Forellenbach (Weser)

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Forellenbach
Einmündung in die Weser (von rechts kommend), Blick nach Süden über die Straßenbrücke der L 778 (darunter erkennbar: der Hafen Vlotho, am linken Weserufer) auf Winterberg (links) und Ruschberg (rechts).

Einmündung in die Weser (von rechts kommend), Blick nach Süden über die Straßenbrücke der L 778 (darunter erkennbar: der Hafen Vlotho, am linken Weserufer) auf Winterberg (links) und Ruschberg (rechts).

Daten
Abfluss über Weser → Nordsee
Quelle Bei Valdorf
52° 6′ 49′′ N, 8° 51′ 34′′ O 52.1136472222228.8595722222222227
Quellhöhe ca. 227 m ü. NN [1]
Mündung Bei Vlotho in die Weser 52.1715758.865688888888945Koordinaten: 52° 10′ 18′′ N, 8° 51′ 56′′ O
52° 10′ 18′′ N, 8° 51′ 56′′ O 52.1715758.865688888888945
Mündungshöhe ca. 45 m ü. NN [1]
Höhenunterschied ca. 182 m
Sohlgefälle ca. 16 ‰
Länge 11,4 km[1]
Einzugsgebiet 32,641 km2[1]

Der Forellenbach ist ein linker Nebenfluss der Weser im Nordosten des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Das Gewässer hat eine Gesamtlänge von 11,3 km. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über einen kleinen Teil des nördlichen Lipper Berglands westlich der Weser. Das Gewässer entspringt bei Valdorf westlich des Bonstapel und mündet nach Durchquerung des Stadtzentrums von Vlotho beim Bahnhof Vlotho in die Weser (Weser-Flusskilometer 183,4).

Das Gewässer durchfließt auf seinem Weg von der Quelle bis zur Mündung folgende Gemeinden:

Auf seinem Weg nimmt das Gewässer flussabwärts betrachtet folgende Gewässer auf:

(L/R; KM): Linker rechter Zufluss, bei Flusskilometer, Mündung bei KM 0)

Vom mittelalterlichen Namen Vlothowe des Forellenbaches wird der Name der Stadt Vlotho abgeleitet. Er wurde in der Neuzeit auch verschiedentlich Mühlenbach genannt, weil ihn auf seinem Weg vom heutigen Ortsteil Valdorf bis zur Mündung viele Wassermühlen (Getreide, Ölsaat etc.) nutzten. Eine der ältesten bekannten befand sich am Beginn dieser intensiv genutzten Strecke und ist mit ihrer 1641 dokumentierten Einrichtung gleichzeitig die älteste bekannte Papiermühle in Westfalen-Lippe gewesen. Wasserkraft wurde an diesem Standort schon wesentlich früher genutzt, im Ravensberger Urbar von 1556 wird von einem verfallenen Eisenhammer berichtet.[2]

Commons: Forellenbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b c d GeoServer NRW, Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW (Memento des Originals vom 4. Dezember 2016 im Internet Archive )  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.geoserver.nrw.de
  2. Geschichtswerkstatt Exter, L09 – Spurensuche IX, Eisenhammer und Schmelzhütte, Papiermühle; 2001, ISSN 1619-7828
Normdaten (Geografikum): GND: 1035140705 (lobid, OGND , AKS ) | VIAF: 303486980
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