„Wikipedia:Auskunft" – Versionsunterschied

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:Meerwasser hat eine ausreichend gute elektrische Leitfähigkeit. Habe gerade keine Daten zur Hand, aber die dürfte besser sein als die Leitfähigkeit von "normaler" Erde. --[[Benutzer:Blutgretchen|Blutgretchen]] ([[Benutzer Diskussion:Blutgretchen|Diskussion]]) 18:42, 15. Jan. 2023 (CET)
:Meerwasser hat eine ausreichend gute elektrische Leitfähigkeit. Habe gerade keine Daten zur Hand, aber die dürfte besser sein als die Leitfähigkeit von "normaler" Erde. --[[Benutzer:Blutgretchen|Blutgretchen]] ([[Benutzer Diskussion:Blutgretchen|Diskussion]]) 18:42, 15. Jan. 2023 (CET)
:Ergänzung: siehe [[Erdungswiderstand]]. Ergo: Je feuchter der Untergrund, desto besser. Das Meer dürfte mit seinem hohen Salzgehalt eine bessere Erde sei, als jedes Festland. Aber auch Flusswasser dürfte genügend Ionen enthalten, dass eine Erdung unnötig wird. --[[Benutzer:Blutgretchen|Blutgretchen]] ([[Benutzer Diskussion:Blutgretchen|Diskussion]]) 18:56, 15. Jan. 2023 (CET)
:Ergänzung: siehe [[Erdungswiderstand]]. Ergo: Je feuchter der Untergrund, desto besser. Das Meer dürfte mit seinem hohen Salzgehalt eine bessere Erde sei, als jedes Festland. Aber auch Flusswasser dürfte genügend Ionen enthalten, dass eine Erdung unnötig wird. --[[Benutzer:Blutgretchen|Blutgretchen]] ([[Benutzer Diskussion:Blutgretchen|Diskussion]]) 18:56, 15. Jan. 2023 (CET)
::Geerdet wird hier einfach, in dem man die Erdung mit der Stahlstruktur verbindet. Genau wie bei einem Schiff. --[[Spezial:Beiträge/91.114.184.118|91.114.184.118]] 19:32, 15. Jan. 2023 (CET)


== Was alles wird als "Ukraine-Kontaktgruppe" bzeichnet? ==
== Was alles wird als "Ukraine-Kontaktgruppe" bzeichnet? ==

Version vom 15. Januar 2023, 19:32 Uhr

Abkürzung: WP:AU, WP:AUS

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1. Januar

curl ausprobieren auf Win 10

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 13 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt
Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte.
Und wieso sollte das sinnvoll sein? --95.119.143.151 00:09, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Da keine Begründung kam: Baustein entschärft. --77.8.98.92 01:45, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Weil unten eine Frage noch nicht beantwortet ist.--Sanandros (Diskussion) 06:24, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Und das wird sich weswegen doch gleich bis wann ändern? (Mal abgesehen davon, daß die Anordnung der Frage unten nicht erkennen läßt, worauf sich "dieses Verhalten" eigentlich bezieht.) --77.8.121.249 00:41, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn ich eine Atwort erhalten nehmen ich den Baustein auch wieder raus.--Sanandros (Diskussion) 08:03, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Und bis wann wird das geschehen? Schon am St.-Nimmerleinstag, oder erst, wenn das fragliche Betriebssystem abgekündigt wurde? Es kam keine Antwort, die Dich zufriedenstellt, es wird auch keine kommen: was Du hier machst, ist Mißbrauch der Auskunft. --95.112.36.252 15:15, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ich verseteh nicht was du nicht verstehst.--Sanandros (Diskussion) 17:05, 15. Jan. 2023 (CET) Hallo ich versuche gerade curl auf Win 10 Pwrshell mit Adminrechten auszuprobieren und versuche das Beispiel hier mit curl https://reqbin.com/echo aus zu führen. Jedoch bekomme ich ein 403 Fehler. Was muss ich vorher ändern damit das funktioniert?--Sanandros (Diskussion) 13:24, 1. Jan. 2023 (CET) Beantworten

403 bedeutet, dass der Server dir den Abruf verbietet. Hier wird offensichtlich die von curl verwendete User-Agent-Kennung blockiert. Mit einer anderen geht's jedenfalls: curl -UserAgent "-" https://reqbin.com/echo . -- Gruß, aka 13:36, 1. Jan. 2023 (CET) Beantworten
OK danke hat funktioniert, aber warum muss man das hier nicht machen?--Sanandros (Diskussion) 13:50, 1. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das "curl"-Kommando in der Powershell ruft vermutlich nicht einfach das bekannte cURL auf, zumindest sind die Kommandozeilenparameter schon einmal andere. Deshalb kann dort auch ein beliebig anderer User-Agent hinterlegt sein. Wenn ich unter Win10 mit Cygwin eine Bash starte und darin curl aufrufe, geht es auch ohne veränderten User-Agent. -- Gruß, aka 14:48, 1. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die besagte Webapp sendet gar keinen UA, siehste an den Response-Headern. Entspricht -A "" -Zero Thrust (Diskussion) 15:12, 1. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Für eine diesbezügliche Aussage bräuchtest du die Headers aus der Anfrage, nicht aus der Antwort. Tatsächlich sendet die Webapp Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/108.0.0.0 Safari/537.36 X-Middleton/1. -- Gruß, aka 09:49, 2. Jan. 2023 (CET) Beantworten

OK Danke. Und wie bringt an Windoof dazu dies automatisch zu unterlassen?--Sanandros (Diskussion) 12:29, 4. Jan. 2023 (CET) Beantworten

5. Januar

Schwedische Deklination

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 5 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich habe mir gerade wieder einmal den Text des schwedischen Volksliedes Herr Mannelig angesehen/durchgelesen. Dabei ist mir etwas aufgefallen: Heutzutage heißt es ja, dass der suffigierte bestimmte Artikel im Schwedischen, anders als im Dänischen, auch bei Anwesenheit eines eigenständigen, vorangestellten bestimmten Artikels oder allgemein Artikelwortes erhalten bleibe, also den rode solen statt *den rode sol (beides die rote Sonne, oder vielleicht wörtlicher "der rote Sonne", denn im Neuschwedischen wie im Neudänischen ist das Femininum im Maskulinum aufgegangen, das man nun Utrum nennt). Nun, in diesem Lied, das zugegebenermaßen als ganzes etwas archaisch ist (beispielsweise wird wikt:sv:gångare anscheinend gar nicht mehr in der Bedeutung Pferd/Ross verwendet, und die Pluralformen der Verben oder der Konjunktiv sind beispielweise inzwischen auch außer Gebrauch gekommen, was ich persönlich schade finde), tauchen mehrere Substantive auf, die wie im Dänischen dekliniert sind: de gångare tolf (nicht de gångaren), det värsta bergatroll (nicht det värsta bergatrollet, apropos, nach dem schwedischen Wiktionary soll das Wort übrigens ein Utrum und kein Neutrum sein, also den värsta bergatrollen, da es um einen weiblichen Troll geht, auf den auch mit hon (sie f. sg.) verwiesen wird, dürfte die unter en:Swedish grammar angegebene maskuline Form nicht anwendbar sein), den fager ungersven (nicht den fagre ungersvennen ). Wie meine Erläuterungen bereits angedeutet haben, deklinieren auch die Adjektive teilweise anders als nach den Regeln, die man heute findet. Daneben befindet sich übrigens auch eine der "modernen Regel" entsprechende Substantivform: de qvarnana tolf, nicht, wie man angesichts der anderen Substantive erwarten könnte, de qvarna (siehe auch wikt:sv:qvarna). Bei den Adjektiven frage ich mich, ob in ihren Formen Reste des Femininums und der Fälle (Kasus) erkennbar sein könnten.

Gibt es Angaben zur historischen Entwicklung und Gründe für die Form, wie diese Deklinationsformen parallel auftreten können, die mir nach verschiedenen Entwicklungsstufen der Sprache auszusehen scheinen. Ist die Sprache des Liedes zeitgenössisch oder historisierend mit Pseudo-Archaismen? (Das seltsame Nebeneinander könnte für letzteres sprechen, man vergleiche Fälle in anderen Sprachen: mote als Präteritum in der englischen Literatur (Eigentlich ist "mote" das Präsens und "must" das Präteritum, dann kam "mote" außer Gebrauch, und später wurde es von Autoren , gerade auch archaisierend, wieder benutzt, nun aber als Präteritum!?!), oder auch der drittletzte Beitrag unter Wikipedia:Auskunft/Archiv/2021/Woche 47#Sprachduktus in Zeitungen des 17. Jahrhunderts in deutscher Sprache)

--Universal-Interessierter Disk. Arbeit 04:54, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten

hm? --Universal-Interessierter Disk. Arbeit 05:58, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Echt, hat wirklich niemand auch nur den blassesten Schimmer? --Universal-Interessierter Disk. Arbeit 00:03, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Wirklich niemand? --Universal-Interessierter Disk. Arbeit 02:48, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hier wirst Du geholfen, ganz bestimmt:
https://sv.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Faktafr%C3%A5gor
Da hocken mehr Leute beisammen, die von der schwedischen Sprache mehr als nur einen blassen Schimmer haben. --92.73.145.117 03:25, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Bekommen türkische Schulkinder gelehrt das Istanbul mal Konstantinopel war ?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 17 Kommentare11 Personen sind an der Diskussion beteiligt

So funktioniert es:

--2A00:20:4049:A5E2:AF96:C9E:C38F:1619 10:32, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Kommt darauf an, wo die türkischen Schulkinder zur Schule gehen. Yotwen (Diskussion) 10:50, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Bekommen türkische Schulkinder gelehrt, dass Istanbul früher einmal Byzantion hieß? --2003:F7:DF0D:B800:F1FA:CF07:111D:2595 11:22, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nach dem zu urteilen, was ich so an offiziellem aus der Türke kenne (das ist wenig, zugegeben), lernen die wahrscheinlich, darauf stolz zu sein, dass muslimische Türken die einstige Metropole der (griechischen) Christenheit eroberten. --Universal-Interessierter Disk. Arbeit 11:27, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ja. Und sie lernen, wo das Komma hingehört. Aber nur, wenn sie nicht in D zur Schule gehen. --Hüttentom (Diskussion) 12:17, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ich finde die Idee recht seltsam, dass türkische Kinder etwas anderes lernen sollten als deutsche Kinder. Die sitzen nebeneinander in der Schule und hören dem gleichen Lehrer zu. Was soll da anders sein? Yotwen (Diskussion) 12:57, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Jetzt ist die Frage, um welches Land es geht. In Deutschland lernen sie dasselbe wie alle Schüler. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass dieses Thema behandelt worden wäre. In der Oberstufe wurde das Byzantinische Reich im Zusammenhang mit der Konfrontation zwischen Christen und Muslimen kurz angerissen und war auch auf Karten im Schulbuch zu sehen, aber ansonsten wüsste ich nicht, dass das in Nordrhein-Westfalen in der Schule vorgekommen wäre. Ich hätte die Frage aber eher auf die Türkei bezogen. --Universal-Interessierter Disk. Arbeit 13:08, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das "Byzantinische Reich" ist eigentlich eine westliche Verfälschung. Byzantion hieß die Stadt nur bis zur Zeit Konstantins. Seither hieß sie Konstantinopel. Übrigens bis ins 20. Jahrhundert. Offizell in Istanbul umbenannt wurde sie erst in der Zeit der Türkischen Republik. Und das "Byzantinische Reich" hat sich immer als Römisches Reich verstanden. Der Sultan, der Konstantinopel erobert hat, nahm damals zusätzlich den Titel eines Römischen Kaisers an. --Digamma (Diskussion) 14:55, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das Königreich Neapel hieß offiziell Sizilien, obwohl es die Insel gar nicht umfasste, sondern die Festlandteile des alten Königreichs Sizilien, die Karl von Anjou bei dessen Aufteilung nach der Sizilianischen Vesper verblieben waren. Das Oströmische oder Byzantinisches Reich unterschied sich nach einer langen Übergangsperiode recht deutlich vom klassischen und auch spätantiken Imperium Romanum, beispielsweise dadurch, dass Rom über die meiste Zeit nicht einmal mehr zum Reich gehörte, durch das Verschwinden des Lateinischen bzw. Romanischen und den ausschließlichen Gebrauch der griechischen Sprache. Ich höre oft, dass ich das Ostfrankenreich nicht einfach als Deutschland ansehen soll, aber das Römische Reich soll man von 753 v. Chr. bis 1453 n. Chr. gleichsetzen können, obwohl es da nicht einmal eine territoriale Übereinstimmung gibt? Ok, gut, letzteres bestand grundsätzlich ohne staatsrechtlichen Bruch, irgendeine Auflösung oder Neugründung über zwei Jahrtausende, während es in der deutschen Geschichte deutliche politische Brüche gibt, die Territorialisierung, der Untergang des alten Reiches usw.
Aber die Frage, ob es das Byzantinische Reich nun gab oder ob es einfach das fortbestehende Römische Reich war, hat jetzt eigentlich nicht viel mit der Frage nach dessen Thematisierung in Schulen zu tun. --Universal-Interessierter Disk. Arbeit 15:34, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Doch, weil wir lernen, dass die Stadt Byzanz geheißen hätte, dabei hieß sie die ganze Zeit Konstantinopel. Byzanz hieß sie in grauer Vorzeit, aber nicht zur Zeit des Byzantinischen Reichs. --Digamma (Diskussion) 19:55, 5. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Warum sollte es nicht der Fall sein? In der türkischen Wikipedia wird in der zweiten Überschrift (nach der Herleitung des modernen Stadtnamens aus griechisch "eis ten Polin") die Geschichte der Stadt als Byzanz und Konstantinopel erklärt. Wohl verständlich, das angesichts der Bedeutung der Stadt für die moderne Türkei, sich die erste Überschrift nicht gleich mit der Geschichte beschäftigt. Wieso sollte in türkischen Schulen etwas anderes unterrichtet werden? 2A02:C7E:151C:3300:AAB2:5270:738D:FE8E 21:01, 6. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Mir wiederum fällt es schwer, das christliche römisch-griechische Konstantinopel, die einstige (das kann man durchaus sagen) Kapitale der Christenheit, mit dem türkisch-islamischen Istanbul gleichzusetzen. Mein Herz blutet und blute für immer ob der Geschehnisse des Jahres 1453. Wie hätte die Weltgeschichte verlaufen können, wie könnte unsere Welt heute aussehen, wenn es nicht dazu gekommen wäre? --2A0A:A540:A386:0:2929:77D7:9B3F:F507 23:25, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Vielleicht aus Propaganda-Gründen? Allerdings versucht die türkische Propaganda meines Wissens gerade nicht, die christliche und byzantinisch-griechische Geschichte zu leugnen, sondern feiert eher den Sieg, den Triumph über dieselbe. --2A0A:A540:A386:0:5555:1109:A227:834C 21:53, 6. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ich bin noch immer von den Geschehnissen der Jahre 1204 und 1453 traumatisiert. Wobei ich mich frage, was schlimmer war, die dauerhafte Eroberung durch die Muslime oder der pervertierte Kreuzzug gegen Christen. --2A0A:A540:A386:0:B0AF:4FF2:BF09:4693 03:32, 7. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Wie steht es denn um die Ausgangsfrage? --Universal-Interessierter Disk. Arbeit 02:48, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Da in der Ausgangsfrage durch die oder den TE (Threaderöffnung durch @IP 2A00:20:4049:A5E2:AF96:C9E:C38F:1619, 10:32, 5. Jan.) nicht angegeben wurde, wo die türkische Schulkinder wohnen sollen, sind hier daraus zwei Fragen entstanden:
  • Folgefrage A: »Bekommen türkische Schulkinder in der Türkei gelehrt, dass Istanbul mal Konstantinopel war?«
Antworten:        Bisher nicht beantwortet.
  • Folgefrage B: »Bekommen türkische Schulkinder in Deutschland gelehrt, dass Istanbul mal Konstantinopel war?«
Antworten:        Wahrscheinlich bereits beantwortet. (12:57, 5. Jan.)
Ich war anfangs davon ausgegangen, dass die Formulierung »türkische Schulkinder« recht eindeutig implizieren würde, dass es sich um Schulkinder handeln soll, die in der Türkei zur Schule gehen. Dass der Ort der Fragestellung in der deutschsprachigen Wikipedia meinen könnte, dass es sich um Kinder handeln soll, die in Deutschland, in Österreich oder auch in der Schweiz o. ä. zur Schule gehen würden, ist mir nicht gleich in den Sinn gekommen.
Am besten könnte die Frage A wohl durch eine Person beantwortet werden, die an einer türkischen Schule Geschichte unterrichtet oder unterrichtet hat.
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 12:08, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

8. Januar

Welcher Pass ist gültig?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 20 Kommentare11 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Meine Frau hat die doppelte deutsche und rumänische Staatsbürgerschaft. Dieses Jahr haben wir nun geheiratet und sie hat meinen Nachnamen angenommen. In Deutschland war das natürlich alles klar, der neue Personalausweis war sofort da und der Reisepass nach Bestellung etwas später. So weit, so klar. Zeitnah zur Eheschließung ist meine Frau nach Rumänien gereist, um dort auch ihre Dokumente auf den neuen Namen umschreiben zu lassen. Zu unserer beider Überraschung stellte sich heraus, dass Rumänien die deutsche Eheschließung nur anerkennt, wenn ich als Ehepartner ein bestimmtes Dokument unterzeichne. Das war uns vorher nicht bewusst, das Dokument lag entsprechend nicht vor, es erfolgte also keine Anerkennung der Ehe. Wichtiger noch: Meine Frau durfte auch keinen neuen rumämnischen Ausweis und keinen neuen rumänischen Reisepass beantragen, weil sich aus rumänischer Sicht ihr Nachname schlicht nicht geändert hat. Das passiert erst, wenn die Ehe anerkannt wird. So lange, und das wurde ihr von den rumänischen Behörden mündlich ausdrücklich so gesagt, sind ihre alten Dokumente weiterhin voll und uneingeschränkt gültig – jedenfalls aus Sicht des rumänischen Staates. Heißt das jetzt wirklich, dass meine Frau zwei gleichermaßen gültige Sätze Ausweisdokumente mit abweichenden Namen hat? Würde Deutschland im Zweifel den rumänischen Pass mit dem nach deutschen Recht nicht mehr gültigen Namen anerkennen? Darf Rumänien sich mit Bezug auf die eigene Aktenlage weigern, den deutschen Ausweis meiner Frau anzuerkennen? Wie wird das in (europäischen) Drittländern gehandhabt? Darf meine Frau sich bei allen Rechtsgeschäften ganz offiziell aussuchen, welchen Namen sie angibt?

--2A02:8109:BD40:65C4:F5C9:A88A:AAF3:8382 14:50, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten

<Ironie>kann es sein, dass das Bakschisch nicht gestimmt hat?!</Ironie>--Elrond (Diskussion) 15:49, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.
Ich denke, dass hier für diese sehr spezielle Frage kaum eine substanziierte Antwort kommen wird. Einerseits braucht es Kenntnis des rumänischen Rechts, andererseits Kenntnis über entsprechende Staatsverträge zwischen Rumänien und Deutschland, weiterhin möglicherweise Kenntnis von EU-Gesetzgebung. Es wurde ja bereits auch ein Weg gewiesen (bestimmtes Dokument - was auch immer das ist). Ich rate daher, sich bis zur endgültigen Klärung, die ja als Anerkennung der Ehe offenbar möglich ist, bei Zeitdruck in bestimmten Angelegenheiten notfalls an das Auswärtige Amt zu wenden und (aus praktischen Gründen) zunächst auch das Gespräch mit der rumänischen Botschaft zu suchen, die vielleicht ein größeres Interesse an guten deutsch-rumänischen Beziehungen hat als irgendeine Bürokratie in Rumänien. --88.72.111.240 18:43, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Oh, der Weg zum Ziel ist klar und kein Hindernis. Ich muss nur unterschreiben, dass ich den Vorrang des rumänischen Scheidungsrechts gegenüber dem deutschen für alle Besitztümer meiner Ehefrau in Rumänien anerkenne. Das ist kein großes Ding, der Termin im Konsulat schon gemacht, alles Standard. Sowas machen die Rumänen hunderte Male im Jahr, es sind ja immer nur die Bürger, die normalweise nicht so viel wiederholte Erfahrungen mit Eheschließungen haben ;) Meine Frage zielte deswegen gar nicht darauf ab, was das jetzt für meine Frau bedeutet, sondern wie das überhaupt grundsätzlich sein kann, dass innerhalb der EU zwei Staaten zwei gleichermaßen gültige, aber sich widersprechende Identitätsdokumente für ein und dieselbe Person mit EU-Staatsbürgerschaft ausstellen. Und wenn das in einem Fall möglich ist, dann kommt es garantiert nicht nur einmal vor. Es muss doch dafür Regelungen geben, auf deutscher Seite, auf EU-Seite. Wie ist das geregelt? Danach frage ich eher.--2A02:8109:BD40:65C4:6466:DB3D:ACDF:64A3 19:01, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ich habe eine schöne Seite zur Ehenamenserklärung der konsularischen Vertretung in den USA gefunden. Das scheint das Stichwort zu sein. Eine weitere Spur (Weshalb zeichnete Deutschland die CIEC-Konvention über die Anerkennung von Namen nicht?) führt zur CIEC - Commission Internationale de l'État Civil, auch International Commission on Civil Status (ICCS), => en.wp: [1] und bei uns: Internationale Kommission für das Zivilstandswesen. Da dürften vielleicht Regelungen (evt. als Interims-Lösungen?) zu finden sein. --88.72.111.240 19:37, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Man braucht die Pässe innerhalb der EU nicht, deshalb stellt sich die Frage nicht. Man sollte nur bei einer Flugbuchung den Namen verwenden, der im verwendeten Ausweis steht. --Ralf Roletschek (Diskussion) 20:50, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Und wenn ich mit einem rumänischen Ausweis in Spanien ein Konto eröffnen will? --88.72.111.240 21:52, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das ist schon seit langem kein Problem mehr. --Ralf Roletschek (Diskussion) 22:03, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Aber Ralf,ich meine doch, wenn jemand zum Beispiel mit einem rumänischen Ausweis ein Konto führt und dann noch mit einem deutschen Ausweis und mit einem anderen Namen ein Konto führen will und beide Namen rechtlich im jeweiligen Land abgesichert resp. rechtmäßig sind. Mir ging es um eine Situation, in der nicht Pässe sondern Ausweise benutzt werden (weil du richtig argumentiert hast, im Schengen-Raum seien Pässe nicht nötig). Und es geht auch weniger um ein Problem sondern wo und wie und von wem das geregelt ist (wovon in den industrialisierten Zonen ausgegangen werden kann). --88.72.111.240 22:40, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Banken sind privatwirtschaftliche Unternehmen und möchten Kunden. Du kannst mit jedem europäischen Ausweis ein Konto in jedem EU- Land eröffnen. Hat man abweichende Namen, wird man meist gefragt, unter welchem das Konto geführt werden soll. Ich habe als Deutscher mit meinem österreichischen Ausweis in Finnland ein schwedisches Konto eröffnet. --Ralf Roletschek (Diskussion) 23:38, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das Problem hat man auch ohne doppelte Staatsbürgerschaft: heiratet eine Chinesin in Deutschland einen Deutschen und nimmt seinen Nachnamen an, so hat sie in Deutschland einen neuen Nachnamen, in China nicht, solange sie noch den alten Reisepass hat. Und solange sie noch den alten Reisepass hat, wird auch in Deutschland der Aufenthaltstitel auf den alten Nachnamen ausgestellt, obwohl sie laut Standesamt anders heißt. --2001:9E8:A522:AE00:3467:22E7:4C87:BF90 23:12, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Heiratet eine Tschechin einen Deutschen, hat sie verschiedene Namen in den verschiedenen Ausweisen, (~ova) als Endung nach dem deutschen Namen wie in der Tschechei auch. --Ralf Roletschek (Diskussion) 23:38, 8. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wäre es denn im Fall von Chinesen überhaupt möglich, den Namen in China ändern zu lassen? In China ändert die Frau ihren Nachnamen traditionell nicht und auch sonst sind Namenswechsel sehr umständlich bis unmöglich. Dazu kommt noch, dass man das lateinische Alphabet sowieso nicht so ohne weiteres in chinesische Schriftzeichen umwandeln kann. Meine Kinder haben auf jeden Fall in ihrem chinesischen Pass einen komplett anderen Namen als in ihrem deutschen, und das wäre auch von chinesischer Seite gar nicht anders möglich gewesen. --Terfili (Diskussion) 14:49, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
(Eine Frage am Rande wäre noch, ob dieses erzwungene Anerkenntnis irgendeine rechtliche Relevanz hat, maW: ob der rumänische Staat den ausländischen Ehepartner für den Fall einer Scheidung schlechter stellen darf als des Recht des Landes, in dem die Ehe geschlossen oder geschieden wurde, oder ob der Europäische Gerichtshof in diesem Fall die rumänische Regelung nicht kassieren würde, wenn er angerufen würde.) --95.119.143.151 11:48, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die Frage würde sich nur dann stellen, wenn der ausländische Ehemann schlechter als der rumänische Mann behandelt würde. Das kann ich aus dem bisher geschriebenen nicht herauslesen. Offenbar geht es allgemein um ein Gesetz, das die Besitztümer einer rumänischen Frau regelt. Da wäre doch zu erwarten, dass dieses Gesetz auch für rumänische Ehemänner gilt. Vor dem EU-Beitritt wurde sogar die rumänische Verfassung EU-konform angepasst. Davon abgesehen könnte man natürlich auch umgekehrt argumentieren: wenn deutsche Frauen schlechter behandelt werden, könnte die deutsche Regelung vom Europäischen Gerichtshof kassiert werden... --94.217.42.92 16:06, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Aber Deutschland verlangt von ausländischen Ehepartnern für im Ausland geschlossene Ehen mit deutschen Ehepartnern doch gar kein ausdrückliches schriftliches Anerkenntnis einer nationalen deutschen Rechtslage. (Tatsächlich müßte man wissen, was diese von Rumänien verlangte Erklärung denn nun eigentlich beinhaltet und bezweckt.) --95.119.143.151 01:55, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Lesen hilft. Der Fragesteller hat das ausreichend dargestellt. Und woher weißt du so genau, was Deutschland von ausländischen Ehepartnern erwartet und was nicht? Warum hat Deutschland denn die CIEC-Konvention nicht unterzeichnet? Klär uns auf, du kennst dich doch offenbar ganz hervorragend aus. --88.72.111.240 02:25, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hat er nicht. Und wilde Und Behauptungen und Anpissereien zeigen lediglich Dein geistiges Niveau auf. --77.1.168.51 13:36, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hat er nicht? Zitat: „Ich muss nur unterschreiben, dass ich den Vorrang des rumänischen Scheidungsrechts gegenüber dem deutschen für alle Besitztümer meiner Ehefrau in Rumänien anerkenne. Das ist kein großes Ding, der Termin im Konsulat schon gemacht, alles Standard." --88.72.111.240 14:27, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Für die Anerkennung der Ehe braucht es normalerweise eine Apostille der deutschen Dokumente, gibt es üblicherweise beim Regierungspräsidium, ggf. Standesamt fragen. Haben die euch eigentlich nicht nach einem rumänischen Ehefähigkeitszeugnis gefragt? Genauso werden die Rumänen nach dem Ehefähigkeitszeugnis des Ehemanns fragen.
@Ralf Roletschek: Der Reisepaß ist nicht das entscheidende; korrekte Unterlagen braucht es vor allem für die Rente und auch für's Erbe. Wenn die Frau als Erblasserin Eigentum in Rumänien hinterläßt, gibt es die nur, wenn der Ehemann nach rumänischem Recht erbberechtigt ist. Da können übrigens Überraschungen lauern. So erben in manchen Staaten die Frauen nix, sondern nur die Kinder. (Offenbar wollte man verhindern, daß die Frau den Gatten mit Schierling beseitigt oder so.) --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 09:26, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

9. Januar

Gendern wenn das Stammwort bereits weiblich ist.

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 47 Kommentare22 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wie geändert man korrekt,wenn das Stammwort bereist weiblich ist?

