Diskussion:HIV
Aktuelles
Die Zahl der HIV-Infizierten in Südafrika ist von 5,3 Mio. im Jahr 2002 auf 5,6 Mio. im Jahr 2003 gestiegen. Das Gesundheitsministerium [[1]]hat eine Steigerung der Infiziertenrate um sechs Prozent errechnet. Als Reaktion auf die Veröffentlichung des neuen Berichts hat ein führender Politiker Jungfräulichkeitstests für junge Frauen gefordert, die die Verbreitung von HIV/Aids und Teenagerschwangerschaften eindämmen sollen. Vizepräsident Jakob Zuma sagte, Jungfräulichkeit sei eine afrikanische Sitte, die sowohl jungen Frauen wie Männern dabei hilft, akzeptable familiäre Werte und Respekt zu erlangen. "Die Mädchen wussten, dass ihre Jungfräulichkeit der Schatz ihrer Familie war und die Burschen respektierten das", wurde Zuma von der Südafrikanischen Presseagentur zitiert. Er fügte hinzu, dass sie nur Sex haben sollten, wenn ihnen das von ihren Familien nach der Heirat erlaubt wird.
Diese Aussagen wurden von Aids- und Frauenaktivistinnen aufs Schärfste kritisiert. Für sie stellen derartige Jungfräulichkeitstest eine Beleidigung der Würde von Frauen dar und sind noch dazu eine indadäquate Reaktion auf eine Krankheit, die hauptsächlich von Männern verbreitet wird. Laut Sharon Ekambaram vom Aids Consortium [[2]] , einer führenden Aktivistengruppe, werden einmal mehr Frauen stigmatisiert und für die Verbreitung von Aids verantwortlich gemacht. Sie befürchtet, dass die Tests dazu führen, dass Frauen ungeschützten Analsex praktizieren, was das Aidsrisiko noch erhöht. Ekambaram fügte hinzu, die Umfragedaten, die publiziert wurden, zeigten, dass besonders Frauen zwischen 25 und 35, und nicht Teenager, gefährdet sind, sich zu infizieren, oft bei den eigenen Männern.
Im Jahr 2002 waren 26,5 Prozent der schwangeren Frauen HIV-positiv, 2003 waren es bereits 27,9 Prozent. Aidsaktivisten beschuldigen Südafrikas Führung, keine ausreichenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung von HIV und Aids zu unternehmen. Südafrika gilt als das Land mit der höchsten Zahl an HIV-Infizierten, wird aber aller Wahrscheinlichkeit bald von Indien überholt werden. (Pressetext pte, 25. Sep 2004 zur kostenfreien Nutzung) Soziallotse 12:02, 26. Sep 2004 (CEST)
Aids ist nach Meinung von Experten eine Mutation verschiedener anderer altbekannter Viren wie cholera, grippe etc. durch umweltgifte und bestrahlungen der erdatmospaere seien mutationen enstanden. Robert Koch besiegte die Cholera, Nostradamus besiegte die Pest. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichleit wird es auch bald moeglich sein ein Heilmittel oder eine Impfung gegen Aids oder Sars hezustellen.
Medienberichte
HIV-Erkrankung durch Bayer-Medikament? Soziallotse 23:19, 8. Okt 2004 (CEST)
Russland: HIV-Infizierte schlecht versorgt Soziallotse 11:22, 6.Okt 2004 (CEST)
Nigerianer entwickelt AIDS-Impfstoff Soziallotse 23:19, 8. Okt 2004 (CEST)
Rechtsfragen
Klinik haftet für HIV-Infektion von Angehörigen Soziallotse 23:19, 8. Okt 2004 (CEST)
Persönliche Berichte
Eine 17jährige Austausschülerin schreibt mir aus Port Elizabeth/South Africa: "Vorgestern bin ich mit den dreien in's AIDS Haven gegangen. Dort leben AIDS HIV Infizierte. Ich schaetze diese Erfahrung wirklich sehr. Denn ich kann sagen, dass ich mit einem Kind gespielt habe, ich habe ein Baby im Arm gehalten. Wenn man solch Elend sieht, bekommt man einen anderen Blickwinkel. Auch die Townships sind wirklich beeindruckend. Wir koennen uns nicht vorstellen wie menschen in solchen bedingungen ohne strom und wasser leben koennen. Wir koennen uns wirklich glueklich schaetzen!!! In der nachsten Zeit werde ich mit Community work anfangen und Alten und Beduerftigen etwas helfen z. B in der Suppenkueche."
Und eine 30jährige Studentin schreibt mir aus Stellenbosch/South Africa: "Was Aids betrifft, mache ich mir manchmal so meine Gedanken. Mein Sohn ist in einer gemischten Creche mit vor allem schwarzen und farbigen Kindern (was ich toll finde) und diese Kindern kommen aus allen sozialen Schichten wie z.B. arme Weiße und reiche Farbige und mittelmäßig reiche Schwarze. Ich hoffe immer, daß andere Eltern ehrlich wären, wenn sie wüßten, daß ihr Kind Aids hat. Im Grunde ist es ja kein Problem, aber Kinder bluten schnell mal oder spucken sich an..."
