Jazz (Album)

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Jazz
Studioalbum von Queen

Veröffent-
lichung(en)

10. November 1978

Label(s) Elektra Records, EMI

Format(e)

CD, LP, MC

Genre(s)

Rock

Titel (Anzahl)

13

Länge

44:43

Besetzung

Produktion

Studio(s)

  • Mountain Studios, Montreux, Schweiz
  • Super Bear, Nizza, Frankreich
Chronologie
News of the World
(1977)
Jazz The Game
(1980)

Jazz ist das siebte Studioalbum der britischen Rockband Queen. Es erschien im November 1978 bei EMI.

Entstehung und Veröffentlichung

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Die Erstveröffentlichung von Jazz erfolgte am 10. November 1978 bei EMI. Das Album erschien in seiner Originalausführung als LP mit 13 Titeln (Katalognummer: 064-61 820).[1] Es umfasst neben Sheer Heart Attack und Flash Gordon die höchste Anzahl an Stücken auf einem Studioalbum von Queen. In den Vereinigten Staaten erschien es vier Tage später bei Elektra Records (Katalognummer: 6E-166). Am 1. Dezember 1986 erschien das Album im Vereinigten Königreich erstmals als CD-Ausführung. Im Juni 1991 erschien in Nordamerika eine Neuauflage bei Hollywood Records die um Remixe der beiden Lieder Bicycle Race und Fat Bottomed Girls erweitert wurde (Katalognummer: HR-61062-2).[2]

Geschrieben wurden die Lieder von den Queen-Mitgliedern John Deacon (2 Lieder), Brian May (3 Lieder), Freddie Mercury (6 Lieder) und Roger Taylor (2 Lieder). Nachdem die vorigen beiden Alben (A Day at the Races und News of the World ) von Queen selbst produziert worden waren, kam es bei den Aufnahmen zu Jazz nochmals zu einer – letzten – Zusammenarbeit mit Roy Thomas Baker,[1] dem stilprägenden Koproduzenten der ersten vier Queen-Alben. Erstmals fanden die Aufnahmen außerhalb Großbritanniens statt: Das Album wurde von Juli bis Oktober 1978 in Nizza sowie in den direkt am Genfersee in Montreux gelegenen Mountain Studios – die im folgenden Jahr von Queen übernommen wurden – eingespielt.

Während der erste Teil des Albums vor allem von Mercurys Kompositionen dominiert wird, ist die zweite Hälfte stilistisch und kompositorisch deutlich heterogener ausgeprägt.

Der Albumtitel und das Frontcover mit den konzentrischen Kreisen waren von einem Bild auf der Berliner Mauer inspiriert worden, das den Bandmitgliedern bei einem Berlin-Aufenthalt ins Auge gesprungen war. Das Konzept für die Cover-Gestaltung stammt von Queen, das Design von Cream. Die Fotografen waren David Finch, Chris Hopper und Peter Hince. Der Platte beigelegt war – mit Ausnahme von Nordamerika – ein Poster, das nackte Frauen auf ihren Rennrädern zeigt. Dieses Foto war anlässlich der Videoaufnahmen zu Bicycle Race im Wimbledon Stadion entstanden.

Jazz ist John Harris gewidmet, einem Queen-Roadie seit Beginn der 1970er Jahre. Dem von Autorennen begeisterten Harris hatte bereits Roger Taylors Widmung zu I’m in Love With My Car auf dem Album A Night at the Opera gegolten.

Seite 1:

  1. Mustapha (Mercury) – 3:01
  2. Fat Bottomed Girls (May) – 4:16
  3. Jealousy (Mercury) – 3:13
  4. Bicycle Race (Mercury) – 3:01
  5. If You Can’t Beat Them (Deacon) – 4:15
  6. Let Me Entertain You (Mercury) – 3:01

Seite 2:

  1. Dead on Time (May) – 3:23
  2. In Only Seven Days (Deacon) – 2:30
  3. Dreamer’s Ball (May) – 3:30
  4. Fun It (Taylor) – 3:29
  5. Leaving Home Ain’t Easy (May) – 3:15
  6. Don’t Stop Me Now (Mercury) – 3:29
  7. More of That Jazz (Taylor) – 4:16

Der Leadgesang stammt in Fun It von Taylor und Mercury, in Leaving Home Ain’t Easy von May und in More of That Jazz von Taylor.

Produziert wurde das Album von Queen und Roy Thomas Baker. Toningenieure waren Geoff Workman sowie John Etchells. Geschrieben und aufgenommen wurden die Stücke zwischen Juli und Oktober 1978 in Montreux (Mountain Studios) und Nizza (Super Bear Studios).