Bsp: Witwe, Hexe, Hebamme,

--.&checktime(2003,6,21,':')0F:1C45:A0B6:C257:E860:1325 11:26, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Witwer, Hexer, männliche Hebamme... --CC (Diskussion) 11:28, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Letztere heißen offiziell Entbindungspfleger. – Es gäbe da noch generische Feminina wie Waise oder Geisel, die hab ich noch nicht gegendert gesehen. --Kreuz schnabel 11:30, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das mag dereinst Mal so gewesen sein, heute heiß es für Frauen wie für Männer Hebamme Gesetz über das Studium und den Beruf von Hebammen (Hebammengesetz - HebG) § 3 Berufsbezeichnung [...] (2) Die Berufsbezeichnung „Hebamme" gilt für alle Berufsangehörigen. --Elrond (Diskussion) 15:16, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ja wie ist es aber wenn man beide Geschlechter ansprechen will. Gibt es unter euch eine*n Witwe*r? Lässt man dann eine Pause beim Sprechen? --.&checktime(2003,6,21,':')0F:1C45:A0B6:C257:E860:1325 11:43, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Es gibt jedenfalls Leitfäden, die das Beispiel sehr geehrte*r enthalten (ohne Aussprachehinweis). Hebamme bezeichnet nach meinem Verständnis gleichermaßen Menschen jeden Geschlechts, wie zum Beispiel Person ja auch. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:45, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wichtig ist der*die Pause*R beim Lesen! [Hier nach Belieben Grinsekopf*In einsetzen] --95.119.143.151 11:58, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn du eine Rede bei einer Versammlung von Witwen und Witwern eine Rede hältst, würde ich beide ansprechen, in dem ich sie begrüße mit: "Sehr geehrte Witwen und Witwern, herzlich willkommen in der Wikipedia!" --Christian140 (Diskussion) 14:16, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Richtiges Gendern? Ist das nicht schon ein Widerspruch in sich? Rolz Reus (Diskussion) 12:11, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nein, ist es nicht. Nur weil die meisten Menschen falsch gendern, heißt das nicht, dass es kein richtiges Gendern gibt. Es braucht halt mehr Zeit, Papier, Druckerschwärze und Speicherplatz. --Rôtkæppchen68 14:54, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Da Gendern an sich schon falsch ist, kann es kein "richtiges" Gendern geben. (Und was heißt nun "richtig" und "falsch"? "Richtig" ist die dem üblichen Sprachgebrauch folgende Vorgehensweise, und in dem wird nicht gegendert, das macht im Alltag kein normaler Mensch, höchstens den obrigkeitlich aufgestülpten Sprachgebrauch ironisierend. Der Zwang zum Gendern und die dahingehende Propaganda, z. B. durch den penetranten Gebrauch in den Medien, stellt eine kulturelle Okkupation und Bevormundung durch eine besserwisserische ideologisierte Minderheit, die sich aufgrund eines selbstverliehenen Expertentums eine objektiv und demokratisch nicht begründete Regelungskompetenz anmaßt, dar. Deren zynische und möglicherweise sogar erfolgreiche Strategie besteht darin, Dissidenten solange mundtot zu machen, bis die verbleibende Mehrheit glaubt, daß schwarz wirklich weiß ist. (Beispiele dafür, insbesondere in der Sprache, gibt es inzwischen leider viele, z. B. das Neger- und Hexenverbot, die Rechtschreibreform, die Leichtersprache.) Solche ideologische Umerziehung durch Propaganda wurde auch schon vielfach beschrieben und analysiert, beispielsweise literarisch in 'Animals Farm' oder "1984". Daß das so ist, ist für selbständig denkfähige Menschen völlig unverkennbar. Die Frage ist eigentlich nur, warum "die" das eigentlich machen. Eine mögliche Erklärung wäre Dummheit oder Bosheit. Die noch mildeste Beurteilung wäre Verblendung: Die "Täter" glauben tatsächlich, durch ihr Vorgehen etwas Gutes bewirken zu können, und handeln deswegen aus einem pädagogischen Impetus heraus. Das eigentlich Beunruhigende ist, daß der Mechanismus so gut funktioniert und man mit diesen Methoden auch völkerrechtswidrige Angriffskriege, Heidenmissionierungen, Hexenverfolgungen, Kolonialisierung, Völkermord, Kreuzzüge, Geschlechterdiskriminierung, systematische Folter und die Einrichtung von Konzentrations- und Vernichtungslagern, manche würden vielleicht sagen: auch die Devastation von Siedlungen zum Abbau darunterliegender Bodenschätze, propagandistisch rechtfertigen und befördern kann. - Wenn es Kritik oder Widerstand gibt, haben die Propagandisten einfach nur schlecht gearbeitet.) --77.10.59.113 18:12, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Auch wenn Du es wahrscheinlich nicht wahr haben willst, Sprache ist weder etwas absolutes, noch ist sie statisch. Die Nutzung beider Generika bzw. einer Neutralform im Alltagssprechen (Die Studentinnen und Studenten haben ihre Prüfungen mit Bravour bestanden, alternativ: Die Studierenden....) hat sich weitestgehende etabliert, auch wenn eher konservative Kreise das bestreiten oder bejammern. Das mit dem Binnenirgendwas wird sich wahrscheinlich nicht durchsetzen. Meist entwickelt sich die Umgangssprache auch nicht nach Vorgaben, von wem auch immer, sondern durch schlichten Gebrauch. Auch da gibt es Entwicklungen die mich grausen (z.B. weil/denn-Verhunzung), und andere, die ich begrüße (z.B. Nutzung beider Generika oder Neutralform). Beeinflussen werden wir das wohl nur in einem sehr begrenzten Maß können. Wie "Deutsch" dereinst klang magst Du bei der Lektüren des Hildebrandslied sehen, aber das wirst Du sicher kennen. Aber auch schon die "gehobene" Sprache des frühen 19. Jahrhunderts ist nichts mehr, was man heute mit "normalem" Deutsch in Verbindung bringt. --Elrond (Diskussion) 11:45, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Und wenn sie divers sind? --2003:D5:FF4C:5500:BCCC:C7E3:5D7A:C1CD 14:57, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es gibt noch kein grammatisches Geschlecht divers. Stattdessen das „übrige" Geschlecht Neutrum zu nehmen ist definitiv falsch. --Rôtkæppchen68 16:28, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Warum ist das Neutrum eigentlich definitiv falsch? Warum höre ich immer wieder, es könne nicht als Oberbegriff für Personen verwendet werden. --2A0A:A540:A386:0:95C2:B71C:281D:4F20 21:08, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Kein Mensch ist sächlich. --Rôtkæppchen68 22:02, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Kein menschliches Wesen, auch kein Kind? --MannMaus (Diskussion) 17:22, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ganz einfach: neuter heißt „keines von beiden" ( uter heißt „beide"; ne-uter ist die Verneinung davon). Das neutrale Geschlecht bezeichnet also Sachen, die weder männlich noch weiblich sind, und ist damit für Personen denkbar ungeeignet. Daher die Forderung nach einem Utrum, das es bis jetzt aber in der deutschen Grammatik nicht gibt. --Kreuz schnabel 23:25, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Eben, weder männlich noch weiblich, keines von beidem, also genau das, was mit divers gemeint ist, oder irre ich mich da? Ich frage mich, wie du ein Utrum im Deutschen einführen willst. Anstelle von Femininum und Maskulinum? Daneben wäre mir keine Sprache bekannt, es sei denn, man zähle die Personalpronomen im Dänischen und Schwedischen als Maskulinum und Femininum neben dem Utrum. Oder willst du ausschließlich ein Utrum haben? Sollte das dann so geschaffen werden, wie es im Dänischen und Schwedischen und weitgehend auch im Nordniederländischen entstanden ist, also durch Aufgabe/Abschaffung des Femininums? --2A0A:A540:A386:0:2929:77D7:9B3F:F507 01:31, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Auch diversgeschlechtliche Menschen sind keine Sachen, sondern Menschen. Neutrum ist für sie also unpassend. Neutrum wird in Deutschen nur für Sachen oder den Diminutiv und wenige andere Ausnahmen (Kind, Weib...) verwendet. --Rôtkæppchen68 01:44, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn das Neutrum zwar diverse Identitäten anspricht, aber dafür alle binären Personen (also fast alle überhaupt) ausschließt, ist das noch nicht so ganz der Stein des Kolumbus. – Wo genau habe ich gesagt, dass ich ein Utrum im Deutschen einführen will? Ich habe lediglich erklärt, wieso ein Neutrum kein Ersatz dafür sein kann. --Kreuz schnabel 01:45, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wobei der korrekte Vokativ latürnich „Sehr geehrte Witwen und Witwer" lautet. Nurso. --Kreuz schnabel 16:04, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das SGB VI nennt diese Menschen Hinterbliebene. --77.1.151.72 16:59, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Was aber nicht dem üblichen Sprachgebrauch entspricht (nach dem auch andere nahen Verwandten des/der Verstorbenen Hinterbliebene sind). --Digamma (Diskussion) 18:07, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Was nichts daran ändert, dass die Ansprache bei der o. g. Versammlung so bei Witwe[r]n korrekt wäre und sich auch jede/r angesprochen fühlen wird. --77.1.151.72 19:08, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Liebe Verwitwete, sehr geehrte Geburtshilfekräfte! --Rôtkæppchen68 19:23, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Jedoch ganz wichtig: "Drucker:innenschwärze!"--Hopman44 (Diskussion) 19:29, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Im Allgemeinen spricht man von Druckfarbe. Einen Text mit dem Wort „Druckerschwärze" ordne ich automatisch irnkwann vor 1960 ein. --Kreuz schnabel 19:33, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Im Französischen ist der Drucker - wie auch der Kopierer - übrigens weiblich (une imprimante). --Digamma (Diskussion) 15:46, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Was im Kontext nur den Schönheizfehler hat, dass sich die -schwärze nicht vom Gerät herleitet, sondern vom Beruf. --Kreuz schnabel 23:15, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Nach Phettberg: das Witwy, das Hexy, das Hebammy. Klingt arg lustig - rein logisch betrachtet ist das Konzept aber gar nicht mal so übel... --2A01:C23:69F7:ED00:C009:BC7F:A7B5:1EBA 21:25, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Übel daran ist die Verwendung des Neutrums. Neutrum ist kein Utrum-Ersatz. Teilweise wird es auf Menschen angewandt sogar als menschenverachtend betrachtet, insbesondere bei diversgeschlechtigen Menschen. --Rôtkæppchen68 22:01, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das Neutrum wurde früher aber durchaus so verwendet. --Digamma (Diskussion) 15:48, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Mitglied. --Sokkok (Diskussion) 02:09, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nochmal von vorn: Witwer ist mittlerweile ein ungebräuchliches Wort? Ich bin alt. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:08, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Natürlich ist das kein ungebräuchliches Wort. Wo steht denn so was in der bisherigen Diskussion? --Kreuz schnabel 23:13, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Und wie gendert man "Bauer"? --Expressis verbis (Diskussion) 23:30, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Landwirt:in. HTH --Kreuz schnabel 23:34, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Man darf nicht mehr Bauer sagen? Sprachpolizei. --Expressis verbis (Diskussion) 23:40, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Sie haben „Bauer" gesagt. Sind Sie mit einer einstweiligen Erschießung einverstanden? --Kreuz schnabel 00:16, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nur wenn sich auch Diverse unter den Soldatenden befinden. --Expressis verbis (Diskussion) 15:54, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Muss das nicht "Soldierte" heißen? --Digamma (Diskussion) 16:27, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Unter den Soldbeziehenden. --MannMaus (Diskussion) 17:20, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Nachdem ich mein Milchfläschchen ausgetrunken hatte, sagte meine Mutter immer zu mir: "Und jetzt mach ein kleines Bäuerchen"--Hopman44 (Diskussion) 09:15, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

was ist mit der Herrin des Hundes? --2001:9E8:A513:4800:2AD3:580F:AA90:D113 10:07, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das führt jetzt sehr weit vom Thema ab, aber ich frage mich tatsächlich öfter, was der analoge Ausdruck für die Rülpser meines Hundes wäre – Beispiel: Jetzt mach noch einen Hofhundwelpen, und dann ab aufs Sofa --Kreuz schnabel 12:43, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Der Begriff lautet selbstverständlich canine Eruktation bei Hündinnen und caniner Ruktus bei Rüden. --Rôtkæppchen68 20:13, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Mikojan-Gurewitsch MiG-21

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 11 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt
MiG-21 on display on top of Verkkokauppa in Helsinki

Wie nennt man die lange Stange vorne und vor allem wozu ist die gut? Das sieht nicht nach einer Rakete aus... --2A01:598:B8B7:909B:50A4:F1F9:6442:2FD8 14:12, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Das ist ein Pitotrohr. --Rôtkæppchen68 14:44, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Bei der ersten Variante (wie hier) der MiG-21 ist das Staurohr an der Unterseite der Nase angebracht. Nach der MiG-21P-Variante ist dieses Rohr oben am Lufteinlass angebracht. Spätere Versionen verschoben den Befestigungspunkt des Pitotrohrs um 15 Grad nach rechts, vom Cockpit aus gesehen, und hatten einen Notfall-Pitotkopf auf der rechten Seite, direkt vor dem Baldachin und unterhalb der Augenlinie des Piloten. --2003:D5:FF4C:5500:BCCC:C7E3:5D7A:C1CD 14:48, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Kurz gegoogelt: Das ist das Pitotrohr für Überschallflug. Ein zweites „normales" sitzt rechts außen am Cockpit. Das lange Rohr ist aber nicht nur ein Pitotrohr; die im unteren Bild sichtbaren „Flossen" übermitteln auch die exakten aktuellen Anströmwinkel (horizontal und vertikal) an den Zielcomputer, der sie einkalkulieren muss. --Kreuz schnabel 17:09, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Handelt es sich bei der "langen Stange" (grün im zweiten Foto) nicht um den sogenannten "Nasenmast", an dessen Spitze sich das Pitotrohr und anderen Aufnahmen für die Strömungssensorik (silbern bzw. grau) befinden? --Burkhard (Diskussion) 22:12, 9. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die Bezeichnung „Nasenmast" fiel noch nicht, aber alles andere wurde schon gesagt, ja. --Kreuz schnabel 01:27, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Fast. Dass das Pitotrohr den Staudruck misst, aus dem sich die Fluggeschwindigkeit berechnen lässt, ist wohl schon klar. Die Luft, die den Flugzeugrumpf umströmt, hat aber u.U. eine andere Geschwindigkeit als die Luft in einiger Entfernung zum Rumpf. Daher positioniert man das Pitotrohr häufig vorne auf der Bugnase in einem "noch unverfälschten" Luftbereich. Die MiG 21 hat gar keine Bugnase, weil das Triebwerk im Rumpf sitzt. Am Rumpf käme zur veränderten Umströmung noch ein luftansaugendes Strahltriebwerk hinzu, also keine gute Position. Daher diese lange Stange, die irgendwie so aussieht, als hätten die Konstrukteure diesen Punkt nicht so richtig durchdacht.
Was mich etwas stutzig macht: die F 35 hat zwei kleine Pitotrohre vorne links und rechts am Bug. Aber vielleicht ist da die Elektronik schon so weit, dass sie mögliche Fehler herausrechnet. --Optimum (Diskussion) 20:08, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die MIG 35 hat nur eins unter der Nase. Daß sowas vor 60 Jahren anders aussah, ist kein Wunder. Ralf Roletschek (Diskussion) 11:40, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
(削除) Hier sieht man sie beide. Oder was ist das sonst? (削除ここまで) --Optimum (Diskussion) 12:49, 11. Jan. 2023 (CET) Ach so, Du meintest MIG.Beantworten
Ja, ich meinte die MiG. Man muß schon halbwegs aktuelle Modelle vergleichen. Der Starfighter hatte eine ähnliche Stange an der Nase - nur mittig, weil seitliche hintere Lufteinlässe. --Ralf Roletschek (Diskussion) 23:28, 11. Jan. 2023 (CET) Es ist auch typisch russisch, daß solchen Sachen keine besondere Bedeutung zugemessen wurde. Klaut jemand die Stange, fliegt der Vogel trotzdem, nur eben ohne Tacho ;) Fliegen und schießen muß es, alles andere ist nebensächlich. Also wird der Vogel erstmal auf Fliegen und Schießen entwickelt, bis jemand kommt und meint, man müsse ja auch die Geschwindigkeit messen. Gut, dann schweiß dein Rohr da irgendwo dran!Beantworten

Der Nasenmast (engl. "nose boom", allgemeiner auch "en:Air data boom") ist weder eine russische Eigenheit noch obsolet, siehe z. B. North American X-15, Rockwell-MBB X-31 oder aktuell an dieser 2020 zum Forschungsflugzeug umgerüsteten Reims-Cessna F406 der TU Braunschweig (https://magazin.tu-braunschweig.de/m-post/update-zum-neuen-forschungsflugzeug/20160229_wipaff_bild1). Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Datenaufnahme möglichst unbeeinflußt von der am Rumpf anliegenden Strömung erfolgen soll bzw. muss (nicht alles lässt sich "rausrechnen").

--Burkhard (Diskussion) 21:33, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

10. Januar

Taschengeldverdienst für Kinder geduldeter Asylbewerber

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 19 Kommentare11 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Guten Morgen allerseits! Wie gerne habe ich in meiner inzwischen weit zurückliegenden Jugendzeit das damals karge Taschengeld durch kleine Aushilfsarbeiten aufgebessert: Rasenmähen bei der betagten Nachbarin, Reinigung von Windschutzscheiben bei der Tankstelle nebenan, Austragen von Prospekten, etc etc. Vor ein paar Tagen sprachen mich Schüler (14, 18 J), Kinder geduldeter Asylbewerber, an, ob sie mir und meiner Frau nicht ein wenig helfen könnten. Meine Frage: Geht das mit dem "Verdienst" auch hier so unkompliziert wie früher? Was ist zu beachten?? Verdienstobergrenzen??? Grüße, 178.142.230.89 08:15, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Die Obergrenze ist wohl 100 Euro/Monat. https://praxistipps.chip.de/mit-14-geld-verdienen-so-bessern-sie-ihr-taschengeld-auf_144434 Ob die Asylbewerbung ein Rolle spielt, weiß ich nicht. --Doc Schneyder Disk. 16:01, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
In dieser Frage geht es aber um Kinder, also nicht um regulaere Arbeitskraefte. -- Juergen 217.61.201.10 18:12, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Der Fragesteller hat kein Land geschrieben. Woher weisst Du, welches Land gemeint ist ? -- Juergen 217.61.201.10 20:06, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wieso rückst du eigentlich deine Beiträge gleich um Lichtjahre ein? Normal nimmt man einfach einen Doppelpunkt mehr als der Bezugsbeitrag. --Kreuz schnabel 23:11, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das war nicht ich, sondern Benutzer:GregorHelms, der meine Beitraege ihres Kontexts beraubt und damit entstellt hat. Die Rueckgaengig-Funktion geht jetzt nicht mehr ... -- Juergen 217.61.201.10 00:43, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Du hast recht, sorry für meinen Anwurf. Ich habe den Benutzer auf seiner Disk darauf hingewiesen, dass das nicht die Idee des Jahres war :) --Kreuz schnabel 07:11, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Der Fragesteller nutzt eine IP-Adresse aus Deutschland. Da ist es denkbar bis wahrscheinlich, dass ihn die Situation in Deutschland  Deutschland interessiert. --Rôtkæppchen68 22:55, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es ging um die Herkunft der Kinder, nicht deren Aufenthaltsort. Siehe hier den von Benutzer:GregorHelms geloeschten Originalkontext zu meinem Beitrag. -- Juergen 217.61.201.10 00:46, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Oh, oh. Will man 50,-- € mal bar an einer Kasse einer Bank für jemand Anderen (z.B. Sohnemann) zu einer anderen Bank einzahlen, bei der er ein Konto hat, gerät man schon unter den (General-)Verdacht der Geldwäsche oder dass es Schwarzgeld ist. E tännschen plies.!--Hopman44 (Diskussion) 10:27, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Sagt wer? Ist das Hörensagen oder erlebte Realität. Wenn ja, mit welcher Begründung?--scif (Diskussion) 18:45, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ist doch nix anderes, als wenn du deinem deutschen Nachbarskind zehn Euro fürs Babysitten oder Katzensitten zusteckst, oder? Wo soll der Unterschied sein? Bei Sozialhilfeempfängern (egal welcher Staatsangehörigkeit) gibt es irgendwelche Obergrenzen des erlaubten Zuverdienstes. Die eigentliche Gefahr scheint mir eher darin zu bestehen, wenn du einen ausländerfeindlichen Blockwart als Nachbarn hast, der dich wegen Beschäftigung von Schwarzarbeitern anzeigt. --87.150.10.252 22:55, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Egal ob die Eltern jetzt Grundsicherungsempfänger sind oder nicht, empfiehlt es sich in solchen Fällen immer in Naturalien zu zahlen. Das müssen die Eltern nicht beim Sozialamt anzeigen, wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet und Geldwäscheverdacht gibt es auch keinen. --84.172.240.50 23:01, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Tolle Idee. Gib den Schülern ein paar gesunde Äpfel und Möhren, und sie werden mit Begeisterung dafür deinen Rasen mähen.
Abgesehen davon: Soweit ich weiß, wäre das genaugenommen ein geldwerter Vorteil. Dann kannst du auch gleich Bargeld geben. --87.150.10.252 01:41, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das kommt ganz auf die Schüler an... Wir haben das gemacht, sogar gerne, und durften als „Gegenleistung" nach und nach den ganzen großen Kirschbaum leerfuttern, Kuchen und Kakao gab es auch immer, wenn wir vorbeikamen. Die Frage ist wohl, ob es von den Beteiligten als Geschäftsbeziehung oder als freundschaftliche Nachbarschaft wahrgenommen wird. --92.73.145.117 03:42, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ja, damals, vor'm Krieg, da war'n wir auch dankbar, wenn uns jemand einen verschrumpelten Apfel geschenkt hat... --87.150.9.111 13:53, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wirklich? Vor dem Krieg? Ein verschrumpelter Apfel? Wohl kaum. Meinst Du vielleicht "während des Krieges" oder "direkt nach dem Krieg"? Das wäre eher plausibel. Aber was hat das Schenken nun damit zu tun? Hier geht es doch um Geben und Nehmen... Wie auch immer, so lange ist es noch nicht her, und wer in den letzten Jahren im Supermarkt mal auf die Preise von frischen Kirschen geschaut hat, selbst zur Reifezeit, dem muß klar sein, daß wir dabei auch unter pekuniärem Aspekt keinen schlechten Schnitt gemacht haben. --92.73.145.117 16:51, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Der kleine harmlose Sarkasmus war eigentlich dazu angetan gewesen, dich mit der Nase darauf zu stoßen, dass das am Thema vorbeigeht. Diese Schüler wollen nicht Kirschen oder Kuchen, die wollen eine Taschengeldaufbesserung. Bargeld.
Abgesehen davon geht deine Rechnung nicht ganz auf. Der Preis von Kirschen bemisst sich zwar zum einen nach Angebot und Nachfrage, zum anderen aber auch durch die recht aufwendige nichtmaschinelle Ernte. Die Handpflückung habt ihr in dem Fall ja selbst erledigt. Diese Arbeitskosten musst du auf der pekuniären Seite abziehen. --87.150.9.111 18:25, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es geht tatsächlich nicht am Thema vorbei, sondern trifft den Kern. Die Fagestellung war: »Geht das mit dem "Verdienst" auch hier so unkompliziert wie früher? Was ist zu beachten?? Verdienstobergrenzen???« Und genau auf den Unterschied zwischen einer Geschäftsbeziehung, wo 1:1 abgerechnet wird, und einer gut funktionierenden Nachbarschaft, bei der es keinem der Beteiligten darauf ankommt, ob die "Kasse stimmt", wenn solche gegenseitigen "Dienstleistungen" erbracht werden, zielte meine Antwort ab. Wir haben die Kirschen, die wir gefuttert haben, ja auch nicht gewogen, die Kuchenstücke nie gezählt, nicht gefragt, wieviele Quadratmeter Wiese wir da gemäht haben. Aufwendige nichtmaschinelle Ernte? Das Herumklettern in dem riesigen alten Kirschbaum war doch das Beste an der Sache. Und die Schüssel voll Kirschen, die wir ganz selbstverständlich dem älteren Nachbarsehepaar mit heruntergebracht haben, hatte sich ein paar Tage später in einen leckeren Kirschkuchen für uns verwandelt. In so einem Rahmen spricht dann auch nichts dagegen, den Nachbarskindern gelegentlich das Taschengeld aufzubessern, das gab es bei uns auch. Aber es darf halt keine systematische Geschäftsbeziehung daraus werden, womöglich noch mit Preisliste: 1x Rasenmähen € 10,--, 1 x Hecke schneiden € 10,--, 1 x Laub im Hof fegen € 5,--, 1 x Gartenzaun streichen ... u.s.w., das geht legal nicht und ging auch früher nicht, soweit ich weiß. Dafür braucht es heute zumindest eine Anmeldung des "Arbeitnehmers" als "Haushaltshilfe", mit genauer Tätigkeitsbeschreibung und Angabe der Arbeitszeiten, und Du wirst damit automatisch zum "Arbeitgeber", zum Unternehmer, mit allen Pflichten, und bist für die Anmeldung verantwortlich. Das gilt auch, wenn Du die Anmeldung pflichtwidrig unterläßt. Was ich skizziert habe, ist genau der Unterschied zwischen erlaubter nachbarschaftlicher Hilfe und einer Geschäftsbeziehung, also der Unterschied, nach dem hier gefragt wurde. Details siehe Haushaltsnahes Beschäftigungsverhältnis und Nachbarschaftshilfe#Deutschland. Dabei ist es auch unerheblich, ob es sich um einheimische Kinder oder "geduldete" Flüchtlingskinder handelt. Ob die Schüler zu einem Geben und Nehmen in diesem freundschaftlich-nachbarschaftlichen Rahmen bereit sind, oder ob es ihnen tatsächlich in Wahrheit um eine verkappte Anstellung als Schwarzarbeiter geht, kommt tatsächlich auf die Schüler an. --92.73.145.117 23:25, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Freies Wissen aus Forschung und Lehre (Universität)

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 5 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Haben "wir da schon was vorbereitet"? Gefunden habe ich via WM.de: Freies Wissen und Wissenschaft (2015): Massive Open Online Course und Open Access. Kategorie:Freies_Wissen hat 34 Einträge, aber nicht Universitäres (Open Educational Resources oder Wissensallmende sind zu unspezifisch). Nicht in der Kategorie war Offene Wissenschaft - aber der Artikel ist eine Schande für WP (und für die Wissenschaft)... Gruss, --Markus (Diskussion) 11:43, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Was genau willst Du wissen? Deine Anfrage ist sehr kryptisch. --178.4.177.49 02:51, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich möchte gern wissen, welche Artikel wir zum Thema "Freies Wissen aus Forschung und Lehre" haben, bezogen auf Universität. (Der kryptische Teil ist nur die Zusammenfassung der verwirrenden Ergebnisse meiner Suche.) Gruss, --Markus (Diskussion) 19:30, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Geht es Dir um das Urheberrecht in der Wissenschaft oder worum geht es Dir bei Deinem noch immer sehr unscharf formuliertes Anliegen? Hast Du schon in Kategorie:Wissenschaftspraxis und Kategorie:Wissenschaft und Recht nachgesehen, ob da etwas für Dich dabei ist? --178.4.177.49 21:18, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Danke für den ersten Link, der zeigt übersichtlich die Vielfalt der Möglichkeiten. Davon sind in unserer Wissenschaft und Lehre die einschränkenden Varianten sehr verbreitet, und die offenen eher beschränkt. Auch in unseren Artikeln sind offene nicht so sehr beschrieben. Laut WMDE wäre Freies Wissen ein wertvolles Ziel. Deshalb suche ich, was wir denn schon dazu haben? und mittelfristig Wege, wie wir das ausbauen können. Ich halte Freies Wissen und Freie Lehre für sehr relevant für Gegenwart und Zukunft, weltweit und für die Demokratie. Gruss, --Markus (Diskussion) 16:45, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Von welcher Kirche oder welchem Ort spricht der alte Herr hier (englisch)?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 25 Kommentare8 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich wäre mal wieder dankbar für Englischhörundtranskribierhilfe. YouTube Transkript lässt die Stelle leider aus. In diesem Video, etwa ab 4:20, fragt Kavanagh den alten Herrn erst, ob er ein Vollzeitorganist ist oder war, was dieser bejaht, und dann, wo er gespielt hat/spielt. Wer versteht die Antwort ganz? ("Bren..."?) --Xocolatl (Diskussion) 14:52, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Schwer zu verstehen, aber ich hab die Szene mal mit verlangsamter Geschwindigkeit abgespielt und da höre ich recht deutlich ein "Brighton" heraus. --Proofreader (Diskussion) 16:37, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich habe in en:List of churches in London und en:List of towns in England, in der im Übrigen Städte wie zum Beispiel Brighton nicht enthalten sind, nichts Passendes gefunden. Brendan Kavanagh scheint den Ort im Übrigen auch nicht zu verstehen. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:59, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich versuch's gerade mit "organist + Andrew + Brighton" - an sich möchte ich herausfinden, wer dieser reizende Mensch ist. Bislang allerdings vergebens. Eigentlich kann ich mir auch eher vorstellen, dass er einen Kirchen- als einen Ortsnamen nennt, aber das ist vielleicht nur mein Hirngespinst. Vielen Dank jedenfalls schon mal für eure Bemühungen... --Xocolatl (Diskussion) 17:04, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Auf en:List of places of worship in Brighton and Hove springt mir auf Anhieb auch kein passender Kirchenname ins Auge. -- 79.91.113.116 22:21, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Poste die Frage doch mal in den Kommentaren zum Video; vielleicht haben andere ein besseres Gehör. --Proofreader (Diskussion) 17:12, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich bin einer der "strangers", die ohne YouTube-Account leben. Aber vielleicht macht's ja jemand anderes oder vielleicht ist Kavanagh ihm auch mit seiner Karte nachgerannt und er meldet sich selbst mal. --Xocolatl (Diskussion) 17:20, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das ist total schlecht zu hören. Vielleicht kann das jemand beantworten, der Lippenlesen kann? --2001:9E8:49FA:EB00:2CAA:10CC:788D:5E52 18:33, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es braucht seit 15 Jahren keine dedizierten YouTube-Accounts mehr um bei YouTube zu kommentieren. Das macht inzwischen der Google-Account, der ja auch z.B. von Android gepusht, oder von anderen Google-Diensten wie Gmail, Google Drive, etc. benötigt wird. Wenn du also so einen hast, brauchst du keinen neuen Account wenn du den Video-Kommentar-Weg gehen willst. --Karotte Zwo (Diskussion) 10:16, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Jo. Rate mal, was ich in den letzten 15 Jahren nicht gebraucht habe, Karotte Zwo;-) --Xocolatl (Diskussion) 17:52, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hab zwischenzeitlich selbst gepostet und warte mal ab, ob wer antwortet, aber ich fürchte, das wird auch für Muttersprachler nicht viel leichter zu verstehen sein. --Proofreader (Diskussion) 13:53, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Danke, hoffen kann man ja mal. Das Video ist übrigens auch auf Facebook, aber dort pflegen die Kommentare ja ziemlich dämlich zu sein... --Xocolatl (Diskussion) 17:52, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hast du schon beim Pendant der Auskunft bei der en:wp nachgefragt? Da findet sich möglicherweise eher jemand der versteht, was da gesprochen wird. --95.116.66.241 19:02, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Gute Idee, das hab ich jetzt mal probiert. ([2]) --Xocolatl (Diskussion) 19:44, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Dort kam jetzt für das "Bre..." die Erklärung, dass der gute Herr mit einer Silbe angesetzt und sich dann korrigiert hat, indem er so etwas sagt wie "Bre... Brighton"; das ist ziemlich genau das, was ich mit Geschwindigkeit 0,75 auch raushöre. Dort wurde dann angemerkt, dass es in Brighton eine Reihe von Kirchen gebe, wo er als Organist tätig sein könnte - an welcher, wird sich wohl kaum feststellen lassen. --Proofreader (Diskussion) 21:42, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn es tatsächlich Brighton ist, vielleicht kennt man den Herrn ja dort. --Proofreader (Diskussion) 21:45, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Oh ja, sehr wahrscheinlich. Wenn ich auf die Galerie gehe, dann ist er wohl auf einigen Bildern zu sehen. Man suche insbesondere nach einem Bild mit der Unterschrift "Andrew and Alastair played the Frobenius", Deeplink: [3] . (Das sind Bilder von Exkursionen/Treffen, geben also noch keinen Hinweis, an welcher Kirche er wirkt. Ich bin noch nicht durch die ganze Galerie durchgegangen, vielleicht gibt es irgendwo noch weitere Indizien).-- 79.91.113.116 09:34, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nicht jeder Organist hat eine feste Anstellung bei einer Kirche. Vielleicht handelt es sich bei dem Gesuchten um Andrew Beaizley, der bei der Brighton & District Organists’ Association unter Officers and Council Members aufgeführt ist? --pretobras (Diskussion) 17:43, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ist er das auf dem Foto? [4]. Es könnte sein, ganz sicher bin ich mir nicht. -- 79.91.113.116 18:04, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Da steht aber "Paul Shelley" daneben und dass der Gesuchte sich Andrew nennt, ist in dem Livestream ziemlich am Schluss, denke ich, deutlich zu hören. Aber Proofreaders Galeriebilder finde ich einen ziemlich heißen Tipp! Den Andrew Beaizley hatte ich neulich wegen irgendeines Bilderfundes ausgeschlossen, aber vielleicht war das auch ein Irrtum. Ich kann gerade nicht mehr rekonstruieren, was mir da in die Finger gefallen war... --Xocolatl (Diskussion) 19:56, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich denke schon eher, dass das Bild den Andrew zeigen soll, da der Name ihm direkt auf die Brust geheftet ist. Paul Shelley könnte eher der auf dem Bild ganz oben sein, was eher zum "accompanied" (durch einen professionellen Sänger) passen könnte, während das Bild unten links ohne weiteres Material gut auf den Chorleiter passen könnte (und Jessica Leschnikoff ist auch erwähnt, ohne dass ein Bild daneben wäre). Eine interessante Vokalgruppe in "Beaizley", untypisch fürs Englische. -- 79.91.113.116 21:39, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Du hast so recht. Facebook hatte mir mit der Anmeldeaufforderung den unteren Teil des Bildes abgeschnitten... --Xocolatl (Diskussion) 13:24, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich war jetzt mal mutig und hab die Brighton & District Organists' Association angemailt; wenn es irgendjemand weiß, dann die. Sobald ich Antwort bekomme, gebe ich natürlich hier Bescheid. --Proofreader (Diskussion) 22:23, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

So, Andrew Beaizley ist offenbar ein ganz heißer Tipp. Schaut mal hier [5] bei 3:24. Der Mann war vier Jahre lang bis 2018 Orgelbegleitung des Chors (Brighton Male Voice Choir) und dessen Managing Director, außerdem war er President und dann Secretary der Brighton Organists' Association und er hat in verschiedenen Kirchen und bei einer Reihe von Orgelaufführungen gespielt (sagt diese Quelle: [6]). Übrigens steht die Orgel, an der er in dem Bild aus der Gallery zu sehen ist, hier: en:Lancing College Chapel, eine prachtvolle Kirche nordwestlich von Brighton und die Orgel stammt von der dänischen Orgelbauerfirma Frobenius, die in den letzten hundert Jahren über 1.000 Orgeln gebaut hat, die im Netz als die "Rolls-Royce unter den Orgeln" bezeichnet werden. Wir haben ein Bild der Orgel in den Commons: [7], auch bei flickr gibt es ein Bild davon: [8]. Der Chor war 2015 in dieser Kirche aufgetreten und Andrew wird auch bei dieser Gelegenheit die Orgelbegleitung übernommen haben. Also, für mich spricht einiges dafür, dass das der Gesuchte ist. Ich vermute, dass die Brighton Organists' Association, an die ich wie gesagt gemailt habe und deren Präsident er war, mir das bestätigen wird. --Proofreader (Diskussion) 23:55, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Oja, und vom Alter her würde Beaizley auch passen, der übrigens auch als Komponist gewirkt hat und offenbar in Hove wohnt(e) - s. z. B. diese Quelle aus dem Jahr 2014. Ich habe wirklich keine Ahnung mehr, was mich neulich von dieser Spur abgebracht hat. Cool. --Xocolatl (Diskussion) 13:24, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Wirtschaftlicher Betrieb beim Verbrennungsmotor

