Johann Wolfgang Baumgartner
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. Mai 2024 um 09:25 Uhr durch Niklas Kugelmann (Diskussion | Beiträge) (Information aus: Pötzl, Walter: Loreto. Madonna und Heiliges Haus. Die Wallfahrt auf dem Kobel. Augsburg 2000. S. 15.).
Eine gesichtete Version dieser Seite, die am 19. Juni 2024 freigegeben wurde, basiert auf dieser Version.
Johann Wolfgang Baumgartner (* 1702 in Ebbs, Tirol; † 7. September 1761 in Augsburg) war ein österreichisch-deutscher Rokoko-Maler.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Geboren wurde Johann Wolfgang Baumgartner in Tirol und er erlernte in Salzburg die Hinterglasmalerei. Nachdem er seinen Wirkungskreis nach Bayerisch-Schwaben verlegte, wird er der Augsburger Schule zugerechnet.
Als größtes und bedeutendstes Werk Baumgartners wird das Deckengemälde in der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz des ehemaligen Klosters Bergen angesehen.
Bekannte Werke (Auszug)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Deckenfresken der Wallfahrtskirche St. Maria zum Berge Karmel in Baitenhausen bei Meersburg am Bodensee, 1760
- Deckenfresken in der Beichtkapelle (Schmerzenskapelle) St. Maria Loreto in Westheim
- Das Martyrium des hl. Venantius von Camerino
- Tägliche Erbauung eines wahren Christen
- Der Evangelist Markus schreibend
- Der Hl. Papst Johannes I. und der Gotenkönig Theoderich
- Zeichnungen der Bibelbilder in Historia veteris (ac novi) Testamenti Iconibus Expressa
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Johann Rudolf Füssli, Hans Heinrich Füssli: Allgemeines Künstlerlexikon, Band 1, Teil 1, Orell, Füssli & Company, Zürich 1810, S. 52–53 (Digitalisat)
- Georg Kaspar Nagler: Neues allgemeines Künstler-Lexicon, Band 1, Verlag E. A. Fleischmann, München 1839, S. 327 (Digitalisat)
- Constantin von Wurzbach: Baumgartner, Johann Wolfgang. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 1. Theil. Universitäts-Buchdruckerei L. C. Zamarski (vormals J. P. Sollinger), Wien 1856, S. 192 f. (Digitalisat).
- Hermann Alexander Müller, Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): Allgemeines Künstler-Lexicon, Rütten & Loening, Frankfurt a. M. 1921, S. 82 (Digitalisat)
- Bruno Bushart, Friedrich Kaess: Kloster Bergen bei Neuburg an der Donau und seine Fresken von Johann Wolfgang Baumgartner. 1981
- Peter Stoll, Heide-Maria Krauthauf: Johann Wolfgang Baumgartner und der 'Heilige Albert von Trapani' in der ehemaligen Schongauer Karmelitenkirche. In: Der Welf: Jahrbuch des Historischen Vereins Schongau – Stadt und Land 10 (2008/09), S. 177–194. (Digitalisat)
- Peter Stoll: Kreuzerhöhungen: Die Fresken Johann Wolfgang Baumgartners in Bergen und Christian Thomas Winks in Loh. In: Deggendorfer Geschichtsblätter: Veröffentlichungen des Geschichtsvereins für den Landkreis Deggendorf 29 (2007), S. 67–94. (Volltext)
- Peter Stoll: Anton Wintergerst kopiert Johann Wolfgang Baumgartner. Universitätsbibliothek, Augsburg 2013 (Volltext)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Commons: Johann Wolfgang Baumgartner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Johann Wolfgang Baumgartner auf artnet
- Biografie und Werke von Johann Wolfgang Baumgartner in: Digitales Belvedere
- Johann Wolfgang Baumgartner im Bayerischen Nationalmuseum
- Johann Wolfgang Baumgartner in der ArtCyclopedia
- Biografie auf schwabenmedia.de
Personendaten | |
---|---|
NAME | Baumgartner, Johann Wolfgang |
KURZBESCHREIBUNG | österreichisch-deutscher Maler |
GEBURTSDATUM | 1702 |
GEBURTSORT | Ebbs, Tirol |
STERBEDATUM | 7. September 1761 |
STERBEORT | Augsburg |