Fischlandschmuck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. Oktober 2024 um 16:55 Uhr durch Invisigoth67 (Diskussion | Beiträge) (Website ≠ Webseite). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Eine gesichtete Version dieser Seite, die am 18. Oktober 2024 freigegeben wurde, basiert auf dieser Version.

Fischlandschmuck-Arbeiten sind Schmuck- und kunsthandwerkliche Gebrauchsgegenstände, die das Unternehmen Georg Kramer jun. seit 1938 produzierte, das Walter Kramer bis 1947/1948 in Ribnitz und nach seiner Flucht in Travemünde betrieb. Seit 2009 hat eine Ribnitzer Bernsteingalerie die Markenrechte inne.[1]

Charakteristisch für den Fischlandschmuck sind die Verwendung eines oder mehrerer Naturbernsteine und ihre handgefertigte Einfassung aus Silber mit teilweise plastisch und filigran applizierten maritimen Motiven wie Fischen, Seesternen, Ankern oder Segelschiffen. Zur Kollektion zählten Ringe, Armbänder, Halsketten, Broschen, ferner Löffel, Vorlegegabeln, Tortenheber, Serviettenringe. Die Applikationen wurden manuell aufgelötet, im Gegensatz zu den Produkten der Ostsee-Schmuck, die üblicherweise nur im Ganzen gegossen wurden. Die Arbeiten der Kramer-Manufaktur unterscheiden sich durch die qualitativ sehr hochwertige Verarbeitung von der Massenproduktion des DDR-Betriebs der Ostsee-Schmuck.

Literatur

  • Axel Attula: Fischlandschmuck – Walter Kramer – Ribnitz. Ribnitz-Damgarten: Deutsches Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten, [2019]

Einzelnachweise

  1. Ulf Erichson, Wolfgang Weitschat: Baltischer Bernstein. Ausstellungskatalog Deutsches Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten 2008, S. 150–157.
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fischlandschmuck&oldid=249537152"