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 26 Kommentare10 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Unter Elastizität (Kraftfahrzeugtechnik) steht, der elastische Bereich zwischen hoechstem Drehmoment und hoechster Leistung sei gleichzeitig auch der wirtschaftliche Fahrbereich.
Ist es aber nicht vielmehr so, dass man am wirtschaftlichsten faehrt, wenn man jeweils die niedrigste Drehzahl waehlt, bei der der Motor noch die aktuell benoetigte Leistung liefern kann, also immer den hoechstmoeglichen Gang ? Die sich dabei einstellende Drehzahl liegt dann aber meist (also bei Geradeausfahrt mit Geschwindigkeitsbegrenzung) weit unter derjenigen des hoechsten Drehmoments, also auch weit ausserhalb des hier behaupteten wirtschaftlichen Fahrbereiches. -- Juergen 217.61.201.10 18:10, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ohne Quelle: Der Verbrauch ist am geringsten im höchsten Gang bei der dann niedrigsten noch gut fahrbaren Drehzahl. Ich nehme aber an, dass dann dafür der Verschleiß größer ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:03, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Dann stimmst Du also mit mir ueberein, dass die zitierte Aussage aus dem Artikel falsch ist ?
Oder handelt es sich vielleicht um ein Missverstaendnis/Fehlinterpretation ? Die angegebene Literatur ist leider nicht online. -- Juergen 217.61.201.10 20:07, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Im Artikel wird nicht erklärt, was die Bezeichnung wirtschaftlicher Bereich bedeuten soll. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:15, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Zitat: "Je elastischer ein Motor, desto größer ist der wirtschaftliche Fahrbereich, auch elastischer Bereich genannt, der zwischen maximalem Drehmoment und maximaler Leistung liegt." Interpretierst Du das anders als ich hier oben in der Frage ?
Uebrigens koennte ich mir durchaus vorstellen, dass beim hoechstmoeglichen Gang der Verschleiss kleiner ist als oberhalb der Drehzahl des maximalen Drehmoments, weil der Verschleiss eben zu einem erheblichen Teil von der Anzahl der Motorumdrehungen abhaengt und weniger von der Belastung. Wissen habe ich darueber aber nicht. -- Juergen 217.61.201.10 20:27, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich weiß nicht, was die Bezeichnung wirtschaftlicher Fahrbereich bedeuten soll. Der Verschleiß ist im Übrigen bei stark untertourigem Fahren mit stotterndem Motor bestimmt ziemlich groß, zum Beispiel durch schlechte Verbrennung und entstehende Rückstände. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:47, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Natürlich ist er das, aber davon war ja auch nicht die Rede, sondern vom höchsten noch vernünftig fahrbaren Gang (wo also die benötigte Leistung noch gut geliefert wird). --Kreuz schnabel 07:16, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Der Satz ist im Bezug auf den Verschleiß unvollständig bis Quatsch. Zuallererst mal ist der Verschleiß bei kaltem Motor und hohem Drehzahlen aufgrund von Reibung, möglicherweise sogar bis hin zum Mozltorschaden, zu berücksichtigen. Motor kalt, Öl kalt, Öl nicht ausreichend viskos, Ölfilm reißt ab. Zusätzlich kann man je nach Ölqualität und Nutzungsdauer mit hohen Drehzahlen in vergleichbare Szenarios kommen. Hohe Drehzaheln = hohe Temperaturen. Hitze verhilft dem Öl auf jeden Fall zu beschleunigt zu altern, und altes Öl verändert seine Eigenschaften. Desweiteren sollte man den Motor mindestens über der vom Hersteller empfohlenen Untergrenze rpm nutzen, darunter ist auch ungesund wg schon angesprochenen Verunreinigungen durch unreichend verbrannten Treibstoff. Ohne zu googeln. Es dürfte da sicher tausende an Treffern zu dem Thema geben. -Ani--46.114.153.237 21:08, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hier geht es primaer um die Frage, ob die Aussage, der wirtschaftliche Fahrbereich sei mit dem elastischen Bereich zwischen hoechstem Drehmoment und hoechster Leistung identisch, stimmt. Der Verschleiss ist da erst mal nur insoweit bedeutsam, als er natuerlich neben dem Verbrauch auch die Wirtschaftlichkeit mitbestimmt.
Klar ist es unwirtschaftlich, wenn man mit stotterndem Motor faehrt, aber zumindest mein Auto faehrt ganz problemlos auch kurz ueber der Leerlaufdrehzahl im sechsten Gang in der Stadt, wenn es nichts mehr zu beschleunigen gibt. Und bislang bin ich davon ausgegangen, dass auch in diesem Fall, also praktisch ueberall in der Ebene ausserhalb einer 30er Zone, der 6. Gang bei konstanter Geschwindigkeit der wirtschaftlichste ist. Dagegen scheint aber der o. g. Artikel zu sprechen, sofern er denn Recht hat. Und das ist eben die Frage ... -- Juergen 217.61.201.10 22:55, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn man davon ausgeht dass niedrigere Drehzahlen zu weniger Kraftstoffverbauch führen und ferner davon ausgeht, dass die Leerlaufdrehzahl im Bereich dessen liegt was saubere Verbennung des Kraftstoffs bewirkt, ist die Frage der Wirtschaftlichkeit ja nur noch weiter durch den Verschleiß bedingt. Da dieser am niedrigsten sein sollte wenn alle vorher genanntem Bedingungen erfüllt sind, ist deine ursprüngliche Annahme korrekt. Mir scheint, das bei dem Satz um den es geht noch mindestens ein weiterer Faktor wie "Last" eine Rolle spielt, die Wirtschaftlichkeit also damit verknüpft wird wie effizient der Motor bei Beschleunigung wirkt. Anders kann ich mir den Satz nicht erklären, denn maximaler Drehmoment ist in der Regel erst bei recht hoher Drehzahl gegeben, was eigentlich Spritverbrauch und Alterung der Schmiermittel bewirkt. -Ani--46.114.153.237 23:09, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn der Bereich zwischen den beiden genannten Drehzahlen als wirtschaftlicher Bereich bezeichnet wird, ist das definitionsgemäß richtig. Es fehlt aber im Artikel eine Quelle, dass dieser Drehzahlbereich so bezeichnet wird. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:11, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn Du diese Definition nachvollziehen kannst, dann erklaere uns doch bitte, warum trotzdem wie von -Ani- und mir angenommen der Verbrauch ausserhalb des wirtschaftlichen Bereichs am geringsten ist oder warum wir beide uns irren. -- Juergen 217.61.201.10 00:52, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wie kann man eine Definition nachvollziehen? Im Artikel steht, dass der Bereich zwischen den beiden Drehzahlen wirtschaftlicher oder elastischer Bereich genannt wird. Da gibt es nichts nachzuvollziehen. Man kann ihn nennen, wie man will. Es wäre jedoch eine Quelle gut, dass es tatsächlich Personen gibt, die ihn so nennen. Was hat der Verbrauch damit zu tun, wie dieser Bereich genannt wird? --BlackEyedLion (Diskussion) 07:35, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hat dein Fahrzeug einen Bordcomputer, der dir den momentanen Verbrauch im Armaturenbrett anzeigen kann? Wenn ja, probier es doch einfach mal aus, bei gleicher Geschwindigkeit mit unterschiedlichen Drehzahlen und unterschiedlichen Gängen zu fahren. Ich meine mich zu erinnern, als ich das selber mal ausprobiert habe, gesehen zu haben, dass die Bordelektronik mir den geringsten Verbrauch bei etwa 1600-1800 Umdrehungen/min angezeigt hat, bei einer Motordrehzahl von unter 1400 war der verbrauch dann ungefähr so hoch wie bei 2200-2400 U/min. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 01:45, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Aus der Sicht der Kurbelwelle ist der "wirtschaftliche Bereich" derjenige, bei dem der spezifische Verbrauch in g/kWh niedrig ist. Wie weit sich das Fahrzeug pro kWh bewegt hat, weiß der Motor nicht. Insofern kann es schon sein, dass der niedrigste Verbrauch pro km außerhalb der Definition des elastischen Bereichs ist. Die Übergänge sind nicht scharf. --31.212.212.83 02:31, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Bis hierhin fast nur wilde Spekulationen und TF. Die Formeln und Aussagen hat sich der Wikiautor sicherlich nicht ausgedacht, sondern aus einem entsprechenden Fach(kunde)buch. Das ließe sich bei vorliegender Literatur leicht verifizieren und bequellen, ggf. korrigieren und ergänzen. Entsprechenden Baustein in den Artikel setzen und gut ist's. --31.212.212.83 01:59, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
"wilde Spekulationen und TF"; ist das im Artikel anders? Der ist defacto acuh quellenlos, denn die Literatur ist nicht unbedingt die Quellenangabe; Eingetragen wurde die Literatur nachdem die Formeln drin standen und auch von einem anderen Autor: guckst Du. zugleich stand zu dem Zeitpunkt nichts von Wirtschaftlichkeit im Artikel. Das wurde hier quellenlos eingetragen. da er noch aktiv ist pinge ich User:Max schwalbe mal an. ...Sicherlich Post 03:33, 11. Jan. 2023 (CET) und das "erledigt" habe ich mal entfernt. Nur weil ein Wikipedia-Artikel irgendwas behauptet muss das noch lange nicht korrekt sein und darf hinterfragt werden. Auch gehts bei der Frage ja ggf. auch um eine Erläuterung Beantworten
Und wenn schon? Dass die Literatur erst nach den Formeln eingetragen wurde, heisst ja nicht, dass die Formeln falsch zitiert oder quellenlos sind. Im Fließtext steht "nach Wolfgang Flössel". Der hat ein Werk "Bergsteigefähigkeit und Literleistung" herausgebracht, auf den sich die anderen Werke womöglich beziehen. Im Grunde ist alles drin. Erklärungsbedürftig bleibt bestenfalls der Umstand, dass Spezifischer Verbrauch (nach Strecke) und Spezifischer Kraftstoffverbrauch (nach kWh) nicht identisch sind. --31.212.212.83 07:15, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Im Grunde und womöglich sind keine Quellenangabe und wenn es für Dich persönlich erledigt ist; okay, gut! Du bist allerdings nicht der Fragende und es scheint mit nichten so klar. Daher habe ich Deine Erle entfernt. ...Sicherlich Post 08:44, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ist das ein neuer Maßstab? Wenn Quellenangaben erst nach den Inhalten hinzugefügt sind, sind diese anzuzweifeln? "Womöglich" aus meiner Sicht deshalb, weil ich es nicht nachprüfen kann, denn ich habe keinen Zugriff auf die genannten Fachbücher. Das ist sonst auch kein Problem und ich habe keinen Grund, die Plausibilität der Behauptungen anzuzweifeln. Woher die Diskrepanz in der Interpretation der Behauptungen kommt, hab ich schon erklärt. --31.212.212.83 11:40, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Allerdings wäre es sinnvoller, das auf der Artikeldisk zu klären. --95.116.66.241 11:46, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Sind es denn Quellenangaben? Nur weil jmd. Literatur hinzufügt, heißt das nicht, dass es die Quellenangaben sein sollen (Schrieb ich oben ja schon). Das ist auch kein neuer Maßstab. Und das du keinen Grund hast; Wie auch schon geschrieben: "okay, gut". ... Artikeldiskussionen zu nicht gerade Mainstream-Themen sind regelmäßig wertlos wenn man Feedback erwartet. Das ist ja auch nichts neues. ... Also; wenn es für Dich erledigt ist: wunderbar. Du bist allerdings nicht der TO ...Sicherlich Post 12:01, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es werden wohl zwei Dinge vermischt: Der wirtschaftliche Betrieb eines Verbrennungsmotors und der wirtschaftliche Betrieb eines privaten Automobils.
Der Motor läuft dann am wirtschftlichsten, wenn er pro kg Kraftstoff am meisten Kilowattstunden an der Antriebswelle produziert und die Abwärme auch noch genutzt werden kann. Das Auto ist dann am wirtschaftlichsten wenn es mich am wenigsten kostet, ich also pro Liter am meisten Kilometer fahren kann und keinen Verschleiss habe. -- QundA (Diskussion) 11:59, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Siehe auch Volllast und Teillast. --95.116.66.241 14:21, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ja genau. Der "wirtschaftliche Fahrbereich" ist beim Verbrennungsmotor so zu verstehen wie oben von QundA gesagt, also eine gute ("wirtschaftliche") Ausnutzung des Kraftstoffs für Motorkraft bei geringem Verschleiß. Ob diese Motorkraft wirklich benötigt wird, ist eine ganz andere Frage: Am unteren Rand des wirtsch. Bereichs (nahe des max. Drehmoments) ist der Spritverbrauch am niedrigsten, aber die Leistung nicht maximal. Am oberen Rand (nahe der Nennleistung) ist die Leistung besonders hoch, aber der Spritverbrauch schon etwas erhöht. Ein starker Motor kann also meist am unteren Rand des wirtsch. Bereichs gefahren werden, verbraucht aber dort etwas mehr Sprit als ein kleinerer Motor. Der schwache Motor wiederum muss jedoch öfter bei höheren Drehzahlen gefahren werden, damit die Kraft ausreicht. Es ist also gar nicht so einfach zu sagen, wie groß/stark ein Motor sein muss, damit sein wirtschaftlicher Fahrbereich auch in der Fahrpraxis tatsächlich zu möglichst niedrigem Spritverbrauch führt (ganz zu schweigen von anderen Abhängigkeiten wie Fahrkompetenz des Fahrers, wie viel Gas wann gegeben wird, Drehmoment- u- Leistungskurvenverlauf, Fahrzeuggewicht, Fahrzeugzweck usw.). Zur Quellenlage: Das kommt in der KFT beiläufig regelmäßig immer mal vor, oder auch in div. Sachbüchern. Ich habe aber bisher leider keine Quelle gesehen, wo der Begriff mal ausführlich erläutert wird. Gibt es aber bestimmt...--Max schwalbe (Diskussion) 21:00, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
P.S. mit "kleiner" und "größerer" Motor ist jetzt stark verallgemeinert, das gilt so nicht immer. Beispiel: Gesetzlich sind Kleinkrafträder bekanntlich auf 50 Kubik Hubraum limitiert. Technisch ist das nonsens, denn bei 70 Kubik Hubraum lässt sich bei sonst identischer Konstruktion zumindest beim Zweitakter mehr Leistung bei weniger Spritverbrauch erzielen, innerhalb des wirtschaftlichen Fahrbereichs.--Max schwalbe (Diskussion) 21:08, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Organ- und Blutspende intersexueller Menschen

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 4 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

In den Nachrichen kam das homosexuelle Menschen Blut spenden dürfen ohne Einschränkungen, Das Gesetz soll geändert werden. Dürfen auch intersexuelle Menschen Blut oder Organe spenden? Auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) oder organspende-info.de steht nicht dazu. --Fiver, der Hellseher (Diskussion) 19:24, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Es geht nicht um Homosexualität, sondern um Männer, die Sex mit Männern haben (sowie um Frauen, die Sex mit Männern, die Sex mit Männern haben, haben). Im Übrigen scheint mir Intersexualität nicht mit Homosexualität vergleichbar zu sein: Das Erste ist eine sexuelle Identität, das Zweite eine sexuelle Orientierung. --BlackEyedLion (Diskussion) 19:30, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Kurzer Faktencheck: Sie dürfen das schon heute, so lange sie zuletzt nicht mehrere oder einen neuen Sexualpartner hatten. Und sie werden es auch in Zukunft in der gleichen Konstellation nicht dürfen, es wird nur das Wort Homosexuelle (oder MdSmMh) nicht mehr auftauchen. --Studmult (Diskussion) 15:15, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich weis auch das unter bestimmten Bedingungen HIV-postive Menschen Organe spenden dürfen. Das war ja eine Zeitlang auch nicht möglich. Bei der Bundesärtzekammer wird die HIV-Infektion nur als Ausnahme bei Herz- Und Lungentransplantation aufgeführt. Link dazu: https://www.bundesaerztekammer.de/baek/ueber-uns/richtlinien-leitlinien-empfehlungen-und-stellungnahmen/transplantationsmedizin/wartelistenfuehrung-und-organvermittlung Die Intersexualität wird dort nicht erwähnt.Die Medzin bedrachtet Intersexualität in vielen Fällen immer noch als dringend behandlungswürdige Erkrankung mit entsprechenden Folgen für die Patienten. --Fiver, der Hellseher (Diskussion) 22:44, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

E-Auto-Kombis

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 19 Kommentare12 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Gibt es in D schon echte Kombis als E-Auto ? Bislang sehe ich in der Werbung nur SUVs. -- Juergen 217.61.201.10 23:18, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Reparier Deine Suchmaschine und gib dann kombi bev ein. --Rôtkæppchen68 23:29, 10. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das einzige Ergebnis aus meiner Suchmaschine ist ein Roewe Ei5 alias MG5, von dessen chinesischem Hersteller ich noch nie gehoert habe.
Heisst das, dass es von den bekannten Automarken bislang tatsaechlich kein Angebot gibt ? (Meine Frage bezieht sich nicht auf Plug-In-Hybriden, sondern auf echte E-Autos ohne Benzin.) -- Juergen 217.61.201.10 00:35, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die PKW-Varianten des Citroën Berlingo gibt es sogar nur noch als E-Auto - oder zählt Hochdachkombi nicht unter "echter Kombi"? --Rudolph Buch (Diskussion) 04:31, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Mittlerweile sind ja viele Modelle in der Pipeline. Es bleibt aber die Frage, warum die E-Auto-Hersteller allesamt die Kombi-Freunde jahrelang so sträflich vernachlässigt haben. Ein Grund soll sein, dass sich SUVs auf dem Weltmarkt verkaufen lassen während Kombis eine weitgehend "deutsche Marotte" sind.--Doc Schneyder Disk. 11:26, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Zumindest in den 1990ern und 2000ern waren in Skandinavien, speziell Schweden, PKW allgemein, sehr häufig der Schwedentraktor Volvo in der Kombivariante unterwegs. OK, auch kein Weltmarkt. --Elrond (Diskussion) 16:01, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Anderswo sind eben eher Fahrzeuge wie der F-150 populär, die es mittlerweile sowohl als Hybrid, als auch als BEV gibt. --Rôtkæppchen68 16:24, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Unattraktive Zielgruppe? Beim E-Auto geht es nicht um Vernunft, sondern um ein quasi-religiöses Verkaufsargument, funktionierende Maschinen - vom Steuerzahler bezuschusst - vorzeitig auszutauschen. Der (deutsche) Kombi ist das Sinnbild der vernünftigen Nutzbarkeit im Bereich Auto. --Wikiseidank (Diskussion) 14:08, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
+1 - Und das ausgelöst unter einer Staatscheffin, die in Physik promoviert hat (und es somit eigentlich besser weiss). --46.114.4.238 15:57, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es gibt keine Abwrackprämie. Das Ziel ist nicht, funktionierende Autos vorzeitig auszutauschen, sondern, dass wenn schon ein neues Auto gekauft wird, dass das dann ein E-Auto sein soll. --Digamma (Diskussion) 18:35, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Die nächste Merkwürdigkeit: Als Plug-in-Hybrid gibt es zahlreiche Kombi-Modelle: Mercedes C-Klasse T-Modell Plug-in-Hybrid, Opel Astra Sports Tourer Plug-in-Hybrid, Cupra Leon ST Plug-in-Hybrid, Peugeot 308 Plug-in-Hybrid, BMW 5er Touring Plug-in-Hybrid, Skoda Superb Combi iV Plug-in-Hybrid, Mercedes E-Klasse T-Modell Plug-in-Hybrid, VW Arteon Shooting Brake Plug-in-Hybrid, BMW 3er Touring Plug-in-Hybrid (nicht signierter Beitrag von Dr. Peter Schneider (Diskussion | Beiträge) 16:55, 11. Jan. 2023 (CET))Beantworten

Der MG5 ist ein echter Kombi und steht hier beim Mazda-Händler. --Ailura (Diskussion) 18:38, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Das Nutzungsprofil eines Kombis passt nicht zu den tatsächlichen Fähigkeiten eines E-Autos bei dem derzeitigen Entwicklungsstand. Einen Kombi nutzt man in der Regel für lange Reisen mit der Familie - nur reicht die Reichweite eines E-Autos in der Regel nicht für eine Fahrt zum Urlaubsort, erst recht nicht wenn das Auto vollbeladen mit Frau, Kindern und jede Menge Gepäck ist. Und 8 Stunden Aufladen auf einem Rastplatz irgendwo auf dem platten Land kann man mit Kindern im Schlepptau nicht zumuten. Hingegen wird ein SUV tatsächlich in der Regel nur für die Fahrt zur Arbeit und zurück verwendet, da spielt die Reichweite dann nicht so eine große Rolle. -- 2A02:908:121:6600:89A:EB79:B648:4F79 22:50, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Das Nutzungsprofil eines Kombis ist nicht belegt. M.E. fahren viele einen Kombi, weil sie im Einzelfall auch mal Möbel von Ikea nach Hause fahren können wollen, was mit einer Limosine nicht ginge. Also nichts mit Urlaub. Ich kenne Männer, die wegen des Nichtvorhandenseins von E-Kombis doch einen Verbrenner gekauft haben. (Im Einzelfall spielte auch die Mietsituation und fehlen individuelle Lademöglichkeit eine Rolle) Lg --Doc Schneyder Disk. 23:01, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Aber das es derzeit noch kein reines E-Auto auf dem Markt gibt, was hohe und auch voluminöse Zuladung plus hohe Reichweite >600 km garantiert, ist wohl unstrittig. Nutzungsprofil hin oder her, die klassische Familienkutsche gibt es als E-Auto derzeit nicht. Ob Hochdachkombi oder Kombi ist dabei fast wurscht, den Kunden interessiert Zuladung und Reichweite. Derzeit steht dem wohl vor allem das Akkugewicht im Weg. Vorsorglich: wenn ich die Werbung zum MG5 lese, steht da was von Reichweite bis zu 400km. Heißt realistisch 350 oder noch weniger. Das habe ich mit meinem Erdgas-HDK seit über 15 Jahren. Dazu ein Einstiegspreis von 32.000 ,ドル bezahlbare Energiewende stellt sich der deutsche Michel sicher bissl anders vor.--scif (Diskussion) 08:09, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Eine "echtes" E-Auto (BEV) muss in der Regel von Anfang an als E-Auto konzipiert werden, weil die Batterien Platz benötigen. Diese lassen sich sehr gut im Fahrzeugboden platzieren. Dann wird das Fahrzeug aber insgesamt höher - und sieht aus wie ein SUV. Frage: Wie stuft man VW ID.3 oder Škoda Enyaq iV ein? Lt. Wikipedia sind das sehr wohl Kombis...

Wenn ein klassischer Verbrenner umgebaut wird, werden die Batterien meist im Kofferraum untergebracht. Beim Kombi würde sich da eine extrem unpraktische Zerklüftung ergeben, die den Kombi als Lastenesel unattraktiv macht. Damit stellt sich die Frage, ob es dafür überhaupt einen Markt gibt. Und damit sind wir bei der zweiten Problematik: Die Hersteller haben immer noch Engpässe bei der Verfügbarkeit von Batterien. Sie sollten sie also so verbauen, dass sie damit möglichst profitabel unterwegs sind. Einen Verbrenner auf E-Antrieb umzustellen ist teuer. Das macht also nur Sinn, wenn anschließend so viele Fahrzeuge verkauft werden, dass die Investitionen sich rechnen. Wenn der Markt für umgebaute Verbrennerkombis nicht groß genug ist, lohnt es sich nicht, die Ingenieure mit der Umkonstruktion zu beauftragen. Anders formuliert: Wenn die Hersteller dort eine Marktlücke vermuten würden, hätten sie ein entsprechendes Angebot im Programm. Da sie aber lieber SUVs bauen (bzw. das, was Du für SUVs hältst), scheint die Marktlücke nicht groß genug zu sein. P.S.: Der Kofferraum eines Enyaq ist nicht kleiner als der eines C-Klasse-Kombis. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 08:26, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Nach googln habe ich ein Auto gefunden, dass mich gestern (ich auf dem Fahrrad) überholte. Wie viele Autos werden denn von einem Porsche Taycan E verkauft? --Wikiseidank (Diskussion) 09:20, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Siehe Porsche Taycan#Absatzzahlen. --Rôtkæppchen68 09:26, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die Entwicklungskosten, insb. für die BEV-Technik, können sogar auf noch mehr Fahrzeuge verteilt werden, weil der Audi e-tron GT die gleiche Plattform nutzt. Beide Modelle werden im Hochpreissegment angeboten. Es ist also davon auszugehen, dass die Marge auskömmlich ist.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 09:31, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

11. Januar

Fehler in Motorradelektrik

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 7 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Bei einem 125er-Honda-Motorrad wird die (überprüfte fehlerfreie) Batterie nicht mehr geladen, die Ausgangsspannung des Reglers ist zu niedrig. (Info: Die "Lichtmaschine" besteht aus einer dreisträngigen Ankerwicklung und wird permanent erregt, also die übliche Konstruktion.) Den Werkstätten fällt nichts Besseres ein, als Ankerwicklung und Regler versuchsweise kostenpflichtig austauschen zu wollen, ohne dem Fehler zuvor meßtechnisch auf den Grund zu gehen - die Original-Ersatzteile kosten jeweils rund 300 Euro. Der Halter hat, wie im Werkstatthandbuch empfohlen, in die Anschlußleitung der Lichtmaschine hinein die drei Gleichstromwiderstände bei jeweils offener dritter Leitung gemessen und keine Auffälligkeiten (Abweichungen von den Sollwerten im Handbuch) feststellen können. Im Betrieb wird die Anschlußleitung von der Lichtmaschine zum Regler ziemlich warm, da fließen also kräftige Ströme, ohne daß der Regler gleichstromseitig Ladeleistung abgeben würde. (Meiner Empfehlung, die Ankerströme und -spannungen zu oszillographieren, konnte mangels Meßmitteln nicht nachgekommen werden.) Wenn man an der Lichtmaschine bei laufendem Motor testweise drei 230-V-60-W-Glühlampen im Dreieck als Last anschließt, leuchten die schwach - geschätzte Spannung deutlich unter 50 V. (Kfz-Glühlampen sind als Testlast nicht geeignet, weil die dabei durchbrennen.) Da es relativ unwahrscheinlich ist, daß an der Lichtmaschine selbst etwas kaputtgeht, was bei der Gleichspannungswiderstandsmessung nicht sofort auffällt - in Frage kommen eigentlich nur Wicklungsunterbrechungen oder Windungsschlüsse; ein Masseschluß liegt auch nicht vor - fiel der Verdacht auf einen defekten Regler. Es wurde über eBay bei einem Händler aus Lettland ein Ersatzregler für an die 40 Euro bestellt, dessen Einbau keine Besserung bzw. Veränderung brachte. Meine Annahme war, daß sich im Regler - hineinschauen kann man nicht, der ist vergossen - eingangsseitig ein dreisträngiger Brückengleichrichter, bestehend aus insgesamt sechs Dioden, befindet, und an dessen Ausgang ein Längsregler angeschlossen ist. Deshalb empfahl ich, an den Eingang des Reglers jeweils in den sechs möglichen Positionen bzw. Polaritäten den Ausgang eines Labornetzteils mit 15-20 V Spannung anzuschließen - in jeder Lage müßte der Regler dann am Ausgang die korrekte Ladespannung von etwas über 14 V bereitstellen. (Ein Drehstromtransformator zur Simulation der Lichtmaschine stand leider nicht zur Verfügung.) Dabei stellte sich heraus, daß der Ersatzregler an zwei von drei Strängen eingangsseitig einen Kurzschluß aufwies, also: Kurzschluß zwischen L1 und L2 sowie zwischen L1 und L3, nicht aber zwischen L2 und L3; wenn man zwischen letztere Gleichspannung anlegt, gibt der Regler am Ausgang die bestimmungsgemäße Spannung aus. (Interessanterweise ergab die "Gegenprobe" bei dem alten Regler, daß der bei allen sechs Möglichkeiten korrekt arbeitet. - Meine Vermutung: der ist gar nicht defekt, aber das Ersatzteil aus Lettland ist ein Boogie part. Sowas kommt vor: wenn bei einer Wareneingangsprüfung zu viele defekte Exemplare auffallen, wird die Lieferung nicht angenommen. Der Hersteller prüft die Teile dann aber nicht einzeln und verschrottet sie auch nicht, sondern verkauft die ganze Palette an entsprechende Händler. Für deren Kunden ist das nun ein Glücksspiel, ob sie ein defektes oder einwandfreies Exemplar erwischen.) Bleibt das ungelöste Ausgangsproblem. Es deutet ja nun alles auf einen defekten Anker hin, aber so richtig kann ich mir die Symptome auch nicht erklären. (Für die Blitzmerker: Die Frage ist natürlich, was wahrscheinlich Sache ist und sinnvollerweise etatschonend getan werden sollte, um den Fehler zu beheben.) --77.10.59.113 19:38, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

