Aslı Özge
Aslı Özge (* 1. Januar 1975 in Istanbul, Türkei)[1] ist eine türkische Filmregisseurin, -produzentin und Drehbuchautorin, die 2009 mit ihrem Kinodebüt Men on the Bridge bekannt wurde.
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Nach einem 1995 abgeschlossenen Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität von Istanbul nahm Özge ihr Studium an der Fakultät für Bildende Künste der Marmara-Universität in Istanbul auf, das sie 1999 abschloss.[2] Nach dem Studium veröffentlichte sie den Kurzfilm Capital C, der beim 22. Nationalen İFSAK Kurz- und Dokumentarfilmwettbewerb in der Kategorie „Bester Film" ausgezeichnet wurde.[3] 2003 wurde ihr erster Spielfilm Ein bisschen April, eine deutsch-türkische Produktion im Auftrag des ZDF, auf 3sat ausgestrahlt.[4] Ihr nächstes Projekt, der Dokumentarfilm Hesperos’un Çömezleri, erhielt 2005 auf dem Antalya Filmfestival eine Nominierung in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm".[5] 2009 feierte ihr mehrfach ausgezeichneter Kinofilm Men on the Bridge Premiere. 2020 führte sie Regie in sechs Folgen der ersten Staffel von Dunkelstadt .
Seit 2000 hat Özge ihren Lebensmittelpunkt in Berlin und Istanbul.
Filmografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Als Drehbuchautorin
- 2009: Men on the Bridge (Köprüdekiler)
- 2013: Lebenslang (Hayatboyu)
- 2016: Auf einmal
- 2023: Black Box
Als Produzentin
- 2009: Men on the Bridge (Köprüdekiler)
- 2016: Auf Einmal
Als Regisseurin
- 2000: Capital C (Büyük Harf C)
- 2003: Ein bisschen April
- 2005: Hesperos’un Çömezleri
- 2009: Men on the Bridge (Köprüdekiler)
- 2013: Lebenslang (Hayatboyu)
- 2016: Auf Einmal
- seit 2020: Dunkelstadt (Fernsehserie)
- 2023: Black Box
Auszeichnungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- 2009
- Nominierung für den Leopard Club Award auf dem Locarno International Film Festival für Men on the Bridge
- Preisträgerin der Goldenen Tulpe auf dem Istanbul Film Festival in der Kategorie Bester Nationaler Film für Men on the Bridge
- 2013
- Nominierung für den Goldenen Hugo auf dem Chicago International Film Festival in der Kategorie Bester Spielfilm für Lebenslang
- Preisträgerin der Goldenen Tulpe auf dem Istanbul Film Festival in der Kategorie Beste Regie für Lebenslang
- 2016
- Preisträgerin auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin in der Kategorie Label Europa Cinemas – Special Mention für Aslı Özge und Zrinko Ogresta für Auf Einmal
- Preisträgerin des FIPRESCI-Preis auf dem Istanbul Film Festival in der Kategorie International Competition für Auf Einmal
- Nominierung für den Audentia Award auf dem Istanbul Film Festival in der Kategorie International Competition für Auf Einmal
- 2024
- FIPRESCI-Preis auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin (Bester Beitrag in der Sektion Panorama)[6]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Aslı Özge in der Datenbank des Filmportal.de
- Aslı Özge bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ Aslı Özge. In: tsa.org. Türk Sineması Araştırmaları, abgerufen am 18. Juli 2020 (türkisch).
- ↑ Aslı Özge. Turkish Cultural Foundation, abgerufen am 18. Juli 2020 (englisch).
- ↑ 2000 Yılı Kısa Film Listesi - HABERLER. Abgerufen am 18. Juli 2020 (türkisch).
- ↑ 3 sat – Der andere Film. ZDF Jahrbuch, abgerufen am 18. Juli 2020.
- ↑ 42. ANTALYA ALTIN PORTAKAL FİLM FESTİVALİ. Anadolu Ajansı, 4. Oktober 2005, abgerufen am 18. Juli 2020 (türkisch).
- ↑ Tweet. In: twitter.com/FIPRESCI, 23. Februar 2024 (abgerufen am 23. Februar 2024).
Personendaten | |
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NAME | Özge, Aslı |
ALTERNATIVNAMEN | Özge, Asli |
KURZBESCHREIBUNG | türkische Filmregisseurin, -produzentin und Drehbuchautorin |
GEBURTSDATUM | 1. Januar 1975 |
GEBURTSORT | Istanbul, Türkei |