Benutzer:Hafenbar/Schreibtisch
Die documenta X (1997) und Documenta11 (2002) nutzten die Neue Galerie nicht.
Nachdem die Neue Galerie 2006, wegen der bevorstehenden Sanierung, geschlossen worden war, wurden die ausgestellten Arbeiten vollständig magaziniert. 2007 stand der documenta 12 und deren Ausstellungsmachern, Roger M. Buergel und Ruth Noack, das Gebäude daher mit seiner kompletten Fläche zur Verfügung. Auf 2 900 Quadratmetern, in beiden Obergeschossen und im Untergeschoss, wurden die Arbeiten von 34 Künstlern gezeigt.
Buergel und Noack konnten die Neue Galerie in ihr Farb- und Architekturkonzept (vgl. documenta 12#Ausstellungsarchitektur und documenta 12#Ausstellungsorte) integrieren: Viele Wand- und Bodenflächen der Neuen Galerie wurden in einem Rot- oder aber Grünton gestaltet. Das Gebäude war in großen Teilen zurückhaltend ausgeleuchtet und damit dunkler gehalten als die anderen Hauptstandorte, der Aue-Pavillon und das Fridericianum. In der kleinteiligen Architektur der Neuen Galerie überwogen Einzelräume, die einzelnen Künstlern zur Verfügung standen, insofern stand sie im Gegensatz zur Ausstellungskonzeption im Aue-Pavillon. Die Ausstellungsmacher sorgten in der Neuen Galerie für eine geänderte Eingangssituation: Statt des Eingangs im Ostpavillon wurde das Portal an der Längsseite des Gebäudes, zur Karlsaue hin, genutzt. Der bisherige Foyerbereich der Galerie, im Ostpavillon, diente als Ausstellungsfläche.