"... und an dessen Ausgang ein Längsregler angeschlossen ist ..." Eher nicht. Dann würde die Eingangsspannung bei geringer Last stark hochlaufen. Bei mittlerer Ausgangslast müsste der Regler hohe Verlustleistungen abführen. Normalerweise schließen solche Regler die Eingangsspannung kurz, wenn die Ausgangsspannung zu hoch wird (Shuntregler). Teste mal, ob die eingangsseitigen Kurzschlüsse bei geringerer Spannung auch noch vorhanden sind. Was passiert, wenn der Eingang langsam hochgedreht wird? Den Ausgang dabei nicht unbelastet lassen, sondern den Akku und vielleicht eine geringe Last parallel dazu. Wenn das Netzteil bei Deinen Versuchen zu kräftig war (keine vernünftige, zu langsame Strombegrenzung), kann es den Regler zerstört haben. In Reihe zum Netzteil muss eine Strombegrenzung vorhanden sein. Das kann eine Glühlampe sein. --31.212.212.83 23:44, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Deine Überlegungen und Vorschläge sind vernünftig, aber trotzdem nur begrenzt hilfreich. Die Lichtmaschinenleistung ist beim Motorrad, im Gegensatz zum Auto, ziemlich knapp ausgelegt: es gibt eine "Grundlast" aus Zündung, Motorsteuergerät, Benzinpumpe(?) und Beleuchtung von vielleicht 10 A, und dann bleiben lediglich vielleicht 1 A Ladestrom übrig, mit dem der Akku auf Ladung gehalten werden kann. (Der wird dann gelegentlich durch das Bremslicht, das Blinklicht oder die Hupe etwas stärker belastet, und außerdem muß er natürlich noch den Anlasser und alles andere versorgen, während der Motor noch nicht läuft und die LiMa deswegen auch noch keinen Strom liefert.) Man kann also davon ausgehen, daß die LiMa im Normalbetrieb wie ein Fahrraddynamo praktisch im Kurzschluß und damit als Konstantstromquelle läuft. (Dieses Betriebsverhalten ergibt sich dadurch, daß sowohl die Leerlaufspannung als auch die synchrone Reaktanz frequenz- und damit drehzahlproportional sind.) Kann sein, daß der Regler unter diesen Bedingungen sinnvoll als Shuntregler arbeiten kann, weil es dann nämlich die Maschinenreaktanz als nicht-dissipativen "Vorwiderstand" benutzen kann und dadurch nicht so viel elektrische Leistung in Wärme umsetzen muß. Das Labornetzteil gibt eher zu wenig als zuviel Strom ab, denn es kann nur 2-3 A, ist also quasi "von Natur aus" strombegrenzt und bringt weniger als die LiMa. (Ich weiß auch nicht, ob der Längs- oder Querregler nun ein "analoger" oder ein Schaltregler mit PWM ist.) Wie auch immer: ich verstehe nicht, was da denn nun faul sein kann. Im Prinzip läuft es darauf hinaus, ob der Anker oder der/die Regler defekt sind und eines davon oder beide ausgetauscht werden müssen. Da der Regler schon ausgetauscht wurde und das keine Veränderung bewirkt hat, spricht einiges dafür, daß es der Anker ist (wobei es möglich ist, daß der aus seltsamen Gründen Überspannung abgibt und dadurch beide Regler irgendwie geschossen hat, aber danach sieht es nun auch wieder nicht aus, wenn die sich mit dem Labornetzteil erwartungsgemäß verhalten). Natürlich habe ich noch diverse wilde Theorien über Windungsschlüsse und Oberwellen im Hinterkopf, die aber leider alle den Nachteil haben, daß sie reichlich spekulativ und unplausibel sind. Bin eher ein bißchen ratlos... (Und der Halter ist kein E-Techniker, der versteht meine Überlegungen streckenweise einfach nicht und ist mit den leistungselektronischen Details ziemlich überfordert. Daß dazu im Werkstatthandbuch auch keine Einzelheiten stehen, ist auch kein Wunder: das richtet sich niveaumäßig natürlich an "Schrauber" mit Kfz-Gesellenbrief und nicht an Ingenieure.) --77.10.59.113 01:21, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
"... Die Lichtmaschinenleistung ist beim Motorrad, im Gegensatz zum Auto, ziemlich knapp ausgelegt ...". Das ist mir bekannt und spricht nicht gegen einen Shuntregler. Im Gegenteil. Ein Labonetzteil mit 2-3A ist, je nach Topologie, durchaus in der Lage deutlich belastbarere Halbleiter zu zerstören. Dazu muss es am Ausgang nur eine entsprechend große Kapazität haben.--31.212.212.83 01:51, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hm. Interessanter Aspekt. Tatsächlich hatte ich angenommen, daß ein LNT "von Hause aus" eine Strombegrenzung hat - was aber nicht zutrifft, wenn es ausgangsseitig einen Entladestromstoß produzieren kann. Kann es? K. A. (Das Problem ist nicht/kann nicht auftreten, wenn man die Spannung erst dann hochdreht, wenn der LNT-Ausgang an einen Reglereingang angeschlossen wurde. Wurde sie? Weiß nicht, war nicht dabei... Werde fragen.) Trotzdem: was wäre das Szenario? Alter Regler war "zufällig" defekt - solange der funktionierte, hatte ihn niemand mit einem LNT o. ä. "gequält" - und der "neue" "Schrott ab Werk"? (Der wurde unkaputtgetestet eingebaut.) Denn wenn der alte wirklich futsch ist und der neue zunächst funktioniert hätte, dann müßte ihn was nach dem Einbau umgebracht haben? Überspannungsstöße aus der in welcher Weise defekten Ankerwicklung? Ziemlich schwer vorstellbar... (Wie man es dreht und wendet, man brauchte adäquate Meßmittel: einerseits die Möglichkeit, den LiMa-Strom zu oszillographieren - idealerweise im Vergleich mit einer "gesunden" Maschine - andererseits eine regelbare Drehstromquelle, um zu schauen, ob es die Elektrik vom Regler bis zur Batterie "tut", wenn sie daraus beaufschlagt wird. - Hatte noch vorgeschlagen, mittels Brückengleichrichter und Lade-C die Spitzenwerte der einzelnen Stränge der LiMa zu messen - diese DVM-Schätzeisen für den Effektivwert sind bei variablen Frequenzen und möglichen Oberwellen in einer potentiell EMV-verseuchten Umgebung einfach zu unzuverlässig - aber Gleichrichter pipapo ließ sich angeblich nicht auftreiben...) --77.3.83.252 10:52, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Gerade moderne Labor(schalt)netzteile haben Ausgangskapazitäten, was der Stabilität geschuldet ist. Selbst bei sehr kleinen Stromvorgaben kann es bei einem Kurzschluss ordentlich knallen. Die ganzen Überlegungen sind etwas wenig systematisch. Vielleicht ist noch gar nichts defekt, sondern nur Mist gemessen worden. Man braucht keine besonderen Messmittel. Wenn es ein Shuntregler ist, wie ich nach wie vor denke, reicht ein Labornetzteil und eine Glühlampe, um die grundlegende Funktion des Reglers zu prüfen. Langsam die Spannung am Eingang hochdrehen und wenn die Lampe angeht, hat der Regler seinen Eingang kurzgeschlossen. Die Anfangs geschilderten Kurzschlüsse sind ggf. die korrekte Funktion, vor allem, wenn mit 15 bis 20V getestet wurde. Es kann sein, dass nicht an allen Strängen geregelt wird. Dazu müsste man den genauen Schaltplan kennen. --31.212.244.31 16:02, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Der gemessene Eingangskurzschluß tritt nur an einem Regler und nur zu einem der drei Anschlüsse von jeweils den beiden anderen her und nur in einer der beiden möglichen Polaritäten auf. Die plausibelste Erklärung dafür ist für mich, daß eine der sechs Dioden des Brückengleichrichters durchlegiert ist und nicht mehr sperrt, und das ist nicht so tragisch, weil dann eben während eines Sechstels der Periode ein Strang der LiMa kurzgeschlossen ist. (Na gut, der Regler ist damit natürlich trotzdem Schrott, weil man ihn nicht "aufbohren" - vergossen - und die defekte Diode wechseln kann). Das erklärt aber nicht, wieso die Batterie nicht geladen wird. Dafür habe ich aber inzwischen eine ganz andere Hypothese: LiMa und Regler sind vollkommen i. O., aber Benzinpumpe oder Zündspule schlucken zuviel Strom, so daß schlicht und einfach für die Batterie kein Ladestrom mehr übrig ist, da die LiMa halt recht knapp dimensioniert ist. Und das wird in zwei Wochen ziemlich simpel dadurch getestet, daß die Sicherungen von Pumpe und Steuergerät - das auch die Zündung versorgt - einzeln gezogen und dort dann der aufgenommene Strom gemessen wird, dann sieht man, ob der Strom in der Summe zu hoch ist - das würde auch das Warmwerden der Drehstromleitung zum Reglermodul erklären. (Und wenn dort tatsächlich ein Shunt-Regler werkelt, dann hat der sich schlafen gelegt, denn bei Unterspannung im Bordnetz hat der schließlich gar keinen Grund zur Veranlassung.) Möglicherweise wird die Batterie auch schon bereits wieder geladen, steigt die Bordnetzspannung also ausreichend an, wenn einfach mal die Scheinwerfersicherung gezogen und damit 70 W Last abgeworfen werden. Ich habe einige sinnvolle Messungen angeregt, die zur Klärung beitragen werden, aber ich denke, daß wir das hier beenden können - vielen Dank für die nützlichen Anregungen! --77.8.98.92 02:58, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Auf welchen Wegen gelangen USA-Panzer an die NATO-Ostflanke?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 20 Kommentare11 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Auf welchen Wegen gelangen USA-Panzer an die NATO-Ostflanke? Spielt Bremerhaven dabei auch eine Rolle (wie bei den 'Militärübungen')? --Gelöbnix (Diskussion) 20:00, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ich bin mir nicht sicher, ob die USA es lustig fänden, wenn potentielle militante Putinversteher den genauen Transportweg zwecks Festlegung optimaler Hinterhalte einfach hier in der WP:Auskunft nachlesen könnten. Im Klartext: Das werden die planenden Militärs nicht an die große Glocke hängen. --Kreuz schnabel 20:36, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Genau, deshalb lässt sich sowas auch nur aus putinnahen Medien mit Neigung zum Landesverrat entnehmen, zum Beispiel hier oder ganz aktuell heute hier. --Rudolph Buch (Diskussion) 20:46, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich vermute hier Ironie. Das sind natürlich Fake News. ;-) --95.116.66.241 21:28, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Geheimhaltung wird erst relevant, wenn die Waffen Natogebiet verlassen haben. Putin wird die Waffen wohl kaum auf Natogebiet zerstören wollen. --31.212.212.83 23:52, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Frachtschiffe, Züge und Schwerlasttransporter. sуrcrо.педія 20:43, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten
D.h. der Hafen von Bremerhaven (Interview Kujat) rangiert da unter ferner liefen? --Gelöbnix (Diskussion) 23:25, 11. Jan. 2023 (CET) PS: Und jeder US-Panzer in Europa ist automatisch ein NATO-Panzer?Beantworten
Was genau ist eigentlich das Problem? Haben wir bei der BW NATO und Nicht-Nato-Gerät? Stellst du dich so ahnungslos oder hast du sie wirklich nicht? Ist jemand ernsthaft der Meinung, das es die Presse braucht, um die Russen davon zu informieren, dass da was Großes übers Wasser kommt? Und bist du wirklich so naiv? Das ein Hafen, in dem 40 Jahre die Amerikaner stationiert waren, keine Vorrichtungen mehr für Anlandungen von Truppen hat? Was ist denn konkret der Hintergrund deiner Fragen?--scif (Diskussion) 00:44, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ist jeder US-Panzer in Europa ein NATO-Panzer und wurde auch von dieser angefordert? --Gelöbnix (Diskussion) 02:05, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Bevor du solche Fragen stellst, solltest du dich vielleicht mal mit der NATO und dem NATO-Stationierungsabkommen befassen. Ich traue dir diese Transferleistung zu. Wenn Truppen im Rahmen der NATO dauerhaft stationiert sind, muß ich nichts anfordern. Es sei denn, du begibst dich in das Lager der VT und meinst, das wir immer noch die amerikanische Besatzungszone haben. Angesichts der derzeitigen milit. Lage im Osten des NATO-Beitrittsgebietes ist es ja nicht fern der Realität, das NATO-Partner diese Truppen zum Schutz angefordert haben. Wer natürlich meint, das die Russen mit Wattebällchen schießen, nun denn. Es sollte auch zur Kenntnis genommen werden, das es zur Präsenz amerik. Truppen in Europa im Rahmen des NATO-Bündnisses speziell bei den osteuropäischen NATO-Mitgliedern etwas andere Auffassungen als deinen POV geben mag. Darüber hinaus sind Geographiekenntnisse auch von Vorteil: sowohl Bremerhaven als auch Antwerpen liegen an der Nordsee, also nicht im sofortigen Wirkungsbereich der Baltischen Flotte. Um Irritationen zu vermeiden, ist es daher denkbar, das man nicht explizit in deutschen, polnischen oder baltischen Ostseehäfen anlandet. Zudem ist die Verlegung solcher Truppen per Schiene oder Achse auch ein Test für die dt. Infrastruktur. Deutschland will sich ja nicht zuletzt wegen seiner zentralen Lage zum Cheflogistiker innerhalb der NATO etablieren. Es ist letztlich ein Unterschied, ob Schiffe in internationalen Gewässern provoziert oder angegriffen werden oder Züge auf dem Territorium eines souveränen Staates. Über allem steht natürlich die Grundfrage, auf wessen Seite man steht. Wer natürlich immer noch meint, das im Rahmen einer militär. Spezialoperation bösartige Nazis in der Ukraine mit Angriffen auf die Zivilbevölkerung vernichtet werden sollen bzw die Ukraine nie ein souveräner Staat war und ganz natürlich zu Rußland gehört, nun da ist dann für mich die Kommunikation erschöpft. Was ich dir aber per se nicht unterstelle. Es ist aber niemandem verboten, bei der Thematik selber zu denken und zu recherchieren.--scif (Diskussion) 08:01, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Vereinfacht gesagt: Man kann "sichere" Häfen am Atlantik und den damit verbundenen Meeren nutzen und dann per Bahn (gerade wenn es um Panzer geht, per Radlader ist das immer so ein Ding, ginge im Notfall aber wohl teilweise auch) an den Einsatzport transportieren. Ob nun Bremerhaven oder wie gerade das niederländische Vlissingen [9], nutzt man eben das was zur Verfügung steht und die entsprechende Infrastruktur hat. Bis 1989 hatte man eben in Bremerhaven den Bremerhaven Port of Embarkation, die Navy (wohlgemerkt nicht die Army) hat heute sonst noch Einrichtungen in Italien und Spanien (aber eben nicht notwendigerweise geeignet für Panzertransport). Und natürlich hat man auch den Luftweg zur Verfügung (kommt halt auf die Menge an die man verschiffen will), was dann eben vorwiegen Rammstein in Deutschland wäre (über Notfall mit Autobahnen reden wir ja gar nicht). Und generell macht man Übungen wohl nicht zum Spass [10]. Dort kann man die Standardwege sich ja gut anschauen. Also ja, Bremerhaven spielt weiterhin eine Rolle bei sowas, genauso wie viele andere Häfen.--Maphry (Diskussion) 08:47, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Das ist doch alles unstrittig. Mich irritiert das NATO-Bashing. Ramstein wäre ja dann eher was für Manpower, Abrams einzeln zu fliegen wäre sehr aufwändig. Autobahnen sähe ich nur für den Panzertransport als Notfall, alles was luftbereift ist, fährt regelmäßig Autobahn. Das größte Problem auf deutschen Autobahnen ist eh unsere Polizei. Es wurden schon polnische Tieflader mit amerik. Panzern rausgezogen, weil irgendwelche Genehmigungen fehlten, kein Witz. Denkbar sind zukünftig vielleicht wieder Anlehnungen an REFORGER.--scif (Diskussion) 09:01, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Und auch das ganze Geraune von scif u.a. ("Haben wir bei der BW NATO und Nicht-Nato-Gerät?") zeugt von Ahnungslosigkeit, die umgekehrt dem Fragesteller unterstellt wird. Nur weil Deutschland Mitgliedsstaat der NATO ist, ist nicht das komplette Gerät der Bw NATO-Gerät. Das gilt auch für die US-Streitkräfte. Die jeweiligen Mitgliedsstaaten sind nach bestimmten Schlüsseln und Bereitschaftserklärungen verpflichtet, Truppen, Material und "Fähigkeiten" der NATO zur Verfügung zu stellen. Diese Panzer, um bei der Frage zu bleiben, würden direkt der NATO-Kommandostruktur unterstellt und sind damit "NATO-Panzer", die NATO selbst nennt das "assigned". Dann gibt es Panzer, die für den Fall der Fälle reserviert sind, die NATO spricht von "earmarked". Das könnte man auch noch als "NATO-Panzer" bezeichnen. Aber kein Mitglied der NATO unterstellt alle seine Truppen der NATO! Das ist auch sehr wichtig, denn wenn zum Beispiel die Bundeswehr im Inneren der BRD im Katastropheneinsatz ist, dann kann sie dafür nicht wertvolles Gerät einsetzen, das im Notfall die NATO braucht. Sie muss dafür Großgerät und Personal nehmen, das entweder von Anfang an nicht der NATO unterstellt war oder aber für diesen Zweck bei der NATO abgemeldet wurde. Das Territoriales Führungskommando der Bundeswehr führt per Definition nur Truppen, die keine NATO-Truppen sind. Die US-Streitkräfte haben ähnliche Unterscheidungen. Wenn zum Beispiel US-Truppen außerhalb des Bündnisgebiets aktiv sind (Afrika, Pazifik), dann nehmen die USA dafür Einheiten, die ausdrücklich nicht der NATO assigniert oder earmarked sind. Sonst würden sie nämlich die Soll-Stärke der NATO schwächen, indem sie eingeplante Kräfte anderweitig einsetzen. Jedes NATO-Mitgliedsland hat eine Spielmasse von Kräften für eigene Zwecke. Und vor allem bedeutet das auch, dass NATO-Staaten untereinander bilaterale Vereinbarungen über die Stationierung von Truppen treffen können, die absolut nichts mit der NATO zu tun haben. Dazu kommen noch EU-Missionen. An EUFOR Althea sind beispielsweise auch NATO-Staaten beteiligt, die militärische Kräfte nach Osteuropa (außerhalb des NATO-Bündnisgebiets!) schicken, ohne dass das NATO-Truppen sind. Ganz im Gegenteil, die NATO würde denen kräftig Ärger machen, wenn sie sich erlauben würden, NATO-Truppen dorthin zu schicken, dann fehlt der NATO nämlich was in ihrer Planung. Es ist also eine vollkommen berechtigte Frage danach, wie viele der US-Truppen in Polen oder anderen osteuropäischen Staaten nun NATO-Truppen ("NATO-Panzer") sind, und wie viele per bilateralen Abmachungen dort sind. Der Unterschied ist für die Kräfteplanung der NATO von extrem großer Relevanz.--2A02:8109:BD40:65C4:6445:2181:EF7D:53B4 11:25, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Und, dann wirst du uns ja in deiner großen Weisheit gleich verkünden, wieviel NATO-Panzer denn da jetzt rollen. Mit diesem ganzen Unterstellungskram wirst du sicher recht haben. Ob das dann die Gegenseite groß interessiert, welcher Panzer wem unterstellt ist, steht auf nem anderen Blatt. Für die zählt erstmal das Gerät. Und im Bündnisfall ist für solche Feinheiten eh keine Zeit mehr. Zudem läßt sich die Frage nach der Aufschlüsselung in Nato und bilaterales Gerät nur mit EInblick in die bilateralen Vereinbarungen beantworten. Sind die öffentlich?--scif (Diskussion) 11:44, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Bei all Deiner Expertise (die diversen Unterstellungen habe ich mal überlesen): Die Frage ist doch, ob die NATO einen solchen Aufmarsch von US-Truppen und einen langjährig herbeidiplomatierten Krieg zwischen den USA und Russland überhaupt mitmachen soll? --Gelöbnix (Diskussion) 12:29, 12. Jan. 2023 (CET) PS: Ein solches Verhalten in einer US-finanzierten Kulisse schiene mir jedenfalls nuttig.Beantworten
Bei all deiner Expertise: und einen langjährig herbeidiplomatierten Krieg zwischen den USA und Russland Ahja. Und du möchtest ernstgenommen werden? Hab ich was verpaßt in Bezug auf die Krim oder in Bezug auf den Marsch auf Kiew? Und wo steht geschrieben, dass ein NATO-Land seeelenruhig zuschauen muß, wenn ein direkt angrenzender Nachbar Krieg treibt.--scif (Diskussion) 13:03, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn man weiter denkt ist schon die Diplomatie Schuld. Hätte die Ukraine nicht den "diplomatischen Versprechungen" geglaubt Russland würde die Grenzen respektieren und daraufhin seine Atomwaffen abgegeben hätte Russland sich Sicherlich nicht getraut die Ukraine zu überfallen. Daher scheint es mir klug diesbezüglich auf Diplomatie zu pfeifen und sich Atomwaffen zu besorgen. Die sind wohl eine höhere Sicherheitsgarantie für den einzelnen Staat als diplomatische Versprechungen. ...Sicherlich Post 13:10, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
bemerke gerade; hier ist die Auskunft! Das triftet doch etwas richtung WP:Cafe ab. Bitte ggf. dort weiterführen und hier bei Sachfragen bleiben ...Sicherlich Post 13:13, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Triftet? --2A02:3030:80D:A878:8DC2:DF35:8B2C:A29F 22:04, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Läßt sich das ungefähr in Prozenten ausdrücken: Wie viele der US-Truppen in Polen oder anderen osteuropäischen Staaten sind nun NATO-Truppen ("NATO-Panzer")? --Gelöbnix (Diskussion) 13:43, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Unabhängigkeit der Justiz in anderen Ländern

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 15 Kommentare9 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Liebe Auskunft, trotz Gewaltenteilung wird in Deutschland die Rechtsprechung durch die ausführende Gewalt in Gestalt der Justizministerien organisiert. Gibt es große, westlich orientierte und/oder wirtschaftlich hochentwickelte Länder, in denen die Justiz selbstorganisiert ist, zum Beispiel, aber nicht nur wie es in Deutschland der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist? Vielen Dank für Antworten! --BlackEyedLion (Diskussion) 22:39, 11. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Richter Udo Hochschild benennt Italien in [11] als Beispiel. --L47 (Diskussion) 07:44, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Mal langsam. wird in Deutschland die Rechtsprechung durch die ausführende Gewalt in Gestalt der Justizministerien organisiert Auch ein Justizminister kann nicht in die richterliche Unabhängigkeit eingreifen. Man möge den Gegenbeweis antreten. Was anderes sind die Staatsanwaltschaften, die weisungsgebunden sind. Dies wird von der EU auch kritisiert. Die StA spricht aber kein Recht, hier sollte man die Worte schon genau nehmen.--scif (Diskussion) 08:04, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Kommt auf "eingreifen" an. Personal-/Stellenbesetzungsangelegenheiten sind bereits der Versuch der Einflussnahme.--Wikiseidank (Diskussion) 08:18, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
@Scialfa: Beweis ist es keiner, aber Indiz: Leitung des Oberlandesgerichts Stuttgart – Streit um OLG-Chefsessel: Ministerium klagt gegen Richter und Streit um OLG-Chefsessel – Neue Richtervereinigung kritisiert BW-Justizministerin scharf. --Rôtkæppchen68 08:21, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Leute, bitte zwischen Stellenbesetzungen und der ureigenen Rechtsprechung im Prozeß unterscheiden. Das die Politik bei Stellenbesetzungen eingreift ist ein alter Hut, nicht selten erleben wir das bei der Wahl von neuen BGH-Richtern. Man möge mir aber mal erklären, was ein neuer OLG-Chef mit der Urteilsfindung eines Richters am AG oder eines OLG-Senats zu tun hat. Die Empörung bezieht sich darauf, das die justizinternen Personalvorschläge ignoriert werden. Das hat aber nichts mit der Unabhängigkeit der richterlichen Urteilsfindung zu tun. Ich gehe dann mit, wenn ein Justizministerium klar verfassungsfeindliche Richter durchdrücken würde.--scif (Diskussion) 08:47, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
warum hat es 70 Jahre gedauert bis man merkt, dass nicht alles so toll ist wie man es sich eingeredet hat? --2001:9E8:A504:1900:2B3D:E4A8:7A89:5E44 08:49, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nach BK: Du möchtest uns konkret was mit deinem sinnbefreiten Beitrag sagen? Besser als zwischen 33 und 45 allemal.--scif (Diskussion) 09:05, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Um die Ausübung der Rechtsprechung ging es mir in der Frage nicht, sondern um deren Organisation. Anlass meiner Frage war ein Gespräch zwischen Franziska Giffey und Sandra Maischberger, dass in einem anderen Bundesland bereits Urteile gegen Silvester-Straftäter ergangen sind (ob das stimmt, muss hier nicht diskutiert werden), weil die dortige Justiz personell besser ausgestattet ist.
Das gut belegte Beispiel Italien reicht mir erst mal. In der Quelle wird leider nicht klar, wie sich die Rechtsprechung dort finanziert. Interessant wäre noch, ob sie (wie in Deutschland der öffentlich-rechtliche Rundfunk) ihre Finanzierung selbst festlegt. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:01, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das solltest du dann vorher aber als Ausgang deiner Frage vielleicht auch mal so formulieren. Dadurch entsteht doch eine völlig andere Diskussion. Geht damit los, ob die Justiz in ITA auch so föderal organisiert ist.--scif (Diskussion) 09:05, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
In meinem Fragebeitrag kommt in beiden maßgeblichen Sätzen das Wort organisiert vor. Im Übrigen betrifft meine Frage ja gerade nicht die Lage in Deutschland, sondern in anderen Ländern. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:15, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ist die italienische Justiz denn wirklich selbstorganisiert? Auch in Italien soll es ein Justizministerium geben. --2A0A:A541:FDDC:0:28D0:E784:ADE4:D0E0 19:05, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
USA Unterhalb der Bundesebene.
Problematischer ist Italien, wo die Juristen sich gegenseitig kontrollieren sollen. Na, ob das eine gute Idee ist? --2A02:908:424:9D60:F0D7:4631:DBFF:AE50 09:53, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Richter in den USA werden von der jeweils zuständigen Regierung ernannt oder vom Volke gewählt. Selbstorganisation sieht meiner Meinung nach anders aus. --2A0A:A541:FDDC:0:28D0:E784:ADE4:D0E0 19:07, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die Schweiz hat eine selbstorganisierte Justiz. Die Unabhängigkeit der Justiz wird durch die Verfassung und Gesetze gewährleistet. Richter und Staatsanwälte werden unabhängig von politischen Einflüssen ernannt und können nur aus wichtigen Gründen entlassen werden. Es gibt auch eine Justizaufsicht, die grundsätzlich unabhängig, sowohl von der Exekutive als auch von der Legislative. Kritisiert wird teils allerdings das Fehlen von unabhängigen Instanzen, die Beschwerden gegen Richter und Staatsanwälte prüfen, sowie die Möglichkeit, dass die Aufsicht durch die Exekutive beeinflusst werden kann. --2A02:3030:80D:1798:1F4F:3F8F:CD3:F843 18:59, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

12. Januar

Suche einen Kinder- oder Jugendfilm

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 12 Kommentare6 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich schaute in den 80ern oder 90ern eine Serie oder einen Kinder- oder Jugendfilm, bei dem ich mich nur noch an wenige Details erinnere: Es lief wahrscheinlich auf ARD oder ZDF. Hauptfigur ist ein Junge, der irgendwann vor 1920 (vielleicht zur Zeit der Industrialisierung oder noch weit davor?) von einem dunkel gekleideten Typ (evtl. mit einem Zylinder und einem Gehstock und evtl. mit entstelltem Gesicht?) "besessen" wird. Der Junge muss arbeiten und wird schlecht behandelt, der dunkle Typ bekommt das Geld. Eine Szene, an die ich mich noch erinnere ist, dass der Junge in einem Bett aufwacht und dort mit Ketten gefesselt wurde (evtl. von seinen Eltern oder Ersatzeltern).

Kann damit jemand etwas anfangen und kennt sogar den Titel? -- 146.52.19.124 01:15, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Möglicherweise suchst Du Der Prinz und Bettelknabe von Mark Twain?
Außerdem käme noch David Copperfield von Charles Dickens in Frage.--92.73.145.117 03:26, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich habe jetzt in einige der Verfilmungen reingesehen, aber das ist es wohl nicht. Ich habe es düsterer Erinnerung. Produziert wurde das, was ich suche, vermutlich in den 80ern oder vielleicht in den 70ern. Soweit ich mich erinnere, wurde der Junge an diesen dunkeln, böse erscheinenden Typen verkauft. --146.52.19.124 12:13, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Klingt für mich eher nach Oliver Twist (ebenfalls von Dickens) und dem Bandenchef Fagin, der Oliver gefangen hält und zu einem Dieb abrichten will. --Geoz (Diskussion) 13:48, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Darauf bin ich bei meiner Recherche auch schon gestoßen. Die zeitliche Einordnung (Frühindustrialisierung) könnte passen, aber ich hab die düstere Gestalt jünger und hässlicher als diesen Fagin in Erinnerung. --146.52.19.124 15:13, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Eventuell Silas (Fernsehserie) - da wurde der Protagonist wiederholt verkauft, eingesperrt, entführt usw. --Chuonradus (Diskussion) 14:28, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
@TO, könnte das Timm Thaler oder eine der Verfilmungen von Die rote Zora und ihre Bande gewesen sein? --Rôtkæppchen68 15:13, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Über die aktuelle ZDF-Mediathek, wo gerade Silas und Timm Thaler verfügbar sind, bin ich überhaupt wieder auf das Thema gestoßen. Silas ist es jedoch nicht (was ich auch zuerst dachte). Timm Thaler spielt zu sehr in der Moderne. Ich glaube, dass es keine der Weihnachtsserien ist. In die rote Zora habe ich jetzt auf Youtube reingeschaut, aber nichts wiedererkannt. Das war es wohl auch nicht.
Zu der Szene mit dem im Bett angeketteten Kind ist mir noch etwas eingefallen: Ich glaube, dem Kind wurde eingeredet, es könne nicht laufen. Irgendwann hat es herausbekommen, dass es angekettet ist und nur deswegen seine Beine nicht bewegen konnte. Und es kann auch sein, dass es das nur geträumt hat. --146.52.19.124 15:32, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es gibt über 20 Verfilmungen von Oliver Twist und auch über 20 verschiedene Darsteller (und sicher auch (leicht?) unterschiedliche Interpretationen) des Fagin Hast du alle durchgeschaut? --77.3.79.71 22:54, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Exakt das habe ich mich auch gefragt, und wollte schon gezielt die Verfilmung aus Großbritannien aus dem Jahr 1985 ansprechen, mit Eric Porter als Fagin. Bleibt aber die Frage: Wie kann man als Normalsterblicher ohne Zugriff auf der Öffentlichkeit nicht zugängliche Medien- und Filmarchive diese Durchsicht aller dieser Verfilmungen realisieren, um die richtige zu finden? --92.73.145.117 23:08, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich glaube, wie gesagt, dass die Produktionszeit in den 70ern oder 80ern war. Und es war kein Zeichentrickfilm. Das reduziert die Anzahl der möglichen Oliver Twist-Verfilmungen auf 2. Wenn man das Musical von 1968 dazunimmt, dann auf 3.
Ich habe auf Youtube in einige Verfilmungen aus der Zeit reingeschaut und fand, dass der Fagin dort immer ähnlich aussah. Der Mann, der den Jungen so schlecht behandelt in dem Film, den ich suche, ist meiner Erinnerung nach auch dunkler (schwarz?) gekleidet, jünger (vielleicht in seinen Dreißigern) und hässlicher.
Zu der Serie von 1985 fand ich mehrere Folgen: [12] [13] [14] [15] [16]. Davon deckt sich nichts mit meiner Erinnerung.
Den Film von 1982 gibt es auf Youtube: [17]. Auch das ist er nicht. Und auch das Musical ist es nicht. Wahrscheinlich ist es einfach nicht Oliver Twist. --146.52.19.124 01:20, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ein Bekannter von mir brachte mich auf Die schwarzen Brüder ([18]). Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den dortigen Schornsteinfeger meinte, der Kinder von armen Familien kauft und dann für sich arbeiten lässt.
Ich habe die Serie jetzt im Schnelldurchlauf durchgeschaut, konnte aber die Szene mit dem Kind, das ans Bett gekettet war, nicht finden. Anscheinend habe ich zwei Serien/Filme durcheinandergebracht. Da ich aber außer dieser Szene dann nichts weiter dazu weiß, kann das alles sein und ich muss wieder bei Null anfangen.
Immerhin konnte die Hälfte meiner Erinnerung aufgeklärt werden. Danke für eure Mithilfe! --146.52.19.124 23:50, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Infektion privater Endgeräte durch „infiziertes WLAN"

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 10 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich hoffe, dass ich es schaffe, meine Frage so zu stellen, dass darauf eine sinnvolle Antwort kommen kann.

Wenn man sich mit einem privaten Endgerät – Laptop, Smartphone, Tablet – in das WLAN einer Institution (Schule, Uni, Firma, Flughafen ...) einloggt, das Rechnernetz dieser Institution aber dummerweise gerade großflächig mit Computerviren (Trojaner, Ransomware o.dgl.) infiziert ist und/oder auch menschliche Hacker im Netzwerk ihr Unwesen treiben, ist dann davon auszugehen, dass auch das private Endgerät infiziert wird?

Mir ist bewusst, dass eine beliebte Standardantwort hier „ja" lautet (Google ist daher auch nicht so aufschlussreich). Mir geht es vielleicht eher darum, welche Möglichkeiten die Viren/Hacker überhaupt haben, Geräte zu infizieren, die lediglich beim WLAN eingeloggt sind. Es geht um private Geräte, die nicht von der fraglichen Institution administriert werden (also auch keinen normalen Zugriff für deren Systemadmins bereitstellen oder dergleichen). So, wie ich das verstehe, ist WLAN „passiv", reagiert also nur, wenn ein Gerät eine Anfrage stellt. Demnach könnte es einem mit ihm verbundenen Gerät auch nur Malware unterjubeln, indem es deren Daten mit der Antwort auf eine Netzwerk-Anfrage (HTTP oder so was) mitschickt. Aber so was kann ja auch bei einem nicht-infizierten WLAN passieren, wenn die Malware genuin aus dem Internet kommt ... Darauf sollten Virenschutzprogramme auf dem Endgerät also ohnehin vorbereitet sein.

