In one word, its thought is all about humility, um: fearlessness, um: equality, um: freedom, um: peace upon peace of peace, um: timelessness, hmm ... complex → it, → ... ↔ ... → it ⮋↯◙ into life.
By speaking, you formulate a thought.
But Porete's thought can not be expressed.
Consequently, she explains how you keep silent and how you listen.
Motiviert durch Marguerite Porete's Buch[1] steuere ich im Bereich der Philosophie Beiträge entlang unserer Errungenschaften im Bereich der Grenzen der Sprache bei.
Wittgenstein's Reflexion über die Aussage "Es kann dir nix g'schehn" diskutiert die Grenzen der Sprache.
Dann habe ich Leibniz' Vorstoss in Form seiner (logischen...) Gedankenkette in der Monadologie probiert gut zu repräsentieren. Leibniz' exakte Arbeit in seiner Monadologie führt bei Anmerkung 86 zu einer rational zureichenden Begründung des Satzes "Denn alles ist gut" aus Hölderlin's Gedicht "Patmos", womit der Zusammenhang aller für alle Menschen begründbar wird[2], was ich schön finde.
Und dann kommt natürlich Marguerite Porete, die die Grenzen der Sprache auf Weltklassenniveau spielerisch aushebelt, indem sie eigentlich schweigt und ihr Wissen anwendet: sie bezieht die lesende Person ein (muss es), bringt ihr auf vielfältige Weise kristallklar das demütige, hörende Schweigen bei und erzielt durch den dadurch dem Menschen zuteilwerdenden illokutionäre Akt der Offenbarung den Sprechakt - was für ein Hack! Obwohl ... nein ..., sie ersann keinen epischen Hack, Gott lässt sich ja nicht spotten ..., sie fand eine backdoor!
↑The mirror of simple souls, Marguerite Porete (trad. Ellen Louise Babinsky, foreword by Robert Earl Lerner), The classics of western spirituality, 1993 (ISBN 978-0-8091-3427-4).
↑Gottfried Wilhelm Leibniz (trad. Joachim Christian Horn), Monadologie / Lehrsätze der Philosophie, WBG Darmstadt 2009, ISBN 978-3-534-23030-3, S. 171.