Redoxindikator
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 31. Januar 2025 um 09:12 Uhr durch Aka (Diskussion | Beiträge) (Bindestrich mitverlinkt, Links normiert).
Eine gesichtete Version dieser Seite, die am 31. Januar 2025 freigegeben wurde, basiert auf dieser Version.
Ein Redoxindikator ist ein reversibles (d. h. beliebig oft umkehrbares) Redoxsystem, dessen reduzierte und oxidierte Formen verschiedenfarbig sind. Man unterscheidet:
- zweifarbige Indikatoren wie Ferroin (Farbumschlag blau – rot) und
- einfarbige Indikatoren wie Methylenblau (Umschlag blau – farblos)
oder Phenosafranin (Umschlag rot – farblos).
Ein Redoxindikator kommt nur bei bestimmten Redoxtitrationen zum Einsatz, um den Gehalt an einem bestimmten Oxidations- oder Reduktionsmittel zu ermitteln.[1] Bei der Redoxtitration mit dem stark violett gefärbten Kaliumpermanganat in der Manganometrie wird ein solcher Indikator nicht benötigt.
Sonderfälle sind:
- Diphenylamin (Farbumschlag farblos – violett), da ein Schritt der Farbstoffbildung, die Benzidin-Umlagerung, irreversibel ist
- Resazurin (blau), da die Reduktion zum rosafarbenen, fluoreszierenden Resorufin ebenfalls irreversibel ist.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 574–575.