Alternativversionen

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Single Edit:

  • Fat Bottomed Girls (1978; auch enthalten auf dem 1981 erschienenen Album Greatest Hits )

5.1-Surround-Sound-Mixe:

  • Fat Bottomed Girls
  • Bicycle Race
  • Don’t Stop Me Now (alle enthalten auf der DVD Greatest Video Hits 1, 2002)

Remixe (von Hollywood Records):

  • Fat Bottomed Girls (‚1991 Bonus Remix‘ von Brian Malouf)
  • Bicycle Race (‚1991 Bonus Remix‘ von Junior Vasquez)

Von den 13 Liedern des Albums wurden sieben auch live gespielt: MustaphaFat Bottomed GirlsBicycle RaceIf You Can’t Beat ThemLet Me Entertain YouDreamers BallDon’t Stop Me Now.

Singleauskopplungen

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Hauptartikel: Queen (Band)/Diskografie
Jahr Titel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen/​‑monate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3] Template:Charttabelle/Wartung/Monatsdaten
(Jahr, Titel, , Plat­zie­rungen, Wo­chen/Mo­nate, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen [↑]: gemeinsam behandelt mit vorhergehendem Eintrag;
[←]: in beiden Charts platziert
 DE  AT  CH  UK  US
1978 Bicycle Race
Doppel-A-Seite
DE 27
(12 Wo.)DE
AT 21
(1 Mt.)AT
UK 11
Platin
Platin

(12 Wo.)UK
US 24
Platin
Platin

(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 1978
Verkäufe: + 2.600.000
Fat Bottomed Girls
Doppel-A-Seite[DE: ↑][AT: ↑][CH: ↑][UK: ↑]
US
Doppelplatin
×ばつ2
Doppelplatin
US
Verkäufe: + 1.030.000
1979 Don’t Stop Me Now DE 35
Gold
Gold

(8 Wo.)DE
AT 38
(8 Wo.)AT
CH 52
(23 Wo.)CH
UK 9
Silber + Fünffachplatin
Silber + Fünffachplatin
×ばつ5
Silber + Fünffachplatin

(55 Wo.)UK
US 86
Vierfachplatin
×ばつ4
Vierfachplatin

(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. Januar 1979
Verkäufe: + 8.782.500

Single Fat Bottomed Girls / Bicycle Race

"Queen loathe the music press. They deserve all the vitriol that may be further hurled at them if this is an accurate preview of the new album."

„Queen verabscheuen die Musikpresse. Sie verdienen all die Bitterkeit, die ihnen entgegengeschleudert wird, falls dies ein akkurater Ausblick auf das Album sein soll."

NME, 1978[4]

Album Jazz

Jazz has been unfairly slagged in some quarters as an inconsistent and unfocused record; granted, there’s a bit of filler cluttering the second half, [...] Jazz emerges as one of Queen’s most playful, maniacally entertaining records. There are a few Freddie Mercury piano ballads and unusually hopped-up metallic rockers, but about half of Jazz is given over to quirky lyrics and/or stylistic detours (which, oddly enough, don’t include any jazz, unless you count the music hall swing of ‚Dreamers Ball‘). [...] It’s difficult to discuss Jazz without referring to individual tracks one by one, since it can come off as a collection of moments, but its anything-goes diversity actually helps tie it together. Plus, there’s a giddy sense of fun through most of the album, which helps make it Queen’s strongest since A Night at the Opera.

Jazz wurde in einigen Kreisen ungerechtfertigterweise als inkonsistentes und unfokussiertes Album gebrandmarkt; zugegeben, die zweite Hälfte ist ein wenig mit Füllmaterial überladen [...] Jazz stellt sich heraus als eines von Queens verspieltesten, auf verrückte Weise unterhaltsamsten Alben. Es gibt einige Freddie-Mercury-Pianoballaden und ungewöhnlich sprunghafte metallische Rocknummern, aber ungefähr die Hälfte von Jazz wird auf schrullige Texte und/oder stilistische Entgleisungen verwendet (die kurioserweise aber keinen Jazz beinhalten, den Music-Hall-Swing von ‚Dreamers Ball‘ ausgenommen). [...] Es ist schwer, Jazz zu besprechen, ohne auf die Lieder im Einzelnen einzugehen, weil sich daraus eine Sammlung von Augenblicken ergibt, aber der Alles-geht-Abwechslungsreichtum hilft, das Album zusammenzuhalten. Außerdem zieht sich eine schwindelerregende Art von Spaß durch das ganze Album, was es zum besten von Queen seit A Night at the Opera macht."

Steve Huey: Rezension im All Music Guide (USA)[5]

Single Don’t Stop Me Now

"Despite everything, Freddie has one of the best voices in rock, and Queen know how to change chords intelligently. Do they own EMI yet?"

„Trotz allem hat Freddie eine der besten Stimmen im Rock, und Queen weiß, wie man Akkorde intelligent abwechselt. Gehört ihnen EMI schon?"

