Nibelungenfestspiele Worms
Die Nibelungenfestspiele Worms (gebräuchliche Schreibweise: Nibelungen-Festspiele) sind ein Theaterfestival, das seit seiner Wiederbegründung 2002 alljährlich meist im Juli oder August im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz stattfindet. Aufführungsort ist eine Freiluftbühne direkt vor dem Wormser Dom. Als Gründungsintendant wurde Klaus Naseband eingesetzt. Von 2003 bis zur Inszenierung 2014 ist Dieter Wedel Intendant gewesen. Seit 2015 hat Produzent Nico Hofmann die Intendanz der Nibelungen-Festspiele inne.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Während des Dritten Reichs 1937 begründet,[1] stand auf dem Spielplan der bis 1939 veranstalteten Nibelungenfestspiele ausschließlich Hebbels dreiteiliges Drama „Die Nibelungen" von 1861. Im Gründungsjahr hatte Joseph Goebbels die Schirmherrschaft übernommen, und Richard Weichert hatte Hebbels' Werk in zwei Teile zusammengezogen.[1]
1938 fanden die Festspiele vom 24. Juni bis 4. Juli statt.[2] Es traten Agnes Straub als Kriemhild, Maria Koppenhöfer als Brunhilde, Jochen Poelzig (Sohn von Hans Poelzig) als Siegfried, Karl Zistig als Hagen sowie Max Nemetz als Etzel auf.[3] [2] Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob die Veranstaltung auch künftig im Jahresrhythmus stattfinden könnte. Gauleiter Jakob Sprenger von Hessen-Nassau erklärte sich jedoch zu dauerhafter finanzieller Förderung bereit.[4]
1939 fand die Veranstaltung in der letzten Juniwoche unter der Gesamtleitung von Intendant Franz Everth statt. Wie in den Vorjahren war das Hessische Landestheater Darmstadt für die Durchführung verantwortlich.[5] Regie hatte erneut Richard Weichert. Das ausdrückliche Ziel der NS-Propaganda lautete: „Der Stil der Aufführungen soll, stärker noch als bisher, die Treue als Absolutes in den Mittelpunkt stellen. Demgemäß wird der Darstellungsstil der Künstler noch mehr als es in den letzten Jahren geschah, ins Heroische gesteigert werden."[6]
Ein Wiederaufnahmeversuch der Festspiele im Jahr 1956 blieb ohne dauerhaften Erfolg.
Im Jahre 2002 gab es die erste Neuinszenierung der Nibelungenfestspiele, um Worms wieder als Festspielstadt zu etablieren. Theater- und Filmgrößen wie unter anderen Dieter Wedel, Mario Adorf und Maria Schrader wurden engagiert, um bundesweit Aufsehen zu erregen. In der Fassung von Moritz Rinke fanden am Südportal des Wormser Domes dann die ersten Festspiele statt. Im Sommer 2010 wurde aus finanziellen Gründen in einem kleineren Rahmen eine improvisierte Version der Festspiele „Teufel, Gott und Kaiser – Improvisationen über eine Zeit, in der das Nibelungenlied entstand" auf dem Platz der Partnerschaft gespielt und das Ambiente in der Nähe des Kaiserdomes einbezogen. Im Jahre 2011, als die Nibelungenfestspiele ihr 10-jähriges Jubiläum feierten, gab es wieder eine große Aufführung vor dem Wormser Kaiserdom unter freiem Himmel. Dabei entfernte sich der Intendant und Regisseur erstmals von dem ursprünglichen Stoff der Nibelungen. Inszeniert wurde Die Geschichte des Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß.
