Wikipedia:Auskunft

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21. Januar

Frauenfirma

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 19 Kommentare10 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Welches ist das umsatzstärkste Unternehmen in Deutschland, für das nur Frauen arbeiten? Googeln erbrachte mir nur Ergebnisse mit Geschäftsführerinnen. --213.188.237.101 19:38, 21. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Wer würde so etwas veröffentlichen? Wie würde eine Firma so etwas über sich selbst herausfinden? Die Frage ist unsinnig. --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 19:41, 21. Jan. 2021 (CET) Beantworten
All diejenigen, die von der Publizitätspflicht betroffen sind. Ich hatte z.B. an so etwas wie die Emma Frauenverlags GmbH gedacht. Ist deren Bilanz nicht bekannt? --213.188.237.101 23:39, 21. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Warum sollte es bei dem Verlag keine Männer geben? Da arbeiten nicht nur Autorinnen bzw. die meisten Texte kommen vermutlich sogar von freien Mitarbeiterinnen, die gar nicht beim Verlag angestellt sind. Was nebenbei die Frage aufwirft, wer arbeitet denn „für ein Unternehmen"? Zählen nur Festangestellte? Was wäre mit dem Techniker auf 450-Euro-Basis? Und wer gilt heute überhaupt als Frau? Zählen auch Transgender-Personen?--Vertigo Man-iac (Diskussion) 00:26, 23. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Die Frage ist wohl nicht beantwortbar, denn die einzigen derartigen Unternehmen, die mir in den Sinn kommen, wären Hebammenpraxen oder Gemeinschaftspraxen von Ärztinnen (meine Hausärztin gehört sogar zu einer solchen) - und die veröffentlichen keine Umsatzzahlen.--Chianti (Diskussion) 20:05, 21. Jan. 2021 (CET) Beantworten

(Nach BK) Das Diskriminierungsverbot gilt für alle Geschlechter. Wenn ein Unternehmen bewusst nur Frauen einstellt, kann das ein Verstoß sein - sofern es keinen triftigen Grund dafür gibt. Unternehmen, in denen „zufällig" nur Frauen arbeiten, wird es sicherlich auch geben. Aber die werden kaum mehr als 20 oder 30 Mitarbeiterinnen haben - und dementsprechend wohl auch eher wenig Umsatz.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 20:06, 21. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ein triftiger Grund wäre bei einem Bordell gegeben. Gerade die größeren dürften aber auch Männer als Sicherheitsdienst haben, und bei den kleineren ist es dann wieder schwierig, an Umsatzzahlen zu kommen. --Katimpe (Diskussion) 21:43, 21. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich glaube kaum, dass es Bordelle oder Escort-Services mit einer nennenswerten Anzahl an sozialversicherungspflichtig beschäftigten Sexarbeiterinnen gibt.--Chianti (Diskussion) 22:27, 21. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich glaube kaum, dass er derartige Etablissements gibt, die gänzlich ohne sozialversicherungspflichtige Angestellte auskommen. --213.188.237.101 23:41, 21. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich glaube kaum, dass er derartige Etablissements gibt, die nicht einem Mann gehören. --Aalfons (Diskussion) 10:15, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Werte Kollegen, das ist hier die Stelle für Wissensfragen, nicht für Glaubensfragen. Wie wäre es mal mit Quellen? --Katimpe (Diskussion) 16:32, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Fakten: Die Publizitätspflicht gilt für kleine und mittelgroße Unternehmen nicht. Diese müssen also den Umsatz nicht veröffentlichen. Großunternehmen ohne eine einzige Mitarbeiterin gibt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht, zumindest liefert die Googlesuchen Unternehmen ohne Männer bzw. Unternehmen ohne einen einzigen Mann keine zielführenden Ergebnisse. Da also weder Daten verfügbar sind, welche Unternehmen ausschließlich Mitarbeiterinnen beschäftigen, noch Umsatzzahlen für diese Unternehmen bekannt sind, ist die Frage auf Basis der öffentlich zugänglichen Informationen nicht beantwortbar.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 18:31, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Gibt es außer Google keine weiteren Wissensquellen? --213.188.237.101 18:34, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Du fragst nach DEM umsatzstärksten Unternehmen, nicht nach einigen umsatzstarken. Die Antwort bedingt also, dass alle Unternehmen hinsichtlich Frauenanteil (nur solche mit 100%) und Umsatz ausgewertet werden müssen. Die Umsatzzahlen kann man händisch in den Registergerichten zusammensuchen, schwierig wird es sei der Frauenquote, weil die nicht erfasst wird. Er wird sogar Gesellschaften geben, die lediglich eine Geschäftsführerin aber sonst keine Mitarbeiter haben, z.B. eine Zweckgesellschaft im Immobilienbereich. Da können auch Umsätze im Millionenbereich zusammenkommen. Ich habe keine Zweifel, dass es in jedem Land ein Unternehmen gibt, das nur Frauen beschäftigt und mehr Umsatz hat als alle rein weiblichen Unternehmen. Die Aufgabe ist also, dieses eine Unternehmen zu finden.
Das Problem ist halt, dass die benötigten Daten nicht elektronisch vorliegen und deshalb nicht automatisch ausgewertet werden können. Für eine händische Auswertung sind es aber schlicht zu viele Unternehmen. Selbst wenn jemand alle Handelsregister abklappert und die Umsatzzahlen aus den Akten zusammenträgt, fehlen immer noch die Angaben zur Frauenquote. Es gibt hierfür keine Datenbank. Gäbe es solch eine Datenbank, dann würden die Suchmaschine sie auch finden. Man müsste also alle Unternehmen anschreiben und hoffen, dass die Antworten vollständig und ordnungsgemäß sind.
Theoretisch könntest Du natürlich mit einem Namen an die Presse gehen. Die WeiberWirtschaft GmbH aus Kreuzberg hat 20 Mitarbeiterinnen und setzt jährlich 750 TEUR um. Wer bietet mehr? Allerdings werden sich da kaum alle Kandidaten melden, so dass Du nicht weißt, ob es nicht irgendwo noch Unternehmen mit mehr Umsatz gibt.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 00:10, 23. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Elke Winkelmann --213.188.237.101 18:32, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Okay, faktengestürztes Nährungsraten: Gesucht ist Branche mit sehr hohem Frauenanteil die typischerweise Selbständig aber mit mehreren Angestellten ausgeübt werden, die sämtlich ebenfalls typische Frauenberufe sind. Nimmt man den öffentlichen Dienst raus und die Ärzte, wo die meisten Frauen nicht selbständig sondern angestellt sind, außerdem Floristen/Schneider etc. die typischerweise mit sehr wenig Angestellten auskommen bleiben zwei Berufe übrig: Friseur und Apotheker. Da Apotheken de facto keine Filialen betreiben sind die trotz riesigem Frauenanteil auch raus und ich würde sagen best guess ist eine regionale Friseurkette die sich ausschließlich an weibliche Kunden richtet und im untersuchten Zeitraum zufällig keinen männlichen Friseur angestellt hat. Trotzdem gibt es garantiert drölf die genau gleich groß sind so dass man nicht sagen kann welche es genau ist. --Studmult (Diskussion) 23:00, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
in der Schweiz führt laut Medien René Mägli ein Unternehmen mit ausschließlich rund 100 Frauen als Mitarbeiterinnen (außer ihm selbst natürlich). --Cholo Aleman (Diskussion) 14:27, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die WeiberWirtschaft (siehe auch Kommentar oben) selbst hat vermutlich nur wenige Beschäftigte, allerdings könnte ich mir gut vorstellen, dass die Damen dort (auf Grund des Netzwerk-Charakters) bei der Beantwortung der Frage weiterhelfen können. Viele Grüße! --77.87.228.67 12:01, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Bei manomama von Sina Trinkwalder arbeiten immerhin hauptsächlich Frauen; über 150 Festanstellungen bei familiengerechten Arbeitszeiten. Allerdings ist der Ansatz des Unernehmens "ökosozial" oder, wie Frau Trinkwalder sagt: "Die einzige Aufgabe eines Unternehmen von heute ist die Maximierung der Menschlichkeit, nicht die Steigerung monetärer Erträge." Also nicht "feministisch". --Bremond (Diskussion) 14:02, 26. Jan. 2021 (CET) PS: Über das Unternehmen könnte jemand, der so etwas kann, vielleicht mal einen Artikel schreiben??Beantworten

22. Januar

Haben die Künstler was vom einzelnen mp3-Download?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 7 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wenn ich mir bei Amazon eine CD bestelle, dann ist das eine physische Ware, die irnkwann ausverkauft ist und nachgeordert werden muss. Hier verdienen die Anbieter vermutlich an jedem verkauften Exemplar, im besten Fall auch die Künstler (je nach deren Vertrag). Aber wie ist das mit dem MP3-Download bei amazon? Bekommen diejenigen, die die Musik gemacht haben, hiervon auch prozentuale Anteile pro Download, oder kauft sich Amazon einmalig die Rechte zum Download-Anbieten für eine Pauschale und steckt sich jeden Download, sobald die wieder drin ist, vollständig in die eigene Tasche? --Kreuz schnabel 14:18, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Natürlich werden Künstler auch an Download und Streaming beteiligt. --Magnus (Diskussion) 14:20, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dass sie das werden, ist mir klar. Meine Frage ist, wie (Überschrift präzisiert). Anders gefragt: Merken die Künstler einen Unterschied dazwischen, ob ich mir das runterlade oder nicht? Wenn – hypothetisch – ein hervorragendes Ensemble für Alte Musik eine perfekte Pergolesi-Einspielung abliefert und Amazon ihnen die MP3-Rechte pauschal mit dem Argument „Wer solche Musik hört, kauft sich eh die CD" für n Appel und n Ei abkauft, dann werd ich den Teufel tun, das runterzuladen, und mir lieber die CD bestellen :) --Kreuz schnabel 14:31, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Hier steht was. https://www.delamar.de/musikbusiness/was-streaming-einbringt-45499/ Es scheint so zu sein, dass nicht pauschal gezahlt wird, sondern nach Abrufen. Lg --Dr. Peter Schneider (Diskussion) 14:27, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Danke, das klingt mutmachend :) --Kreuz schnabel 14:31, 22. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Da schon im normalen Grosseinzelhandel gerüchteweise nur auf Kommission verkauft wird, wäre es seltsam wenn Amazon hier auf Risiko arbeitet. Aber bei den musikalischen Superstars ist es wohl wieder anders, wie man so hört. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 20:36, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Bitte Intro beachten: Hier nur Antworten auf Wissensfragen. Für launige Kommentare haben wir das Café. --94.219.5.247 20:19, 26. Jan. 2021 (CET) (nicht signierter Beitrag von 94.219.11.174 (Diskussion) 21:49, 28. Jan. 2021 (CET))Beantworten

23. Januar

Kontrastempfindlichkeit des menschl. Auges

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 8 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Tagsüber kann man ja keine Sterne sehen, weil die Kontrastempfindlichkeit des helladaptierten Auges zu gering ist. Gibt es dazu Tabellen, aus denen man die Kontrastempfindlichkeit des menschl. Auges ablesen kann? Vielleicht auch noch zusammen mit Lux-Werten? --203.170.189.226 (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von 203.170.189.226 (Diskussion) 06:44, 23. Jan. 2021 (CET))Beantworten

contrast sensitivity human eye tables lux bringt Licht ins Dunkel. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 10:01, 23. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dass man tagsüber keine Sterne sehen kann liegt wohl eher daran, dass das Streulicht der Atmosphäre zu hell ist. --Digamma (Diskussion) 12:08, 23. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Das Licht der Sterne kommt am Tag genauso zu uns wie in der Nacht. --203.170.189.226 15:44, 23. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Man kann auch tagsüber zumindest helle Sterne durchaus sehen. Zweckmäßig ist es, den hellen Himmel weitgehend auszublenden. Dafür kann man z. B. ein relativ enges bzw. langes, innen geschwärztes Rohr verwenden, das auf die Sternposition ausgerichtet wird. Da dann insgesamt relativ wenig Licht ins Auge gelangt, kann es dunkeladaptiert sein und den Stern gut sehen. Und was genau heißt schon "tagsüber" - z. B. die Venus sieht an auch trotz Sonne am Himmel relativ gut, wenn man weiß, wo man hingucken muß. (Ja, Venus ist physikalisch kein Stern.) Durch Teleskope mit zweckmäßigem Streulichtschutz sieht man viele Sterne auch am Taghimmel ohnehin recht gut, selbst Feldstecher sind schon hinreichend nützlich. --95.116.231.19 05:27, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

[wortaufdiegoldwaageleg]Die Sonne ist auch ein Stern -- und diesen kann ich tagsüber sehr deutlich sehen und nachts überhaupt nicht.[/wortaufdiegoldwaageleg] 194.62.169.86 01:54, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Anmerkung: hier geht es ums SEHEN mit dem Auge. Natürlich kann man das Licht der Sterne tagsüber mit elektronischen Instrumenten erfassen. Es ist ja da. Nur das Auge kann es nicht sehen, weil der Kontrast zu gering ist. Nichs sehen können heisst nicht dass es weg ist! --85.212.225.144 08:15, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Das ist einfach nur falsch. Der Kontrast zwischen Stern- und Himmelsstreulicht ist quasi "unendlich hoch" und damit stets ausreichend, weil die Flächenhelligkeit der Steinoberfläche sich aus deren hoher Temperatur ergibt. Der Punkt ist das optische Auflösungsvermögen: der scheinbare Durchmesser von Sternen außer der Sonne ist zu klein, um sie auflösen zu können - optische Sternabbildungen sind stets punktförmig bzw. die Beugungsfiguren, die das Instrument von einer Punktlichtquelle erzeugt. Das Himmelsstreulicht ist hingegen eine Flächenlichtquelle, deren Helligkeit mit zunehmender Vergrößerung abnimmt und deswegen prinzipiell unter die der Sternabbildung gebracht werden kann. Grundsätzlich sind Sterne durch Teleskope also auch am Taghimmel mit dem Auge sichtbar, das Kontrastproblem existiert nicht. Natürlich hat das alles auch Grenzen. --77.8.32.173 11:30, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Konquistador Jerrando (biographische Info gesucht)

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 8 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Kann mir hier bitte jemand etwas zum Konquistador Jerrando sagen? --94.134.102.195 21:42, 23. Jan. 2021 (CET) PS: Danke im voraus.Beantworten

Man findet nur in einem Buch und dessen Übersetzungen diesen Namen. Könnte eine Verballhornung von Hernán/Hernándo sein. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 22:48, 23. Jan. 2021 (CET) Beantworten
In der deutschsprachigen Wikipedia gibt es eine moderne Person Angela Téllez-Girón, marquesa de Jerrando, Frechila und Villarramiel (Herzog von Arcos), wobei die spanischsprachige Wikipedia diesen Titel nur ohne Jerrando kennt (es:Ángela Téllez-Girón). Es könnte also einen marqués de Jerrando gegeben haben. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:08, 23. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Entfernt ähnlich: Der 2. und 3. Marqués de Frechilla y Villarramiel waren zugleich Marqués von es:Jarandilla de la Vera. Der Ort hat Bezüge zur Conquista und zu Kaiser Karl V. und zu dessen Sterbeort Cuacos de Yuste, eben dem Nachbarort. Aus Cuacos de Yuste wiederum stammte der Franziskaner Blas Rodríguez, der 1597 in Florida den Märtyrertod erlitt. --Pp.paul.4 (Diskussion) 00:41, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Neben Juan Ponce de León gab es auch noch den Conquistador Hernán Ponce de León.
Mit Islas del Caribe "Jarrando" - denn es geht um deren Wirken auf den Karibischen Inseln - oder mit Indias Occidentales "Jarrando" findet man nichts (nada).
Aber es gab berühmte Hernán-Conquistadores, die diese Inseln aufmischten: Hernán Cortés und Hernán Pérez de Quesada.
Warum findet man NICHT EINEN berühmten Conquistador "Jarrando", der im selben Atemzug mit den berühmten Ponce de León und Sir Francis Drake genannt wird? Ich bleibe bei der einmaligen Fehlschreibung in diesem Buch. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 10:39, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Natürlich ist es eine Falschinformation, die sich zuerst in dem Beitrag von Patrick Leigh Fermor: The Caribs of Dominica. In: Geographical Magazine, Band 23, 1950, auf S. 260 (Schnipsel) finden lässt, zugleich auch in der Monographie des genannten Autors The Traveller's Tree von 1950 (S. 121 einer neueren Ausgabe, Schnipsel) und danach in vielen Übersetzungen des Buches oder von Auszügen daraus. Gemeint sein dürfte Hernando de Soto, der in der englischsprachigen Welt ähnlich bekannt ist wie Ponce de León und Francis Drake. --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:37, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Aber war der in der Karibik unterwegs? Es geht ja um die Völker der Karibik. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 17:37, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
There's a hole in the bucket --2001:16B8:6811:6D00:78F3:50A9:CF69:167F 04:47, 26. Jan. 2021 (CET) PS: Scheint jedenfalls so ... ;)Beantworten

24. Januar

Frage zu kambodschanischem Namen

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 5 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Es geht um den Namen, der in der englischen Transkription Kong Chhai lautet. Stimmt meine Vermutung, dass Chhai am ehesten unserem Vornamen entspricht? Und darf man die (minderjährige) Person mit diesem Namen anreden? Beste Grüße --Andif1 (Diskussion) 09:52, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Es gibt en:Cambodian name, demnach sollte erst der "Familienname", dann der "Vorname" stehen. In "westlichen" Kontexten kann die Reihenfolge aber auch mal umgedreht werden. Die Tabelle der "Familiennamen" enthält dann auch gleich mal ein Chhay. Im konkreten Fall hilft das offensichtlich nicht wirklich weiter, aber ich wollte wenigstens das bisschen, was ich gefunden habe, loswerden. --Wrongfilter ... 11:42, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Liste mit den Vornamen hatte ich entdeckt. Chhay ist demnach allerdings ein männlicher Name. Chhai muss weiblich sein. Vielleicht eine Kurzform von Chhaiya, ich kann leider gar kein Khmer. --Andif1 (Diskussion) 12:57, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Vielleicht mal bei den Kollegen auf en:Wikipedia:Reference_desk/Language nachfragen? Da findet sich meist für ein relativ breites Spektrum an Sprachen jemand, der sich ein bisschen besser auskennt. -- 79.91.113.116 17:45, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Werde ich probieren, danke!--Andif1 (Diskussion) 06:58, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Deutsches Erbrecht: Pflichtteil und Erbunwürdigkeit

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 26 Kommentare10 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Nur, ob ich es richtig verstanden habe: Ein Erblasser hinterläßt vier gleichrangige Erben, einen davon hat er testamentarisch enterbt. Dann erhält der Enterbte nicht ein Viertel, sondern nur eich Achtel der Erbmasse (bzw. den Geldwert des Achtels), die übrigen sieben Achtel werden auf die drei anderen Erben verteilt, so daß auf jeden von denen 7/24, also ca. 29,2 % der Erbmasse entfallen. Wenn sich nun einer der drei als erbunwürdig herausstellt, dann ändert das nichts am Pflichtteil von 12,5 %, aber die 7/24 gehen zu gleichen Teilen an die verbleibenden beiden, so daß jeder von ihnen sieben Sechzehntel bzw. 43,75 % erhält. Richtig? (Der Sinn der Enterbung könnte übrigens sein, daß der Enterbte Sozialleistungen benötigt und der Leistungsträger dann nur einen geringeren Vermögensanteil auf die Leistungen anrechnen kann, also nicht zu Lasten der übrigen Begünstigten die Behörde erbt.) --95.116.231.19 11:51, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

