Werschbach (Bröl, Höfferhof)

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Werschbach
Daten
Abfluss über Bröl → Sieg → Rhein → Nordsee
Quellhöhe 295 m ü. NN [1]
Mündung bei Much-Höfferhof in die Bröl 50.85727.4418055555556141Koordinaten: 50° 51′ 26′′ N, 7° 26′ 31′′ O
50° 51′ 26′′ N, 7° 26′ 31′′ O 50.85727.4418055555556141
Mündungshöhe 141 m ü. NN [1]
Höhenunterschied 154 m
Sohlgefälle 21 ‰
Länge 7,4 km[2]
Einzugsgebiet 9,57 km2[2]
Abfluss [3]
AEo: 9,57 km2
an der Mündung MNQ
MQ
Mq
15,92 l/s
185,74 l/s
19,4 l/(s km2)

Der Werschbach ist ein gut sieben Kilometer langer Bach in der Gemeinde Much im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Er ist ein rechter Zufluss der Bröl.

Als Oikonym erscheint der Name erstmals 1351 als Werze in den schriftlichen Aufzeichnungen. Die Herkunft des Namens hängt wahrscheinlich mit dem urindogermanischen Wort *h2ṷer- „feucht sein" zusammen.[4]

Der Werschbach entspringt beim Mucher Ortsteil Vogelsangen auf einer Höhe von etwa 295 m ü. NHN.

Er fließt im Wesentlichen in südlicher Richtung und mündet schließlich beim Mucher Ortsteil Höfferhof auf einer Höhe von etwa 141 m ü. NHN von rechts in die Bröl. Das Werschtal wird großteils von der Landesstraße 312 durchzogen.

Größte Zuläufe in den Werschbach sind der Sauerbach, der bei Weeg zufließt und südlich davon der Hohner Bach, beide orografisch rechts gelegen.

  • Hausiefen (rechts), 0,2 km
  • Vogelsanger Siefen (links), 0,4 km
  • Pechsiefen (rechts), 0,8 km
  • Lülssiefen (links), 0,3 km
  • Schmitten Siefen (rechts), 0,5 km
  • Berzbach (links), 1,3 km, 0,65 km2
  • Schwisselssiefen (links), 0,5 km
  • Sauerbach (rechts), 2,0 km, 1,23 km2
  • Kammersiefen (links), 0,5 km
  • Hohner Bach (rechts), 2,7 km, 1,91 km2
  • Daußelbach (rechts), 1,5 km, 0,81 km2
  • Hohnssiefen (rechts), 0,5 km
  • Striffelssiefen (rechts), 0,4 km
  • Pielsiefen (rechts), 0,7 km
  • Selbach (rechts), 0,8 km

Zum Wassereinzugsgebiet des Werschbaches gehören die Ortschaften:

Einzelnachweise

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  1. a b Deutsche Grundkarte 1:5000
  2. a b Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  3. Modellierte Abflusswerte nach dem Fachinformationssystem ELWAS des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW (Hinweise)
  4. Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 585, „Werschbach" (Auszug in der Google-Buchsuche). 
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