Gräf & Stift SR
Der Gräf & Stift SR 2 ist ein Pkw der Oberklasse, den die Automobilfirma Gräf & Stift 1921 herausbrachte. Der Wagen war zunächst eine Kopie eines zeitgenössischen Rolls-Royce, den der österreichische Generalstab während des Ersten Weltkrieges benutzte. Nach Intervention von Rolls-Royce wurde die Konstruktion mehrfach abgeändert, bis sich ausreichende Unterschiede ergaben.
Der Wagen hatte einen seitengesteuerten 6-Zylinder-Motor vorne eingebaut, der über ein 4-Gang-Getriebe die Hinterräder antrieb. Der Reihenmotor entwickelte 75 PS (55 kW) bei einer Drehzahl von 1800/min.[1]
1924 erschien eine überarbeitete Version, der Gräf & Stift SR 3. Sein gleich großer Motor leistete 90 PS (66 kW) bei 2000/min.
1926 ging man beim Gräf & Stift SR 4 zum obengesteuerten Motor über. Bei gleicher Motorgröße entwickelte das neue Modell 110 PS (81 kW) bei 2400/min und beschleunigte den 2 t schweren Wagen auf bis zu 110 km/h.
1928 wurde die Baureihe nach ca. 200 Exemplaren eingestellt.
Technische Daten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Hans Seper: Die Brüder Gräf. Geschichte der Gräf und Stiftautomobile. Verlag Welsermühl, München 1991, ISBN 3-85339-216-4.
Quelle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Werner Oswald: Deutsche Autos 1920–1945. 10. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-87943-519-7.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ Europa Motor: Gräf & Stift 30/75. 1923, S. 18–19, abgerufen am 22. November 2022.