Soziallotse 12:02, 26. Sep 2004 (CEST)
Tests
das nach 4 wochen zuverlässig positiv getestet wird, habe ich nirgends gefunden, ich halte die verbreitung solcher aussagen für gefährlich. bitte npov beachten, und verantwortung nicht vergessen, bei solchen themen. die allermeisten quellen geben 12 wochen an. --- Linum 14:39, 9. Sep 2004 (CEST)
- das nach 4 Wochen zuverlaessig getestet werden kann steht nicht im Text. Es heisst die meisten Tests geben schon nach 4 Wochen ein Ergebnis an. Eine Konversion ist aber auch erst nach 6 Monanten moeglich. Quelle der 4 Wochenaussage ist HIV.NET 2003 (Buchfassung). Daher ist die Aussage so gesehen bestimmt nicht falsch (und demnach auch nicht Verantwortungslos). Trotzdem ist in der ueberarbeiteten Fassung von HIV.NET 2004 die Aussage nicht mehr drin. Und es ist bestimmt nicht falsch die Aussage hier zu entfernen. --Jannek 09:18, 27. Sep 2004 (CEST)
HIV,Infektionswege
Doch die Tatsachen, dass erstens blutsaugende Insekten, insbesondere verschiedene Stechmücken, schon als potente Überträger anderer Viren, z.B. West-Nil-Virus, Rift-Valley-Fieber-Virus, Dengue-Fieber-Virus, Gelbfieber-Virus, auftreten und zweitens der HIV-Virus zu der als extrem wandlungsfähigen Gruppe der Retrovieren gehört, gibt zu der Sorge Anlass, dass der Übertragungsweg über blutsaugende Insekten oder gar per Tröpfcheninfektion eines Tages ein katastrophales Gewicht erlangen könnte. Auf Grund der extremen Wandlungsfähigkeit der bisher schon entstandenen HIV-Varianten, konnte auch bis heute noch kein Impfstoff für den Menschen entwickelt werden.
- Ich finde hier wird ein wenig zu wild spekuliert! Der Vergleich zwischen den anderen von Stechmücken übertragenen Vieren und HIV ist problematisch. Erstens ist die Zahl der von der Mücke aufgenommenen Vieren sehr gering, zweitens sind HI-Viren sehr empfindlich gegen Luft und werden vom Verdauungstrakt der Mücke abgetötet. Drittens bräuchte der HI-Virus in der Mücke eine Zielzelle um zu überleben. Das Immunsystem der Mücke ist aber schwer mit der des Menschen und seiner CD4 Zellen samt spezifischer Co-Rezeptoren vergleichbar, eine Infektion der Mücke mit dem Virus daher sehr sehr unwahrscheinlich (der Hauptunterschied zu den anderen Viren). Es stimmt, dass der HI-Virus sehr Wandlungsfähig ist, dies wird aber schon an andere Stelle deutlich zum Ausdruck gebracht. Trotzdem bleibt der HI Virus ein Retrovirus und er wird somit wahrscheinlich kaum das Fliegen und das Anstecken von Mücken lernen. Ich finde es daher wichtig bei den Ansteckungswegen zu bleiben, die es gibt, und nicht über solche zu Spekulieren, die es vielleicht geben könnte, auch wenn es sehr spektakulär klingt. Ich fände es daher falsch, die Einwände, die ich hier geäußert habe in den Text ein zu bauen, aber wenn es so stehen bleibt, sollte dies der Richtigkeit halber geschehen. Daher fände ich es besser, den Abschnitt Raus zu nehmen.
- Sorry hab vergessen zu tilden, aber jetzt: --Jannek 18:30, 11. Dez 2004 (CET)
Jannek, Du schreibst von „übertriebener Spekulation". Nun mal schön langsam. In den letzten 20 Jahren ist jeder, der nach der Möglichkeit einer Übertragung von HIV durch blutsaugende Insekten fragte, meist glatt abgebügelt worden. Von den unterschiedlichsten Seiten, aus den unterschiedlichsten Interessen, wurde von Anfang an diese Übertragungsmöglichkeit bestritten, obwohl keinerlei wirklich gesicherte Erkenntnisse darüber vorlagen. Heute ist man aber in Fachkreisen wesentlich zurückhaltender geworden. Es heißt jetzt: „Über Fälle einer Übertragung durch blutsaugende Insekten ist nichts bekannt." Hinsichtlich des Bemühens um klare Fakten ist diese Ausdrucksweise ein Fortschritt.Im März 2002 wurde in einer AFP- Meldung (veröffentlicht am 15.03.2002 in der Berliner Zeitung, nicht BZ !) bekannt gegeben, dass drei Forscher der Universitäten Bonn und Freiburg sowie des Max-Planck-Instituts Göttingen laut eines Berichts des New Scientist der Ansicht sind, dass das HI-Virus bzw. sein tierischer Vorfahre, das SI-Virus, durch die gemeine Stechmücke (auf Nachfrage beim Robert-Koch-Institut, Berlin: die gemeine Stechfliege = Wadenbeißer) auf den Menschen übertragen worden sei. Es werden doch drei Forscher anerkannter Institutionen nicht diese Möglichkeit ernsthaft diskutieren, wenn der Übertragungsweg über blutsaugende Insekten absolut unmöglich wäre. Wenn man jetzt also sagt, dass dieser Übertragungsweg nicht völlig ausgeschlossen werden kann, obwohl die epidemiologischen Fakten bei HIV momentan nicht für diesen Weg sprechen,dann ist diese Ausdrucksweise korrekt und KEINE wilde Spekulation. Weiter zur Übertragungsmöglichkeit speziell durch Stechmücken. Du schreibst, die Zahl der von der Mücke aufgenommenen Viren sei sehr gering. Wieso denn? Die Anzahl der von einer unbehandelten, aber HIV-infizierten Person durch eine Mücke aufgenommenen Viren ist doch nicht grundsätzlich kleiner als die Anzahl der im Blut befindlichen und aufgenommenen Viren bei anderen Virenerkrankungen. Leider stimmt genau das Gegenteil. Eine unbehandelte HIV-infektion ist durch eine sehr schnell auftretende, besonders hohe Virenlast (Anzahl der freien Viren) im Blut gekennzeichnet. Folgerichtig ist auch die Anzahl der von der Stechmücke mit der Blutnahrung aufgenommenen Viren besonders gross. Es stimmt weiterhin nicht, dass die HI-Viren durch die