Verwaltungskreis Seeland
Verwaltungskreis Seeland | |
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Basisdaten | |
Staat: | Schweiz Schweiz |
Kanton: | Kanton Bern Bern (BE) |
Verwaltungsregion: | Seeland |
Hauptort: | Aarberg |
BFS-Nr.: | 0243 |
Fläche: | 337,10 km2 |
Höhenbereich: | 424–820 m ü. M. |
Einwohner: | 78'244[1] (31. Dezember 2023) |
Bevölkerungsdichte: | 232 Einw. pro km2 |
Karte | |
Der Verwaltungskreis Seeland im Kanton Bern wurde auf den 1. Januar 2010 gegründet. Er gehört zur Verwaltungsregion Seeland und umfasst 42 Gemeinden auf 337,10 km2 mit zusammen 78'244 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2022).
Das Regierungsstatthalteramt Seeland hat seinen Sitz im Amthaus in Aarberg.
Das für den Verwaltungskreis Seeland zuständige erstinstanzliche Gericht in Zivil- und Strafsachen ist das Regionalgericht Berner Jura-Seeland mit Sitz in Biel.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Im Zuge der bernischen Verwaltungsreform, durch welche aus den 26 Amtsbezirken zehn Verwaltungskreise geschaffen wurden, entstand der Verwaltungskreis Seeland per 1. Januar 2010.[2]
Der Verwaltungskreis Seeland wurde aus den Gemeinden der Amtsbezirke Aarberg (ohne Meikirch), Büren (ohne Lengnau, Meinisberg und Pieterlen) und Erlach sowie aus einigen Gemeinden der Amtsbezirke Nidau (Bühl, Epsach, Hagneck, Hermrigen, Jens, Merzligen, Studen (BE), Täuffelen, Walperswil und Worben) und Fraubrunnen (Bangerten und Ruppoldsried) gebildet.
Regierungsstatthalter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- 2010–2016: Gerhard Burri (SVP)
- seit 2016: Franziska Steck (SVP)
Gemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Die Gemeinden stammen aus den bisherigen Amtsbezirken
- Aarberg (11)
- Büren (11)
- Erlach (12)
- Fraubrunnen (2)
- Nidau (10)
Veränderungen im Gemeindebestand seit 2010
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Gemeinden bis 2010
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Gemeinden bis 2012
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Gemeinden bis 2015
-
Gemeinden bis 2018
- Fusionen
- 2011: Busswil bei Büren und Lyss → Lyss
- 2013: Niederried bei Kallnach und Kallnach → Kallnach
- 2013: Ruppoldsried und Rapperswil → Rapperswil
- 2016: Bangerten und Rapperswil → Rapperswil
- 2019: Golaten (Verwaltungskreis Bern-Mittelland) und Kallnach → Kallnach
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024
- ↑ Stefan Wyler: Berns neue Verwaltungslandkarte. In: Der Bund. 28. Dezember 2009, abgerufen am 18. April 2024.
- ↑ Generalisierte Gemeindegrenzen 2020. Bundesamt für Statistik, 14. Februar 2020.