Diskussion:Die Linke

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Letzter Kommentar: vor 1 Tag von Gretarsson in Abschnitt Rechtliche Identität mit der SED
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Eine mögliche Redundanz der Artikel Die Linke und Parteineubildung wurde von Januar 2008 bis Februar 2008 diskutiert (zugehörige Redundanzdiskussion). Bitte beachte dies vor der Anlage einer neuen Redundanzdiskussion.
Eine mögliche Redundanz der Artikel Partei des Demokratischen Sozialismus und Die Linke wurde im Dezember 2007 diskutiert (zugehörige Redundanzdiskussion). Bitte beachte dies vor der Anlage einer neuen Redundanzdiskussion.

Formulierungsvorschlag für Neufassung der Einleitung

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Letzter Kommentar: vor 6 Monaten 16 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt
Jetzige Einleitung Vorschlag Prüm
Die Linke (Eigenschreibweise: DIE LINKE;[1] auch als Linkspartei oder Die Linken bezeichnet) ist eine linke, demokratisch-sozialistische Partei in Deutschland.

Die Linke entstand am 16. Juni 2007 durch Verschmelzung [2] der SPD-Abspaltung WASG und der Linkspartei PDS. Letztere war im Juni 2005 durch Umbenennung aus der SED-Nachfolgepartei PDS hervorgegangen, die „im Interesse einer neuen bundespolitisch wirkenden Linken in Deutschland" erfolgte.[3] [4] Um beide Parteien und deren Herkunft aus Ost- und Westdeutschland in den Vorstandsgremien zu repräsentieren, wurde die bis heute beibehaltene gleichberechtigte „Doppelspitze" gewählt. Das heutige Grundsatzprogramm der Partei wurde 2011 verabschiedet. Im aktuellen 20. Deutschen Bundestag ist die Fraktion Die Linke im Bundestag als kleinste Fraktion vertreten. Die beiden Fraktionsvorsitzenden sind Dietmar Bartsch und Amira Mohamed Ali.[5] [...]"


  1. Zum Umgang mit der Marke DIE LINKE. In: die-linke.de, 22. Mai 2007, abgerufen am 29. März 2019 (PDF).
  2. Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg, Eintragung der Vereinigung durch Verschmelzung nach dem Umwandlungsgesetz auf den Registerblättern beider Parteien VR 26146 B und VR 26141 B) am 15. Juni 2007.
  3. Andreas Malycha, Peter Jochen Winters: Die SED: Geschichte einer deutschen Partei. C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59231-7, S. 402.
  4. Uwe Müller: Die Linke – Wir sind Rechtsnachfolgerin der SED. In: welt.de. 29. April 2009, abgerufen am 29. Oktober 2019. 
  5. Fraktion Die Linke. Abgerufen am 9. November 2021. 
Die Linke (Eigenschreibweise: DIE LINKE;[1] auch als Linkspartei oder Die Linken bezeichnet) ist eine im Juni 2007 durch Verschmelzung [2] der SPD-Abspaltung WASG und der Linkspartei PDS entstandene Partei der politischen Linken in Deutschland. Die Linkspartei PDS war im Juni 2005 durch Umbenennung aus der SED-Nachfolgepartei PDS hervorgegangen, die „im Interesse einer neuen bundespolitisch wirkenden Linken in Deutschland" erfolgte.[3] [4] Um beide Parteien und deren Herkunft aus Ost- und Westdeutschland in den Vorstandsgremien zu repräsentieren, wurde die bis heute beibehaltene gleichberechtigte „Doppelspitze" gewählt.

Die Einordnung der Programmatik und ideologischen Ausrichtung der Linken, in der gemäßigte und radikale Positionen vertreten sind, ist umstritten. Kritiker werfen der Partei, deren Ziel unter anderem eine Überwindung der kapitalistischen Wirtschaftsordnung und der bestehenden Eigentumsverhältnisse ist, vor, ihr Bekenntnis zur Demokratie im Sinne eines demokratischen Sozialismus sei lediglich instrumentell.[5] Das heutige Grundsatzprogramm der Partei wurde 2011 auf dem Erfurter Parteitag verabschiedet.[6] Im aktuellen 20. Deutschen Bundestag ist die Fraktion Die Linke im Bundestag als kleinste Fraktion vertreten. Die beiden Fraktionsvorsitzenden sind Dietmar Bartsch und Amira Mohamed Ali.[7] [...]"


  1. Zum Umgang mit der Marke DIE LINKE. In: die-linke.de, 22. Mai 2007, abgerufen am 29. März 2019 (PDF).
  2. Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg, Eintragung der Vereinigung durch Verschmelzung nach dem Umwandlungsgesetz auf den Registerblättern beider Parteien VR 26146 B und VR 26141 B) am 15. Juni 2007.
  3. Andreas Malycha, Peter Jochen Winters: Die SED: Geschichte einer deutschen Partei. C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59231-7, S. 402.
  4. Uwe Müller: Die Linke – Wir sind Rechtsnachfolgerin der SED. In: welt.de. 29. April 2009, abgerufen am 29. Oktober 2019. 
  5. Frank Decker: Die Programmatik der LINKEN, in: Parteien in Deutschland, Bundeszentrale für politische Bildung, 2021.
  6. Erfurter Programm auf der Internetpräsenz der Linken
  7. Fraktion Die Linke. Abgerufen am 9. November 2021. 

Um sachliche Beiträge zu einer Diskussion mit dem Ziel einer Verbesserung der jetzigen Einleitung wird gebeten. --Prüm  19:22, 7. Jun. 2022 (CEST) Beantworten

Nein, keine Verbesserung. Die Parteigeschichte in den ersten Satz vorzuziehen ist seltsam, das sollte man nicht machen. Auch andere Parteien sind irgendwann mal durch Verschmelzung entstanden, aber das steht dann nicht im ersten Satz.
Die Extremismusdiskussion ist verzerrt wiedergegeben und ich bezweifle, dass das so prominent in die Einleitung muss. "in der gemäßigte und radikale Positionen vertreten sind" suggeriert eine Gleichwertigkeit. Tatsächlich habe ich aber oben schon zitiert: "weniger als 10 Prozent der Mitglieder der Gesamtpartei ausmachen, [...] absehbar keinen dominierenden Einfluss auf die Führung und Ausrichtung der Gesamtpartei" [1]
Du musst mehrere Quellen berücksichtigen und nicht nur die eine, die das stützt, was du gerne hören möchtest.
Was soll außerdem "eine Partei der politisch Linken" bedeuten? Die Linke hat kein Monopol auf die gesellschaftliche Linke. Nenn es doch einfach "linke Partei". --TheRandomIP (Diskussion) 19:36, 7. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Und noch ergänzend zur Gewichtung: Die meisten Quellen zur Extremismus-Diskussion stammen von 2013/2014 oder noch früher. Auch das von dir zitierte bpb nennt Pfahl-Traughber 2013 als Quelle. Seit 2014 stellt Die Linke erstmals einen Ministerpräsidenten, der seit dem nicht die Diktatur eingeführt hat. Wie aktuell sind also diese Einschätzungen? Seit da hat man in der Literatur aufgehört, überhaupt der Frage nachzugehen, wie linksextremistisch die Partei sei. Wenn man es also erwähnt, ist es fast schon ein historischer Aspekt einer Diskussion von vor 9 Jahren, es ist jedoch nichts, was aktuell eine Rolle zu spielen scheint. (hier kommt Die Linke noch in einem Handbuch aus 2022 vor, aber nur indirekt in der Gestalt, dass erst Parteien "links von Der Linke" als linksextremistisch gesehen werden [2], aber nicht Die Linke an sich) --TheRandomIP (Diskussion) 20:03, 7. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Danke für deinen Beitrag. Für mich spricht aber daraus vor allem der Unwillen, überhaupt etwas an der bestehenden, sehr unkritischen und enzyklopädieunwürdigen Einleitung zu verändern. Trotzdem dazu ein paar Fragen:
  • Inwiefern ist die Extremismusdiskussion verzerrt wiedergegeben? Von Extremismus ist in meinem Vorschlag gar nicht die Rede. Natürlich ist das eine verkürzte Darstellung, aber wenigstens ein paar Worte zur ideologischen Ausrichtung, die ja im Programm als Subtext mit Bezügen auf längst vergangene Zeiten enthalten ist, und der Kritik daran müssen in die Einleitung. Was wäre denn dein Gegenvorschlag?
  • Wieso du Ramelow hier erwähnst, erschließt sich mir nicht. Er wird ja in der Einleitung weiter unten erwähnt und dagegen habe ich ja nichts. Der Text von Frank Decker ist übrigens 2021 geschrieben worden und das Parteiprogramm datiert von 2011. --Prüm  20:25, 7. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Ah, das hast du geschickt gemacht. Die Quelle spricht zwar von Linksextremismus, aber du verschleierst es mit dem Zweifel am "Bekenntnis zur Demokratie". Dabei ist genau das das Wesensmerkmal von Linksextremismus. Also du unterstellst der Partei durchaus bereits im zweiten Absatz, linksextrem zu sein, ohne es beim Namen zu nennen, und stellst es so dar, als sei das eine gleichwertige Strömung in der Partei zu gemäßigteren Strömungen. Und genau das stimmt halt nicht.
Und wie gesagt, Frank Decker zitiert Pfahl-Traughber 2013, es ist also Stand 2013.
Der Gegenvorschlag ist so, wie es aktuell ist, vielleicht kann man ein paar kleinere Korrekturen machen, aber so wie du es willst ist es zumindest keine Verbesserung, eher eine Verschlechterung. --TheRandomIP (Diskussion) 20:36, 7. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Wenn, wie du sagst, seit bald 10 Jahren nichts mehr zur Ausrichtung der Linken veröffentlicht wurde, dann ist das eben der letzte Sachstand, den wir auch referieren sollten. Deine Argumente oben sind ja ein Beispiel dafür, wie eine Argumentation per WP:KTF nicht aussehen sollte. --Prüm  21:06, 7. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Es ist unter Die_Linke#Beobachtung_durch_den_Verfassungsschutz_und_Extremismus-Diskussion referiert. Ich sage ja nicht, dass es nicht referiert werden sollte. Nur nicht so prominent gleich der zweite Absatz aus der Einleitung. Du stellst das ja in den Mittelpunkt der Partei, obwohl es Stand von vor 10 Jahren ist. Und natürlich gab es seit dem vielfache Veröffentlichungen zur Ausrichtung der Partei, sie wird halt nur nicht mehr linksextrem genannt. Wie hier 2020: [3] Ein Kapitel über Die Linke aber "linksextrem" wird nicht erwähnt. Heute ist ein ganz anderer Richtungsstreit entscheidend: Der Zwischen dem Wagenknecht-Flügel und der emanzipatorischen Linken. --TheRandomIP (Diskussion) 21:19, 7. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Du meinst wohl den Richtungsstreit zwischen Linkssozialisten und Postmarxisten... machen wir es doch konkret :o) Ja, es fehlt einiges. Aber der problematische Ursprung der Partei sowie das in Teilen fragwürdige Verhältnis zur liberalen Demokratie sind sehr wohl relevant genug, um prominent in der Einleitung erwähnt zu werden. Sei es auch nur kurz. Deutsche Wähler haben ein Recht darauf zu erfahren, was die Linkspartei z. B. von der SPD unterscheidet – auch und gerade beim Verhältnis zur parlamentarischen Demokratie. --Trimna (Diskussion) 21:57, 7. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Ich hätte kein Problem damit, die Kritik derart abzuändern, dass sie sich primär auf das aktuelle Parteiprogramm bezieht. Daneben könnte man die in neuerer Zeit kritisierte Kontur- und Gesichtslosigkeit erwähnen. --Prüm  06:41, 8. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Da kommen nun viele Dinge zusammen. Erst einmal: Ja, Man könnte die aktuell relevanten Flügelkämpfe und Streitfragen erwähnen ("Linkssozialisten gegen Postmarxisten" oder was auch immer), das wäre gut. Aber: "Kritik am Parteiprogramm" gehört nicht in die Einleitung, das ist beliebig. Kritik gibt es an jeder Partei, der FDP (nützt nur den Besserverdienern), der CDU (Umweltzerstörung), der SPD (Agenda 2010) usw. Selbst bei der AfD, die ja immer wieder als Referenz genommen wird, steht keine Kritik am Parteiprogramm in der Einleitung.
Wenn man die Einleitung mal um die aktuellen Themen erweitert hat, kann man sich überlegen, ob man im Sinne einer vollständigen Abbildung der Artikelinhalte noch einen kurzen Abriss über die Extremismusdiskussion aus den 00er und frühen 10er-Jahren einfügen möchte, aber nicht so zentral wie du es hier präsentierst, historisch eingeordnet und vor allem neutral formuliert. Das können wir uns dann überlegen, wenn wir mal die aktuell viel relevanteren Themen dargestellt haben.
Die Einleitung sollte nicht von Sensationalism geprägt sein, man sollte sich also insgesamt überlegen, was denn die relevanten Aspekte sind, und sich nicht monothematisch einzelne Aspekte herausgreifen, die man dann zu pushen versucht. Die Accounts, die das hier pushen, haben bisher keine nennenswerten Beiträge am Artikel und sind nun scheinbar nur hier aufgeschlagen, um dieses eine Thema zu pushen... --TheRandomIP (Diskussion) 12:14, 8. Jun. 2022 (CEST) Beantworten