Mücke abgetötet werden. Wissenschaftler sagen, dass sie inaktiviert werden, das ist etwas ganz anderes! Die Behauptung, das HI-Virus bräuchte in der Mücke eine Zielzelle, um zu überleben, ist genau so falsch wie deine Meinung, dass für eine Infektion der Mücke dieselben Zellen in ihr vorhanden sein müssen, wie für eine Infektion und Vermehrung des HI-Virus beim Menschen erforderlich. Die Stechmücke (oder andere blutsaugende Insekten) müssen nicht als Zwischenwirt fungieren, um eine Übertragung zu ermöglichen. Für die Übertragung von Viren reicht es, wenn blutsaugende Insekten als "Zwischenstation" auftreten. Das bedeutet, dass sich die HI-Viren in dem Insekt nicht erst vermehren und, oder wandeln müssen. Sie benötigen also in diesem Insekt auch keine Zielzelle, welche auch immer. Es reicht, wenn freie Viren – aufgenommen während der ersten Nahrungsaufnahme bei einer infizierten Person - die Zeit bis zur nächsten Nahrungsaufnahme in einer Körperflüssigkeit des Insekts im aktiven Zustand und in ausreichender Zahl überleben. Da das Insekt vor Beginn einer Blutaufnahme ein Sekret zur Verhinderung der Blutgerinnung innerhalb seines Saugrüssels in den Körper des „Opfers" einspritzt, brauchen in diesem Sekret nur einige noch aktive Viren enthalten zu sein, und ein weiterer Organismus ist ggf. neu infiziert. Potentiell ist auch eine "mechanische" Übertragung durch eine HIV-kontamination des Stech-, bzw.Saugrüssels (Proboscis) der Stechmücke möglich, wenn die Mücke während der Nahrungsaufnahme gestört wird und auf einer anderen noch nicht infizierten Person weitersaugt. Es ist darauf zu verweisen, dass auch eine leblose Injektionskanüle, die von mehreren Personen nacheinander ohne zwischenzeitliche Sterilisation benutzt wird, sehr wohl als "Zwischenstation" fungiert, und das HI-Virus ohne weiteres übertragen kann! Wenn das HI-Virus bis heute offensichtlich durch die Stechmücke inaktiviert wird (nicht abgetötet!), kann es sich vielleicht eines Tages auch zu einer Form wandeln, die von der Mücke nicht mehr inaktiviert wird, und dann ebenso leicht von ihr übertragen wird , wie andere Viren heute schon. Beispiele sind das West-Nil-, Rift-Vally-, Dengue- und Gelbfiebervirus. Dass nach einer Wandlung irgend ein anderes der zahlreichen menschenblutsaugenden Insekten zum HIV-Überträger wird, ist ebenfalls zumindest theoretisch nicht auszuscließen. Mit deinem Satz „Trotzdem bleibt der HI-Virus ein Retrovirus ..." zeigst Du ein Unverständnis darüber, worum es mit der Wandlungsfähigkeit eigentlich geht. Selbstverständlich ist der HI-Virus ein Retrovirus und er wird es auch immer bleiben.Er gehört damit auch zu der Gruppe der umhüllten, einsträngigen RNA-Viren ( siehe VIREN - Klassifikation ). Das Influenza-Virus (Grippe) wie auch das Aviäre Influenza-Virus (Vogelgrippe) sind ebenfalls umhüllte, einsträngige RNA-Viren, die aber eben per Tröpfcheninfektion übertragen werden, was gegenwärtig beim HI-Virus nicht der Fall ist. Alle drei genannten Viren gehören zu der Virengruppe, die sich erstens durch extreme Wandlungsfähigkeit auszeichnet, und zweitens überwiegend per Tröpfcheninfektion übertragen wird. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf den Artikel „Vogelgrippe". Hier wird klar und zutreffend die Wandlungsfähigkeit der umhüllten, einsträngigen RNA-Viren ( oft allgemein als Retroviren bezeichnet ) am Beispiel oben genannter Viren erläutert. Diese Wandlungsfähigkeit betrifft alle umhüllten, einsträngigen RNA-Viren und damit auch das HI-Virus. Darüber hinaus hat u.a. VOLINSKI eindeutig nachgewiesen, dass das HI-Virus gegenüber allen anderen bisher bekannten Retrovieren ( und umhüllten, einsträngigen RNA-Viren ) eine extrem gesteigerte Mutationsfähigkeit besitzt. Seine Wandlungsfähigkeit in einem infizierten Organismus (Menschen) innerhalb von 24 Stunden (!) entspricht der Wandlungsfähigkeit (Mutationsrate) aller Influenza-Viren weltweit im Verlaufe eines Jahres!!(Quelle u.a. BBC-Exclusiv / Dokumentation) Deshalb ist es auch nicht völlig ausgeschlossen, dass sich das HI-Virus bei zunehmender Verbreitung einmal zu einer Form wandeln könnte, die „das Fliegen lernt", d.h. per Tröpfcheninfektion übertragbar ist, wie schon andere einsträngige RNA-Viren. Das alles sind keine wilden Spekulationen, sondern auch von Forschern heute schon diskutierte, berechtigte Sorgen, wortwörtlich. Die Darstellung von berechtigten Befürchtungen sollte das durch keinerlei Fakten begründete, kategorische Ausschließen sehr wohl bestehender Möglichkeiten ablösen.
( für die begnadeten formalen Besserwisser : laut Duden ist außerhalb der Fachsprache statt das Virus auch der Virus zulässig ! aber bitte schön, bin ja für jede sachliche Kritik, wenn sie denn kommt, offen. )
- 217.224.233.152 17:34, 30. Dez 2004 (CET)
fragwürdige AZT studien
- Inspeciacl Observation of the FDA - Patricia A. Spitzig
- Lynn Gannett http://www.virusmyth.com ..--^°^ @ 15:53, 1. Jan 2005 (CET)
Weiß da jemand Genaueres?
Der Aids-Forscher JJ Bouyao hat in Nairobi (Kenia) 600 Prostituierte untersucht, und dabei festgestellt, dass 24 von ihnen offenbar gegen das HI-Virus immun sind. Der Grund dafür scheint nach Ansicht von Forschern in den Genen zu liegen. Offenbar ist ein Gen-Defekt dafür verantwortlich, der das Virus daran hindert, in die Zellen einzudringen und sich zu verbreiten.