Eine etwas sinnvollere Formulierung meiner Frage ist also vielleicht: Wodurch kann im eingangs geschilderten Szenario ein höheres Risiko entstehen, dass man sich auf dem privaten Endgerät Malware einfängt, als durch das Surfen im Internet ohnehin schon besteht? --2A02:8108:50BF:C694:BC5A:B3DD:BC5D:4255 14:45, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Das gliedert sich in mehrere Teilfragen auf. Das WLAN an sich ist ja erstmal nur eine Verbindung zwischen mehreren Rechnern und als solche selten „selbst" infiziert bzw. infektiös. Höchstens beim Verbindungsaufbau könnte ein kompromittierter WLAN-Router ungute Datenpakete auf deinem Gerät abspeichern, aber ich wüsste nicht, wieso der da überhaupt was abspeichern (können) sollte. Dann beschränkt sich die Frage auf: 1. Kann über das WLAN ein anderes daran hängendes Endgerät auf dein Gerät Malware übertragen? 2. Kann diese Malware auf deinem Endgerät Schaden anrichten? Beides ist durch gewollte Dateiübertragung sicher nur schwer möglich, und durch Softwarefehler in Programmbibliotheken, die an der Netzwerkkommunikation beteiligt sind, vermutlich deutlich einfacher. Dem begegnest du am besten durch häufige Updates (nicht nur Apps, sondern auch System). Die „Passivität" eines WLAN würde ich nicht unterschätzen, da findet ständig Verkehr in beiden Richtungen statt. Auf einen Ping von einem anderen Rechner aus wird dein Handy vermutlich antworten, und hat ein Angreifer erstmal die Netzwerkadresse (IP), kann er fröhlich abklopfen, was für Dienste auf deinem Gerät denn gerade offen haben und ob man denen was unterjubeln kann. In 99.999 von 100.000 Fällen lohnt sich aber die Mühe nicht, der Nutzen ist zu klein, wenn du nicht gerade ein ganz großer Fisch bist. --Kreuz schnabel 16:01, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es kommt hier auch extremst auf das verwendete Betriebssystem an. Windows ist da wesentlich anfälliger als ungerootetes Android. Windows hat zahlreiche Ports offen, die mitunter Hintertüren für böswillige Angreifer bieten. Aus dem Internet sind diese schlecht bis gar nicht erreichbar, weil ein guter Router die meisten Angriffe abblocken sollte. Sitzt der Angreifer hingegen im LAN zwischen Router und AP, so sind die offenen Ports aller ins (W)LAN eingebuchten Geräte frei zugänglich. Der WLAN-Admin kann seine APs so einstellen, dass die einzelnen über denselben AP eingebuchten Endgeräte nicht über WLAN miteinander kommunizieren können, sondern nur mit dem Internet. Sitzt der Angreifer im verkabelten Segment, so ist diese Einstellung wirkungslos. --Rôtkæppchen68 16:25, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Dein zweiter Satz lässt durchscheinen, dass ein gerootetes Android im Sinne des hier verhandelten Szenarios unsicherer ist als ein ungerootetes. Worin besteht dieser Unterschied? Zunächst mal heißt „gerootet" doch nur, dass jeder Userprozess auf Anfrage Root-Rechte bekommen kann. Ich als User muss aber immer erstmal Ja sagen :) außer es gibt da einen pösen Prozess, der von mir arglos Root-Rechte bekommen hat und diese ohne Nachfrage nun auch anderen erteilt. Oder ist auf einem gerooteten Androiden auch generell mehr zum Netz hin offen? Ich gestehe, da hab ich mich noch nicht schlau gemacht. --Kreuz schnabel 17:23, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn du nicht grad wirklich arg vom Fach bist (fast keiner) ist alles, wo rumgefrickelt wurde, schon per se bedenklich(er) einzuschätzen, dazu müssen wir noch lange nicht beim Rumspielen mit Rootrechen sein, dann ist es eh'n no-brainer und da ist dem Käppchen ganz schwer zu widersprechen. Das mit Windows find ich dagegen zu pauschal, mal davon abgesehen, dass mobile Systeme heute generell denk ich sicherer einzuschätzen sind als (realistische) Desktop-Workstationen (weniger Angriffsfläche, weniger Legacy, *viel* mehr Augen, Mindshare, etc.). Also bei meinen Windows-Boxen ist gar nix offen, das hängt selbstverständlich ganz davon ab, was man dort am Laufen hat, oder laufen lässt. Aber das gilt nun für jede Plattform. So pauschal ist das jedenfalls keine Ansage. -82.83.169.131 19:11, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
IMHO ist das so pauschal eine Aussage, da Android offene Ports bis 1024 ohne Root gar nicht zulässt, während Windows standardmäßig einige Ports öffnet, über die es dann angreifbar ist, beispielsweise Port 135 (Remote Procedure Call), 445 (Server Message Block), 808 (Intel Graphics Command Center) etc pp. --Rôtkæppchen68 20:44, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die meisten mobile Anbieter betreiben ein NAT und zudem Port hiding. Die Adresse des Endgerätes ist "privat" im Netz des Providers und nicht die öffentliche Adresse die nach außen sichtbar ist. Du kannst das einfach sehen, wenn du die per DHCP zugewiesene Adresse mit z.B. whatismyipdotcom vergleichst. Auch ein Ping oder Portscan mit z.B nmap (auch nicht erzwungen) ist von außen nicht möglich. --79.222.86.181 12:04, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
In diesem Abschnitt geht es nicht um mobiles Internet, sondern um WLAN. Wenn der Angreifer im (W)LAN sitzt, ist es vollkommen gleichgültig, ob ob und wieviele NAT-Firewalls zwischengeschaltet sind und ob die öffentliche Adresse und offene Ports des WLAN-Gateways sichtbar sind oder nicht. --Rôtkæppchen68 15:47, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
in der Frage schwingt unterschwellig die Ansicht mit, dass Computerviren in Computernetzen vagabundieren und vorbeikommende Rechner befallen. Computerviren sind immer Programme, die entweder auf einem bestimmten Rechner laufen, oder die in einer Datei eingepackt sind, die man sich selbst auf den Rechner/auf das Handy runterlädt und die dann absichtlich oder automatisch auf dem eigenen Gerät gestartet werden. Zur Frage ob es einen Unterschied gibt zwischen "Surfen im Internet" und "besuchen eines Wlans": ja, das ist ein Unterschied. In einem Wlan lassen sich neu beitretende Geräte sehr leicht erkennen. Das liegt zum einen daran, dass ein Wlan ziemlich klein ist und der IP-Adressbereich begrenzt ist. Zum anderen teilen Geräte im Wlan ihre MAC-Adresse mit. Man kann also neue Teilnehmer im Wlan schnell erkennen und man kann relativ leicht erkennen, was es für ein Gerät ist. Zum anderen besteht oft die Wahrscheinlichkeit, dass man sogar physisch beobachtet wird. Das alles macht es für einen Angreifer leicht, spezielle Angriffe zu starten. In einem Wlan ist es auch ziemlich einfach, die Nameserveranfragen zu manipulieren, so dass Seitenabrufe umgelenkt werden oder man-in-the-middle-Angriffe eingeleitet werden. --2001:9E8:A51F:3600:2B06:847F:E599:9F7B 16:27, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Man-in-the-middle-Angriffe sollten (zumindest bei HTTPS-Verbindungen) aber durch die Zertifikate unterbunden werden, oder? (Soweit ich weiß, sind die genau dafür da.) --2A02:8108:50BF:C694:89D6:F6A8:A5F5:713 19:37, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Möbelschloss

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 5 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich suche ein Möbelschloss, das sich ohne Schlüssel verschließen, aber nur mit Schlüssel wieder entriegeln lassen soll. Gibt es sowas und wie nennt sich das? Von Fenstern kenne ich etwas Ähnliches: Da ist im Griff ein Schloss, ist das reingedrückt, ist der Fenstergriff verriegelt und mit einem Schlüssel kann man das Schloss "rausspringen" lassen. --Magnus (Diskussion) 16:13, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Warum nicht ein einfacher Schnapper, siehe Schlossfalle? --BlackEyedLion (Diskussion) 16:17, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Rolladenschlösser funktionieren meistens wie gewünscht. --Ralf Roletschek (Diskussion) 16:26, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Tja, naja, nicht so ganz. Die Tür soll normalerweise zu öffnen sein, ohne offenzustehen. Das Verschließen ist optional. Ein Druckzylinderschloss scheint das Gesuchte zu sein. --Magnus (Diskussion) 16:30, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Sowas? --Ralf Roletschek (Diskussion) 16:37, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Screenshot-Programm für Grafiken, die größer als der Bildschirm sind.

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 11 Kommentare9 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich bin hier in der Familienforschung unterwegs. Ein Problem, bei der Darstellung von Ahnentafeln oder Stammbäumen ist immer wieder mal, daß diese in leserlicher Zoomstufe größer als der Bildschirm sind. Man muß also scrollen.

Gibt es ein Screenshot-Programm, das Grafiken größer als der Screen abspeichern kann (ich weiß, es wäre dann streng genommen kein "Screenshot" mehr)? Ich stelle mir da so vor: mit der linken Maustaste wird der linke, obere Punkt des gewünschten Bereichs definiert. Mit gedrückter linker Maustaste fahre ich dann zum rechten, unteren Punkt des gewünschten Bereichs. Sollte der rechte, untere Punkt außerhalb des Bildschirms liegen, soll das Familienforschungsprogramm automatisch "mitscrollen".

--2001:A61:24DD:C401:D0E9:3DA5:60AD:50F9 17:10, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Vorschlag: (bei Firefox ): rechte Maustaste, "Bildschirmfoto aufnehmen", "ganze Seite speichern ", Kopieren oder Herunterladen . Grüße --2003:C6:1721:19D6:90B3:62E5:939D:C8C8 18:08, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Leider läuft das Programm im Browser nicht. Trotzdem danke. --2001:A61:24DD:C401:99A5:173B:2324:FFD4 19:33, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das wesentliche beim Screenshot ist, daß das gespeichert wird, was auf dem Bildschirm dargestellt ist, ohne daß Funktionen der Programme verwendet werden, die gerade etwas auf dem Bildschirm darstellen. "... soll das Familienforschungsprogramm automatisch mitscrollen" funktioniert also nicht. Einen Export bietet das Familienforschungsprogramm wohl nicht. Wenn ein Rasterbild angezeigt wird, kann man das mit "Rechtsklick -> Grafik speichern" abspeichern (Firefox). Wenn es keine Rasterbild ist, wird von dem Programm vielleicht nur der Teil des Stammbaums erzeugt, der auf den Bildschirm paßt. Dann gibt es nichts "Verdecktes", was ein anderes Programm lesen könnte. 91.54.32.105 18:28, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
"Einen Export bietet das Familienforschungsprogramm wohl nicht." Nein, leider nicht. Trotzdem danke. --2001:A61:24DD:C401:99A5:173B:2324:FFD4 19:33, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das wesentliche beim Screenshot ist, daß das gespeichert wird, was auf dem Bildschirm dargestellt ist"
Grundsätzlich ist das richtig, aber es gibt Möglichkeiten, Screenshots von Programmfenstern zu erzeugen, die größer als der zur Anzeige verwendete Monitor sind (ausreichende Hardwareleistung vorausgesetzt). Zumindest unter Linux ist es kein Problem, ob es unter Windows auch möglich ist, weiß ich nicht. Der Weg ist: Die X Oberfläche mit xrandr so groß definieren wie zur kompletten Darstellung des gewünschten Inhalts benötigt (in Pixeln). Der zugeordnete Monitor zeigt dann nur noch die linke obere Ecke der gesamten X Oberfläche an. Maximiert man nun ein Programmfenster, wird bei einem Screenshot im "fullscreen" Modus auch der auf dem Monitor nicht sichtbare Bereich mit aufgenommen, der gesamte gewünschte Inhalt wird also erfaßt. Bei dieser speziellen Konfiguration ist es erforderlich, die Programme anzuweisen, ihre Fenster standardmäßig im Sichtbereich des Monitors zu öffnen, um vernünftig arbeiten zu können. Wie gesagt, ob man das auch unter Windows so einfach realisieren kann, ist mir unbekannt, würde mich aber durchaus interessieren. --92.73.145.117 00:58, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Genealogen nutzen das Genwiki. Dort findest Du: https://wiki.genealogy.net/Stammbaumdrucker. Damit kannst Du die Daten als PDF oder neu SVG (aktuelle Version 8.0.3.5 von 10.2022) exportieren und auf Rollen- oder Bannerware (bis 300 m) drucken oder auf 100 x 100 = 10.000 A4-Seiten aufteilen und zusammenkleben. Reicht auch für "grössere" Sippen, bis 60 Generationen... Die 60 € (privat) oder 480 € (gewerblich) sind den Leistungsumfang mehr als wert. Gruss, --Markus (Diskussion) 20:32, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
PS: das Handbuch gibt es hier, läuft auf Windows, OSX und Linux unter Wine. Datenbasis: GEDCOM, UTF-8, incl. Gedcom-Konverter, Import-Präprozessor und Export-Postprozessor und Konvertierungsprotokoll. Cooles Teil! Gruss, --Markus (Diskussion) 20:58, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Interessanter Link, werde ich mir mal genauer ansehen. Vielen Dank.--2001:A61:24DD:C401:24D1:7EFE:1AE7:7245 21:10, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Bin etwa spät, aber Screenpresso kann etwas das sich "Screenshot mit Scrollen" nennt, da kann man ein Fenster weiterscrollen und so einen in einer Richtung längeren Screenshot erzeugen. Funktioniert auf Anhieb nur so lala, aber mit etwas Übung geht es halbwegs. --Windharp (Diskussion) 10:02, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hi Windharp, eigentlich genau, was ich suche, aber eben nur eigentlich. Meine Grafiken sind oft so groß, dass ich quer und längs scrollen muss und das Programm unterstützt leider nur Scrollen in einer Richtung ("und so einen in einer Richtung längeren Screenshot erzeugen". Ich danke dir trotzdem. Das im Programm verlinkte Youtube-Tutorial ist übrigens eine Katastrophe. --2001:A61:24DD:C401:4529:AD4F:AE8F:9076 14:24, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Grillkohle aus Garzweile ?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 34 Kommentare17 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Könnte man die in Garzweiler gewonnen Kohle auch als Grillkohle verkaufen, wäre doch eigentlich besser weil Braunkohle besser brennt als Holzkohle?--2001:9E8:3F58:B900:7CC7:5BFC:9506:62E8 18:05, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Man könnte sich auch einen Ring durch die Nase ziehen und dich daran vorführen. --Bahnmoeller (Diskussion) 19:30, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Grillkohle besteht aus reinem Kohlenstoff, Braunkohle aus Garzweiler nicht. Man müsste die Braunkohle also erst durch eine Kokerei zu Braunkohlenkoks verarbeiten. Der eignet sich dann genausogut als Grillkohle wie Holzkohle, ist aber leider klimaschädlich. Hausaufgabe: Finde eine Kokerei, die Dir Garzweiler Braunkohle zu Braunkohlenkoks verarbeitet. --Rôtkæppchen68 19:57, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Inwiefern Braunkohlenkoks klimaschädlicher als Holzkohle sein soll, wird wohl auf ewig Dein Geheimnis bleiben - das bei deren Verbrennung entstehende CO2 verhält sich jedenfalls genau gleich klimawirksam. Ich weiß nicht, ob Braunkohle überhaupt aus toten Bäumen entstanden ist, aber wenn, sind diese Bäume schon vor Jahrmillionen gestorben, im Gegensatz zu denjenigen, die für die Holzkohle gefällt wurden. Und was am Mangel von C-14 nun so klimaschädlich sein soll, ist auch nicht so recht eingängig. --77.3.83.252 23:26, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es ist schön, dass Dir meine Argumentation einleuchtet, auch wenn Deine Worte das Gegenteil vermuten lassen sollen. --Rôtkæppchen68 00:30, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Äußerst schwach, selbst für Deine Verhältnisse... --77.8.121.249 00:58, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
(Langeweile kenne ich - deswegen bin ich hier - aber was Garzweile sein soll, ist mir unbekannt.) - Definiere "besser brennt" - inwiefern brennt Braunkohle "besser" als Holzkohle? Und welchen Vorteil hätte die garzweilige Kohle denn eigentlich? Ich vermute, daß es überhaupt kein Problem ist, ein paar Tonnen davon von RWE für'n Appel und 'n Ei zu kaufen - wenn es seitens der Verbraucher eine Nachfrage zum Grillen dafür gäbe, hätte das wohl schon längst jemand angeboten. Nach meiner Vorstellung soll Grillkohle praktisch keine Flammen erzeugen, sondern nur glühen und Infrarotstrahlung abgeben, die Verbrennung und Energiefreisetzung also direkt auf der festen Oberfläche stattfinden. Da Braunkohle diese Eigenschaften nicht hat, würde ich sie dafür deswegen nicht nehmen. Als Hausbrand mag sie in Grenzen ok sein, obwohl sie nur einen geringeren Brennwert als Steinkohle hat, was häufigeres Stochen des Ofens erfordert, und außerdem fällt dabei unverhältnismäßig viel Asche an, was auch nicht erwünscht ist. Wie hoch ist eigentlich der Grillkohleverbrauch? Vermutlich ist er gegenüber den Fördermengen dieser Grube vernachlässigbar gering, so daß der Betreiber des Tagebaus an diesem Geschäft hat kein Interesse hat. --77.3.83.252 23:47, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Meines Erachtens ist Rotkaeppchen68's Gedankengang recht einleuchtend: Der in der Braunkohle befindliche Kohlenstoff war seit Urzeiten gebunden, durch seine Freisetzung wird das Kohlendioxid in der Atmosphäre also merklich gegenüber dem Zustand vor Beginn der Industrialisierung erhöht (natürlich nicht wesentlich durch einen einzigen Verbrennungsvorgang, aber durch den gesamten Verbrauch fossiler Brennstoffe in der Summe schon wahrnehmbar, und vor allem (viel) mehr, als wieder gebunden wird), während der Kohlenstoff in der Holzkohle aus dem immer noch lebendigen Kreislauf stammt. Jedes Jahr werden ganz natürlich, ohne menschliches Zutun, viele Millionen Tonnen CO2 freigesetzt und wieder von wachsenden Pflanzen gebunden. Doch durch das intensive Verbrennen fossiler Brennstoffe übersteigt die Menge des freigesetzten Kohlendioxids inzwischen die des wieder gebundenen CO2s. Übrigens laut den üblichen Angaben zur Inkohlung erfolgt diese überwiegend aus Pflanzen, seien es nun Bäume oder andere Pflanzen gewesen. --Universal-Interessierter Disk. Arbeit 00:15, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Von was für einem "lebendigen Kreislauf" träumst Du denn da? In der Realität sieht der "Kreislauf" bei der Holzkohleherstellung so aus: Am Anfang war die Welt wüst und leer, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. -> Urwald, unberührte Natur -> Kahlschlag, umweltschädliches Abfackeln der Schwelgase aus Holzabfällen zur Holzkohleherstellung -> Agrarwüste, Artenvielfalt futsch -> Desertifikation. Womit der Ausgangspunkt (wüst und leer) wieder erreicht wäre: Der HErr kann mit einer neuen Schöpfung loslegen, um den nächsten Durchgang dieses Kreislaufs zu starten. Zusätzlich wird dann noch die Holzkohle verbrannt und in Form von Zeh-Oh-Quadrat in die Atmosphäre freigesetzt, um den begonnene Desertifikationsprozeß zu Ende zu bringen ("denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht", wie der olle Jeheimrath so treffend schrieb). Demgegenüber vermeidet die Verbrennung fossiler Brennstoffe die Biotopvernichtung und setzt nur Kohlendioxid frei. Die Verwendung von Braunkohle ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende und zum Atmosphärenschutz, wie Dir Habeck und Co. gerne erklären können. (Jetzt fange ich schon wieder an, zu predigen. Dabei hat unser Pastor das Atheisten wie mir ausdrücklich verboten.) --77.8.98.92 06:38, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Richtig muß es heißen: „Demgegenüber vermeidet die Verbrennung fossiler Brennstoffe die Biotopvernichtung und setzt nur über Jahrmillionen hinweg gebundenes Kohlendioxid erneut in die Atmosphäre frei." Wo siehst Du hierin einen Beitrag zum Atmosphärenschutz? Die Freisetzung sorgt dafür, daß wir wieder eine Zusammensetzung der Atmosphäre herbeiführen, wie sie zu dem Zeitpunkt geherrscht hat, als diese Kohlendioxidmengen eingelagert wurden. --92.73.145.117 07:04, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ob "seit Ewigkeiten" geologisch (fossil) gelagerter Kohlenstoff oder solcher aus Entwaldung und Desertifikation stammender freigesetzt wird, ist für die Atmosphäre gleich schädlich, insofern trägt die Verwendung von Holzkohle nichts zum Atmosphärenschutz bei, um mit diesem gebetsmühlenhaft wiederholten frommen grünen Märchen aus der industriefeindlichen Ideologienschmiede mal aufzuräumen. Wohl aber trägt der Erhalt von Biotopen durch die Verwendung von fossilen Energieträgern und damit deren klimatischer Funktion (Feuchtigkeitsspeicher, Temperaturausgleich) zum Atmosphärenschutz bei. Die verlogene Argumentation grüner staatstragender Parteien und ihrer Unterstützer ist eben: "Ihr dürft mit Kohlenstofffreisetzungen ruhig rumsauen, solange der nur aus grünen zertifizierten biologischen Quellen stammt, denn der ist dann Bestandteil des 'Kreislaufs'!" Nein, dürft ihr nicht - das Argumentationsschema ist hohler Unsinn, diese "Zertifizierungen" sind nichts wert. (Und was Minister Habecks Argumente und die seiner "Freunde" zu Lützerath angeht, mußt Du die fragen - da werden dann Begriffe wie "Kompromiß" und "für den Übergang erforderlich" und "vorzeitiger(!) Kohleausstieg" fallen (sic transit gloria mundi - argumentativ scheinen mir die Grünen derzeit nicht eben den besten Stand zu haben, nachdem sie zuvor schon in Sachen militärischer Sicherheit und bewaffneter Friedenssicherung urplötzlich Vernunft angenommen haben und ihnen daraufhin die Spinner und Utopisten in Scharen davongelaufen sind). (Und Du mußt mal lernen, Sprachebenen und rhetorische Stilmittel zu verstehen - das ist umso wichtiger, als das heutzutage zugunsten Genderunfug u. dergl. im Deutschunterricht unter den Tisch fällt. Manchmal steht in einem Text nämlich genau das Gegenteil von dem, was man daraus bei wortgetreuer Rezeption entnehmen zu können glauben könnte. Wenn man letzteres macht, macht man sich damit nämlich bei den verständigen Lesern zum Brot.) --77.8.98.92 09:54, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
»Ob "seit Ewigkeiten" geologisch (fossil) gelagerter Kohlenstoff oder solcher aus Entwaldung und Desertifikation stammender freigesetzt wird, ist für die Atmosphäre gleich schädlich,«
Leider wieder falsch. Der im laufenden Stoffkreislauf eingebundene Kohlenstoff (z.B. lebende Bäume) wird nach Ende der Lebenszeit der Pflanze ohnehin wieder in die Atmosphäre freigesetzt. Diese Freisetzung geschieht auch, wenn Du z.B. das Holz nicht verbrennst, sondern langsam im natürlichen Biotop verrotten läßt, oder vor seiner Zersetzung eine zeitlang nichtenergetisch (z.B. als Bauholz) nutzt. Wenn Du nun also fossile Energieträger verwendest, kommt deren Kohlenstoffgehalt wieder zu dem gegenwärtig im globalen Stoffkreislauf (in Biomasse und Atmosphäre) vorhandenen hinzu. Und um dieses Mehr an freigesetztem Kohlenstoff geht es, den kannst Du mit keinem rhetorischen Trick wegdiskutieren. Das Ergebnis ist eine Atmosphärenzusammensetzung wie vor ein paar Millionen Jahren. Und genau deswegen ist es für die Atmosphäre nicht "gleich schädlich", ob Du Fossiles oder Regeneratives verfeuerst. Das ist aber kein Freibrief zum "herumsauen" mit nachwachsenden Rohstoffen. --92.73.145.117 10:31, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Leider immer noch richtig: Holzkohle stammt aus Bäumen, deren Lebenszeit jemand vorzeitig beendet hat, zusammen mit dem derjenigen der ganzen Gegend, was sich Kahlschlag oder Entwaldung nennt. Und wenn sie verbrannt wird, gibt es keinen Kreislauf, der den Kohlenstoff wieder in dieser Menge an diesen Ort zurückführt - bis dort ein neuer Wald entstanden ist (falls überhaupt jemals), vergehen Jahrhunderte. Das ist die traurige Realität und kein "rhetorischer Trick". (Verstehen mußt Du es schon selbst.) --77.8.98.92 02:14, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Der Kohlenstoff wird während des gesamten Wachstums eingelagert, und das beginnt nicht erst nach 100 Jahren, wie Du hier glauben machen willst. Deine „traurige Realität" ist also doch nur ein rhetorischer Trick, das ist leicht zu verstehen. Genau wie das einleitende Bild vom armen ermordeten Baum, „dessen Lebenszeit jemand vorzeitig beendet hat". Großräumiger Kahlschlag und Entwaldung sind bei uns schon lange kein Thema mehr. Natürlich ist es noch sinnvoller, einzelstammweise zu arbeiten, wie es in der naturnahen Waldwirtschaft üblich ist. Damit es dann ein Kreislauf wird, darf zu jeder Zeiteinheit (auch weltweit) natürlich nur so viel eingeschlagen werden, wie nachwachsen kann, nicht mehr. Das sind die Grenzen des Wachstums. Und so ein Kreislauf hat nichts mit dem ganzen Greenwashing bzw. Greenscamming zu tun, das von Politik und Wirtschaft unisono mittels einer Flut von Zertifikaten betrieben wird. Und das alles bedeutet noch immer nicht, daß es deswegen besser sei, fossile Brennstoffe zu verfeuern, und damit zusätzliches langfristig der Atmosphäre entzogenes Kohlendioxid dieser erneut wieder zuzuführen. Ganz im Gegenteil, aber das hatten wir ja schon. --92.73.145.117 07:03, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Welches Wachstum denn, wieso "bei uns"? Es geht um global relevante Biotope wie z. B. den tropischen Regenwald. Mach doch einfach mal die Augen auf und nimm die Realität außerhalb Deines grünen Märchenbuch zur Kenntnis! "Einzelstammweise", vielleicht noch aus dem bayerischen Staatsforst, ja? Und wovon träumst Du nachts? Und selbst wenn irgendwo wieder was aufgeforstet wird (was de facto im großen und ganzen nicht stattfindet): es ist beinahe völlig belanglos, daß "Der Kohlenstoff wird während des gesamten Wachstums eingelagert, und das beginnt nicht erst nach 100 Jahren, wie Du hier glauben machen willst": "wird" ist ein lange dauernder Prozeß: der heute abgeholzte Wald steht nicht morgen wieder da und hat den ganzen Kohlenstoff aus der Grillkohle wieder aufgenommen, die ist und bleibt sehr lange in der Atmosphäre, und die verschwundenen Arten bleiben für immer ausgestorben. "naturnahe Waldwirtschaft", "üblich" - lächerlich. "Damit es dann ein Kreislauf wird, darf zu jeder Zeiteinheit (auch weltweit) natürlich nur so viel eingeschlagen werden, wie nachwachsen kann, nicht mehr." Wird es aber nicht, und langfristig sind wir alle tot. Wir haben jetzt Überbevölkerung, wir haben jetzt einen Mangel an Agrarflächen, auf denen es auch noch eine scharfe Konkurrenz um den Anbau von Nahrungsmitteln, Viehfutter und Energiepflanzen (und auch noch PV-Anlagen und WKA) geht, wir haben jetzt einen unstillbaren Hunger der Industrie nach Bauholz und anderen Holzprodukten (sowie die Brennholznachfrage in den Entwicklungsländern für die Kochfeuer), und letzteres bedeutet eben Kahlschlag, Entwaldung, Urwaldrodung: da wird nichts wiederaufgeforstet, sondern planiert und Soja und Mais und Kokain angepflanzt. Deine rhetorischen Tricks und Dein Greenwashing von Holzkohle ändern an dieser Realität gar nichts. --77.8.121.249 10:36, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Btw: welche Biotope? Zumindest Europa ist seit spätestens dem 12./13. Jahrhundert eine einzige großflächige Wald- und Feldwirtschaft (abgesehen von kleinen biotopischen Inseln wie dem Bayrischen Wald). -Ani--46.114.155.174 10:43, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ach so, Polen liegt gar nicht in Europa? Und überhaupt: Wer redet denn von Europa? --77.8.98.92 02:23, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Polen ist aber auch im Ganzen kein Biotop. Lies doch noch mal was ich geschrieben habe. -Ani--46.114.158.123 23:33, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hat auch niemand behauptet. Du hast Dir den Link also überhaupt nicht angesehen? Nun ja, mit dem selbständigen Denken und Sapere aude haben es manche halt nicht so... --77.8.121.249 00:48, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Selbstverständlich habe ich den Link zur Kenntnis genommen. Du wopltest hiermit wohl beweisen dass es Biotope in Europa gibt. Da ich aber nicht behauptet habe das es keine gibt, war deine "Beweis" völlig unnötig, noch dazu als Pipelink, der in der Umsetzung mehr Relevanz suggerien soll als vorhanden ist. Der Name des Gebiets hätte gereicht - dass es in Polen liegt steht im Artikel.. Zudem ist dein Link nicht mal korrekt deklariert, denn das Gebiet ist nicht ausschließich auf Polen beschränkt, der größere Teil liegt im Nachbarland. Wenn du schon so verlinkst, dann mach es richtig und transparent. Mit diesen Spielchen diskreditierst du dich nur selbst. Das gleiche gilt auch für deine herablassende Semantik. Braucht niemand, und ist pädagogisch veraltet. Ein leichtes dich zu spiegeln und damit auszuhebeln, und wenn man möchte. -Ani--46.114.158.123 02:01, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Grillkohle aus Braunkohle gibt es hier und da zu kaufen. Freiwillig würde ich die nie (wieder) verwenden, denn nach meiner Erfahrung ist die zum Grillen ganz besonders schlecht geeignet. Sie brennt widerwillig und stinkt. Ähnliche Aussagen lassen sich leicht in Grillforen finden. --31.212.244.31 03:09, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Also genau das vermutete Verhalten. Aber was genau ist "Grillkohle aus Braunkohle"? Ist das Braunkohlekoks, oder einfach nur getrocknete (wenigstens das!) Braunkohle? Andererseits: Dein wenig begeisterter Bericht über das Produkt beantwortet die Frage des TO zumindest indikativ positiv: wenn es Grillkohle gibt, die aus Braunkohle hergestellt wird, dann kann man sie grundsätzlich wohl auch aus garzweiliger Braunkohle herstellen. (Ob die etwas taugt, ist eine völlig andere Frage.) - Was mich in dem Zusammenhang noch interessieren würde: warum wird kein Koks als Grillkohle angeboten bzw. verwendet? Welchen Vorteil hat Holzkohle? (Natürlich gibt es dazu einiges zu vermuten: Pyrolysekohle hat abhängig von Ausgangsmaterial und Prozeßführung unterschiedliche Zusammensetzungen und Eigenschaften. Bzgl. der Zusammensetzung gibt es die Aspekte Aschegehalt und Gehalt an teilweise giftigen organischen Kohlenwasserstoffen. Der Aschegehalt von Pflanzenkohle ist wahrscheinlich sehr niedrig, weil das Ausgangsmaterial keine Gesteinsanteile enthält. Die giftigen Anteile sind eine Frage der Prozeßführung: sie können durch Glühen bei ausreichend hohen Temperaturen - das zu Verlusten bei der Ausbringung führt - minimiert werden. Beim Einsatz als Heizmaterial ist dieses starke Ausglühen nicht erforderlich, weil die entsprechenden Bestandteile problemlos mitverbrennen, bei der Ausbringung von PyCCS-Kohle auf Agrarflächen schon, damit die Böden nicht vergiftet werden, und Grillkohle stinkt dann wahrscheinlich weniger. Holzkohle hat zudem noch eine niedrigere Dichte, also eine feinere Struktur als Koks, heizt damit vermutlich wegen der größeren Oberfläche mit höherer Leistung. Ist das für das Grillen wesentlich? Nebenbei würde mich noch interessieren, warum die Pufferküsser für die Feuerung Fettkohle und nicht Koks verwenden. Billiger?) --77.8.98.92 05:52, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Kohlegefeuerte Dampflokomotiven sind in der Regel zu einer Zeit konstruiert worden, als die Montanindustrie ein höchst gewichtiger Wirtschaftsfaktor war (zweite Hälfte 19. Jhr und erste Hälfte 20. Jhr.). Die Stahlherstellung konsumiert viel Koks, insofern dürfte (persönliche Vermutung) damals eine Konkurenzsituation zwischen Mobilität mit Dampfmaschinen und Produktion von Stahl geherrscht haben. Stahl mit Steinkohle (Anthrazit ausgenommen) geht nicht, aber Dampfmaschinen heizen geht. Also werden die Kokereien für die Hochöfen produziert und die Dampflokomotivenkonstrukteure ihre Feuerbüchsen für Steinkohle ausgelegt haben. Diese damaligen Entwurfsentscheidungen wirken bei den erhaltenen Maschinen nach. Ich habe vor Kurzem in einer Eisenbahnzeitschrift (Eisenbahnkurier?) von einer Museumsbahn gelesen, die, ob der Lieferschwierigkeiten und -kosten für schlesische Steinkohle, eine ihrer Lokomotiven für eine Holzpelletfeuerung umgebaut hat. Holzpellets sollen in einer Energiegehaltsvergleichgröße her (entweder pro Masse oder pro Volumen, die genaue Angabe habe ich vergessen) mit dem bei der Deutschen Reichsbahn (DDR) getesteten Braunkohlestaub und Braunkohlekoks vergleichbar sein. Die Eisenbahner waren gemäß diesem Artikel zufrieden mit den Ergebnissen des Versuchs. Ansonsten: Dampflokomotiven könnten auch sicher mit Koks gefahren werden, vgl. en:Phoebe Snow (character). Dieser englische Artikel hat eine Bahngesellschaft zum Thema, welche Anthrazit verwendet hat. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 23:09, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Im gewissen Sinne liegst richtig @Grand-Duc. Sie waren auf gute Steinkohle ausgelegt. Es war aber vorallem eine Kostenfrage. Wobei eben bei Kohle auch nicht alle gerne benutzt wird zum verfeueren in Dampflokomotiven. Doch aus welcher Kohle wird Koks hegstellt? Richtig aus der "guten" Fettkohle, also genau die Kohlesorte die üblicherweise auch für das befeuerern der Dampflokomotiven verwendet wird/wurde. Also ist die Sache mit der Frage zu beantworten; Wieso solte man einen Brennstoiff zuerst verkoks/weiterverarbeiten, wenn der auch ohne diese Verarbeitungsstuffe direkt benutzbar ist? --Bobo11 (Diskussion) 09:36, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das ist soweit im gewissen Sinne richtig. --95.116.152.237 17:53, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Sagt man nicht üblicherweise in gewissem Sinne? (Also unbestimmt und nicht bestimmt) --2A0A:A541:FDDC:0:61AA:613A:151A:1ABA 01:47, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, aber rostgefeuerte Lokomotiven kann man im Prinzip mit jedem festen Brennstoff betreiben, mag es auch mit Leistungsverlusten oder geringerer Lebensdauer einzelner Bauteile verbunden sein. --2A0A:A541:FDDC:0:61AA:613A:151A:1ABA 01:44, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
"Kann" vielleicht, aber da werden wohl verschiedene wirtschaftliche Aspekte eine ausschlaggebende Rolle spielen, u. a. natürlich auch Verschleiß und Lebensdauer. --77.8.121.249 01:57, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es ist möglich, dass die in Garzweiler gewonnene Braunkohle als Grillkohle verkauft werden könnte, da sie einen höheren Brennwert hat als Holzkohle und daher möglicherweise länger brennt. Allerdings gibt es einige Faktoren, die dies beeinflussen könnten. Einer davon ist die Qualität der Braunkohle. Braunkohle, die in Tagebaubetrieben wie dem Tagebau Garzweiler gewonnen wird, kann unterschiedliche Qualitäten aufweisen, abhängig von ihrem Alter und ihrer Lagerstätte. Einige Braunkohle kann sehr trocken und hochwertig sein, während andere feuchter und von niedriger Qualität sein kann. Ein weiterer Faktor ist die Verarbeitung der Braunkohle. Um als Grillkohle verwendet zu werden, muss die Braunkohle zuerst getrocknet und gereinigt werden, um unerwünschte Verunreinigungen zu entfernen. Dies kann zusätzliche Kosten verursachen und die Rentabilität beeinträchtigen. --2A02:3030:80D:1798:1F4F:3F8F:CD3:F843 18:27, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Braunkohle einen höheren Heizwert als Holzkohle? Wie das? Holzkohle sollte doch wohl im wesentlichen reiner Kohlenstoff sein, während Braunkohle stark verunreinigter, ziemlich feuchter Kohlenstoff ist. Was gibt beim Verbrennen wohl mehr Energie ab? Der Reinigungsaspekt bzw. dessen Kosten sind sicherlich ein gewichtiger Gesichtspunkt, nur darf man auch nicht übersehen, daß die Herstellung von Holzkohle auch vergleichsweise aufwendig ist. (Wie aufwendig? Keine Ahnung: es zieht natürlich nicht mehr der Köhler mit seinen Leuten durch den Schwarzwald, holzt ihn ab und baut seine Meiler, sondern die Holz- und Sägewerksindustrie benutzt die Holzabfälle als Rohstoff (im Idealfall werden die durch Windwurf geschädigten und deswegen als Konstruktionsholz nicht mehr verwendbaren toten Bäume dafür verwendet) und pyrolysiert sie, und noch optimaler setzt sie das dabei anfallende Holzgas als Brenn- und Kraftstoff sowie als Prozeßgas ein. Es könnte gut sein, daß das für die Holzindustrie somit wirtschaftlich interessanter als die Herstellung von Preßspanprodukten oder Holzpellets ist. Was mögen die Gestehungskosten von Holzkohle sein? Wie bei allen Kuppelprodukten schwierig zu beurteilen. Das Produktspektrum der Holzindustrie ist schließlich sehr vielfältig, auch um die Nutzung der "Abfälle" konkurrieren sehr viele verschiedene Endprodukte. - Ich habe übrigens auch keine Ahnung, was Grillkohle - aus Holzkohle - im Baumarkt derzeit wohl so kostet; im Verhältnis zu fossilen Brennstoffen auf den Energieinhalt bezogen vermutlich teuer. Daß Braunkohlengrillkohle deswegen kostengünstiger sein könnte, hielte ich zumindest für vorstellbar, aber wenn die halt nichts taugt... Und die klimapolitischen Argumente verkneife ich mir jetzt mal. Die Wohnungsbaugesellschaft hier hat übrigens schon vor längerem das Grillen mit Kohle auf den Balkonen wegen der Geruchsbelästigung durch den Rauch verboten - Grillen an sich nicht, d. h. Grillen mit Elektro- oder Gasgrills ist natürlich weiterhin erlaubt. (Wobei man sich auch mal fragen darf, welchen Rauch Holzkohle eigentlich erzeugt - der Geruch von Qualm kommt ja wohl durch Schwelgase und Schwefelverbindungen zustande, und die sollten aus Holzkohle eigentlich gerade nicht freigesetzt werden.) Wenn man jetzt aber mal die Klimaschädlichkeit des Grillens mit elektrischen Grills, die Braunkohlestrom verbrauchen, mit dem des Grillen mit Brennstoff aus Braunkohle vergleicht, möchte ich mal stark annehmen, daß der Strom dabei weniger gut abschneidet. Wärmepumpengrills gibt es natürlich natürlich (noch) nicht: rein theoretisch könnte man mit Strom einen Kompressor antreiben, der Luft auf Gluttemperatur erhitzt, und dann damit Grillsteine beheizen. Wenn man die Abwärme des Grills dann auch noch zur Luftvorwärmung benutzt, sähen die Energiebilanz und der ökologische Fußabdruck vielleicht gar nicht mal so schlecht aus.) --77.8.121.249 01:44, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Die konkrete Ausgangsfrage ist damit wohl ausreichend beantwortet; weitere Klimadiskussionen bitte im Café tätigen.

