Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022/Finalrunde
Dieser Artikel umfasst die Spiele der Finalrunde der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022 mit allen statistischen Details.
Turnierplan
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]V Sieg nach Verlängerung
Viertelfinale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]England – Spanien 2:1 n. V. (1:1, 0:0)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Schiedsrichtergespann: Frankreich Élodie Coppola und Frankreich Manuela Nicolosi (Schiedsrichterassistentinnen), Finnland Lina Lehtovaara (Vierte Offizielle), Niederlande Pol van Boekel (Videoassistent), Niederlande Dennis Higler (Erster Assistent des Videoassistenten), Frankreich Benoît Millot (Zweiter Assistent des Videoassistenten)
Deutschland – Österreich 2:0 (1:0)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Schiedsrichtergespann: England Sian Massey und England Lisa Rashid (Schiedsrichterassistentinnen), Rumänien Iuliana Demetrescu (Vierte Offizielle), Polen Tomasz Kwiatkowski (Videoassistent), Polen Bartosz Frankowski (Erster Assistent des Videoassistenten), Spanien Guillermo Cuadra Fernández (Zweiter Assistent des Videoassistenten)
Schweden – Belgien 1:0 (0:0)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Schweden | Belgien | Aufstellung | ||
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SchwedenSchweden |
Fr., 22. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Leigh (Leigh Sports Village)
Zuschauer: 7.517
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Belgien | ||
Hedvig Lindahl – Amanda Ilestedt, Linda Sembrant, Magdalena Eriksson, Amanda Nildén – Filippa Angeldal (84. Hanna Bennison), Kosovare Asllani (C)ein weißes C in blauem Kreis , Nathalie Björn – Johanna Rytting Kaneryd, Stina Blackstenius, Fridolina Rolfö Cheftrainer: Peter Gerhardsson |
Nicky Evrard – Laura Deloose (67. Elena Dhont), Sari Kees, Laura De Neve, Davina Philtjens – Julie Biesmans (88. Kassandra Missipo), Justine Vanhaevermaet, Marie Minnaert – Janice Cayman, Tine De Caigny, Tessa Wullaert (C)ein weißes C in blauem Kreis Cheftrainer: Ives Serneels | |||
Tor 1:0 Sembrant (90.+2') | ||||
Gelbe Karten Biesmans (16.), Philtjens (36.) | ||||
Spieler des Spiels: Nicky Evrard (Belgien) |
- Schiedsrichtergespann: Ukraine Maryna Strilezka und Polen Paulina Baranowska (Schiedsrichterassistentinnen), Venezuela Emikar Calderas Barrera (Vierte Offizielle), Italien Paolo Valeri (Videoassistent), Italien Maurizio Mariani (Erster Assistent des Videoassistenten), Deutschland Harm Osmers (Zweiter Assistent des Videoassistenten)
Frankreich – Niederlande 1:0 n. V.
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Schiedsrichtergespann: Kroatien Sanja Rođak-Karšić und Slowenien Staša Špur (Schiedsrichterassistentinnen), Spanien Marta Huerta de Aza (Vierte Offizielle), Portugal Tiago Martins (Videoassistent), Portugal Luís Godinho (Erster Assistent des Videoassistenten), Polen Tomasz Kwiatkowski (Zweiter Assistent des Videoassistenten)
Halbfinale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]England – Schweden 4:0 (1:0)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Schiedsrichtergespann: Schweiz Susann Küng und Osterreich Sara Telek (Schiedsrichterassistentinnen), Ukraine Kateryna Monsul (Vierte Offizielle), Niederlande Pol van Boekel (Videoassistent), Niederlande Dennis Higler (Erster Assistent des Videoassistenten), Italien Paolo Valeri (Zweiter Assistent des Videoassistenten)
Deutschland – Frankreich 2:1 (1:1)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Schiedsrichtergespann: Irland Michelle O’Neill und Spanien Guadalupe Porras Ayuso (Schiedsrichterassistentinnen), Finnland Lina Lehtovaara (Vierte Offizielle), Polen Tomasz Kwiatkowski (Videoassistent), Polen Bartosz Frankowski (Erster Assistent des Videoassistenten), Portugal Tiago Martins (Zweiter Assistent des Videoassistenten)
Einen Tag vor der Partie wurde Stürmerin Klara Bühl positiv auf Corona getestet und verpasste dadurch das Halbfinale.[1]
Finale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]England – Deutschland 2:1 n. V. (1:1, 0:0)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Schiedsrichtergespann: Ukraine Maryna Strilezka und Polen Paulina Baranowska (Schiedsrichterassistentinnen), Frankreich Stéphanie Frappart (Vierte Offizielle), Italien Paolo Valeri (Videoassistent), Italien Maurizio Mariani (Erster Assistent des Videoassistenten), Niederlande Pol van Boekel (Zweiter Assistent des Videoassistenten)
Das Spiel wurde im Nachhinein als Duell auf Augenhöhe beschrieben. Vor allem von deutscher Seite wurde jedoch kritisiert, dass der Video-Assistent bei einem Handspiel von Leah Williamson nahe der Torlinie in der 26. Minute trotz Überprüfung nicht auf Handelfmeter entschied. Alexandra Popp, die bis dahin in jedem Spiel der Europameisterschaft für Deutschland getroffen hatte, konnte verletzungsbedingt nicht am Finale teilnehmen.[3]
Für die englische Frauennationalmannschaft war die Begegnung die insgesamt dritte Finalteilnahme bei einer Europameisterschaft und die erste seit der Europameisterschaft im Jahr 2009 (bei der England gegen Deutschland 2:6 verlor). Die erste Finalteilnahme im Jahr 1984 verlor England mit 3:4 im Elfmeterschießen gegen Schweden.
Für die deutsche Frauennationalmannschaft war die Begegnung die insgesamt neunte Finalteilnahme bei einer Europameisterschaft und die erste seit der Europameisterschaft im Jahr 2013 (die sie mit 1:0 gegen Norwegen gewann). Erstmals hat die deutsche Frauennationalmannschaft ein EM-Finale nicht gewonnen.
Mit diesem Turniersieg hat England erstmals seit der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 ein großes internationales Fußballturnier gewonnen. Beide Turnieraustragungen eint, dass sie in England (und die Finals in Wembley) stattfanden.
Zum vierten Mal ging ein Finale im Wembley-Stadion in die Verlängerung: 1966 gewann England bei der WM mit 4:2 gegen Deutschland nach Verlängerung, 1996 Deutschland bei der EM gegen Tschechien mit 2:1 nach Golden Goal und 2021 Italien bei der EM gegen England im Elfmeterschießen.
Das Finale fand vor 87.192 Zuschauern statt; ein Rekord für ein Frauenfußball-Länderspiel in Europa.[4] Mit dem Sieg ihrer Mannschaft wurde Sarina Wiegman die erste Trainerin, die eine Fußballeuropameisterschaft mit zwei unterschiedlichen Nationalmannschaften gewann.
Für Lucy Bronze war es das 100. Länderspiel, wovon sie vier für die britische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 2020 bestritt.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ Vor Halbfinale der Fußball-EM: Nationalspielerin Bühl positiv auf Corona getestet, auf spiegel.de, vom 26. Juli 2022. Abgerufen am 27. Juli 2022.
- ↑ [1]
- ↑ Florian Neuhauss: Ein "Nackenschlag" zu viel für das DFB-Team. In: Sportschau.de. 1. August 2022, abgerufen am 1. August 2022.
- ↑ UEFA.com: Biggest Women's EURO crowds: 2022 finals the best attended ever. 31. Juli 2022, abgerufen am 1. August 2022 (englisch).