- Schau mal auf diese Seite http://www.netzeitung.de/wissenschaft/316553.html , dort findest du mehr Informationen dazu. -- 217.184.1.139 00:15, 22. Jan 2005 (CET)
Sperrung HIV, Infektionswege
Ich habe den Artikel geschützt. Bitte klärt das jetzt erst mal auf der Diskussionseite. --Nina 13:25, 20. Jan 2005 (CET)
- Finde ich richtig toll, dass du den Artikel erst gesperrt hast, nachdem 139.30.161.46 mit seiner Löschung schon wieder zugeschlagen hatte. Die Begründung für meinen Textbeitrag habe ich von Anfang an mit einem ausfürlichen Diskussionsbeitrag versehen. 139.30.161.46 hat jedoch in arroganter Weise ständig nur gelöscht (siehe Versionsverlauf) aber keinen Diskussionsbeitrag geleistet. So wie du Nina vorgegangen bist wird er auch keinen erstellen, denn er hat sein Löschen sogar noch durchgesetzt, nachdem er Philipendula auch schon durch Vandalismus aufgefallen war.
- 62.134.78.105 14:02, 20. Jan 2005 (CET)
Es geht um diesen Text :
"Potentiell ist jdoch auch eine mechanische Übertragung durch die HIV-kontamination der Proboscis(Stech-, Saugrüssel) möglich, wenn die Stechmücke während der Nahrungsaufnahme gestört wird und auf einer anderen Person weitersaugt. Doch die Tatsache, dass erstens blutsaugende Insekten, insbesondere verschiedene Stechmücken, schon als potente Überträger anderer Viren, z.B. West-Nil-Virus, Rift-Valley-Fieber-Virus, Dengue-Fieber-Virus, Gelbfieber-Virus, auftreten und zweitens das HI-Virus zu der als extrem wandlungsfähigen Gruppe der behüllten, einsträngigen RNA-Viren gehört und in seiner Mutationsfähigkeit nach VOLINSKI u.a. alle bekannten behüllten, einsträngigen RNA-Viren bei weitem übertrifft, lässt es nicht als ausgeschlossen erscheinen, dass der Übertragungsweg über blutsaugende Insekten oder gar per Tröpfcheninfektion eines Tages ein katastrophales Gewicht erlangen könnte."
- 62.134.78.105 14:36, 20. Jan 2005 (CET)
Hallo Nina, der Diskussionsbeitrag von 139.30.161.46 lässt weiter auf sich warten, im Löschen war er flott dabei! Einem Kenner der Materie müsste es doch leicht fallen, in einem sachlichen Diskussionsbeitrag zu begründen, warum die genannte Textpassage gelöscht werden sollte. Mir war gar nicht bewusst, dass seriöse Fachleute dadurch auffallen, dass sie sich über mangelnde Rechtschreibung anderer Benutzer in einer freien Enzyklopädie, die jeden einläd mitzuschreiben, in abfälliger Weise lustig machen und auch vor Vandalismus nicht zurückschrecken. Der Hinweis sich doch anzumelden betrifft auch ihn, oder nicht? Ich schlage vor, die Textpassage wieder einzufügen und erst danach die Seite erneut zu sperren. Vielleicht motiviert es den Kenner dann, sich zu einem sachlichen Diskussionsbeitrag herabzulassen. 217.184.1.139 00:49, 22. Jan 2005 (CET)
Hallo Unbekannt, Du hast Dich noch mal auf meiner Diskussionsseite gemeldet und um die Sperrung der anderen Version gebeten. Mein Vorschlag wäre: Du belegst die Spekulation über Übertragung von HIV, soll heißen, Du zitierst einen Fachartikel, wo diese Möglichkeit in Erwägung gezogen und ihre Wahrscheinlichkeit beurteilt wird. Dann werde ich die andere Version sperren, um die andere IP auf den Artikel hinzuweisen. Gruß, Nina 12:44, 23. Jan 2005 (CET)
- Medical Microbiology (ISBN 0-7234-3259-7) S.269: "As infection in Africa does not generally occur until after the onset of sexual maturity, it is probable that arthropod transmission does not occur." Dementsprechend würde ich sagen dass übertragung über blutsaugende Insekten zumindest unwahrscheinlich ist und würde es dementsprechend nicht in den Artikel mitaufnehmen solange sich der Wissensstand nicht ändert. Ob eine Insekten-getragene Infektion theorethisch möglich wäre weiss ich nicht, aber eine Enzyklopädie ist nicht dazu da alle Möglichkeiten aufzuzählen. --Birka 14:18, 25. Jan 2005 (CET)
- Nachtrag: Den Beitrag zur Tröpfcheninfektion würde ich auf jeden Fall entfernen und genauso dass Insektenübertragung/Tröpfchenübertragung ein katastrophales Gewicht erlangen könnten. Völlig übertrieben und aus der Luft gegriffen angesichts des katastrophalen Gewichts welches v.a. Sex in Bezug auf die Infektion hat.--Birka 14:36, 25. Jan 2005 (CET)
- Hallo Birka, ich bin ein wenig verwirrt: Bist Du derjenige, den ich um einen Beleg für die Textpassage gebeten habe? Oder bist Du die andere IP, die die Passage gelöscht hat? Oder weder noch? Momentan sieht es so aus, als hätte mein Eindruck mich nicht getäuscht, und ich habe die "richtige" Version gesperrt? Wäre nett, wenn Du mir noch kurz bescheid gäbst, dann warten wir noch auf eine Stellungnahme der anderen Seite. Gruß, --Nina 15:21, 25. Jan 2005 (CET)
- Hallo Nina. Ich bin weder noch. Ich denke auch die Version "ohne Mücken" ist viel eher die "richtige". Schade aber dass 139.30.161.46 sich nicht gemeldet hat, macht alles langwieriger wenn keiner Stellung nimmt... Gruss, --Birka 09:01, 26. Jan 2005 (CET)
- Ok, dann ist durch die Quelle, die Du angegeben hast, die Streitfrage hoffentlich geklärt und die Passage bleibt draußen, bis eventuell weitere Informationen kommen. Vielen Dank dafür! Ich werde den Artikel wieder freigeben. Gruß, --Nina 10:00, 26. Jan 2005 (CET)
- Hallo Nina. Ich bin weder noch. Ich denke auch die Version "ohne Mücken" ist viel eher die "richtige". Schade aber dass 139.30.161.46 sich nicht gemeldet hat, macht alles langwieriger wenn keiner Stellung nimmt... Gruss, --Birka 09:01, 26. Jan 2005 (CET)