(削除) AFAIK erbt auch der Enterbte seinen Anteil des Erbunwürdigen. Also der Erbunwürdige bekommt nichts, der Enterbte den Pflichtteil 1/6 = 16,67%, die beiden regulären Erben jeweils 5/12 = 41,66%. (削除ここまで) Lg --Doc Schneyder Diskussion 15:07, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
(削除) So ist es. § 2344 (2) BGB: "Die Erbschaft fällt demjenigen an, welcher berufen sein würde, wenn der Erbunwürdige zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt hätte; der Anfall gilt als mit dem Eintritt des Erbfalls erfolgt."--Chianti (Diskussion) 16:09, 24. Jan. 2021 (CET) P.S.: "Das bedeutet, dass etwa die Kinder des für erbunwürdig erklärten Betroffenen in der Erbfolge nachrücken würden. Die Erbunwürdigkeit erstreckt sich laut Erbrecht also nicht automatisch auch auf dessen Abkömmlinge." [1] (削除ここまで)siehe unten --Chianti (Diskussion) 20:51, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Nein. Für den Pflichtteil ist grundsätzlich nur maßgeblich welcher Anteil jemandem nach der gesetzlichen Erbfolge zustehen würde. Bei vier gleichrangig gesetzlich Erbberechtigten wäre der gesetzliche Erbanteil dann ein Viertel, der Pflichtteilsanspruch somit ein Achtel. Dass ein weiterer der drei Erben (der Plichtteilsberechtigte selbst ist nie Erbe geworden wegen der Enterbung) dann ex tunc wegfällt macht auch keinen Unterschied, denn Enterbte und auch Erbunwürdige werden für den maßgeblichen gesetzlichen Anteil immer mitgerechnet (§ 2310 BGB). --Dasmöschteisch (Diskussion) 18:14, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Das sind ja interessante widersprüchliche Meinungen. Das muß doch zu klären sein. --Doc Schneyder Diskussion 18:30, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dasmöschteisch hat recht.--Chianti (Diskussion) 20:51, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dann lag ich wohl auch falsch. --Doc Schneyder Diskussion 21:09, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Vorschrift wirkt schon einigermaßen absurd. Beispiel: Der Erblasser E hat zwei Kinder und sonst keine Verwandten. Er schenkt dem Kind A zu Lebzeiten eine Existenzgrundlage (Betrieb, Wohnanwesen), das sich anschließend vom E entfernt und, weil gut versorgt, anschließend enterbt wird, weil er das übrige Vermögen bis auf den Pflichtteil dem anderen Kind B, mit dem er engen Kontakt hat und das ihn zunächst aufwendig pflegt, zukommen lassen möchte - diese Regelung ist zwischen den Dreien auch einvernehmlich. Mehr als zehn Jahre gehen ins Land, die Schenkung zu Lebzeiten ist für die Nachlaßhöhe nicht mehr relevant. Aber nun ermordet B den E und wird dadurch erbunwürdig. Nach meinem Gerechtigkeitsempfinden sollte nun A trotz des Erbausschlusses Alleinerbe werden - aufgrund der Vorschrift, wenn ich sie denn richtig interpretiere, erbt aber der Staat, A erhält nur einen finanziellen Ausgleich in Höhe eines Viertels des Wertes des Nachlasses. (Ob das im Fall des Staates als Default-Erben wirklich so stimmt, weiß ich jetzt nicht sicher - das Erbrecht ist, wie das Familienrecht überhaupt, ein ziemlicher Dschungel.) Solche Probleme lassen sich sicherlich durch eine zweckmäßige Gestaltung der letztwilligen Verfügung vermeiden, aber das setzt eine hinreichende Beratung und das Wissen um deren Existenz voraus - der Gesetzgeber läßt die Bürger insoweit im Regen stehen. (Nach meiner Vorstellung sollte es eigentlich so sein, daß, wenn man gar nichts macht, das Ergebnis der gesetzlichen Regelung als gerecht empfunden werden sollte.) --95.116.231.19 01:27, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich bin zwar auch kein Anwalt oder Steuerberater. Aber ich wüsste nicht, warum in dem von dir skizzierten Fall der Staat erben sollte. Es gilt ja immer noch der oben von Chianti zitierte § 2344 (2). Zunächst rücken also die Kinder von B nach, ggf. weitere Verwandte, z.B. Enkel. Wenn es solche gar nicht gibt, dann dürfte A im Normalfall 100 % erben. Denn die Vereinbarung über die Beschränkung des Erbes auf den Pflichtteil 25 % (eine "Enterbung" war es nicht) war nicht formbedürftig. Dazu brauchte man keinen Notar (wie z.B. beim Pflichtteilsverzicht), der Erblasser hätte nicht einmal vor seinem Tod den potenziellen Erben Bescheid sagen müssen. Insofern wüsste der Staat gar nichts von seinem Glück. Aber selbst bei einem beurkundeten Erbvertrag, der also einvernehmlich die genaue Aufteilung zwischen A und B (z.B.: "A kriegt 0 % und B 100 %") festgelegt hätte, wäre die Erbunwürdigkeit wie der vorzeitige Tod von B zu behandeln, d.h. auch da käme es aufgrund von § 2344 (2) zu der oben beschriebenen Folge, dass letztlich wegen der gesetzlichen Erbfolge A doch alles bekäme, wenn kein anderer Aspirant da wäre. Der Staat erbt also nichts. --37.49.28.47 10:35, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Danke, wieder was gelernt... (Finde es aber trotzdem ungerecht, daß bei mehreren, z. B. drei, Erben, sich der Pflichtanteil eines Enterbten nicht erhöht, wenn einer der nicht Enterbten wegen Erbunwürdigkeit wegfällt wie im Ausgangsfall. Aber das ist wohl auch Geschmacksache.) --77.0.113.79 11:25, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Trotzdem Nachfrage - Vereinfachen wir etwas und lassen mal den Erbunwürdigkeitskram weg: Es gibt nur einen gesetzlichen Erben, den A. E schreibt ein Testament: "Ich enterbe A. Dieses verkommene Miststück soll gar nichts bekommen." Kriegt A als gesetzlicher Erbe dann trotzdem alles, d. h. dieses Testament ist völlig für die Katz', wenn E darin keinen alternativen Begünstigen benannt hat? Mit einer gewissen Logik sollte A als Pflichtteil dann doch nur den Wert der Hälfte des Nachlasses erhalten, aber wer bekäme denn dann den Rest bzw. eigentlich alles, da der Enterbte "nur" einen finanziellen Anspruch hat? (Gut, daß ich kein Jurist bin...) --77.0.113.79 12:17, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
In diesem Fall würde ich sagen, dass tatsächlich der Staat alles außer dem A zustehenden Pflichtteil (50 %) bekommt. Siehe [2]: "Der Erblasser kann ausdrücklich eine Person enterben, ohne einen Erben einzusetzen. Der Enterbte gilt dann als im Erbfall nicht mehr vorhanden. Im Übrigen gilt, ohne weitere Erbenbenennung dann die gesetzliche Erbfolge." --37.49.28.47 14:21, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich muss meinen Vorbeitrag ("eine Enterbung war es nicht") im Zusammenhang mit dem Pflichtteil teilweise korrigieren. Soweit vom Erblasser testamentarisch etwas festgelegt wird, hängt es von der genauen Formulierung ab, ob dies als Enterbung anzusehen ist oder nicht. Wenn er z.B. bloß "A bekommt nur den Pflichtteil" schreibt, dann ist das gemäß § 2304 BGB als Enterbung anzusehen. In diesem Fall würde also, wenn keine weiteren Erben da wären, tatsächlich der Staat erben (müsste aber A den Pflichtteil abgeben). Wenn hingegen im Testament nur "A wird als Erbe eingesetzt und bekommt 25 %" steht, dann dürfte es so wie oben von mir beschrieben sein, dass also A bei Erbunwürdigkeit von B (und keinen weiteren Verwandten) alles kriegt. Bei x anderen denkbaren Formulierungen wird wohl ggf. ein Richter entscheiden müssen, wie sie aufgefasst werden sollen. --37.49.28.47 14:21, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
So einfach ist das nicht. Nach dem deutschen Erbrecht gibt es, solange die Menschheit nicht ausstirbt, immer einen Erben, siehe Gesetzliche Erbfolge. Fehlt es an erbberechtigten Nachkommen, dann erben die Eltern und Geschwister, fehlen diese, die Großeltern und ihre Nachkommen, dann die Urgroßeltern und ihre Nachkommen usw. usf. Es kann allerdings vorkommen, dass sich die Abstammung eines Erblassers eben nicht bis zu Karl dem Großen zurückverfolgen lässt. –Falk2 (Diskussion) 14:31, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Schrieb ich ja, "keine weiteren Verwandten". Seit Armin dem Cherusker bis zur letzten Generation nur Einzelkinder. Dass es nicht einfach ist, da sind wir uns einig. --37.49.28.47 15:21, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Also würde dann im Fall des Enterbten A und des erbunwürdigen B der Staat tatsächlich alles außer dem Pflichtteil des A in Höhe von 25 % bekommen. Was mein Unbehagen plastisch illustriert: der Unwürdige ist nicht etwa einfach "weg", und die neue Nachlaßteilung erfolgt dann anteilig unter n-1 Erben und Enterbten, sondern die Enterbten sind dabei angeschmiert und erhalten nur den kleineren Pflichtteil, obwohl der Gesetzgeber gerade zu deren Gunsten die Testierfreiheit eingeschränkt hat und ihnen entgegen dem erklärten Willen des Erblassers gerade den Pflichtteil zugesteht. Somit steht sich ein Enterbter ungünstiger, wenn ein Erbe erbunwürdig wird, gegenüber der Situation, daß der designierte Erbe vor Eintritt des Erbfalls verstirbt. Etwas pointiert: der Staat profitiert zu Lasten der Pflichtteilberechtigten von der Ermordung des Erblassers. Wie absurd das IMHO ist, sieht man an einem anderen konstruierten Fall: eine größere Gruppe Erben trachtet dem Erblasser einzeln oder gemeinschaftlich nach dem Leben und wird dadurch erbunwürdig - allein der Enterbte, der dem Erblasser überhaupt nichts Böses wollte, bleibt stattdessen auf seinem Mini-Pflichtteil sitzen. Sollte hingegen der Erblasser das Komplott bemerkt und die kriminelle Familienbande zunächst in Notwehr getötet haben, bevor er dann selbst das Zeitliche segnete, so ist dessen letzte Heldentat in Hinsicht auf die Pflichtteilhöhe eine sehr lukrative. Also, ich hätte keine Einwände gegen eine Gesetzesänderung. --77.0.113.79 17:42, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Grundsätzlich hätte der Erblasser ja die Möglichkeit, diese Konsequenz durch eine eindeutige Formulierung im Testament zu vermeiden. Wenn er den A hingegen absichtlich ausdrücklich enterbt, dann ist es vielleicht doch auch sein Wunsch, dass in so einem hypothetischen Fall tatsächlich der Staat und nicht A die 75 % bekommt. Andererseits stimme ich dir zu, dass die §§ 2304 und 2310 in den meisten uneindeutigen Fällen dieser Art (arg viele Morde gibt es hoffentlich nicht) eher dem tatsächlichen Willen des Erblassers zuwiderlaufende Folgen haben dürften. --37.49.28.47 18:28, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Es gibt auch noch andere und vermutlich häufigere Gründe für Erbunwürdigkeit und außerdem übergeht der Gesetzgeber den Willen des Erblassers ohnehin schon durch das Institut des Pflichtteils, und dabei ist er in diesen Spezialfällen eben inkonsequent. Außerdem sollen die gesetzlichen Regelungen gerade in den Fällen zu gerechten Ergebnissen führen, in denen eben gerade keine speziellen Bestimmungen getroffen wurden und auch nicht zu erwarten sind, weil z. B. ein Erblasser ganz unerwartet in jungen Jahren verstirbt. Oder wer käme beispielsweise auf die Idee, für ein kleines oder gar ungeborenenes Kind ein Testament zu errichten? Zudem ist die potentielle Lebensrealität so vielfältig, daß es schlankweg unmöglich erscheint, alle denkbaren Fälle testamentarisch zu berücksichtigen. Und wenn ich jetzt ein bißchen zynisch werden wollte, könnte ich auch behaupten, daß das auch gar nicht gewollt ist: Gesetze werden zwar von Parlamenten beschlossen, aber letztlich von Juristen ausgearbeitet, und die leben nun einmal nicht von Rechtsklarheit, sondern von deren genauem Gegenteil: sterben müssen wir alle mal, und in 80 % der Todesfälle kommt es zu - für die Anwaltschaft lukrativen - Erbstreitigkeiten. Würde man denn vom Bestattergewerbe erwarten, Forschungen zur Unsterblichkeit zu sponsern? --77.0.113.79 00:21, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Naja, von Rechtsunklarheit haben die Beamten im Bundesjustizministerium nichts. Und sie dürften auch kein Interesse daran haben, dass die Landesjustizbehörden unnötig mit Prozessen belastet werden. Vielleicht sind einfach die meisten, die über solche komischen (vermutlich noch aus der Zeit vor 1933 stammenden) Regelungen schimpfen könnten, naturgemäß zum Zeitpunkt ihrer Empörung bereits tot.;) --37.49.28.47 01:08, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die düpierten Enterbten sind doch gar nicht tot... Wobei mir noch eine Nachfrage einfällt: welche Auswirkungen hat das eigentlich auf die Höhe des Pflichtteils, wenn einige der gesetzlichen oder testamentarisch bedachten Erbaspiranten bei Eintritt des Erbfalls bereits verstorben sind? Konkret: gleichberechtigte Erben sollten A, B und C sein, der gesetzliche Erbe D wurde enterbt und hätte im Normalfall damit nur einen Pflichtteilanspruch von 12,5 %. Wenn jetzt A und B zuvor verstorben sind, bekommt er dann 12,5 %, wie wenn A und B erbunwürdig geworden wären, oder 25 %? --95.112.13.77 10:46, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Wenn keine sonstigen Aspiranten aus As und Bs Verwandtschaft (z.B. As Kinder) gefunden werden, dann 25 %. Wenn doch As und Bs Kinder existieren, dann natürlich 12,5 %. --37.49.28.47 11:33, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
"Naturlich" ist da offenbar gar nichts: C ist vor As und Bs Erben vorrangig, deswegen kriegen die nichts -> Tote erben nicht. Es ging nur darum, ob Tote hinsichtlich des Pflichtteils anderer anders gezählt werden als Erbunwürdige, und das dürfte wohl kaum davon abhängen, ob die Toten Abkömmlinge (bzw. denen gleichgestellte angenommene Nachkommen) haben. --95.112.13.77 20:52, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
C ist nicht "vor As und Bs" Kindern vorrangig, siehe § 1924 Abs. 3 BGB. --37.49.28.47 22:02, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ah, ok. Es war allerdings nicht vorausgesetzt, daß es sich bei A und B um Abkömmlinge des Erblassers handelt; das könnten auch "Wildfremde", also eben keine gesetzlichen Erben sein. --77.1.112.99 12:58, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dann spielen sie ja für die Höhe des Pflichtteils ohnehin keinerlei Rolle, egal ob lebendig oder tot. D.h. dann sind die von dir oben genannten 12,5 % ("Normalfall") sowieso nicht nachvollziehbar. --37.49.28.47 15:02, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich bin zwar etwas verwirrt, aber Du könntest recht haben. Trotzdem: stimmt das denn auch? Angenommen, der Erblasser hinterläßt keine lebenden Abkömmlinge oder deren Abkömmlinge und die A, B, ... sind seine Geschwister - sind die dann nicht als Abkömmlinge seiner Eltern ebenfalls pflichtteilberechtigte gesetzliche Erben, wie es auch Gatte oder Gattin des Erblassers wären? Oder trifft für die dann wiederum zu, daß ihre Abkömmlinge im Todesfall an ihre Stelle treten? Gut, ich sehe ein, daß der Pflichtteilanspruch nicht von der Anzahl und Quote der testamentarisch Begünstigten, sondern nur von der Anzahl und Stellung der gesetzlichen Erben abhängt. - Oder mal ganz anders: die Auskunftantworten haben wenig Sinn, wenn man dann doch das BGB und die Kommentare studieren muß. --95.112.2.225 05:53, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Die Lösung in Italien wäre auch hier ideal, aber wie? Schnelles Internet in einer Übergangszeit

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 10 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wir ziehen im März um und werden bezüglich des DSL-Anschlusses eine Übergangszeit haben. Leider wissen wir nicht genau, wie lang die Übergangszeit ist. Für diese Übergangszeit wäre eine Art Hotspot oder Homespot wichtig. Natürlich habe ich schon einige Seiten angesurft, aber den Vodafone GigaCube (sowas stelle ich mir vor) gibt es (wohl?) nur mit 24 Monaten Vertrag.

Im Urlaub in Italien (ohne viel mehr Kontakte als zuhause, da haben wir also schon aufgepasst!) hatte das Ferienhaus einen "mobilen Hotspot", und man konnte im lokalen Vodafone-Shop dazu auf Prepaid-Basis 50 GB, 100 GB oder 150 GB Datenvolumen kaufen. Dazu wäre ich prinzipiell ja bereit, genauso wie zu einer Identifizierung, aber wir sind auf nicht absehbare Zeit im Lockdown, also haben solche Geschäfte auch zu (oder?). Und eine Identifizierung über VideoIdent ist mir soweit ich weiß nicht möglich, da ich nicht selbst sprechen kann - einen gültigen Ausweis hätte ich jedoch, und Datenschutzbedenken habe ich auch relativ wenig. Da nutze ich Datenkraken mit deutlich mehr Tentakeln...

Die Angebote für Mobile Hotspots, die ich in Deutschland gefunden habe, gehen alle von deutlichzu wenig Datenvolumen aus. Über die 12-13 Tage Urlaub habe ich ca. 40 GB benötigt (und das, obwohl ich auch am Meer war usw.), aber hier geht man von monatlich höchstens ein paar GB aus. Der congster-Homespot, den ich noch gefunden habe, klingt ebenfalls gut, erfordert aber die Angabe einer Adresse und hat dann einen festgelegten "Surfbereich". Ginge aber auch noch, wenn man ca. 5 km "drumherum" sich bewegen könnte - der Umzug geht nur 5 km weg.

Ich bin quasi dauerhaft am PC bzw. Tablet und im Internet. Dort schaue ich auch einige Videos auf YouTube, ab und zu auch längere, aber nur selten wird gestreamt (und im März ist keine Fußball-EM). Ansonsten surfe ich auf "normalen" Webseiten rum (tagesschau, Twitter, kicker.de,...) - also das Datenvolumen müsste moderat bis hoch sein.

Also: Gibt es sowas wie einen Vodafone GigaCube ohne Vertrag? Oder irgendein lockdown-kompatibles Prepaid-Angebot mit sehr hohem Datenvolumen?--ObersterGenosse (Diskussion) 13:44, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Übrigens: Wahrhaft mobil muss die Lösung gar nicht sein, es würde also ein Gerät genügen, welches (nur) am Stromnetz betrieben werden kann. Ich bin ohnehin jemand, der sich meist im Haus aufhält, und draußen reichen auch die mobilen Daten vom Handy. --ObersterGenosse (Diskussion) 13:47, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

1. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Übertragung eines DSL-Anschlusses mehr als zwei Tage dauern kann, wenn den Termin schon im Vorhinein vereinbart und sichergestellt ist, dass der neue Standort DSL-fähig ist. 2. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man es nicht aushält, zwei Tage lang ohne Internet zu sein. --TheRunnerUp 14:02, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Bezüglich 2. - in meinem speziellen Fall würde das auf Kosten anderer Leute Nerven und Zeit gehen. Insbesondere währnd des Umzugs ist das schlecht möglich. Dass die Übertragung nur ein bis zwei Tage dauert, ist gut möglich, aber wir wissen eben auch noch nicht genau, wie der Umzug stattfinden soll (also: an welchem Tag genau ich in der neuen Wohnung bin, ob wir dann nochmal in unsere jetzige Wohnung müssen, um noch was zu holen,...).

Prinzipiell DSL-Fähig ist der neue Standort aber (50 MBit/s, obwohl es sich nur um ein größeres Dorf im umfeld einer kleineren, aber doch kreisfreien, Stadt handelt). --ObersterGenosse (Diskussion) 14:21, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Vielleicht passt das ja für dich: https://www.freenet-funk.de/ -- Gruß, aka 14:36, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Bei der Lidl-Eigenmarke hab ich sowas gesehen. Um eine Identifizierung entweder per Briefboten oder Video (Postident o.ä.) kommst Du aber nicht herum. [3] --Rôtkæppchen68 15:49, 24. Jan. 2021 (CET) Lidl bietet nur Identifikation per Videochat oder Postfiliale an. --Rôtkæppchen68 15:54, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Falls Du einen Tarif für WLAN-Hotspots suchst, gibt es da offenbar mit den „Hotspot-Tickets" ein Angebot von Vodafone, das tage-, wochen- oder monatsweise buchbar ist. Da müsste man natürlich vor Ort bzw. auf der Karte schauen, ob die Abdeckung am Nutzungsort (bzw. den gewünschen Nutzungsorten) überhaupt gegeben ist. Buchung scheint da online möglich zu sein, Zahlung mit Kreditkarte oder Paypal.
Falls Du einen Mobilfunk-Datentarif suchst, finde ich die Datenbank-Suche von teltarif.de unter [4] ganz hilfreich. Da kann man auch recht fein einstellen, welche Vertragskonditionen man akzeptieren möchte. Inwiefern sich die Tarife dann online buchen lassen, müsstest Du dann im zweiten Schritt prüfen. Ich vermute aber mal, dass (bei entsprechendem zeitlichen Vorlauf) für die Masse der Angebote kein Problem sein sollte. Viel Erfolg. --Svencb (Diskussion) 15:51, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Gesucht ist eigentlich eher ein mobiler Datentarif, der aber für die Verwendung in einer Art mobilen Hotspot taugen muss. --ObersterGenosse (Diskussion) 16:23, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Mittlerweile scheint es mir so, als sei mein neuer Standort nicht Gebiet der Telekom. Vielleicht ist daher ein Anbieterwechsel fällig und/oder es kann sein, dass der GigaCube oder etwas Ähnliches doch die beste Lösung sind. Das stellt sich noch heraus, wenn erstmal die Wartungsarbeiten bei Telekom etc. abgeschlossen sind... --ObersterGenosse (Diskussion) 19:42, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte. Es stellt sich noch Einiges heraus. --ObersterGenosse (Diskussion) 19:42, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Weltraumlift

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 13 Kommentare11 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wenn das Seil eines Weltraumlifts in der Atmosphäre durchtrennt wird, z. B. durch Sabotage, entfleucht dann der obere Teil in den Weltraum, oder baumelt der obere Teil dann rum, bis man den unteren wieder dranbaut?

Wäre das Flicken technisch möglich, wenn es in einer Höhe passiert, die für Helikopter zu dünn ist, und Star-Wars-Repulsoren noch nicht erfunden sind?

--2A01:598:8991:7CD2:DC8B:E5E5:68DD:AEBA 14:42, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Schau mal in unseren Artikel Weltraumlift. Die Antwort auf deine erste Frage wird vermutlich damit zu tun haben, wo das "Seil" reißt. (siehe erste Grafik im Artikel). Die zweite Frage ist vermutlich ein Teil der vielen Probleme, mit denen sich Experten beschäftigen müssen, um aus einem hypothetischen Weltraumlift einen existierenden zu machen. "Flicken" halte ich aber in jeder Höhe über Grund für nahezu ausgeschlossen --An-d (Diskussion) 15:45, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Auf YouTube gibt es mehrere Videos bekannter Kanäle, die sich mit einem solchen Aufzug befassen, darunter ein Video von Harald Lesch zum Weltraumaufzug, ein Video von 100 Sekunden Physik zum Weltraumaufzug und ein Video von Kurzgesagt zu einem Weltraumseil. Nach dem Schauen der Videos wirst Du erkennen, dass die Frage leider bereits an den Annahmen scheitert. Einen solchen Aufzug kann es aus physikalischen Gründen nicht geben. 194.62.169.86 16:33, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Da das Seil ja gestrafft sein muss, entfleucht der obere Teil. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 20:12, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Außer der (hypothetische) Weltraumlift ist mehr wie ein sehr hoher Turm konstruiert, also nicht speziell im Weltraum "verankert". -- Jonathan 20:16, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Das funktioniert nicht, da der Turm unter seinem Eigengewicht zusammenbrechen würde. --Rôtkæppchen68 22:27, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ach? Und das Seil reißt nicht unter dem Eigengewicht? Yotwen (Diskussion) 16:23, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Hauptartikel: Weltraumlift
Das ist ja gerade die Herausforderung am Weltraumaufzug. Gesucht ist ein Werkstoff, dessen Reißlänge so hoch ist, dass man daraus ein Seil für einen Weltraumaufzug bauen kann. Kandidaten sind derzeit Kohlenstoffnanoröhren und Graphen. Es sind aber keine Baustoffe bekannt die für eine Turmlösung genutzt werden könnten. Entweder würde der Turm unter seinem Eigengewicht zusammenbrechen oder die benötigte Baustoffmenge wäre unrealisierbar hoch. --Rôtkæppchen68 16:59, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
:) Merci - weiß ich doch. Momentan ist der Weltraumlift für mich genauso utopisch wie ein Weltraumturm, die Ringwelt oder eine Dyson-Sphäre. Aber als fleißiger Sci-Fi-Leser weiss man eben, wo die „Fiction" anfängt. Yotwen (Diskussion) 17:08, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Selbst, wenn man ein so stabiles Seil hat, sehe ich da prinzipielle physikalische Probleme. Nehmen wir als Beispiel mal die ISS, die in ungefähr 400 km Höhe fliegt und die Erde in 90 Minuten umrundet. Sie wäre damit rund 28.000 km/h schnell. Ein Seilabschnitt in dieser Höhe umrundet die Erde aber nur in 24 Stunden, weil das Seil im geostationären Orbit festgebunden ist. Mit 1.800 km/h ist es viel zu langsam, um die Gewichtskraft durch die Fliehkraft auszugleichen. Das komplette tonnenschwere Seil zieht also die ganze Zeit am Befestigungspunkt im Orbit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der dann noch brav auf seiner Kreisbahn bleibt. Irgendein "Gegengewicht" jenseits der geostationären Kreisbahn zu befestigen ist auch Nonsens, weil das dann natürlich nicht mehr geostationär ist. Andererseits, wenn sich sogar Koniferen wie Harald Lesch mit der Sache beschäftigen, muss ich irgendwo einen Denkfehler haben. Aber wo?? --Expressis verbis (Diskussion) 13:13, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Koniferen (scnr) --Digamma (Diskussion) 20:05, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Das ist jetzt echt peinlich für Dich, aber der Worttausch war kein Fehler, sondern ein Scherz. --94.219.5.247 20:25, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Mal einfach am Rande eingeworfen: ein Lesetipp, Limit (Roman). Die ISS muss ansonsten so schnell fliegen, um per Zentrifugalkraft die Erdanziehung in ihrem Orbit ausgleichen zu können. Ein Gegengewicht zum Spannen eines Weltraumfahrstuhlseils beispielsweise jenseits des GEO wäre dann schneller unterwegs als zum Ausgleich der Erdanziehung notwendig, entsprechend muss das Seil eine zusätzliche Rückhaltekraft aufbringen, welche zum Spannen der Anlage ausgenutzt werden kann. Für mich erscheint die Physik dieser Kräftegleichgewichte logisch. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 20:41, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Die Maitresse des Bischofs

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 5 Kommentare4 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Die Trilogie des laufenden Schwachsinns von Eckhard Henscheid umfasst (laut Wikipedia) die drei Bände:

  • Die Vollidioten – Ein historischer Roman aus dem Jahr 1972. 1973
  • Geht in Ordnung – sowieso – – genau – – – Ein Tripelroman über zwei Schwestern, den ANO-Teppichladen und den Heimgang des Alfred Leobold. 1977
  • Die Mätresse des Bischofs. 1978

Ein Freund von mir, dessen Namen ich hier nicht nennen will, hat den ersten Band gelesen und den zweiten überflogen. Er möchte nun wissen, ohne diesen lesen zu müssen, ob im dritten Band tatsächlich eine Maitresse des Bischofs vorkommt.

