Deutsche Tischtennis-Meisterschaft 1956
Die 24. nationale Deutsche Tischtennis-Meisterschaft fand am 21. und 22. Januar 1956 in Dortmund in der Westfalenhalle statt.
Conny Freundorfer wurde zum vierten Mal in Folge Deutscher Meister im Herreneinzel. Auch Hannelore Schlaf verteidigte im Einzel ihren Titel aus dem Vorjahr. Zudem siegte sie noch im Doppel mit Ursel Fiedler und im Mixed mit Conny Freundorfer. Das Herrendoppel gewannen Conny Freundorfer/Hans Rockmeier vor den Vorjahresmeistern Leopold Holusek/Josef Seiz. Auch bei den Damen mussten sich die amtierenden Titelträger Hilde Gröber (Kazmierczak)/Hilde Kraska mit dem Einzug ins Halbfinale begnügen.
Die Fachleute sprachen von zahlreichen Überraschungen, insbesondere das Vordringen des 17-jährigen Nachwuchsspielers Dietmar Schmidt bis ins Einzel-Halbfinale. Im Dameneinzel dominierten in den letzten Runden die Abwehrspielerinnen. Die letzten Acht des Herrendoppels erreichten vier Paare aus Bayern und vier Paare aus dem Westdeutschen Tischtennisverband WTTV.
Alle Spiele wurden im Modus Best-of-Five (drei Gewinnsätze) ausgetragen.
Ergebnisse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Herreneinzel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Den Hauptrunden waren vier Vorrundenpaarungen vorangestellt:
- Heinz Harst (Württemberg) – Hermann Keim (Hessen) 2:3
- Hans-Werner Schippers (West) – Japs (Schleswig-Holstein) 3:0
- Karl Scheen (Pfalz) – Hubert Nock (Hessen) 0:3
- Günther Regul (Württemberg) – Ludwig Löffler (Bayern) 3:1
Dameneinzel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Herren-Doppel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Den Hauptrunden waren zwei Vorrundenpaarungen vorangestellt:
- Erich Mech/Gundo Vollrath – Richard Wunderle/Richard Peycke 3:0
- Anton Breumair/Helmut Ernst – Heinz Raack/Lothar Franke 3:1
Damen-Doppel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Mixed
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Den Hauptrunden war eine Vorrunde vorangestellt.
Sieger | Verlierer | Ergebnis |
---|---|---|
Kurt Seifert/Erna Brell | Günther Regul/Glaser | 3:0 |
Herbert Gomolla/Oda Mielenhausen | Franz Klünder/Annemarie Schalt | 3:0 |
Heinz Raack/Ursel Fiedler | Willi Mallon/Ursula Hilbig | 3:0 |
Kurt Roesmer/Klemm | Dieter Smolle/Schmitz | 3:0 |
Heinz Nink/Helene Klonisch | Klaus Wacker/Irmgard Juniel | 3:2 |
Werz[1] /Schmidt | Anton Breumair/Maria Weghorn | 3:0 |
Lothar Franke/Meier | Hans-Adolf Fischer/Annegret Thöle | 3:2 |
Kurt Oelgeschläger/Wiltrud Steinbach | Werner Weiß/Helga Naumann | 3:2 |
Josef Seiz/Hertha Maier | Richard Wunderle/Margot Gloede | 3:0 |
Ernst Gomolla/Martha Behrens | Otto Wendel/Lilli Noe | 3:1 |
Herbert Marx/Sölla | Baldur Conrad/Gisela Lehmann | 3:1 |
Wolfgang Peters/Anita Haacke | Karl Scheen/Else Sell | 3:1 |
Kurt Braun/Gerda Schlerth | Heinz Siegele/Schmidt | 3:0 |
Heß/Lotti Franz | Willi Trautmann/Eva Graf | 3:2 |
Heinz Harst/Gerlinde Limbrunner | Dieter Hack/Emmi Zercher | 3:1 |
Heiner Koula/Schneider | Richard Peycke/Hess | 3:2 |
Eugen Tyroller/Hess | Juniel/Ute Bohlken | 3:0 |
Herbert Wodinski/Bärbel Bürger | Erich Mech/Erika Pfarr | 3:0 |
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Ausführliche Berichte und alle Ergebnisse in Zeitschrift DTS, 1956/3, Ausgabe West, Seiten 1–4 + Seite 13