- Hallo Birka, ich bin ein wenig verwirrt: Bist Du derjenige, den ich um einen Beleg für die Textpassage gebeten habe? Oder bist Du die andere IP, die die Passage gelöscht hat? Oder weder noch? Momentan sieht es so aus, als hätte mein Eindruck mich nicht getäuscht, und ich habe die "richtige" Version gesperrt? Wäre nett, wenn Du mir noch kurz bescheid gäbst, dann warten wir noch auf eine Stellungnahme der anderen Seite. Gruß, --Nina 15:21, 25. Jan 2005 (CET)
Hallo alle miteinander, zu folgendem Teil der strittigen Passage: "Potentiell ist jedoch auch eine mechanische Übertragung durch die HIV-Kontamination der Proboscis (Stech-, Saugrüssel) möglich, wenn die Stechmücke während der Nahrungsaufnahme gestört wird und auf einer anderen Person weitersaugt." möchte ich auf die Webseite der Veterinärmedizinischen Universität Wien, allgemeine Virologie, Epidemiologie http://www.vu-wien.ac.at/i123/allvir/epidemio.html verweisen, die auch in der Linkliste des Wikipedia-Artikels "Virus" aufgeführt ist. Eben dort findet sich unter dem Stichpunkt "Wirte unter den Arthropoden" genau dieser Hinweis. Unter Anwendung der allgemeinen Logik kann man weiterhin sagen, dass genau dieselbe potentielle Möglichkeit auch bei anderen u.a. beim Menschen blutsaugenden Insekten wie Stechfliegen, Bremsen, Läusen, Flöhen, Wanzen, Zecken und Milben mit ihren jeweiligen Saugwerkzeugen gegeben ist. In einer Population, in der HIV noch nicht sehr verbreitet ist, wird das beschriebene, seltene Ereignis nicht zum Tragen kommen, und epedemiologisch nicht zu beobachten sein. Aber in Populationen mit höherer HIV-Verbreitung (Über 40%, wie schon in einigen Ländern Afrikas) ist mit dieser Übertragungsmöglichkeit schon eher zu rechnen. Es gilt dort Neuinfektionen von nach der Geburt nicht infizierten, vorpubertären Kindern zu untersuchen, ob alle anderen Infektionmöglichkeiten zuverlässig auszuschließen sind. Erst unter all diesen Voraussetzungen, ist ein Nachweis dieser Potentiellen Übertragungsmöglichkeit durch blutsaugende Insekten auch zu erwarten! Konkrete Forschung am Menschen diesbezüglich verbietet sich aus ethischen Gründen. Eine gute Enzyclopädie sollte diese potentielle Möglichkeit durchaus erwähnen, wenn selbst von einer namhaften Universität dieser Hinweis veröffentlicht wird. Ich bin deshalb dafür, dass besagter Satz wieder in den Artikel eingefügt wird. Ich halte mich aber erst einmal zurück, denn mir ist an einem Editwar nicht gelegen. Andererseits halte ich Informationsunterdrückung auch für falsch. --217.184.47.122 23:31, 26. Jan 2005 (CET)
- Hallo! auf der Uni-Wien homepage steht es so: "Potentiell ist auch eine mechanische Übertragung durch die Kontamination der Proboscis möglich, wenn die Mücke während des Fütterns gestört wird und auf einem anderen Tier weitersaugt. Grundsätzlich gilt, daß Mosquitos oder Zecken nur jeweils ihre speziellen Viren übertragen können". Wobei allgemein von Viren und nicht HIV geprochen wird. Ich denke, wenn man die Passage in den Artikel aufnehmen will, dann sollte man auch dazu sagen dass mechanische Übertragungen durch Mosquitos grundsätzlich selten sind. Und dass laut aktuellem Stand der Wissenschaft eine HIV-Übertragung so auch nicht stattfindet. Es wäre in dieser Form sicher keine Falschinformation, aber ich weiss nicht ob das dem Leser was bringt - eine Information darüber was sein könnte, aber wofür im Moment praktisch nichts spricht. Tschüss, --Birka 11:02, 27. Jan 2005 (CET)
- Hallo Birka, Leider sind es manchmal vom Verfasser nicht berücksichtigte Kleinigkeiten, die beim Leser eines Textes Interpretationsunzustimmigkeiten aufkommen lassen können. Auf der Homepage der Uni Wien stehen beide Sätze meiner Meinung nach in der falschen Reihenfolge. Zuerst soll festgestellt werden: "Grundsätzlich gilt, dass Moskitos oder Zecken nur jeweils ihre speziellen Viren übertragen können." Das meint, dass als epidemiologisch eindeutig „auffällig" und wirksam zunächst nur die Übertragung der für Moskitos oder Zecken (und anderer blutsaugenden Insekten) „speziellen" Viren festgestellt werden kann. Danach sollte die zweite, nicht zu vernachlässigende Aussage folgen, die die erste Feststellung erweitert: "Potentiell ist auch eine mechanische Übertragung durch die Kontamination der Proboscis möglich, wenn die Mücke während des Fütterns gestört wird und auf einem anderen Tier weitersaugt." Die Verwendung des Wortes „auch" weist auf die berechtigte umgekehrte Reihenfolge beider Sätze hin. Diese zweite Aussage bedeutet, dass auf diesem Wege nicht nur allein ihre „speziellen" Viren übertragen werden können, sondern ebenfalls alle möglichen anderen Viren und damit natürlich auch HIV, da bei dieser Übertragungsart (Kontamination der Proboscis) das jeweilige Immunsystem und oder der Stoffwechsel des Insekts nicht mehr von Bedeutung sind. Daher hat meiner Meinung nach der Satz „ Potentiell ist jedoch auch eine mechanische Übertragung durch die HIV-Kontamination der Proboscis (des Stech-, Saugrüssels) möglich, wenn die Stechmücke (oder andere blutsaugende Insekten) während der Nahrungsaufnahme bei einer infizierten Person gestört wird und auf einer anderen nicht infizierten Person weitersaugt " sehr wohl seine Berechtigung. Dass diese Übertragungsmöglichkeit wohl erst in einer stark HIV belasteten Population gelegentlich stattfinden mag, habe ich in meinem vorherigen Diskussionsbeitrag schon erläutert und sollte man daher der Vollständigkeit halber noch mit dazufügen. Ich schlage vor: "Nach heutigem Kenntnisstand ist zu erwarten, dass diese Übertragungsmöglichkeit wenn überhaupt nur in Regionen mit sehr hoher HIV-Verbreitung gelegentlich auftreten kann." Das alles zusammen ergäbe eine sehr umfassende und vollständige Information, sicher ein Gewinn für eine gute Enzyklopädie.