Seit 2018 verleihen die Stadt Worms und die Nibelungenfestspiele den nach Mario Adorf benannten Mario-Adorf-Preis. Er wird an Schauspieler, Bühnenbilder, Regisseure oder andere Mitglieder der Nibelungenfestspiele verliehen, die sich durch außergewöhnliche künstlerische Leistung hervorheben. Adorf selbst gehört zum Kuratorium der Festspiele und sitzt in der Jury. Er initiierte 2002 unter anderem die Festspiele und wirkte selbst 2002 und 2003 als Schauspieler mit.[7] [8] [9] Der Preis ist eine gläserne Stele mit einem Drachenmotiv des Illustrators Hendrik Dorgathen, außerdem ist er mit 10.000 Euro dotiert.[10]
Inszenierungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Die Rinke-Inszenierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Die beiden ersten Aufführungen 2002 und 2003 wurden von Dieter Wedel nach der Fassung von Moritz Rinke aufgeführt. Rinke wurde von der Stadt Worms beauftragt, das Hebbel-Stück zu dramatisieren, und schuf eine Neuinterpretation, ohne wirklich neu zu interpretieren. Die Begründung Rinkes und seiner Auftraggeber lautet: Er vermeide Patriotismus und schwäche verhängnisvolles Ehrgefühl ab, um so den bitteren Beigeschmack des von den Nationalsozialisten missbrauchten germanischen Mythos zu vermeiden. Das „nationalsozialistische Vorurteil gegenüber der Nibelungensage" abzulegen, war eines seiner Ziele.
Anstoß erregte unter anderem die Schlussszene, in der Hildebrand sagt:
„Noch niemals standen Männer
Zusammen wie die Nibelungen hier
Und was sie auch verbrochen haben mögen
Sie habens gut gemacht durch diesen Mut
Und diese Treue, die sie doppelt ehrt."
Kritisiert wurde, dass Rinke die blinde Gefolgschaftstreue und übertriebenes Ehrgefühl, wie man sie vom Original und von anderen Fassungen her kannte, einfach wegließ, somit die unvermeidbaren Konsequenzen nicht klar als solche erkennen lässt und dass das Stück sich in dieser Form von der Intentionen des Dichters unterscheidet.
Dieter Wedel arbeitete 2002 eng mit Rinke zusammen. Die Fassung wurde insgesamt von über 50.000 Freispielgästen gesehen. Am 17. August, dem Tag der Theaterpremiere, übertrug 3sat mit einer ca. 30-minütigen Verzögerung in voller Länge die Live-on-tape-Aufzeichnung. Eine bearbeitete Fernsehfassung war am 29. September 2002 im ZDF zu sehen.[11]
Die Hebbel-Inszenierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]In den Jahren 2004 und 2005 wurde die Inszenierung von Friedrich Hebbel aus dem Jahre 1861 aufgeführt. Hebbel brachte die 2379 vierzeiligen Aventiuren auf 5456 Zeilen Dialog. Durch die Dramaform wurde der Stoff gerafft. Einige Szenen und Details sind daher nur gekürzt vorhanden. Unter der Regie von Karin Beier wurden nun die Rollen der beiden Königinnen Brunhild und Kriemhild hervorgehoben. Sie wurden als Opfer der von Männern dominierten Politik dargestellt.
Neue Rinke-Inszenierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Von 2006 bis 2008 wurde eine neue Fassung der Nibelungensage, wiederum geschrieben von Moritz Rinke, gezeigt. Jedoch wurde jetzt das Stück in zwei Teilen aufgeführt. Im Jahr 2006 wurden „Siegfrieds Frauen" dargestellt. Das Stück endete mit Siegfrieds Tod. Im darauf folgenden Jahr 2007 konnten die Zuschauer „Die letzten Tage von Burgund" erleben. 2008 folgte eine Zusammenschau beider Teile im täglichen Wechsel. Erneut führte in allen Jahren Dieter Wedel Regie.
