Dättlikon
Dättlikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz.
Wappen
- In Rot ein silbernes Rebmesser mit goldenem Griff, beseitet von zwei blauen Trauben mit grünem Stiel und Blatt, überhöht von einem gestürzten, gebildeten goldenen Halbmond
Geographie
Dättlikon liegt als westlichstes Dorf des Bezirks Winterthur am Südhang des Irchel. Dank mildem Klima, langer Sonnenscheindauer und der ruhigen Lage ist Dättlikon ein attraktiver Wohnort. Zur Gemeinde gehören auch die nach der Melioration in den 1970er Jahren entstandenen neuen Siedlungen Böckli, Deller und Blumetshalden an der Töss.
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung | |
---|---|
Jahr | Einwohner |
1634 | 156 |
1850 | 396 |
1900 | 354 |
1920 | 409 |
1930 | 338 |
1950 | 361 |
1970 | 355 |
1980 | 435 |
1990 | 490 |
2000 | 536 |
2005 | 572 |
2010 | 746 |
2019 | 777 |
Verkehr
Die frühere Durchgangsstrasse nach Freienstein ist für den Autoverkehr gesperrt, so dass das Dorf ein beliebtes Naherholungsgebiet für Radfahrer und Wanderer der Region Winterthur ist. Dättlikon ist ein beliebter Startpunkt für die Besteigung des Irchel. Mit dem Auto gelangt man über Pfungen in 15 Minuten ins Zentrum Winterthurs oder in 20 Minuten an den Flughafen Zürich.
In der Regel verkehrt stündlich die Postautolinie 529 Pfungen — Dättlikon — Freienstein — Rorbas. Ab dem Bahnhof Pfungen wird ein Anschluss mit der S 41 Winterthur – Bülach an die S-Bahn Zürich gewährleistet.
Bildung
Dättlikon beteiligt sich seit Beginn 2004/2005 am Grundstufenversuch des Kantons Zürich. In der Grundstufe sind die Kinder des Kindergartens und der ersten Klasse der Primarschule in einer Klasse zusammengefasst. Dadurch kann auf die Entwicklung der Kinder individuell eingegangen werden. Die Schüler sind üblicherweise während drei Jahren in der Grundstufe eingeteilt. Je nach Reife kann diese Zeit auch zwei bis vier Jahre dauern. Auch in der Primarstufe wird klassenübergreifend unterrichtet. Je ein Lehrer unterrichtet 2. und 3. Klasse, sowie 4.–6. Klasse. Oberstufenschüler werden in der Nachbargemeinde Pfungen unterrichtet. Seit dem Schuljahr 2006/2007 bietet eine Tagesschule flexible Betreuung auch auswärtiger Kinder.
Sehenswürdigkeiten
Literatur
- Hans Martin Gubler: Kunstdenkmäler der Schweiz Band 79 "Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 8: Der Bezirk Winterthur Nördlicher Teil" Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 1986 ISBN 3-7643-1812-0 S. 6–30.
- Eugen Ott, Dättlikon – auf der Sonnenterrasse des Irchels, Gemeinde Dättlikon, 1994, ISBN 3-9520572-1-5
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Dättlikon
- Statistische Daten des Kantons zur Gemeinde Dättlikon
- Eugen Ott: Dättlikon. In: Historisches Lexikon der Schweiz .
Einzelnachweise
- ↑ Generalisierte Grenzen 2024. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024.
- ↑ Generalisierte Grenzen 2024. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024.
- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024
- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024