Herzlich willkommen
bei der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (vormals Preußische Akademie der Wissenschaften) ist eine Fach- und Ländergrenzen überschreitende Vereinigung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit 325-jähriger Tradition.
82 Nobelpreisträgerinnen und -träger prägen ihre Geschichte.

325 Jahre Akademie

Neues aus der Akademie

Titelbild Salon Sophie Charlotte 2026

Salon Sophie Charlotte 2026

Konflikte berühren alle Bereiche unseres Lebens, von der Familie bis hin zur weltpolitischen Lage. In Zeiten multipler Krisen wird die Frage, wie Konflikte gelöst werden können, besonders drängend. Kommen Sie am 17. Januar 2026 zum Salon Sophie Charlotte ins Akademiegebäude am Gendarmenmarkt und denken Sie mit uns über Lösungen nach!

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Boris Pistorius posiert in einer Camouflagejacke

Boris Pistorius. Aufbruch. Fotografien von Herlinde Koelbl

Die Fotografin Herlinde Koelbl begleitet Verteidigungsminister Boris Pistorius seit 2024 auf seinen Reisen. Wer ist der Mensch hinter dem Minister? Die Ausstellung wird im Rahmen des Salon Sophie Charlotte eröffnet mit einem Gespräch zwischen Boris Pistorius, Herlinde Koelbl, Horst Bredekamp und Christoph Markschies.

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Akademiepräsident steht auf der Zwischenterrasse der BBAW und spricht zur Kamera

Neujahrsgruß aus der Akademie 2026

Die Akademie wünscht Ihnen einen guten Start ins Jahr 2026! Hören Sie hier einen Neujahrsgruß des Akademiepräsidenten Christoph Markschies.

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Lydia Rabinowitsch-Kempner sitzt in einem Büro voller Zettel, Hefter und Blöcke.

Galerie der Nichtzugewählten

Die Akademie war – aus unserer heutigen Sicht – über weite Teile ihrer Geschichte eher preußisch und männlich dominiert. Sie ignorierte aber nicht nur interessante Frauen, sondern scheute sich auch, jüdische Menschen zuzuwählen und überhaupt entschlossen den europäischen Horizont zu überschreiten. Um solche, durchaus für das deutsche Wissenschaftssystem charakteristischen Einseitigkeiten sichtbar zu machen, stellt die Akademie sich selbst folgende Frage: Welche historischen Zeitgenossen und Zeitgenossinnen hätte man aus heutiger Sicht als Mitglieder zuwählen können, vielleicht sogar zuwählen müssen?

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Cover des Jahresmagazins 2026 mit Nahaufnahme einer Buntstiftzeichnung der Künstlerin Katrin von Lehmann

Jahresmagazin 2026

Welche historischen Mitglieder hätte die Akademie zuwählen müssen? Wie können Frauen in Forschungsprojekten besser repräsentiert werden? Warum feiert die Akademie 100 Jahre Ägyptisches Wörterbuch? Antworten auf diese und weitere Fragen, die im kommenden Jahr für die Akademie besonders wichtig werden, beantwortet das Jahresmagazin 2026 der BBAW.

Zur Publikation (PDF, 9MB)
Tuschezeichnung des Künstlers mit seiner Tochter Hilde auf dem Arm, darüber die Überschrift:Emil Stumpp. Ein Film zum vergessenen Künstler

Ein Kurzfilm zum Künstler Emil Stumpp (1886–1941)

Er zeichnete Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Le Corbusier und Thomas Mann. Doch nach der Machtergreifung Hitlers nahm seine Karriere schlagartig ein Ende. Der Film präsentiert die Sammlung seiner Werke im BBAW-Archiv.

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Eine abstrakte, wissenschaftlich inspirierte Grafik mit einer antiken Münze im Zentrum, die eine mythologische Figur zeigt. Die Münze ist über ein Netzwerk aus Linien und Knotenpunkten mit verschiedenen Symbolen und Zeichnungen verbunden. Diese Illustrationen zeigen unter anderem eine klassische Frauenbüste, einen Bogen, einen Hirsch, eine Pflanze und eine weitere Frauenfigur. Die Darstellung erinnert an ein digitales Netzwerk oder eine Wissenskarte, die Verbindungen zwischen der Münze und relevanten kulturellen oder mythologischen Elementen visualisiert. Die Farbgestaltung besteht aus dezenten Blautönen mit weißen und grauen Akzenten.