+1 Ich äußere schon einmal meinen aufrichtigen Dank für deine Initiative, lieber Prüm! Dein Vorschlag fasst das Thema noch mit Samthandschuhen an, stellt aber definitiv eine Verbesserung im Vergleich zur reinen Selbstdarstellung der Partei da, die derzeit von unserer Enzyklopädie einfach völlig unkritisch kopiert wird. Beste Grüße, --Trimna (Diskussion) 21:17, 7. Jun. 2022 (CEST) Beantworten

Selbst Extremismustheorien gehen normalerweise nicht soweit direkt Demokratiefeindlichkeit zu unterstellen. Radikale Linke sind häufig der parlamentarischen Demokratie gegenüber sehr kritisch eingestellt, nicht aber der Demokratie als solche. Innerhalb der Linken wiederum gibt es eine Vielzahl an Stimmen, wie die Demokratie verbessert werden könnte. Ohne einen Überblick zu haben, würde es mir schwerfallen zu verstehen welche Gruppen oder Individuen a) die Demokratie abschaffen wollen, b) eine Rätedemokratie vorziehen, c) die parlamentarische Demokratie beibehalten, aber sie mit mehr direkten Elementen verknüpfen wollen. Alle drei Postionen könnten subsumiert werden unter eine Kritik an der parlamentarischen Demokratie. Ohne die Aufgliederung, jedoch, ist die Einleitung zumindest unpräzise und suggeriert, dass a) eine relevante Position innerhalb der Partei sein könnte. Falls dem der Fall sein sollte, wäre das zu belegen, ansonsten wäre eine differenzierte Diskussion über verschiedene Demokratiemodelle angebracht, die aber die Einleitung so nicht darstellen kann, weshalb die oben vorgeschlagene Veränderung abzulehnen ist. --Cartinal (Diskussion) 13:01, 9. Jun. 2022 (CEST) Beantworten

Gut auf den Punkt gebracht, danke. Sehe ich auch so. -- Perrak (Disk) 18:27, 9. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Da keine Gegenvorschläge kommen, gehe ich davon aus, dass ihr mit der aktuellen Einleitung vollumfänglich einverstanden seid. So verbucht. --Prüm  19:13, 9. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Bekennt sich denn Die Linke vorbehaltlos zur FDGO und dem Grundgesetz? --2.204.123.112 12:42, 26. Jun. 2022 (CEST) Beantworten
Wie soll die Demokratie denn anders stattfinden als parlamentarisch? Die Rätedemokratie ist doch nach dem Vorbild der UdSSR, Sowjet heißt auf deutsch Rat. Und das war die grausamste und am längsten bestehende Diktatur aller Zeiten. Die linken Vögel hätten am liebsten die Diktatur der schwadlappen und der Klimakleber und betrachten das als Demokratie. --2A01:599:343:C104:C4D4:19FD:2E8F:5E04 22:42, 19. Aug. 2024 (CEST) Beantworten

Ältestenrat

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Letzter Kommentar: vor 1 Jahr 3 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Hallo Sgueckel, danke für deine Arbeit im Abschnitt über den Ältestenrat. Wenn ich es richtig verstehe, verweist du bei deiner Änderung der Vorsitzenden auf eine E-Mail, die du vom Ältestenrat bekommen hast. Ich lasse diese Änderung erst mal stehen, aber eigentlich müssen wir sie löschen, denn in Wikipedia:Belege heißt es "Gespräche, Briefwechsel oder E-Mails mit Fachleuten oder Augenzeugen [...] sind keine Belege im Sinne der Wikipedia". Auf https://www.die-linke.de/partei/parteidemokratie/kommissionen/aeltestenrat werden keine Vorsitzenden genannt. Vielleicht kannst du dem Ältestenrat noch eine Mail schicken und ihn bitten, die Seite entsprechend zu ändern? Dann wäre deine Änderung korrekt belegt und kann dauerhaft bleiben. Ansonsten wird sie wahrscheinlich bald gelöscht. Sorry! — Chrisahn (Diskussion) 15:09, 27. Feb. 2023 (CET) Beantworten

Das mache ich. Vielen Dank für deine Rückmeldung. Sgueckel (Diskussion) 12:19, 13. Mär. 2023 (CET) Beantworten
@Sgueckel: Da auf der Website der Partei immer noch keine Vorsitzenden des Ältestenrats genannt werden und ich auch sonst keine Quellen finden konnte, habe ich den Abschnitt geändert und einfach die Liste der Mitglieder aus der Quelle übernommen, ohne Vorsitzende zu erwähnen. — Chrisahn (Diskussion) 11:53, 14. Jul. 2023 (CEST) Beantworten

Austritte

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Letzter Kommentar: vor 1 Jahr 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Gibt es für die Zahl der Austritte bis Ende 2022 auch eine aktuelle Quelle? --Rita2008 (Diskussion) 18:39, 5. Sep. 2023 (CEST) Beantworten

Ja, ist auch im Kasterl verlinkt. Aber hier noch eine weitere: https://www.die-linke.de/partei/ueber-uns/mitgliederzahlen-2022/
Genaugenommen muss man aber schreiben "verlor an Mitgliedern. Denn Austritte - Todesfälle + Eintritte sind eigentlich das, was da steht.--Nillurcheier (Diskussion) 19:05, 5. Sep. 2023 (CEST) Beantworten

Etablierte Partei

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Letzter Kommentar: vor 6 Monaten 5 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ist die Linke jetzt eine Etablierte Partei? Früher hätte man sowas selten gehört, aber seitdem die AfD in den Umfragen weit oben ist, wird die Linke immer wieder als Establishment Partei zusammen mit Grünen, SPD, FDP, und Union, beschrieben. Sollte diese Entwicklung im Artikel beschrieben werden? Gruß. Encyclopédisme (Diskussion) 18:33, 21. Feb. 2024 (CET) Beantworten

Die Einordnung der Linken als Establishment-Partei sehe ich kritisch, da sie der AfD in die Hände spielt und gut zu deren Altparteien-Narrativ passt. Entscheidend ist aber, wie die Fachliteratur das Thema beurteilt. Auf die Schnelle habe ich diesen Artikel gefunden:
  • Dominic Nyhuis et al.:Anti-Establishment-Politik und die Wandlung des deutschen Parteienraums. In: Kathrin Ackermann, Heiko Giebler, Martin Elff (Hrsg.): Deutschland und Europa im Umbruch. Wahlen und politische Einstellungen. Springer VS, Wiesbaden 2023, doi:10.1007/978-3-658-40884-8_4 .
Dort heißt es z. B.: „[Die Linke] äußert zwar [ebenso wie die AfD] institutionelle Kritik und weist Züge einer Anti-Establishment-Haltung auf. Doch sie verfolgt im Wesentlichen eine reformistische Agenda, die sich nur schwerlich als Fundamentalopposition gegenüber dem politischen Mainstream beschreiben lässt (Koß 2007)." --Kompetenter (Diskussion) 18:58, 21. Feb. 2024 (CET) Beantworten
Mich würde interessieren, auf welchen Quellen deine Behauptung, die Linke werde immer wieder als Establishment-Partei beschrieben, fußt. --Kompetenter (Diskussion) 19:03, 21. Feb. 2024 (CET) Beantworten
Nicht direkt. Aber im vergleich mit der AfD, liest man solche Behauptungen immer wieder. Also in der Presse. Und auch nur im vergleich mit der AfD. Die Linke ist ja sowieso fast tot (zumindest auf bundesweiter Ebene). War nur so ein Gedanke. Man hört ja nach der Lafontaine Periode den Linksextremismus Vorwurf auch weniger (was ich persönlich komisch finde, denn auch wenn Oskar populist ist, ist er eigentlich nicht so radikal wie die ex-pds), was natürlich nicht heißt dass es ihn nicht gibt. Cheers.Encyclopédisme (Diskussion) 19:43, 21. Feb. 2024 (CET) Beantworten
Lafontaine hat lange schon die Fronten gewechselt. --2A01:599:343:C104:C4D4:19FD:2E8F:5E04 22:44, 19. Aug. 2024 (CEST) Beantworten

keine Beisitzende im PV

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Letzter Kommentar: vor 10 Monaten 4 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

laut Parteisatzung sind es "Weitere Mitglieder" des Parteivorstandes --2A02:8106:6F:9300:3DEB:9021:2C4E:6229 08:46, 15. Apr. 2024 (CEST) Beantworten

Sei mutig und ändere das. -- 🖅 09:02, 15. Apr. 2024 (CEST) Beantworten
Prinzipiell guter Tipp, der Artikel ist zur Zeit aber mal wieder für unangemeldete Benutzer gesperrt.
Ich habe das umseitig geändert, danke für den Hinweis. -- Perrak (Disk) 19:07, 15. Apr. 2024 (CEST) Beantworten
Ups, das hatte ich nicht auf dem Schirm. Sorry an die IP ... -- 🖅 20:41, 15. Apr. 2024 (CEST) Beantworten

Zweitstimmenanteil der Partei Die Linke bei den letzten Bundestagswahlen nach Wahlkreisen

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Letzter Kommentar: vor 9 Monaten 1 Kommentar1 Person ist an der Diskussion beteiligt