Ich weiß nicht wirklich, warum er das wissen will oder wozu! Und warum er das gerade mich gefragt hat, der ich von Henscheid noch nie etwas gelesen habe, weiß ich auch nicht, aber ich habe ihm zugesagt, mal in meiner allwissenden Wikipedia-Community nachzufragen.

Liebe Freunde, ich frage Euch also: Weiß von Euch da jemand Bescheid?

gruß, fcm. --Frank C. Müller (Diskussion) 17:03, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

"Henscheid suggeriert dem Leser mit seinem Romantitel, es ginge um einen Bischof und eine Mätresse, also um die Themen Religion und Sex, aber Henscheid – als homodiegetischer Erzähler des Romans, der den Leser zusammen mit seinem Ich-Erzähler Siegmund Landsherr in die erzählte Welt des Kleinstadtkaffs Dünklingen entführt – nutzt zu Beginn des Romans die Möglichkeit, um seine Titelwahl zu erklären und eine Lesertäuschung einzuräumen: Die Glaubwürdigkeit der Diegese wird von Anfang an untergraben und die Frage, wen so etwas interessiert, ist durchaus berechtigt, denn in Wahrheit handelt der Roman weder von einem Bischof noch von einer Mätresse. Statt einer nackten Frau, die mit einem Bischof das Bett teilt, und einer ordentlichen Portion Sex bekommt der Leser zwei langweilige und asexuelle Brüder aufgetischt, die noch bei ihrer Mutter wohnen und die abwechselnd in einer metafiktionalen Erzählweise durch den Erzähler (Henscheid) und den Ich-Erzähler Siegmund Landsherr beobachtet, beschrieben und deren Verhalten interpretiert wird, ohne dass der Leser so recht unterscheiden kann, ob jetzt Henscheid oder Landsherr das Zepter in der Hand hält. "
Intuitiv ergooglet von Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 17:10, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Hallo Odore di spirito adolescenziale! Vielen Dank für die schnelle und erschöpfende Antwort! Jetzt dürfte ja alles klar sein. Ich geb das mal so an meinen Freund weiter. Die geschwurbelte Formulierung dürfte ihn amüsieren. gruß, fcm. --Frank C. Müller (Diskussion) 18:59, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Wieso "Geschwurbel"? Diegese, falls nicht verstanden, lässt sich wohl ergoogeln - oder gleich hier: Diegese. Oder wo hat's gehapert? Imho war das eine klare Antwort auf Deine Frage; aber vllt unterschätze ich meine Mitmenschen manchmal... 87.146.251.62 23:13, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Wieso dein Freund den wunderbaren zweiten Band nur überflogen hat mit dem ANO-Teppichladen, Sechsämter und dem Opel Kapitän, verstehe ich nicht. Aber der dritte Band ist schlicht sterbenslangweilig. Da fehlt nicht nur die Mätresse des Bischofs, was auch damals schon eine ältliche Idee war. Vielleicht (TF) hat das Lektorat den Titel vorgeschlagen, um das Buch zu verkaufen, und Henscheid hat die erklärende Stelle am Ende des Lektoratsprozesses reingeschrieben, eine Verzweiflungstat, die noch irgendwie komisch wirken sollte in einem sonst nicht komisch funktionierenden Buch. --Aalfons (Diskussion) 09:08, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Luftsauerstoffvernichtende Bombe

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 27 Kommentare15 Personen sind an der Diskussion beteiligt
Gibt es oder gab es jemals eine Bombe oder Forschungen dazu, die an ihrem Detonationsort nur den Luftsauersoff vollständig vernichtet? Dies ist natürlich nur sehr kurz zeitlich und räumlich möglich. --Fiver, der Hellseher (Diskussion) 17:43, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Guck mal unter Aerosolbombe. –Falk2 (Diskussion) 17:49, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Noch näher dran zu kommen, dürfte schwierig sein, weil man die ~ 21 % Sauerstoffgehalt in der Luft nicht mal eben so binden kann, ohne entsprechend viel Reagenz einzusetzen. Wenn es auch räumlich ganz eng begrenzt sein darf, ginge Knallgas, aber als (militärische) Bombe taugt das m.E. eher weniger. --94.219.4.244 18:30, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Nimm feinverteilten weißen Phosphor. --Rôtkæppchen68 (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Rotkaeppchen68 (Diskussion | Beiträge) 18:53, 24. Jan. 2021 (CET)) Ein Kilogramm weißer Phosphor benötigt 4,3 Kubikmeter Luft zur vollständigen Verbrennung. --Rôtkæppchen68 19:02, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Macht P einen wesentlichen Unterschied gegenüber Lycopodium, Mehl, Kohlenstaub, Metallpulver oder anderen brennbaren Stäuben? --95.116.231.19 20:11, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ja, er ist selbstentzündend. Bei pyrophoren Metallstäuben braucht man zudem eine größere Masse. 1 kg feinverteiltes Magnesium braucht nur 2,2 Kubikmeter Luft zur vollständigen Verbrennung. Bei anderen Metallen ist es noch ungünstiger. Bärlappsporen, Mehl und Kohlenstaub müssen extern gezündet werden. --Rôtkæppchen68 20:18, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Und da die Waffenforscher und -anwender diese Idee noch nicht aufgegriffen haben, obwohl sie ja so offensichtlich scheint, legt nahe, dass das nicht so effektiv, oder praktikabel ist. Es gibt eine ganze Reihe von Chemikalien, die dafür besser geeignet ist. Und Phosphor wurde waffentechnisch schon seeehr intensiv angeschaut. --Elrond (Diskussion) 20:40, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Es gibt Phosphorbomben, die aber eher als Brandbomben Verwendung finden. Ich halte eine Sauerstoffverzehrbombe für wenig sinnvoll, da sich bei vielen denkbaren Chemikalien Luftdruckdifferenzen bilden, die dann zu Luftwirbeln führen, die den eben entsorgten Sauerstoff sofort wieder heranführen. Eine Ausnahme bilden da Stoffe wie Kohlenstoff oder Schwefel, bei denen das entstehende gasförmige Oxid (CO2, SO2) dasselbe Volumen wie der verbrauchte Sauerstoff einnimmt. Die erste Aerosolbombe von Mario Zippermayr soll mit Kohlenstaub und Sauerstoff funktioniert haben. Schwefelstaubexplosionen sind Forschungsgegenstand (doi:10.1155/2015/817259). --Rôtkæppchen68 23:46, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Die schrecklichste derartige Waffe ist wohl der russische Raketenwerfer TOS-1: Beschreibung der Wirkung. Auch die Warlords in der Ostukraine wurden von Putin damit schon versorgt.--Chianti (Diskussion) 20:45, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Anti-russische Proaganda hilft nicht dabei, die Frage des TO zu beantworten. Wenn Du Dich daran störst, daß eine Nation massenhaft hoch effektive Kriegswaffen in Krisengebiete exportiert, fang doch einfach mal bei der BRD an, bspw. hier. --94.219.4.244 23:40, 24. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Immerhin ist Deine Antwort ein schönes Beispiel von Whataboutism. --Elrond (Diskussion) 10:54, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Nicht so ganz, weil der Hinweis meines Vorredners keine Antwort auf die Frage des TO enthält, sondern vom eigentlichen Thema ablenken will, weshalb ich mich da eher bei Tit for Tat einordnen möchte. Vielleicht magst Du kurz nachgucken, wie man die von Chianti gewählte, ebenfalls zu mißbilligenden Argumentation korrekt bezeichnet. --178.4.180.232 20:06, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Chianti hat auf die Frage des TO, ob es solche Waffen gibt, ein Beispiel für eine solche Waffe gegeben und ihre Anwendung beschrieben. Inwiefern ist das „keine Antwort auf die Frage des TO"? Wenn du mich fragst, ob ich dir die genaue Zeit sagen kann, und ich antworte „viertel vor drei", beschwerst du dich dann auch, weil ich ja strenggenommen deine Frage nicht beantwortet habe? Gibt schon eigenartige Leute --Kreuz schnabel 14:45, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Falsch. Die Antwort Aerosolbombe war zuvor bereits benannt und verlinkt worden. Chianti hat nichts weiter getan, als mit dem Finger auf Putin zu zeigen und sich zu empören. Das trägt nichts zur Beantwortung der Frage des TO bei. WWNI: Wikipedia ist keine Ethikkommission und auch nicht der Sprecher des Außenministeriums.
Zum Beispiel Uhrzeit: A fragt nach der Uhrzeit. B antwortet: „viertel vor drei." C kommentiert: "Bobenleger verwenden Uhren als Zeitzünder." Erkennst Du jetzt den Unterschied? --94.219.5.247 20:16, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Bei diesen Horrorwaffen ist die kurzzeitige Sauerstoffreduzierung nur ein irrelevanter Nebeneffekt und nicht die intendierte Hauptwirkung der Waffe - die soll ordentlich Bumm machen und durch thermische und vor allem Druckeinflüsse wirken. Dafür wird ordentlich viel Energie, erzeugt durch chemische Reaktionen, benötigt. Sprengstoffe, die sonst zum Bumm-Machen verwendet werden, enthalten gewöhnlich alle erforderlichen Reaktionspartner, haben aber gewöhnlich nur eine relativ niedrige gravimetrische Energiedichte im Vergleich zu üblichen Brenn- oder Kraftstoffen. Wenn nun ein besonders großer Bumms gewünscht wird, braucht man eine Waffe in Leichtbauweise, bei der überflüssiges Gewicht eingespart wird, und die naheliegende Idee ist natürlich, nur einen Reaktionspartner zu verwenden und den vorhandenen Luftsauerstoff als den anderen zu verwenden, der folglich nicht transportiert werden muß - da sich über jedem Quadratmeter Erdoberfläche 2000 kg bzw. in Bodennähe ca. 250 Gramm pro Kubikmeter Sauerstoff befinden, ist der in jedem Fall im Überfluß vorhanden, es können auch bei massivster Waffenwirkung nur geringe Anteile davon verbraucht werden, die auch in kürzester Zeit durch die von der Waffe verursachte Luftbewegungen wieder ersetzt werden; wenn's ordentlich geknallt hat, wurde die Reaktionsmasse stark erhitzt, die Schwaden steigen danach rasch auf und werden durch seitlich einströmende Frischluft ersetzt. Das hypothetische Ziel der Sauerstoffvernichtung ist dabei weder militärisch sinnvoll noch technisch realisierbar. Die einzigen Bestrebungen in diese Richtung, die mir einfallen, lagen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs und hatten Flugabwehr zum Ziel: durch kurzzeitigen Luft- bzw. Sauerstoffentzug sollten die luftatmenden Flugzeugtriebwerke zum Absterben gebracht bzw. abgewürgt werden. Das wurde aber niemals auch nur ansatzweise umgesetzt. --95.116.231.19 01:55, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Es soll im zweiten Weltkrieg vorgekommen sein, dass U-Boote am Auftauchen gehindert wurden und - wenn die Akkus erschöpft waren - die Atemluft im Boot knapp wurde. Das ist aber höchstens die mittelbare Wirkung von Sprengkörpern. Yotwen (Diskussion) 16:20, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Theoretische Überlegung: eine Kernwaffe, welche eine Strahlung erzeugt, die entweder aus Neutronen oder Alphateilchen besteht, könnte möglicherweise dazu führen, dass der Luftsauerstoff in andere Elemente umgewandelt wird, allerdings vermute ich dass diese Strahlung sehr dicht (im Sinne von extrem hoher Teilchenzahl) sein muss, so dass genug Reaktionen in kurzer Zeit stattfinden, um das gewünschte Ziel zu erreichen. 16O, 17O und 18O, die stabilen Varianten, müssten dann in Isotope umgewandelt werden, welche beispielsweise zu Fluor zerfallen. Allerdings dürfte dabei der Nachteil im Gedankenexperiment bestehen, dass auch Stickstoff zu Sauerstoff transmutiert werden kann und daher die Prämisse "Umwandlung des Luftsauerstoffs" nur dann funktioniert, wenn die Ausgangsbedingung auf "am Vorgangsstart vorhandener Luftsauerstoff" eingeschränkt wird. Zumindest glaube ich, dass so das Ziel "Vernichtung des Sauerstoffs" erreicht werden kann - die Atomkerne des Elements Sauerstoff gibt es dann nicht mehr. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 20:20, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Das ist ungefähr so realistisch wie Gold zu machen. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 21:02, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Da Du das ansprichst, erklärt doch gleich mal, was Du denkst, wie realistisch Goldherstellung tatsächlich ist; mit Zahlenangaben bitte. --178.4.180.232 22:43, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Einfach 196Quecksilber mit langsamen Neutronen bestrahlen. --Rôtkæppchen68 23:00, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Seit wann bist Du Itu? Ich weiß auch, daß das einfach ist, aber Itu hat ganz offensichtlich mal wieder keinen Schimmer vom Thema und nervt trotzdem mit sinnfreien Kommentaren, als wären wir hier beim Kaffeklatsch. Darum halte Dich bitte zurück, wenn ganz offensichtlich jemand anderes angesprochen wird; auch wenn Du nicht verstehst, warum derjenige gefragt wird. --94.219.5.247 20:16, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Mein Prof in Nuklearchemie hatte in seinem Labor ein Photo von einem Goldperlchen hängen (das hatte einen Ø von ein paar Mikrometer), dass auf diese Weise hergestellt worden war. In der Legende stand, dass es formal den gleichen Wert habe wie ein Barren von einem kg Gold. --Elrond (Diskussion) 12:52, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Was soll "formal den gleichen Wert haben" bedeuten? Vermutlich meinst Du, daß diese Methode der Goldherstellung sauteuer ist. Aber stimmt das eigentlich? In jedem Kernreaktor gibt es massig thermische Neutronen, und wenn man in den Kern Hg-Container mit reinhängt, entsteht das Gold im Betrieb "ganz nebenbei". Die Scheidekosten sind relativ niedrig, und das Gold selbst ist wohl auch nicht radioaktiv. Ob die WAA vielleicht einen kleinen Nebenverdienst haben? --95.112.13.77 21:08, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Diverse Godzilla-Filme haben einen Oxygen-Destroyer. --91.1.211.253 21:56, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Das ist ja auch kein wirkliches technologisches Problem: Ein Gaswäscher mit alkalischer Pyrogallol-Lösung sollte reichen. --Rôtkæppchen68 22:04, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Was soll das jetzt mit der Frage des TO nach einer Bombe zu tun haben? --178.4.180.232 22:43, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ergänzend: Explosionsfähige Atmosphäre erklärt ein bißchen was zu den NatWi-Grundlagen. --178.4.180.232 22:43, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

25. Januar

Warum hat Deutschlands Fläche von 2001 bis 2011 um 89 km2 zugenommen ?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 16 Kommentare12 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hallo allerseits und ein gesundes Neues Jahr ;_)

ich habe gerade mal nach der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland geguckt und mich gefragt, wie auf Eurer Seite https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Volksz%C3%A4hlungen_in_Deutschland

die Fläche Deutschlands von 2001 - 2011 um 89 km2 zunehmen konnte, da mir da kein Ereignis bekannt ist, was dies rechtfertigen oder belegen könnte.


Vielen Dank für Eure tolle Arbeit und dafür das es eine tolle Weltbibliothek gibt ;-) Danke

marc

--2A02:8109:9A40:2B5C:58E1:78A6:5398:61D0 19:25, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Siehe hier. --Rudolph Buch (Diskussion) 19:37, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Da sieht man nichts, außer dass man sich gefälligst anmelden soll. --TheRunnerUp 20:34, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich bin da nicht angemeldet, und bei mir steht da, dass sich Brandenburg durch genauere Messungen „vergrößert" hat. Der gültige Wert für die Gesamtfläche entsteht nicht durch Komplettmessung, sondern durch Addition, und die Vermessung der Summanden ist teilweise schon ein paar Jahrzehntchen her und nicht immer ganz exakt. --Kreuz schnabel 20:39, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ergänzend dazu könnte ich mir – rein spekulativ – vorstellen, dass beim Zensustest 2001 die Exklaven (Büsingen und die belgischen Fetzen) schlicht unberücksichtigt blieben und daher auch aus der Fläche rausgerechnet wurden. Aber, wie gesagt, Spekulatius. Außerdem haben die zusammen nur 32,5 km2, das würde also nicht alles erklären. --Kreuz schnabel 19:48, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Hat man sich Rottweil (derzeit unter deutscher Verwaltung) nun tatsächlich statistisch einverleibt? --178.193.6.136 20:28, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Inzwischen sind es schon wieder um über 400 km2 mehr: 357.582 km2. --TheRunnerUp 20:43, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
In den letzten Stunden ist das Vaterland um 1 qkm geschrumpft: [5]. Ist wahrscheinlich gerade Springflut. --Benutzer:Melekeok avenidas y flores y mujeres y un admirador 23:27, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Und hier finden sich gleich drei verschiedene Zahlen: 357.582 in der Infobox, 357.376 in der Summenzeile der Tabelle in "Verwaltungsgliederung" und 357.407 wenn man alle Länder in der selben Tabelle aufsummiert. --TheRunnerUp 20:50, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Solche Schwankungen sollten eigentlich kaum überraschen, wenn mehrfach aufaddiert wird. Dazu dann noch Fragen wie man z.B. die Fläche des Bodensees mit seiner unklaren Grenzziehung zu Österreich wertet. Aber am tollsten finde ich, dass man das Vermessungsprogramm "Alkis" genannt hat. Ich sehe die Vermesser bildlich vor mir, in der einen Hand den Theodolit, in der anderen eine Flasche Gold Ochsen. --Studmult (Diskussion) 21:48, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Service: ALKIS Benutzerkennung: 43067 20:51, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Gemeinschaftliches deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet, Deutsch-Niederländische Grenzfrage. Das deutsche Hoheitsgebiet hat ein paar Fälle mit dem Wahrheitswert Schrödingers Katze. :) --L47 (Diskussion) 23:29, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Fläche Deutschlands ist ein Ausschnitt aus einer Kugelschale. Das ist bei sehr kleinen Flächen (fast, aber zumindest in erster Näherung) zu vernachlässigen, bei Flächen von der Größe Deutschlands ganz gewiss nicht mehr. Da geht es dann um Projektionen und die Wahl der Koordinatensystems (und da reden wir noch gar nicht von realen Oberflächen- und Projektionsmaßen). Da dies vor relativ kurzer Zeit umgestellt wurde, ist allein deshalb mit Differenzen zu rechnen. Eigentlich müsste bei jeder Flächenangabe der Bezug dabeistehen. Steht da nichts, sollte man sich fragen, wie viele der angegebenen Stellen eigentlich signifikant sind. Vermutlich spielt sich das alles im Rahmen einer rechnerischen Scheingenauigkeit ab.--Meloe (Diskussion) 09:01, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
So wie man auch weiß, dass 73,74954021 % aller Prozentangaben eine vollkommen unrealistische Genauigkeit vortäuschen? --Kreuz schnabel 09:15, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Ein weiterer (Un)Genauigkeitsfaktor ist die Messung von Küstenlängen.--Chianti (Diskussion) 11:30, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Nicht zu vergessen auch: Die Oberfläche Deutschlands ist nicht glatt, denn es gibt Berge und Hügel. In der Realität kann man diese nur annähernd messen. Würde man um jeden Stein herummessen, würde die Oberfläche am Ende quasi unendlich groß werden. Man muss also bei der Flächenbestimmung Vereinfachungen machen. Und diese orientieren sich dann wieder ein wenig an einer unrealistischen flachen Oberfläche. Das Problem ist nicht einfach zu lösen und ähnelt dem Problem, den Umfang eines Landes zu bestimmen. Misst man um jede kleinste Bucht herum oder nur entlang von Punkten im Abstand von 1 km? Je nachdem wie man misst, ändert sich der Umfang. Insofern dürfte es kaum überraschen, dass je nach Quelle, je nach Messung die Oberflächen und Umfänge von Gebietskörperschaften schwanken. 194.62.169.86 22:49, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

NUM-Taste dauarhaft lahmlegen

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 7 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hallo allerseits, ich habe ein kleines, aber lästiges Rechnerproblem. Bei meinen etwa ein halbes Jahr alten Rechner liegt die NUM-Taste so zwischen andere eingebettet, dass ich sie vergleichsweise oft versehentlich betätige, vergleichbar mit der Feststelltaste. Prinzipiell ist diese Taste ein Relikt aus Zeiten, als es noch keine separaten Pfeiltasten gab. Eben deshalb ist der Ziffernblock bei allen mir bekannten Betriebssystemen erstmal inaktiv. Das Aktivieren des Ziffernblockes lässt sich zwar beim Anmelden erzwingen (unter KDE über die Systemeinstellungen, bei Windows in der Registrierung), die Taste ist jedoch trotzdem aktiv, was beim versehentlichen Betätigen ausgesprochen lästig ist. Dazu kommt, dass der betreffende Rechner keine LED für die Anzeige dieses Zustandes mehr hat. Die sinnvollste Lösung wäre, die Taste dauerhaft zu deaktivieren, doch dafür finden auch die üblichen Suchmaschinen nichts. Sie zeigen nur die bereits beschriebene Möglichkeit des Aktivierens des Ziffernblockes beim Anmelden an. Die NUM-Taste ist schon deswegen überflüssig, weil sämtliche Zweitfunktionen der Ziffernblocktasten noch einmal als eigene Tasten vorhanden sind. Das Betriebssystem, um das es insbesondere geht, ist Opensuse Tumbleweed mit KDE Plasma. Bei einer separaten Tastatur würde ich die NUM-Taste einfach entfernen, doch bei Schlepptopps ist diese Möglichkeit vorsichtig ausgedrückt suboptimal. –Falk2 (Diskussion) 21:07, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Ich würde es mit xmodmap -e 'keycode 77 = NoSymbol Num_Lock' o.ä. probieren.--2A01:598:B903:7A7A:A4CA:A04D:B50:2 21:43, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Danke, aber das war jetzt nicht hilfreich. Konsolbefehle erfordern schon ein paar mehr Angaben. Ich habe nämlich etwas gegen selbst zerschossene Betriebssysteme. Soviel Langeweile, dass ich ohne echte Not einen Rechner neu aufsetze, habe ich dann doch nicht. Ich gehe mal davon aus, dass es eine Konfigurationsdatei gibt, die sich mit Editoren bearbeiten lässt, doch wäre es schon hilfreich, zu wissen, welche. Und mein, das naseweise »Besser, Du bleibst bei Windows« möchte ich nicht wieder lesen. Dafür nutze ich Linuxe schon zu lange – länger, als so mancher unfreundliche Nerd alt ist. –Falk2 (Diskussion) 22:10, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Mach eine Gesamtsicherung, bevor Du bastelst. Hier wird die Frage für ein anderes KDE-System behandelt. --Rôtkæppchen68 22:50, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Zeile in /usr/share/X11/xkb/symbols/pc gibt es zumindest. Der Tipp ist trotzdem sechs Jahre alt. Hilfreich war er aber in anderer Hinsicht. Die »Erweitert«-Optionen der Tastatureinstellungen im KDE-Kontrollzentzrum enthalten das Gesuchte unter »Optionen zur Kompatibilität«. Es gibt eine Option »Tasten des Nummernblockes geben immer Ziffern ein (wie bei MacOS)«, die genau das bewirkt, ohne Konfigurationsdateien verbiegen zu müssen. Erstaunlicherweise ist diese Funktion nicht dokumentiert. Sollte ich wirklich der Einzige sein, der von der prähistorischen Doppelbelegung der Ziffernblocktasten genervt ist? Danke für den richtigen Weg, –Falk2 (Diskussion) 23:21, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Meine Hochstelltaste habe ich "deaktiviert", indem ich sie abmontiert habe. Wann kommen geschlechtergerechte Tastaturen?--Wikiseidank (Diskussion) 10:09, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

geschlechtergerechte Tastaturen? der Hochstelltast und die Shiftaste? --TheRunnerUp 13:32, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Giftigkeit toter Giftpflanzen(teile)