John von Düffels Komödie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]2009 wurde erstmals eine komödiantische Bearbeitung des Nibelungenstoffs gegeben, „Das Leben des Siegfried" von John von Düffel. Regie führte Gil Mehmert. Zum zweiten Mal nach 2002 übertrug 3sat die Premiere im Fernsehen mit einer ca. 30-minütigen Verzögerung im Live-on-tape-Verfahren.[12]
Besetzungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]2002: Die Nibelungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Dieter WedelFassung: Moritz RinkeIntendant: Klaus NasebandSiegfried: Götz SchubertHagen: Mario AdorfKriemhild: Maria SchraderBrunhild: Judith RosmairGiselher: André EisermannGunter: Wolfgang PreglerGernot: Josef OstendorfEtzel und Burgwächter: Hans DiehlUte: Susanne TremperDietrich v. Bern: Uwe FriedrichsenHunold: Siegfried KernenOrt: Südportal des Doms
2003: Die Nibelungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Dieter WedelFassung: Moritz RinkeIntendant: Dieter WedelSiegfried: Götz SchubertHagen: Manfred ZapatkaKriemhild: Maria SchraderBrunhild: Wiebke PulsEtzel und Burgwächter: Hans DiehlGiselher: André EisermannGernot: Josef OstendorfOrtwin v. Metz: Joachim NimtzUte: Susanne TremperSindold: Christoph GrunertHunold: Siegfried KernenSprecher Prolog: Mario AdorfOrt: Südportal des Doms
2004: Die Nibelungen – Ein (削除) deutsches (削除ここまで) Trauerspiel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Karin BeierFassung: Friedrich HebbelIntendant: Dieter WedelSiegfried: Martin LindowHagen: Manfred ZapatkaKönig Etzel: Itzhak FintziRüdiger: Michael WittenbornKriemhild: Maria SchraderBrunhild: Wiebke PulsGiselher: André EisermannGunther: Joachim KrólOrt: Nordportal des Doms
2005: Die Nibelungen – Ein (削除) deutsches (削除ここまで) Trauerspiel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Karin BeierFassung: Friedrich HebbelIntendant: Dieter WedelSiegfried: Götz SchubertHagen: Manfred ZapatkaKriemhild: Maria SchraderBrunhild: Wiebke PulsGiselher: André EisermannGunther: Joachim KrólGernot: Sebastian HufschmidtOrt: Nordportal des Doms
2006: Die Nibelungen – Siegfrieds Frauen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Dieter WedelFassung: Moritz RinkeIntendant: Dieter WedelSiegfried: Robert DölleHagen: Wolfgang PreglerKriemhild: Jasmin TabatabaiBrunhild: Annika PagesGiselher: Christian NickelGunther: Roland RennerGernot: Robert Joseph BartlIsolde: Sonja KirchbergerBurgwächter/Erzähler André EisermannOrt: Südportal des Doms
2007: Die Nibelungen – Die letzten Tage von Burgund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Dieter WedelFassung: Moritz RinkeIntendant: Dieter WedelKriemhild: Jasmin TabatabaiBrünhild: Annika PagesHagen: Dieter MannGiselher: André EisermannGunther: Roland RennerGernot: Sven WalserSindold: Tilo KeinerOrtwin von Metz: Frank RöthHans, der Bote: Andreas BisowskiRüdiger: Ilja RichterDietlinde, Rüdigers Tochter: Dominique VolandDietrich von Bern: Jörg PlevaKönig Etzel: Dieter LaserSylva: Anouschka RenziMagd: Laina SchwarzDer Junge Hauptmann: Mark HinkelOrt: Nordportal des Doms
2008: Die neuen Nibelungen – „Siegfrieds Frauen" und „Die letzten Tage von Burgund"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Dieter WedelFassung: Moritz RinkeSiegfried: Robert DölleKriemhild: Annett RennebergBrünhild: Meret BeckerUte: Susanne TremperHagen: Uwe BohmVolker v. Alzey: Walter PlatheGiselher: André EisermannGunther: Roland RennerGernot: Sven WalserSindold: Tilo KeinerHans, der Bote: Andreas BisowskiRüdiger: Ilja RichterDietlinde, Rüdigers Tochter: Dominique VolandDietrich von Bern: Jörg PlevaKönig Etzel: Dieter LaserSylva: Anouschka RenziMagd: Laina SchwarzDer Junge Hauptmann: Mark HinkelOrt: Nordportal des Doms