Die Grafiken sind unglücklich gewählt, da der Eindruck entsteht, dass hier eine Entwicklung dargestellt wird. Tatsächlich ähnelt sich die Färbung, aber die Intensität der Farbe lässt keine Rückschlüsse auf Gewinne oder Verluste zu. Kann hier jemand, der sich mit den technischen Details auskennt, die Grafiken überarbeiten? --Teutschmann (Diskussion) 13:24, 15. Mai 2024 (CEST) Beantworten

Kleinpartei

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Letzter Kommentar: vor 8 Monaten 5 Kommentare4 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Sollte Die Linke nicht mittlerweile als Kleinpartei eingestuft werden? Oder geschieht das erst, wenn sie in keinem Landtag mehr vertreten ist? Gibt es da eine allgemeingültige Definition in der Wikipedia? --Plecotus auritus (Diskussion) 20:50, 10. Jun. 2024 (CEST) Beantworten

Nein, aber eine "Kleinpartei", die (derzeit auf jeden Fall noch) einen Ministerpräsidenten stellt - ist das dein Ernst? --Lutheraner (Diskussion) 20:54, 10. Jun. 2024 (CEST) Beantworten

Ein Ministerpräsident, zwei weitere Beteiligungen an LÖandesregierungen, vertreten in acht von 16 Ländern mit eigenen Abgeordneten, 50000 Mitglieder - das ist zumindest bisher keine Kleinpartei. -- Perrak (Disk) 22:00, 10. Jun. 2024 (CEST) Beantworten
Die FDP hatte auch schon Phasen mit ähnlichen Ergebnissen. Für die Einstufung als Kleinpartei muss schon für längere Zeit (> 10 Jahre) gegeben sein, dass sie bei keiner Wahl auf Bundes- oder Landesebene auch nur in die Nähe der 5%-Hürde kommt, siehe z. B. Bayernpartei#Der_Weg_zur_Kleinpartei_(1966–1978) (war seit 1966 nie mehr über 3% gekommen). -- Aspiriniks (Diskussion) 22:02, 10. Jun. 2024 (CEST) Beantworten
Zum Vergleich: Die Freien Wähler, die nur an einer Landesregierung beteiligt sind, nicht im Bundestag und auch nur in zwei Landtagen, und die weniger als 10000 Mitglieder haben, führen wir auch nicht als Kleinpartei - solange "Die Linke" größer ist, sollten wir das auch bei dieser Partei nicht machen. -- Perrak (Disk) 22:04, 10. Jun. 2024 (CEST) Beantworten

Fehler in der Einleitung

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Letzter Kommentar: vor 6 Monaten 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Die haben bei weitem nicht mehr die zweitmeisten Leute in der EU-Fraktion. Bitte ändern; ich darf ja nicht. --2003:D0:737:CDCC:A0BD:D6AC:9EB7:603 09:00, 27. Jul. 2024 (CEST) Beantworten

Erledigt. Nächstes mal am besten gleich die Quellen mitliefern, dann geht's noch schneller... ;) --The-Digit (Diskussion) 12:46, 27. Jul. 2024 (CEST) Beantworten

Kategorie:Bündnis Sahra Wagenknecht

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Letzter Kommentar: vor 3 Monaten 22 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Bündnis Sahra Wagenknecht hängt in der Kategorie zur Linkspartei. Sollte Die Linke in der Kategorie:Bündnis Sahra Wagenknecht eingehangen werden? --Fan-vom-Wiki (Diskussion) 22:59, 1. Okt. 2024 (CEST) Beantworten

Meines Erachtens ist die Kategorisierung einer Abspaltung bei der Partei, von der sie sich abgespalten hat, sinnvoller als umgekehrt. --Kompetenter (Diskussion) 00:18, 2. Okt. 2024 (CEST) Beantworten
Nein, warum? Viele prominente Mitglieder des BSW waren vorher bei der Linkspartei, aber meines Wissens gibt es bisher keine Mitglieder der Linkspartei, die vorher beim BSW waren. -- Perrak (Disk) 00:31, 2. Okt. 2024 (CEST) Beantworten
Der Grund wäre, dass das BSW je thematisch auch zur Linkspartei gehört. Die Linken haben bei den letzten massiv an BSW verloren und die jüngste Geschichte der Linkspartei lässt sich dadurch nicht ohne das BSW erklären. Auch war es ja gewissermaßen die Spitze eine Parteiflügels der ausgetreten ist. Es ist aber auch okay, das nicht zu kategorisieren, es ist nur ein Vorschlag. --Fan-vom-Wiki (Diskussion) 02:49, 2. Okt. 2024 (CEST) Beantworten
Eure Argumente überzeugen mich. Keine Einwände. --Kompetenter (Diskussion) 15:39, 2. Okt. 2024 (CEST) Beantworten
@Perrak, überzeugt dich das oder gibt es keinen Konsens? --Fan-vom-Wiki (Diskussion) 00:14, 16. Okt. 2024 (CEST) Beantworten
Nicht wirklich vollständig, aber macht ruhig. Eine gewisse Unschärfe am Rand von Themenkategorien ist normal. -- Perrak (Disk) 11:33, 16. Okt. 2024 (CEST) Beantworten
Ich habe Bündnis Sahra Wagenknecht aus der Kategorie:Die Linke entfernt. Die Partei hat da nichts in dieser Kategorie verloren. Es ist auch überhaupt nicht üblich, solche Abspaltungen unter der Ex-Partei zu kategorisieren: Die blaue Partei, Aufbruch deutscher Patrioten – Mitteldeutschland, Bürger für Mecklenburg-Vorpommern und Wir Bürger sind nicht in der AfD-Kat, Die Republikaner sind nicht in der CSU-Kat, die Statt Partei ist nicht in der CDU-Kat, die Werteunion ist nicht in der CDU-Kat, Mut ist nicht in der Grünen-Kat, Regenbogen – Für eine neue Linke ist nicht in der Grünen-Kat, die Nationalliberale Aktion ist nicht in der FDP-Kat, die Sächsische Volkspartei ist nicht in der NPD-Kat usw. -- Chaddy · D 18:09, 27. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Ist auch meine Meinung. Bündnis Sahra Wagenknecht in der Kategorie:Die Linke erscheint mir sonderlich. Kategorien sollen Zugehörigkeiten dokumentieren, keine Geschichten erzählen. --Jürgen Oetting (Diskussion) 19:43, 27. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Sehe ich auch so. Louis Wu (Diskussion) 06:16, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Zugehörigkeiten dokumentieren und Geschichten erzählen schließt sich nicht aus und dass bisher nicht so verfahren wird, ist – wenn überhaupt – ein schwaches Argument. --Kompetenter (Diskussion) 14:42, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Dass suggeriert eine Noch-Zugehörigkeit, de schlicht nicht mehr gegeben ist - man kann so keine Geschichte erzählen. Louis Wu (Diskussion) 16:23, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
+1 -- Chaddy · D 16:42, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Das ist kein schwaches Argument, sondern stellt die übliche Praxis dar. -- Chaddy · D 16:42, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Und woher nimmst du, dass die übliche auch die beste Praxis ist? --Kompetenter (Diskussion) 16:53, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Eine neue Praxis müsste deutlich besser sein - das ist hier nicht zu erkennen. --Lutheraner (Diskussion) 17:31, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Die übliche muss nicht besser sein, aber wenn man etwas ändern will, benötigt man dazu gute Argumente. Das übliche hat sich ja bisher bewährt. -- Perrak (Disk) 20:49, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Natürlich muss die übliche Praxis nicht zwingend die beste sein und kann ggf. durchaus geändert werden. Wenn man die übliche Praxis ändern will sollte man das aber zuerst diskutieren.
In diesem Fall ist die Alternative aber auf jeden Fall schlechter als die übliche Praxis. -- Chaddy · D 01:54, 29. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Sehr richtig! --Lutheraner (Diskussion) 16:50, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Was die Werteunion und die CDU angeht, ist das allerdimgs falsch, die gehört in die CDU-Kategorie. Schließlich war die WU unter diesem Namen lange eine Gruppierung innerhalb der Union. -- Perrak (Disk) 20:49, 28. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Ja, da hast du durchaus Recht. -- Chaddy · D 01:55, 29. Okt. 2024 (CET) Beantworten
Da muss man eben je nach Fall sich die Sache genau anschauen, aber das BSW war nie Teil der Linken, und Kategorien wie diese sollen nach organisatorischer und nicht thematischer Zugehörigkeit organisiert sein. Louis Wu (Diskussion) 08:25, 29. Okt. 2024 (CET) Beantworten

Abschnitt "Haltung gegenüber Israel"

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Letzter Kommentar: vor 13 Tagen 51 Kommentare7 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Der Abschnitt behauptet per Quellen das Vorliegen von Antisemitismus in der Partei "Die Linke". Es wird aber nicht beschrieben, welche Vorfälle dies sein sollen

So ist der Abschnitt eine völlig unbrauchbare Erörterung einer! Quellenlage. Im Wikitext werden aberbnull Informationen über tatsächlichen Antisemitismus aus der Quelle beschrieben.. Solche Quellendebatten gehören maximal auf die Diskussionsseite, nicht aber in den Artikel.

Ich bitte um die inhaltlichen Ergänzung. Auch mit weiteren Quellen Ansonsten gehört der Abschnitt gelöscht. --2003:107:770A:1200:851F:9F9F:BC73:D995 21:11, 23. Nov. 2024 (CET) Beantworten