Record Mirror, 1979[6]

Kommerzieller Erfolg

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Chartplatzierungen

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Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen/
Mo­na­te
 Deutschland (GfK) [7] 5 (39 Wo.)39 Wo.
 Österreich (Ö3) [1] 8 (7 Mt.)7 Mt.
 Vereinigte Staaten (Billboard) [8] 6 (18 Wo.)18 Wo.
 Vereinigtes Königreich (OCC) [9] 2 (29 Wo.)29 Wo.
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (1979)Platzie­rung
 Deutschland (GfK) [10] 14
 Österreich (Ö3) [11] 21

Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Deutschland (BVMI)  Gold250.000
 Frankreich (SNEP)  Gold100.000
 Italien (FIMI)  Gold25.000
 Kanada (MC)  Platin100.000
 Niederlande (NVPI)  Platin100.000
 Österreich (IFPI)  Gold25.000
 Polen (ZPAV)  Platin20.000
 Schweiz (IFPI)  Platin50.000
 Vereinigte Staaten (RIAA)  Platin1.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI)  Gold100.000
Insgesamt ×ばつ Gold
×ばつ Platin
1.760.000

Hauptartikel: Queen (Band)/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Einzelnachweise

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  1. a b c Chartplatzierung in Österreich. In: austriancharts.at. Abgerufen am 1. Oktober 2024. 
  2. Jazz ~ Veröffentlichungsgruppe von Queen. In: musicbrainz.org. Musicbrainz, abgerufen am 3. Oktober 2024. 
  3. Chartquellen (Singles): DE AT CH UK US
  4. Zitiert nach Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. As It Began. Sidgwick & Jackson, London 1992, ISBN 0-283-06052-2, S. 118
  5. Steve Huey: Queen – Jazz. Review. In: All Music Guide.
  6. Zitiert nach Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. As It Began. Sidgwick & Jackson, London 1992, ISBN 0-283-06052-2, S. 121.
  7. Chartplatzierung in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 1. Oktober 2024. 
  8. Chartplatzierung in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 1. Oktober 2024 (englisch). 
  9. Chartplatzierung in Großbritannien. In: officialcharts.com. Abgerufen am 1. Oktober 2024 (englisch). 
  10. Jahrescharts 1979 in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 1. Oktober 2024. 
  11. Jahrescharts 1979 in Österreich. In: austriancharts.at. Abgerufen am 1. Oktober 2024. 
Studioalben
Livealben
Kompilationen
  • Greatest Hits
  • Greatest Hits II
  • Classic Queen
  • Queen Rocks
  • Greatest Hits III
  • Stone Cold Classics
  • Absolute Greatest
  • Deep Cuts, Volume 1 (1973–1976)
  • Forever
  • Greatest Hits – The Crown Jewels
  • The 12" Collection
  • In Nuce
  • The Best I
  • The Best II
  • In Vision
  • Jewels
  • Jewels 2
  • The A–Z of Queen, Volume 1
  • Queen Collection
  • Deep Cuts, Volume 2 (1977–1982)
  • Deep Cuts, Volume 3 (1984–1995)
  • Icon
  • Greatest Hits I & II
  • The Platinum Collection: Greatest Hits I, II & III
  • Queen: The Studio Collection
  • On Air
  • The Complete Works
  • CD Single Box
  • Box of Tricks
  • Ultimate Queen
  • The Crown Jewels
  • The Singles Collection Volume 1
  • The Singles Collection Volume 2
  • The Singles Collection Volume 3
  • The Singles Collection Volume 4
  • 40
Soundtracks
Videoalben
  • Greatest Video Hits 1
  • Queen Rock Montreal & Live Aid
  • Live in Rio
  • Live in Budapest
  • Rare Live
  • Live at Wembley ’86
  • Greatest Video Hits 2
  • Box of Flix
  • Classic Queen
  • Greatest Hits
  • Freddie Mercury Tribute Concert
  • Champions of the World
  • Made in Heaven – The Films
  • Queen on Fire – Live at the Bowl
  • Return of the Champions
  • A Night at the Opera (30th Anniversary Edition)
  • Live in Ukraine
  • Days of Our Lives
  • Hungarian Rhapsody – Live in Budapest
  • Live at Wembley Stadium / Queen on Fire: Live at the Bowl / Rock Montreal / Live in Rio
  • Live at the Rainbow ’74 – Sold Out
  • Best Years of Our Lives
  • A Night at the Odeon – Hammersmith 1975
  • How It All Began
  • Ballet for Life
  • Live in Japan
  • The Works Video EP
  • Who Wants to Live Forever
  • Bohemian Rhapsody
  • The Magic Years
  • The Miracle Video EP
  • Live at the Rainbow
  • Final Concert Live in Japan / Queen: Jewels
  • Greatest Karaoke Flix
  • Queen Rocks
  • Greatest Flix III
  • Party at the Palace – The Queen’s Concerts
  • 46664 – The Event
  • Super Live in Japan
  • Becoming Queen
  • One Vision
Singles
Featurings
Tourneen
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