Klaus Hansen (Anglist)

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Klaus Hansen (* 12. Januar 1934 in Berlin; † 9. August 2020) war ein deutscher Anglist.

Er studierte von 1952 bis 1957 an der Humboldt-Universität zu Berlin Sinologie, Japanologie und Anglistik bei Martin Lehnert. 1962 folgte seine Promotion zum Dr. phil. und 1975 zum Dr. sc. phil. an der Humboldt-Universität zu Berlin.[1] 1978 wurde er dort ordentlicher Professor für englische Sprache, ab 1993 hatte er eine C4-Professur inne. Er wurde 1990 zum Dekan der Philologischen Fakultät gewählt und war Mitglied des Akademischen Senats. Nach der deutschen Wiedervereinigung wirkte Hansen in der Landeshochschulstrukturkommission, die 1991/1992 mit der Neuordnung der Berliner Hochschullandschaft betraut war. 1999 ging er in den Ruhestand.

Zu den Schwerpunkten seiner Forschung gehörten englische Phonetik und Phonologie, Wortbildung, Kontrastive Linguistik (Englisch-Deutsch) und nationale Varianten des Englischen.

Schriften (Auswahl)

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  • Abriß der modernen englischen Wortbildung. Potsdam 1971, OCLC 917041047.
  • mit Roland Arnold und Hans Mettke: Übungen zur englischen Phonetik. Leipzig 1988, ISBN 3-324-00350-4.
  • mit Roland Arnold: Englische Phonetik. Leipzig 1995, ISBN 3-324-00349-0.
  • mit Uwe Carls und Peter Lucko: Die Differenzierung des Englischen in nationale Varianten. Eine Einführung. Berlin 1996, ISBN 3-503-03746-2.
  • als Herausgeber Uwe Carls und Peter Lucko: Form, function, and variation in English. Studies in honour of Klaus Hansen. Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-631-33081-2.

Einzelnachweise

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  1. Hansen, Klaus. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender Online. degruyter.com, abgerufen am 26. Oktober 2020 (Begründet von Joseph Kürschner, ständig aktualisierte zugangsbeschränkte Onlineausgabe). 
Personendaten
NAME Hansen, Klaus
KURZBESCHREIBUNG deutscher Anglist
GEBURTSDATUM 12. Januar 1934
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 9. August 2020
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