Ich habe die Kritik vom Politologen Samuel Salzborn und dem Historiker Sebastian Voigt über die Haltung der Linken gegenüber Isarel so umformuliert.
Der Politologe Samuel Salzborn und der Historiker Sebastian Voigt beschrieben 2011 in einem Aufsatz antizionistische Tendenzen in der Partei, die die Autoren für antisemitisch hielten ("antizionistischer Antisemitismus").
Die Autoren haben tatsächlich eine "antizionistische" Tendenz in der Linken gefunden, denn einige Mitglieder der Partei wollten und wollen, dass Israel weiter als Staat existiert, aber nicht mehr als ein Ethnostaat der "judischen Nation" ("judischer Nationalstaat"), sowie die Zionisten wollten und wollen. Das heißt aber nicht, dass diese Mitglieder Juden hassen (Judenhass, Antisemitismus) oder dass sie etwas gegen die jüdischen Bürger Israels oder gegen jüdische Menschen in Europa machen wollen. Die Autoren haben trotzdem in ihrer Argumentation gesagt, dass sie einen Antisemitismus aus diesem Antizionismus ableiten, denn sie kommen davon aus, dass das der Grund wäre, warum man Antizionist ist. Ich habe diese Formulierung ausgewählt, damit die Leser den Unterschied zwischen dem Fund und der Ableitung verstehen können, ohne den Artikel zu lesen.
Dazu habe ich der Begriff "antizionistisch" mit dem "Zionismus"-Artikel verbunden. Der Grund warum ich das getan haben ist, dass die Definition von Antizionismus sehr instabil ist und dass der Begriff "Zionismus" oft als "die Opposition zur Existenz Israels" in der Wikipedia definiert wird. Das war nicht die damalige Minderheitsmeinung der Partei, die von den Autoren kritisiert wurde. Die Meinung war eine Opposition zum Status Israels als "jüdischer Nationalstaat" und zur davon abgeleiteten Umsiedlung nicht-jüdischer Gruppen aus den (in den Vereinigten Nationen verabredeten) Territorien Israels und Palästinas. Aus dieser Diskussion wurde der folgende Absatz im Wahlprogramm vereinbart:
Wir unterstützen die Bemühungen des Internationalen Strafgerichtshofs, die Verantwortlichen auf beiden Seiten des Nahostkonflikts zur Verantwortung zu ziehen. Die Linke setzt sich für die Umsetzung der Forderungen des Rechtsgutachtens des internationalen Gerichtshofs zur israelischen Besatzungspolitik ein und fordert ein Ende der Besatzung und des Siedlungsbaus. Unser Ziel ist ein sicheres, selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben der Menschen in Israel und Palästina im Rahmen einer weiterentwickelten, gerechten Zwei-Staaten-Lösung. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 12:54, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
@Tohma, warum hast du die Korrektion zurückgesetzt? Kannst du deine Meinung erklären? --Daniel Couto Vale (Diskussion) 13:05, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Falsche Links einbauen. POV einbauen. Parteitexte in den Artikel kopieren. Das sind keine Verbesserungen.--Tohma (Diskussion) 13:18, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Vieles von dem, was Sie hier schreiben, ist für die aktuelle Frage irrelevant. Die aktuelle Frage ist nicht, ob es in der Partei antizionistische oder antisemitische Tendenzen gibt. Die aktuelle Frage ist, ob die Formulierung "beschrieben 2011 in einem Aufsatz israelfeindliche und antisemitische Tendenzen in der Partei" die Quelle richtig wiedergibt und zusammenfasst. (Scharfe Kritik an der Quelle steht im nächsten Absatz unseres Artikels.) Ich denke, dass die Formulierung so bleiben sollte. Hier der Abschnitt Zusammenfassung aus der Quelle, leicht gekürzt: "In jüngerer Vergangenheit nehmen antisemitische Positionierungen innerhalb der Partei »Die Linke« deutlich zu. Diese Entwicklung, die ihren vorläufigen Höhepunkt im Jahr 2010 hatte, wird nachgezeichnet und die Bedeutung eines vor allem antizionistisch ausgerichteten Antisemitismus herausgearbeitet. Die These ist, dass der antizionistische Antisemitismus innerhalb der »Linken« inzwischen zu einer die öffentliche Wahrnehmung dominierenden Position geworden ist. [...] die Möglichkeit auf die Agenda tritt, dass erstmals in der bundesdeutschen Geschichte eine Partei in Regierungsverantwortung stehen könnte, in der sich eine einflussreiche Strömung affirmativ zum Antisemitismus positioniert." Mein Fazit: Die Autoren der Quelle verwenden zwar meist die Bezeichnungen "antizionistischer Antisemitismus" und "antisemitischer Antizionismus", die im Vergleich zum gewissermaßen gröberen Begriff "Antisemitismus" vielleicht als weniger scharfer Vorwurf gelesen werden können. Doch die Zusammenfassung (und einige andere Stellen) zeigen, dass die Formulierung "antisemitische Tendenzen" der Quelle gerecht wird. Die Formulierung kann so bleiben. — Chrisahn (Diskussion) 13:39, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
@Chrisahn, das ist nicht korrekt. Die zwei Autoren wissen und sagen, dass es sich um eine sich verbreitende Position gegen Zionismus handelt (die sie "Antizionismus" nennen) und sie leiten nicht daraus, dass der Grund für diese Verbreitung Hass gegen Juden sei (obwohl sie von "Antisemitismus" sprechen). Deswegen sprechen sie über einen "antizionistischen Antisemitismus".
Laut ihrer Argumentation handelt es sich eigentlich um eine Behauptung, dass Israel ein "rassistischer" Staat sei. Das Hauptproblem hier ist das schlecht formuliertes Kriterium, dass [ die Behauptung, die Existenz des Staates Israel sei ein rassistisches Unterfangen ] antisemitisch sei. Die Autoren sind der Meinung, dass man antisemitisch ist, wenn man behauptet, dass der Staat Israel zur Zeit "rassistisch" sei, indem er dem jüdischen Anteil der Bürgerschaft und der Ausländer einen anderen Status gibt, als dem Rest der israelischen Bürgern und der Ausländer. Wir wissen, dass dies wegen des Holokausts entstanden ist und das ist der Grund, warum die Opposition zu dieser Art ethnische Diskriminierung in Israel unter dem Begriff "Rassismus" als antisemitisch für die Autoren gilt. Anders als in Europa gab es in Israel keine systematische Ausbäutung anderer Ethnien weltweit unter einer rassistischen Theorie.
Die Autoren sind aber nicht ehrlich in ihrer Kritik. Die Opposition zur ethnischen Diskriminierung in Israel wäre für die Autoren laut ihrem schlecht formulierten Kritierium eine Behauptung gegen die Existent des Staates Israel. Sie machen diese Urteilung aus der alten theoretischen Tradition der Linken, vor dem Staat Israel, und ignorieren die Auseinandersetzung über die Ereignisse, die gerade diskutiert werden. So sprechen sie: "unabhängig von den aktuellen parteiinternen Auseinandersetzungen über deren gründsätliche Ausrichtung lassen sich zwei geschichtliche Traditionen benennen..." Diese Art Diskussion (die Suche nach einer Ursprung für Linkenantizionismus in Marx 1800-Texten) lässt sich nicht verstehen, wenn der Leser den folgenden Satz ließt:
Der Politologe Samuel Salzborn und der Historiker Sebastian Voigt beschrieben 2011 in einem Aufsatz israelfeindliche und antisemitische Tendenzen in der Partei.
Sie beschreiben keine israelfeindliche Tendenz und keine antisemitische Tendenzen in der Partei, da solche Tendenzen nicht existieren (in den üblichen Bedeutungen dieser Wörter, die man in den verlinkten Artikeln findet). Sie beschreiben eine antizionistische Tendenz in der Partei, d.h. eine Tendenz gegen den Status Israels als einen jüdischen Nationalstaat, und sie halten diese Tendenz für "antisemitisch" nach einer bestimmter Definition von Antisemitismus, die nicht mit Judenhass verbunden ist. Deswegen würde ich folgendes schreiben.
Der Politologe Samuel Salzborn und der Historiker Sebastian Voigt beschrieben 2011 in einem Aufsatz eine antizionistische Tendenz in der Partei als eine neue Erscheinung des antizionistischen Antisemitismus im linken Diskurs vor dem zweiten Weltkrieg.
Wäre das ok für dich? --Daniel Couto Vale (Diskussion) 15:13, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Wie gesagt: Das meiste von dem, was du hier schreibst, ist für die aktuelle Frage irrelevant.
Die aktuelle Frage ist nicht, ob es in der Partei antizionistische oder antisemitische Tendenzen gibt. Es geht nur um die korrekte Wiedergabe einer Quelle. In unserem Artikel steht nicht folgender Satz: "In der Partei gibt es israelfeindliche und antisemitische Tendenzen." In unserem Artikel steht ein Satz, der zusammenfasst, was die zwei Autoren sagen. Diese Unterscheidung ist wichtig! Unser Artikel sagt nicht: "Das ist so." Unser Artikel sagt: "Diese Autoren sagen, dass das so ist." Verstehst du den Unterschied?
Du schreibst, dass "solche Tendenzen nicht existieren" und dass die Autoren "nicht ehrlich in ihrer Kritik" seien. Das ist deine Meinung. Ich habe nichts gegen deine Meinung. Persönliche Meinungen von Wikipedia-Mitarbeitern wie mir und dir sind aber hier – also bei der Frage, was in Wikipedia steht – irrelevant.
Die Autoren schreiben, dass "antisemitische Positionierungen" in der Partei zunehmen, und dass sich eine "einflussreiche Strömung affirmativ zum Antisemitismus positioniert". Das sind klare Aussagen. Du bist anderer Meinung als die Autoren – deine Meinung ist aber hier irrelevant. Du glaubst, dass es in der Partei keinen Antisemitismus gibt – deine Meinung ist aber hier irrelevant. Du glaubst (wenn ich dich richtig verstehe), dass die Autoren den Begriff Antisemitismus falsch verwenden – deine Meinung ist aber hier irrelevant. Siehe z.B. WP:TF und WP:NPOV.
Ich hoffe, dass klar geworden ist, worum es geht. — Chrisahn (Diskussion) 15:50, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
@Chrisahn [ Unser Artikel sagt nicht: "Das ist so." Unser Artikel sagt: "Diese Autoren sagen, dass das so ist." Verstehst du den Unterschied? ]
Ich verstehe diesen Unterschied, aber es handelt sich nicht darum. Unser Artikel sagt nicht: (1) "Diese Autoren sagen, dass etwas in der Partei so ist." Unser Artikel sagt: (2) "Die Autoren beschrein so etwas in der Partei".
1) Der Politologe Samuel Salzborn und der Historiker Sebastian Voigt beschrieben 2011 in einem Aufsatz israelfeindliche und antisemitische Tendenzen in der Partei.
2) Der Politologe Samuel Salzborn und der Historiker Sebastian Voigt sagen 2011 in einem Aufsatz, dass die antizionistische Tendenz in der Partei israelfeindlich und antisemitisch sei.
Erstens sprechen die Autoren über eine einzige Tendenz in der Partei, nicht zwei. Zweitens sind sie explizit darüber, dass es um Antizionismus handelt und dass sie jegliche Art Antizionismus für antisemitisch halten. Das Objekt der Beschreibung ist eine antizionistische Tendenz. Sie beschreiben dieses Objekt als israelfeindlich und antisemitisch laut ihrer Definition des Antisemitismus. Wenn wir nicht diejenige sind, die einen Vorwurf des Antisemitismus gegen die Linke machen, sondern die Autoren, muss das im Text klar sein. Ist es aber zur Zeit nicht der Fall. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 17:56, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ich versuche mal, ein paar Punkte zu trennen...
  1. Die Formulierung "sie beschreiben" hat hier nicht die Bedeutung (oder Konnotation) "sie beschreiben etwas, was objektiv existiert und genau so ist, wie sie es beschreiben", sondern eher "sie beschreiben etwas, was sie beobachten oder zu beobachten glauben". Das Wort "beschreiben" hat also eine deutliche subjektive Färbung. In diesem Sinne sagt unser Artikel nicht "das ist so" sondern nur "die sagen, dass das so ist". Von mir aus könnten wir das Wort "beschreiben" aber auch durch eines ersetzen, das den subjektiven Aspekt noch etwas verstärkt, z.B. "erkennen" oder "diagnostizieren".
  2. "sprechen die Autoren über eine einzige Tendenz in der Partei, nicht zwei" – Das stimmt so nicht. Die Autoren sprechen meist von "antizionistischem Antisemitismus", schreiben aber auch, dass "der Antizionismus gerade in Teilen der Partei »Die Linke« zu einem Ressentiment geworden [ist], das häufig antisemitische Züge aufweist". Weitere Zitate: "... radikale Gegnerschaft zum Staat Israel, die bisweilen verdeckt, aber nicht selten auch offen antisemitisch formuliert wird" / "keine selbstkritischen Töne in Sachen Antisemitismus" / "israelfeindliche Positionierungen" / "Amalgamierung des antiisraelischen und antizionistischen Ressentiment" usw. Wenn ich dich richtig verstehe, glaubst du, es gehe den Autoren nur um "antizionistischem Antisemitismus". Das ist falsch. Es geht den Autoren um eine Vielzahl von verwandten Tendenzen, eigentlich ein Kontinuum. Die Formulierung "israelfeindliche und antisemitische Tendenzen" gibt das ganz gut wieder. Das bedeutet nämlich nicht unbedingt, dass es sich um genau zwei klar abgegrenzte Tendenzen handelt. Auch hier gibt es Konnotationen, die dir vielleicht entgehen.
  3. "dass sie jegliche Art Antizionismus für antisemitisch halten" – Auch das ist falsch. Siehe Zitate.
  4. "nach einer bestimmter Definition von Antisemitismus, die nicht mit Judenhass verbunden ist" – Falsch.
Und so weiter. Viele deiner Behauptungen sind falsch. Oder höflicher gesagt: Viele deiner Behauptungen passen nicht zu dem Text, um den es geht. Es wird mir jetzt aber zu aufwändig, das alles zu zerpflücken... --Chrisahn (Diskussion) 19:29, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
1. Wenn wir die Aussage nicht treffen wollen, dass es so ist, ist "erkennen" viel besser.
2. Wenn die Autoren sagen, dass "der Antizionismus" zu einem "Ressentiment geworden [ist], das häufig antisemitische Züge aufweist", meinen sie durch "der Antizionismus" "die antizitionistische Tendenz" in der Partei, d.h. "die wachsende antizionistische Strömung" in der Partei. Man kann zwar streiten, ob es das gibt, aber meine Klage ist nicht das. Es geht nicht um mehrere "Antizionismen", die gleichzeitig wachsen. Sie sprechen über eine einzige Tendenz in der Partei, über eine einzige wachsende Strömung, die gegen das Ziel des Zionismus ist, d.h. gegen einen Staat Israel, der als ein jüdischer Nationalstaat funktioniert. Diese Strömung gibt es doch. Ich weiß nicht, ob sie wächst oder ob sie sich verkleinert. Das ist wieder irrelevant. Das Objekt ihrer Beschreibung ist etwas, was tatsächlich exisitert. Es ist aber eine Strömung. Es gibt keine antiisraelische Strömung und keine antisemitische Strömung, auch wenn die Autoren oft ein Ressentiment merken, mit antisemitischen Zügen (was der Fall 2011 um ihnen gewesen sein mag). Sie sprechen über ein Objekt (eine wachsende Strömung), laut ihnen mit mehreren Ursachen, aber nicht über mehrere Objekte.