2009: Das Leben des Siegfried
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Intendant: Dieter WedelRegie: Gil MehmertFassung: John von DüffelHagen: Christoph Maria HerbstSiegfried: André EisermannSeefred: Mathias SchlungKriemhild: Susanne BormannBrünhild: Nina PetriFrigga: Inga BuschGunther: Gustav Peter WöhlerTuborg: Gennadi VengerovOrt: Westchor des Doms – Platz der Partnerschaft
2010: „Teufel, Gott und Kaiser" – Improvisationen über eine Zeit, in der das Nibelungenlied entstand
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Gesamtleitung: Dieter WedelSchauspieler: Meret Becker, Roland Renner, Peter Striebeck, Heinz Hoenig, Dirk Bach, Steffi Plattner, Tilo Keiner, Dominique Voland, Anouschka Renzi, Alexandra Kamp, Joern HinkelMusik: Ludwig AuwaldOrt: Westchor des Doms – Platz der Partnerschaft
2011: Uraufführung „Die Geschichte des Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Dieter WedelAutor: Joshua SobolIntendant: Dieter WedelMusik: Ludwig AuwaldJoseph Süß Oppenheimer: Rufus BeckIsaak Landauer: Peter StriebeckHerzog Karl Alexander: Jürgen TarrachHerzogin Marie-Auguste: Teresa WeißbachRemchingen, Erster Minister: Manfred ZapatkaSybille Remchingen, seine Tochter: Natascha PaulickSpeckenschwardt, General: Walter PlatheVon Creg, Gutsherr: Philipp OttoSturm, Mitglied der Landstände: André EisermannBurkhart, Bürgermeister von Stuttgart: Tilo KeinerLuzie Fischer, eine Schankmagd: Felicitas WollGraziella, Schauspielerin- und Tänzerin: Nadine SchoriGräfin Wilhelmine von Grävenitz: Heike KlossFrau von Götz: Anouschka RenziDorothea von Götz: Dominique VolandAugust von Götz: Sebastian AchillesDemler, ein Pächter: Johannes BrandrupBabette, Tochter von Demler: Valentina Jimenez TorresHofprediger: Joern HinkelLakai: Peter WagnerOrt: Westchor des Doms – Platz der PartnerschaftZeitraum: 25. Juni bis 10. Juli 2011
2012: „Das Vermögen des Herrn Süss"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Dieter WedelAutor: Joshua SobolIntendant: Dieter WedelMusik: Ludwig AuwaldJoseph Süß Oppenheimer: Tom QuaasIsaak Landauer: Peter StriebeckHerzog Karl Alexander: Walter PlatheHerzogin Marie-Auguste: Teresa WeißbachRemchingen, Erster Minister: Roland RennerSybille Remchingen, seine Tochter: Marie ZielckeSpeckenschwardt, General: Dieter LaserVon Creg, Gutsherr: Philipp OttoSturm, Mitglied der Landstände: André EisermannBurkhart, Bürgermeister von Stuttgart: Tilo KeinerLuzie Fischer, eine Schankmagd: Anna GraenzerGräfin Wilhelmine von Grävenitz: Heike KlossFrau von Götz: Anja KruseDorothea von Götz: Henrike von KuickAugust von Götz: Sebastian AchillesDemler, ein Pächter: Michael LeschBabette, Tochter von Demler: Valentina Jimenez TorresHofprediger: Joern HinkelLakai: Peter WagnerRocksänger: Peter EnglertBand in den Filmeinspielern: The DöftelsOrt: Westchor des Doms – Platz der PartnerschaftZeitraum: 3. bis 19. August 2012
2013: Die Nibelungen – Neuinszenierung „Hebbels Nibelungen - born to die"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Dieter WedelAutor: Dieter WedelIntendant: Dieter WedelKomponist: Jörg GollaschSiegfried: Vinzenz KieferKriemhild: Cosma Shiva HagenBrünhild: Kathrin von SteinburgGunther: Bernd Michael LadeHagen: Lars RudolphFrigga: Loretta PflaumKönigin Ute: Susanne UhlenVolker: Markus MajowskiRüdiger von Bechelaren: Roland RennerKaplan: André EisermannGiselher: Kai MalinaGerenot: Peter EnglertRumolt: Tilo KeinerOrt: Westchor des Doms – Platz der PartnerschaftZeitraum: 5. bis 21. Juli 2013