- Gruß--213.6.2.134 20:50, 27. Jan 2005 (CET)
- Noch eine ergänzende Anmerkung. Wenn ich dich Birka richtig verstanden habe bist du nun schon der Meinung, dass die hervorgehobene Textpassage keine Falschmeldung ist. Dir ist jedoch noch nicht klar, warum sie in dem Artikel „Infektionswege" auch enthalten sein sollte, was der Leser davon hat, Das möchte ich dir gerne erläutern. Mit dieser vollständigen Aussage bekommen Menschen, die sich entweder nur kurze Zeit oder permanent in einer Region (Population) mit hoher HIV-Verbreitung befinden einen stärkeren Anreiz, sich um einen guten Schutz vor blutsaugenden Insekten auch hinsichtlich einer Übertragung von HIV zu kümmern, da sie sich nun nicht mehr in trügerischer 100% Sicherheit vor dieser Übertragungsmöglichkeit wiegen können. Mit Schutz meine ich u.a. Moskitonetz, Antimückenspray am Körper, bedeckende Bekleidung spätestens bei Einbruch der Dämmerung, gute Hygiene in Wohn- und Schlafräumen, eine möglichst Insektenfreie Schlafunterlage (besonders wenn man sie sich mit anderen möglicher Weise infizierten Menschen teilt) usw. Das alles sind doch sehr reale und praktische Gesichtspunkte, die es zu berücksichtigen gilt, wenn bei HIV der Übertragungsweg auch durch blutsaugende Insekten eben nicht zu 100% auszuschliessen ist.
- Gruß--62.134.76.181 15:14, 28. Jan 2005 (CET)
- Hallo! Ich habe jetzt bisschen in proquest und EBSCO Research Databases (hab erweiterten Zugang über die Uni) gesucht aber nicht viele Artikel über das Thema finden können. Scheinbar ist das Thema nicht mehr besonders interessant. Ich vermute mal weil allgemein angenommen wird dass dieser Übertragungsweg gänzlich irrelevant ist.
- CAN MOSQUITOES TRANSMIT AIDS? , By: Mohlenbrock, Robert, Natural History, 00280712, Jul91, Vol. 100, Issue 7 - alte Arbeit, behauptete damals aber: "... [Mosuitos] insert a tube for drawing blood, and by the time they are ready for their next meal, even on a second host following an interrupted meal, any viruses from their first meal are safely stored away in their midgut."
- Ob jetzt dieses Behauptung stimmt oder die der Uni Wien weiss ich nicht, und es ist das auch kein 100%iger Ausschluss. Es aber spricht im Moment nichts für eine Mosquito-bedingte Übertragung, und die theorethische Möglichkeit wird unterschiedlich sehr niedrig eingeschätzt, aber mit Beweis ausschliessen wird man es schwer können.
- In der aktuellen Artikelversion steht: "Eine Übertragung des Virus durch Insektenstiche oder durch Tröpfcheninfektion ist ebenfalls nicht bekannt. Der epidemiologische Verlauf von AIDS lässt diese beiden Übertragungsmöglichkeiten bis jetzt absolut unwahrscheinlich erscheinen, die Übertragung durch blutsaugende Insekten ist jedoch nicht zu 100% auszuschließen." Und das sollte eigentlich reichen. Alles was diesen Übertragungsweg wahrscheinlicher erscheinen liesse halte ich für übertrieben. Wem etwas was nicht 100%ig ausgeschlossen ist zu gefährlich ist, der wird schon die nötigen Massnahmen treffen. Ich persönlich hätte aber keinerlei Angst vor AIDS wenn mich ein Mosquito sticht, wohl aber vor Malaria und dem lästigen Juckreiz
- Rechtschreib- und Kommafehler mögen mir verziehen werden, und auch das fehlende Scharfe S! Grüsse von --Birka 23:33, 28. Jan 2005 (CET)
- Hallo Birka! Interressant, was sich bei einer Recherche so finden lässt, prima. Die Aussagen von MOHLENBROCK und der UNI WIEN stehen allesdings bei genauer Betrachtung nicht im Widerspruch zueinander. "... any viruses from their first meal are safely stored away in their midgut." meint doch, dass die Viren der vorherigen Mahlzeit im Darm zuverlässig abgetötet (besser: inaktiviert) werden. Es geht aber garnicht um die Viren, die bei einer abgebrochenen Mahlzeit bis in den Darm gelangt sind, sonder um jene, die als Rest sich noch an und oder in der Proboscis befinden und beim folgenden Stich und der Speicheleinspritzung in den nächsten Organismus gelangen können. Darüber sagt MOHLENBROCK nichts wohl aber die UNI WIEN. Bitte verstehe mich, es geht nicht darum, einen bestimmten Übertragungsweg als wahrscheinlicher erscheinen zu lassen, sondern zu begründen, warum der besagte Übertragungsweg eben nicht zu 100% auszuschliessen ist. Der Satz ", die Übertragung durch blutsaugende Insekten ist jedoch nicht zu 100% auszuschließen." ist auch schon mehrmals gelöscht worden. Es wird immernoch von vielen Leuten verbreitet, dass dieser Übertragungsweg absolut ausgeschlossen ist, und das ist so eindeutig falsch! Ich möchte daher, dass folgender Text noch eingefügt wird : "Potentiell ist eine mechanische Übertragung durch die HIV-Kontamination der Proboscis (des Stech-, Saugrüssels) möglich, wenn die Stechmücke (oder andere blutsaugende Insekten) während der Nahrungsaufnahme bei einer infizierten Person gestört wird und auf einer anderen nicht infizierten Person weitersaugt. Nach heutigem Kenntnisstand ist zu erwarten, dass diese Übertragungsmöglichkeit wenn überhaupt nur in Populationen mit sehr hoher HIV-Verbreitung gelegentlich auftreten kann." Könnten wir uns darauf einigen?
