Werschbach (Bröl, Höfferhof)
50° 51′ 26′′ N, 7° 26′ 31′′ O 50.85727.4418055555556141
Der Werschbach ist ein gut sieben Kilometer langer Bach in der Gemeinde Much im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Er ist ein rechter Zufluss der Bröl.
Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Als Oikonym erscheint der Name erstmals 1351 als Werze in den schriftlichen Aufzeichnungen. Die Herkunft des Namens hängt wahrscheinlich mit dem urindogermanischen Wort *h2ṷer- „feucht sein" zusammen.[4]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Verlauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Der Werschbach entspringt beim Mucher Ortsteil Vogelsangen auf einer Höhe von etwa 295 m ü. NHN.
Er fließt im Wesentlichen in südlicher Richtung und mündet schließlich beim Mucher Ortsteil Höfferhof auf einer Höhe von etwa 141 m ü. NHN von rechts in die Bröl. Das Werschtal wird großteils von der Landesstraße 312 durchzogen.
Zuflüsse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Größte Zuläufe in den Werschbach sind der Sauerbach, der bei Weeg zufließt und südlich davon der Hohner Bach, beide orografisch rechts gelegen.
- Hausiefen (rechts), 0,2 km
- Vogelsanger Siefen (links), 0,4 km
- Pechsiefen (rechts), 0,8 km
- Lülssiefen (links), 0,3 km
- Schmitten Siefen (rechts), 0,5 km
- Berzbach (links), 1,3 km, 0,65 km2
- Schwisselssiefen (links), 0,5 km
- Sauerbach (rechts), 2,0 km, 1,23 km2
- Kammersiefen (links), 0,5 km
- Hohner Bach (rechts), 2,7 km, 1,91 km2
- Daußelbach (rechts), 1,5 km, 0,81 km2
- Hohnssiefen (rechts), 0,5 km
- Striffelssiefen (rechts), 0,4 km
- Pielsiefen (rechts), 0,7 km
- Selbach (rechts), 0,8 km
Orte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Zum Wassereinzugsgebiet des Werschbaches gehören die Ortschaften:
- Vogelsangen, Wersch, Berzbach, Marienfeld, Weeg, Walterscheid, Hohn, Höhnchen, Wohlfarth, Engeld, Erlen, Reinshagen, Bech, Werschberg, Zeche Aachen und Höfferhof
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ a b Deutsche Grundkarte 1:5000
- ↑ a b Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
- ↑ Modellierte Abflusswerte nach dem Fachinformationssystem ELWAS des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW (Hinweise)
- ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 585, „Werschbach" (Auszug in der Google-Buchsuche).