2014: Hebbels Nibelungen „Born this way"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Dieter WedelAutor: Dieter WedelIntendant: Dieter WedelKomponist: Jörg GollaschKönig Etzel: Erol SanderKriemhild: Charlotte PuderDietrich von Bern: Robert Joseph BartlGunther: Christian NickelHagen: Lars RudolphFrigga: Loretta PflaumKönigin Ute: Susanne UhlenVolker: Markus MajowskiRüdiger von Bechelaren: Roland RennerKaplan: André EisermannGiselher: Raúl SemmlerGerenot: Peter EnglertGötelinde: Elisabeth LanzGudrun: Ute ReiberKönig Thüring: Sebastian AchillesKönig Ihring: Guido A. SchickWerbel: Michael TregorOrt: Nordportal des DomsZeitraum: 18. Juli bis 3. August 2014
2015: Uraufführung: „GEMETZEL"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Thomas SchadtAutor: Albert OstermaierIntendant: Nico HofmannKomponist: Jan ZehrfeldOrtlieb: Alina LevshinNarr: Maik SolbachKriemhild: Judith RosmairBrünhild: Catrin StriebeckEtzel: Markus BoysenHagen: Max UrlacherDietrich: Heiko PinkowskiGunther: Holger KunkelGernot: Gabriel RaabGiselher: Peter BeckerZofe: Marion BreckwoldtVolker: Tom RadischErzähler: Radu CojocariuOrt: Nordportal des DomsZeitraum: 31. Juli bis 16. August 2015Bilder der Aufführung: Nibelungenfestspiele Worms 2015
2016: Uraufführung: „GOLD. Der Film der Nibelungen"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Nuran David CalisAutor: Albert OstermaierIntendant: Nico HofmannEnsemble:Produzent Konstantin Trauer: Uwe OchsenknechtRegisseur Arsenij Kubik: Vladimir BurlakovDrehbuchautor Charlie P. Weide: Josef OstendorfSociety Reporter Peter Scheumer: Dominic RaackeKamerafrau „the eye": Anna RotSetdesignerin „set": Joy Maria BaiAssistentin des Produzenten Carmen: Alexandra KampMaskenbildnerin Sueyla Blume: Ayşe Bossedie Ältere Kriemhild Karina Bergmann: Katja Weitzenböckdie Jüngere Kriemhild Simone Gehel: Constanze Wächterdie Ältere Brünhild Lotte Jünger: Michaela Steigerdie Jüngere Brünhild Nathalie Aurun: Dennenesch ZoudéSiegfried Mohamad Söder: Ismail DenizHagen René Inner: Sascha GöpelGunther Klaus Castel: Maximilian LaprellBürgermeister Franz Koppoler: Heiner LauterbachOrt: Nordportal des DomsZeitraum: 15. Juli bis 31. Juli 2016Bilder der Aufführung: Nibelungenfestspiele Worms 2016
2017: Uraufführung: „GLUT. Siegfried von Arabien"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Nuran David CalisAutor: Albert OstermaierIntendant: Nico HofmannDramaturgie: Thomas LaueBuehne: Irina SchicketanzKostueme: Amelie von Buelow und Carina von Buelow-ConradiMusik: Vivan und Ketan BhattiLicht: Kevin SockVideo: Geraldine LaprellLive-Kamera: Tim KuhrEnsemble:Hautptmann Klein (Hagen): Heio von StettenLady Adler: Valerie KochLord Lawrence Hawk: Waldemar KobusMonsieur Vulture, genannt Rimbaud: David BennentEnver Sahin, Polizeichef: Oscar Ortega SánchezMehmet, Zugschaffner: Georgios TsivanoglouPrinz Igor: Ismail DenizLeutnant Stern (Siegfried): Till WonkaBrünhild: Alexandra KampWalküre: Nadja MichaelAlberich (Leutnant Rabe): Oliver MöllerWotan (Leutnant v. Habicht): Sascha GöpelScheich Omar (Etzel): Mehmet KurtuluşGräfin Falke (Kriemhild): Dennenesch ZoudéFaisal, deren Sohn: Cem Lukas YeginerMusik:Tenor/Kanun: Bassem AlkhouriTuba: Matthew BookertPercussion: Michael FischerHorn: Leo GmelchGeike/Kabak-Kemane: Güldeste MamacBassklarinette/Duduk: Milian VogelViola: Miguel ErcolinoKontrabass: Rebecca MauchOrt: Freiluftbuehne vor dem Kaiserdom WormsZeitraum: 4. August bis 20. August 2017Bilder der Aufführung: Nibelungenfestspiele Worms 2017
