Gesetz von Malus
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Das Gesetz von Malus (nach Étienne Louis Malus), seltener auch malussches Gesetz genannt, beschreibt die Intensität {\displaystyle I} einer linear polarisierten elektromagnetischen Welle der Anfangsintensität {\displaystyle I_{0}} nach dem Durchgang durch einen idealen Polarisator in Abhängigkeit vom Winkel {\displaystyle \alpha }, um den die optische Achse des Polarisators gegen die Polarisationsrichtung der Welle verdreht ist:
- {\displaystyle I=I_{0}\cos ^{2}\left(\alpha \right)}
Die durchgelassene Strahlung wird in der Richtung des Filters polarisiert, die restliche Intensität (proportional zu {\displaystyle \sin ^{2}\alpha }) wird im Falle eines Polarisationsfilters absorbiert, im Falle eines polarisierenden Strahlteilers reflektiert.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- Jürgen Hüttermann, Alfred Trautwein, Uwe Kreibig: Physik für Mediziner, Biologen, Pharmazeuten. 6., neu bearb. Aufl. de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 3-11-017839-7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Lexikon der Physik: Malussches Gesetz