Modafinil in seiner Dopingprobe disqualifiziert.[6]
400 m Hürden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 29. August, 22:05 Uhr
3000 m Hindernis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 26. August, 21:30 Uhr
×ばつ_100_m_Staffel">4 ×ばつ 100 m Staffel
[×ばつ 100 m Staffel">Bearbeiten | ×ばつ 100 m Staffel">Quelltext bearbeiten ]Troy Douglas
Patrick van Balkom
Caimin Douglas (Finale/Halbfinale)
im Vorlauf außerdem:
Guus Hoogmoed 38,87
Uchenna Emedolu (Finale/Halbfinale)
Musa Deji
Deji Aliu
im Vorlauf außerdem:
Tamunosiki Atorudibo 38,89
Łukasz Chyła
Marcin Nowak
Marcin Urbaś (Finale)
im Halbfinale/Vorlauf außerdem:
Marcin Krzywański
Marcin Jędrusiński 38,96
Dwight Thomas
Michael Frater
Asafa Powell (Finale/Halbfinale)
im Vorlauf außerdem:
Julien Dunkley
Darren Campbell (Finale/Halbfinale)
Marlon Devonish
Dwain Chambers
im Vorlauf außerdem:
Mark Lewis-Francis
Finale: 31. August, 17:50 Uhr
Doping:
Die zunächst zweitplatzierte britische Staffel wurde wegen eines positiven Tests auf Tetrahydrogestrinon (THG) ihres Schlussläufers Dwain Chambers nachträglich disqualifiziert. Chambers wurde außerdem für zwei Jahre gesperrt. Im Jahr 2010 legte er ein Geständnis dazu ab.[1]
×ばつ_400_m_Staffel">4 ×ばつ 400 m Staffel
[×ばつ 400 m Staffel">Bearbeiten | ×ばつ 400 m Staffel">Quelltext bearbeiten ]Naman Keïta
Stéphane Diagana
Marc Raquil
im Vorlauf außerdem:
Ahmed Douhou 2:58,96 NR
Danny McFarlane (Finale)
Davian Clarke
Michael Blackwood (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Michael Campbell
Lanceford Spence 2:59,60
Dennis Darling (Finale)
Nathaniel McKinney
Chris Brown
im Vorlauf außerdem:
Carl Oliver 3:00,53
Sean Baldock
Christopher Rawlinson (Finale)
Daniel Caines
im Vorlauf außerdem:
Timothy Benjamin 3:01,00
Anastasios Gousis
Panayiotis Sarris
Periklis Iakovakis 3:02,56
Takahiko Yamamura
Kenji Tabata (Finale)
Mitsuhiro Sato
im Vorlauf außerdem:
Jun Osakada 3:03,15
Tyree Washington (Finale)
Derrick Brew
Jerome Young (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Mitch Potter
Adam Steele
Finale: 31. August, 19:35 Uhr
Doping:
Das Finale hatte ursprünglich die US-Staffel gewonnen. Die Goldmedaille wurde ihr aberkannt, nachdem Jerome Young und Calvin Harrison wegen Dopingvergehens disqualifiziert und gesperrt worden waren.[3] [4]
20 km Gehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Sieg mit Weltrekord für Jefferson Pérez
Datum: 23. August, 08:30 Uhr
50 km Gehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Datum: 27. August, 07:50 Uhr
Hochsprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 25. August, 19:00 Uhr
Stabhochsprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 28. August, 18:30 Uhr
Weitsprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 29. August, 20:00 Uhr
Dreisprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 25. August, 19:55 Uhr
Kugelstoßen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 23. August, 19:25 Uhr
Doping:
Der US-Amerikaner Kevin Toth, der ursprünglich den vierten Platz belegt hatte, wurde wegen Dopingvergehens mittels Tetrahydrogestrinon und Modafinil disqualifiziert.[7]
Diskuswurf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 26. August, 19:50 Uhr
Hammerwurf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 25. August, 18:00 Uhr
Speerwurf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 31. August, 16:50 Uhr
Zehnkampf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Der immer wieder von Verletzungen geplagte Tom Pappas wurde Weltmeister
Datum: 26. und 27. August
Resultate Frauen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]100 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 24. August, 19:45 Uhr
Wind: +0,9 m/s
Dieser Wettbewerb war von zwei Dopingfällen überschattet:
- Die zunächst siegreiche US-Amerikanerin Kelli White war mit Modafinil gedopt und wurde disqualifiziert. Ihre hier zunächst gewonnene Goldmedaille musste sie ebenso wie das Gold über 200 Meter zurückgeben.[8]
- Die zunächst drittplatzierte Ukrainerin Schanna Block, frühere Schanna Pintussewytsch, wurde nachträglich wegen Dopingvergehens disqualifiziert. Davon betroffen war auch ihr fünfter Rang über 200 Meter.[9]
200 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 28. August, 21:45 Uhr
Wind: −0,3 m/s
Dieser Wettbewerb war mit denselben Dopingfällen belastet wie der 100-Meter-Lauf:
