Grane (Fluss)

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Grane
Die Grane vor dem Eintritt in den Stausee.

Die Grane vor dem Eintritt in den Stausee.

Daten
Abfluss über Innerste → Leine → Aller → Weser → Nordsee
Quellhöhe ca. 540 m ü. NN [1]
Mündung Bei Langelsheim in die Innerste 51.9382395284510.344979763031194Koordinaten: 51° 56′ 18′′ N, 10° 20′ 42′′ O
51° 56′ 18′′ N, 10° 20′ 42′′ O 51.9382395284510.344979763031194
Mündungshöhe 194 m ü. NN [1]
Höhenunterschied ca. 346 m
Sohlgefälle ca. 39 ‰
Länge 8,9 km[2]
Einzugsgebiet 45,07 km2[3]
Linke Nebenflüsse Bach Großes Hühnertal, Wiehnbach, Töllebach
Rechte Nebenflüsse Bach im Langen Tal, Hüttentalbach, Bach beim Glockenberg

Die Grane ist ein rechter Nebenfluss der Innerste westlich und nordwestlich Goslars.

Sie entspringt in der Nähe von Hahnenklee im Oberharz und mündet ca. 12 km später in Langelsheim in die Innerste. In Herzog Juliushütte bei Astfeld im Landkreis Goslar wird sie zur Granetalsperre gestaut.

Ihr Einzugsgebiet beträgt rund 45 km2, davon 22 bis zum Staudamm.[3]

Der Fluss tritt in seinen ersten urkundlichen Erwähnungen des 12. Jahrhunderts als Grana in Erscheinung. Der Name leitet sich vermutlich von indogermanisch *ghrənā mit der Bedeutung 'die Zerfließende' ab.[4]

Commons: Grane (River)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen: Top 50 - Topographische Karte 1:50.000 Niedersachsen/Bremen, Stand 2000.
  2. NLWKN: Bestandsaufnahme zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie, Bearbeitungsgebiet Innerste, Braunschweig November 2004, Tabelle 3, addiert WK 20037 und 20043.
  3. a b Flächenverzeichnis/Weser (PDF; 13 MB), Geosum
  4. Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 188, „2Grane" (Auszug in der Google-Buchsuche). 
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