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 11 Kommentare10 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Es gibt ja einer ganze Reihe (hoch)giftiger Zierpflanzen, die man ohne Weiteres erwirbt und sich ins Haus stellt. Wie sieht es denn mit der Giftigkeit abgestorbener Pflanzen(teile) aus? Bspw. vertrocknete Blätter, die abfallen und herumliegen. Degenerieren die Giftstoffe, z.B. Alkaloide? oder lässt sich das nicht so pauschal sagen? --94.134.176.53 21:10, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Moin, ich bin zwar nur Hobbytoxikologe, aber ich finde, das lässt sich so pauschal nicht sagen. Die meisten Drogen (getrocktnete Pflanzenteile) enthalten kräftig Wirkstoff, deswegen macht man daraus Tee oder Kaffee oder raucht sie in der Pfeife. Wenn man die Drogen lange genug herumliegen lässt, zerfällt sicherlich mancher interessanter Inhaltsstoff. Aber das hängt von der Pflanze und dem Stoff ab. Viele Grüße --TRG. 21:31, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
(BK):Das lässt sich pauschal nicht sagen. Bei Jakobskreuzkraut ist es zum Beispiel so, das die Giftigkeit erhalten bleibt. Da die Bitterstoffe aber beim Trocknen verloren gehen ist es im Heu für Pferde gefährlich, da es jetzt gefressen wird.--2003:D8:5742:6800:402A:96B6:53F8:D8C4 21:34, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Beim Trocknen bleibt das meiste erhalten. Abbau findet eher dann statt, wenn Destruenten dran gehen und die brauchen ein Mindestmaß an Feuchtigkeit. Anders gesagt sollte man das Zeug im Biomüll entsorgen und nicht essen/rauchen/Tee draus ziehen o.ä. --178.4.180.232 22:53, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Geh sicherheitshalber davon aus, dass giftige Pflanzenteile beim Trocknen nur unwesentlich ihre Giftigkeit verlieren, Eine übliche Konservierungsart von Medizinalpflanzen ist das Trocknen. Und wenn dann die Inhaltstoffe zerstört würden, wäre das nicht das, was die Nutzer davon wollen. Was verloren geht, sind in vielen Fällen die leichtflüchtigen Inhaltstoffe, aber die sind in vielen Fällen weniger giftig. --Elrond (Diskussion) 22:49, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Das Gift der Giftpflanze Nicotiana tabacum wird AFAIK ausschließlich tot, getrocknet und verbrannt genossen :) --Kreuz schnabel 08:02, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Und Du glaubst ernsthaft, dabei handele es sich um Zierpflanzen, die man ohne Weiteres erwirbt und sich ins Haus stellt? --94.219.5.247 19:59, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Tabak (Gattung)#Zierpflanzen --Rôtkæppchen68 20:32, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich habe unverschämterweise versucht, die Frage zu beantworten. Selbige beginnt oben mit dem Fragewort „Wie" und bezieht sich auf Pflanzen allgemein. Noch eine Tasse Aufguss mit Giftstoffen trockener, zerkleinerter und fermentierter Blätter der Camellia sinensis? --Kreuz schnabel 11:09, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Verlinkung ist irreführend, dort werden andere Arten genannt, nicht das konkret angefuhrte Nicotiana tabacum. Die Frage bezog auch sich nicht auf Pflanzen allgemein, sondern speziell auf giftige Zimmerpflanzen. Selbst, wenn man es auf alle Pflanzen ausweitet, beantwortet Dein Beitrag die Frage weder ganz noch teilweise. --94.219.11.174 21:48, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Gehen wir mal von Alpenveilchen, Amaryllis, Belladonnalilie, Dieffenbachie, Ritterstern, Weihnachtsstern und so Gedöns aus. Bei manchen scheint die Giftigkeit durchaus umstritten zu sein, z.B. Ficus. Bei dem meine ich gelesen zu haben, dass die abgefallenen Blätter nicht mehr giftig seien. --87.123.207.156 07:04, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Festplatte als Zeitkapsel auf dem Mond

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 17 Kommentare13 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hallo! Es gibt ein Angebot gegen eine Gebühr seine digitalen Bilder auf den Mond zu schicken. Zuerst werden sie auf eine Festplatte ("hard drive") geladen, welches dann an den Peregrine (Mondlander) angebaut wird. Im Sommer 2021 auf der Mondoberfläche angekommen, dient es als Zeitkapsel für zukünftige Generationen. Sagen wir alles geht nach Plan. Wie lange halten sich Dateien auf einem "hard drive", besonders unter Mond/Allbedingungen? Gibt es keine schädliche Umwelteinwirkungen, die die Dateien auf der Festplatte schädigen? Ich denke z.B. an die kosmische Strahlung oder Magnetismus. --Moornebel (Diskussion) 22:42, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Mikrometeoriten dürften ein ernstes Problem sein. Das funktioniert also nur, wenn Du die Festplatte im Mondstaub verbuddelst. --Rôtkæppchen68 22:55, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Festplatten enthalten bewegliche Teile, die von starken Magneten gedämpft werden. Diese Teile müssten auf die reduzierte Gravitation auf dem Mond adaptiert sein, sind dann nur auf dem Mond lesbar?--2003:E8:3706:7400:1C52:1227:46D4:8D7A 23:43, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Festplatten funktionieren schon seit Jahrzehnten lage- und schwerkraftunabhängig. Das war vor 25 Jahren anders. Aber auch heute noch sind Festplatten auf Luftdruck angewiesen. Im Vakuum auf dem Mond erleidet so eine Platte schnell einen Headcrash. Ausnahmen sind nur die extrem teuren Hochleistungsplatten mit Heliumfüllung. --Rôtkæppchen68 23:48, 25. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich habe die Stelle nicht gefunden, an der steht, daß die Festplatten auf dem Mond auch betrieben werden sollen - ich verstand das so, daß sie dort nur gelagert werden sollen, ohne Stromversorgung und angeschlossenes Kabelgedöns. Wer an die Daten ran will, muß die Platten halt bergen und an wirtlichere Umgebungsbedingungen verbringen. (Und da ist halt die Frage, was denn zweckmäßige langlebige Datenträger und geeignete redundante Kodierverfahren sind. Schließlich reicht es nicht, daß die Daten "an sich" vorhanden sind, die späteren Archäologen müssen auch die Chance haben, die Datenträger als solche erkennen und auslesen zu können. Eine Benutzungsanleitung auf einem nicht-digitalen Medium beizulegen dürfte also angeraten sein, in der evtl. sogar die physikalischen und technischen Grundlagen der Digitalelektronik erklärt sind - was nützt z. B. eine Angabe "Betriebsspannung 12 V", wenn der Finder keine Idee hat, wie groß die Einheit "Volt" ist?) --77.0.113.79 01:25, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Ägypter wussten wie das mit langlebigen Informationen funktioniert. --tsor (Diskussion) 00:02, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Ägypter wussten nicht, wie teuer Weltraumnutzlast ist. --Rôtkæppchen68 00:38, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ohne Luft im Gehäuse funktioniert IMHO keine Festplatte. => Bodeneffekt. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:46, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Fazit: reiner Marketing-Gag. Selbst Helium-gefüllte Platten dürften schnell die Grätsche machen, weil im Hochvakuum (wie auf dem Mond) die immer vorhandenen Leckagen, das Helium entweichen lassen. Also müssten man die Platten bergen (wieviele Flügen zum Mond *und zurück* gab es bis heute noch mal?), die Platten neu befüllen (mit Helium oder Luft, aber immer unter Reinstraumbedingungen) und hoffen, dass keine Mikrometeoriten da Ding getroffen haben. Ziemlich viel Aufwand für ein paar Familienfotos, die kein Schwein außerhalb der Familie interessieren, oder falls doch, ohnehin als Kopie auf der Erde existieren. Der Magnetismus auf dem Mond sollte keine Rolle spielen, die komische Strahlung könnte der Festplatte allerdings durchaus weh tun. Die Elektronik ist wohl nicht dafür ausgelegt. Flossenträger 07:57, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Das kommt halt sehr auf die Art der "Festplatte" an. Seit Jahrzehnten gibt es weltraumtaugliche Flash-Speicher (s. en:Comparison of embedded computer systems on board the Mars rovers oder New Horizons#Elektronik). Eine entsprechend geschützte SSD aus Flash-EEPROMs (Beispiel Flugdatenrekorder) könnte die Daten durchaus für sehr lange Zeit lesbar speichern. Da der Anbieter aber nichts darüber sagt, welche Art "hard drive" er da mitschicken will ... --Chianti (Diskussion) 09:02, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Die hier aus Ungarn gravieren Text und Bilder in Keramik, lesbar mit einer 10X Lupe: https://www.astrobotic.com/2016/9/16/team-puli-space-is-the-third-google-lunar-xprize-team-to-reserve-a-ride-to-the-moon-with-astrobotic. Нактаффэ 09:07, 26. Jan. 2021 (CET)

Rosetta Disk - Yotwen (Diskussion) 09:49, 26. Jan. 2021 (CET) BTW: bei Flash-Speichern wird die Strahlungsbelastung wieder ein Punkt. Derzeit ist die Hoffnung auf Langzeitspeicherung vermutlich bei künstlicher DNA noch am besten. Bleibt die Frage, wer es liest und welchen Rosettastein wir anzubieten haben.Beantworten
Künstliche DNA hätte aber auch ein Strahlungsproblem. Zudem müsste sie in ein Lebewesen implementiert werden, das die Kunst-DNA fortwährend repliziert und dabei repariert. Gerade Digitalfotos sind sehr empfindlich gegenüber Punktmutationen alias Bitfehler. --Rôtkæppchen68 10:30, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Das Ganze ist ein privates Projekt eines Youtube-Videoproduzenten. Da darf man also keine „Rocket science" hinter vermuten, sondern lediglich einen von der NASA gemieteten Platz für eine Festplatte auf einem Peregrine-Lander. --Rôtkæppchen68 11:12, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
"Etwas (oder jemanden) auf den Mond schießen" ist eigentlich ein Synonym für den Wunsch, eine missliebige Sache endlich loszuwerden. Vielleicht werden dann überwiegend Fotos der Ex-Frau oder der Schwiegermutter hochgeschickt? --Expressis verbis (Diskussion) 19:42, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Man fragt sich ja ob für eine langfristige Mondarchivierung SSDs oder HDDs effizienter sind. Ebenso ob „Verbuddeln" effizient ist (erfordert ja gewissen Aufwand). Es wäre aber auch kein Problem mit einer kleinen Solarzelle einen laufenden Refresh zu realisieren. Mit ROM-Speicher wäre letzeres nicht möglich. Mikrogravuren und -belichtungen dürften wegen geringer Speicherdichte sehr ineffizient sein.
Übrigens sollen ja grosse Teile der Wikipedia mit besagtem Lander archiviert werden, möglicherweise aber nur der EN. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 23:15, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

was ist nochmal der EN? - gruß --2003:C6:1730:71BD:5461:13D9:AA5C:2D3A 19:23, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
der EN = der englischsprachigen Wikipedia. (@itu: ISO-Sprachcodes schreibt man klein.) --Digamma (Diskussion) 19:28, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