2018: Uraufführung „Siegfrieds Erben"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Intendanz: Nico HofmannRegie: Roger VontobelAutoren: Feridun Zaimoglu und Günter SenkelKönig Siegmund: Bruno CathomasDietrich von Bern: Felix Rech bzw. bei der Fotoprobe aufgrund von Krankheit durch Daniel Lommatzsch vertreten.Siegfrieds Sohn: Jimi Blue OchsenknechtHunnenkönig Etzel: Jürgen ProchnowKönigin Sieglinde: Karin PfammatterSwanhild, Tochter von Siegfried und Kriemhild: Linn ReusseBurkhardt, Sohn von Brunhild: Max MayerHildebrand / Diener: Michael RansburgPriester: Miguel Abrantes OstrowskiSchamanin: Pheline RogganKönigsmutter Ute: Wolfgang PreglerHunnen: Jonas Herkenhoff, Winfried KöllerGeige: Biliana VoutchkovaUnter- und Obertongesang,
Mongolische Pferdekopfgeige „Morin hoor": Enkhjargal DandarvaanchigKontrabass: Derek ShirleyAkustik-Gitarre: Keith O’ BrienCello: Matthias HerrmannGeige: Miako KleinBratsche: Yodfat MironOrt: Freiluftbuehne vor dem Kaiserdom WormsZeitraum: 20. Juli bis 5. August 2018Bilder der Aufführung: Nibelungenfestspiele Worms 2018
2019: Uraufführung: „Überwältigung"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Lilja RupprechtAutor: Thomas MelleIntendant: Nico HofmannEnsemble:Hagen: Klaus Maria BrandauerBrünhild: Inga BuschFrigga: Winfried KüppersSiegfried: Alexander SimonKriemhild: Kathleen MorgeneyerSpielmann: Edgar EckertGunther: Moritz GroveGernot: Boris AljinovicUte: Andreas LeupoldGesang:Sopran: Angela Braun, Melissa WedekindMezzosopran: Sarah TéryTenor: Steffen KruseBariton: Frieder FleschMusik:Synthesizer: Friederike BernhardtBass / Tuba: Philipp RohmerTeam:Bühne: Anne EhrlichKostüm: Annelies VanlaereVideokunst: Tilo BaumgärtelVideodesign & Live-Kamera: Moritz GrewenigMusik & Komposition: Friederike BernhardtChorleitung: Christine GrossLicht: Hartmut Litzinger, Jürgen KapiteinDramaturgie: Thomas LaueOrt: Freiluftbuehne vor dem Kaiserdom WormsZeitraum: 12. Juli bis 28. Juli 2019Bilder der Aufführung: Nibelungenfestspiele Worms 2019
2021: Uraufführung: „Luther"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Ildikó GáspárAutor: Lukas BärfussIntendant: Nico HofmannEnsemble:Elisabeth, Prinzessin von Dänemark Julischka EichelJoachim, Kurfürst von Brandenburg Jan ThümerAlbrecht, sein Bruder, später Bischof Jürgen TarrachWinfried, ein Kammerdiener Barnabás HorkayJoachim Hector, Joachims und Elisabeths Sohn Johannes KlaußnerLindenberg, ein Raubritter, Ein Büttel Anna SzandtnerPapst Leo X. Sunnyi MellesCajetan, päpstlicher Legat Matthias NeukirchEin Tierpfleger beim Papst, Ein Büttel Máté Borsi-BaloghSpalatin, sein Spindoctor Iringó RétiRatzenberger, ein Arzt und Bekannter Luthers Konstantin BühlerBuchhalter bei Friedrich, französischer Botschafter Ervin PálfiKatharina, eine Bürgerliche Katrija LehmannSängerin / Musikerin Flora Lili MatiszTeam:Bühne und Kostüm: Lili IzsákKomposition Tamás MatkóVideodesign András JuhászLichtdesign Tamás BányaiChoreographie Barnabás HorkayDramaturgie: Thomas LaueOrt: Freiluftbuehne vor dem Kaiserdom WormsZeitraum: 16. Juli bis 1. August 2021
2022: Uraufführung: „hildensaga. ein königinnendrama"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Roger VontobelAutor: Ferdinand SchmalzKünstlerischer Leiter: Thomas LaueIntendant: Nico HofmannEnsemble:Hagen: Heiko RaulinBrünhild: Genija RykovaSiegfried: Felix RechKriemhild: Gina HallerGernot: Nicolas Frederick-DjurenGiselher: Joshua SeelenbinderWotan: Werner WölbernGunter: Franz PätzoldGesang:Norne Vergangenheit: Susanne-Marie WrageNorne Gegenwart: Sonja BeißwengerNorne Zukunft: Lia von BlarerMusik:Saxophon: Mia Dyberg, Anna Tsombanis, Inga RothammelGitarre: Keith O‘BrienBass: Jan-Sebastian WeichselSchlagzeug: Manuel LoosTeam:Bühnenbild: Palle Steen ChristensenKostümbild: Ellen HofmannVideo: Clemens WalterLicht: Ulrik GadMusik: Keith O’Brien, Matthias HerrmannTon: Marius Feth (Mario-Adorf-Preis 2022)[16]Ort: Freiluftbuehne vor dem Kaiserdom WormsZeitraum: 15. Juli bis 31. Juli 2022Bilder der Aufführung: Nibelungenfestspiele Worms 2022
