Der Zarewitsch (1954)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Film
Titel Der Zarewitsch
Produktionsland Deutschland, Frankreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1954
Länge 94 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Arthur Maria Rabenalt
Drehbuch Hans Rameau
Roger Richebé
Produktion Artur Brauner
Musik Franz Lehár
Kamera Georg Bruckbauer
Schnitt Martha Dübber
Besetzung

Der Zarewitsch ist ein deutsch-französischer Spielfilm von Arthur Maria Rabenalt nach der gleichnamigen Operette von Franz Lehar. Luis Mariano und Sonja Ziemann spielen die Hauptrollen.

Die Solotänzerin und Sängerin Sonja ist schwärmerisch verliebt in den heißblütigen, südländischen Tenor José Moreno, der mit ihr am selben Theater engagiert ist und derzeit gerade in der Operettenrolle des Zarewitsch glänzt. Als sie ihm mal wieder mit sehnsüchtigen Blicken entgegenschmachtet, verliert Sonja für einen Moment die Kontrolle, stürzt von der Bühne und wird ohnmächtig. Sonja erwacht in einem operettenhaften Traumland, wo all ihre Liebesträume wahr werden: Zarewitsch Aljoscha, von der Liebe enttäuscht, lebt zurückgezogen auf seinem Märchenschloss auf der Krim.

Um sich dem Zarewitsch unbemerkt nähern zu können, verkleidet sich die Traum-Sonja als Bursche. Die Maskerade fällt jedoch, als der Moment kommt, in dem sich der „junge Mann" im Bad zu entkleiden hat. Beide jungen Leute verlieben sich ineinander, doch Großfürst Fjodor, der allmächtige Vater des Zarewitsch, verbietet diese Liaison, sodass Sonja und Aljoscha fliehen müssen. Gemeinsam entkommen sie nach Italien. Doch das Glück erscheint nur von kurzer Dauer ... da wacht Tänzerin Sonja aus ihrem Koma wieder auf. Über sie gebeugt mit einem besorgten Lächeln sieht die junge Frau José über sich. Aus dem Traum scheint Wirklichkeit zu werden.

Produktionsnotizen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Der Zarewitsch entstand zwischen dem 12. Juli und dem 3. September 1954 in den CCC-Filmstudios von Berlin-Spandau sowie mit Außendrehs in Dubrovnik und Belgrad (beides damaliges Jugoslawien). Die Uraufführung erfolgte am 12. Oktober 1954 in Duisburg, die Berliner Premiere war am 28. Januar 1955.

Die französische Fassung unter dem Namen Le Tzarevitch lief in Paris am 25. Februar 1955 an.

Ernst Steinlechner übernahm die Produktionsleitung. Fritz Mögle und Curt Stallmach gestalteten die Filmbauten, Leo Bei die Kostüme.

Bert Grund sorgte für die Bearbeitung der Musik Lehars. Es tanzt das Ballett des Belgrader Nationaltheaters.

Iván Petrovich hatte bereits in einer Stummfilmversion des Zarewitsch mitgewirkt. Damals spielte er die Hauptrolle.

Im Lexikon des Internationalen Films heißt es: „Reich ausgestattete Operetten-Unterhaltung nach Franz Léhar mit schönen Landschaftsaufnahmen. Typische Kinounterhaltung im schlichten Stil der 50er Jahre, deren Wirkung durch die zähflüssige Inszenierung und allzu platte Dialog geschmälert wird."[1]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]
  1. Der Zarewitsch. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 17. Januar 2021. 

Pappi | Was bin ich ohne Dich | Eine Siebzehnjährige | Ein Kind, ein Hund, ein Vagabund | Die Liebe des Maharadscha | Das Frauenparadies | Millionenerbschaft | Liebelei und Liebe | Flucht ins Dunkel | Johannisfeuer | Weißer Flieder | Die 3 Codonas | Achtung! Feind hört mit! | ... reitet für Deutschland | Leichte Muse | Meine Frau Teresa | Fronttheater | Liebespremiere | Zirkus Renz | Axel an der Himmelstür | Das Leben ruft | Chemie und Liebe | Morgen ist alles besser | Das Mädchen Christine | Anonyme Briefe | Martina | Nächte am Nil | 0 Uhr 15 Zimmer 9 | Die Frau von gestern Nacht | Hochzeit im Heu | Unvergängliches Licht | Das weiße Abenteuer | Die Försterchristel | Alraune | Genoveva | Wir tanzen auf dem Regenbogen | Fiakermilli – Liebling von Wien | Lavendel | Der letzte Walzer | Der Vogelhändler | Der unsterbliche Lump | Die Sonne von St. Moritz | Der Zigeunerbaron | Der Zarewitsch | Unternehmen Schlafsack | Solang’ es hübsche Mädchen gibt | Liebe ist ja nur ein Märchen | Die Ehe des Dr. med. Danwitz | Tierarzt Dr. Vlimmen | Zwischen Zeit und Ewigkeit | Glücksritter | Frühling in Berlin | Eine Frau, die weiß, was sie will | Das haut einen Seemann doch nicht um | Ohne Dich kann ich nicht leben | Geliebte Bestie | Laß mich am Sonntag nicht allein | Der Held meiner Träume | Das große Wunschkonzert | Mann im Schatten | Das Wunderkind Europas | Die Kaiserin | Jan Himp und die kleine Brise | Hilfe, mich liebt eine Jungfrau | Haie an Bord | Caribia – Ein Filmrausch in Stereophonie

Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Der_Zarewitsch_(1954)&oldid=245010878"