GNOME ist eine freie Desktop-Umgebung basierend auf dem GIMP ToolKit (GTK). Es wurde ursprünglich als freier Ersatz für KDE entworfen, das mit dem damals noch nicht freien Toolkit Qt entwickelt wurde.

Lizenz: LGPL,GPL

GNOME legt besonderen Wert auf einfache Benutzbarkeit und Zugang für Behinderte, sowie auf Unterstützung der freedesktop.org Standards. Stabile Versionen erscheinen regelmäßig alle 6 Monate. GNOME wird von allen großen Distributionen und zahlreichen Firmen unterstützt.

GNOME wird in viele Sprachen übersetzt; so gibt es Benutzer überall auf der Welt. Besonders starke Verbreitung erfährt es derzeit in Brasilien, Indien und Spanien.

GNOME wird in C programmiert, mit jedem Release stehen aber auch eine Anzahl von Bindungen für verschiedene Programmiersprachen zur Verfügung. C++, Java, Perl und Python werden vollständig unterstützt.

Mit ForesightLinux existiert eine Live-Linux-Distribution, die den Schwerpunkt auf die Präsentation und Nutzung von Gnome und Gnome-Anwendungen legt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wichtige GNOME-Programme
  2. Tipps & Tricks
    1. Abreiß-Menüs (''Tear-off menus'') in GNOME2
    2. gDesklets
    3. Gnome-Terminal
    4. Desktop Wiki
    5. Wichtige Tastaturkommandos
  3. Probleme - Tipps und Tricks
    1. Windowmanager / Desktop

Wichtige GNOME-Programme

Offizelle Bestandteile von GNOME:

  • gnome-panel - Leiste mit Starter-Icons oder Menüs

  • Nautilus - Standard-DateiManager von GNOME, ersetzt seinen Vorgänger GMC.

  • Evolution - Eine Groupware, ähnlich Outlook, seit GNOME 2.8 bestandteil von GNOME

  • GStreamer - Ein Framework für Audio und Video Formate

  • Rhythmbox - Ein Musicplayer, von dem Design und der Bedienung an iTunes angelegt.

  • Totem - Ein Multimediaplayer für GNOME

  • MetaCity - Der Standard WindowManager von GNOME

  • gnome-system-tools - Ein Frontend für verschiedene administrative Aufgaben
  • gnome-terminal - Terminal-Emulator
  • gedit - Ein leistungsfähiger Editor
  • Epiphany - Der GNOME Webbrowser

  • gnome-volume-manager Automatisches mounten von Wechselbaren Medien

Sonstige Anwendungen:

Tipps & Tricks

Abreiß-Menüs (''Tear-off menus'') in GNOME2

GNOME2 hat, im Gegensatz zu GNOME 1.x standardmäßig Tear-off Menüs deaktiviert. Um diese wieder zu aktivieren, ist folgender Befehl auszuführen:

gconftool-2 --type=bool --set /desktop/gnome/interface/menus_have_tearoff true

gDesklets

gdesklets kann man über Präferenzen->Sitzungen->Startprogramme automatisch starten.

Gnome-Terminal

  • Wie kann man dem gnome-terminal beibringen, sich die Fenstergröße (Zeilen,Spalten) zu merken?
    • Klassischer Weise kann man das via .Xdefaults konfigurieren.

Desktop Wiki

Mit TomBoy oder Newton gibt es DesktopWikis die ohne Webserver auskommen. TiddlyWiki funktioniert offline wie online auf jedem Betriebssystem. Wenn auch nicht GNOME-Spezifisch, sei hier auch noch die MoinMoin Desktop Edition erwähnt, die ebenfalls ohne externen Webserver auskommt.

Wichtige Tastaturkommandos

ALT+F2: Anwendungsstarter aufrufen

STRG+ALT+Pfeiltasten: Zwischen Arbeitsflächen (Workspaces) umschalten

Probleme - Tipps und Tricks

Windowmanager / Desktop

  • Q: Nach der Installation von Fluxbox unter Debian Sarge startet nun Gnome mit Fluxbox und nicht mehr mit Metacity. Wie kann ich das wieder ändern?
    • A: Einfach den entsprechenden Windowmanager starten. GNOME merkt sich das dann automatisch

GNOME (zuletzt geändert am 2010年06月26日 07:10:21 durch JochenWeihgold )

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