2023: Uraufführung: BRYNHILD
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]-
Regie: Pınar KarabulutAutorin: Maria MilisavljevićKünstlerischer Leiter: Thomas LaueIntendant: Nico HofmannEnsemble:Brynhild: Lena UrzendowskyOdin: Bless AmadaFrigga: Parisa MadaniReginn: Jens AlbinusSigurd: Bekim LatifiHelgi: Şafak ŞengülIsung: Alexander AngelettaKriemhild: Laina SchwarzGunnar: Simon KirschHagen: Ruby CommeySpecial Guest im Film:Fafnir: Ralf MoellerMusiker:Daniel Murena, Martin Tagar, Oliver BersinLive-Kamera:Máté Bredán, Kate LedinaTeam:Bühnenbild: Michela FlückKostümbild: Teresa VerghoVideodesign: Susanne SteinmasslLicht: Bernd PurkrabekOrt: Freiluftbuehne vor dem Kaiserdom WormsZeitraum: 7. Juli bis 23. Juli 2023Bilder der Aufführung: Nibelungenfestspiele Worms 2023
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Offizielle Internetpräsenz der Nibelungenfestspiele
- September 2012 to 4. Oktober 2012 Zeitungsartikel zu den Nibelungenfestspielen der Wormser Zeitung
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ a b Worms – die Nibelungenstadt. In: Salzburger Volksblatt, 1. Juli 1938, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/svb
- ↑ a b Nibelungen-Festspiele in Worms. In: Salzburger Volksblatt, 3. Mai 1938, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/svb
- ↑ Worms – die Nibelungenstadt. In: Salzburger Volksblatt, 1. Juli 1938, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/svb
- ↑ Nibelungen-Festspiele in Worms. In: Völkischer Beobachter. Kampfblatt der national(-)sozialistischen Bewegung Großdeutschlands. Wiener Ausgabe / Wiener Beobachter. Tägliches Beiblatt zum „Völkischen Beobachter", 14. Juli 1938, S. 14 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/vob
- ↑ Opern-Nachrichten. In: Signale für die musikalische Welt, Heft 25/1939, S. 382 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/smw
- ↑ Theater, Kunst und Musik. In: Salzburger Volksblatt, 1. Juli 1939, S. 10 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/svb
- ↑ Mario-Adorf-Preis - Nibelungen-Festspiele Worms. Abgerufen am 24. Juni 2019.
- ↑ VRM GmbH & Co KG: Worms: Stadt vergibt Mario-Adorf-Preis - Wormser Zeitung. Abgerufen am 24. Juni 2019.
- ↑ Ursula Strauss erhält Mario-Adorf-Preis. In: Die Welt. 5. August 2018 (welt.de [abgerufen am 24. Juni 2019]).
- ↑ Mario-Adorf-Preis - Nibelungen-Festspiele Worms. Abgerufen am 29. Juli 2019.
- ↑ Die Nibelungen: Das Theater-Event des Jahres 2002 in voller Länge auf 3sat.de
- ↑ ZDF-Theaterkanal und 3sat übertragen Nibelungen-Festspiele in Worms Wormser Zeitung vom 22. Juli 2009
- ↑ SWR2: Ausgezeichnete Brunhilde! Abgerufen am 9. August 2019.
- ↑ „Mario-Adorf-Preis" für Lisa Hrdina: Zum zweiten Mal wurde der Gläserne Drache für außergewöhnliche künstlerische Leistungen bei den Nibelungen-Festspielen verliehen - Nibelungen-Festspiele Worms. Abgerufen am 9. August 2019.
- ↑ Barbara Colceriu erhält Mario-Adorf-Preis. In: Die Zeit/dpa. 1. August 2021, abgerufen am 23. August 2021.
- ↑ Mario-Adorf-Preis für Tonspezialisten: Festspiel-Fazit. 31. Juli 2022, abgerufen am 31. Juli 2022.