3. Für "antizionistischen Antisemitismus" nutzen die Autoren das schlecht geschriebene Kriterium (1), wodurch "Rassismus" von "ethnischer Diskriminierung" nicht differenziert wird, und die Existenz Israels vom Status Israels auch nicht. Für sie sind beide Sätze unten gleich:
a. Die Behauptung, die Existenz des Staates Israel sei ein rassistisches Unterfangen.
b. Die Behauptung, der Staat Israel sei ein ethnischer Staat der jüdischen Nation, kein pluriethnischer Staat der israelischen Nation.
Es gibt Mitglieder in der linken Partei, die einen pluriethnischen Staat Israel und einen pluriethnischen Staat Palästina wollen, wo alle Bürger den gleichen Status haben. Das ist klar nicht, was die Zionisten wollen, und die Zionisten haben einen geschichtlichen Grund, um das nicht zu wollen.
Wenn wir die Leser über die Haltung der Linken gegenüber Israel informieren wollen, sollen wir genauer erklären, was diese Autoren getan haben und was die Mehrheitshaltung der Linken gegenüber Israel tatsächlich ist. Das Verb "erkennen" statt "beschreiben" ist ein guter Anfang. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 20:09, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
(BK) Deine Bewertungen sind hier nicht von Interesse. Genau aus dem Grunde ist dein POV, den du für eine Änderung anführst, ungeeignet und die aktuelle Wiedergabe korrekt.--Tohma (Diskussion) 15:52, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Sagt mal, es sind doch auch Mitglieder Ende letzten Jahres aus der Linken ausgetreten, wegen Antisemitismusvorwürfen (Vgl. https://taz.de/Linke-in-Berlin/!6044784/). Sollte das dann nicht auch mit in diesen Abschnitt aufgenommen werden? --HistorianoftheMarch (Diskussion) • JWP 17:59, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ja, das soll auch hinzugefügt werden. Es gab eine schlechte Kommunikation zwischen Abgeordneten und der Base, die dazu geführt hat. Die TAZ hat eine gute Beschreibung des Falls gemacht. Ich kann den Artikel suchen, wenn du möchtest. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 18:10, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Das wäre sehr lieb. Ich würde das dann auch zeitnah in den Artikel mit einarbeiten. --HistorianoftheMarch (Diskussion) • JWP 18:16, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Der Tagesspiegel beschreibt den Anlass der Austritte detaillierter als die taz, denke ich: [4]Chrisahn (Diskussion) 20:25, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Den Artikel habe ich jetzt auch mit eingearbeitet. --HistorianoftheMarch (Diskussion) • JWP 20:41, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
"schlechte Kommunikation zwischen Abgeordneten und der Basis" – Das ist ja wieder sehr optimistisch: "Es gibt kein Problem mit Antisemitismus in der Partei, es wurde nur schlecht kommuniziert." Jede Wette: Klaus Lederer & Co. sehen das ganz anders. — Chrisahn (Diskussion) 18:27, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Zustimmung. Ein weiterer Versuch für ein Whitewashing. Die Diskussion über diese Versuche können wir beenden.--Tohma (Diskussion) 18:34, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ich hatte mal etwas schon in den Artikel hinzugefügt. Wenn es weiter ausgebaut werden muss, dann ergänze ich noch einige Informationen. --HistorianoftheMarch (Diskussion) • JWP 18:58, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
@Chrisahn, es gab doch eine schlechte Kommunikation, aber es geht nicht nur darum.
Es gibt jüdische Mitglieder in der sozialistischen Partei, die sich vom Hamas-Anschlag sehr betroffen fühlen, und es gibt arabische und palästinensiche Mitglieder in der Partei, die sich von der Massaker in Gaza und der Gaza-Politik Israels sehr betroffen fühlen. Es ist für uns schwierig über dieses Thema zu diskutieren und auf einen Satz zu einen, ohne dass einige Betroffene aufgeregt werden. Bei den Diskussionen werden viele emotional überfordert und ich verstehe das.
So einen Konflikt gibt es nicht in christlichen Parteien, wie die CDU und die CSU. Auch nicht in nationalistischen Parteien, wie die AfD. Diese drei Parteien äußern gegen islamistische und arabische Einwanderer, besonders gegen Flüchtlinge, und es gibt keine betroffene dieser Gruppen in diesen Parteien, um dagegen "Antiislamismus" und "Antisemitismus" vorzuwerfen, denn diese Parteien sind identitär ("christlich" oder "urdeutsch") und sie wollen die Arbeiterklasse spalten.
Zum Vorwurf habe ich folgendes zu sagen. Ein Abgeordneter der Linken hat tatsächlich vorgeworfen, dass ein Text antisemitisch sei, aber die Delegierten lehnten diesen Vorwurf ab.
Hier ist der bestrittene Text: https://dielinke.berlin/fileadmin/user_upload/A4_-_BV_Pankow_-_Gegen_jeden_Antisemitismus_3.pdf
Hier ist eine gute Beschreibung des Geschehens: https://taz.de/Linkspartei-streitet-ueber-Antisemitismus/!6039646/ --Daniel Couto Vale (Diskussion) 19:33, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
"sie wollen die Arbeiterklasse spalten" – An der Stelle musste ich laut lachen. Das ist ja ungefähr so paranoid wie Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau, nur in umgekehrter Richtung. :-) — Chrisahn (Diskussion) 19:52, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ok, ersetze bitte "die Arbeiterklasse" durch "die Bevölkerung", wenn du denkst, dass die Kapitalbesitzer ein relevanter Anteil der Wählerschaft ist oder dass die CSU, die CDU und die AfD die Stimmen der Kapitalbesitzer mit den christlichen und nationalen Identitäten gewinnen wollen. Die Argumentation funktioniert auch, wenn man die miteinbezieht. Ist es eine Lüge, dass die Sozialisten in Religion und Ethnie pluraler sind, als die Christkonservativen und die Nationalisten? --Daniel Couto Vale (Diskussion) 20:19, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
"... Abschneiden bei Muslimen in Westdeutschland: Die CDU erreichte bei der Europawahl 15 Prozent, die SPD 13 Prozent, die Linke 8 Prozent und die Grünen 7 Prozent." [5] Aber wir müssen diese off-topic Diskussion jetzt echt beenden. Siehe WP:DISK. — Chrisahn (Diskussion) 20:32, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ok. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 20:37, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Noch ein Tipp: du hast Islamismus und Islam verwechselt. — Chrisahn (Diskussion) 20:11, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
"Hier ist der bestrittene Text" – Nein, das ist eben NICHT der Text, wegen dem Lederer & Co. ausgetreten sind. Das ist der URSPRÜNGLICHE Text. Der wurde aber durch alle möglichen Änderungen kaputtgemacht. Also entweder hast du den taz-Artikel gar nicht gelesen, oder nicht verstanden... — Chrisahn (Diskussion) 20:17, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ok, @Chrisahn. Ich habe es versucht, Information mit Euch zu teilen. Du hast jetzt den Artikel über das Geschehen, den originalen Text, und du weißt, worum es geht. Ich bitte Dich darum, die Leser der Wikipedia auf einer angemessenen und respektvollen Weise über das Geschehen zu informieren. Du und ich wollen, dass es keine Hass gegen Juden gibt. Ich will, dass alle Staaten das internationale Gerichtshof respektieren und dass Zivilisten, hauptsächlich Journalisten und Hilfsarbeiter, nicht ermordet werden. Übertriebene Kritik des Geschehens in der Linken und keine Information über die Mehrheitshaltung der Linken über das Thema im Wahlprogramm (genauso wie Whitewashing der Wahlprogramme der CDU, der CSU und der AfD) erweisen eine Art Voreingenommenheit, die wir in der Wikipedia nicht leisten können.
Das Thema ist schwierig. Ich weiß. Und wir alle haben unsere Meinungen dazu. Es geht hier aber darum, unser kolletives Wissen mit guten klaren Quellen zusammenzufassen. Nicht mehr. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 20:36, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Es handelt sich hier nicht um meine Bewertungen. Ja, die Autoren sind zwar nicht ehrlich in der Anwendung ihrer Kriterien, aber dieses Problem wird bereits mit der Zitation eines anderen Autors behoben. Die Probleme sind zwei andere:
1) Im Text ist es nicht klar, was kritisiert wurde (Antizionismus) und auf welcher Weise (als etwas, was aus antizionistischem Antizionismus entstanden ist); und die Autoren wenden den Begriff "Antisemitismus" mit einer viel breiteren Definition, als das, was im verlinkten Artikel steht. Das führt zu einem Misverstand der Kritik der Autoren. Meiner Meinung nach soll ihre Kritik besser erklärt werden.
2) Der Überschrift sagt, dass es sich im Abschnitt um die Haltung der Partei gegenüber Israel handelt. Der Abschnitt enthält aber nicht die Mehrheitshaltung der Partei gegenüber Israel (was im 2025-Parteiprogram steht), sondern eine unehrliche Kritik einer 2011-Minderheitstendez in der Partei und eine Kritik dieser Kritik. Meiner Meinung nach soll der Leser die Mehrheitshaltung der Partei wissen, die kollektiv entschieden wurde. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 18:08, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Im ersten Satz behauptest du, es handle sich nicht um deine Bewertungen, und direkt im zweiten Satz haust du die Bewertung raus, die Autoren seien nicht ehrlich...? So wird das nix. Dennoch kurz zu deiner Behauptung "die Autoren wenden den Begriff "Antisemitismus" mit einer viel breiteren Definition, als das, was im verlinkten Artikel steht" – im verlinkten Artikel steht: "Als aktuell vorherrschende Form gilt ein oft als Antizionismus getarnter Israel-bezogener Antisemitismus, der das Existenzrecht Israels ablehnt [...]" Und damit droppe ich das Mic und bin raus. Sonst wird's ärgerlich. — Chrisahn (Diskussion) 20:03, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ich meinte den verlinkten Artikel über "Antisemitismus" unter der Formulierung "antiisraelische und antisemitische Tendenzen". Die Definition der Autoren über Antisemitismus ist viel breiter, als das was im Artikel über Antisemitismus steht. Aber wenn du sagst "damit droppe ich das Mic und bin raus", merke ich, du möchtest die Leser über die Haltung der Linken gegenüber Israel nicht informieren und möchtest dein Bild der Partei widergeben. Es ist ok. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 20:43, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Dann hast du entweder nicht gecheckt, welcher Artikel dort verlinkt ist, oder ihn nicht gelesen, oder irgendwas anderes nicht verstanden... ...und ich merke: Du betrachtest die Partei (und ihre antisemitischen Tendenzen) durch die rosarote Brille und missverstehst den Text, um den es geht... Aber auch beim "Merken" werden wir uns wohl nicht einig werden. :-) — Chrisahn (Diskussion) 21:55, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Nein, tue ich nicht. Siehe meine Änderungsvorschläge unten. Ich möchte nur, dass die Haltung der Linkspartei gegenüber Israel korrekt informiert wird (zur Zeit wird sie als Minderheitshaltung eingestuft). Dazu möchte ich, dass die bestrittenen Haltungen gegenüber Israel informiert werden. Die Leser müssen wissen, welche Haltung die Partei gegenüber Israel tatsächlich hat, welche bestrittene Strömungen diesbezügich in der Partei existieren, die für "antisemitisch" gehalten wurden, und welche davon mehrheitsfähig geworden sind. Bitte siehe meine Änderungsvorschläge unten. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 22:59, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
@Chrisahn @HistorianoftheMarch @Tohma Ich bitte um eine Ergänzung dieses Abschnittes.
In diesem Abschnitt wird über drei Streiten bei der parteiinternen Debatte der Linken gesprochen, welche Haltung die Partei gegenüber Israel haben soll. Bei diesen Streiten haben Teilnehmer den anderen Teilnehmern Antisemitismus vorgeworfen. Die Probleme in diesem Abschnitt sind, (1) dass die mehrheitsfähige Haltung der Partei gegenüber Israel nicht informiert wird und (2) die bestrittene Haltungen bei diesen Streiten nicht beschrieben werden. Wenn wir die Leser über die Haltung der Linken gegenüber Israel informieren wollen, sollen wir die Haltung der Linken gegenüber Israel tatsächlich beschreiben, nicht nur dass es Streit bei der Debatte gab. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 21:50, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
(1) Die mehrheitliche Haltung der Partei gegenüber Israel wird beschrieben: "Die Linkspartei erkennt das Existenzrecht Israels an. Einzelne Mitglieder der Bundestagsfraktion und Teile der Parteibasis kritisieren jedoch die israelische Palästina-Politik heftig."
(2) Welche Ergänzungen schlägst du denn dazu vor? --HistorianoftheMarch (Diskussion) • JWP 21:53, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Vorschlag:
(a) Die Leser informieren, dass die heftige Kritik der israelischen Palästina-Politik sogar im 2025-Wahlprogramm, Kapitel 6 steht und dass sie keine Minderheitsströmung in der Partei ist. Wir sollen die folgende Haltung gegenüber Israel zusammenfassen:
Auch für den Krieg im Nahen Osten gibt es keine militärische Lösung: Niemals darf ein Menschenrechtsverbrechen als Rechtfertigung für ein anderes Menschenrechtsverbrechen herangezogen werden. Der Tod von Zehntausenden Zivilisten, darunter vieler Kinder, die Zerstörung eines Großteils der Infrastruktur und das Aushungern der Bevölkerung haben nichts mit legitimer Selbstverteidigung zu tun. Das Unrecht der Besatzung der palästinensischen Gebiete ist niemals eine Rechtfertigung für den menschenverachtenden Terror der Hamas – und genauso rechtfertigt der 7. Oktober nicht die brutalen Völkerrechtsverbrechen der israelischen Armee in Gaza und im Libanon. Wir verurteilen das völkerrechtswidrige Vorgehen in Syrien. Wir unterstützen die Bemühungen des Internationalen Strafgerichtshofs, die Verantwortlichen auf beiden Seiten des Nahostkonflikts zur Verantwortung zu ziehen. Die Linke setzt sich für die Umsetzung der Forderungen des Rechtsgutachtens des internationalen Gerichtshofs zur israelischen Besatzungspolitik ein und fordert ein Ende der Besatzung und des Siedlungsbaus. Unser Ziel ist ein sicheres, selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben der Menschen in Israel und Palästina im Rahmen einer weiterentwickelten, gerechten Zwei-Staaten-Lösung.
