Israel hat seine Operationen im Südlibanon massiv ausgeweitet, die nun schwere Luftangriffe und Bodenoperationen umfasst.Ein zentrales Ziel der israelischen Strategie ist die Zerstörung der Infrastruktur. Auf Befehl von Premierminister Benjamin Netanyahu wurden Brücken über den Litani-Fluss angegriffen, darunter die Qasmiya-Brücke.
Die humanitären Kosten sind verheerend. Das libanesische Gesundheitsministerium meldet seit dem 2. März über 1.029 Tote und mehr als 2.786 Verletzte. Die Hisbollah ihrerseits hat ihre Angriffe auf Nordisrael verstärkt. Am Sonntag tötete eine Panzerabwehrrakete eine Person und verletzte eine weitere in der Siedlung Misgav Am. Die Hisbollah gab an, israelische Militärstellungen und Truppenkonvois an mehreren Grenzorten beschossen zu haben.
Angesichts der Zerstörung kritischer Infrastruktur äußerte der libanesische Präsident Joseph Aoun die Befürchtung, dies sei die Vorbereitung für eine umfassende Bodeninvasion. Er verurteilte die Angriffe als „gefährliche Eskalation" und „klaren Verstoß gegen die libanesische Souveränität". Aoun rief die internationale Gemeinschaft, insbesondere die UNO, zu sofortigem Handeln auf und warnte, dass anhaltendes Schweigen die Glaubwürdigkeit der internationalen Gemeinschaft untergrabe.
Der Krieg ist untrennbar mit dem Angriffskrieg Israes und USA in Iran verbunden, bei der über 1.300 Menschen getötet wurden, darunter der iranische Führer Ayatollah Ali Khamenei. Der Iran reagierte mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel. Am Samstag wurden bei Angriffen auf die Städte Arad und Dimona in der Nähe einer israelischen Atomanlage etwa 200 Menschen verletzt. In Tel Aviv wurden 15 weitere Menschen durch eine Streubombe verwundet.