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. -Ani--46.114.158.123 23:41, 14. Jan. 2023 (CET)
Wo Du dann mit Deinen seltsamen Vorstellungen natürlich genauso alt aussehen würdest. --77.8.121.249 00:58, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Schreibt jemand der offensichtlich nicht mal ansatzweise verstanden hat was im Intro dieser Seite steht. --46.114.158.123 01:47, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Eine sehr seltsame Vorstellung ist es jedenfalls, wenn jemand uns hier die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Braunkohle als "klimafreundlich" verkaufen will, und das auch noch mit Überzeugung verteidigt, weil dabei ja "nur" CO2 freigesetzt werde. Aus welchem Greenscamming-Think-Tank stammt diese absurde Idee eigentlich? --92.73.145.117 01:34, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
(...) entfernt. --Nordprinz (Diskussion) 07:21, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

FFP2-Maske

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 5 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Im Artikel Atemschutzmaske#Partikelfiltrierende Halbmaske (FFP-Maske) lese ich, dass die Masken nach prozentualer Durchlässigkeit beurteilt werden. Also für FFP2 sind das 11% Durchlässigkeit. Das bedeutet aber auch, dass eine Maske mit 1m2 Filterfläche immer noch eine FFP2-Maske ist? --2001:9E8:A513:4000:340D:92D1:905:542F 18:54, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Wir kennen zwar nicht Deine Physiognomie, aber Du wirst sicherlich 100%-ig wenigstens an Atemnot leiden, sollte sie dicht anliegen.--Caramellus (Diskussion) 20:42, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Je größer die Fläche des Filters ist, umso geringer ist der Atemwiderstand. Dann strömt die Luft auch langsamer durch das Filter und die Rückhaltefähigkeit steigt. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:23, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das gilt aber nur für das Ausatmen. --2001:9E8:A51F:3600:2B06:847F:E599:9F7B 16:17, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nein. Was @BlackEyedLion schrub, gilt natürlich für beide Richtungen. --31.212.244.31 16:39, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Wieso so schwer zu finden?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 7 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wieso haben sich in den Wissenschaften die Zitierweise mit Klammern, Namen und Jahreszahl durchgesetzt? Wie etwa "(Name Jahr)".
Es ist dadurch sehr schwer zu finden, besonders wenn der Name geläufig ist und im Jahr viele Publikationen von dieser Person herauskamen. Schon allein der Titel würde helfen. Weiß jemand da rat?--2A02:908:424:9D60:71E2:53D2:BCC3:150E 20:19, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Weil es am Ende des Textes ein Literaturverzeichnis gibt + da nur ein Wissenschaftler mit der Jahreszahl vorkommt. Und wenn nicht, dann wird tatsächlich feiner differenziert. -- southpark 20:33, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
+1. Es gibt keine Schwierigkeiten, die Verweise aufzulösen, wenn man einfach ins Literaturverzeichnis schaut. Als Ergänzung aber noch: Die Frage beansprucht eine Absolutheit, die so nicht gegeben ist. Verschiedene Wissenschaften zitieren auch unterschiedlich. In vielen Geisteswissenschaften ist zum Beispiel "Name, Kurztitel" üblich.--2A02:8109:BD40:65C4:6445:2181:EF7D:53B4 20:49, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Oder "Name, Jahr, Seitenzahl". Der entscheidende Punkt ist tatsächlich, daß es bei dieser Art von Quellenangabe immer ein Literaturverzeichnis gibt, entweder am Ende des Buches oder am Ende jedes Kapitels oder Abschnitts, in dem diese Kurzangaben eindeutig zugeordnet sind. Merkwürdigerweise habe ich genau diese Frage hier in der Auskunft schon häufiger gelesen: „Welches Werk ist hier gemeint ...", und stets gab schon ein kurzer Blick ins Literaturverzeichnis des betreffenden Buches sofortigen Aufschluß. Wird dieses Wissen über den Umgang mit Fachliteratur heute nicht mehr in der Schule vermittelt? --92.73.145.117 22:30, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es ist auch nicht sinnvoll möglich, die Titel von Veröffentlichungen in den Volltext zu schreiben. Beispiele aus den letzten Veröffentlichungen in Nature: STEREO neutrino spectrum of U-235 fission rejects sterile neutrino hypothesis und A ligand insertion mechanism for cooperative NH3 capture in metal-organic frameworks. Wie soll man das im Fließtext unterbringen, insbesondere wenn mehrere Verweise aufeinander folgen? Es scheint dem Fragesteller aber auch nicht möglich zu sein, eine sinnvolle Überschrift zu erstellen. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:49, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Mag ja sein, dass der Fragesteller so seine Schwierigkeiten hat. Ich würde aber positiv hervorheben, dass er interessiert ist, diese Schwierigkeiten zu lösen. Jeder fängt mal klein an. Grüße, --Sokkok (Diskussion) 20:54, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Autor-Jahr-Zitierweise#Regeln. --Christian140 (Diskussion) 08:49, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Grammatikfrage

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 20 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich bräuchte einmal die Hilfe eines absoluten Grammatik-Experten. Unter Diskussion:The Banshees of Inisherin#Abschnitt "Kritik" Dativ oder Genitiv? beanstandet ein Benutzer den Satz „Mit eines von Martin McDonaghs besten Werken und mit zwei herausragenden Hauptdarstellern ist The Banshees of Inisherin ein fein gemachter Schlechtfühl-Genuss" und möchte „eines" zu „einem" geändert haben. Nachdem ich mir nun über beide Varianten intensiv den Kopf zerbrochen habe, kann ich nicht sagen, welche Version die richtige ist. Einerseits passt „eines" ganz offensichtlich nicht zu „Werken", andererseits ergibt für mich „eines der besten Werke" schon wieder Sinn. Vielleicht findet sich ja jemand, der Licht ins Dunkel bringen kann. --Frederico34 (Diskussion) 23:01, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Eines der besten Werke ist Nominativ. Nach mit kommt aber der Dativ, und der Dativ von eines ist einem. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:02, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
mit ist eine Präposition, die den Dativ verlangt. --Doc Schneyder Disk. 23:13, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
So einfach kann’s manchmal sein, vielen lieben Dank euch beiden. --Frederico34 (Diskussion) 23:15, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Naja, es gibt nach einigen Präpositionen die Tendenz zum hyperkorrekten Genitiv, - geht mir auch so. --Doc Schneyder Disk. 23:19, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
"Eines" ist ebenso Genitiv und Akkusativ. Wird das Wort nicht pronominal wie hier, sondern mit einem begleitenden Bezugssubstantiv verwendet, ist es sogar ein eindeutiger Genitiv. Beispielsatz: Den Anblick eines seiner besten Werke wird man nie wider vergessen. --2A0A:A541:FDDC:0:61AA:613A:151A:1ABA 01:07, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Davon abgesehen, dass der Satz stilistisch unglücklich formuliert ist, scheint es mir so, dass mit hier nicht als Präposition, sondern als Adverb gebraucht wird: es ist mit (d. h. nebst anderen) eines seiner besten Werke. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:37, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ergänzung: mit ist dann tautologisch, denn "eines seiner besten Werke" sagt ja schon, dass es auch andere gibt - sprich, man kann es einfach weglassen. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:42, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Im vorliegenden Fall würde der Satz ohne „mit" aber auch nicht wirklich stimmig klingen. --Frederico34 (Diskussion) 23:47, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Scheint zu stimmen. Es ist verwirrend, weil das zweite "mit" in „mit zwei herausragenden Hauptdarstellern" wiederum die Präposition ist. Der Unterschied wird deutlicher, wenn man umstellt: „ Banshees of Inisherin mit zwei herausragenden Hauptdarstellern ist ein fein gemachter Schlechtfühl-Genuss." ergibt Sinn und bedeutet, der Film enthält herausragende Hauptdarsteller. „ Banshees of Inisherin ist mit einem von Martin McDonaghs besten Werken ein fein gemachter Schlechtfühl-Genuss." ergibt keinen Sinn, weil der Film BoI selbst offensichtlich eines von McDonaghs besten Werken sein soll und damit kein anderer Film/kein anderes Objekt gemeint ist, das irgendwie in einer "mit"-Beziehung zu dem Film steht. --Blobstar (Diskussion) 23:49, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
<BK> Der Satz ist Murks, egal ob "s" oder "m": "Mit einem von seinen besten Werken ist der Film ein Genuss." Es soll doch anscheinend gesagt werden, dass der Film eines seiner besten Werke ist? So heißt das aber im Prinzip, dass der Film ein Genuss ist und eines seiner besten Werke auch ein Genuss ist. --Optimum (Diskussion) 23:56, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
In dem Satz „Mit einem (oder eines) von Martin McDonaghs besten Werken [...] ist The Banshees of Inisherin ein fein gemachter Schlechtfühl-Genuss" ist mit bestimmt kein Adverb. In einem Satz wie „Eines von Martin McDonaghs besten Werken [...] ist The Banshees of Inisherin mit ein fein gemachter Schlechtfühl-Genuss" ist mit das genannte Adverb. Im Übrigen ist der Satz (der mit der Präposition) inhaltlich sinnvoll, wenn man unter Werk nicht den Film selbst, sondern das Arbeitsergebnis McDonaghs versteht; ähnliche Formulierung: mit einer von Martin McDonaghs besten Leistungen, mit einem von Martin McDonaghs besten Arbeitsergebnissen. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:59, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten
In der Originalquelle steht „Featuring some of Martin McDonagh's finest work [..."], also wäre vermutlich die Übersetzung „Mit einer von Martin McDonaghs besten Arbeiten" eine gute und treffendere Lösung. --Frederico34 (Diskussion) 00:02, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich stimme zu. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:03, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich würde "Als eine von Martin McDonaghs besten Arbeiten..." schreiben, bin aber kein Deutschlehrer :) --Optimum (Diskussion) 00:07, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das würde ich nicht. Featuring bedeutet, dass eine Eigenschaft des Films und nicht der Film selbst beschrieben ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:22, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
<BK>Ich dachte erst, so ein Satz im Abschnitt Kritik muss doch offensichtlich ein Zitat sein, was deswegen problematisch wäre, weil man es dann nicht einfach so ändern dürfte – aber es stellt sich heraus, es ist eine Übersetzung eines englischen Zitats. Da darf sich natürlich fragen lassen, nicht nur ob ein einzelner Buchstabe geändert werden muss, sondern ob das Zitat nicht überhaupt anders besser übersetzt werden könnte und sich damit die fragliche Stelle auch anders ausdrücken lässt, um die Stolperstelle zu umgehen.<BK> Dazu gehört, was meines Erachtens durch das englische Original logisch wird, was BlackEyedLion sagt, dass "Werk(e)" hier eine falsche Übersetzung von "work" ist. Frederico zitiert ja, dass die Stelle „Featuring some of Martin McDonagh's finest work" heißt – some und nicht one, also nicht bloß eine seiner besten Arbeitsergebnisse, sondern einige, womit demnach Szenen/Stellen des Films gemeint sein müssten, die die Leistung des Regisseurs sind. Der Film enthält Szenen, die zu den besten des Regisseurs gehören, und herausragende Hauptdarsteller. Der Knackpunkt, warum "work" für den ganzen Film gehalten wurde, war, dass some als "eins" übersetzt wurde. --Blobstar (Diskussion) 00:11, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Mit einigen von Martin McDonaghs besten Leistungen --BlackEyedLion (Diskussion) 00:23, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Eine abstraktere Übersetzung für "work", die auch geht und umgeht, dass Leistungen oder Ergebnisse in den Plural gesetzt werden, wäre "das Wirken/Schaffen/Arbeiten/die Arbeit" des Regisseurs (nicht die Arbeiten): „einiges seines besten Schaffens"/„einiges an McDonaghs bester Arbeit". Vielleicht lohnt sich auch, „featuring" tatsächlich wörtlich als Inge-Form des Verbs zu übersetzen „Einiges vom Besten seines Schaffens präsentierend". Da es ja die Übersetzung eines Zitats ist und nicht wörtlich das Zitat, wie es ist, böte sich auch indirekte Rede an, um den "und"-Satz in zwei aufzulösen und aus dem Partizip ein Prädikat sei: „Der Konsens lautet, dass der Film mit zwei herausragenden Hauptdarstellern einiges des besten Schaffens McDonaghs zeige/aufweise und ein fein gemachter Schlechtfühl-Genuss sei." oder so ähnlich. [Add:] Die bloße Beiordnung ist allerdings nicht nuanciert genug und trägt nicht den Nebensinn, dass "some of his finest work" und die zwei Hauptdarsteller Faktoren dafür sind, dass der Film ein fein gemachter Schlechtfühl-Genuss ist. „Der Konsens lautet, dass der Film mit zwei herausragenden Hauptdarstellern, da er einiges an McDonaghs besten Schaffens enthalte, ein fein gemachter Schlechtfühl-Genuss sei." --Blobstar (Diskussion) 00:49, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich habe den Satz nun zu „Mit einigen von Martin McDonaghs besten Arbeiten und zwei herausragenden Hauptdarstellern ist The Banshees of Inisherin ein fein gemachter Schlechtfühl-Genuss" geändert. Kann sprachlich sicherlich noch besser ausgedrückt werden, ist aber erst einmal eine sinngemäßere Übersetzung. --Frederico34 (Diskussion) 22:50, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Frederico34 (Diskussion) 22:50, 13. Jan. 2023 (CET)

Snookerfrage zum Masters

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 3 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Beim Masters sind David Gilbert und Hossein Vafaei für gesperrte Spieler nachgerückt. Schaut man sich aber die Rangliste an, stehen die auf den Plätzen 18 und 19. Warum wurde nicht der auf Platz 17 stehende Gary Wilson als Nachrücker genommen?. Dazu habe ich nichts im Netz gefunden, auch nicht auf den Seiten der WST. Vielleicht weiß Snookerado etwas dazu. --Elrond (Diskussion) 23:50, 12. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Der Stichtag für die Turnierteilnahme war nach dem UK Championship. Das hat man auch für die Nachrücker beibehalten. --Carlos-X 00:12, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Herzlichen Dank!. Das hatte ich so nicht mitgekriegt. Schade für Wilson. --Elrond (Diskussion) 08:52, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

13. Januar

ΚΟΙΝΟΝ ΔΩΡΟΝ: Studies and Essays in Honour of Valery P. Nikonorov on the Occasion of His Sixtieth Birthday presented by His Friends and Colleagues / Compiled and ed. by Alexander A. Sinitsyn and Maxim M. Kholod. — St. Petersburg: St. Petersburg State University Faculty of Philology, 2013.

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wo ist das Buch ISBN 978-5-8465-1362-4 zu finden? --Hamburgum (Diskussion) 07:50, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

In Warschau gibt es die lateinisch betitelte englische Fassung dieses Artikels: https://www.worldcat.org/title/899859299 . --Rôtkæppchen68 08:37, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Artikel "Seeadler" im 4. Absatz werden verschiedene Größen bei den Weibchen angegeben..Außerdem sind die Größen einmal in Zentimeter und dann in Millimeter angegeben.

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 4 Kommentare4 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Der 4. Absatz vom Artikel "Seeadler" muss überarbeitet werden.

--2003:E4:270E:8200:DD80:7F4C:CEF4:3A13 10:19, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Dann mal ran an die Arbeit! -Ani--46.114.155.174 10:50, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Dabei aber nicht Flügellänge und -spannweite verwechseln... --Magnus (Diskussion) 10:55, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
In welchem Artikel genau? --31.212.244.31 12:51, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

wird der Verstoß zugegeben?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 9 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wenn man in flagranti von der Polizei bei einem Verkehrsverstoß erwischt wird, soll man ein Formular ausfüllen und unterschreiben. Man soll ankreuzen, ob der Verstoß zugegeben wird oder nicht. Zu was dient das, wenn man das Formular sowieso nicht ausfüllen muss? Ist das ein Intelligenztest?

--2001:9E8:A51F:3600:2B06:847F:E599:9F7B 19:49, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.
Anekdote meinerseits: Ich habe beim Delikt Fahren auf Feldweg beides ausprobiert. Den Verstoß zuzugeben war etwa halb so teuer. Spart vermutlich Verwaltungsaufwand. Beim ersten Mal dachte ich, es wäre ein Test, um mir Vorsatz nachzuweisen, und hab nichts angekreuzt. Dem war aber nicht so. —2A02:8071:52D0:3820:A4F8:3CF:3F3E:253F 21:38, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Also doch ein Intelligenztest. Wer schlau ist, kreuzt das Richtige an. --92.73.145.117 21:43, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Lies doch einfach die beigefügte Rechtsfolgenbelehrung. Dann musst Du nicht so hilflose Spekulationen betreiben und falsche Schlussfolgerungen daraus ziehen. Der Intelligenztest besteht darin, dass Du erkennst, dass die Frage zur Wahrung Deiner verfassungsmäßigen Rechte dient und mitnichten dazu, Dich trickreich zu irgendwelche Einlassungen hinzureißen, die Dich rechtlich schlechterstellen. Und selbst wenn es zu einem Bußgeldbescheid oder Strafbefehl kommt – auch den musst Du nicht akzeptieren, sondern kannst Rechtsmittel dagegen einlegen. --2003:F7:DF0D:B800:9DBA:2C45:102B:C2B5 21:50, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Lies doch einfach die beigefügte Rechtsfolgenbelehrung."
Die Bedeutung von deren Inhalt muß man als Nicht-Jurist ja auch erst mal korrekt verstehen. Normalerweise hat man in solchen Situationen keinen Juristen zur Hand, um sich das Geschwurbel dieser Belehrung in ein verständliches Deutsch übersetzen lassen, vor allem hinsichtlich aller Konsequenzen, die daraus erwachsen können, was dort alles steht. Selbst die anwesenden Beamten sind regelmäßig damit überfordert, es vollständig und korrekt zu erklären, wenn man eine Frage zu diesem Text hat. --92.73.145.117 22:40, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn Dich die rechtlichen Folgen von Rechtsverstößen geistig überfordern, nimm doch einfach einen Rechtsanwalt oder verzichte auf Rechtsverstöße. Und entwickle hier bitte keine abstrusen Privattheorien. Dafür ist das Café nebenan da. --2003:F7:DF0D:B800:9DBA:2C45:102B:C2B5 23:50, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das dient aus Sicht der Bußgeldbehörde der Verwaltungsvereinfachung, weil zugegebene Verstöße ohne weitere Ermittlungen abgearbeitet werden können. Aus Sicht des Betroffenen dient es zur möglichen Geldersparnis, weil zugegebene geringfügige Verstöße eventuell (=behördenabhängig) mit einem Verwarnungsgeldangebot statt mit einem Bußgeldbescheid geahndet werden, was dem Betroffenen rund 30 Euro Verwaltungs- und Zustellgebühren erspart. Handlungsvorschlag: Geringfügige Verstöße stets zugeben, sich zu anderen Verstößen nicht äußern. --Rudolph Buch (Diskussion) 22:25, 13. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Daß kann eigentlich nicht sein. Denn Verwarnungsgelder sind viel unkomplizierter für die Behörde als Bußgelder. Verwarngelder kann eine Behörde im Prinzip nach belieben ggü. jedem aussprechen. Die Behörde könnte dir morgen ein Verwarngeld über 10€ senden, weil die zu viele Bananen gegessen hast. Das ist im Prinzip das gleiche wie wenn ich dir schreibe: "Rudolph du hast heute zu viel gepostet, ich schlage vor du bezahlst mir 10€". Ein Bußgeld dagegen ist eine ganz andere Hausnummer. Deswegen kann die Behörde bei einem zugegebenen Verstoß problemlos ein Bußgeld verhängen. --2001:9E8:A538:7A00:9313:7E3F:58CA:E97E 10:45, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
"Verwarngelder kann eine Behörde im Prinzip nach belieben ggü. jedem aussprechen." Aha, ist mir neu. Die Rentenversicherung kann mir also ein Verwarngeld aufbrummen, weil ich meinen Rasen nicht gemäht habe? Wow! --95.116.152.237 15:16, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Lage der KGB-Repräsentanzen in Bonn und Köln

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wo waren die Резидентура КГБ в Кельне (ФРГ) bzw. Резидентура КГБ в Бонне (ФРГ)? (Straße, Hausnummer) --Gelöbnix (Diskussion) 19:58, 13. Jan. 2023 (CET) PS: Danke im voraus.Beantworten

2003:F7:DF0D:B800:9DBA:2C45:102B:C2B5 00:23, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

14. Januar

Spezielle Funktionswerte finden

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 12 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Mathematische Funktionen liefern unendlich viele Zahlenwerte. Aber nur wenige davon sind nicht irrational oder als Ausdruck darstellbar, z.B. sin(135°) =1/√2. Wie findet man die Argumente die diese speziellen Werte liefern, vor allem wenn das alles andere als naheliegend ist, z.B. K(√(17 - 12·√2)) = 2(2+√2) √π3 / Γ2(-1/4) ? --46.114.3.251 01:51, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Deine Aufgabenstellung ist in allgemeiner Form zu schwierig, dazu gibt es zu viele Funktionen, auch solche mit nur irrationalen Werten. Beim Sinus findet man unendlich viele rationale Werte durch Pythagoreische Tripel über die rationale Parametrisierung des Einheitskreises, siehe dazu etwa [19]. Der Schlüssel dazu ist die Formel ( 1 t 2 1 + t 2 ) 2 + ( 2 t 1 + t 2 ) 2 = 1 {\displaystyle \left({\frac {1-t^{2}}{1+t^{2}}}\right)^{2}+\left({\frac {2t}{1+t^{2}}}\right)^{2}=1} {\displaystyle \left({\frac {1-t^{2}}{1+t^{2}}}\right)^{2}+\left({\frac {2t}{1+t^{2}}}\right)^{2}=1}. --95.222.50.72 10:07, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das ist nicht nur schwierig, sondern kann in der Allgemeinheit wohl gar nicht beantwortet werden. Denn man müßte jede Art von Funktionen besonders betrachten. Polynome mit rationalen Koeffizienten liefern für rationale Argumente einen rationalen Funktionswert. Für bestimmte irrationale oder komplexe Argumente (algebraische Zahlen) ist der Funktionswert ebenfalls rational. Für die Sinus- und Kosinusfunktion wurden schon rationale Funktionswerte genannt (s.a. Parameterdarstellung), allerdings ist das Argument des Sinus oder Kosinus, das sich aus den Umkehrfunktionen ergibt, in den wenigsten Fällen kein rundes Vielfaches von π {\displaystyle \pi } {\displaystyle \pi }. Beim Sinus und Cosinus hängt es vermutlich von der Konstruierbarkeit ab, ob das Ergebnis durch rationale Zahlen und Wurzeln ausgedrückt werden kann, jedoch ist z.B. cos ( 2 π / 17 ) {\displaystyle \cos(2\pi /17)} {\displaystyle \cos(2\pi /17)} auch nicht mehr einfach (s. Siebzehneck). Beim natürlichen Logarithmus würde es mich wundern, wenn es außer ln 1 = 0 {\displaystyle \ln 1=0} {\displaystyle \ln 1=0} andere rationale Paare von Argument und Funktionswert gibt. Mit Umkehrfunktionen kann man bei vorgegebenen (z.B. ganzzahligen) Funktionswerten die Argumente berechnen, die gewünschte Funktionswerte liefern. Bei der Wurzelfunktion sind es die Quadratzahlen, deren Wurzel ganzzahlig ist, beim natürlichen Logarithmus ganzzahlige Potenzen von e {\displaystyle e} {\displaystyle e}. So könnte man nach und nach immer weitere Arten von Funktionen betrachten... 91.54.32.105 14:07, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Zumindest stetige Funktionen können nicht nur irrationale Werte liefern. Das folgt aus dem Zwischenwertsatz. --Digamma (Diskussion) 14:12, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Und wenn die Funktion zwischen a und b stetig ist, gibt es umgekehrt zu allen rationalen oder ganzzahligen Funktionswerten zwischen dem minimalen und dem maximalen Funktionswert im Intervall von a bis b auch mindestens ein Argument der Funktion, dessen Funktionswert eben diese rationale oder ganzzahlige Zahl ist. 91.54.32.105 15:06, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
f ( x ) = π {\displaystyle f(x)=\pi } {\displaystyle f(x)=\pi } scheint mir auf R {\displaystyle \mathbb {R} } {\displaystyle \mathbb {R} } sogar äußerst stetig zu sein.;) --95.222.50.72 16:43, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ja, und zu jedem rationalen Funktionswert, der zwischen dem Minimum und dem Maximum dieser Funktion liegt, gibt es ein x {\displaystyle x} {\displaystyle x}, so daß f ( x ) {\displaystyle f(x)} {\displaystyle f(x)} rational ist. 91.54.32.105 17:15, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ja, aber Digammas Aussage ist trotzdem falsch. --95.222.50.72 18:15, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ja, damit hast Du recht. Mir ist es nicht aufgefallen und ich habe Deinen Kommentar auf meine Aussage bezogen. 91.54.32.105 18:40, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Digammas Aussage sollte stimmen, sobald man konstante Funktionen ausschließt, da die rationalen Zahlen dicht in den reellen Zahlen liegen. --Sabrieleauftistik (Diskussion) 19:55, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Aber auch nur auf Intervallen;). Z.B. ist f ( x ) = x ; x R Q {\displaystyle f(x)=x;x\in \mathbb {R} -\mathbb {Q} } {\displaystyle f(x)=x;x\in \mathbb {R} -\mathbb {Q} } stetig und hat nur irrationale Werte. Aber ich glaube, diese akademische Diskussion ist für den OP eher uninteressant. C ( R ) {\displaystyle C^{\infty }(\mathbb {R} )} {\displaystyle C^{\infty }(\mathbb {R} )}-Funktionen sind für ihn wahrscheinlich ausreichend allgemein. --95.222.50.72 20:18, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
...wobei der Zwischenwertsatz sich nur auf solche Funktionen bezieht, also hat Digamma das vermutlich implizit vorausgesetzt. --Sabrieleauftistik (Diskussion) 20:32, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

für Schulden des Partners haften ?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 6 Kommentare6 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Mein Freund möchte sich selbstständig machen, er hat die Möglichkeit eine Bubble tea bar zu übernehmen, ihm fehlt aber das Eigenkapital weil er auch vorbestraft ist. Er hat mich gebeten für die Schulden zu bürgen, ich würde es gerne machen aber muss ich dann auch wenn die Bar pleite geht zahlen ? Es geht um 50.000,00 ,ドル 15.000,00 € könnte ich sofort finanzieren wenn ich meine private Rentenversicherung auflöse. (nicht signierter Beitrag von 2001:9E8:3F5F:5100:6469:C5C0:D436:8703 (Diskussion) 09:38, 14. Jan. 2023 (CET))Beantworten

Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.
Ist auf keinen Fall zu empfehlen. Als Bürge haftest du quasi für alles, denn das ist ja der Sinn der Bürgschaft. Und soweit ich weiß, darf man mit einer Vorstrafe auch keinen lebensmittelverabeitenden Betrieb betrieben. --91.114.184.118 09:45, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Bitte nicht antworten. Entweder Troll(in) oder hoffnungsloser Fall. --Magnus (Diskussion) 10:01, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Oh, ist er mal wieder draußen und will sich jetzt aber wirklich ganz bestimmt total ändern? Nun, „für die Schulden bürgen" besteht mehr oder weniger darin, dass man sagt „wenn der zahlungsunfähig ist, dann zahle ich alles", daher wirst du das wohl müssen, ja. Dein Freund könnte also die Bude an die Wand fahren und dann mit dem Finger auf dich zeigen, und du hast die A-Karte. Bürgen heißt, dass du deinen Kopf im Ernstfall für ihn in die Schlinge steckst, deshalb überlegt man es sich sehr sehr sehr sehr sehr gut, für wen man bürgt. Lesetipp: Die Bürgschaft. --Kreuz schnabel 10:10, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Die Frage ist mit "Ja" imho ausreichend beantwortet. --88.72.111.240 11:55, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 88.72.111.240 11:55, 14. Jan. 2023 (CET)

Verrückte Idee: ChatGPT als Experimentator?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 7 Kommentare5 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Haben schon mal Leute versucht, ChatGPT dazu zu bringen ein Experiment zu designen? Kann die KI das?--2A02:908:424:9D60:B4AA:6DE:2CF7:65DA 16:12, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Warum sollte ChatGPT das können? Dafür ist die AI nicht trainiert. Es gibt außerdem genug spezialisierte AIs, die schon seit längerer Zeit zum Design von Experimenten genutzt werden (z.B. hier). ChatGPT ist dafür denkbar ungeeignet.--Zentraler Leser (Diskussion) 16:27, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das weiß ich. Ich bin nur Neugierig, wie viel der AI-Chatbot mit rein verbaler Beschreibung hinbekommt! --2A02:908:424:9D60:B4AA:6DE:2CF7:65DA 16:51, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Warum fragst du das nicht den Bot? --95.116.152.237 21:09, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
+1 frage ChatGPT (erschreckend)--Wikiseidank (Diskussion) 22:05, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Q: Haben schon mal Leute versucht, ChatGPT dazu zu bringen ein Experiment zu designen? A: Ich bin mir nicht sicher, ob jemand es direkt versucht hat, mich dazu zu bringen, ein Experiment zu entwerfen, aber ich kann dazu verwendet werden, um eine Vielzahl von Aufgaben im Zusammenhang mit Experimenten zu unterstützen. Zum Beispiel kann ich verwendet werden, um Hypothesen zu generieren, die in einem Experiment getestet werden sollen, oder um Datenanalysepläne zu erstellen. Ich kann auch verwendet werden, um den möglichen Auswirkungen von Experimenten auf verschiedene Ergebnisse vorherzusagen. --95.116.152.237 22:14, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
ChatGPT kann sowohl einfache z. B. chemische Experimente als auch Kochrezepte u.ä. "erfinden". Konkrete Mengenangaben sind aber schwierig und das Ergebnis ist nicht unbedingt zufriedenstellend oder sinnvoll. Außerdem gibt es einige allgemeine Floskeln wie "Beachten sie Sicherheitsmaßnahmen", "Folgen Sie den Anweisungen des Herstelles" und "Verwenden Sie geeignete Stoffe/Sensoren" o.ä. ohne wirklich konkret zu werden, wobei man mit mehrfachem Nachfragen teilweise konkretere (aber nicht unbedingt sinnvolle) Vorschläge enthält. -- Jonathan 13:24, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Verwandte von Verwandten, aber eigentlich nicht einem selbst

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 12 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wie bezeichnet man das? Beispielhaft sei Marc der Großneffe von Edeltrauds Vater und Lisa die Großnichte von Edeltrauds Mutter, beide seien also mit Edeltraud verwandt. In welchem Verhältnis stehen Marc und Lisa?

--2A0A:A541:FDDC:0:42B:BEF3:971A:503C 17:30, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Großcousins n-ten Grades, wobei n die Anzahl der Stufen bis zum gemeinsamen Vorfahr ist. Oder hab ich dich falsch verstanden? --Kreuz schnabel 17:42, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das kenne ich als "verschwippt". Aber ich habe gerade erstaunt festgestellt, dass der Begriff nicht im Duden steht, also vielleicht nur regional? --88.64.175.189 17:47, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ich habe (Halb-)Schwestern, die nicht miteinander Verwandt sind. Keine Ahnung, wie sich das nennen soll. Darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. --31.212.244.31 17:48, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das ist aber eigentlich eine falsche Verwendung von "Halbschwester". Wenn sie nicht verwandt sind, dann sind es Stiefschwestern. --88.64.175.189 17:52, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das kann man als entfernte angeheiratete Verwandte bezeichnen, s.a. Schwägerschaft. Und das hat nichts mit Edeltraud zu tun, sondern damit, daß ihre Eltern geheiratet haben. Lisa ist die Großnichte der angeheirateten Großtante von Marc (angeheirateten Großtante: weil sie die Ehefrau des Großonkels ist). 91.54.32.105 18:13, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Aber beide sind mit Edeltraud (und deren Nachkommen) verwandt.
Und ansonsten gibt es keine Begriffe für solche Situationen? --2A0A:A541:FDDC:0:28D0:E784:ADE4:D0E0 18:27, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Zum Kommentar mit den Stiefschwestern: Ich denke, er oder sie meinte seine oder ihre Halbschwestern. Ähnliches habe ich auch in der Verwandtschaft (wobei die inzwischen fast alle verstorben sind): Die erste Frau meines Großvaters (mütterlicherseits) hatte bereits einen Sohn, als er sie heiratete (ob sie verwitwet war oder der Sohn unehelich, das weiß nicht). Die beiden bekamen dann vier oder fünf Kinder, das müsste ich nachschauen (bis auf eine sind die inzwischen alle tot). Dann starb seine erste Frau, und mein Großvater heiratete meine Großmutter, mit der er dann auch noch einmal drei Kinder hatte (innerhalb von 20 Jahren). Die Kinder aus der ersten Ehe meines Großvaters waren also über ihre Mutter die Halbgeschwister seines Stiefsohnes und über ihren Vater die seiner jüngeren Kinder. --2A0A:A541:FDDC:0:28D0:E784:ADE4:D0E0 18:23, 14. Jan. 2023 (CET)uBeantworten
Falsch! Es sind meine Halbschwestern, weil wir uns jeweils einen Elternteil "teilen" (A bzw. B). Die Halbschwestern von A/C und von B/D sind nicht miteinander verwandt. Mit Stiefgedöns hat das gar nichts zu tun. --31.212.244.31 18:37, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Dein jetziger Beitrag (18:37, 14. Jan.) erklärt es mir besser als der vorausgegangene (17:48, 14. Jan.), in welchen du den Ausdruck »(Halb-)Schwestern« verwendet hast. Diesen Ausdruck habe ich so interpretiert, dass er »Schwestern« und »Halb-Schwestern« gleichermaßen umfassen soll. Nicht miteinander verwandt wären aber nur Halbschwestern der verschiedenen Abstammungen A/C und B/D. Eine »Schwester« von dir hätte aber – zumindest im Sinne von Blutsverwandtschaft – die gleiche Abstammung wie du selbst (nämlich A/B). Wäre sie dadurch nicht mit jeder deiner Halbschwestern in gleicher Weise verwandt wie du selbst?
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 19:55, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Doch, ist sie. Die A/B-Schwester habe ich außen vor gelassen, weil es für die Verwandtschaft unter A/C und B/D irrelevant ist. --31.212.244.31 11:48, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Den Teil der Ursprungsfrage (17:30, 14. Jan.), ob es konkrete Bezeichnungen für die jeweiligen »Beziehungsrollen« von Lisa zu Marc und von Marc zu Lisa gäbe, muss man wohl verneinen. Selbst wenn man es mit komplexen Ausdrücken wie »Schwiegernichte soundsovielten Grades« versuchen würde, könnte man es kaum ausdrücken, an welcher Stelle im Beziehungsgefüge eine Partnerschaft maßgeblich wäre (»Schwieger-«) und an welcher Stelle ein gemeinsamer Vorfahr (umgangssprachlich »Blutsverwandtschaft«). Für so etwas gibt es keine einzelnen Wörter, die allgemein verstanden werden könnten, sondern man nimmt eher Schemata, um es zu erklären – bspw. Familienstammbäume. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die drei Personen der Einfachheit halber eher mit »Lisa«, »Marc« und »Tante Edeltraut« anreden würden.
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 11:28, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

vergangenen Donnerstag

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Am vergangenen Donnerstag ist Karl Klühspies im Alter von 94 Jahren in München gestorben, Meldung von Freitag 13. Januar 2023, 18:52 Uhr. Ist der Mensch eher am 12.01 oder am 05.01 gestorben? "Vergangenen Donnerstag" hört sich irgendwie komisch an, wenn man von gestern redet. --Carlos-X 17:42, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Falls hier nichts kommt, dann schau mal am Montag bei den Traueranzeigen: https://trauer.sueddeutsche.de/traueranzeigen-suche/ --88.64.175.189 17:50, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Vorteil von Tempo 130

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 46 Kommentare13 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hallo! Nein, keine Cafediskussion geplant, sondern ein Verständnisproblem für mich. Warum ist Tempo 130 so wesentlich für den Klimaschutz?

Beispiel die Strecke Berlin-München, ca. 650km. Mit Tempo 100 = 6,5h , mit Tempo 130 = 5h, mit Tempo 150 = knapp 4h 20'.

Ich kenne nur Vergleiche zum direkten Verbrauch auf 100km, aber ist die Technik wirklich so, das wesentlich mehr CO2 bei diesem Weg ausgestoßen wird? Also ist der CO2 Ausstoß von 40 Minuten mit Tempo 130 geringer als der vom Unterschied der 260 Minuten mit Tempo 150?Oliver S.Y. (Diskussion) 19:12, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Bei einem Tempolimit ist der Verkehrsfluss für alle deutlich gleichmäßiger, es kommt zu weniger Abbrems- und Beschleunigungsmanövern. Und die Beschleunigungsphasen sind halt Spritfresser und damit CO2 Produzenten. Gibt eventuell auch noch andere Faktoren, aber das ist soweit ich weiß ein wichtiger. Kritzolina (Diskussion) 19:17, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Stimmt; aber ob schnelles Fahren häufige Abbrems- und Beschleunigungsmanöver erfordert, hängt ja auch sehr davon ab, wie viele Autos sonst noch so auf dem fraglichen Streckenabschnitt unterwegs sind. In Innenstädten muss man trotz Tempo 50 und selbst bei grüner Welle mitunter ständig bremsen und beschleunigen. Aber wahrscheinlich ist das ein Grund, warum Stadtverkehr im Ruf steht, viel mehr Energie zu verbrauchen als Überlandverkehr. --Sabrieleauftistik (Diskussion) 19:51, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Keine Antwort, eher ein Einwurf: Da der Luftwiderstand wohl nichtlinear mit der Geschwindigkeit zunimmt, gilt das auch für den Energieaufwand (dafür, die Geschwindigkeit zu halten) und beim Verbrenner dementsprechend für den CO2-Ausstoß. Ich gehe nicht davon aus, dass speziell Tempo 130 da die optimale Geschwindigkeit ist – es gibt ja auch andere Forderungen –, vielmehr dürfte das irgendeine Art Kompromiss sein. Das Ganze ist sowieso eine eher politische Überlegung, denn für E-Autos (auf die der deutsche Individualverkehr ja möglichst schnell umgestellt werden soll) gilt obige Argumentation nicht (zumindest nicht unmittelbar; es kommt darauf an, woher der Strom kommt, mit dem man sie betankt). Spätestens nach erfolgter Elektrifizierung und Umstellung der deutschen Energieversorgung auf 100 % Ökostrom wäre ein Tempolimit also überhaupt nicht wesentlich für den Klimaschutz (dann allerdings wahrscheinlich de facto gegeben, weil E-Autos im für Normalbürger bezahlbaren Preissegment nicht schneller als ca. 140 fahren). Ob bis dahin ein Tempolimit aus Klimaschutzsicht sinnig wäre, ist eine andere Frage. --Sabrieleauftistik (Diskussion) 19:24, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Gerade beim Elektromotor, dessen Wirkungsgrad wenig von der Drehzahl abhängt, ist der Energieverbrauch pro km bei konstanter Geschwindigkeit und ebener Straße direkt proportional zur Summe aus Reibungskraft und Luftwiderstand. Der Anteil, der auf den Luftwiderstand zurückzuführen ist, nimmt aber mit der Geschwindigkeit zu. --Digamma (Diskussion) 21:35, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Aber gerade bei E-Autos kann man das ja vom CO2-Ausstoß völlig entkoppeln. Ist die Relation denn bei Verbrennern wesentlich anders? --Sabrieleauftistik (Diskussion) 22:50, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es ist nicht wesentlich für den Klimaschutz. Wer sagt sowas? Die 130-Diskussion ist doch aufgrund der Verkehrssicherheit und nicht wegen dem Klima. Die ARD führt hier aber noch auf, dass es doch indirekt für das Klima gut sein könnte, da, wenn die Autos langsamer sind, diese auch unattraktiver werden und mehr Leute die Bahn nehmen würden. --Christian140 (Diskussion) 19:59, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das würde ich für den ländlichen Raum abseits der großen ICE-Strecken aus persönlicher Erfahrung eher verneinen, da müsste man die Autos weit mehr als auf 130 runterregeln, damit die Bahn attraktiver wird (Umsteigezeiten!). Und innerhalb von Städten dürften es auf den Autobahnen an den meisten Orten eh schon Tempolimits geben (aber innerhalb von Städten ist der ÖPNV auch schon wieder ganz anders aufgestellt). Die Verkehrssicherheit will ich nicht vertiefen, das ist ein weites Feld (fehlende Blitzer...). --Sabrieleauftistik (Diskussion) 20:05, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Für mein persönliches Empfinden ist im Zug zu sitzen und zu reisen weitaus bequemer (komfortabler) als im Auto zu sitzen und zu reisen. --2A0A:A541:FDDC:0:61AA:613A:151A:1ABA 02:29, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Verkehrssicherheit bzgl. 130 scheint mir nicht sehr plausibel: die Autobahnen gelten als die sichersten Straßen Deutschlands; Landstraße und Innerorts sind viel riskanter für Leib und Leben. Für innerorts wird zumindest gelegentlich 30 diskutiert, von einer 80km/h-Disk für Landstraße habe ich noch nie was gehört!? Und wenn auf auf Autobahnabschnitten wegen Geschwindigkeiten zu mehr Unfällen kommt werden ja schon jetzt Tempolimits eingeführt.
wenn man die prognostizierten CO2-Einsparungen in % zum deutschen Gesamt-CO2 sieht; da hat der Tropfen auf den heißen Stein mehr Wirkung!? Quarks sagte 1,9 Mio t CO2. Deutschlands Gesamt-CO2 sind 678 Mio t --> 0,28% ...
und ich befürchte das geht jetzt zu sehr Richtung Cafe; wird die Disk. ums Tempolimit ggf. eher gefühlt (bewusst oder unbewusst) um sich nicht mit wirklichen Einschnitten beschäftigen zu müssen? 🤔 ...Sicherlich Post 21:08, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Na ja, es ist immer eine Frage der Art der Aussage. Die Tempolimit-Befürworter haben ja durchaus Recht, dass dadurch CO2 eingespart wird. Das ist aber erst mal eine rein qualitative Aussage. Die Einsparung kann so gering sein, dass man mit der Maßnahme zwar den Störwillen der Letzten Generation stillen könnte, den Einfluss Deutschlands auf das Weltklima aber praktisch überhaupt nicht. (Es ist ja nicht einmal die nominelle Einsparung, die man durch die geringere Geschwindigkeit rechnerisch erhält. Weiß man überhaupt, wie viele Menschen wie oft schneller als 130, 140, 150 km/h fahren? Letztere dürften eher selten sein, und dann wäre ja auch noch die Frage, wie viele von denen sich an ein Tempolimit überhaupt halten würden.) --Sabrieleauftistik (Diskussion) 21:31, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
PS. Die Grafiken vom Umweltbundesamt zeigen ja recht deutlich, wo die eigentlichen Einsparpotenziale liegen: Energiewirtschaft (also schnell für mehr Ökostrom-Produktion sorgen!), verarbeitendes Gewerbe (kenne ich mich nicht mit aus), Verkehr (also mehr E-Autos, mehr Züge, mehr Fahrräder...), Haushalte und Kleinverbraucher (Wärmepumpen installieren!). Die Frage ist natürlich auch immer, wie leicht man diese Potenziale heben kann... --Sabrieleauftistik (Diskussion) 21:38, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Zu 80 km/h auf Landstraßen: Das gilt z.B. in der Schweiz. Dort dürfen auf Landstraßen Pkw und Lkw gleichermaßen 80 km/h fahren. Das führt zu wesentlich weniger Überholungen und verbessert damit enorm die Verkehrssicherheit. --Digamma (Diskussion) 21:38, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Der Spritverbrauch pro km steigt mit der Höhe der Geschwindigkeit exponentiell an. Ein Auto, das bei Tempo 100 z.B. 8l/100km verbraucht, verbraucht bei Tempo 200 nicht 16l/100km, sondern z.B. 32 l/100km. --Doc Schneyder Disk. 20:51, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Das ist doch Quark! Nach der Rechnung hätte mein Auto 50 Liter verbrauchen müssen als ich mal 100 Kilometer mit Tempo 250 gefahren bin, womit mein Tank hätte leer sein müssen. Stattdessen konnte ich die weiteren 300 Kilometer mit deutlich niedriger Geschwindigkeit problemlos ohne Tankstopp zurücklegen. Natürlich verbrauchen Autos bei hohen Geschwindigkeiten deutlich mehr Sprit, aber mit solchen Märchen bringen wir die Diskussion nicht weiter. --Carlos-X 21:04, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hallo Carlos ,schau mal hier ins Kapitel Verbrauchskurve. dort kannst Du ein Diagramm sehen, dass für ein Fahrzeug den Verbrauch über die Geschwindigkeit aufzeigt. Es werden dazu die Verbräuche der unterschiedlichen Gänge gezeigt. Wie es zu diesen Werten kommt, kannst Du im Kapitel „Rollwiderstand" und „Luftwiderstand" sehen. in letzterem siehst Du, dass die Geschwindigkeit im Quadrat eingeht (v2) --Elrond (Diskussion) 00:57, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das Diagramm sieht definitiv auch nicht so aus, als ob sich der Verbrauch bei doppelter Geschwindigkeit vervierfacht. Wenn ich mir meinen 7. Gang in das Diagramm reindenke, dann wäre der Verbrauch bei Tempo 200 vielleicht um 50 % höher als bei Tempo 100, aber definitiv nicht um 300 %. Und das deckt sich dann auch eher mit der Alltagserfahrung. --Carlos-X 01:29, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das mit exponenziell ist wohl nicht richtig. Mir scheint so einen Rechen/Denkfehler gabs auch bei Quarks; "„Sorry, Kritik völlig berechtigt. Wie haben in der Gleichung Luftwiderstand mit Verbrauch gleichgesetzt"." Quelle: Focis (ich bekomme da sehr agressive Telekom-werbung ...Sicherlich Post 21:16, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Luftwiderstand mit Verbrauch gleichzusetzen ist nicht so falsch. Aber der Luftwiderstand wächst eben nicht exponentill, sondern "nur" quadratisch. --Digamma (Diskussion) 21:41, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ist das denn kein exponentielles Wachstum? 2 ist auch ein Exponent. Und selbst wenn es rein formal (mathematisch) gesehen keines sein sollte, umgangssprachlich meint man ein ansteigendes/größer werdendes nicht-lineares Wachstum, wenn man von exponentiellem Wachstum spricht. --2A0A:A541:FDDC:0:28D0:E784:ADE4:D0E0 22:57, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Es wäre mir neu, dass des den Begriff "exponentielles Wachstum" in der Umgangssprache gibt. Hier werden schlicht Begriffe falsch gebraucht. --Digamma (Diskussion) 23:00, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hallo Digamma, da geht es Dir hier und jetzt so, wie es mir mit Dehydratisiert und Dehydriert geht. Da werden fachlich klar definierte Begriffe fleißig durcheinander gewürfelt. Einmal stört es Dich, ein anderes Mal nicht. Mich stört es in beiden Fällen ;-) --Elrond (Diskussion) 01:01, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Exponentiell kann ich mir auch nicht vorstellen. Bei Tempo 100 Verbrauch 8 Liter, bei Tempo 200 Verbrauch 32 Liter, dementsprechend bei Tempo 300 dann 128 Liter und bei Tempo 1000 schon 2 Mio. Liter? Gilt das auch für Flugzeuge? Durch die Pandemie sollte das Bewusstsein darüber, was exponentielles Wachstum bedeutet, eigentlich etwas weiter ins Allgemeinwissen gerutscht sein... --Sabrieleauftistik (Diskussion) 21:23, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
(BK)Mit dem Flugzeug fährst du aber auch nicht auf der Autobahn rum und hast ausserdem andere Widerstandswerte als die Blechkiste auf der Strasse (die so kalibriert sind das das Ding sogar fliegt ;)). Aber ernsthaft. Ja, der Spritverbauch steigt an, ob nun exponentiell ist nur eine Frage des Faktors. Die Allianz gibt ein offenbar gängiges Beispiel: 6 l/100 km für 100 km/h, 10 l100 km bei 160 km/h. Hängt natürlich vom Fahrzeug ab und was man draufschraubt. Hinzu kommt wie oben schon erwähnt die Tendenz öfter mal Bremsen zu müssen wenn viele verschiedene Geschwindigkeiten parallel gefahren werden. Und natürlich spielt auch die Fahrzeugtechnik eine Rolle: Wenn man ausserhalb von Nurburgring (und vergleichbare) nicht mehr mehr als 130 km/h in der Welt fahren kann, dann lohnt es sich auch fürm die herstelelr die Maschinerie (also das Getriebe) anders zu optimieren, womit dann eben Einsparpotentiale bei niederen Geschwindigkeiten erzielt werden könnten (eben niedere Drehzahlen). Hängt aber natürlich vom Motor ab, und bei den E-Autos werden Reibung und Luftwiderstand (dank Automatik) Hauptprobleme bleiben.--Maphry (Diskussion) 21:43, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Schon klar, größenordnungsmäßig Millionen Liter Kerosinverbrauch pro 100 km bei einem Flugzeug würden die Flugbranche aber ganz schnell unrentabel machen, selbst wenn es jetzt nicht genau zwei Millionen sind. Der Unterschied kann so groß nicht sein, wenn es primär um Luftwiderstand geht (Flugzeuge sind wahrscheinlich etwas aerodynamischer, aber auf Aerodynamik wird bei Autos auch geachtet). --Sabrieleauftistik (Diskussion) 23:02, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ein Fligzeug hat eben wenn es höhere Geschwindigkeiten erreicht auch keine Bodenreibung mehr zu überwinden. Und entsprechend ist der cw-Wert beim Auto ja auch deshalb nicht zu niedrig, weil eben das Auto auf den Boden gedrückt werden muss damit es nicht abfliegt. Beim cw-Wert liegen selbst beste Autos über 1, Flugzeuge eher so bei 0,08. Hinzu kommt, dass ein Flugzeug idealerweise mit dem Wind fliegt und in der Höhe der Luftdruck und damit die Dichte absinkt. All das sorgt eben für vollkommene andere Bedingugnen bei diesem Vergleich.--Maphry (Diskussion) 23:18, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
"selbst beste Autos über 1"? Hmm lt. Strömungswiderstandskoeffizient#Luftwiderstandsbeiwerte von Kraftfahrzeugen irrst Du dich und auch bei der Süddeutschen erfahre ich Werte deutlich unter 1?! ...Sicherlich Post 23:36, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Sorry, sollte 0,1 heissen. Entnommen aus [20].--Maphry (Diskussion) 12:48, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
2 ist nur eines der möglichen Exponenten bei exponentiellem Wachstum. Es gibt auch Exponenten kleiner 2. Möglicherweise wie der Begriff exponentiell nicht verstanden. --Doc Schneyder Disk. 22:09, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn man durch deine beiden Beispielwerte eine Exponentialfunktion legt (diese lautet übrigens f ( x ) = 2 L i t e r 100 k m e ln 4 h 100 k m x {\displaystyle f\!\left(x\right)=2{\frac {\mathrm {Liter} }{100,円\mathrm {km} }}\cdot e^{{\frac {\ln 4,円\mathrm {h} }{100,円\mathrm {km} }}x}} {\displaystyle f\!\left(x\right)=2{\frac {\mathrm {Liter} }{100,円\mathrm {km} }}\cdot e^{{\frac {\ln 4,円\mathrm {h} }{100,円\mathrm {km} }}x}}), dann kommen die Werte raus, die ich geschrieben habe. Wo ist da ein Exponent zwei? --Sabrieleauftistik (Diskussion) 22:57, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nein, der Spritverbrauch steigt nicht exponentiell mit der Geschwindigkeit, sondern quadratisch, weil der Luftwiderstand proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit ist. Nicht alles, was stärker als linear wächst, wächst auch exponentiell. --Digamma (Diskussion) 21:40, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
auch das quadratisch ist wohl nicht korrekt; siehe link bissl weiter oben auf den Focus. ...Sicherlich Post 22:12, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ein quadratischer Anstieg ist ein exponentieller Anstieg mit dem Exponent zwei, also natürlich ebenfalls ein exponentieller Anstieg. --Doc Schneyder Disk. 22:13, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nein. Du verwechselst Exponentialfunktionen mit Potenzfunktionen. Quadratische Funktionen haben die Gestalt f ( x ) = a x 2 {\displaystyle f(x)=ax^{2}} {\displaystyle f(x)=ax^{2}}, Exponentialfunktionen die Gestalt f ( x ) = a b x {\displaystyle f(x)=ab^{x}} {\displaystyle f(x)=ab^{x}}. --Digamma (Diskussion) 22:44, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
...und ich habe oben die Exponentialfunktion angegeben, die sich aus den beiden Beispielwerten ergibt. --Sabrieleauftistik (Diskussion) 22:59, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wird aus einer Exponentialfunktion mit dem festen Exponenten x=2 nicht eine Quadratfunktion? Was sagen die Mathematiker hier? Ich dachte, eine Quadratfunktion sei eine Teilmenge möglicher Exponentialfunktionen, halt eine Exponentialfunktion mit dem Exponenten 2. Vielleicht kann ich ja noch was lernen... --Doc Schneyder Disk. 01:56, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Eine Funktion mit einem festen Exponenten ist eine Potenzfunktion. Bei einer Exponentialfunktion ist die Basis fest und der Exponent variabel. Im Prinzip steht das schon in meinem Beitrag, auf den du antwortest. f ( x ) = x n {\displaystyle f(x)=x^{n}} {\displaystyle f(x)=x^{n}} mit festem n {\displaystyle n} {\displaystyle n} ist eine Potenzfunktion. f ( x ) = a x {\displaystyle f(x)=a^{x}} {\displaystyle f(x)=a^{x}} mit festem a {\displaystyle a} {\displaystyle a} ist eine Exponentialfunktion. --Digamma (Diskussion) 14:52, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Zitat: „Das Umweltbundesamt (2020) hat berechnet, wie sich generelle Tempolimits auf Autobahnen auf die Treibhausgas-Emissionen auswirken würden. Aufgrund der besprochenen Limitationen der Messdaten von Löhe (2016) insbesondere bei Tempolimit 130 konzentrierte sich das Umweltbundesamt (2020) auf ein Tempolimit von 120 km/h. Basierend auf den Geschwindigkeitsdaten von Löhe (2016) und projizierten Kraftstoffverbrauchswerten in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit (Hausberger 2019) ergibt sich, dass die CO2 -Emissionen um 10,8 Prozent zurückgehen würden. Bezieht man diesen Prozentsatz auf die gesamten von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auf Streckenabschnitten ohne Tempolimit verursachten Emissionen, ergibt sich ein Rückgang von 2,8 Millionen Tonnen, der mit einem Tempolimit 120 erzielt werden könnte. Bei einem Tempolimit 130 würden die Einsparungen auf Basis ähnlicher, aufgrund der Datenlimitationen jedoch weniger detaillierter Berechnungen bei 8,4 Prozent oder 2,2 Millionen Tonnen CO2 -Äquivalenten liegen. All diese Berechnungen unterliegen wieder der Annahme, dass der deskriptive Querschnittsvergleich von Löhe (2016) eine valide Approximation der Effekte eines Tempolimits auf die Geschwindigkeitsverteilung darstellt. Falls ein Tempolimit 130, wie in Abschnitt 2.2 erörtert, zu einem stärkeren Rückgang der Geschwindigkeiten führte, dann wäre auch mit größeren Emissionsrückgängen zu rechnen. Um die Einsparmöglichkeit von 2,2 Millionen Tonnen CO2 weiter einordnen zu können, verweist das Umweltbundesamt (2020) auf Agora Verkehrswende (2018), wo berechnet wird, dass für eine Treibhausgas-Minderung von 1 Millionen Tonnen im Jahr 2030 der Pkw-Verkehr in Städten um 6 Prozent sinken müsste. Unter Linearität würde dies bedeuten, dass ein generelles Tempolimit 130 auf deutschen Autobahnen so viel Treibhausgase einspart wie eine Reduktion des Pkw-Verkehrs in Städten um 13 Prozent." (Stefan Bauernschuster, Christian Traxler: Tempolimit 130 auf Autobahnen: Eine evidenzbasierte Diskussion der Auswirkungen. S. 12 f., Pre-print Version – wird veröffentlicht in den „Perspektiven der Wirtschaftspolitik"). Siehe auch ergänzend: 7 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick S. 22 f. --88.72.111.240 22:14, 14. Jan. 2023 (CET) Ergänzend zu den sehr geringen Investitionskosten eines Tempolimits, die ja auch in ein Verhältnis zu dem Effekt gesetzt werden können: #Faktenfuchs: Genug Schilder für temporäres Tempolimit. von Karen Bauer, Bayerischer Rundfunk 20. April 2022 --88.72.111.240 22:44, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die erste Frage, die mir dazu in den Sinn kommt: Worauf beziehen sich die 10,8 Prozent Rückgang? Auf die vom Verkehr verursachten Emissionen? Dann könnten die Zahlen von Sicherlich oben ja stimmen, denn der Verkehr wiederum macht den Bundesumweltamt-Grafiken nach nicht mehr als 20 % des deutschen CO2-Ausstoßes aus. (Der Kontext im verlinkten Papier legt nahe, dass die Grundgesamtheit aber sogar nur die Emissionen von PKW und leichten Nutzfahrzeugen auf Autobahnen sind, das wäre noch mal ein Bruchteil davon.) Zweite Frage: Von wie vielen Fahrtkilometern, die momentan schneller zurückgelegt werden als die jeweils anvisierten Limits, gehen die Modellrechnungen denn aus? Ich kann mir nicht vorstellen (das liegt aber wahrscheinlich nur an meiner mangelnden Fantasie), dass tagtäglich ein großer Teil der autofahrenden Bevölkerung bei Tempo > 130 Hunderte von Kilometern durch die Republik brettert. Tatsächlich würde ich (habe ich, glaube ich, oben schon mal geschrieben) davon ausgehen, dass ein Großteil der PKW-Emissionen in Deutschland in Innenstädten (inkl. Ruhrgebiet) entsteht. --Sabrieleauftistik (Diskussion) 23:09, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Nein, nicht auf den gesamten Verkehr sondern nur einen Teil davon lt. dem Zitat: "Pkw und leichten Nutzfahrzeugen": also ohne LKW (und sowieso ohne Flieger, ohne Schiffe usw.) - die Prozentrechnung ist reine Augenwischerei ...Sicherlich Post 23:31, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Hab mal die Zahl von Statista.com. Für 2019 (2020 macht keinen Sinn wegen Corona): 163 Mio. t CO2 durch den Verkehr (ich vermute/hoffe komplett). Das bei den o.g. 2,2 Mio. t Einsparung: 1,35% für den Verkehr. Auf das Gesamt-CO2 bezogen ists dann wie oben schon erwähnten 0,3% ...Sicherlich Post 23:50, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Tja, so ein Tempolimit würde also ziemlich wenig bringen. Ich schätze, im politischen Diskurs hält diese Idee sich deswegen so gut, weil sie relativ einfach und schnell umzusetzen wäre (anders als die Transition zur E-Mobilität oder das Hochfahren einer substanziellen Produktion von E-Fuels). Und natürlich, weil der Reduktionseffekt, so niedrig er auch sein mag, nicht von der Hand zu weisen ist. --Sabrieleauftistik (Diskussion) 12:40, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Das Argument "relativ einfach und schnell umzusetzen wäre" amüsiert mich immer etwas. Denn die Realität ist: im der politischen Realität zeigt sich seit vielen Jahren, dass es eben nicht so ist sondern ein theoretischer Wunschgedanke. ...Sicherlich Post 14:35, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Okay, formulieren wir’s so: einfacher und schneller umzusetzen als eine echte Umstellung hin zur Nachhaltigkeit (wozu die Transition zur E-Mobilität oder das Hochfahren einer substanziellen Produktion von E-Fuels zählen könnten). Dass die politische Realität langsam ist, stimmt wohl, aber trotzdem wären manche Vorhaben im Prinzip schneller und einfacher umsetzbar als andere. --Sabrieleauftistik (Diskussion) 15:29, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
das geht jetzt bissl Richtung Cafe, aber noch kurz reagiert; es hält IMO aber auch davon ab sich mit relevanten Änderung zu beschäftigen und sie anzugehen. Und dazu fühlt ich jeder gut, denn "ich fahre ja fast nie schneller als 130" - ja zum Einkaufen, für die Brötchen, die Kinder in die Schule und zum Fußballclub usw.: aber das ist ja okay denn ich fahre nie >130 ;) - solls von mir gewesen sein. Müßig Diskussion ...Sicherlich Post 16:24, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Vor allem geht es ein bisschen an dem vorbei, was ich ausdrücken wollte...? Allerdings kann auch das ein Grund sein. Seit Pandemiebeginn bin ich nicht mehr schneller als 80 gefahren, das hat aber nichts mit dem Klima zu tun und eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung fände ich mehr Gängelung als sinnvollen Politikakt – „es hält IMO aber auch davon ab sich mit relevanten Änderung zu beschäftigen und sie anzugehen", da stimme ich doch zu! Auch das ist ein Grund für Schwerpunktsetzung im politischen Diskurs, fällt bei mir übrigens mit unter „einfacher"... --Sabrieleauftistik (Diskussion) 18:03, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Bürostuhl vs. Gamerstuhl

