Walter Kreye (Schauspieler)

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Walter Kreye, 2012

Walter Kreye (* 18. Juli 1942 in Oldenburg (Oldb)) ist ein deutscher Schauspieler, Hörbuchsprecher sowie Sprecher im Bereich der Radio-Features und Hörspiele. Einem breiten Publikum wurde er durch seine Hauptrollen in den Krimiserien Hecht & Haie und Der Alte bekannt. Er spielte bislang in über 160 Film- und Fernsehproduktionen mit.

Leben und Karriere

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Walter Kreye, Sohn des Hörfunkredakteurs und Schriftstellers Walter A. Kreye (1911–1991), absolvierte bis 1971 ein Studium an der Schauspielschule Bochum [1] und hatte danach Theaterengagements am Hamburger Schauspielhaus sowie am Thalia Theater. Weitere Stationen waren die Berliner Schaubühne am Halleschen Ufer sowie das Staatstheater Hannover und das Staatstheater Stuttgart.

1988 gab Kreye unter der Regie von Ernst-August Zurborn als Paul in dem Spielfilm Ein Treffen mit Rimbaud sein Filmdebüt. Ab 1989 übernahm er Gastrollen in zahlreichen Fernsehserien und -reihen, u. a. in Ein Fall für zwei , Praxis Bülowbogen , Der Fahnder , Tatort , Ein starkes Team , Unter anderen Umständen und Spreewaldkrimi .

Bernd Schadewald besetzte ihn 1990 als Kurt für seinen Spielfilm Der Hammermörder . Im selben Jahr erhielt er zusammen mit Klaus Emmerich, Hans Noever, Renan Demirkan und Jürgen Holtz den Grimme-Preis mit Silber für Reporter . Von 1991 bis 1994 war er als Beamter Wolfgang Hecht vom Frankfurter Ordnungsamt in der Krimiserie Hecht & Haie des Hessischen Rundfunks für die ARD neben Friedrich-Karl Praetorius und Barbara Wussow in 26 Folgen zu sehen. In insgesamt 17 Folgen war er zwischen 1996 und 2000 neben Hauptdarstellerin Thekla Carola Wied als Erwin Peters in der ARD-Krimiserie Auf eigene Gefahr zu sehen. Daneben spielte er wiederkehrend mit Gudrun Landgrebe, wie etwa in Der Vamp im Schlafrock (2001) und Herzlichen Glückwunsch (2005).

2007 trat er die Nachfolge von Rolf Schimpf in der ZDF-Krimiserie Der Alte als Hauptkommissar Rolf Herzog mit der Episode Doppelspiel an.[2] Aufgrund seiner Krebserkrankung musste Kreye seit Juli 2011 pausieren.[3] Daraufhin wurde er von der Produzentin Susanne Porsche entlassen.[4] Kreye kritisierte die Vorgehensweise der Produzentin, die ihn über die Trennung in einem kurzen Telefongespräch informiert hatte.[5]

2014 war Kreye neben Jutta Speidel in Michael Rowitz’ Filmkomödie Mit Burnout durch den Wald als Herbert Hartwig, der sich mit seiner Ehefrau dazu entscheidet, die letzte Etappe des Lebens lieber getrennt zu gehen, in einer der Hauptrollen zu sehen. 2019 spielte er in Peter Evers’ Kinodrama A Gschicht über d’Lieb den Dorfwirt Zeiserer. Von 2017 bis 2020 verkörperte er in der Netflix-Serie Dark (Staffel 1–3) die Rolle des Tronte Nielsen. 2022 wirkte er in dem Dokudrama Rex Gildo – Der letzte Tanz von Rosa von Praunheim mit.[6]

Aus der ersten Ehe hat Kreye einen Sohn. In zweiter Ehe ist er mit der Schauspielerin Sabine Wegner verheiratet und hat mit ihr zwei Töchter. Seit 2003 lebt er mit Wegner in Berlin-Charlottenburg.[7] 2011 wurde bekannt, dass Kreye an Darmkrebs erkrankt ist.[8]

Fernsehserien und -reihen

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Hörbücher (Auswahl)

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Hörspiele (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. Walter Kreye bei Filmmakers, abgerufen am 29. August 2023
  2. Alexander Legge: ZDF: Walter Kreye wird der neue „Alte". In: DWDL.de. Abgerufen am 27. April 2023. 
  3. ZDF-Kommissar Kreye muss wegen Krebs pausieren. In: Focus Online. 2. Oktober 2011, abgerufen am 6. Januar 2016. 
  4. "Der Alte": Walter Kreyes Kampf gegen den Krebs. 19. März 2012, abgerufen am 30. April 2019. 
  5. TV-Liebling Walter Kreye Der Alte: Gefeuert, als er krank wurde. In: Berliner Kurier. 12. April 2012.
  6. Rex Gildo – Der letzte Tanz. Internet Movie Database, abgerufen am 26. Mai 2022. 
  7. Mein perfekter Sonntag: Endlich Zeit für Kunst. (Memento vom 21. Dezember 2011 im Internet Archive ) In: Berliner Morgenpost. 12. Juni 2011.
  8. Berliner Morgenpost: "Der Alte" muss gehen. 27. Dezember 2011, abgerufen am 27. Dezember 2011 (deutsch). 
Personendaten
NAME Kreye, Walter
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schauspieler und Hörbuchsprecher
GEBURTSDATUM 18. Juli 1942
GEBURTSORT Oldenburg (Oldenburg)
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