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Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: ''In Silber zwischen fünf schwarzen Felsen auf blauen Wellen eine naturfarbene (gelbbraune) "Hohenauerin"; zwei an Gransel und Stoier (Bug und Heck) stehende Schiffleute in mittelalterlicher roter und grüner Kleidung rudern die Klobzille nach den Angaben des am Dach des Schiffes stehenden und mit ausgestreckten Armen zeigenden Naufergen durch die Stromhindernisse.'' Die Gemeindefarben sind Grün-Rot
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: ''In Silber zwischen fünf schwarzen Felsen auf blauen Wellen eine naturfarbene (gelbbraune) "Hohenauerin"; zwei an Gransel und Stoier (Bug und Heck) stehende Schiffleute in mittelalterlicher roter und grüner Kleidung rudern die Klobzille nach den Angaben des am Dach des Schiffes stehenden und mit ausgestreckten Armen zeigenden Naufergen durch die Stromhindernisse.'' Die Gemeindefarben sind Grün-Rot
== Geschichte ==
== Geschichte ==
Unter den Babenbergern blühte Grein, dank dem regen Donauverkehr, auf, Die stromabwärts gelegene Stromenge machte Grein zu einen bedeutenden Donauort. Grein hatte geprüfte Nauführer und geschworene Lotsen. 1220 bis 1240 war Grein der Sitz des babenbergischen Amtswalters und somit landesfürstlich, um 1250 ging dies auf „Burg Werfenstein im Machlande" über, und Grein war bis zur Übergabe an die Prueschenken, 1489, der nahen Burgherrschaft Werfenstein untertänig. Die Böhmenkriege, die unter anderem Walshausen und Klamm vernichteten, bedrohten auch Grein. 1476 ging bei der siegreichen Schlacht Scherffenbergs dennoch Grein in Flammen auf. Noch um 1490 war der Ort nicht völlig wieder aufgebaut. Der Krieg mit König Matthias Corvinus schädigte Grein, und da damals die Burg noch nicht stand, wurde die Pfarrkirche wehrhaft gemacht. 1491 erhob Kaiser Friedrich III den Markt zur Stadt, dies änderte aber nichts an der tatsächlichen Lage Greins, die den Burgherren untertänig blieb. Der spätere Landeshauptmann von Oberösterreich und Burgherr von Grein, Jakob Löbl (1592 (削除) – (削除ここまで) 1602), führte tatkräftig die Gegenreformation durch, die Bürger waren damals sehr lutherisch und 1599 mussten Bürger die Stadt aus Religionsgründen verlassen. Um 1563 war das von Kurz und Canaval erbaute Rathaus fertig, der achteckige Steinbrunnen am Rathausplatz wurde um 1600 vollendet (Kaspar Alexandrin aus Trient).
Unter den Babenbergern blühte Grein, dank dem regen Donauverkehr, auf, Die stromabwärts gelegene Stromenge machte Grein zu einen bedeutenden Donauort. Grein hatte geprüfte Nauführer und geschworene Lotsen. 1220 bis 1240 war Grein der Sitz des babenbergischen Amtswalters und somit landesfürstlich, um 1250 ging dies auf „Burg Werfenstein im Machlande" über, und Grein war bis zur Übergabe an die Prueschenken, 1489, der nahen Burgherrschaft Werfenstein untertänig. Die Böhmenkriege, die unter anderem Walshausen und Klamm vernichteten, bedrohten auch Grein. 1476 ging bei der siegreichen Schlacht Scherffenbergs dennoch Grein in Flammen auf. Noch um 1490 war der Ort nicht völlig wieder aufgebaut. Der Krieg mit König Matthias Corvinus schädigte Grein, und da damals die Burg noch nicht stand, wurde die Pfarrkirche wehrhaft gemacht. 1491 erhob Kaiser Friedrich III den Markt zur Stadt, dies änderte aber nichts an der tatsächlichen Lage Greins, die den Burgherren untertänig blieb. Der spätere Landeshauptmann von Oberösterreich und Burgherr von Grein, Jakob Löbl (1592 (追記) - (追記ここまで) 1602), führte tatkräftig die Gegenreformation durch, die Bürger waren damals sehr lutherisch und 1599 mussten Bürger die Stadt aus Religionsgründen verlassen. Um 1563 war das von Kurz und Canaval erbaute Rathaus fertig, der achteckige Steinbrunnen am Rathausplatz wurde um 1600 vollendet (Kaspar Alexandrin aus Trient).
Die Bauernunruhen gingen auch an der Stadt glimpflich vorüber. Das Franziskanerkloster wurde 1622 vom Schlossherrn Grafen Meggau begründet, 1642 verheerte ein großer Brand Grein. Als Durchzugsort von Truppen litt Grein wiederholt Schaden, von den Zeiten als die Ysper Grenze gegen Ungarn war, bis zu den Türken- und Franzosenkriegen. Das berühmte Streifkorps des Oberstleutnants Scheibler gegen die Franzosen 1809 war in Grein stationiert und übte von hie die kühnen Überfälle aus. Der Name der Stadt wird von (削除) „Grin" (削除ここまで) (削除) – (削除ここまで) Geschrei (削除) – (削除ここまで) abgeleitet, entweder vom Lärm des Strudels und Wirbels oder von den Hilferufen Gefährdeter Schiffsleute.