Forschung

Geisteswissenschaftliche Forschung, die interdisziplinäre Bearbeitung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Zukunftsfragen sowie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit bilden die Kernbereiche der Arbeit der Akademie. Aktuell haben zwei neue Akademienvorhaben begonnen: "IMAGINES NVMMORVM: Thesaurus Iconographicus Nummorum Graecorum Online" und "KIŠIB — Digital Corpus of Ancient West Asian Seals and Sealings".

Mehr zur Forschung Alle Forschungsvorhaben Neu: Bittschreiben an den Papst

Impressionen der jüngsten Veranstaltungen

© Ruth Walz
Eva Mattes und Sabin Tambrea lesen vergessene Stücke der Autorin Maria Lazar (1895–1948)
© Ruth Walz
Zino Wey und Simon Strauß im Gespräch über die Texte der Autorin Maria Lazar (1895–1948)
© Judith Affolter
Einsteintag 2025 – Diskussion zum Thema „Wie gehen wir um mit dem „kulturellem Erbe"?"
© Judith Affolter
Einsteintag 2025 – Musikalisches Zwischenspiel von Studierenden der Barenboim-Said Akademie
© Phil Dera für Holtzbrinck Berlin
99. ZEIT Forum Wissenschaft – Mehr mit weniger: Strategien für Zukunftsinvestitionen in knappen Zeiten
© Phil Dera für Holtzbrinck Berlin
99. ZEIT Forum Wissenschaft – Mehr mit weniger: Strategien für Zukunftsinvestitionen in knappen Zeiten
Katrin von Lehmann führte am 19. September durch ihre aktuelle Ausstellung in der BBAW und unterhielt sich darüber mit Kunsthistorikerin Helen Adkins. © BBAW/Sandra Vogel
Katrin von Lehmann führte am 19. September durch ihre aktuelle Ausstellung in der BBAW und unterhielt sich darüber mit Kunsthistorikerin Helen Adkins.
Führung durch das Akademiearchiv im Rahmen des Mittagssalons am 3.9.2025. © BBAW/Lucy Salmon
Führung durch das Akademiearchiv im Rahmen des Mittagssalons am 3.9.2025.
Führung durch das Akademiearchiv im Rahmen des Mittagssalons am 3.9.2025. © BBAW/Lucy Salmon
Führung durch das Akademiearchiv im Rahmen des Mittagssalons am 3.9.2025.
Buchpräsentation "Multiple Krisen der Gegenwart – Wie und was lässt sich aus Krisen lernen?" mit Staatssekretärin Dörte Dinger (Chefin des Bundespräsidialamtes), Christoph Markschies (Akademiepräsident), Gerald Haug (Altpräsident der Leopoldina / ETH Zürich / Max-Planck-Institut für Chemie) und Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) am 2.9. in der BBAW. © BBAW/Franziska Urban
Buchpräsentation "Multiple Krisen der Gegenwart – Wie und was lässt sich aus Krisen lernen?" mit Staatssekretärin Dörte Dinger (Chefin des Bundespräsidialamtes), Christoph Markschies (Akademiepräsident), Gerald Haug (Altpräsident der Leopoldina / ETH Zürich / Max-Planck-Institut für Chemie) und Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) am 2.9. in der BBAW.
Katrin von Lehmann zeigt auf ihr Wandkunstwerk © BBAW/Franziska Urban
Rundgang mit der Künstlerin Katrin von Lehmann am 15. Juli durch ihre aktuelle Ausstellung an der BBAW: "Strenge Methoden, ausgezeichnete Variationen"
Podiumsdiskussion mit drei Männern und zwei Frauen © BBAW/Franziska Urban
Abschlussveranstaltung "Was war/ist die Akademisierung der Künste?" am 10. Juli in der BBAW.
Christoph Markschies spricht vor der gespannten Leinwand zum Publikum © BBAW/Lucy Salmon
Kino unter Sternen: Filmvorführung von "Weitermachen Sanssouci" am 9. Juli auf der Terrasse der BBAW.
Gabriel Zuchtriegel, Generaldirektor des Archäologischen Parks Pompeji © BBAW/Ann-Christin Bolay
Aus Anlass des 70. Geburtstages von Annette Schavan fand am 4.7. in der BBAW eine Soirée mit einem Festvortrag von Gabriel Zuchtriegel, Generaldirektor des Archäologischen Parks Pompeji, statt.
Im Publikum u.a. Angela Merkel (frühere Bundeskanzlerin), Akademiemitglied Joachim Sauer und Christoph Markschies © BBAW/Ann-Christin Bolay
Aus Anlass des 70. Geburtstages von Annette Schavan fand am 4.7. in der BBAW eine Soirée mit einem Festvortrag von Gabriel Zuchtriegel, Generaldirektor des Archäologischen Parks Pompeji, statt.
Annette Schavan spricht ein Schlusswort © BBAW/Ann-Christin Bolay
Aus Anlass des 70. Geburtstages von Annette Schavan fand am 4.7. in der BBAW eine Soirée mit einem Festvortrag von Gabriel Zuchtriegel, Generaldirektor des Archäologischen Parks Pompeji, statt.