- Gruß--217.184.33.102 23:13, 29. Jan 2005 (CET)
- Hallo! Nachdem Mohlenbrock von "any viruses" spricht, und sein Artikel eigentlich darum geht dieses Übertragungsrisiko zu widerlegen (hab leider nur den einen Satz zitiert), denke ich widerspricht er doch den Wienern. Und willst du bei HIV auf die mögliche mechanische Übertragung hinweisen, dann muss man es der Vollständigkeit halber genauso bei vielen anderen Viren machen. Im Vergleich zu beispielsweise Hepatitis B ist bei gleicher Inokulation die Ansteckungsgefahr von HIV "wesentlich geringer" (laut aktuellem Pschyrembel).
- Ich verstehe, dir liegt es daran dass die Übertragungsgefahr nicht vollständig verneint wird und möchtest eine Begründung dazu abgegeben. Dafür würde ich den Artikel eher auf etwas ändern wie ", die mechanische Übertragung durch blutsaugende Insekten ist jedoch nicht zu 100% auszuschließen." Und dort einen Link auf Anopheles oder einfach einen neuen Artikel setzen. Dort kann man dann allgemein über mechanische (und auch biologische Übertragung) informieren, über deren Risiko in Endemiegebieten, etc. So geht keine Information verloren. Es wäre sogar vorteilhaft, weil dann in der Wikipedia diesem Thema an separatem Ort ausführlicher Geltung verschaffen wird, während bis jetzt nirgends (ausser eventuell hier) darüber informiert wird. Ausserdem hat es auch den Vorteil dass nicht über 1/4 des Textes zu Infektionswege von den Insekten vereinnahmt wird. Eine so lange Textpassage würde wahrscheinlich bald wieder gelöscht werden, egal worauf wir beide uns einigen. Wünsche noch angenehmen Sonntag! --Birka 13:39, 30. Jan 2005 (CET)
Hallo Birka, ich bin's! Kompliment, Du machst das gut! Erst heute sehe ich, warum sich auf der HIV-Seite nichts ändert - und dass ich anscheinend soooo gefragt bin :-). Nun bin ich ein Mensch, der (demnächst) seit zwanzig Jahren mit HIV und verwandten Viren arbeitet, sie zu erforschen hilft und in all der Zeit mit ein wenig wichtigeren Gremien als den Wiki-Mücken-Fundies bezüglich der HIV-Übertragung auseinandergesetzt hat. Mich hier zu "outen" möchte ich nicht - man möge hierfür Verständnis haben - es bleibt bei 139.30.161.46. In der "Diskussion" zu AIDS hab' ich ein paar Zeilen zu Serologie und dem Ursprung von HIV verzapft - kannste ansehen.
Tschüss für heute, Euer 139.30.161.46
- Hallo 139.30.161.46, So wie du hier in Wikipedia auftrittst, ist das der Stil, wie er bei dir an der UNI-ROSTOCK gepflegt wird? Kann ja sein, dass du dich schon lange mit HIV und AIDS beschäftigst und mehr darüber weißt als viele andere. Wenn das bei dir jedoch nur dazu geführt hat, in einer freien Enzyklopädie allein stur zu löschen, ohne selbst erst einmal sachliche Argumente einzubringen, dich in vandalistische Äußerungen zu steigern, zu höhnen und in arroganter Manier abwertende Schubladen ("Wiki-Mücken-Fundies") aufzuziehen, dann kannst du mir nur leidtun. Typen wie du sind alles andere als soooooo gefragt, weder an Universitätsinstituten von den Mitarbeitern und Studenten noch hier bei Wikipedia, trotz deines Wissens. Es gibt auch anders geartete Fachleute, die sich nicht nur stur durchsetzen wollen. Birka macht sich wenigstens die Mühe einer Diskussion, zu der du ja wegen Arbeitsüberlastung in Gremien oder und überhaupt nicht in Wikipedia bereit bist. Wenn andere die "niedere" Arbeit in deinem Sinne erledigt haben, dann tauchst du mal eben schnell mit einem Kompliment auf, nicht ohne Hohn für die andere Richtung. Eine größere Portion selbstkritisches Bewußtsein stünde dir gut zu Gesicht. Kennst du das Buch "Enzyklopädia of Ignorance" ? Schau gelegentlich mal rein! Zu deinem anderen Thema Ursprung von HIV: von der "OPV AIDS hypothesis" hast du wohl auch noch nie etwas gehört? Sie passt auch nicht in dein Weltbild?! Du erwähnst sie nicht mal, obwohl es im englischen Teil von Wikipedia einen sehr sachlichen und ausführlichen Artikel darüber gibt http://en.wikipedia.org/wiki/OPV_AIDS_hypothesis . Na klar, stammt ja auch nur von einem "Wiki-HIV-Ursprungs-Fundi". Nochmal deutlich gesagt, es geht nicht um dein Wissen und ob es zutreffend ist, sondern um deine Art, wie du dich hier Einbringern anderer Gesichtspunkte gegenüber gibst.
