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So können legitime Marketer Spam-Beschwerden vermeiden

Selbst legitime Marketer mit bereinigten Zielgruppen können irgendwann einen Missbrauchsbericht erhalten. Du erhältst womöglich zwei Berichte pro 50.000 Kontakte, aber es ist wichtig, Missbrauchsberichte zu verstehen, um deinen Ruf zu wahren, denn jeder kann von den großen Internetdienstanbietern blockiert werden.

In diesem Artikel erfährst du mehr über häufige Gründe für Missbrauchsberichte und wie wir damit umgehen.

So funktionieren Missbrauchsberichte

Wenn eine E-Mail als Spam markiert wird, wird ein Missbrauchsbericht erstellt. Der Bericht wird automatisch an den Internetdienstanbieter des Empfängers gesendet, und eine Warnung geht an den E-Mail-Anbieter des Absenders. Wenn du deine E-Mails über Mailchimp sendest, erhalten unsere Ansprechpartner zum Thema missbräuchliche Nutzung die Warnnachricht.

Normalerweise verbirgt die Warnung die Identität der Person, die sich beschwert hat, und enthält eine Kopie der von dir versendeten E-Mail sowie eine kurze Nachricht, dass die Kunden des Internetdienstanbieters sich über deine E-Mails beschwert haben und dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Problem zu lösen, da sonst unser Server blockiert wird.

So gehen wir mit Missbrauchsberichten um

Um deinen und unseren Ruf als Absender zu schützen, überwachen wir Missbrauchsberichte sorgfältig, um Probleme sofort, wenn sie auftreten, identifizieren zu können. Wenn wir ein Problem feststellen, können wir die E-Mail-Lieferung auf verschiedene Server und IP-Adressen umverteilen, während wir den betreffenden Account untersuchen.

Wenn du wegen eines Missbrauchsberichtes untersucht wirst, musst du nachweisen, dass du deine Zielgruppe legitim aufgebaut hast und dass die Beschwerde gegen dich ein Irrtum war. Wenn wir nicht sicher sind, dass die Beschwerde ein Fehler war, müssen wir wahrscheinlich deinen Account sperren, bis du Maßnahmen ergriffen hast, um deine Zielgruppe zu verbessern.

Wir raten dir, dass du dir Zeit nimmst sicherzustellen, dass dein Account unseren Nutzungsbedingungen entspricht, laut denen gekaufte oder gemietete Listen sowie Zielgruppen, die nicht eingewilligt haben, untersagt sind.

Häufige Gründe für Missbrauchsberichte

Manche Missbrauchsberichte kommen vor, weil ein abonnierter Kontakt eine Mail als Spam markiert, entweder aus Versehen oder weil ihm nicht bewusst ist, dass eine Spammarkierung tatsächlich einen Missbrauchsbericht auslöst.

Hier sind einige häufige Fehler, die selbst legitime Marketer machen, die dazu führen können, dass Empfänger einen Missbrauch melden.

  • Veraltete Zielgruppen
    Der Marketer hat auf seiner Website legitim per Opt-in-Formular E-Mail-Adressen gesammelt, aber nicht kurz darauf Kontakt aufgenommen. Ein abonnierter Kontakt könnte einen Newsletter erhalten, sich jedoch nicht erinnern, diesen vor zwei Jahren abonniert zu haben.
  • Listen von Online-Käufen
    Der Marketer hat eine Liste von E-Mail-Adressen von Kunden, die in der Vergangenheit Produkte von seinem Unternehmen gekauft haben. Er möchte ihnen E-Mails senden, aber statt Käufer zu fragen, ob sie zur Zielgruppe gehören möchten, fügt er sie einfach hinzu und sendet die E-Mails.
  • Listen von Messen oder Drittanbietern
    Wenn ein Marketer bei einer Messe oder einer gesponserten Veranstaltung vertreten ist, erhält er eine E-Mail-Adressenliste der Teilnehmenden. Statt die Teilnehmenden zu fragen, ob sie zur Zielgruppe gehören möchten, geht er davon aus, dass er die Berechtigung hat, und sendet die E-Mails.
  • Verlosungen und Visitenkarten
    In Zuge einer Preisverlosung legen Personen ihre Visitenkarte in eine Schale. Dies mag zwar wie eine vernünftige Methode zum Zielgruppenaufbau erscheinen, aber die Teilnahme an einer Verlosung bedeutet nicht, dass Teilnehmende die Berechtigung zum Versand von E-Mails erteilt haben.
  • Gekaufte oder gemietete Listen
    Der Marketer hat E-Mail-Adressen von Mitgliedern von einem Unternehmen gekauft oder gemietet und sie dann, ohne ihre Genehmigung einzuholen, zur Zielgruppe hinzugefügt.