(b) Nach der Information der Haltung der Linkspartei gegenüber Israel sollen wir einen Signposting hinzufügen, dass wir die Leser ab diesem Punkt über drei Streiten bei Debatten informieren werden, wo einige Teilnehmer den anderen Antisemitismus vorgeworfen haben. Ungefähr so:
Bei der parteiinternen Debatten, welche Haltung gegenüber Israel die Partei haben sollte, kamm es zu drei bekannten Streiten, in denen einige Teilnehmer den anderen Antisemitismus vorgeworfen haben. 2011... 2014... 2024...
(c) Bei jedem Streit sollen wir die Leser darüber informieren, um welche bestrittene Haltung es sich handelte, d.h. welche vorgeschlagene Haltung der Partei gegenüber Israel als "antisemitisch" erkannt wurde.
(d) Bei jedem Streit sollen wir die Leser darüber informieren, welcher Beschluss gemacht wurde oder nicht gemacht wurde, und welche Seite des Streits ihre Meinung durchgesetzt hat (mehrheitsfähig war). --Daniel Couto Vale (Diskussion) 22:30, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
@Tohma ist ja der Meinung, dass Texte, die direkt von der Partei kommen nicht "abgeschrieben" werden sollen. Ist es dann überhaupt zulässig, dass wir dann direkt Texte aus dem Wahlprogramm übernehmen oder müssen wir jetzt hierfür auch wieder eine Quelle von dritten verwenden? --HistorianoftheMarch (Diskussion) • JWP 14:08, 28. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Die Haltung der Partei gegenüber Israel ist kein Fakt über Israel sondern ein Fakt über die Partei. Die Mehrheitshaltung der Partei ist das, was im Manifesto und im Wahlprogramm steht. Wenn die Leser zu diesem Artikel kommen, sollen sie mitbekommen, was die Partei bezüglich dem Nahostkonflikt tatsächlich zu machen plant, wenn sie zur Macht kommt. Deswegen finde ich das Manifesto und das Wahlprogramm relevante Quellen. Dazu sollen wir die Leser auch informieren, dass die Mehrheitshaltung etwas ist, was nicht alle Mitglieder der Partei korrekt finden. Deswegen kamm es zu drei Streiten. Die journalistischen Quellen über die Streiten sind, meiner Meinung nach, am besten, um die bestrittenen Haltungen zu erklären, die eine Strömung in der Partei für die ganze Partei empfohlen hat. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 15:42, 29. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Siehe Wikipedia:Belege#NPOV:
Quellen, deren Neutralität berechtigt angezweifelt werden kann (z. B. Aktivisten, Unternehmen, Interessengruppen, Konfliktparteien), sind in Wikipedia nur in den seltensten Fällen als Quelle geeignet. Wikipedia-Artikel dürfen ausdrücklich nicht primär mit parteiischen Quellen belegt sein.
Wenn wir das streng auslegen, müssen wir den Absatz, der bisher nur mit einem Link auf die Website der Partei belegt ist, wieder löschen. Um ihn zu retten, müssen wir durch unabhängige Quellen belegen, dass der Parteitagsbeschluss relevant ist, und wie er von unabhängigen Beobachtern eingeordnet wurde.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang folgende Bewertung [6] (die aber wahrscheinlich nicht als Quelle für den Artikel geeignet ist, da es ein Kommentar ist und die Jungle World nicht gerade neutral ist):
Der Beschluss „Deeskalation und Abrüstung in Nahost – für Frieden, Völkerrecht – gegen jeden Rassismus und Antisemitismus", den die Linke beim BPT 2024 verabschiedete, ist nicht nur Ausdruck einer ideologischen Haltung, sondern offenbart auch den intellektuellen Bankrott der Partei. Es wird deutlich, dass es hier weniger um eine konstruktive Friedenslösung geht, sondern um eine gefährliche Vernebelung der Realität. Die zentrale Frage nach der Verantwortung für die Gewalt wird bewusst umgangen. Während die Hamas am 7. Oktober 2023 das schwerste antisemitische Massaker seit dem Holocaust verübte, ignoriert die Linke in ihrem Beschluss die Verstrickungen der Hamas und stellt stattdessen Israel als Hauptverantwortlichen des Konflikts dar.
Chrisahn (Diskussion) 17:52, 29. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ich habe eine weitere Quelle eingefügt [7]. Zitat:
Der Parteitag hatte schon begonnen, da wurde am Freitagnachmittag hinter den Kulissen noch gerungen und um einzelne Wörter für einen besonderen Antrag gestritten.
Denn die Themen Nahost und Antisemitismus drohten den gewünschten Neustart zu verderben. Mehrere strittige Anträge waren eingereicht worden, in einem ging es beispielsweise darum, der Parteitag möge das Vorgehen Israels gegen die palästinensische Bevölkerung als Genozid bezeichnen.
Die scheidende Parteiführung und die designierten neuen Vorsitzenden hatten sich vorgenommen, einen Antrag zum Thema Nahost und Antisemitismus zu erarbeiten, in dem sich die ganze Partei wiederfinden kann. Ziel war es, die zum Teil weit unterschiedlichen Positionen doch noch zu vereinen, um einen Eklat zu vermeiden.
Ich denke, diese Hintergründe des Beschlusses sollten wir zumindest kurz erwähnen.
Weiteres interessantes Zitat, das zeigt, welche israelfeindlichen und zum Teil antisemitischen Strömungen es in der Partei gibt:
der Aktivist Ramsy Kilani, der auch Mitglied der Linkspartei ist, [...] gehört zur trotzkistischen Gruppe „Sozialismus von unten". Für sie sind die Hamas-Terroristen „Widerstandskämpfer gegen die koloniale" Macht und der größte Massenmord an Juden seit der Shoah sei ein „Ausbruch aus dem Freiluftgefängnis". Israel müsse „im Zuge eines antiimperialistischen, revolutionären Aufstands in der gesamten Region zerstört werden".
Wenn ich es richtig verstehe, ist „Sozialismus von unten" aber eine von der Partei unabhängige Organisation, und ich weiß nicht, wie einflussreich solche Strömungen in der Partei sind. — Chrisahn (Diskussion) 18:33, 29. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ich sehe gerade, dass Kilani im Dezember 2024 aus der Partei ausgeschlossen wurde und die Gruppe „Sozialismus von unten" ihren Mitgliedern empfiehlt, die Arbeit in der Partei zu beenden. [8]. Also nicht mehr für den Artikel relevant, denke ich. — Chrisahn (Diskussion) 18:38, 29. Jan. 2025 (CET) Beantworten
@Chrisahn, die trotzkistische Strömung in der Partei ist nicht mehrheitsfähig. Das heißt, Stalin wird nicht von allen als eine böse Figur verstanden. Losurdos Buch über Stalin wird zwischen Mitgliedern empfohlen und gelesen und er fasst die mehrheitsfähige Meinung zu Stalin zusammen: es gab ja Probleme, es gab auch Erfolgen, es ist nicht Schwarz-Weiß, wie in der anti-komunistischen Propaganda. Trotzkis und Kruschtschews Kritik über Stalins Politik wird von vielen nicht als korrekt wahrgenommen.
Ich kenne die Strömung "Sozialismus von unten" zu wenig, um irgendwas dazu zu sagen. Ich kenne keinen in der Partei, die diese Meinung zu Hamas äußert. Ich war in mehreren Diskussionen zum Thema und diese Meinung wird maximal erwähnt, als eine Meinung, die einige Menschen außerhalb der internen Debatte haben, sowie du es hier getan hast. Das ist nicht die mehrheitsfähige Haltung der Partei zum Thema und man findet sie in keiner Äußerung der Partei (Manifesto, Wahlprogramm, etc.).
Zu den Änderungsanträgen zum Nahost-Konflikt darf ich etwas sagen. Jede Person in Deutschland darf Mitglied der Partei werden und jedes Mitglied darf so einen Antrag schreiben. Wenn du willst, kannst du zu der Partei kommen, und so eine Änderung beantragen. Nachher werden diese Anträge kollektiv diskutiert und entweder zugestimmt oder abgesagt. Wir lesen die Änderungsanträge aller Mitglieder und wir entscheiden zusamen, ob wir den Text so ändern wollen, oder nicht. Wir tun das, da wir eine basisdemokratische Partei sind. Es wird *immer* jemanden geben, der einen verrückten Antrag schreibt und der seinen Antrag von den meisten abgelehnt bekommt.
Ein persönlicher Änderungsantrag zum Nahostkonflikt heißt nicht, dass die Partei diese Haltung gegenüber Israel hat. Das heißt nur, dass eine Person in der Partei diese Meinung zu einem Zeitpunkt hat. Diese Person wird bestimmt nachher zu Debatten eingeladen, mit israelischen Bürgern, mit palästinsensichen Bürgern, mit jüdischen Mitgliedern, mit arabischen Mitgliedern in Kontakt kommen, und sie wird die Chance bekommen, ihre Meinung mit mehr Erfahrungen entwickeln zu lassen. Es gibt nichts besseres für die politische Bildung, als mitzumachen. Das ist wie eine sozialistische Partei funktioniert. Wir sind keine eingestellte Arbeiter, die Sprechpunkte von einem Thinktank bekommen und einfach wiederholen.
Deswegen denke ich, dass die Änderungsanträgen nur erwähnt werden sollen, wenn wir die Stimmen für und gegen den Antrag auch erwähnen. Wenn knapp 100% der stimmenden Mitglieder gegen einen Änderungsantrag sind, sollen die Leser die Information bekommen, dass die Partei eigentlich gegen den Antrag einigt ist. --Daniel Couto Vale (Diskussion) 15:50, 31. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ich verstehe nicht, was du bezüglich der Änderungsanträge meinst. Der Tagesspiegel [9] schreibt: "mit knapper Mehrheit wurde ein Änderungsantrag beschlossen". Die taz [10] schreibt: "Einer Mehrheit des Parteitags aber missfallen zentrale Passagen – sie unterstützt in teils sehr knappen Abstimmungen Änderungsanträge." Deine Formulierungen "Antrag von den meisten abgelehnt", "eine Person in der Partei" und "knapp 100% der stimmenden Mitglieder" ergeben in diesem Kontext daher wenig Sinn.
"Stalin wird nicht von allen als eine böse Figur verstanden" – Du scheinst zu glauben, dass das die Partei sympathischer macht... Nun ja. Da es ja hier um Antisemitismus geht, habe ich kurz nach Quellen zum Thema Stalin und Antisemitismus gesucht. Siehe z.B. [11], [12], [13], etc. Aber lassen wir das. Es geht hier nicht um Trotzki oder Stalin.
Chrisahn (Diskussion) 16:52, 31. Jan. 2025 (CET) Beantworten
@Chrisahn warum möchtest du keine Signposting, dass ab diesem Punkt die Antisemitismusvorwürfe bei Streiten beschrieben werden, während die Haltung der Partei gegenüber Israel debattiert wurde? Möchtest du, dass die Leser den Eindruck bekommen, dass die Haltung der Partei gegenüber Israel antisemitisch wäre? --Daniel Couto Vale (Diskussion) 15:55, 31. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ich sehe keinen Grund, auf eine bestimmte Anzahl von Konflikten hinzuweisen, oder bestimmte Zeitpunkte besonders hervorzuheben. Die Haltung zu Israel und zu Antisemitismus ist ein Dauerthema in der Partei. Hier ein paar Quellen dazu:
  • [14] 2012 "DIE LINKE, Israel und der Antisemitismus: Thema beendet?"
  • [15] 2014 "Linke-Abgeordnete auf Top-Ten des Antisemitismus"
  • [16] 2017 "Gregor Gysi über das komplizierte Verhältnis der Linken zu Israel"
  • [17] 2017 "Kommentar Linke und Antisemitismus: Es darf nicht sein, was sein könnte"
  • [18] 2017 "In der Linken tobt der Antisemitismus-Streit"
  • [19] 2017 "Linke streitet über Antisemitismus und Zensur"
  • [20] 2018 "Ein heißes Eisen bei der Linken"
  • [21] 2019 "Linke müssen Selbstkritik üben"
  • [22] 2019 "Linke-Arbeitskreis verbreitet antisemitische Karikatur"
  • [23] 2020 "Das „Antisemitismus-Problem" der Linkspartei-Studenten"
  • [24] 2021 "Wie hält es Die Linke mit den Juden, Israel und BDS?"
Chrisahn (Diskussion) 17:43, 31. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Ich habe jetzt nochmal Ergänzungen zu einem gesamtparteilichen Beschluss (!) zum Israel-Palästina-Konflikt hinzugefügt. Ich hoffe das recht jetzt. --HistorianoftheMarch (Diskussion) • JWP 22:12, 27. Jan. 2025 (CET) Beantworten
Wenn ich mich mal einmischen darf: Es geht durchaus auch um die Definition von Antisemitismus. Ich denke, die affirmation der Autoren die sagen, die Linke sei "Antisemitisch" sollten attribuiert werden. Generell ist die Frage Antisionismus=Neuer Antisemitismus? global, und man sollte nicht versuchen, einen deutsch-zentrierten Blinkwinkel darzustellen, oder einen Israel-zentrierten, sondern auch die Sicht, Frankreichs, Latein-Amerikas, Spaniens etc. darstellen, und dort neigt man eher andere Sachen als in Deutschland zu sagen. Viele Grüße. --80.187.70.192 07:55, 13. Feb. 2025 (CET) Beantworten
1. Keiner der im Artikel zitierten Autoren sagt, die Linke sei antisemitisch. ("Es gibt antisemitische Tendenzen" ist etwas anderes als "ist antisemitisch".) 2. Es würde zu weit führen, in diesem Artikel Antisemitismus zu definieren. Die Formulierung "antisemitische Tendenzen" wurde oben ausführlich diskutiert. 3. Es geht hier um die deutsche Partei Die Linke, nicht um die Linke als internationale Strömung. — Chrisahn (Diskussion) 10:07, 13. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Hier haben wir das Problem: „Antisemitische Tendenzen" geht schon zu weit, in dem man einfach die ganze Debate darüber ob diese „Tendenzen" überhaupt antisemitisch sind ignoriert. Man sollte hier ganz klar jede Affirmation einem Autor oder mehreren Autoren/Medien/Organisatipnen zuordnen. Wenn dem schon so ist, desto besser, ich wollte nur diesen wichtigen Teil der Debatte nennen (de größere Debatte um Definition). Viele Grüße. --80.187.74.112 18:17, 13. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Diesbezügliche Aussagen werden im Artikel bereits den jeweiligen Autoren zugeordnet. Fehlt die Zuordnung irgendwo? — Chrisahn (Diskussion) 18:22, 13. Feb. 2025 (CET) Beantworten
In dem Fall muss ich mich will für diese Prezipitierte Intervention entschuldigen, ich hatte nur diesen Diskussionsabschnitt gesehen. Cordiale Grüße. --80.187.74.112 18:25, 13. Feb. 2025 (CET) Beantworten
"Debatte ignoriert" – Falsch. Siehe ausführliche Diskussion oben. — Chrisahn (Diskussion) 18:27, 13. Feb. 2025 (CET) Beantworten

