Nationalpark Doi Luang
Nationalpark Doi Luang อุทยานแห่งชาติดอยหลวง | |
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Der Nationalpark Doi Luang (Thai: อุทยานแห่งชาติดอยหลวง) ist ein Nationalpark in der Nordregion von Thailand. Er wurde am 16. April 1990 als 61. Nationalpark Thailands eröffnet.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Der Nationalpark umfasst ein Gebiet von 731,250 Rai oder 1170 km2, er liegt im Phi Pan Nam-Gebirge, in den Landkreisen (Amphoe) Mae Suai, Phan und Wiang Pa Pao der Provinz Chiang Rai, den Landkreisen Wang Nuea, Ngao der Provinz Lampang sowie den Landkreisen Mae Chai und Mueang Phayao der Provinz Phayao.
Das Terrain ist gebirgig, die höchste Erhebung ist der im Norden liegende Doi Luang mit 1694 Metern Höhe. Zu finden ist hier sowohl Sandstein als auch Laterit.
Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Regensaison: Juni bis Oktober
- Wintersaison: November bis Januar
- Sommersaison: Februar bis Mai
Flora und Fauna
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Der Doi Luang Nationalpark beherbergt tropische Regenwälder, Laub- und Dipterocarpwälder. Er ist Lebensraum vieler verschiedener Pflanzenarten und Tierarten.
Pflanzenarten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Eisenbaum (Mesua ferrea ), Thai: บุนนาค
- Hopea odorata
- Australische Rotzeder (Toona ciliata)
- Lagerstroemia tomentosa
- Irvingia malayana aus der Familie der Irvingiaceae
Tierarten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Gewöhnlicher Muntjak
- der Indochinesische Leopard (Panthera pardus delacouri)[2]
- der gefährdete Kragenbär, auch asiatische Schwarzbären genannt (Ursus thibetanus)[3] [4]
- der gefährdete Malaienbär (Helarctos malayanus)[5] [6]
- der gefährdete Chinesische Serau (Capricornis milneedwardsii)[7]
Des Weiteren beheimatet der Park eine Vielzahl von Schlangen und über 200 Vogelarten wie den Blauflügelsiva (Siva cyanouroptera rufodorsalis) oder den Rotschnabelschweifkitta (Urocissa erythrorhyncha ).
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Pu-Kaeng-Wasserfall (Thai: น้ําตกปูแกง)
- Cham-Pa-Thong-Wasserfall (น้ําตกจําปาทอง)
- Pha-Klet-Nak-Wasserfall (น้ําตกผาเกล็ดนาค)
- Wang-Kaeo-Wasserfall (น้ําตกวังแก้ว)
- Wang-Thong-Wasserfall (น้ําตกวังทอง)
- Nang-Phaya-Pang-Din-Fi-Höhle
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Vasa Sutthipibul (et al., Hrsg.): National parks in Thailand. National Park, Wildlife and Plant Conservation Department, Bangkok 2006, ISBN 974-286087-4
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ dnp.go.th (Memento des Originals vom 23. Oktober 2014 im Internet Archive ) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.dnp.go.th
- ↑ Weltnaturschutzunion (englisch)
- ↑ Ursus thibetanus in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN.
- ↑ Kragenbär (Ursus thibetanus). In: WWF-Artenlexikon. Abgerufen am 29. April 2016.
- ↑ Helarctos malayanus in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN.
- ↑ Malaienbär (Helarctos malayanus). In: WWF-Artenlexikon. Abgerufen am 29. April 2016.
- ↑ Capricornis milneedwardsii in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Doi Luang National Park vom thailändischen „Department of National Parks" – Beschreibung in englischer Sprache [zuletzt aufgerufen am 15. Oktober 2013]