26. Januar

Luftpumpe - Luftablassknopf

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 19 Kommentare9 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Welchen Sinn macht ein Luftablassknopf bei einer Fahrradpumpe? -- Hans Koberger 09:21, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Luft ablassen, zum Beispiel wenn man über Schotterpisten und Feldwege fahren will und daher lieber etwas niedrigeren Luftdruck zugunsten von Stabilität und Federkomfort hätte (im Gegensatz zu dem höheren Luftdruck, den man auf guter Strasse haben will, um die Reibung und daher den Kraftaufwand und den Reifenverschleiss zu verringern). --Karotte Zwo (Diskussion) 09:52, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
...und damit erforderlich für Ventilarten (Beispiel), bei denen nicht am Ventil Luft abgelassen werden kann.--Wikiseidank (Diskussion) 10:05, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Und wie soll das Luftablassen mittels Luftpumpenluftablaßknopf bei Dunlopventilen denn funktionieren? --77.8.32.173 11:13, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dein Beispiel ist keines. Der Luftablassknopf ist eher für Reifen mit Schraderventil. Bei Dunlopventilen kann nur durch Lösen der Überwurfmutter Luft abgelassen werden. Bei Blitzventilen kannst Du noch versuchen, mit einem Draht in der Öffnung zu stochern. Damit kannst Du das Ventil aber auch hinrichten. --Rôtkæppchen68 11:38, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Vorsichtige Reaktion: Wie daneben muss man sein, wenn man sich freiwillig Dunlop- oder Blitzventile andrehen lässt? Ab damit in die Schrottkiste! Während sich die zweite Extrawurst »Scaverandventil« noch mit schmalen Rennfelgen begründen lässt, spricht absolut nichts für Dunlop und Co. Der Schaftdurchmesser eines Schraderventils ist identisch und auch das sollte sich schon vor dreißig Jahren herumgesprochen haben. Nochwas @Hans Koberger: alle, die vorgeben, Sinn zu machen, machen nichts als Unsinn. –Falk2 (Diskussion) 15:38, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Welchen Vorteil hat denn das Schraderventil gegenüber Dunlop- oder Blitzventil? --Expressis verbis (Diskussion) 19:31, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Mit jeder großvolumigen Standpumpe und an Tankstellen befüllbar sowie manipulations- und deppensicher. Zusätzlich dieselbe Bauart wie nahezu alle technich üblichen Luftreifen von Schubkarren bis Flugzeuge. –Falk2 (Diskussion) 19:44, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Schraubadapter für Fahrradventil: In der Mitte Adapter von Dunlopventil auf Schraderpumpe
Ich hatte seinerzeit immer einen Schraubadapter im Geldbeutel, sodass ich unterwegs an der Tanke Luft durch die Blitzventile meines Fahrrades nachfüllen konnte. Einen Nachteil haben Luftpumpen mit Luftablassknopf noch: Sie benötigen immer ein zusätzliches Ventil. Verzichtet man darauf, ist eine Luftpumpe für Schraderventile so einfach wie eine für Dunlop- oder Blitzvenzile. --Rôtkæppchen68 20:24, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Warum solche Kopfstände? Ventiladapter kann man schonmal nutzen, um nicht neue Schläuche wegwerfen zu müssen. auf Dauer gibt es aber keinen vernünftigen Grund, einen auf techisch stockkonservativem Radfahrer zu machen. Noch vor 15 Jahren wurde ich ziemlich heftig niedergemacht, weil ich es gewagt hatte, Felgenbremsen als Selbstvernichter zu bezeichnen. Immerhin verschleißt man damit tragende Teile, was technisch völlig absurd ist. Man erinnere sich an die Aussagen des Vorstandsvorsitzenden von Shimano, man würde niemals eine Scheibenbremse herstellen, weil man mit der (V-Bremse) XT die größte Scheibenbremse der Welt im Programm hätte. Das hat sich wenige Jahre später völlig verändert, nicht ohne, dass der japanische Möchtegernmonopolist mit aller Gewalt versucht hätte, die bestehenden Normen durch eigene zu ersetzen. Man denke nur an mit nur 1,8 Millimetern schon im Neuzustand dünnere Bremsscheiben und die Centerlock-Bremsscheibenaufnahme. Mit einem Mal sind Scheibenbremsen die Regelbauart. Irgendwie unverständlich, an Ventilen festzuhalten, für die es technisch eben keine Begründung gibt (und letztlich noch nie gab). Versuche mal, bei einem südamerikanischen Fahrradhändler einen Schlauch mit Dunlopventilen zu kaufen. Vewunderung wäre die mildeste Reaktion.
Das Rückschlagventil bei Pumpen für Schraderventile gehört zum System. Ein Problem ist das noch nie gewesen. Der Vorteil dieser Rückschlagvenntile ist ihr deutlich größerer Querschnitt. Der Sinn der Übung ist doch, den Reifendruck dosiert erhöhen und reduzieren zu können. Seit der konsequenten Verwendung von Schraderventilen ist mir nie wieder ein Ventil gestohlen oder die Luft abgelassen worden. Beides war mal eine echte Seuche. Wer aber unbedingt am alten Gerümpel hängt, der möge doch dabei bleiben. –Falk2 (Diskussion) 21:33, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Vieles davon stimmt natürlich, auch, daß eine Felgenbremse die größte Scheibenbremse ist. Beide Bauarten haben Vor- und Nachteile. Bei Ventilen ist es ebenso. Schrader hält die üblichen Drücke in Rennreifen nicht aus, das kann nur Sclaverand. Außerdem ist die Unwucht und Felgenschwächung kleiner, was freilich nur im High-End-Bereich eine Rolle spielt. Bei Holzfelgen hat man deshalb die Ventilbohrung so es geht durch einen verwachsenen Ast gebohrt.
Zur Frage von Hans: So einen Knopf gibt es eigentlich nur bei hochwertigen Standpumpen, der dient dazu, den Luftdruck ganz gezielt auf den gewünschten Wert zu bringen. Für Otto Normalo ist das eher unwichtig und unnötig. Dünne Schlauchreifen hat man schnell zu stark aufgepumpt und es ist umständlich, die Pumpe abzumachen, Luft ablassen, Pumpe wieder drauf, etwas nachpumpen und messen... Ein Stoß mit der Pumpe kann bis 2 Bar betragen und es ist ein riesiger Unterschied, auf der Bahn mit 10 oder 12 Bar zu fahren. @Nicola: betont immer wieder, keine Ahnung von Fahrradtechnik zu haben Trotzdem, hast du mal den Gebrauch des Knopfes beobachtet? --M@rcela 22:10, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Nun ist der Rennsport schon noch etwas Besonderes und hat mit dem allgemeinen Fahrbetrieb soviel zu tun wie Äpfel vom Baum und vom Pferd. Die Druckfestigkeit von Schraderventilen ist auch so ein gar nicht mehr so modernes Märchen, da muss man nur auf Federgabeln und -beine mit Luftfederung denken. Bei den dort üblichen Drücken werden Rennfahrer in der Regel blass und seltsamerweise ist mir noch keine Federgabel mit Sclaverandventil untergekommen. Woran das wohl liegen könnte? Schlauchreifen sind noch so eine Extrawurst. Ihr Anteil am Gesamtbestand dürfte im Promillebereich liegen. Du kannst Dich sicher erinnern, dass ich mal geschrieben habe, dass die handelsüblichen Schraderventile in langer Ausführung bei den guten alten MiG 21 verwendet und die Hauptfahrwerksreifen mit 11 Bar befüllt werden. Wenn in meiner Dienstzeit, die allerdings schon 36 Jahre zurückliegt, irgendetwas an den Vögeln nie ausfiel, dann die Ventile. Wie groß der Druckstoß beim Aufsetzen ist, wurde im Betrieb nicht gemessen. Es war einfach nicht notwendig. Ich kann nicht einmal sagen, ob die Ventile beim Reifenwechsel mit ersetzt wurden. Die Schläuche wurden mit den Reifen gewechselt und sie sahen dann aus wie neu. Nur Ventile waren nicht mehr drin. Ich habe seinerzeit leider nur einen aus dem »Millionenloch« geholt und dann als Schwimmreifen benutzt. Man kann hervorragend drauf sitzen. –Falk2 (Diskussion) 22:46, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Du hast Recht. Punkt. Ich wollte nur ausdrücken, warum es noch eine Nische für Sclaverand gibt, nämlich der Profisport. Ich selbst benutze schon lange Schrader, aus den von dir genannten Gründen. Blitzventile existieren meiner Meinung nach nur noch aus Nostalgiegründen, kennt jeder, weiß, wie sie funktionieren usw. Aus technischer Sicht sind sie überholt wie Rücktritt, aber das ist wieder so ein Streitafall für endlos öde Diskussionen ;) --M@rcela 23:25, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Das mag für Zweiradenthusiasten alles interessant sein, aber was mache ich denn, wenn ich abends aus dem Büro komme und der Reifen hat nur noch wenig Luft? Das Rad eben zur Tankstelle tragen? Die großvolumige Standpumpe ist ja auch eher zu Hause stationiert. Da ich weder Schubkarre noch Flugzeug besitze, kann ich für Otto-Normalverbraucher keinen Vorteil erkennen. --Expressis verbis (Diskussion) 22:35, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dann ist der Fehler lange vorher passiert und die Schuld liegt ausschließlich beim Fahrzeugführer, der sein Fahrzeug im Betrieb nicht im Auge behält. Sollte es daran liegen, dass die Büromanen an zwei linken Händen zu erkennen sind? Als jemand, der bei der Arbeit dreckig wird und das nicht als Schande, sondern eher als Ritterschlag empfindet (weil die Schlipsträger ohne uns hungernd erfrieren oder frierend verhungern würden), stelle ich mich nicht an wie der Hahn beim Eierlegen. Lange, bevor man auf der Felge fährt, läuft die Mühle zäh und im Bogen läuft sie unruhig, weil der Hintern seitlich pendelt. Wer das nicht mitbekommt, der sollte besser laufen. Es gibt, oh Wunder, auch problemlos mitnehmbare Luftpumpen für Schraderventile. Jeder freundliche Fahrradhändler verkauft sie sogar und sie sind auch nicht teuerer als die für den altfränkischen Krempel. Tu mir den Gefallen und stell Dich nicht dümmer, als Du bist.
Langsam wundere ich mich doch, dass man mir auch dreißig Jahre, nachdem Fahrradbereifung mit vernünftigen Ventilen verfügbar wurde, immer noch dieselben alten Kamellen vor die Füße haut. Muss das wirklich sein? –Falk2 (Diskussion) 22:58, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Es gibt Fahrradpumpen, die man in den Rucksack stecken oder an den Fahrradrahmen klemmen kann. Es gibt sie sowohl für Dunlop-, als auch für Schraderventile. Und wenn man das „falsche" Ventil hat, gibt es Schraubadapter. Dazu gibt es Pumpenschlösser, die die Pumpe am Fahrradrahmen festschließen. --Rôtkæppchen68 23:05, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Mein kleines Pümpchen hat einen Pumpenkopf, den man abschrauben kann und darunter ein sinnreiches Plastikteil, das sich auf zwei Weisen montieren lässt. So 'rum: Schrader. Anders 'rum: Blitz, Sclaverand etc. Sehr schön, wenn man mal aushelfen möchte. 93.237.193.31 12:50, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich weiß natürlich auch, dass man sowohl für das eine wie für das andere Ventil kleine Handpumpen kaufen kann. Das mit der Standpumpe kam doch von dir. Was soll denn der ganze PA-Scheiß? Ist das so eine Art Insider-Arroganz? In deinem ganzen Gebasel finde ich kein einziges Argument. --Expressis verbis (Diskussion) 01:15, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Feldwebel, vermutlich. 93.237.193.31 12:50, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Wie kalt ist -1° Celsius?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 20 Kommentare12 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Heute sind laut Thermometer -1° C, alles ist mit einer festen, dickeren Eisschicht überzogen, der Boden "steinhart". Am letzten Sonnabend (23.1.21) waren es -1° C, es regnete, kein Eis, der Boden war weich. Die Zahl(!) "-1° C" hat offensichtlich keine eindeutige Aussagekraft - oder?--Wikiseidank (Diskussion) 10:03, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Die gemessene Temperatur ist die Lufttemperatur am Ort der Messung und nicht die Bodentemperatur oder die Lufttemperatur in größerer Höhe. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:11, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
So isses. Und ergänzend: Die Lufttemperatur in Thermometerhöhe sagt nichts über den Aggregatzustand durchfallenden Niederschlags aus. Schneeflocken, die sich weiter oben gebildet haben, schmelzen nicht sofort, wenn sie durch 3 °C warme Luft fallen; gleiches gilt für Regentropfen bei −1 °C Messwert. Auch der Boden gefriert nicht sofort, wenn die Luft darüber unter 0 °C abkühlt, weil der – Stichworte Wärmekapazität und Schmelzwärme – erstmal einige Kilojoule an die Luft loswerden muss, um a) kühler zu werden und b) zu gefrieren; er kann daher noch eine geraume Zeit weich und matschig sein, obwohl „es" unter Null Grad hat. (Da hab ich übrinx am lautesten gelacht bei „The Day After Tomorrow", als alles, was von der Polarluft überstrichen wurde, sofort durchgefror. Totaler Quatsch.) --Kreuz schnabel 12:30, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Oberflächliche Rechnung: Ein Regentropfen von 1 °C und 3 mm Durchmesser wiegt etwa 15 mg. Er muss erstmal 60 mJ loswerden, um auf 0 °C (flüssig) zu kommen, dann 5,5 J, um zu gefrieren, und dann nochmal 40 mJ, um in festem Zustand auf deine Lufttemperatur von −1 °C zu kommen, insgesamt müssen also erstmal 5,6 J Energie vom Tropfen auf die Luft übergehen, damit er die Lufttemperatur angenommen hat und als Graupelkörnchen am Boden ankommen kann. Und das gegen die Reibungswärme, die ihn warm macht :) --Kreuz schnabel 13:08, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Letzte Woche war der Boden noch warm (zumindest merklich über 0 °C. Seitdem ist er abgekühlt und "hält" den Schnee. Was Du misst ist eben die Lufttemperatur. Wenn es lange genug kalt war, wirst Du vielleicht in der Luft +3 °C messen, der Boden ist aber immer noch hart gefroren. --Elrond (Diskussion) 11:09, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Letzte Woche war die Frosttiefe 0 cm, nun sind es eben mindestens 1 cm.--Chianti (Diskussion) 11:23, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Bedeckung des Himmels macht auch einen Unterschied. Bei bedecktem Himmel hält der Boden eventuell vorhandene Wärme. Bei klarem Himmel, gerade über Nacht kann es auch noch bei +2-3°C Bodenfrost (und damit harten Boden) geben. 86.162.225.70 13:31, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Wie zuvor gut begründet hat die Zahl "-1° C" keine Aussagekraft. Wozu gibt es einen "Wetterbericht" im Rundfunk, der zwar erklärt, warum Temperaturen entstehen ("ein Hoch von den Azoren kommend bringt kalte Luft nach..." oder so ähnlich), aber nicht erklärt, was sie Zahl bedeutet? Dann kann man drauf verzichten? "-1° C" kann verkraftbares Fahrradwetter sein oder auch knochenbrecherisch.--Wikiseidank (Diskussion) 15:51, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
"Keine Aussagekraft" ist sehr weit gegriffen. Es ist sehr wohl eine wichtige Aussage, nur halt noch nicht das ganze Bild. Du bräuchtest dann noch Aussagen zu Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Temperaturverlauf über die Zeit usw., und die richtigen Formeln, um dir daraus was zu basteln. Oder halt gleich einen Wetterbericht konsultieren, der die gefühlte Temperatur mit angibt. --2A02:110:0:.&checktime(3002,0,0,':'):0:1077 16:20, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ach, was 'n Ding. Dass -1°C bei blauem Himmel, Sonnenschein und Windstille was anderes sind als -1°C bei Sturm und fast waagerechtem Schneeregen von vorne sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Ich zumindest brauche da keinen Radiomann der mir das erst erklären muss. 86.162.225.70 16:25, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich habe mich schon in einigen 40-m2-Wohnungen sehr wohl gefühlt und fand andere Wohnungen mit 60 m2 furchtbar. Die m2-Zahl hat somit keine Aussagekraft. Wozu steht sie dann in jedem Exposé? Dann kann man drauf verzichten. --Kreuz schnabel 16:28, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Du hast offenbar wenig kapiert. Im Wetterbericht wird die Lufttemperatur in Bodennähe (ca. 1,5 m oberhalb) vorhergesagt. Die Phänomene, die du u.a beobachtet hast, haben etwas mit Lufttemperaturen in größerer Höhe (mehrere 100 oder mehrere 1000 m) oder der Bodentemperatur (der Temperatur in den obersten Bodenschichten) zu tun.
Davon abgesehen gibt es tatsächlich einen Unterschied zwischen tatsächlicher und gefühlter Temperatur . Letzte hängt aber vor allem von der Windstärke ab, im Sommer auch von der Luftfeuchtigkeit. Viele Wetter-Apps zeigen zumindest im Zusammenhang mit der aktuellen Lufttemperatur auch die gefühlte Temperatur an. Aber auch im Wetterbericht wird durchaus regelmäßig darauf hingeweisen, dass sich aufgrund von starkem Wind Temperaturen kälter anfühlen (können) als es der vorhergesagte numerische Wert erwarten ließe. Das geht aber ins Thema subjektives Temperaturempfinden, und das ist nicht nur individuell unterschiedlich, sondern schwankt auch bei ein und dem selben Menschen, z.B. abhängig vom Aktivitätslevel. Genau deshalb ist es aber sinnvoll, absolute Temperaturen vorherzusagen, weil für gewöhnlich Menschen einschätzen können, wie warm oder kalt sich für sie bestimmte numerische Temperaturen unter bestimmten Bedingungen anfühlen werden und was sie deshalb am besten anziehen, oder eben nicht anziehen. Auch ist es natürlich gerade im Bezug auf leichte Fröste und deren Gefahren wichtig (Straßenglätte, Gefahr für nicht-winterfeste Pflanzen u.dergl.). Das ist übrigens alles vergleichsweise trivial, jedenfalls für Menschen, die sich die Hose morgens nicht mit der Kneifzange anziehen... --Gretarsson (Diskussion) 16:27, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Im Wetterbericht wird überhaupt nichts vorhergesagt, da wird nur berichtet, wie das Wetter zu einem bestimmten vergangene Zeitpunkt war. Vorhergesat wird in der Wettervorhersage oder Wettervorschau. --TheRunnerUp 16:57, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Service: Wetterbericht. --Gretarsson (Diskussion) 17:55, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Tatsächlich - diese Gleichsetzung habe ich noch nie wahrgenommen. Aber wenn sogar der Duden dieser Meinung ist ... --TheRunnerUp 18:04, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Da fängt sie an die typische umfassende Desinformation beim Wetter. Dummerweise habe ich z.B. bei Unwetterwarnungen oft den Eindruck dass es sich um einen Wetterbericht handelt der mir aber wohl als Wettervorhersage verkauft werden soll. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 23:42, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Daher heißt immer "Das Wetter" oder "und nun zum Wetter". Beim Einprogrammieren von Servus TV sehe ich manchmal einen bärtigen jungen Mann, der das Wetter sehr detailliert erklärt. Im "Frühstücksradio" heißt es dagegen "0 bis 6 Grad und ein Mix aus Sonne und Wolken, es kann Regen fallen". Das letztere ist doch eher sinnlos (wenn auch manche Fährtenleser ihre eignen Schlüsse draus ziehen können). Frage ist beantwortet - Danke.--Wikiseidank (Diskussion) 19:15, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Damit hier gewisse Dinge nicht unwidersprochen bleiben. Die Temperatur die angegeben wird ist die 2m Lufttemperatur. Dahinter steckt ein ziemlich komplexes Konzept. Wenn man sich anschaut, wie diese mit hohem Aufwand gemessen wird (normiertes Wetterhäuschen, von Farbe (Weiss) bis letztem Konstuktionsdetail definiert, auf normiertem internationalem Messfeld mit Abstand von Bäumen usw.) und was man an Theorie darein stecken muss um es begreifbar zu machen (jeder Meteorologie-Student freut sich über die vier Flüsse die sie/er da lernen darf, mit dem schönen Begriff gut durchlüftet setzt man sich dann auch gern auseinander) wird schnell klar, dass es eben eine Variable ist von vielen um das Wetter zu beschreiben. Sie ist halt handlich. Wir nutzen ja auch relative Fecuhtigkeit in %, obwohld as eigentlich quasi mehr eine Temperaturmessung ist als eine Feuchtemessung (weil absolute Feuchte eben schwerer zu messen ist). Wenn dann also jemand in der Synoptik (was eben Wetteranalyse und -vorhersage zusammenfasst) von einer Lufttemperatur spricht, ist es das, was man im Zusammenschnitt mit anderen Variablen (schon genannte Wind, absolute Luftfeuchte, Höhe, Druck, möglicher Unreinheiten ind er Luft bzw. was die Dichte der Luft ändern könnte usw.) eben so zu verstehen ist, dass wenn man dies auf einem normierten Messfeld misst man dieses herausbekommen würde. Alles abseits von einem Messfeld (also nicht flach, ohne Wetterschutz, usw. hat eben eine andere lokale Temperatur. Allgemein kann man dafür dann statistische und physikalische Modelle verwenden um die Temperatur zu korrigieren (das ist das was die ganzen Wetterwebseiten machen, bekannt als Model Output Statistic). Im vergleich zur Vergangenheit (beispielsweise durch eine Messreihe gegeben), werden neue Vorhersagen mit Wettermodellen so angepasst, dass sie im Rahmen der Vergangenheit vergleichbar sind. Gefühlte Temperaturen (im amerikanischen gerne Wind-Chill genannt) sind dann wiederrum Formeln die das subjektive empfinden nachvollziehen sollen, was aber auch nur ein Hilfsmittel ist, da man dafür eigentlich vollständige Modelle braucht. Ansonsten gibt es halt die Wetterberatung (ob nun vom DWD oder privat), die das ganze dann auf die jeweilige Situation zuschneidet (relevant für Flughäfen oder Festivalveranstalter).--Maphry (Diskussion) 08:28, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
die Temperatur hat für Menschen keinerlei Aussagekraft. Beweis: man lege ein Stück Holz und ein Stück Stahl einen Tag ins Gefrierfach und sich danach auf den nackten Bauch. Und dann lasse man sich von einem Physiker erklären, dass beides die gleiche Temperatur hat, wenn nicht sogar die selbe. --203.170.189.226 13:32, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Deshalb wird beim Wetterbericht üblicherweise auch dazugesagt, wenn die Wetterdienste davon ausgehen, dass die Atmosphäre morgen durch Holz oder Stahl ersetzt wird. --2A02:110:0:.&checktime(3002,0,0,':'):0:1077 16:50, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

wo sind die "Class"es?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 8 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hi. Für mein loklales Wiki kopierte ich mir eine Vorlage von hier, die aber offenbar nur dann funktioniert, wenn eine "class=..." ebenfalls lokall definiert ist. (Ich habe sehr früher sowas öfters gemacht, nur ...). Also wo finde ich die class hier in dewiki, und wohin muss ich sie lokal reinkopieren (ziemlich sicher analog). Danke. -jkb- 10:39, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Was für eine Vorlage und was funktioniert nicht? --BlackEyedLion (Diskussion) 11:40, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Vorlage:Galerie, in der sich class="ImageGroup" befindet. Funzt eben nicht. -jkb- 11:44, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich finde in keiner der eingebundenen CSS-Dateien eine Klasse Imagegroup (im Internet Explorer Menü Extras → Web-Entwickler → Stilbearbeitung). Im Übrigen sieht bei mir eine gespeicherte Datei, in der die Vorlage eingebunden ist (z.B. Eiffelturm), ohne die Auszeichnung des Elements mit der Klasse Imagegroup genauso aus wie mit der Auszeichnung. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:09, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich versuchte das zweite Bild (Bildgrupper) von oben aus Clapham Junction (Malta) bei mir zum Laufen zu bringen, muss wohl noch schauen, ob da irgendwo ein Syntaxfehler vorliegt... (nicht signierter Beitrag von -jkb- (Diskussion | Beiträge) 12:20, 26. Jan. 2021 (CET))Beantworten
Bei der Syntax scheint alles in Ordnung zu sein, funzt nicht. Ich vermute, dass die class="ImageGroup" für die wechsenlnde Anzeige der dort untergebrachten Bilde dient oder dies beeinfluss. @BlackEyedLion:, ich bin mir nicht sicher, ob es sich um ein Missverständnis handelt: Hier in der dewiki fujnktioniert alles gut, ich will jedoch das gleiche in meiner privaten Lokalwiki auf meiner Festplatte zu Hause installieren. Gruß -jkb- 15:45, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich habe in den CSS-Dateien, die die Wikipedia verwendet, keine Definition der Klasse Imagegroup gefunden und ich habe in einer Datei, die ich aus der Wikipedia gespeichert habe, keinen Einfluss des Löschens der Auszeichnung mit der Klasse Imagegroup gefunden. Das legt für mich nahe, dass es diese Klasse nicht gibt. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:11, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Schau mal in MediaWiki:Common.js, dort wird die Klasse benutzt. --Prüm  07:17, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Filterlisten für Adblock/ ublock

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 5 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wenn ich mit Firefox und ublock versuche, auf dieser Seite aufgeführte Filterlisten zu abonnieren, bekomme ich jedesmal "Seite nicht gefunden". Mache ich etwas falsch? --94.218.221.40 15:40, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Ja Flossenträger 08:13, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
solche antworten machen Lust, bei wikipedia mitzuwirken. Kopfschüttel! --2001:A61:2403:6601:C1AC:656F:3FC6:5288 16:49, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich bekomme überall Die Verbindung mit dem Server subscribe.adblockplus.org schlug fehl. Da ist also beim Anbieter was fehlkonfiguriert (Weiterleitung funzt ned). --Kreuz schnabel 14:25, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Wenn man nslookup subscribe.adblockplus.org eingibt, kommt da „can't find subscribe.adblockplus.org: Non-existent domain" bei raus. Zum Glück hat der Anbieter Email, Telefon, Anschrift, Kontaktformular und sogar Fax. --Rôtkæppchen68 14:38, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Gleiche nährwertangaben Haferflocken

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 10 Kommentare8 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hallo auf mein Haferflocken kernig und auf mein Haferflocken extrazart sind exakt die gleichen Inhaltsstoffe angeben. Zucker auf 0,1 Gramm genau auch der brennwert in Kalorien und kilojoule entspricht exakt den gleichen Zahlen. Wie kann das sein denn die Stoffe sind ja unterschiedlich verarbeitet und somit wahrscheinlich auch unterschiedlich für Körper verfügbar --.&checktime(2003,6,11,':')95:DE35:6899:DE09:2CA:ADFF 16:14, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Na, dass die Inhaltsstoffe dieselben sind, verwundert nicht weiter – beides sind gewalzte Haferkörner. Zum Brennwert siehe Physiologischer Brennwert. --Kreuz schnabel 16:41, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
(BK) Beide bestehen aus dem gleichen Ausgangsmaterial, die zarten sind nur platter gewalzt. --Magnus (Diskussion) 16:42, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Und wurden laut Haferflocken zuvor gegrützt. --Kreuz schnabel 16:43, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ja aber nichtmal ein Promille unterschied?
Wieso sollte das Zerkleinern von Körnern etwas an deren Nähr- oder Brennwert ändern? Gut, manche Leute glauben auch, dass Kuchen weniger Kalorien hat, wenn man die Stücke vorher zerteilt und einzeln isst ... --Kreuz schnabel 11:13, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Wieseo stellst Du einen Gegenfrage, deren Gegenstand tags zuvor bereits klar gestellt worden ist? --94.219.11.174 21:47, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Nichtmal 1/1500 unterschied (irgendwo um 1500kJ) haben Weizenkörner auch densselben weie Mehl? --2A01:598:90F0:477C:A38B:F4A1:1615:CF2C 18:13, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Es handelt sich doch um die gleiche Substanz, nur verschieden stark verkleinert. Warum soll sich dadurch der Brennwert ändern? Beim Weizenmehl wird der Keimling entfernt, weil das Mehl sonst nicht rieselfähig ist. --Expressis verbis (Diskussion) 19:20, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Beim Auszugsmehl wird außer dem Keimling auch noch die Schale entfernt. Bei der Haferflocke wird mW das ganze Korn verarbeitet. --Rôtkæppchen68 20:15, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Denk mal an Kartoffeln: Wenn Du eine Kartoffel zerdrückst, ändert das nichts an ihrer Zusammensetzung, sondern nur an der Form. Warum sollte das bei Haferflocken anders sein? Außerdem geht es nicht um verfügbare Nährstoffe, sondern um im Produkt enthaltene Nährstoffe. Das sind zwei paar Schuhe. --94.219.5.247 20:31, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Warum kann man sich oft erst nach Jahren erinnern

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 8 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wenn einem etwas richtig (schlimm) prägendes widerfährt, habe ich die Erfahrung machen müssen, dass die wirklich harten Teile der Erinnerung erst einige Zeit (Jahre) später kommen. Ist das bei anderen Menschen auch so?

Falls Ja? Warum?--2A01:598:90F0:477C:A38B:F4A1:1615:CF2C 18:20, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Weil die Seele ihre eigene Zeit hat. Sprich: Du erinnerst dich dann, wenn du das auch verarbeiten kannst. --Belladonna Elixierschmiede 18:26, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Belladonnas Ansatz klingt plausibel. Schau mal in den Eintrag zur Posttraumatischen Belastungsstörung rein. Eines der Symptome ist das Ausblenden/Sich-nicht-erinnern-können bestimmter Teile des traumatischen Ereignisses. Falls das Trauma von selbst heilt, können Erinnerungen wieder auftauchen, die anfangs zu schwer zu ertragen gewesen wären. --2A02:8109:8300:697C:80F:F66C:3CFB:417B 20:33, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Das Gehirn meidet tlw. Erinnerungen, die die betroffene Person überfordern könnten. Manche können das nicht so gut wie andere, siehe hier. Verzögerte Außennandersetzung mit Erlebnissen kann man zudem bei Kiffern beobachten, die nach einer längeren Phase intensiven Konsums aufhören und dann von den Ereignissen eingeholt werden. --94.219.5.247 20:58, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Erklärungsversuch ohne Seele: Das Gehirn ist gewohnt, eintreffende Ereignisse in bereits bekannte Schemata und Muster einzuordnen, um das aufrecht zu erhalten, was jeder als seine Realität kennt und anerkennt.
Tritt jetzt ein Ereignis ein, das so monströs außerhalb der vertrauten Realität liegt/zu liegen scheint, weigert sich das Gehirn einfach, dieses Ereignis als real zu akzeptieren. Es wird "gelöscht". Erst Jahre später, wenn sich viele andere aus diesem Ereignis resultierende Veränderungen - Reaktion von anderen Menschen, tägliche Gegebenheiten etc. - zu einem erneuerten Bild der Realität zusammengefügt haben, arbeitet das Gehirn nach hinten auf. Damalige Fragmente werden neu gewertet und interpretiert (und vermutlich auch neu "erinnert"), bis das gesamte Geschehnis (individuell sehr verschieden) abgearbeitet und neu bewertet worden ist. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 09:57, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Unter Verdrängung (Psychoanalyse) ist auch zu finden: "Mit dem Begriff der Verdrängung wird in der psychoanalytischen Theorie ein Abwehrmechanismus bezeichnet, der dazu dient, innerseelische oder zwischenmenschliche Konflikte dadurch zu regulieren, dass tabuierte oder bedrohliche Sachverhalte oder Vorstellungen von der bewussten Wahrnehmung ferngehalten werden."
Was Kind, Mann oder Frau zur Zeit psychisch nicht verarbeiten können, wird aus dem Wachbewusstsein in den Hintergrund/ Unbewusstsein verdrängt. Das ist bei allen Menschen im Grunde eine sehr wirksame psychische Überlebesstrategie. Ist allerdings das unbewältigt Erlebte zu gewaltig, kann diese Schutzmaßnahme der Verdrängung auf Dauer nicht durchgehalten werden und drängt sich dann oft - wie auch bei der Posttraumatischen Belastungsstörung - beispielsweise durch Alpträume aus dem Unbewussten in das Unterbewusste des Schlafes oder beispielsweise per Panikattacken sogar in des Wachbewusstsein. Zumindest darin bestehen Übereinstimmungen zwischen dem psychoanalytischen Ansatz und dem psychologischen Ansatz (z,B. bei Posttraumatischer Belastungsstörung) der Verdrängung.
Die wirklich harten Teile des Erlebten werden dann - besonders wenn man sich aktiv darum bemüht - oft erst viel später - meist nach und nach immer vollständiger erinnert, was aber nicht heist, dass diese verdrängeten Erlebnisteile in der Zeit zuvor nicht schon das eine oder andere Mal sich mittels Träume, psychsomatischen Beschwerden oder eben auch durch z.B. Panikattacken bemerkbar gemacht hätten. Dabei sind in der Regel die Erinnerung zugleich noch nicht in Vollständigkeit mit aufgetaucht.
In der Epigenetik wird auf Grund deutlicher Hinweise die Theorie diskutiert, dass sehr schwerwiegende und eher langandauerne Ereignisse sogar chemische Veränderungen am Chromatin, der Proteine, die an DNA binden, oder auch per Methylierung an der DNA selbst bewirken und damit die Abschnitte oder ganze Chromosomen in ihrer Aktivität beeinflussen können. Wobei diese Änderungen sogar an eine oder zwei Generationen weitervererbt werden können. Derartige Veränderungen sollen in Russland bei Nachkommen von denjeneigen Bevölkerungsgenerationen nachgewiesen worden sein, die einst massive Hungersnöte und/ oder einen langen Gulakaufenthalt einst haben durstehen müssen. Andere Beispiele für diesen Mechanismus: [6], [7], [8], [9], [10], [11]. -- Muck (Diskussion) 19:19, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ist mir ehrlich gesagt noch nie passiert. Je länger etwas her ist, desto stärker vergesse ich es. Aber vielleicht ist das ja bei Menschen unterschiedlich. 194.62.169.86 22:41, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
@194.62.169.86: Ist doch schön, dass dir noch nie etwas richtig (schlimm) prägendes widerfahren ist, aber eine Antwort auf die oben gestellte Frage ist dein Beitrag hier nicht. Von einem Vergessen gewöhnlicher Erlebnisse war doch garnicht die Rede. -- Muck (Diskussion) 17:35, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Wie kommt Streptosolen jamesonii zu seinem deutschen Namen "Marmeladenbusch" ?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Kann man damit Marmelade machen? --81.10.221.11 19:05, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Schau mal in die englische Wikipedia: "resulting in an overall appearance resembling orange marmalade (whence the name)", steht hier. --Aalfons (Diskussion) 19:13, 26. Jan. 2021 (CET) Beantworten