- Die zunächst siegreiche US-Amerikanerin Kelli White war hier mit Modafinil gedopt und wurde disqualifiziert. Ihre hier zunächst gewonnene Goldmedaille musste sie ebenso wie das Gold über 100 Meter zurückgeben.[8]
- Die ursprünglich fünftplatzierte Ukrainerin Schanna Block wurde nachträglich wegen Dopingvergehens disqualifiziert.[9]
400 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Ana Guevara – vor zwei Jahren WM-Dritte und nun Weltmeisterin
Finale: 27. August, 21:50 Uhr
800 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 26. August, 20:50 Uhr
1500 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 31. August, 18:20 Uhr
Doping:
Die im Halbfinale ausgeschiedene US-Amerikanerin Regina Jacobs wurde wegen eines positiven Tests auf das verbotene Mittel Tetrahydrogestrinon (THG) disqualifiziert.[10]
5000 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Tirunesh Dibaba – Titelträgerin über 5000 Meter
Finale: 30. August, 18:35 Uhr
10.000 m
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Datum: 23. August, 20:15 Uhr
Marathon
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Datum: 31. August, 14:20 Uhr
Marathon-Cup
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Platz | Land | Athletinnen | Zeit (h) |
---|---|---|---|
1 | Japan Japan | Mizuki Noguchi Masako Chiba Naoko Sakamoto |
7:14:48 |
2 | Athiopien 1996 Äthiopien | Elfenesh Alemu Shitaye Gemechu Asha Gigi |
7:24:56 |
3 | Russland Russland | Swetlana Sacharowa Viktoriya Klimina Larissa Sjusko |
7:31:04 |
4 | Korea Nord Nordkorea | Ham Bong-Sil Ri Kum-Sil Kim Jong-Sun |
7:31:51 |
5 | Spanien Spanien | Beatriz Ros María Abel María Teresa Pulido |
7:34:17 |
6 | China Volksrepublik Volksrepublik China | Zhang Shujing Li Helan Jin Li |
7:36:20 |
7 | Rumänien Rumänien | Nuța Olaru Luminița Talpoș Aurica Buia |
7:38:17 |
8 | Frankreich Frankreich | Rakiya Maraoui Fatima Yvelain Zahia Dahmani |
7:48:17 |
Datum: 31. August, 14:20 Uhr
Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läuferinnen je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.
100 m Hürden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 27. August, 19:25 Uhr
Wind: −0,2 m/s
Aufgrund einer Gleichplatziertheit von zwei Läuferinnen im Halbfinale waren im Endlauf neun Hürdensprinterinnen am Start.
400 m Hürden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 28. August, 22:00 Uhr
×ばつ_100_m_Staffel_2">4 ×ばつ 100 m Staffel
[×ばつ 100 m Staffel">Bearbeiten | ×ばつ 100 m Staffel">Quelltext bearbeiten ]Chryste Gaines
Inger Miller
Torri Edwards (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Lauryn Williams 41,83
Anschela Krawtschenko
Olena Pastuschenko-Sinjawina
Oksana Kajdasch 43,07
Aksana Drahun
Alena Neumjarschyzkaja
Natallja Safronnikawa 43,47
Elva Goulbourne
Beverly McDonald
Brigitte Foster
im Vorlauf außerdem:
Lacena Golding-Clarke
Finale: 30. August, 19:45 Uhr
×ばつ_400_m_Staffel_2">4 ×ばつ 400 m Staffel
[×ばつ 400 m Staffel">Bearbeiten | ×ばつ 400 m Staffel">Quelltext bearbeiten ]Demetria Washington (Finale)
Jearl Miles Clark
Sanya Richards
im Vorlauf außerdem:
DeeDee Trotter 3:22,63 WL
Julija Petschonkina (Finale)
Anastassija Kapatschinskaja (Finale)
Natalja Nasarowa
im Vorlauf außerdem:
Swetlana Pospelowa
Swetlana Gontscharenko 3:22,91
Allison Beckford
Ronetta Smith
Lorraine Fenton (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Michelle Burgher 3:22,92
Małgorzata Pskit (Finale)
Anna Jesień
Grażyna Prokopek
im Vorlauf außerdem:
Anna Pacholak 3:26,64
Jennifer Meadows
Catherine Murphy
Tasha Danvers (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Helen Karagounis 3:26,67
Carole Kaboud Mebam
Delphine Atangana
Hortense Béwouda 3:27,08 NR
Mame Tacko Diouf
Aminata Diouf
Amy Mbacké Thiam IAAF Rule 170.20
Aufstellungs-/Wechselfehler[14]
Finale: 31. August, 19:10 Uhr
20 km Gehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Datum: 24. August, 09:30 Uhr
Hochsprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 31. August, 16:45 Uhr
Stabhochsprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 25. August, 18:30 Uhr
Weitsprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 30. August, 18:05 Uhr
Dreisprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 26. August, 19:30 Uhr
Kugelstoßen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 27. August, 18:55 Uhr