Um unsere Nutzungsbedingungen einzuhalten und Missbrauchsberichte weitestgehend zu vermeiden, hole immer Berechtigungen ein, bevor du etwas an Kontakte in deiner Zielgruppe sendest.

Möglichkeiten, um Missbrauchsberichte zu verhindern

Hier sind einige konkrete Methoden, wie du Spam-Beschwerden vermeiden kannst.

  • Hole Berechtigung ein
    Selbst deine bestehenden Kunden musst du um Berechtigung bitten, bevor du Werbung sendest. Richte eine getrennte Zielgruppe für Werbenachrichten ein und bitte Kunden, sich dafür zu registrieren, indem du die Vorteile deiner E-Mail-Inhalte erläuterst.
  • Verwende keine gekauften Listen
    Gekaufte Listen verstoßen aus verschiedenen Gründen gegen unsere Nutzungsbedingungen.
  • Verbirg nicht deinen Opt-out-Link
    Füge deinen Abbestell-Link gut sichtbar in jede Kampagne ein. Wenn Kontakte keinen Abbestell-Link finden können, markieren sie deine E-Mail stattdessen oft als Spam. Wir empfehlen, den Abbestell-Link oben in deinen E-Mails zu platzieren, damit er einfach zu finden ist.
  • Achte darauf, dass deine E-Mail seriös aussieht
    Deine E-Mail muss professionell aussehen und dem Stil deines Unternehmens entsprechen. Unordentliche Kampagnen können Misstrauen erwecken und Empfänger könnten sie als Spam markieren. Wenn du kein Designer bist, lies unsere Tipps zum Branding deiner Kampagnen oder beauftrage einen unserer Experten.
  • Vermittle realistische Erwartungen
    Sei ehrlich darüber, was du deinen Kontakten senden wirst. Wenn sie sich für monatliche E-Mails registrieren, sende ihnen monatliche E-Mails. Um öfter etwas zu senden oder andere Themen zu bewerben, richte unterschiedliche Zielgruppen oder Gruppen mit einem getrennten Opt-in-Prozess ein.

Weitere Informationen

Wir hoffen, dass dies hilfreich für dich war. Wenn du gern mehr darüber erfahren möchtest, wie die verschiedenen Missbrauchsberichtsysteme funktionieren und was Mailchimp unternimmt, um nicht auf Verweigerungslisten (von manchen Anbietern auch als "Blacklist" bezeichnet) zu landen, findest du im Folgenden eine Reihe von Ressourcen.

  • Feedback Loop von Yahoo ist ein automatisiertes System, das dir mitteilt, wenn deine E-Mails Spamberichte auslösen.
  • SpamCop-Missbrauchsberichte teilen dir mit, wenn du auf die SpamCop Blackhole List gesetzt wirst – das heißt, wenn E-Mail-Server weltweit deine E-Mails blockieren. SpamCop ist eines der führenden Anti-Spam-Unternehmen.
  • Email Senders and Providers Coalition (ESPC) ist eine allgemeine Organisation für E-Mail-Anbieter, Internetdienstanbieter und E-Mail-Marketingfachleute. Dort werden Best Practices und Rechtsfragen besprochen. Wir sind ESPC-Mitglied. Wenn du viele E-Mails sendest oder erhältst, solltest du möglicherweise deinen Beitritt erwägen.
  • Richtlinien und häufig gestellte Fragen von The SpamHaus Project.

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