Einnahmen

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Letzter Kommentar: vor 23 Tagen 2 Kommentare2 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Die Tabelle zu den Einnahmen von 2017 ist ja inzwischen ziemlich unaktuell. Ich bin dafür sie ganz zu löschen. Die Informationen kann man sich sicher aktueller auf der Website beschaffen. Auch der entsprechende Abschnitt Einnahmen und Ausgaben müsste aktualisiert werden. --Rita2008 (Diskussion) 18:46, 3. Feb. 2025 (CET) Beantworten

Ich hatte schon vor einer ganzen Weile vor, dass mal zu überarbeiten. Ich würde mich dann wahrscheinlich morgen mal hinsetzen und das dann überarbeiten. --HistorianoftheMarch (Diskussion) • JWP 19:07, 3. Feb. 2025 (CET) Beantworten

Mitgliederzahl und Ursachen des Wahlerfolges

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Letzter Kommentar: vor 2 Tagen 10 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Ich denke, es sollte (auch anstatt der derzeitigen Newstickeritis, an einigen Stellen praktisch jeden einzelnen Tagespegel zu vermelden) nochmal irgendwo im Artikel in einem Satz präzise zusammengefaßt werden, daß die Mitgliederzahlen laut der verlinkten Quellen allein zwischen Mitte Januar und Mitte Februar 2025 von 60.000 auf über 90.000 und damit um über 50% gestiegen sind. Derzeit scheint auch kein Abflauen der Wachstumskurve absehbar, ob bei den Mitgliederzahlen oder den Umfrageergebnissen (bei Anhalten des derzeitigen Trends hätte die Linke bei einem BT-Wahltermin Mitte März mindestens 17% bekommen, entsprechend schon diesen Sonntag in Hamburg, wo nächste Woche gewählt wird, fast 15%, ebenso wie in Bremen, und in Berlin sogar stärkste Kraft überhaupt). Im DLF-Wahlstudio vom DEUTSCHLANDFUNK gestern abend bzw. der Nachbearbeitung von heute (und ähnlich auf tagesschau.de) geht das auch ganz jenseits der Aktion Silberlocke auf mehrere Gründe zurück:

