„Siegmundsburg" – Versionsunterschied

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== Wirtschaft und Infrastruktur ==
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Version vom 1. Januar 2013, 23:33 Uhr

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Siegmundsburg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 50° 28′ N, 11° 3′ O 50.46666666666711.05775 keine Zahl: Ungültiger Metadaten-Schlüssel 16072017Koordinaten: 50° 28′ N, 11° 3′ O
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Sonneberg
Höhe: 775 m ü. NHN
Fläche: 15,28 km2
Einwohner: Ungültiger Metadaten−Schlüssel 16072017 (31. Dez. 2023)[1]
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „span" Einwohner je km2
Postleitzahl: 98749
Vorwahl: 036704
Kfz-Kennzeichen: SON, NH
Gemeindeschlüssel: 16 0 72 017
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchweg 2
98724 Neuhaus am Rennweg
Website: www.siegmundsburg.de
Bürgermeisterin: Sigrun Greiner (parteilos)
Lage der Gemeinde Siegmundsburg im Landkreis Sonneberg
[画像:Karte]
Karte
Siegmundsburg, Heimatstube

Siegmundsburg ist eine Gemeinde in Thüringen im Landkreis Sonneberg. Die Gemeinde wurde erstmals 1492 urkundlich erwähnt. Siegmundsburg gehörte bis 1920 zu Sachsen-Meiningen.

Geografie

Siegmundsburg liegt am Rennsteig im Thüringer Schiefergebirge. Es ist ein Straßendorf. Nahe dem Ort steht der Dreistromstein, der den Schnittpunkt der Wassereinzugsgebiete von Weser, Rhein und Elbe markiert. Siegmundsburg ist die kleinste Gemeinde im Landkreis Sonneberg.

Die Nachbargemeinden von Siegmundsburg sind - im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden - Scheibe-Alsbach, Neuhaus am Rennweg, Frankenblick, Schalkau und Sachsenbrunn.

Geschichte

Der Oberstallmeister Hans Siegmund von Schaumberg erteilte 1728 dem Glasmeister Michael Gundelach die Konzession zum Bau und Betreiben einer Glas- und Fayencehütte (Gundelachshütte). Das Unternehmen florierte in den ersten Jahrzehnten seines Bestehens und der Ort wuchs um die Saarhäuser an. Michael Gundelach stieg zum Schlosshauptmann zu Eisfeld auf und verkaufte die Hütte 1772 an die Herzogin Charlotte Amalie von Sachsen-Meiningen, die sie in ein Forsthaus umwandelte. 1737 wurden die Hiftenberger Häuser, eines auf dem Gebiet des Gerichtes Sonneberg und zwei auf Schaumberg-Rauensteiner Territorium im späteren Amt Schalkau oberhalb eines ehemaligen Goldbergwerks im Grund der oberen Grümpen entstanden, zu Siegmundsburg gezählt.[2]

Politik

Erfüllende Gemeinde für Siegmundsburg ist die Stadt Neuhaus am Rennweg.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Siegmundsburg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden.

Wappen

Das am 11. April 1995 genehmigte Wappen der Gemeinde zeigt in dreifarbiger Teilung einen silbernen Obelisken und ein grünes Hifthorn über einem Dreiberg mit eingelagerten Wellenspitzen. Der Obelisk auf blauem Grund symbolisiert den in der Flur der Gemeinde gelegenen Dreistromstein am hydrografischen Berührungspunkt der drei Stromgebiete von Elbe, Rhein und Weser sowie das vorherrschende feuchte Klima. Das Hifthorn symbolisiert das traditionell in der Gegend ausgeübte Jagdwesen. Der Dreiberg weist auf die Kammlage des Ortes hin, das Grün steht für die waldreiche Umgebung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Liste der Kulturdenkmale in Neuhaus am Rennweg#Siegmundsburg

Wirtschaft und Infrastruktur

Siegmundsburg war einst eine Waldarbeitersiedlung. Später kam noch die Glasindustrie dazu. Heute ist der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig des Ortes.

Siegmundsburg liegt an der B281, die Eisfeld und Neuhaus am Rennweg verbindet.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Prof. G. Brückner: Landeskunde des Herzogthums Meinigen, Band 2: Die Topographie des Landes, Verlag Brückner und Renner, Meinigen 1853, S. 502-503 ff.
Commons: Siegmundsburg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Normdaten (Geografikum): GND: 4722849-0 (lobid, OGND , AKS )
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