27. Januar

Anteil der möglichen Arbeitsplätze im Homeoffice

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 7 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt
Ich möchte einschätzen, wieviele Arbeitsplätze von abhängig Beschäftigten in Vollzeit und Teilzeit absehbar überhaupt als Homeoffice-Arbeitsplätze genutzt werden könnten und wie hoch potentiell ihr möglicher Anteil an der Gesamtheit der Arbeitspätze ist.
Zu meiner Vorarbeit: Halbwegs aktuelle Zahlen finde ich in der im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erstellten Kurzexpertise Holger Bonin, Werner Eichhorst et.al.: Verbreitung und Auswirkungen von mobiler Arbeit und Homeoffice, September 2020. Problematisch ist bei den dort verarbeiteten Erhebungen, dass mit mobiler Telearbeit und Homeoffice und Teil- bzw. Vollzeitarbeit als Homeoffice, mit einer zeitweisen und Vollzeitarbeit im Homeoffice sowie mit der Frage der abhängigen Beschäftigung und der Selbständigkeit unterschiedlich umgegangen und daher nicht vergleichbar unterschieden wird.
Der Artikel Telearbeit behauptet derzeit unbelegt „in Deutschland etwa 15 Prozent" Beschäftigte, die „regelmäßig von zu Hause aus" arbeiten. Das Statistische Bundesamt gibt an: „2019 haben 12,9 % aller Erwerbstätigen in Deutschland von zu Hause aus gearbeitet. Davon nutzen 5,5 % täglich oder min­des­tens die Hälfte der Arbeitszeit das Homeoffice. Weitere 7,3 % arbeiteten an weniger als der Hälfte der Arbeitstage von zu Hause aus."
Für Homeoffice finden in einer anderen Untersuchung 58% der Befragten mit dem Wunsch nach mobiler Arbeit ihre „Arbeit grundsätzlich nicht geeignet" (Bonin 2020, S. 44, die gleiche Einschätzung von Beschäftigen ohne Wunsch nach mobiler Arbeit ist hier jedoch 77%). Ihre Arbeit dafür „grundsätzlich nicht geeignet" finden im Juli/August 2020 66% von 1000 Befragten (Bonin 2020, S. 102, Quelle: Darstellung des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA – Institue of Labor Economics) von Ergebnissen der Beschäftigtenbefragung „Homeoffice vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie").
Die aktuelle Gesamtzahl der Arbeitsplätze von abhängig Beschäftigten mit etwa 41 Mio. scheint mir realistisch (vgl. Statistisches Bundesamt: Eckzahlen zum Arbeitsmarkt, Deutschland). Der Artikel Erwerbstätigkeit belegt für 2015 allerdings etwa 43,5 Mio. Erwerbtätige und für Juni 2019 etwa 33,3 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Bei allen Unwägbarkeiten und Unschärfen komme ich daher auf etwa 9,5 Mio. bis 14 Mio. Arbeitsplätze, die schon jetzt im Homeoffice betrieben werden könnten und etwa 27 bis 31,5 Mio. Arbeitsverhältnissen, für die die aktuelle Diskussion um Homeoffice ohne Bedeutung ist.
Arbeitshypothese: Sehr stark vergöbernd könnte man also von etwa 10 Mio. betroffenen und etwa 30 Mio. nicht betroffenen Arbeitsverhältnissen sprechen, wobei schon mehr als 5 Mio. bereits vor der Pandemie im Homeoffice genutzt wurden. Der Diskurs um Homeoffice berührt also sehr grob geschätzt etwa 5 Mio. Arbeitsplätze von ca. 40 Mio., also etwa 12,5% bzw. 1/8 der Plätze. Allerdings stellt das nicht eine zu berücksichtigende unbekannte Dunkelziffer von Arbeitsplätzen dar, die perspektivisch, aber real möglich von den Arbeitsgebern zusätzlich als für Homeoffice geeignet umorganisiert werden könnten.
Soweit meine Suchergebnisse und Gedanken. Mich interessieren weitere wesentliche Aspekte, die ich bei meiner derzeitigen Überschlagsrechnung nicht berücksichtigt habe, sowie konstruktiv-kritische Ergänzungen zu dem vorgestellten Gedankengang. Vor allem aber frage ich nach zusätzlichen seriösen Schätzungen zu der angesprochenen Dunkelziffer. Dazu finde ich bisher leider nichts Valides. Zur Klarheit: Ich frage nach Arbeitsplätzen (und weniger nach den Erwerbstätigen, der Art der Erwerbsarbeit und mehrfachen Arbeitsverhältnissen), nach erforschten Sachverhalten und erhellenden ergänzenden Untersuchungen, die ich bisher übersehen habe.
Achtung: Es geht mir nicht um persönliche Einschätzungen oder eigene Erfahrungen oder irgendwelche Sichtweisen auf die Welt, das Universum und den ganzen Rest. Geht damit bitte ins Cafe. Danke im Voraus. --2.202.185.252 00:03, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Hm. Jemand meinte die Frage löschen zu müssen (mit der Behauptung, sie habe die Intention „Konzeptpapiere in Auftrag zu geben"). Ok, ich lese es nochmal vor: Mich interessieren weitere wesentliche Aspekte, die ich bei meiner derzeitigen Überschlagsrechnung nicht berücksichtigt habe, sowie konstruktiv-kritische Ergänzungen zu dem vorgestellten Gedankengang. Vor allem aber frage ich nach zusätzlichen seriösen Schätzungen zu der angesprochenen Dunkelziffer.
Und selbstverständlich stelle hier ich meinen Arbeitsstand dar, damit niemand unnötig Zeit vergeudet, um mir zu erzählen, was ich schon weiß. Über die Angemessenheit des aggressiven Vorgehens gegen mein Bemühen um einen freundlichen und konstruktiven Umgang mögen andere befinden. --2.202.185.252 05:11, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
tl:dr, kannst du bitte noch mal die *Wissensfrage* extrahieren und in knappen Worten wiedergeben? Für Schätzungen etc. ist das hier die falsche Seite (was auch der Grund für die Entfernung gewesen sein dürfte). Flossenträger 08:10, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Hm, danke für deine Nachfrage. Ok: In den Artikeln gibt es dazu keine Werte, also zwei Fragen:
  1. Ist die Annahme realistisch, dass von der aktuellen Diskussion über dauerhafte Umwandlung in Homeoffice maximal etwa 5 Mio. von insgesamt ca. 40 Mio. Arbeitsplätzen betroffen sind (i.d.S. wo die Umwandlung überhaupt und realtiv problemlos möglich ist und noch nicht praktiziert wird)?
  2. Gibt es valide Untersuchungen, wieviele Arbeitsplätze durch weitergehende Umgestaltung der Betriebsabläufe potentiell zusätzlich über bereits 10 Mio. für Homeoffice mögliche Arbeitsplätze in Frage kämen, bzw. definitiv nicht in Frage kommen?
Wenn du nur eine einzige Frage willst, müsste ich fragen:
  • Von wievielen Arbeitsplätzen werden wieviele im Homeoffice benutzt und wieviele könnten noch leicht oder aber durch weitergehende Maßnahmen zusätzlich umgewandelt werden? (Das ist der Einleitungssatz meiner Frage: „Ich möchte einschätzen, wieviele Arbeitsplätze von abhängig Beschäftigten in Vollzeit und Teilzeit absehbar überhaupt als Homeoffice-Arbeitsplätze genutzt werden könnten und wie hoch potentiell ihr möglicher Anteil an der Gesamtheit der Arbeitspätze ist.")
Schätzungen sind normaler und üblicher Teil einer politischen, volkswirtschaftlichen und betrieblichen Planung, was Entwickung und Bedarfe betrifft. Dazu gibt es Studien und Diskurse, die nachlesbar sind und einen kontroversen öffentlichen Diskurs. Ältere Literatur bezieht aber den in der Pandemie entstandenen Handlungsdruck nicht und den noch immer nur schleichenden Prozess der Digitalisierung nur beschränkt ein. Die Fragestellungen sind relevant (Beispiel: Leistungskapazität der Netze und ländliche Betriebe), finden aber in den Artikeln offenbar keinen ausreichenden Niederschlag. Sonst müsste ich hier ja nicht fragen.
Grundsätzlich gibt es die Handlungsoptionen, seine Kritik und Bedenken zu posten, nachzufragen, eine Erle begründet vorzuschlagen, eine Erle begründet zu setzen, die 3M zu bemühen und einen Admin anzusprechen (in dieser Reihenfolge). Löschen halte ich nur für das letzte und schlechteste und möglichst zu vermeidende Mittel. --2.202.185.252 09:10, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Also mal zur ersten Frage: die ist nicht einfach und imho auch kaum kompliziert zu beantworten. Generell könnte ja jeder Schreibtischarbeitsplatz ins HO verlagert werden. Aber... Kann der MA mit einem ausreichend guten Internetverbindung dienen? Kann er zu Hause eine HO-Platz einrichten? Ein Single mit einer 35m2-Wohnung vielleicht ja, der Papa / die Mama mit zwei kleinen Kindern und 75 m2 ziemlich sicher nicht. Was sit mit gemischten Arbeitsplätzen? Ich sitze zwar am Schreibtisch, muss aber zum Beispiel neue Produkte prüfen. Das zugehörige Equipment kann ich schlecht nach Hause mitnehmen (nicht mobil und ansonsten würde ich mich auch weigern die Verantwortung für eine halbe Mio. € zu übernehmen und zu transportieren). Zählt so was dann prozentual? Kurz: Du hast schon ein ganz fettes Definitionsproblem, außer Du zählst Mamas/Papas Arbeitsplatz als HO-tauglich, unabhängig davon ob es real machbar ist, nur auf die Tätigkeit bezogen.
Schätzungen sind aber keine Wissensfragen, wie sie hier in der Auskunft behandelt werden. :o)
Relevant sind die Fragen ganz sicher, aber die Antworten sucht die "Politik" ebenso händeringed wie vergebens. Einen renitenten AG kann man nicht wirklich zwingen, die eigentlich problemlos per HO zu erledigenden Arbeiten auch ins HO zu verlagern und den AN nicht seine Wohnung dafür zur Verfügung zu stellen. Wenn es keine geeignete Internetanbindung/-infrastruktur im Unternehmen gibt, müsste man den AG ja erst mal zwingen eine solche herzustellen (wie?). Da hängen Investionen in erheblicher Höhe dran (mit einer fetten DSL-Leitung ist es ja nicht getan, die läuft über die Portokasse) und es müssen zusätzliche AN eingestellt werden um diese zu betreiben (Admins & Co., die auch nicht gerade auf Bäumen wachsen). Der AN ist vielleicht mit einer 2MBit-Leitung zufrieden, müsste jetzt also mehr Geld ausgeben, um auf 16 MBit+ aufzurüsten (falls denn verfügbar). Wer zahlt die Mehrkosten? Und so weiter und so fort. Ich halte die HO-Pflicht für eine sehr gute Sache aber realitätsfern. ... und diesen Absatz für oT, aber das ist halt eine Antwort auf Deinen entsprechenden Absatz. Flossenträger 11:19, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dank für deine Antwort.
„Ich halte die HO-Pflicht für eine sehr gute Sache aber realitätsfern." Es geht mir hier nicht um Pflicht sondern um das Potential, über das diskutiert wird. Aus dem tl;dr-Text geht hervor, dass grob geschätzt schon mehr als 5 Mio. Arbeitsplätze bereits vor der Pandemie im Homeoffice genutzt wurden. Und dass man ebenso grob geschätzt von 10 Mio. Arbeitsplätzen ausgehen kann, die nach Einschätzung der befragten betroffenen Arbeitsnehmer im Homeoffice möglich wären. Dazu kommt eine Dunkelziffer der Potentials, nach der ich frage.
„Kurz: Du hast schon ein ganz fettes Definitionsproblem..." In dem tl;dr-Text schreibe ich: „Problematisch ist bei den dort verarbeiteten Erhebungen, dass mit mobiler Telearbeit und Homeoffice und Teil- bzw. Vollzeitarbeit als Homeoffice, mit einer zeitweisen und Vollzeitarbeit im Homeoffice sowie mit der Frage der abhängigen Beschäftigung und der Selbständigkeit unterschiedlich umgegangen und daher nicht vergleichbar unterschieden wird." Es wird dort auch deutlich, dass mir die Problematik der Art der Arbeit bekannt ist. Den Aspekt, ob die Wohn- und Lebensverhältnisse dauerhaft Homeoffice zulassen versucht man über Befragungen einzuschätzen. Da könnten dann Ergebnisse herauskommen wie: X % der Befragten würden gerne im Homeoffice arbeiten und die Arbeit würde es zulassen, aber ihre Wohnverhältnisse sind nicht dafür geeignet. Ebenso werden Arbeitgeber befragt, ob sie für Homeoffice-Lösungen offen sind.
Kurz, zu deinem ersten Absatz: Homeoffice ist aus vermutlich deiner und auch meiner Sicht als Bezeichnung zu allgemein und bedarf einer Differenzierung, wenn ein Potential beziffert werden soll, bei dem alle einschränkenden Kriterien wegfallen. Auch bei den Arbeitgebern wäre natürlich zu differenzieren, ob es um Groß-, Mittel- oder Kleinbetriebe geht, ob es um Verwaltungen und Behörden mit Besucherverkehr geht etc. etc. In der im tl;dr-Text verlinkten Kurzexpertise von Bonin et.al. 2020 sind noch viele weitere Kriterien nachzulesen. Alls diese Problemstellungen behindern aber nicht die Fragestellung, um was für ein generelles Potential es bei Homeoffice überhaupt geht und daraus dann beispielsweise folgernd, welchen Stellenwert es bei der Lösung des Pandemieproblems oder der Verminderung des CO2-produzierenden Verkehrsaufkommens hätte und welcher Ausbau der Infrastruktur dafür Voraussetzung wäre. Es ist also hilfreich, ein inflationär angebotenes und als Schlagwort eingebrachtes scheinbares Lösungskonzept herunterzubrechen auf eine realistische Betrachtung. Und das geht nur über Forschung, über Befragungen und realitätsnahe Schätzungen. Das passiert auch zur Zeit (vgl. z.B. die Literaturangaben bei Bonin et.al. 2020) und danach halte ich Ausschau und frage danach.
Denn da hätte ich gerne eine Vorstellung von der Dimension. Und ob (deshalb frage ich auch) mein Zwischenergebnis einer Homeofficetauglichkeit von über die bisherigen 5 Mio. hinaus zusätzlich etwa 5 Mio. bzw. 12,5% der insgesamt ca. 40 Mio. Arbeitsplätze aus den dargestellten Zahlen realistisch abgeleitet ist oder ob ich etwas Wichtiges übersehe. Und ob irgendjemand irgendwelche Artikel oder Studien zu der Dunkelziffer der langfristig umwandelbaren Arbeitsplätze kennt. Die Dimension eines Potentials setzt nicht voraus, ob AN oder AG mit einer Homeofficelösung einverstanden und zu Veränderungen bereit sind. Dies sind aus meiner Sicht wie auch die Anpassung von Betriebsabläufen und flankierende rechtliche Regelungen Hindernisse, die das Potential einschränken können und möglicherweise Veränderungen unterliegen. Bei einem Kindergärtner oder einer Müllwerkerin ist sicher, dass sie auf lange Zeit absehbar nicht zu dem Homeoffice-Potential gehören werden. Ich suche einfach eine nüchterne Sicht auf den Stellenwert, wenn wir über Homeoffice als Lösungsansatz für was auch immer diskutieren. --2.202.185.252 13:02, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Beim "Müllwerker" würde ich das mit der "langen Zeit" nicht zwingend so sehen. Sobald die Müllwagen autonom fahren, kann der Mitarbeiter die Tonnenleerung am Bildschirm überwachen und das Gerät von daheim steuern, sofern das nicht automatisiert funktioniert. Ein Mitarbeiter kann dann ggf. zwei oder drei Fahrzeuge parallel betreuen? (Die restlichen Tonnen, die so nicht geleert werden konnten, werden dann gezielt von einem klassischen Wagen angefahren). Utopisch? - Nein: Auch in der Industrieproduktion gibt es schon Ansätze, die Anlagen remote zu überwachen. Ein kleineres Service- und Wartungsteam bleibt dann vor Ort, um bei Bedarf händisch einzugreifen. Gerade durch den technischen Fortschritt ist es fast unmöglich, das Potenzial zuverlässig zu schätzen. Vor zehn Jahren hätten Banken es sich wohl nicht vorstellen können, dass ein Großteil der Mitarbeiter - einschließlich der Kundenbetreuung - nicht im Gebäude ist und trotzdem arbeitet. Und doch ist es so gekommen.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 18:34, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Youtube Parameter für Automatische Übersetzung

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Kann man bei der URL zu Youtube-Videos (z.B. Nawalnys neustes Video auf YouTube) direkt die automatische Übersetzung auf Deutsch setzen. Soweit ich das hier sehen bzw. im Netz fand, geht z.B. die Startzeit zu definieren.

Startzeit mit &t
https://www.youtube.com/watch?v=ipAnwilMncI&t=59m10s
Subtitle einschalten mit &cc_load_policy
https://www.youtube.com/watch?v=ipAnwilMncI&cc_load_policy

Wie kann ich jetzt also z.B. das russische Video automatisch mit deutschem Untertitel anzeigen lassen. Über das Zahnrad im Player kann ich es per Maus einstellen, aber wenn man so ein Video an einen DAU schickt, dann sollte es automatisch mit deutschem Untertitel starten, ohne weitere Einstellung. --sk (Diskussion) 00:13, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Laut [12] soll man &hl=de&cc_lang_pref=de&cc=1 an den Youtube-URL anhängen, also z.B. https://www.youtube.com/watch?v=ipAnwilMncI&t=59m10s&hl=de&cc_lang_pref=de&cc=1 . Im vorliegenden Falle funktioniert das aber nicht, vermutlich weil keine nativen deutschen Untertitel existieren, sondern nur babelfischige. --Rôtkæppchen68 00:46, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Verleumdung in Österreich mit einem - laut späterer Beurteilung Staatsanwaltschaft - nicht strafwürdigen Delikt

