Propionsäureisopropylester
Strukturformel | |
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Strukturformel von Propionsäureisopropylester | |
Allgemeines | |
Name | Propionsäureisopropylester |
Andere Namen |
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Summenformel | C6H12O2 |
Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit mit aromatischem Geruch[1] |
Externe Identifikatoren/Datenbanken | |
EG-Nummer
211-300-8
ECHA-InfoCard
100.010.274
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Eigenschaften | |
Molare Masse | 116,16 g·mol −1 |
Aggregatzustand |
flüssig[1] |
Dichte |
0,87 g·cm−3[1] |
Schmelzpunkt | |
Siedepunkt |
109–110 °C[1] |
Löslichkeit | |
Brechungsindex |
1,384–1,390 (20 °C)[2] |
Sicherheitshinweise | |
H- und P-Sätze | H: 225 |
P: 210‐233‐240‐241‐242‐243 [1] |
Propionsäureisopropylester ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbonsäureester.
Vorkommen
Propionsäureisopropylester wurde in Himbeeren, Johannisbeeren, Kumquatschalenöl, Papaya und Pflaumenschnaps nachgewiesen.[2]
Gewinnung und Darstellung
Propionsäureisopropylester kann durch direkte Veresterung einer Benzollösung in Gegenwart von p-Toluolsulfonsäure gewonnen werden.[2] Es kann auch durch Reaktion von Isopropylalkohol mit Schwefelsäure und Propionsäure dargestellt werden.[4]
Eigenschaften
Propionsäureisopropylester ist eine leicht entzündbare farblose Flüssigkeit mit aromatischem Geruch, die schwer löslich in Wasser ist.[1] Die Verbindung hat einen bittersüßen Geschmack der an Pflaumen erinnert.[2]
Verwendung
Propionsäureisopropylester wird als Aromastoff verwendet.[2]
Sicherheitshinweise
Die Dämpfe von Propionsäureisopropylester können mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch (Flammpunkt ca. 12 °C, Zündtemperatur 425 °C) bilden.[1]
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f g h i j Eintrag zu Isopropylpropionat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 10. Januar 2025. (JavaScript erforderlich)
- ↑ a b c d e f George A. Burdock: Fenaroli’s Handbook of Flavor Ingredients. CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3787-0, S. 972 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Eintrag zu isopropyl propionate im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 11. Dezember 2018. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
- ↑ Alfred Wagner: Aromastoffe; Kurzes Handbuch für die Aroma-, Alkoholfreiegetränke-, Riechstoff- und Spirituosen- Industrie. Steinkopff, 1933, OCLC 1123367234, S. 78 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).