Dolné Saliby

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Januar 2023 um 17:43 Uhr durch CactusBot (Diskussion | Beiträge) (Bot: Bürgermeister aktualisiert für Wahlen vom 29. Oktober 2022).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Eine gesichtete Version dieser Seite, die am 12. Januar 2023 freigegeben wurde, basiert auf dieser Version.
Dolné Saliby
Wappen Karte
Wappen von Dolné Saliby
Dolné Saliby (Slowakei)
Dolné Saliby (Slowakei)
Dolné Saliby
Basisdaten Staat: Slowakei  Slowakei Kraj: Trnavský kraj Okres: Galanta Region: Dolné Považie Fläche: 18,68 km2 [1] Einwohner: 2036 (31. Dez. 2023)[2] Bevölkerungsdichte: 108,97 Einwohner je km2 Höhe: 116 m n.m. Postleitzahl: 925 02 Telefonvorwahl: 0 31 Geographische Lage: 48° 6′ N, 17° 47′ O 48.117.783333333333116Koordinaten: 48° 6′ 0′′ N, 17° 47′ 0′′ O Kfz-Kennzeichen
(vergeben bis 31.12.2022): GA Kód obce: 503746 Struktur Gemeindeart: Gemeinde Verwaltung (Stand: Oktober 2022) Bürgermeister: Ľudovít Kovács Adresse: Obecný úrad Dolné Saliby
92502 Dolné Saliby 355 Webpräsenz: www.dolnesaliby.sk

Dolné Saliby (ungarisch Alsószeli) ist eine Gemeinde in der Westslowakei. Sie liegt im Donautiefland, 116 Meter über dem Meeresspiegel, 10 km südöstlich von Galanta.

Katholische Kirche

Der Ort wurde 1217 erstmals erwähnt, ab 1492 als Alsószeli. Im Mittelalter befand sich neben ihr das ehemalige Dorf Berény. Seit 1246 gehörte die Gemeinde kurzzeitig zum Stift Heiligenkreuz. Nach der Urkunde von Karl I. Robert wurde das Dorf 1313 für die Familie Kacsics gespendet.

Im Jahre 1910 hatte Dolné Saliby 2148 überwiegend ungarische Einwohner. Die Gemeinde gehörte bis 1918 im Komitat Pressburg zum Königreich Ungarn. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam sie infolge des Vertrags von Trianon zur Tschechoslowakei, von 1938 bis 1945 gehörte das Dorf infolge des Ersten Wiener Schiedsspruchs wiederum zu Ungarn. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte Dolné Saliby wiederum zur Tschechoslowakei, beziehungsweise seit 1993 zur Slowakei. Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1921 Einwohner (1500 Ungarn, 414 Slowaken). Bis 1960 gehörte auch das heute selbständige Dorf Dolný Chotár, 18 Kilometer südlich gelegen, zum Gemeindegebiet.

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]
  • katholische Kirche, wurde im Jahre 1875 gebaut
  • evangelische Kirche, wurde im Jahre 1877 gebaut
  • Millennium-Denkmal

Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]
  • Monografie Haraszti Mária: Alsószeli wurde im Jahre 1990 über die Geschichte des Dorfes Dolné Saliby veröffentlicht.
  • Die Geschichte der Gemeinde Dolné Saliby 1217–2007, unter der ungarischen Bezeichnung Alsószeli község története 1217–2007 veröffentlichte Dr. László Pukkai im Jahre 2007.
  • Jurte Tagen – traditionelles kulturelles Festival (ungarisch Alsószeli Jurtanapok Kulturális Fesztivál és Nyári Szabadegyetem)
  • Ungarische Volksliedgruppe Alsószeli
  • Volkstanzgruppe Varsás
  • Volksmusikgruppe Bendő
Commons: Dolné Saliby  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Hustota obyvateľstva - obce [om7014rr_obc=AREAS_SK, v_om7014rr_ukaz=Rozloha (Štvorcový meter)]. Statistical Office of the Slovak Republic, 8. Februar 2025, abgerufen am 8. Februar 2025 (slowakisch). 
  2. Počet obyvateľov podľa pohlavia - obce (ročne) [om7101rr_obce=AREAS_SK]. Statistical Office of the Slovak Republic, 8. Februar 2025, abgerufen am 8. Februar 2025 (slowakisch). 
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dolné_Saliby&oldid=229775844"