Diskuswurf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Im Alter von 37 Jahren wurde Iryna Jattschanka die bislang älteste Siegerin bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Finale: 25. August, 20:35 Uhr
Hammerwurf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 28. August, 20:45 Uhr
Doping:
Der zunächst zwölftplatzierten US-Amerikanerin Melissa Price wurde ein Verstoß gegen die Dopingregeln mittels Tetrahydrogestrinon (THG) nachgewiesen. Ihr Resultat wurde annulliert und sie erhielt eine zweijährige Sperre.[11]
Speerwurf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Finale: 30. August, 16:40 Uhr
Siebenkampf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Weltmeisterin Carolina Klüft sollte den Siebenkampf in den nächsten Jahren dominieren
Datum: 23. und 24. August
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- 9th IAAF World Championships in Athletics auf iaaf.org, abgerufen am 28. August 2020
- Paris 2003 Athletics World Championship auf todor66.com (englisch), abgerufen am 28. August 2020
- Ergebnisse im Statistics Handbook der IAAF zur WM 2019 in Doha (PDF; 10,3 MB), englisch, abgerufen am 28. August 2020
- Ergebnisse aller Leichtathletik-WM Edmonton 2003 auf sportschau.de, abgerufen am 28. August 2020
- Leichtathletik. Weltmeister - Medaillengewinner auf rekorde-im-sport.de, abgerufen am 28. August 2020
- Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2003 in Paris, Frankreich ifosta.de, abgerufen am 28. August 2020
- Leichtathletik-WM Paris 2003. In: Süddeutsche Zeitung 2. Juli 2009, sueddeutsche.de, abgerufen am 28. August 2020
- Größter Doping-Skandal in den USA / Zu den Vorgeladenen gehört die Doppel-Weltmeisterin und Dopingsünderin von Paris, Kelli White. Über 40 Athleten müssen vor Gericht aussagen. von Jürgen Holz, Neues Deutschland 20. Oktober 2003, abgerufen am 28. August 2020
- Steroide bleiben der Renner. In: Merkur 5. Mai 2009, merkur.de, abgerufen am 28. August 2020
- Kugelstoßer Toth positiv getestet. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 16. Februar 2004, faz.net, abgerufen am 28. August 2020
- Falsches Signal, Die Welt/n24, 22. April 2004, abgerufen am 28. August 2020
- Neue Namen im THG-Sumpf. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, faz.net, 28. Oktober 2003. abgerufen am 28. August 2020
- Bildergalerie: Die Leichtathletik-WM 2003, In: Handelsblatt 10. Oktober 2003, handelsblatt.com, abgerufen am 28. August 2020
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ a b c Eine gerechte, traurige Geschichte. In: Süddeutsche Zeitung. 9. Mai 2010, sueddeutsche.de, abgerufen am 5. September 2020
- ↑ a b Olympiasieger Tim Montgomery gesteht Doping, Die Welt/n24, 24. November 2008, abgerufen am 31. August 2020
- ↑ a b c WM-Medaillengewinne von Jerome Young annulliert, stimme.de, 26. Februar 2009, abgerufen am 7. September 2020
- ↑ a b c USA verlieren WM-Staffel-Gold. In: Handelsblatt. 28. November 2004, handelsblatt.com, abgerufen am 7. September 2020
- ↑ a b Zwei weitere Dopingfälle. In: Der Spiegel. 13. September 2003, spiegel.de, abgerufen am 2. September 2020
- ↑ a b Erneut Doping in der Leichtathletik. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. September 2003, nzz.ch, abgerufen am 4. September 2020
- ↑ a b Kevin Toth hatte THG und Modafinil im Blut. Doping: US-Kugelstoßer positiv getestet, RP Online, 16. Februar 2004, abgerufen am 10. September 2020
- ↑ a b c Kelli White: "Ich war ein Versuchskaninchen". In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 20. Mai 2005, faz.net. abgerufen am 13. September 2020
- ↑ a b c Pintusewitsch-Block zwei Jahre gesperrt, Focus Online, 10. September 2015, abgerufen am 13. September 2020
- ↑ a b Regina Jacobs läuft als Dritte ins Fahndungsnetz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. Oktober 2003, faz.net, abgerufen am 14. September 2020
- ↑ a b Sperre trotz Karriereendes, n-tv.de, 5. Mai 2004, abgerufen am 20. September 2020
- ↑ Cocktail aus der Badewanne. In: Der Spiegel 44/2003. 27. Oktober 2003, spiegel.de, abgerufen am 28. August 2020
- ↑ Größter Dopingskandal der Geschichte. In: Berliner Morgenpost 18. Oktober 2003, morgenpost.de, abgerufen am 28. August 2020
- ↑ Wettkampfregeln der IAAF, Seite 122f (PDF; 7,0 MB), abgerufen am 27. August 2020