- Mit freundlichen Grüßen :-) --217.184.47.165 01:29, 2. Feb 2005 (CET)
- Kommentar zuÄnderung am 16:36, 11. Jan 2005 213.6.33.26 (Bin gespannt, ob der/die begnadete 213.129.237.67 demnächst wieder "DER HI-VIRUS" schreiben wird .....) Das habe ich nicht geschrieben, bevor höhnische bemerkungen losgelassen werden bitte genauer lesen bzw. registrieren, wer was wann schreibt
Neue Virusvariante?
In der Netzeitung ist ein Artikel zu einem neuen Virusstamm. Vielleicht kann das ein Experte mal prüfen und gegebenenfalls in den Artikel einarbeiten. -- Dishayloo [ +] 03:41, 13. Feb 2005 (CET)
Hier ein weiterer Link Telepolis, es wird jedoch im forum die völlig richtige Frage gestellt, wie ein einzelner Fall dieser Art auftauchen kann, wenn dieser Mann über längere Zeit hinweg intensivsten sexuellen Kontakt hatte, bei gleichzeitigem Konsum von Drogen.
Kandidatendiskussion: HIV, 5. Febuar
(wurde anonym und ohne Votum eingestellt -- Achim Raschka 14:11, 5. Feb 2005 (CET))
- contra - auf der Basis läßt sich sicher was machen, aber aktuell hapert es beim ersten Drüberscrollen schon an einigen Punkten. Der Artikel enthält etliche Weblinks im Text, die Literatur fehlt vollständig. Eine Trennung von AIDS ist weitestgehend erfolgt, das finde ich prima, entsprechend konzentriert sich dieser Artikel tatsächlich auf den Virus und läßt die Epidemiologie und Bedeutung der Krankheit aussen vor. Bei der HIV-Therapie kommt es allerdings dann wieder zur Durchmischung, da sollte man etwas genauer trennen und das ganze vielleicht eher als "Angriffspunkte gegen den Virus o.ä. bezeichnen. Der Abschnitt "Wann mit HAART beginnen" macht imho keinen Sinn. Was mir ausserdem komplett fehlt ist ein Abschnitt über die Evolution des Virus und die nähere Verwandtschaft, die nur bei der HIV-Impfung kurz erwähnt wird. Schlußendlich: Die LInks sind extrem zusammengewürfelt und reichen von UN bis zu Polizeitipps für vergewaltigte Frauen. Wie bereits oben erwähnt: Ich habe den Artikel nur überflogen bzw- überscrollt, das Thema ist imho extrem wichtig und der Artikel sollte meines Erachtens in das Wikipedia:Review (vielleicht gemeinsam mit AIDS. Gruß -- Achim Raschka 14:23, 5. Feb 2005 (CET)
- contra siehe Argumentationen von Achim. --Leipnizkeks 15:06, 5. Feb 2005 (CET)
- contra Der Artikel enthält zwar einige meisterhaft ausgearbeitete Abschnitte, so zum Beispiel über die Biologie des Virus oder den HIV-Test. Leider ist er nicht vernünftig von "AIDS" abgesetzt - dies müsste vor einer erneuten Exzellenzdiskussion erledigt werden. Außerdem zeigt der Verlauf, dass dieser Artikel ein Tummelplatz für Schreiber ist, die - wenn überhaupt - alles andere bezwecken möchten, als enzyklopädisch-relevante Sachverhalte zu vermitteln. Flaco 14. Feb 2005 (CET))
- contra Ich bin sehr der Überzeugung, dass in diesem Artikel das Thema gutgeredet wird. Hier wird gewissermassen um das Leben der HIV-Forschung und um das Budget der HIV-Forscher geschrieben. Die Bilder sind falsch (es gibt keinen isolierten HI-Virus, geschweige denn Fotos davon), alle Ansätze von Kritik (speziell der Nachweis von HIV in Afrika) wird sofort gelöscht. HIV-Tests werden als funktionierend und undiskutierbar hingestellt. Ich bin dagegen, die Autoren sind von der Pharmaindustrie abhängig.
Weblinks
Auch hier übersteigt die Anzahl der externen Links die Richtlinien, siehe Wikipedia:Verlinken und Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist. Ich werde das in den nächsten 2 Tagen ändern, wenn sich bis dahin nichts ändert, was für den einen oder anderen Linksetzer eventuell schmerzhaft sein könnte. Für Fragen stehe ich hier gerne Rede und Antwort. Grüße --ncnever 01:25, 27. Apr 2005 (CEST)
- Hier wird zwar recht freizügig mit den externen Links umgegangen, aber vor dem brutalen Löschen sollte erstmal geprüft werden, was davon wichtige Verweise sind, die die tatsächliche Faktenlage absichern. Gerade beim Thema HIV gibt es ja unterschiedliche Auffassungen und unterschiedliche Forschungsrichtungen. -- Hunding 15:13, 2. Mai 2005 (CEST) Beantworten
- Die meisten links kamen wohl von mir. Das mag zwar nicht dem Textbild zuträglich sein, ich halte es aber trotzdem für notwendig, einige Ausagen hier mit Konkreten Quellen zu belegen, da es sich bei HIV und AIDS um ein ieologisches Thema handelt und es auch immer wieder zu Löschattacken kommt. Daher mein Kompromissvorschlag: Am Ende jedes Absatzes werden PMID links statt Weblinks gesetzt. So wird der Textfluss nicht unterbrochen, aber man kann noch zu dem jeweiligen Abschnitt die Belege finden. Irgentwelche Einwände? lg, --Jannek 23:01, 2. Mai 2005 (CEST) Beantworten