Museumsinsel (München)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. Dezember 2005 um 10:36 Uhr durch Berreu (Diskussion | Beiträge). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Deutsches Museum auf der Münchner Museumsinsel

Die Museumsinsel ist eine etwa 800 Meter lange Insel, die die Isar nahe dem Münchner Zentrum in die kanalisierte große Isar und die naturnahe kleine Isar, die bei Hochwasser eine Entlastungsfunktion hat, teilt.

Früher (und oft auch noch heute) ist sie Kohleninsel genannt worden, weil auf ihr unter anderem Holzkohle gelagert worden ist. Sie hat vor dem Bau des Deutschen Museums, das heute den größten Teil der Insel einnimmt und ihr den Namen gibt, vor allem als Floßlände gedient, die um 1870 die bedeutendste in Europa war.

Die Insel liegt am Rand der Isarvorstadt, die heute zum Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt gehört. Sie wird von beiden Seiten durch die Ludwigsbrücke erschlossen, außerdem von Westen durch die Boschbrücke. Auf der anderen Seite führt die Zenneckbrücke ins Nachbarviertel Au-Haidhausen. Am Südrand wird die Museumsinsel von der Corneliusbrücke tangiert, die aber keinen öffentlichen Zugang zur Insel bietet.

Der Teil nördlich der Ludwigsbrücke gehört bereits zum Stadbezirk Altstadt-Lehel und ist heute ein kleiner Park mit dem Vater-Rhein-Brunnen. Daran schließt sich ein Streichwehr an, auf dem der Wehrsteg die Museumsinsel mit der Praterinsel verbindet.

Vorlage:Koordinate Artikel

Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Museumsinsel_(München)&oldid=11313820"