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 3 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt
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Situation: Person A in Österreich zeigt die verwandte Person B - bewusst unwahr und verleumderisch - der Körperverletzung an. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen kann B die bewusste Falschverdächtigung beweisen (von der ermittelnden Polizei bestätigt), und stellt Anzeige wegen Verleumdung. Der Polizeibericht erwähnt nur KÖRPERVERLETZUNG (als unwahr ausgewiesen) und VERLEUMDUNG ohne Präzisierungen und Paragraphen. Die Staatsanwaltschaft bewertet aber den Vorwurf von A von seiner Natur her als fahrlässige Körperverletzung und stellt, ohne inhaltlich Position zu beziehen, die Anzeige wegen Körperverletzung nach § 88 (2) StGB ein (kurz: Straffreiheit für fahrlässige Körperverletzung unter nahen Verwandten). Ist dadurch die Verleumdung im vorliegenden Fall ebenfalls kein Strafdelikt mehr, weil A zwar nach eigener Intention, nicht aber im Urteil der Staatsanwaltschaft, B "einer von Amts wegen zu verfolgenden mit Strafe bedrohten Handlung ... falsch verdächtigt" hat, obwohl B dadurch nicht nur "der Gefahr einer behördlichen Verfolgung aus[ge]setzt" war, sondern diese auch tatsächlich erfolgt ist? Oder ist es ungeachtet der Bewertung durch die Staatsanwaltschaft weiterhin aufrechtes Strafdelikt der Verleumdung? (Ich kenne das Problem mit juristischen Ratschlägen auf der Auskunft - aber jeder Hinweis kann trotzdem hilfreich sein.) --AF (Diskussion) 08:42, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Nach § 297 StGB hat die Staatsanwaltschaft recht. Ich, bezweifle, dass die Ermittlungen der Polizei zum Tatbestand und den Verwandtschaftsverhältnissen der "Tatbeteiligten" schon als "behördliche Verfolgung" gelten können. Es kommt halt auch drauf an, welche Ermittlungsmaßnahmen genau die Polizei durchgeführt hat und ob und in welchem Umfang sie sich gegen eine bestimmte Person gerichtet haben.--Chianti (Diskussion) 13:22, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Doch, die "behördliche Verfolgung" ist gänzlich unbestritten. Allein schon die Aufnahme der Anzeige gegen B (die Polizei kann bei uns die Aufnahme einer Anzeige ablehnen, wenn sie den Vorwurf oder die Belege nicht als hinreichend erachtet), sowie Vorladung von B zur Einvernahme deswegen, die dann auch erfolgt ist und auf der B dann die Verleumdung nachweisen konnte - wie gesagt, dass das "behördliche Verfolgung war, steht nicht in Zweifel. Sonst hätte die Polizei auch die Verleumdungsanzeige gar nicht aufgenommen, geschweige denn inhaltlich unterstützt.
Allein die nachträgliche Bewertung der Staatsanwaltschaft als ein nicht strafwürdiges Delikt könnte hier eben eine Änderung der Bewertung hervorrufen. --AF (Diskussion) 14:25, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Was wird das Sozialamt tun?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 9 Kommentare6 Personen sind an der Diskussion beteiligt
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Sachverhalt:
Rentner(R) lebt in einem Pflegeheim mit Pflegegrad 3, mtl. Eigenanteil 2500 Euro, mtl. Rente 1500, Geldvermögen 70000,- (Tagesgeld und Aktien). R besitzt auch noch eine überteuert gekaufte vermietete Eigentumswohnung, jetziger Schätzwert 35000,-, noch laufende Hypothek 55000,-, mtl. Tilgung & Zinsen 150,-, mtl. Überschuss der Miete über die Nebenkosten (Verwaltung, Rücklagen usw.) 200,-. Also 50,- mtl. Gewinn. Somit wird in etwas mehr als 6 Jahren das Vermögen aufgebraucht sein.
Danach muss er zum Sozialamt, aber was wird es tun?
a) die Wohnung und das Darlehen kann R behalten, bringen ja unter dem Strich 50,- mtl., es legt 950 Sozialhilfe drauf und gut ist.
b) oder es verlangt, dass zuerst die Wohnung verwertet wird und berücksichtigt die dadurch entstehenden sofort fälligen 20000,- Schulden nicht (wenn die Verwertung der Wohnung überhaupt ohne Zustimmung der Bank möglich ist)
c) oder irgendwas anderes?
Ein mit dieser Frage befasster Rechtsanwalt antwortete: Einfach abwarten, was das Sozialamt dann tut.
Das ist zwar eine Möglichkeit, aber irgendjemand könnte doch wissen, was dann geschieht? Ist jemand hier vom Fach (Sozialamtsmitarbeiter, Sozialrechtskundige)? Oder gab es solche Fälle schon? Urteile? Ich bin bis zum Ende des Internets bereits vorgedrungen und habe nichts in dieser Hinsicht gefunden. 92.217.89.185 10:44, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Was das Sozialamt in sechs Jahren tun wird, kann mE heute niemand wissen. Der RA hat recht. Abwarten.--2003:C1:971A:2000:8C72:196:6B0B:6A49 11:59, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Und was würde das Sozialamt HEUTE tun? (und bitte keine Scherzkeksantworten wie "Nichts, es sind ja noch 70000,- Euro da!". Ich meine, wenn dieser Fall HEUTE eintreten würde? 92.217.89.185 12:15, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Bis in 6 Jahren sind weitere gut 10000 Euro der Hypothek abbezahlt, d.h. es sind dann nur noch knapp 10000 Euro "sofort fällige Schulden". Aber was sollte die Bank für ein Interesse daran haben, dass irgendein Cent von den 35000 Euro ans Sozialamt geht? Die wären ja schön blöd. Da würden sie bestimmt lieber die Wohnung nehmen und hätten damit innerhalb von 4 Jahren (4 x 12 x 200 = 9600 Euro, plus den 35000 für die Wohnung) wenigstens ihre ausgefallene Hypothek von dann ca. 45000 wieder drin (unter der Annahme, dass die 200 wirklich der Nettogewinn der Miete sind). --37.49.28.47 12:16, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Wohnung ja kein Vermögen, sondern im Saldo eine Verbindlichkeit ("Schulden"). Würde das Sozialamt den Verkauf fordern, müsste es auch das nach dem Verkauf verbleibende ungetilgte Restdarlehen (10.000 im Jahr 2027) übernehmen und der Bank überweisen. Das werden sie meiner Einschätzung nach nicht tun. Erst wenn der Nettowert der Immobilie 5000 Euro überschreitet, kann eine Verwertung gefordert werden (Schonvermögen). Hypotheken und Grundschulden (vermutlich hier eher der Fall) für Immobilienfinanzierungen sind normalerweise als erstrangige Darlehen eingetragen, d.h. der Begünstigte der H/GS muss als erstes bedient werden, danach erst kommen die anderen Gläubiger (z.B. Sozialamt). Bei einem Verkauf in 6 Jahren unter der o.a. angenommenen finanziellen Verhältnissen wird die Bank also gar nichts an irgendwen auszahlen, sondern die 35.000 behalten und die restlichen 10.000 vom Verkäufer fordern (immer angenommen, dass die H/GS durch den Verkauf abgelöst wird).--Chianti (Diskussion) 12:41, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Siehe auch diesen Fachbeitrag unter 2. Das Vermögen i.S. des § 90 Abs. 1 SGB XII: "Schulden oder Verbindlichkeiten sind demgegenüber nicht etwa „negatives Vermögen", sondern können u.U. den Wert eines Vermögensgegenstands mindern (z.B. die auf dem Grundstück lastende Grundschuld) oder dessen Verwertbarkeit ausschließen."--Chianti (Diskussion) 17:38, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich vermute mal, diese Konstellation kann so nicht eintreten. Das Immobiliendarlehen ist durch die Hypothek nicht ausreichend besichert. In einem solchen Fall würde die Bank normalerweise eine Nachbesicherung verlangen bzw. das Darlehen außerordentlich kündigen und fällig stellen. Wenn sie derzeit darauf verzichtet, dann doch möglicherweise deswegen, weil das übrige Vermögen als Sicherheit dient (und insofern darüber gar nicht unbeschränkt verfügt werden kann). Sobald sich also die Vermögensbilanz durch Entnahme der Nullinie annähert und die Bilanz deswegen in der Perspektive "unter Wasser" zu geraten droht, wird sich schon die Bank melden und die Hand aufhalten, und dann sind die Immobilie und ein erklecklicher Teil des Restvermögens weg und Diskussionen mit der Behörde gegenstandslos. Ich würde aber mal schauen, welcher "schlimme Finger" denn da jemandem die überteuerte Immobilie angedreht hat und welcher Bankster die Finanzierung dafür warum durchgewunken. Bei arglistiger Täuschung und Wucher gibt es ziemlich lange Fristen für Anfechtungen und Schadenersatzforderungen - wenn ich es richtig im Kopf habe, drei Jahre ab Kenntnis der Täuschung, längsten 30 Jahre nach dem schadensauslösenden Geschäftsabschluß. (Außerdem ist es "schön blöd", ein Darlehen an der Backe zu haben, wenn gleichzeitig Barvermögen vorhanden ist, anstatt das für Sondertilgungen einzusetzen. Da ist die Vermögensberatung bisher wohl suboptimal verlaufen.) --95.112.13.77 21:34, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Es ist, zumal beim aktuellen Zins, absolut üblich eine vermiete Immobilie auf Kredit zu kaufen um so die erzielte Miete nicht/nur in geringerem Umfang versteuern zu müssen. Die geschilderte Konstellation klingt jedenfalls nach einer klassischen Kapitalanlage und nicht nach der ehemals selbst bewohnten Wohnung - ist die etwa noch zusätzlich vorhanden? Die Bank wird von ihrem Glück noch nichts wissen, die "Schätzung" scheint ja jemand anderes erstellt zu haben. Bei Abschluss des Darlehens (bei der eher zurückhaltenden Tilgung kann das irgendwann gewesen sein) wird die Bank einen Gutachter gutachten lassen haben, und der wird zum Schluss gekommen sein dass sie mindestens die einzutragende Grundschuld Wert ist. Ich würde nicht ausschließen, dass ein vom Sozialamt beauftragter Gutachter auch auf einen ähnlichen hohen Wert kommen könnte, jedenfalls könnte der vorher zur Orientierung mal ins Grundbuch spickeln. Und dann müsste verwertet werden. Wenn die Wohnung zumindest nicht so überteuert war, dass die Bank mitgespielt hat, gibt es wenig Gegenden in Deutschland wo Immobilien so einen krassen Wertverlust gehabt haben können. Sollte die Intention sein, die Immobilie durch eine niedrige Bewertung vor dem Verkauf zu bewahren, wird das eher nicht klappen (Learning: rechtzeitige Übertragung zu warmen, nicht pflegebedürftigen Händen), auch wenn nicht gibt es nichts was gegenüber der Position "mal abwarten" einen Vorteil verschaffen könnte. --Studmult (Diskussion) 22:32, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Hier mal was Offizielles: Fachanweisung der Stadt HH zu § 90 SGB XII Seite 20: "Als unverwertbar ist ein Hausgrundstück dann anzusehen, wenn es so hoch belastet ist, dass der nach Abzug der Belastungen zu erwartende Erlös die Freibeträge nach § 90 Abs. 2 Nr. 9 SGB XII nicht wesentlich übersteigen würde. Als Belastungen kommen in Betracht: Offene Forderungen (soweit aktuell vom Kreditgeber bestätigt) mit Absicherung im Grundbuch oder erforderliche Aufbereitungsmaßnahmen (z.B. auf Grund von Kontaminierung)." Eine ähnliche Formulierung fehlt aber in den Ausführungsvorschriften in Berlin.--Chianti (Diskussion) 00:06, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

1% Club

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 9 Kommentare9 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Was bringt dieser Club [13] lohnen sich die 27,00 €`?--77.182.161.185 11:57, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Für die Betreiber der Seite schon. --Magnus (Diskussion) 12:18, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Natürlich lohnen sich die 27 €. Fragt sich nur: Für wen?
"brandneues System", "kugelsicherer Fahrplan", "maximale Gewinne", "überraschende Wahrheit", "einzigartigen Masterplan", "kinderleicht monatlich hohe 5-stellige Umsätze". Klingelts? Da verspricht jemand das Blaue vom Himmel mit größtenteils nicht definierten Begriffen. Finger weg, sagt Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 12:22, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ja. Sie lohnen sich für den Anbieter. Es kommt es mir so vor, als ob der altbekannte Witz ("Schicken Sie mir 10 Euro, und ich sage Ihnen, wie Sie reich werden." - Und nach Zahlung der 10 Euro erhält der Kunde die Antwort: "Geben Sie auch solch eine Anzeige auf.") hier wahr gemacht wurde. --Gruenschuh (Diskussion) 12:27, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ein Club aus Einprozentern? War da nicht was mit organisierter Kriminalität? --Zinnmann d 12:29, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
+1 Würde jemand, der "monatlich hohe 5-stellige Umsätze" im Internet erzielt, nicht einfach monatlich hohe 5-stellige Umsätze im Internet erzielen, anstatt mühsam Leute von der Geschäftsidee zu überzeugen, die später mal zu Konkurrenten werden könnten? --Expressis verbis (Diskussion) 12:36, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die scheinen wirklich Geld- (oder Zeit-?)vermehrungskünstler zu sein. Der Januar ist noch nicht um und trotzdem haben sie in "diesem Jahr" schon mehr verdient (407.000,--) als in "diesem Monat" (315.000,--) --TheRunnerUp 12:51, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Nehmen wir mal netterweise an, die meinen das Jahr 2020, dan haben bei denen gute 15.000 Menschen dieses Programm gekauft/aboniert. Es gibt jetzt also mindestens 15.000 Klickwunder nur bei Insterburg äh Instergram, wer um alles in der Welt soll bei denen alles klicken?! Jeden Morgen steht ein Dummer auf ... --Elrond (Diskussion) 13:00, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Die scheinen wirklich erfolgreich zu sein, vertreiben unter anderem Welt-Vegan-Magazin, Vitalvideo.at, Baby-schlaf-gut.de usw. Alles irgendwelche Dokumente, die verkauft werden und deren Qualität fraglich sind. Bei Preisen um 20-30 Euro finden sich offenbar genug Leute, die bereit sind, dafür Geld auszugeben. Die Summe lohnt es nicht, dagegen zu klagen (warum auch?). Genau solche Produkte gibt es auch als Bücher print on demand, manchmal einfach Zusammenstellungen von Wikipediaartikeln. Darf man tun, der Mehrwert ist fraglich. Ich kann auch ein Dokument schreiben "Warum bin ich so verdammt erfolgreich als ...XYZ..." und das verkaufen. Wer dafür Geld ausgibt, ist selbst Schuld. --M@rcela 21:48, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Rechenfrage Uhrzeit

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 12 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Habe gerade auf Heise gelesen eine Abweichung von 0,2hz bei der Netzfrequenz ist zulässig. und 49,8hz zu 50hz sind ca. 0,004 Unterschied Also bei 1440Minuten pro Tag würde meine Herduhr 5min falsch gehen also wäre die für die Tonne. Kann das so sein? --.&checktime(2003,6,13,':')FA:C635:6899:DE09:2CA:ADFF 12:16, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Üblicherweise wird versucht, das auszugleichen, um solche Effekte zu minimieren. Die Uhr läuft also mal zu langsam und dann wieder zu schnell. --Magnus (Diskussion) 12:20, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Wir haben einen Artikel Netzfrequenz, wo alles erklärt wird. Bei unabhängigen Wechselstrom- und Drehstromgeneratoren (Notstromaggregate, Insellösungen etc) darf die Abweichung sogar 2,5 Hz betragen. --Rôtkæppchen68 12:31, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Netzfrequenz ist schon rein technisch nicht so stabil, dass man mit Synchromnmotoren Uhren betreiben sollte. Dass es trotzdem gemacht wurde, liegt wohl an der bestechenden Einfachheit. Bei einer Uhr im Herd, die für die Zubereitungszeiten benötigt wird, sind die Abweichungen aber in der Regel problemlos. Das Mittel- und osteuropäische Verbundnetz hatte bis Anfang der Neunziger deutlich größere Abweichungen, in der Regel nach unten. Alle sonstigen elektrischen Maschinen haben auch mit 48 Hz kein Problem. Synchronmotoruhren gingen aber regelmäßig 20 Minuten pro Tag nach. Ich halte das Verfahren für mehr als Kurzzeitmessung auch als untauglich. Für den Pflaumenkuchen, der eine halbe Stunde backen soll, sind die Abweichungen letztlich unbedeutend. –Falk2 (Diskussion) 12:39, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Früher gab es auch Radiowecker mit Netzzeitbasis. Die gingen regelmäßig falsch, sodass findige Bastler da eine 50-Hertz-Quarzzeitbasis nachrüsteten. --Rôtkæppchen68 12:51, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Grundsätzlich gelten alle angegebenen Frequenzabweichungen für kurzfristige Schwankungen. Im Tagesmittel sollte die Netzfrequenz ziemlich genau 50 Hz haben, das heißt an einem handelsüblichen Tag mit 86.400 Sekunden finden im Stromnetz ziemlich genau 4.320.000 Vollschwingungen statt, auch wenn die nicht hundertprozentig gleichmäßig über den Tag verteilt sind. Das sollte sich also ausmitteln. Das betrifft allerdings so nur das große Verbundnetz mit den fetten Leitungen. Ohne Fachwissen zu haben (also bitte korrigieren), kann ich mir bezüglich der kleineren Verteilnetze vorstellen, dass die – vor allem dann, wenn sie nur von einem Punkt aus gespeist werden – andere Abweichungen zeigen, wenn da noch irnkwelche schrägen Umrichter davor- oder ungleich laufenden Naturstromgeneratoren dransitzen, an die sich das Teilnetz anpassen muss. Die aktuelle Frequenz im Verbundnetz sowie die aktuell eingesetzte Regelleistung ist jederzeit auf netzfrequenzmessung.de einsehbar. Da steht auch, dass die letzte Abweichung um mehr als 0,2 Hz am 8.1. war. Das ist wirlich eher selten, meist befindet sich das Verbundnetz im Bereich ±30 mHz. --Kreuz schnabel 15:32, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
@Kreuzschnabel:: Was meinst Du mit "Naturstromgenerator"? -- Pemu (Diskussion) 00:26, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Wenn ein Schwarzwalddorf sein Halbinselnetz zum Teil aus einem regionalen Mittelspannungsnetz versorgt und zum Teil aus einem lokalen Flusskraftwerk Baujahr 1920, das keine nach aktuellem Stand synchronisierte Einspeiseregelung besitzt, kann die Netzzeit dort sonstwo liegen. Das sind für mich aber Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Das meine ich damit. --Kreuz schnabel 07:03, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Solche Abweichungen hatten sich 2018 so aufsummiert, dass es durch die Presse ging. Wird hier erklärt. --Expressis verbis (Diskussion) 20:05, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Hatte aber politische Ursachen, IIRC. -- Pemu (Diskussion) 21:18, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Frage ganz oben unterstellt, dass eine netzfrequenzbasierte Uhr pro Tag 5 Minuten nachgehen kann, und begründet das mit der 0,2-Hz-Toleranz. Es hat aber sicher in den letzten Jahrzehnten keinen Tag gegeben, an dem das Verbundnetz (wie gesagt, lokale Netze können anders aussehen) einen Tagesdurchschnitt von 49,8 Hz gehabt hätte. Bei Spitzenlasten kann die Frequenz mal kurz so weit in die Knie gehen, bis die Regelleistung voll angefahren ist, aber die Zeitspanne wird mit Sicherheit unter 1 Minute liegen, was einen Uhrenfehler von einer Viertelsekunde erzeugt. --Kreuz schnabel 07:20, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Mein Wissen zu dem Thema stammt eigentlich aus der Wikipädie, aber aus welchen Artikeln, weiß ich jetzt nicht mehr. Siehe Regelleistung_(Stromnetz)#Quartärregelung. IIRC ist es so, dass die Regelsollfrequenz um (削除) soundsoviel zig (削除ここまで) zehn Millihertz nach oben bzw. unten versetzt wird, sobald eine gewisse Differenz (20 s) zwischen Netzzeit und allgemeiner Zeit in die eine oder andere Richtung überschritten wird. Nach dem Motto: Sollfrequenz ist 50,00 Hz, wenn Differenz in einem Toleranzband liegt. 50,01 Hz, wenn Netzzeit hinterherhinkt; 49,99 Hz, wenn sie voreilt. ((削除) Zahlen gerade ausgedacht. (削除ここまで))
Die hinterherhinkenden Uhren vor ein paar Jahren wurden, meine ich, auch wieder nachgezogen.
Zu dem Thema fällt mir ein, dass ich eine Frage zu einem Stromausfall habe, die ich weiter unten mit gleichem Zeitstempel stelle.
-- Pemu (Diskussion) 23:36, 28. Jan. 2021 (CET); Nachtrag: -- Pemu (Diskussion) 01:10, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Truppenabzug Deutschland

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wurde der von Trump angekündigte Truppenabzug aus Deutschland eigentlich schon von Präsident Biden rückgängig gemacht? --.&checktime(2003,6,13,':')FA:C635:6899:DE09:2CA:ADFF 12:30, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Nein, vom Kongress. Sie haben ihm im Verteidigungshaushalt die dafür notwendige Finanzierung verweigert und sein dagegen eingelegtes Veto am 29.12.2020 überstimmt: HoR, Senat.--Chianti (Diskussion) 12:52, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Winrar

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 8 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich möchte ein RAR Archiv mit Winrar erstellen und in diesem enthalten sein soll "D:\Ordner 1" und "D:\Ordner 2". Wie kann ich das machen, ohne erst Ordner vorab herumkopieren zu müssen? --94.218.221.40 20:38, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Auf D:\ beide Verzeichnisse markieren, Rechtsklick und "Zum Archiv hinzufügen..." --M@rcela 21:11, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich hab leider einen Fehler gemacht beim Schreiben der Frage. Der erste Ordner sollte auf Laufwerk "c:" liegen. --94.218.221.40 22:41, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Zuerst ein Archiv mit einem der beiden Ordner erstellen. Dann das Archiv mit WinRAR öffnen und den anderen Ordner hinzufügen. --Rôtkæppchen68 22:44, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Das Problem ist, dass dann viele Funktionen von Winrar nicht mehr funktionieren. So z.b. das Splitten des Archivs ab einer bestimmten Größe. Selbst wenn ich beim ersten Archiv Optionen eingestellt habe, gehen diese "verloren" und lassen sich auch nicht nachträglich einpflegen, sobald ich etwas dem Archiv nachträglich hinzufüge. --94.218.221.40 23:28, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten
quick&dirty: das erstellte RAR erneut verpacken, diesmal mit Funktionen/Splitting ...--Chianti (Diskussion) 00:17, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich hab sowas immer über die Kommandozeile gemacht, egal ob mit pkzip oder RAR. WinRAR soll auch eine Kommandozeilenversion haben.[14] --Rôtkæppchen68 00:45, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Btw. I use arch. --2A02:8071:91BC:F400:593C:B424:E071:1549 22:28, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Benutzt hier jemand die Nik-tools?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Und zwar als standalone? Ich habe die kostenlose Google-Version von 2016. Bisher problemlos, aber coronabedingt seit einem halben Jahr nicht benutzt. Jetzt könnte ich den Sharpener gebrauchen. In der Vorschau funktioniert alles, aber dat Dingens will nicht mehr speichern. Getestet auf zwei unterschiedlichen Rechnern. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:46, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Seit der Übernahme durch DxO gehts damit nur noch abwärts, es kostet und funktioniert nicht mehr ordentlich. Nur die Aufforderung, doch ein Update zu kaufen, die funktioniert immer - obwohl ich das Update schon habe. Ich habe das nur noch wegen Dfine installiert, nutze es als Aufsatz von Photoshop. Ich werde mir mittelfristig eine Alternative suchen, wahrscheinlich von Franzis. Ich habe den Verdacht, daß die Google-Version durch "Updates" unbemerkt unbrauchbar gemacht wurde, habe das Gleiche wie du bemerkt. --M@rcela 21:24, 27. Jan. 2021 (CET) Beantworten

28. Januar

Formulierung in der Patientenverfügung

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 7 Kommentare4 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Welche Auswirkungen haben diese beiden unterschiedlichen Formulierungen, die in jeder Vorlage für Patientenverfügungen gefunden werden können? Welche Arzneimittel sind damit beispielsweise gemeint?

  1. "...wünsche ich eine fachgerechte Schmerz- und Symptombehandlung, aber ohne bewusstseinsdämpfende Wirkungen."
  2. "...wünsche ich eine fachgerechte Schmerz- und Symptombehandlung; wenn alle sonstigen medizinischen Möglichkeiten zur Schmerz- und Symptomkontrolle versagen, auch Mittel mit bewusstseinsdämpfenden Wirkungen zur Beschwerdelinderung."

Vielen Dank und freundliche Grüße,--Vergänglichkeit (Diskussion) 00:44, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Zu 1.: Alle geeigneten Medikamente außer im Speziellen bewusstseinsdämpfende, von Aspirin bis zu einem beliebigen Medikament mit Z.
Zu 2.: Alle bewusstseinsdämpfenden Medikamente, z.B. Midazolam. Wer 2. ankreuzt, muss 1. natürlich nicht ankreuzen.
Diese Frage ist nach meinem Verständnis so gemeint, dass man genau eine der Alternativen wählt, also insbesondere nicht keine der Alternativen wählt (so wie bei benachbarten Fragen ausdrücklich ja oder nein gewählt werden kann; dort ist es auch nicht sinnvoll, keine Angabe zu machen). Man kann also wählen, ob Krankheiten auch mit oder nur ohne bewusstseinsdämpfende Medikamente behandelt werden sollen.
Wer 1. ankreuzt, erhält eine Behandlung, aber wenn nicht bewusstseinsdämpfende Medikamente nicht mehr ausreichen, keine ausreichende Behandlung und hat dann möglicherweise Symptome oder Schmerzen. Wer 2. ankreuzt, erhält auch dann noch eine ausreichende Behandlung, hat dadurch möglicherweise keine Symptome oder Schmerzen, ist aber aufgrund der Medikamente in seinem Bewusstsein getrübt.
Meine Ausführungen zum Ankreuzen sollten im Übrigen unter Umständen durch eigenes Aufschreiben ersetzt werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 01:20, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Selbstverständlich sind alle hochpotenten Schmerzmittel, insbesondere Opiate, in hoher Dosierung auch bewußtseinsdämpfend. Aus welcher Patientenverfügung stammt die Formulierung "aber ohne bewusstseinsdämpfende Wirkungen?" --Doc Schneyder Disk. 01:50, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Steht so wie gesagt in quasi jeder zu findenden Vorlage. Die basieren wohl alle auf der "offiziellen" Vorlage der Ministerien, siehe hier.--Vergänglichkeit (Diskussion) 02:08, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Vielen Dank soweit schonmal! Würdest Du die meisten anderen verbreiteten Benzodiazepine auch den "bewusstseinsdämpfenden Medikamenten" zuordnen?--Vergänglichkeit (Diskussion) 02:05, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ich guck mir das morgen noch mal an. Selbstverständlich sind Benzodiazepine bewusstseinsdämpfend, und zwar alle. --Doc Schneyder Disk. 02:25, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Schau mal unter Schmerztherapie. Ab Stufe 2 benötigt man für eine fachgerechte Therapie Opiate, die grundsätzlich mow. dämpfen. Die obige Fromulierung ist daher Käse, weil "fachgerecht" und "nicht bewußtseinsdämpfend" sich bei starken viszeralen Schmerzen gegenseitig ausschließen. Man kann bevorzugt nicht dämpfend therapieren, aber in vielen Fällen geht es nicht ohne Opiate. Das Problem dahinter ist ein ganz anderes: Bei älteren Menschen werden Schmerzen häufig nicht erkannt und die Unruhe/Widersetzlichkeit der Betroffenen als Symptom einer psychiatrischen Erkrankung fehlgedeutet. Die Folge ist, daß viele ältere Schmerzpatienten keine oder zu wenig Schmerzmittel enthalten und stattdessen ruhig gestellt werden, bspw. mit Neuroleptika. Diesen Mißstand kann man allerdings durch keine der beiden obigen Formulierungen beheben. --94.219.11.174 21:44, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

LibreOffice: Zuletzt verwendete Dateien

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 3 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Frage zu LibreOffice unter Win10/64:

In der Vorschau der "Zuletzt verwendeten Dateien" (wird angezeigt, wenn keine der LibreOffice-Anwendungen geöffnet ist) werden Vorschaubilder der zuletzt verwendeten Dateien angezeigt. Da ich aktuell das Vorschaubild in passabler Auflösung einer versehentlich endgültig gelöschten Datei angezeigt bekomme, suche ich nun dringend das Verzeichnis (den "Ordner"), wo diese Vorschaubilder abgelegt sind (allenfalls sind die in einer Datenbank abgelegt), sodass ich mir daraus das entsprechende Vorschaubild ziehen kann.