Aktuelle Veranstaltungen

12. Januar 2026
Die Deutschen und die Natur
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der deutsche Wald, der Rhein, der Umweltschutz: Am Anfang der seit jeher spannungsreichen Geschichte des Verhältnisses der Deutschen zur Natur stehen sich im 19. Jahrhundert Künstler und Ingenieure gegenüber. Man verehrte und fürchtete die Natur, eroberte sie rücksichtslos und nahm sie in den Dienst.

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13. Januar 2026
Victor Hugo. Jahrhundertmensch
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Intellektueller, Schriftsteller, vielfach begabter Künstler: Die Romanistin Walburga Hülk erzählt von Schicksal und Mythos des grand homme Victor Hugo, von seinen Visionen und Widersprüchen.

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Aktuelle Publikationen

Manifest "Verflochtenes kulturelles Erbe"
Titelseite des Manifests Manifest "Verflochtenes kulturelles Erbe" Schrank mit geöffneten Schubladen und Forschungsobjekten

ENTANGLED CULTURAL HERITAGES/ VERFLOCHTENES KULTURELLES ERBE
Manifest zur Zukunft des kulturellen Erbes in der Akademie

Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Redaktion: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies

Berlin 2025, 36 Seiten
ISBN: 978-3-949455-44-5

Zur Publikation (PDF, 3MB)
Jahresmagazin 2026
Das Cover des Jahresmagazins 2026 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zeigt eine Detailaufnahme einer farbigen Buntstiftzeichnung auf Papier. Die Zeichnung besteht aus zahlreichen schräg verlaufenden, sich überlagernden Linien in verschiedenen Farben wie Rot, Orange, Gelb, Blau und Schwarz. Links oben befindet sich ein rotes Rechteck mit weißer Schrift, das den Titel 'Jahres MAGAZIN 2026 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften' trägt. Darunter sind in weißer Schrift drei Themenüberschriften aufgeführt: 'Verdrängt und vertrieben: Welche historischen Mitglieder hatte die Akademie zu wählen müssen?', 'Blockbuster und Briefeditionen: Wie können Frauen in Forschungsprojekten besser repräsentiert werden?' und 'Hieroglyphen und Handschriften: Warum feiert die Akademie 100 Jahre Ägyptisches Wörterbuch?'.

Herausgegeben vom Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Berlin 2025, 103 Seiten
ISBN: 978-3-949455-42-1

Zur Publikation (PDF, 9MB)
Akademienprogramm 2028

Ausschreibung für das Akademienprogramm 2028

Ab sofort können sich bis zum 31. Januar 2026 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Forschungsvorhaben für das Akademienprogramm 2028 bewerben.

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften und den historisch arbeitenden Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Erforschung kultureller Überlieferungen von herausragender fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.

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Akademie und Schule

Ein wesentliches Anliegen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Denn der Grundstein für das spätere Interesse und die Begeisterung für Wissenschaft wird bei Kindern und Jugendlichen bereits sehr früh gelegt. Die Akademie hat daher ein vielfältiges Spektrum von Angeboten für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen entwickelt.

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Drei Hände, die zu zwei Personen gehören, sind mit einem verworrenen roten Faden verbunden – eine Hand ist stark verstrickt, während die anderen beiden am Faden ziehen, was auf eine komplexe oder spannungsreiche Verbindung hindeutet.

Jahresthema 2025|26 "Konflikte lösen!"

Konflikte berühren alle Bereiche unseres Lebens, von der Familie bis hin zur weltpolitischen Lage. Die Frage, ob und wie sich Konflikte lösen lassen, stellt sich zu jedem historischen Zeitpunkt. Strategien der Konfliktlösung sind nicht nur vielfältig und flexibel. Die Denkfigur des Konflikts ist auch ein wesentlicher Bestandteil der wissenschaftlichen Praxis. Wie können die (Natur-, Technik- und Lebens-) Wissenschaften zur Lösung von konfliktreichen Fragestellungen beitragen?

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