Diskussion:Wiener Monophthongierung
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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Februar 2025 um 20:44 Uhr durch Florian Blaschke (Diskussion | Beiträge) (→Relevanz: AW).
Letzter Kommentar: vor 5 Tagen von Florian Blaschke in Abschnitt Relevanz
Man kann die vorgegebenen Relevanzkriterien ja großzügig auslegen, aber hier kann ich beim besten Willen keine Relevanz des Artikels erkennen (nicht signierter Beitrag von Cheesejimmy85 (Diskussion | Beiträge) 11:22, 14. Mär. 2012 (CET)) Beantworten
- Also, das ist nun wirklich Unsinn, es handelt sich hier um ein relevantes sprachwissenschaftliches Thema, das in der Dialektologie des Deutschen wohlbekannt ist und auch von Laien problemlos nachvollzogen werden kann.
- Übrigens gibt es im Wiener Dialekt auch eine Monophthongierung, die zu Langvokalen [ɶː] und [yː] führt, wie in Gööd ‚Geld‘ und wüüd ‚wild‘. Ich frage mich, ob diese ebenfalls unter den Begriff „Wiener Monophthongierung" fällt. Und nebenbei, das Ergebnis erinnert in diesem Fall doch sehr an das benachbarte Ungarisch. Ich würde mich nicht wundern, wenn Zweisprachigkeit mit Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch (alle mit prominenten monophthongischen Langvokalen) hier eine Rolle gespielt hat – bekanntlich hatten in den 1960er Jahren 40% aller Wiener einen tschechischen Familiennamen. Zeitlich würde das auch passen, denn die Monophthongierung fällt ins frühe 20. Jahrhundert, in die Spätzeit der österreichisch-ungarischen Monarchie (Wie Böhmen noch bei Öst’reich war). --Florian Blaschke (Diskussion) 20:44, 22. Feb. 2025 (CET) Beantworten