(Vorsorglich: Ich suche nicht die Einstellungsoption für kein Merken/doch Merken der zuletzt verwendeten Dateien und suche auch nicht die Einstellungsoption der Anzahl der anzuzeigenden zuletzt verwendeten Dateien.)

Wer weiterhelfende Hinweise hat, bitte hier. Danke im Voraus. --194.166.190.235 05:11, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

In [15] (ergoogelt mit libre office thumbnails recent) wird verraten, wo sie unter Ubuntu liegen. Unter Windows wird es einen entsprechenden Ordner geben. --Kreuz schnabel 07:29, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
LibreOffice speichert Sicherungsdateien im Ordner »backup«. Bei meinen Rechner ist der Pfad unter Opensuse /home/falk/.config/libreoffice/4/user/backup/. Alles unter »4« ist zwischen allen Betriebssystemen austauschbar. So kannst Du Dein Benutzerverzeichnis problemlos auf andere Rechner oder Betriebssysteme mitnehmen. Wenn vdie Löschung nicht mit LibreOffice, sondern mit Betriebssystemmittlen erfolgte und Du anschließnd LOo nicht wieder benutzt hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die dazugehörende Sicherungsdatei mit demselben Namen, aber der Dateiendung ».bat« noch hast. Öffne einfach den Ordner mit der Dateiverwaltung Deiner Wahl und ändere die Endung .bat bei der betreffennden Datei in die ursprüngliche. Schon kannst Du sie gleich von dieser Stelle durch Anklicken öffnen und auch verschieben oder kopieren. –Falk2 (Diskussion) 19:29, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Alternative Quelle

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wie könnte eine alternative Quelle für https://de.wikipedia.org/wiki/SWK_Mobil#cite_ref-3 lauten? --Dr Lol (Diskussion) 07:09, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

[16] in Cerbindung mit [17].--Chianti (Diskussion) 10:00, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Täter im Film Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 8 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wer ist der Täter im Film Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte? --2A02:8109:8A80:5C64:50D7:453B:374B:E8B8 07:13, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Das wissen nur die Autoren.[18] --Rôtkæppchen68 07:19, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Da der Film das bewusst offenlässt, wie der passende Wikipädieartikel sogar ausdrücklich schreibt (unter „Handlung", vorletzter Absatz, letzter Satz), kann dir das hier keiner sagen und ist es auch keine Wissensfrage. Bitte ins WP:Café. --Kreuz schnabel 07:32, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Behauptung im Artikel ist unbelegt und stammt deshalb vermutlich aus der Wahrnehmung des Films durch den Artikelautor. Das ist angeblich bei Artikeln über Filme zulässig und meines Erachtens (wie auch in diesem Beispiel) problematisch. Dass das so im Artikel steht, scheint mir deshalb keine ausreichende Antwort zu sein. --BlackEyedLion (Diskussion) 08:23, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Wenn du eine Wahrnehmung des Films hast, aus der die Täterschaft eindeutig hervorgeht, dann thematisiere das bitte auf der dazugehörigen Artikeldiskussion oder ändere es gleich direkt im Artikel. Die Wahrnehmungen der bisherigen Autoren des Artikels scheinen sich in diesem Punkt kongruent von deiner zu unterscheiden. --Kreuz schnabel 09:05, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Es kann einen bestimmten Täter geben, auch wenn man ihn nicht im Film erkennt. Dass man im Film den Täter nicht erkennt, kann bedeuten, dass es keinen bestimmten Täter gibt oder dass es einen bestimmten Täter gibt, der aber im Film nicht gezeigt wird (aber zum Beispiel durch andere Veröffentlichungen aus dem Universum des Films oder durch Äußerungen der Autoren bekannt ist). Ich habe im Übrigen keine andere Wahrnehmung des Films, weil ich den Film gar nicht kenne. Ich halte es nur grundsätzlich für problematisch, die Handlung eines Films durch eigene Wahrnehmung anstatt durch Bezug auf Sekundärliteratur (wie in allen anderen Fachgebieten der Wikipedia) beschreiben zu dürfen. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:43, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die entsprechende Richtlinie, die du oben als „angeblich" attributierst, ist unter Wikipedia:Redaktion Film und Fernsehen/Richtlinien#Quellen formuliert. Folglich solltest du deine grundsätzliche Infragestellung dieser Richtlinie auf der dortigen Diskussionsseite thematisieren. Hier gehört das jedenfalls nicht hin. Im Übrigen geht deine Philosophiererei oben insofern am Thema vorbei, als niemand behauptet hat, es gebe keinen Täter. Natürlich gibt es einen oder mehrere, aber aus dem Film geht dessen/deren Identität halt nicht hervor (oder wir sind alle nur zu blöd, um es zu erkennen, die Möglichkeit besteht natürlich auch). --Kreuz schnabel 20:05, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die deutschen Gesellschaft? - Die Antwort auf die Frage ist irrelevant für den Film. Нактаффэ 10:49, 28. Jan. 2021 (CET)

Es gibt keine eindeutige Antwort: " Der Film legt eine Antwort nahe, aber letztlich ist ihm die Schilderung der Zeitumstände und die Beobachtung der Verhaltensweisen im Dorf, der autoritäre Erziehungsstil, der geprägt ist von Demütigung und Einschüchterung, und seine Folgen für die Kinder wichtiger als die Suche nach dem Schuldigen." [19].--Chianti (Diskussion) 15:10, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Sprache eines Videos im Internet übersetzen lassen

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 1 Kommentar1 Person ist an der Diskussion beteiligt

Ich habe im Internet einige Videos (z.B. in italienischer Sprache) gefunden. Text zu übersetzen ist für Google translate in relativ guter Qualität möglich, doch kann ich mir auch die Sprache einer Sprecherin in einem Video übersetzen lassen? Speziell geht es um https://www.rainews.it/tgr/toscana/video/2020/12/tos-ponte-albiano-progetto-34c17525-28f5-439b-b35a-20c1ddce4337.html aber auch um andere Videos. Ich habe es mit der Google-Eingabe über Mikrofon versucht, aber gerade die Italiener sprechen dafür viel zu schnell. Benötigt wird dieses insbesondere, um den Artikel Ponte di Albiano Magra aktuell zu halten. --Salino01 (Diskussion) 08:09, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Darf ich nach Luxemburg zum tanken?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 14 Kommentare11 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hallo,

am Freitag fahre ich von Nürnberg nach Trier um einen Kinderwagen bei meiner Schwester zu holen. Darf ich dann eigentlich noch rüber nach Luxemburg um schnell den Tank voll zu machen? Will wirklich nur dort schnell tanken.--93.133.181.215 08:31, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Das Auswärtige Amt informiert hier, und die Luxemburger hier. --Wrongfilter ... 08:52, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Nürnberg Trier sind alleine Fahrtkosten von 70 Euro (ohne Ticket, ähnliches und Zeit). Vielleicht gibt es einen Versender, der das für den Preis hinbekommt?--Wikiseidank (Diskussion) 09:56, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

DHL Sperrgut ist billiger. --Magnus (Diskussion) 10:00, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Für 70€ gibt es bei einem bekannten Versandhaus schon einen neuen Kinderwagen. --Rôtkæppchen68 10:05, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Vielleicht besucht er/sie ja seine/ihre Schwester (und evtl. Neffen/Nichten) gerne? Um Wrongfilters Links auf den Punkt zu bringen: ja, du darfst.--Chianti (Diskussion) 10:08, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Tanktourismus sollte verboten werden. Nicht wegen Corona, sondern wegen der absolut unnötigen Umweltverschmutzung, die damit verbunden ist.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 10:10, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Wieso dass ist ein Umweg von 15 Kilometer.--10:17, 28. Jan. 2021 (CET)
Eben!--Vertigo Man-iac (Diskussion) 10:28, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Neben dem Kinderwagen werden ein Kinderbett und alles was man sonst so für ein Baby braucht geholt;), danke für die Antworten.--93.133.181.215 10:13, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
@Wikiseidank: 70 Euro sind die Treibstoffkosten, nicht die Fahrtkosten. Die betragen etwa das 3- bis 4-fache. --TheRunnerUp 11:09, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Auf diese Summe kommt man aber nur, wenn man den Wertverlust auf die gefahrenen Kilometer umlegt. Was im Umkehrschluss heißt, je mehr ich fahre, desto geringer werden die Fahrtkosten pro Kilometer. --Jossi (Diskussion) 12:33, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Man geht von einer durchschnittlichen Nutzung aus, zudem auch von einer genauso durchschnittlichen maximalen Fahrleistung. Das waren, wenn ich mich recht erinnere 20.000 km/a und 7 oder 10 Nutzungsjahre. Wenn man merklich mehr km/a fährt, kommen irgendwann Reparaturen und Schäden dazu, im Schnitt! mehr als bei moderaten Nutzung. Es gibt vom ADAC Listen, wie teuer ein km bei oben genannten Bedingungen ist, von wenigen Cent bei Kleinwagen, bis zu mehreren € bei dicken Karren. --Elrond (Diskussion) 13:58, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ja, deshalb schrieb ich auch etwa das 3- bis 4-fache und nicht einen konkreten Wert. Auch Versicherung und Steuer musst Du auf die Kilometer umlegen, während Abnützung und Betriebsmittel konstant pro Kilometer anfallen. (Aber möglicherweise bekommt man wenigstens die Reifen gratis, wenn man die App von M. verwendet ;-). --TheRunnerUp 13:15, 28. Jan. 2021 (CET) PS: Und trotz allem wird es am günstigsten bei 0 Kilometer, denn dann kannst du auch die Anschaffungskosten einsparen. --TheRunnerUp 13:18, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

::::Das ist unbestreitbar wahr und wäre für mich eine ideale Lösung, denn wenn ich aus meinem Dorf nicht mehr zur Arbeit fahre, bekomme ich natürlich auch 0 Euro Einkommen, also genau den Betrag, den ich für diese durchdachte Lösung benötige. Läuft! --2A02:908:2D12:8BC0:1D3:9A77:4009:793B 17:03, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Meldet sich die CWA per Push?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 7 Kommentare4 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Meldet sich die Corona Warn App per Push, wenn ein Testergebnis da ist? Dann müsste ich nicht mehr zwanghaft alle 10 Minuten nachschauen. --2A01:598:898C:C3D0:4109:C251:9A09:2A8B 11:48, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

„corona app push" bei Google einwerfen, erster Treffer [20], dort nach „push" suchen oder die siebte Frage lesen. --Kreuz schnabel 12:19, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dort wird das Verhalten der App bei Risikobegegnungen beschrieben. Das ist bekannt und nicht meine Frage. Trotzdem Danke. 2A01:598:898C:C3D0:4109:C251:9A09:2A8B 12:38, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Ja, bei mir hat sie das getan. --Joyborg 12:46, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Super, danke! 2A01:598:898C:C3D0:4109:C251:9A09:2A8B 13:48, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Bei mir hat sie es bei einem von zwei Tests nicht getan, weil das Testergebnis trotz gescannten QR-Codes nie in der App angekommen ist. Es sollten also parallel die anderen Informationswege (E-Mail, etwaiger Abruf auf der Internetseite des Labors) überprüft werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:37, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
OP hier, kann das mittlerweile bestätigen. Auf der Website des Labors erschien das glücklicherweise negative Ergebnis wohl schon gestern Abend 8 Stunden nach Abstrich, die App kennt es noch immer nicht. 2A01:598:898C:C3D0:4109:C251:9A09:2A8B 18:57, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Fiskalerbe

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 4 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Keine Erben vorhanden/alle haben die Erbschaft wegen Überschuldung abgelehnt: Darf der Staat als Fiskalerbe auch auf "Schenkungen" der letzten 10 Jahre zurückgreifen, so wie ein Pflichtteilsberechtigter? Darf/wird er prüfen, ob vor dem Tod des Erblassers Vermögen "verschwunden" ist? --188.97.208.126 12:53, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Ja, https://www.erbrecht-anwalt-leipzig.de/der-staat-als-fiskus-wann-erbt-der-staat.html, nach Lebensversicherung suchen. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:51, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Etwas genauer: Personen mit Zugang zu Konten des Verblichenen haben sich ihre "Aufwendungen" für den armen Verwandten "vergüten" lassen. Sagen wir mal so etwa 5000-10000 € pro Jahr. Und als der Verblichene die Augen schloss, waren nur noch Schulden da. Alle(!!!) gesetzlichen Erben lehnten die Erbschaft ab. Jedoch wäre noch positives Erbe übrig geblieben, wenn der Verstorbene besser auf seine Konten aufgepasst hätte. Der Grund für meine Frage: Die Beschenkten trauern nun zufrieden und der Staat erbt die Schulden, die er nicht bezahlen wird. Also: Kann der Erbinsolvenzverwalter die vom Erblasser "verschenkten" Beträge zurückfordern und wenn ja, auf welcher Grundlage? Danke! --188.97.208.126 20:46, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Ja, § 129 Insolvenzordnung. Der Staat als Erbe eröffnet aber nicht gerne Nachlassinsolvenzen, weil das Geld kostet. Deshalb evt. Gläubigerantrag nach § 317 InsO nötig. --Rudolph Buch (Diskussion) 21:24, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Alter der Satellitenbilder auf Google Maps

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich weiß, das man in Google Earth das Alter anzeigen lassen kann, geht das aber auch in Maps? Anleitungen für Earth gibt es ja wie Sand am Meer, nur über Maps schweigen sich alle aus (kein gutes Zeichen, ich weiß). Flossenträger 13:45, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Nein: [21] [22].--Chianti (Diskussion) 15:05, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Wo ist der digitale Grimm?

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404 not found. Nur ein Aussetzer oder hab ich was verpasst? --77.190.23.176 17:04, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Über https://www.woerterbuchnetz.de/ weiterhin aufzurufen. Nur der Deeplink https://woerterbuchnetz.de/DWB/ ist tot, was doof ist, weil er von http://dwb.uni-trier.de/de/die-digitale-version/online-version/ verlinkt wird. Da mittlerweile beide Auflagen des Grimm online stehen, scheint sich der Deeplink geändert zu haben, worauf die Seite der Uni Trier noch nicht angepasst ist. --FordPrefect42 (Diskussion) 17:15, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Tausend Dank! 77.190.23.176 17:19, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 77.190.23.176 17:19, 28. Jan. 2021 (CET)

Chargenrückruf bei Medikamenten

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 3 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Frage: Gibt es öffentlich zugängliche Info zu Medikamentenrückrufen?
Diese Liste enthält zwar zahlreiche Rückrufe, aber keine weitere für Nicht-Mediziner zugängliche Info: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=74766 (z.B. "Prednisolon acis 10 mg").
Man wüsste doch gerne, wie gravierend ein Rückruf einzuschätzen (z.B. ob Tabletten stark über-/unterdosiert oder nur ein Druckfehler im Beipackzettel)?--2.247.253.66 18:24, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Offiziell sind sie nur Fachkreisen zugänglich [23]. Einige findet man allgemein zugänglich hier.--Chianti (Diskussion) 19:42, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Bezüglich Prednisolon acis findet man mit einer Google-Suche die Information, dass die Tabletten zu groß hergestellt wurden. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:10, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Fragen über die Mindestsicherung und Auto

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hallo Leute! Nochmal zum Mitschreiben: Hat man in Niederösterreich das Recht, ein eigenes Auto zu besitzen wenn man die Mindestsicherung bekommt? Ja oder nein? 46.125.250.107 18:47, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Warum nochmal? Warum zum mitschreiben? Lies was oben beantwortet wurde. --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 18:50, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Fauler Sack?) 18:50, 28. Jan. 2021 (CET) (Wird schon weiter oben diskutiert)

Satre über die Islamische Revolution im Iran?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 1 Kommentar1 Person ist an der Diskussion beteiligt

Über Foucault ist ja bekannt, wie er über die Revolution im Iran verrannt hat.
Hat Satre eigentlich auch Stellung dazu genommen und falls ja, wie?--178.7.180.91 23:23, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Stromausfall, Trennung des Verbundnetzes, Netzzeit anschließend synchron?

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 5 Kommentare4 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Es gab mal 2006 einen Stromausfall, der durch eine Verkettung von widrigen Umständen ausgelöst wurde, als ein großes Schiff aus einer Werft an der Ems ausgeliefert wurde und dabei unter einer dazu abgeschalteten Fernleitung her musste. In der Folge wurde das Verbundnetz in drei Teile getrennt und erst nach längerer Zeit wieder zusammengeschaltet und dazu synchronisiert. Was ich aber nicht weiß (es ging, als ich es vor einiger Zeit las, nicht aus dem Artikel hervor): Umfasst diese Synchronisierung nur ganze Netzperioden, ist also lediglich Spannung, Frequenz und Phasenlage stimmig? Oder wurde auch die Netzzeit der Teilnetze vorm Zusammenschalten wieder angeglichen? -- Pemu (Diskussion) 23:36, 28. Jan. 2021 (CET); Nachtrag: -- Pemu (Diskussion) 00:31, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Pemu Das Problem ist, dass auch die Phasenlage und nicht nur die Frequenz stimmen muss. Es müssen somit in beiden Netzteilen die im File:Dreiphasendrehstrom mit Strangspannungen.PNG abgebildeten Kurven deckungsgleich sein. Zwei unter Last laufende Netze zu synchronisieren ist nicht einfach, und dauert seine Zeit da man in einem Netzteil aktiv die Frequenz verändern muss, da man nur so die Phasen geschoben kriegt. Das ist eben in einem Netz unter Last nur in relativ engen Grenzen möglich, entsprechen lange dauert so ein "Manöver". Denn wenn es ganz blöd läuft ist die erste Phase im Netz 1 gerade im Scheitel der positiven Kurve und im Netz 2 im negativen Scheitel (also um 180°verschoben). Gerade in Netzen unter Last klapt es seltenn auf Anhieb --Bobo11 (Diskussion) 00:24, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Sorry, mit "Phase" oben meinte ich die Phasenlage. Dachte, das wäre klar. -- Pemu (Diskussion) 00:31, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Mal wieder typisch Bobo11 - das tut einfach nur weh. "Die" Phasenlage in einem Teilnetz gibt es gar nicht, die hängt nämlich lokal von den jeweiligen Leitungslängen und Lastflüssen ab. Beim Wiederverbinden von Netzteilen muß erst einmal die Frequenz relativ genau übereinstimmen, was man durch Last- bzw. Leistungsregelung erreicht: bei zu niedriger Frequenz dreht man an einem oder mehreren Regelkraftwerken die Leistung ein bißchen auf und umgekehrt; grundsätzlich müssen die zu synchronisierenden Netzteile ohnehin erst einmal stabil sein, also eine ausgeglichene Leistungsbilanz aufweisen. Und dann kommt es nur auf die Spannungen an der Kuppelstelle - reguliert man über die Blindleistungseinstellung - und deren Phasenlage an. Die Phase "paßt" nach Sekunden oder Minuten schon irgendwann von ganz alleine, weil die beiden Frequenzen nie exakt übereinstimmen. Wenn es dann hinreichend exakt "paßt", dann schließt die Einschaltautomatik die Leistungschalter, und ab da sind die Netzteile synchronisiert - praktisch sofort fließt dann über die Kuppelstelle Ausgleichsleistung und erzwingt die absolute Frequenzgleichheit. Und diese Ausgleichsleistung ist der Punkt: man muß vorher abschätzen, daß die nicht zu hoch wird und der Netzschutz die Netze nicht gleich wieder trennt. Das war's dann aber noch nicht so ganz: Netze sind normalerweise stärker vermascht, also die vorherigen Teilnetze an mehreren Punkten gekuppelt, und da kann man jetzt auch nicht einfach nur stumpf zusammenschalten, sondern muß die regionale Leistungsverteilung ein bißchen jonglieren, damit es dabei nicht knallt. Aber Hexenwerk ist das alles trotzdem nicht. (Der Assi hat mich zwar im Praktikum ein wenig böse angeguckt, als ich die Synchronmaschine händisch mit dem Netz "schnellsynchronisiert" hatte, aber weder ist mir die vom Fundament gehoppst noch hat sie sonstwie geräuschvoll protestiert, auch die Sicherungen sind nicht rausgeflogen. Gutes Auge für die Synchronlampen und eine ruhige Hand beim Einschalten, dann klappt das schon... Die Netzleitstelle hat das Problem sowieso nicht, die schaltet einfach nur die Automatik ein, die macht das dann schon.) --95.112.2.225 06:34, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Die Könige LudwigII und TrumpI sind weg, es bleibt uns BoboII.--81.27.113.65 07:07, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Arbeitgeber contra Sozialabgaben

Letzter Kommentar: vor 4 Jahren 3 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

[24] eben gesehen, nichts neues ist das, das Arbeitgeberlager spricht sich gegen Sozialabgaben aus. Nur warum? Sache ist doch die, Sozialabgaben werden von den Arbeitnehmern bezahlt (und nur von denen, bzw. primär der Unter- und Mittelschicht) - so das Konzept der Sozialversicherung Bismarck'schen Typs, die die Arbeitgeberseite von der Finanzierung des Sozialstaats nicht belasten wollte. Die Teilung der Sozialabgaben ist da eher eine kleine Bauernschläue, um die Zahl optisch kleiner zu halten und gleiche Beteiligung vorzugaukeln, denn die Höhe bemisst sich ja am Lohn und nicht am Gewinn. Eigentlich müssten doch die Arbeitgeber fordern, Steuern zu senken und dafür Sozialabgaben zu erhöhen. Tun sie aber nicht bzw. zumindest selten. Warum?--Antemister (Diskussion) 23:39, 28. Jan. 2021 (CET) Beantworten

Was genau ist die Wissensfrage?--Chianti (Diskussion) 00:02, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten
Du könntest mit gleichem Recht sagen, die Sozialabgaben werden, wie die Löhne, nur von den Arbeitgebern bezahlt. Für den Arbeitgebern wirkt sich eine Erhöhung der Sozialabgaben gleich aus wie eine Lohnerhöhung. --Digamma (Diskussion) 00:03, 29. Jan. 2021 (CET) Beantworten

29. Januar

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