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 3 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Mein Home Office verlangt nach einer neuen Dauersitzmöglichkeit. Habe über Bürostühle allerlei gelesen. Aber eigentlich gefallen mir Gamer-Stühle von der Anmutung her besser. Nun heißt es überall: Bürostühle setzen auf Ergonomie, Gamer-Stühle "nur" auf Komfort. Meine Frage an User von Gaming-Stühlen, also aus eigener Erfahrung, auch aus innerfamiliärer Beobachtung vielleicht: Was findet ihr an Gamer-Stühlen vorteilhaft? Entweder im Vergleich mit Bürostühlen oder an sich? Die oft genannten Nachteile interessieren mich nicht so, sondern Vorteile, die vielleicht nicht so bekannt sind, die ihr aber selbst bemerkt habt. --Aalfons (Diskussion) 20:06, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ich habe einen alten, aber bequemen und ergonomisch sicherlich brauchbaren Bürostuhl. Auf Dauer macht einen das rückenfaul. Ein Gamerstuhl, denk ich, noch mehr. Das wollte ich nicht und habe einen kurzen Ausflug zu einem Sitzball gemacht. Das war nix, u.A. wegen des großen Volumens. Das Ding war immer im Weg. Nun sitze ich meistens auf einem höhenverstellbaren Bürohocker oder stehe am Schreibtisch. Dem Rücken tut das gut. --31.212.244.31 20:38, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Gamerstuhl ist Werbesprech, keine (Ergonomie-) Vorteile. Homeoffice/-Schule war bei uns schon, ca. 10 Stühle ausprobiert. Ergebnis: ist individuell. --Wikiseidank (Diskussion) 22:02, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Mauer, Zaun oder tote Hecke

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Letztens gesehen und ich kenne keinen Namen: im Abstand von ca 80 cm werden zwei einfache Zäune parallel gezogen (eigentlich reichen die Zaunpfosten, wenn sie dicht genug gesetzt werden). Der Zwischenraum wird gefüllt mit Schnittgut von trockenen Ästen, Laub, Grassoden und anderem trockenen Gartenabfällen, die nicht sofort kompostieren. Das ganze ist ca 150 cm hoch, wie eine sehr dichte Trockenhecke im Winter. Tiere und Insekten leben in dieser natürlichen "Mauer". Mitunter wachsen auch weiter Pflanzen, was aber nicht geplant ist. Wie heißt sowas?

--2003:C9:8735:BE00:C4C8:1C58:D5A2:56A0 21:35, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Variante der Benjeshecke? --Stemmerter (Diskussion) 22:15, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Mal nach Reisighecke oder Totholzhecke gegoogelt? Sind aber offenbar auch nur Synonyme von Benjeshecke. Übrigens sind Insekten auch Tiere ;-). --Blutgretchen (Diskussion) 23:00, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Sonntagsbrötchen

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 4 Kommentare4 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Im Grunde genommen eine mehrteilige Frage. Ich gebe zu, die letzte Frage ist dann doch ein Politikum:

a) Wann durften Bäckereien in der BRD mit der Sonntagsöffnung beginnen? (Ende Achtziger? Es gab ja erst die Tricksereien, wo man für 50 Pfennig Mitglied im Brötchenklub wurde)

b) Gab es vor diesem Termin schon die Idee des Sonntagsbrötchens? Falls es ihn schon vorher gab, war das doch merkwürdig wo man doch zuvor nie solche kaufen konnte?

c) Ist das nicht alles absurd? Zuerst die Begeisterung für die Sonntagsöffnung und nun schließt bei uns eine Bäckerei nach der anderen und man muss weiter und weiter fahren um überhaupt einen Bäcker zu finden!

--Rolz Reus (Diskussion) 21:36, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ad a: 1. November 1996[21]. Unser Artikel Gesetz über den Ladenschluss schweigt sich darüber aus. Ad b: Mindestens seit 1995, bestimmt aber früher. Ad c: Aufgebackende Fabrikbrötchen, egal aus dem Supermarkt, der Tankstelle oder dem heimischen Backofen zeigen dem Bäckerhandwerk, dass Lebensmittelversorgung auch so funktioniert. Zudem klagen die Handwerksbäckereien über Personalmangel – wenn die Handwerksbäckereien leistungsgerechte Löhne zahlen wollten, wären die handwerklich gefertigten Backwaren noch teurer. Außerdem führen die Aufwendungen für Energie, Kraftstoffe und Rohstoffe dafür, dass viele Handwerksbäckereien keinen Gewinn mehr erwirtschaften können, im Gegensatz zu Backwarenfabriken, bei denen Skaleneffekte zu erträglicheren Endverbraucherpreisen führen. --Rôtkæppchen68 22:33, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die Vorschrift steht auch nicht im Ladenschlussgesetz, sondern in der dadurch erlassenen Verordnung über den Verkauf bestimmter Waren an Sonn- und Feiertagen: https://www.gesetze-im-internet.de/sonntverkv/BJNR018810957.html. Diese Verordnung gibt es bereits seit 1957, damals aber anscheinend noch ohne Bäckereien. Inzwischen öffnen einige Bäckereien im Übrigen auf Grundlage des Gaststättengesetzes: https://www.walhalla.de/news/gaststaettengesetz-erlaubt-backwarenverkauf-am-sonntag. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:39, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
In der Tat, in der Fassung von 1957 gab es eine Ausnahme nur für Konditoreien, für zwei Stunden. Die Sahnetorte am Sonntagnachmittag war wohl unabdingbar ;). Grüße Dumbox (Diskussion) 08:48, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Gebrochenes Aluminium

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Es gibt Gusseisen, das bricht beim Biegen, das liegt an seinem hohen Kohlenstoffgehalt. Ich habe hier ein Aluminiumstück, das sich auch nicht biegen lässt, sondern bricht. Was ist die Ursache bei diesem Teil? Auch ein hoher Kohlenstoffanteil? --176.199.208.119 22:41, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Wir haben dazu den Artikel Aluminiumlegierung, wo das alles erklärt wird. Aluminiumlegierungen enthalten keinen Kohlenstoff, obwohl bei der Aluminiumherstellung im Hall-Héroult-Prozess Kohleanoden verwendet werden. Diese reagieren aber mit dem entstehenden Sauerstoff zu gasförmigen Kohlenstoffoxiden und lösen sich nicht im Rohaluminium auf. --Rôtkæppchen68 23:09, 14. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Aluminium hat im Vergleich zu Gusseisen einen viel niedrigeren Kohlenstoffgehalt. Ein häufiger Grund, warum Aluminium beim Biegen bricht, ist die Anwesenheit von Fehlstellen wie Risse oder Porosität. Diese können entstehen, wenn das Aluminium nicht richtig behandelt wurde oder wenn es unter hohen Belastungen arbeitet. Es kann auch sein, dass das Aluminium eine niedrigere Wärmebehandlung hatte, was die Festigkeit beeinträchtigt. --2A02:3030:80C:B016:B3F:340F:2463:93D2 00:47, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Antwort: Nein, es liegt nicht am Kohlenstoff, sondern an anderen Legierungsbestandteilen. Es gibt Al-Legierungen, die gut zu biegen sind und andere die hart und spröde sind. Spontan fällt mir AlMgSi05 als gut biegbare Legierung ein. Sehr hart aber eben nicht biegbar sind Legierungen mit Blei- oder Kupferanteil. Von "Flugzeugaluminium" mit Zinkanteil weiß ich zufällig, dass es sehr hart ist. Ob es gleichzeitig biegbar oder spröde ist, weiß ich nicht. Die Eigenschaften kann man im Metallhandel nachlesen. --31.212.244.31 11:33, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

15. Januar

Volksabstimmung über Lützerath

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 10 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Guten Morgen, wäre es denkbar über strittige Themen wie zum Beispiel der Braunkohletagebau in Lutzerath spontan eine Volksabstimmung abzuhalten, aufgrund der vielen Demonstranten Ist ja davon auszugehen, dass die Mehrheit der Deutschen gegen den Abbau von Braunkohle dort ist? Wäre es möglich bereits in zwei Wochen das Volk zu befragen bevor Rewe Fakten dort schafft ? (nicht signierter Beitrag von 2A00:20:D009:A138:ED16:E566:1896:7F12 (Diskussion) 00:52, 15. Jan. 2023 (CET))Beantworten

Hatten wir das nicht vor einiger Zeit schon Mal mit spontaner Volksbefragung? --Elrond (Diskussion) 01:08, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ja, hier. Über Maskenpflicht Das war aber eine IP aus Frankfurt am Main. --88.72.111.240 04:03, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
kann sein aber bei lützerath sehe ich halt Gefahr im Verzug wegen dem Klima, außerdem warum stoppen die Grünen also Klimaschutzpartei dass nicht einfach ? (nicht signierter Beitrag von 2A00:20:D009:A138:ED16:E566:1896:7F12 (Diskussion) 01:11, 15. Jan. 2023 (CET))Beantworten
Zu Gefahr im Verzug haben wir einen Artikel. Du meinst das aber wahrscheinlich anders und ein dringender Handlungsbedarf besteht schon seit 1986. --88.72.111.240 04:50, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die Grünen stoppen das deshalb „nicht einfach", weil es eben nicht einfach so geht. Zunächst mal leben wir immer noch in einer Demokratie mit all ihren Prozessen und Interessenabwägungen und nicht in einer grünen Diktatur, wo diese Partei einfach machen könnte, was sie will. Zu Lützerath gibt es Verträge, rechtsgültige Vorgänge und Gerichtsurteile, über die können sich die Grünen nicht einfach hinwegsetzen, selbst wenn sie mit absoluter Mehrheit im Bunztag säßen und die Regierung stellten. Was lernt ihr heute einklich in der Schule? Die Politik kann nichts „einfach mal so" machen, sie kann zunächst mal auch nur Weichen stellen, damit der Zug – Wirtschaft und so – in die gewünschte Richtung rollt. Mal eben alles umkrempeln geht nicht, dafür sind die Zusammenhänge viel, viel, viel zu komplex. Zur Idee einer „spontanen" Volksabstimmung: Dir ist schon klar, was für einen Aufwand es bedeutet, so eine durchzuführen? Also so, dass sie auch fälschungssicher und repräsentativ ist? --Kreuz schnabel 08:13, 15. Jan. 2023 (CET) Nebenbei: Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass RWE und Rewe eventuell nicht ganz dasselbe ist? --Kreuz schnabel 08:16, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Weil sie es nicht wollen. (Und die Stimmung scheint zu meinem Graus ohnehin immer stärker in Richtung der rechten Klimawandelleugner bzw. der "weiter-so-Fraktion" zu kippen) Allerdings hat die Verteidigung dieses Ortes ohnehin keinen Sinn mehr, und immerhin wurden mehrere trotz bereits laufender Umsiedlung gerettet. Generell findet die Zerstörung von Orten, Baudenkmälern und Bodendenkmälern aus reinen Wirtschaftsinteressen meine tiefste Ablehnung, sei es nun für Braunkohleabbau, den Bau/die Errichtung und Flutung von Stauseen oder handele es sich um den Abbruch einzelner Denkmale für den Neubau von Straßen oder Häusern. --2A0A:A541:FDDC:0:61AA:613A:151A:1ABA 01:39, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Sind das wirklich über 40 Millionen Demonstranten? Ich bin generell kein Fan von Volksabstimmungen, halte das Thema aber für besonders ungeeignet. Eine einfache Frage "Soll hier gebaggert werden?" reicht nicht aus. Und bei einer komplexen Befragung mit dutzenden voneinander abhängigen Fragen blickt am Ende niemand mehr durch. --Carlos-X 01:42, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Warum 40 Millionen? In Nordrhein-Westfalen gibt es ca. 13 Millionen Menschen, die bei einem Volksentscheid wahlberechtigt wären. Außerdem wäre es viel einfacher und ginge viel schneller, wenn die politisch Versammelten einfach ihr Taschengeld zusammenlegen und der RWE Gelände und Abbaurechte abkaufen. --Rôtkæppchen68 03:56, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die Frage war eigentlich, ob es denkbar wäre, "über strittige Themen (...) spontan eine Volksabstimmung abzuhalten". Die Antwort ist: Nein. Man kann das zwar denken aber der Gedanke führt in mehrere Sackgassen. Ein Grund liegt in dem Wort "spontan" und der damit verbundenen Vorstellung "in zwei Wochen". Ein zweiter Grund liegt in den Quoren und Mindestanforderungen für die einen Entscheid initiierenden Initiativen. Eine Abstimmung soll, wenn sie fair und demokratisch sein will, den Befürwortern und Gegnern Zeit für eine öffentliche Debatte geben, von einer relevanten Anzahl von Menschen gewünscht sein und im Vorlauf über ausreichend Zeit für die Vorbereitung verfügen. Das beginnt damit, dass alle Wahlberechtigten angeschrieben und informiert werden müssen. Wir haben dazu den Artikel Volksentscheid und in dem Abschnitt Rechtliche Grundlagen von Volksentscheiden in Deutschland kannst du erfahren, welche Voraussetzungen, Fristen und andere Anforderungen für ein solches Verfahren und welche Procedere bundesweit oder je nach Bundesland gesetzlich gelten oder auch nicht. Das konkrete Thema Lützerath sollte im Cafe weiterbequatscht werden. Das ist nicht Kern der Frage und bietet Stoff für endlose und für die Frage irrelevante Meinungsbekundungen. Weil die Fristen und anderen Rahmenbedingungen bei Volksentscheiden meist gute Gründe haben (siehe dazu im Vergleich auch ähnliche Regeln in Volksabstimmung (Österreich) und Volksabstimmung (Schweiz)) ist aus meiner Sicht hier alles Nötige gesagt. Ich setze deshalb mal eine Erle. --88.72.111.240 04:36, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 88.72.111.240 04:36, 15. Jan. 2023 (CET)

One Drop Rule

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt
One Drop. Schwarz?

Wurde die in amerikanischen Rassengesetzen des 20. Jahrhunderts enthaltene One-Drop-Rule wirklich konsequent verfolgt und eingehalten, galt also jeder mit einem einzigen nachgewiesenen schwarzen Vorfahren als schwarz und wurde so behandelt, selbst wenn es wirklich nur "ein Tropfen" schwarzen Blutes war? Als Beispiel habe ich hier eine Frau aufgeführt, die wirklich im wörtlichsten Sinne "one drop" ist und wahrscheinlich kein einziges nachweisbares afrikanisches Gen haben dürfte.

--2A0A:A541:FDDC:0:1460:455:18BE:BDF5 05:54, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Die en:WP sagt:
"20. Jahrhundert und heutige Zeit
Im Amerika des 20. Jahrhunderts wurde das Konzept der One-Drop-Regel vor allem von weißen Amerikanern auf Menschen schwarzafrikanischer Abstammung aus Ländern südlich der Sahara angewandt, als einige Weiße versuchten, ein gewisses Maß an offener oder verdeckter weißer Vorherrschaft aufrechtzuerhalten.
Diese Regel bedeutete, dass viele Menschen mit gemischter Hautfarbe und unterschiedlicher Abstammung einfach als Afroamerikaner angesehen wurden und ihre vielfältigeren Vorfahren vergessen und ausgelöscht wurden, was eine genaue Rückverfolgung der Abstammung in der heutigen Zeit erschwert.
Viele Nachkommen derer, die von Europäern und Amerikanern versklavt und verschleppt wurden, gehen davon aus, dass sie von den amerikanischen Ureinwohnern abstammen. Die PBS-Dokumentation von Henry Louis Gates Jr. aus dem Jahr 2006 über die genetische Ausstattung von Afroamerikanern, African American Lives, konzentrierte sich auf diese Geschichten über das Erbe der amerikanischen Ureinwohner in afroamerikanischen Gemeinschaften. Die Ergebnisse von DNA-Tests zeigten, dass alle bis auf zwei der interviewten Prominenten nach afrikanischen vor allem europäische Vorfahren hatten.[14] Viele Kritiker weisen jedoch auf die Grenzen von DNA-Tests zur Bestimmung der Abstammung hin, insbesondere bei Minderheiten.[15][16][17]
Während des Zweiten Weltkriegs erklärte Oberst Karl Bendetsen, dass jeder, der auch nur einen Tropfen japanisches Blut" in sich trage, zwangsweise in Lagern interniert werden müsse[18].
Heute gibt es in den USA keine durchsetzbaren Gesetze, die die Ein-Tropfen-Regel anwenden. Soziologisch gesehen ist das Konzept zwar in den letzten Jahren in der schwarzen Gemeinschaft weniger akzeptabel geworden, da sich immer mehr Menschen als gemischtrassig bezeichnen, doch haben Untersuchungen ergeben, dass es in der weißen Gesellschaft immer noch üblich ist, gemischtrassige Kinder in erster Linie mit der nicht-weißen Abstammung der Person in Verbindung zu bringen.[1][19]"
Personen, die in der Evolution des H.s. bewandert sind, wissen, dass diese Regel ein mehr als willkürliches Konzept ist.
Was die gezeigte Dame betrifft: Vielleicht hat sie ihren Vater (Man in Black) nur falsch verstanden ? Nga Ahorangi (Diskussion) 09:23, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Meereshöhe ermitteln

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 4 Kommentare4 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hallo, ich bin gerade auf der Suche nach der Angabe, auf welcher Höhe über dem Meeresspiegel der Aorounga-Einschlagkrater liegt. In den Artikeln finde ich nichts und Google Earth zeigt die Meereshöhe leider auch nicht mehr an. --109.42.113.164 14:30, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Mein Google-Earth zeigt mir an der Stelle des Wikipedia-Markers 678 Meter an. --Proofreader (Diskussion) 14:49, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Topographic map Nga Ahorangi (Diskussion) 14:50, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
OpenTopoMap hat Höhenlinien --31.212.244.31 14:57, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Zu wieviel Prozent ist Pompeji erforscht

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Zu wieviel Prozent ist Pompeji erforscht beziehungsweise ausgegraben Danke im Voraus --Diefenbachmax (Diskussion) 15:03, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Einfach selbst nachlesen: Pompeji#Moderne Archäologie: Von den 1920er Jahren bis heute: „Mittlerweile sind etwa zwei Drittel der Stadt freigelegt." --BlackEyedLion (Diskussion) 15:09, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen, mit ausgeschaltetem Motor bewegen

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 1 Kommentar1 Person ist an der Diskussion beteiligt
Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.

Bin seit gestern Besitzer eines E-Scooters mit ABE, der noch kein Versicherungskennzeichen hat. Da ich momentan nicht gut zu Fuß bin, wollte ich damit zu einer Versicherungsagentur fahren, um mir ein Versicherungskennzeichen zu besorgen. Da ich dazu nichts gefunden habe, nun die Fragen:

  • Darf ich den E-Scooter auf öffentlichen Straßenland mit ausgeschaltetem Motor per Fuß bewegen (wie z. B. einen Tretroller), wenn er kein Versicherungskennzeichen hat? Zur Sicherheit würde ich ein Handtuch um das Bedienelement wickeln und es mit Paketband mehrfach fixieren, um ein An- oder Ausschalten zu unterbinden.
  • Darf ich auf dem Bürgersteig ohne Motorantrieb mit ausgeschaltetem Bediendisplay fahren, da ich wohl kaum diese „magischen" 6 km/h erreiche?

Falls das mit den genannten Maßnahmen nicht möglich ist, was muss ich machen, um es zu ermöglichen (z. B. Akku abklemmen/ausbauen)?

Anmerkung: Meine Mutter hatte zu ihren Lebzeiten einen elektrischen Rollstuhl ohne Versicherungskennzeichen, der keine 6 km/h erreichte. Mit dem durfte sie überall fahren (außer auf Kraftfahrstraßen und Autobahnen). --158.181.68.122 18:30, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Wieviel Leute braucht man für einen Leopard-Panzer?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 4 Kommentare4 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Wie viele geschulte Leute braucht man, um einen Leopard-Panzer zu fahren, einzusetzen, zu warten, zu reparieren und Ersatzteile zu besorgen? Da so ein Panzer sich doch deutlich von einem Bobby-Car unterscheidet, kann man mit ihm sicher nicht mal einfach morgens in die Schlacht fahren und ihn abends wieder in die Garage stellen. Es gibt doch bestimmt regelmässig Fristen, alle 200km muß die Kette nachgespannt werden, alle 30 Schuß muß der Munitionsfördergurt gewechselt werden und solche Dinge (die ich hier beispielhaft erfunden habe). Man muß ganz bestimmte Schmiermittel auf Lager haben und einiges an Spezialwerkzeug ist sicher auch nötig. Und wie lange dauert es dann, bis man die notwendige Gruppe von Leuten ausgebildet hat? Lernt man so eine Panzerelektronik in einer Woche? --2001:9E8:A511:2F00:E0B8:2227:F7F3:E0AD 17:15, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Welchen Leopard meinst Du: Leopard 1 oder Leopard 2? Welche Ausführung: A1, A2, A3, A4, 1A5 usw. bzw. 2A0, 2A1, 2A2, 2A3, 2A4 usw.? --158.181.68.122 18:02, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Einen. --Gelöbnix (Diskussion) 18:33, 15. Jan. 2023 (CET) PS: Und eine funktionierende Panzerfaust.Beantworten
Also Leopard 2 werden ja unter anderem bei der Bundeswehr eingesetzt. Dort umfasst ein Panzerbataillon in etwa 500 Soldaten, die nach unserem Artikel in etwa 44 Leopard 2 betreuen. Das könnte in etwa hinweise darauf geben wieviele man benötigt. Zumeist in der NATO umfasst eine Kompanie mindestens 14 Panzer, drunter wirst du die Zahlen wohl kaum bekommen können (denn einzelne Panzer machen wenig Sinn).--Maphry (Diskussion) 18:44, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Erdung Bohrinseln

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 13 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich habe auf norwegischen Bohrinseln gesehen, dass diese das übliche Schuko-Stecksystem verwenden, also Nullleiter, Erde und Phase. Nur frage ich mich, sind Bohrinseln? geerdet? Wenn ja, wie sieht diese Erdung aus? Lässt man da ein Kabel bis zum Meeresgrund hängen? Ich war auf einer Bohrinsel, die nur mit Stahltrossen festgesetzt war und schwamm - also keinen Ground-Kontakt hatte. --2A02:810D:4ABF:DC60:31CA:F989:22E9:18E4 18:12, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Ein Bekannter ist Inbetriebsetzer/Inbetriebnehmer von Anlagentechnik auf Bohrinseln. Leider ist er gerade in seinem Job unterwegs, sonst hätte ich ihn fragen können. Da Du bedauerlicherweise nicht angemeldet bist, kann ich Dir später schlecht eine Nachricht zukommen lassen, falls Deine Frage hier nicht beantwortet werden sollte. --158.181.68.122 18:22, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Warum willst Du Deine Antwort nicht hierher schreiben? Würde möglicherweise auch andere Mitlesende interessieren. --TheRunnerUp 18:39, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Wenn er zurück ist, ist der Beitrag sicher schon archiviert ein SmileysymbolVorlage:Smiley/Wartung/;-)  . --158.181.68.122 18:43, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Dann machst Du hier einen neuen Abschnitt mit Verweis auf den archivierten auf. --TheRunnerUp 18:45, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Mein Bekannter arbeitet für eine niederländische Firma, wann er wieder nach Berlin kommt ist ungewiss. Man kann ja nun nicht erwarten, dass der Fragesteller alle naselang hier vorbeischaut. --158.181.68.122 18:57, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Du bist ja auch nicht angemeldet. Wie soll das dann gehen mit der Nachricht, wenn ich einen Account hätte, du aber nicht? Naja.. Egal, danke für deine Meldung! Freute mich sehr! --2A02:810D:4ABF:DC60:31CA:F989:22E9:18E4 18:32, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Gehört hier nicht her, und vllt. bist Du auch schon wieder weg, aber: Wenn Du angemeldet bist, hast Du eine eigene Kontaktseite, die sog. Benutzerdiskussion, auf der jede IP (und alle anderen auch) gezielt mit Dir Kontakt aufnehmen können. So funktioniert das mit der Nachricht. --G-41614 (Diskussion) 18:38, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Auch als IP hat man eine Diskussionsseite... -Ani--46.114.153.141 18:45, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Die a) nach einer gewissen Zeit gelöscht wird, b) keine Benachrichtigungsfunktion hat, und c) an andere dynamische IP-Adressen vergeben wird, die mit der Antwort nichts anzufangen wissen. --158.181.68.122 19:03, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Meerwasser hat eine ausreichend gute elektrische Leitfähigkeit. Habe gerade keine Daten zur Hand, aber die dürfte besser sein als die Leitfähigkeit von "normaler" Erde. --Blutgretchen (Diskussion) 18:42, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Ergänzung: siehe Erdungswiderstand. Ergo: Je feuchter der Untergrund, desto besser. Das Meer dürfte mit seinem hohen Salzgehalt eine bessere Erde sei, als jedes Festland. Aber auch Flusswasser dürfte genügend Ionen enthalten, dass eine Erdung unnötig wird. --Blutgretchen (Diskussion) 18:56, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Geerdet wird hier einfach, in dem man die Erdung mit der Stahlstruktur verbindet. Genau wie bei einem Schiff. --91.114.184.118 19:32, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Was alles wird als "Ukraine-Kontaktgruppe" bzeichnet?

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 3 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Was alles wird als "Ukraine-Kontaktgruppe" bzeichnet? --Gelöbnix (Diskussion) 18:34, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

.Was soll eigentlich mit dem zusammengestoppelten Wissen passieren? --scif (Diskussion) 18:51, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Z.B. eine BKL angelegt werden ... --Gelöbnix (Diskussion) 19:14, 15. Jan. 2023 (CET) PS: vgl. Konferenz in Ramstein Beantworten

Hello!

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 4 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ist Hello! oder HELLO! das korrekte Lemma für Hello!? --fossa net  ?! 18:50, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Schaust Du hier: Wikipedia:Namenskonventionen#Unternehmen, Wikipedia:Namenskonventionen#Abweichungen von den Rechtschreibregeln und hier. --158.181.68.122 19:06, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Thx, das angewandt würde in Hello resultieren. Das halte ich für ausgemachten Quark. Ich sehe bei ¡Hola! hat man sich zum Schaden eines sorbischen Dorfes danach vorgegangen. Ich plädiere für WP:IAR. --fossa net  ?! 19:20, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
Dann eher so: Hello!. Laut Impressum ist das Ausrufezeichen ein Namensbestandteil. --158.181.68.122 19:28, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Audials Radiotracker Bedienen

Letzter Kommentar: vor 2 Jahren 3 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

So funktioniert es:

--95.91.220.124 19:16, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten

Zu faul zum Googeln? Ergebnis. --158.181.68.122 19:21, 15. Jan. 2023 (CET) Beantworten
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