  • Merz' Rumeierei mit der AfD von Anfang Dezember. U. a. laut DLF ist die Linke derzeit die einzige Partei, der die Wähler vertrauen, die Brandmauer tatsächlich aufrechtzuerhalten. Genau deshalb laufen auch Migranten zunehmend zur Linken als ihrer letzten Rettung über.
  • SPD und Grüne waren in diesem Wahlkampf vor allem in puncto Migration, soziale Sicherheit und Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung nicht von CDU & AfD zu unterscheiden. Die SPD hat in öffentlichen Reden Sprechblasen zur sozialen Sicherheit abgesondert, ihr Wahlprogramm und Track Record in der Vergangenheit sahen aber ganz anders aus.
  • Die Grünen haben die Themen Umwelt-, Klima- und Minderheitenschutz in diesem Wahlkampf geradezu versteckt und stattdessen voll auf Migrationsabwehr und Krieg (vulgo: "Verteidigung") gesetzt. tagesschau.de schreibt dazu, daß (der laut DLF-Wahlstudio: "nicht gerade zum linken Flügel der Grünen zählende") Habeck mindestens hunderttausende an Stimmen: "links liegengelassen" hätte. Auch daran sähe man, wie wiederholt im DLF betont wurde, daß die Grünen überraschenderweise keineswegs, wie man anhand der öffentlichen Debatte des letzten Jahres hätte vermuten können, als: "zu links- oder klimaradikal" gelten. Entsprechend wurde auch als Konsequenz aus der Heizungsdebatte die FDP als große trotzköpfige Verhinderin noch weitaus schlimmer als die Grünen abgestraft.
  • SPD und Grüne beschwören zwar ständig eine Anpassung oder gar Abschaffung der Schuldenbremse, aber ganz allein zum Zwecke von: "Kriegstüchtigkeit". Die Wähler, denen es dagegen um Abschaffung der Schuldenbremse für soziale Sicherheit, Infrastruktur, Inflationsbekämpfung und nichtmilitaristische Konjunkturprogramme (die vor allem nicht, Stichwort Merz': "Wirtschaftsstärkung", einfach platt aus weiterer Umverteilung auf Nimmerwiedersehen von Unten nach Oben bestehen) geht, vertrauen allein auf die Linke.
  • Frauen rutschen laut DLF als Reaktion darauf, daß Männer auch im Zusammenhang mit der Genderdebatte tendentiell wieder zunehmend traditionellere Geschlechterrollen einfordern und Grüne wie SPD die Themen Gender und Minderheitenschutz in diesem Wahlkampf vernachlässigt hat, nach links.

--2003:DA:CF2E:4500:7DCD:F66A:8535:3556 17:31, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten

Ich hatte schonmal einige Ursachen für den Wahlerfolg in den Artikel eingefügt. Wenn du noch Quellen findest, kannst du es ja nochmal in den Artikel einfügen oder sie hier reinstellen. --HistorianoftheMarch (Diskussion) • JWP 17:50, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Ich sehe hier nur ein paar unkonkrete Vorschläge zur Verbesserung des Artikels und dafür jede Menge persönliche Meinung. Wikipedia:Diskussionsseiten sind aber kein Forum. Bitte in Zukunft persönliche Meinungen und Einschätzungen weglassen. Sonst wird so ein Beitrag auch mal gelöscht. Konkrete Vorschläge zur Arbeit am Artikel sind willkommen, aber ohne Wikipedia:Belege sind die Chancen, dass sie umgesetzt werden, nicht besonders hoch. — Chrisahn (Diskussion) 17:57, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Ich gebe ja gerne zu, daß ich bislang zu faul war, die konkreten URLs rauszusuchen (besonders beim DLF ist das immer ein ziemlicher Schlauch, wenn man Stunden an mp3-Streams durchhören muß, um was wiederzufinden). Aber was ist denn bitte an DLF und tagesschau.de: "unkonkrete persönliche Meinung ohne Belege"? Was die Umfrage- und Mitgliedertrends angeht, stehen die Quellen schon längst im umseitigen Artikel und demjenigen zur Bundestagswahl, nur eben eher in Form eines Newstickers, anstatt das konkret zusammenzufassen, wie etwa dem 50%-Wachstum innerhalb allein eines Monats. --2003:DA:CF2E:4500:7DCD:F66A:8535:3556 18:08, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten
So, nächstes Problem: DLF und DLF Kultur haben ihr entsprechendes Programm mit internen Sender- und externen Wahlexperten mal wieder einfach nur terrestrisch und per reinem Livestream ins Nichts gesendet und bieten mal wieder keinen Stream der Aufnahme zum Nachhören an. Letzte Rettung wäre der Timeshift-Player, da der Sachen aber nur 24 Stunden (je nach Sendungsbeginn) vorhält, ist der erste Teil des Wahlstudios von 17 bis 20 bzw. 21 Uhr bereits nicht mehr verfügbar. --2003:DA:CF2E:4500:7DCD:F66A:8535:3556 18:21, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Persönliche Meinung erkennt man z.B. an Ihren Formulierungen: "Rumeierei", "die einzige Partei", "nicht von CDU & AfD zu unterscheiden", "letzte Rettung", "Sprechblasen", "vulgo", "trotzköpfig", "Kriegstüchtigkeit", "platt", "Nimmerwiedersehen". Ich bin ziemlich sicher, dass das weder im Deutschlandfunk noch in der ARD so gesagt oder geschrieben wurde, sondern dass dort praktisch alles, was Sie schreiben, viel weniger polemisch, simpel und zugespitzt dargestellt wurde. — Chrisahn (Diskussion) 18:25, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Dann hörst du offensichtlich sehr wenig DLF. Besonders für die Begriffe: "Rumeierei" (als subjektives Erleben der Linkenwähler), "die einzige Partei", der Wähler in puncto Brandmauer vertrauen, bei Migration, sozialer Sicherheit und Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung: "nicht von CDU & AfD zu unterscheiden" und: "letzte Rettung für Migranten" im laufenden Programm von gestern und heute kann ich mich verbürgen. Zum Stichwort vulgo hast du offensichtlich nicht gemerkt, wo die Gänsefüßchen als Kennzeichnung des wörtlichen Zitats stehen. Auch gebe ich gerne zu, daß ich mich nach den letzten drei Jahren besonders über den Tod der FDP (der im DLF auch als dauerhaft für mindestens mehrere nächste Bundestagswahlen diagnostiziert wurde) freue und entsprechend zornig formuliert habe, was ich aber in der Wortwahl keineswegs als Zitat ausgegeben habe. Wer darüberhinaus nicht mitbekommen hat, daß: "Kriegstüchtigkeit" von SPD und Grünen bis Union und FDP ein ganz offizieller Slogan geworden ist und als solcher im DLF allein in den letzten drei, vier Wochen mindestens dreistellig von den Sprechern, Moderatoren, Journalisten und Reportern völlig unironisch zitiert wurde, muß schon an ziemlichem Realitätsverlust leiden. Hier jedenfalls erstmal die Quelle tagesschau.de über die von den Grünen bei dieser Wahl offengelassene linke Flanke, in die die Linke erfolgreich gestoßen ist: [25]. Dazu bzw. zu Merz' Va-banque-Spiel mit der AfD fiel im DLF sogar der wörtliche Ausspruch: "Es gilt der alte Satz, wenn man der AfD nachläuft: Man kann rechts nicht so viel gewinnen, wie man in der Mitte verliert." --2003:DA:CF2E:4500:7DCD:F66A:8535:3556 18:37, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Gerade wörtlich im DLF-19-Uhr-Kommentar von Stephan Detjen: "Es scheint, als hätten beim Thema Migration in diesem Wahlkampf SPD, Grüne, Union und FDP verbal die Waffen vor der AfD gestreckt und jeden Widerstand aufgegeben. [...] Gewonnen haben daher diejenigen, die als einzige nicht den AfD-Parolen nachgelaufen sind." Und im nächsten Kommentar von Johannes Kuhn: "Profitiert haben die Linken vor allem von der gemeinsamen Abstimmung von Friedrich Merz mit der AfD." --2003:DA:CF2E:4500:7DCD:F66A:8535:3556 19:11, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Und gleich danach in ANDRUCK der Soziologe Ludger Pries im Interview über sein Buch Migration: "Fast alle Parteien [in Deutschland] sind auf die einfachen populistischen Forderungen der AfD reingefallen." Pries argumentiert dabei garnicht mal besonders links, sondern vor allem neoliberal, daß er jegliche gesetzlichen, juristischen und sonstigen Staatsinterventionen, egal, auf welchem Gebiet und vor allem auf wirtschaftlichem, als wirkungslos oder gar kontraproduktiv ablehnt. Link: [26] --2003:DA:CF2E:4500:7DCD:F66A:8535:3556 19:26, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Und hier weitere Links zum heutigen Programm des DLF:
  • Die Parteien mit Ausnahme der Linken haben: "die Waffen vor der AfD gestreckt", was die Migration angeht. [27]
  • Die Abstimmung von Merz im Bundestag, die Linke als einzige Partei gegen Verschärfungen im Asylrecht und (in diesem Kommentar nur angedeutet) einzige Partei mit Glaubwürdigkeit in puncto Brandmauer als Ursachen für den Wahlerfolg: [28]
  • Migration als Hauptthema aller Parteien im Wahlkampf hat der migrationsfreundlichen Linken geholfen, dem migrationsfeindlichen BSW geschadet: [29] --2003:DA:CF2E:4500:7DCD:F66A:8535:3556 20:13, 24. Feb. 2025 (CET) Beantworten

Rechtliche Identität mit der SED

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Letzter Kommentar: vor 1 Tag 4 Kommentare3 Personen sind an der Diskussion beteiligt

Die Linke ist rechtlich die Nachfolgerin der SED, welche nie aufgelöst wurde. Der Umstand der Rechtsidentität sollte betont werden anstatt nur von "Nachfolgern" der SED in Bezug auf die PDS zu sprechen. --109.68.52.52 10:56, 25. Feb. 2025 (CET) Beantworten

Die Klarstellung soll dazu dienen einen Unterschied zwischen juristischer und politischer Nachfolge einerseits klarzustellen aber andererseits auch zu betonen das die juristische Nachfolge bis heute anhält.
Die Linke hat selbst eidesstattlich vor Gericht erklärt: "Die Linke ist rechts identisch mit der Linkspartei.PDS, die es seit 2005 gab, und der SED, die es vorher gab."
Sie z.B. hier: https://wetzlar-kurier.de/1276-die-linkspartei-ist-rechtsidentisch-mit-der-sedkommunismus-ist-unser-langfristiges-ziel/ --109.68.52.52 11:07, 25. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Im Artikel steht: "Rechtlich gesehen sind SED, PDS, Linkspartei und Die Linke dieselbe juristische Person." und "Die Linke sieht sich selbst als „Rechtsnachfolgerin der SED""
Was willst Du mehr? --The-Digit (Diskussion) 11:33, 25. Feb. 2025 (CET) Beantworten
Eben. Und nur zur Info: die Bundesrepublik Deutschland ist rechtsidentisch mit dem Deutschen Reich, also dem Deutschen Reich, das zwei Weltkriege von Zaun gebrochen und für den Tod von zig Millionen Menschen Hauptverantwortlich zeichnet. Findest du auch, dass das im Artikel Deutschland „betont" werden sollte? --Gretarsson (Diskussion) 20:23, 25. Feb. 2025 (CET) Beantworten
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