Die Bauernunruhen gingen auch an der Stadt glimpflich vorüber. Das Franziskanerkloster wurde 1622 vom Schlossherrn Grafen Meggau begründet, 1642 verheerte ein großer Brand Grein. Als Durchzugsort von Truppen litt Grein wiederholt Schaden, von den Zeiten als die Ysper Grenze gegen Ungarn war, bis zu den Türken- und Franzosenkriegen. Das berühmte Streifkorps des Oberstleutnants Scheibler gegen die Franzosen 1809 war in Grein stationiert und übte von hie die kühnen Überfälle aus. Der Name der Stadt wird von (追記) "Grin" (追記ここまで) (追記) - (追記ここまで) Geschrei (追記) - (追記ここまで) abgeleitet, entweder vom Lärm des Strudels und Wirbels oder von den Hilferufen Gefährdeter Schiffsleute.
Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Version vom 16. Oktober 2004, 20:07 Uhr
Grein ist eine Stadtgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Perg im Mühlviertel mit 3.115 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Perg.
Geografie
Grein liegt auf 239 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,5 km, von West nach Ost 7,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 18,5 km2. 37,8 % der Fläche sind bewaldet, 47,% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Ortsteile der Gemeinde sind: Dornach, Grein, Greinburg, Herdmann, Lehen, Lettental, Oberbergen, Panholz, Ufer, Würzenberg.
Wappen
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Silber zwischen fünf schwarzen Felsen auf blauen Wellen eine naturfarbene (gelbbraune) "Hohenauerin"; zwei an Gransel und Stoier (Bug und Heck) stehende Schiffleute in mittelalterlicher roter und grüner Kleidung rudern die Klobzille nach den Angaben des am Dach des Schiffes stehenden und mit ausgestreckten Armen zeigenden Naufergen durch die Stromhindernisse. Die Gemeindefarben sind Grün-Rot
Geschichte
Unter den Babenbergern blühte Grein, dank dem regen Donauverkehr, auf, Die stromabwärts gelegene Stromenge machte Grein zu einen bedeutenden Donauort. Grein hatte geprüfte Nauführer und geschworene Lotsen. 1220 bis 1240 war Grein der Sitz des babenbergischen Amtswalters und somit landesfürstlich, um 1250 ging dies auf „Burg Werfenstein im Machlande" über, und Grein war bis zur Übergabe an die Prueschenken, 1489, der nahen Burgherrschaft Werfenstein untertänig. Die Böhmenkriege, die unter anderem Walshausen und Klamm vernichteten, bedrohten auch Grein. 1476 ging bei der siegreichen Schlacht Scherffenbergs dennoch Grein in Flammen auf. Noch um 1490 war der Ort nicht völlig wieder aufgebaut. Der Krieg mit König Matthias Corvinus schädigte Grein, und da damals die Burg noch nicht stand, wurde die Pfarrkirche wehrhaft gemacht. 1491 erhob Kaiser Friedrich III den Markt zur Stadt, dies änderte aber nichts an der tatsächlichen Lage Greins, die den Burgherren untertänig blieb. Der spätere Landeshauptmann von Oberösterreich und Burgherr von Grein, Jakob Löbl (1592 - 1602), führte tatkräftig die Gegenreformation durch, die Bürger waren damals sehr lutherisch und 1599 mussten Bürger die Stadt aus Religionsgründen verlassen. Um 1563 war das von Kurz und Canaval erbaute Rathaus fertig, der achteckige Steinbrunnen am Rathausplatz wurde um 1600 vollendet (Kaspar Alexandrin aus Trient).
Die Bauernunruhen gingen auch an der Stadt glimpflich vorüber. Das Franziskanerkloster wurde 1622 vom Schlossherrn Grafen Meggau begründet, 1642 verheerte ein großer Brand Grein. Als Durchzugsort von Truppen litt Grein wiederholt Schaden, von den Zeiten als die Ysper Grenze gegen Ungarn war, bis zu den Türken- und Franzosenkriegen. Das berühmte Streifkorps des Oberstleutnants Scheibler gegen die Franzosen 1809 war in Grein stationiert und übte von hie die kühnen Überfälle aus. Der Name der Stadt wird von "Grin" - Geschrei - abgeleitet, entweder vom Lärm des Strudels und Wirbels oder von den Hilferufen Gefährdeter Schiffsleute.
Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Politik
Bürgermeister ist Rupert Lehner von der SPÖ.
Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.910 Einwohner, 2001 dann 3.115 Einwohner.