Sehma (Fluss)
50° 36′ 18′′ N, 12° 59′ 35′′ O 50.60486111111112.993055555556464.5
AEo: 48,6 km2
Lage: 6,5 km oberhalb der Mündung NNQ (07.09.2003)
MNQ 1998–2015
MQ 1998–2015
Mq 1998–2015
MHQ 1998–2015
HHQ (13.08.2002) 86 l/s
139 l/s
691 l/s
14,2 l/(s km2)
10,8 m3/s
39 m3/s
Die Sehma ist ein rechter Nebenfluss der Zschopau in Sachsen.
Verlauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Sie entsteht aus den beiden Quellbächen Weiße Sehma und Rote Sehma.
- Die Weiße Sehma entspringt im Erzgebirge am Fichtelberg (1214 m) und fließt parallel zur Zschopau nach Norden.[2]
- Oberhalb von Neudorf nimmt sie die von Kretscham-Rothensehma kommende, rechts einmündende Rote Sehma auf.
Die Sehma fließt in die Hauptrichtung nach Norden. Inmitten der Ortslage von Cranzahl mündet der Lampertsbach, der in der Talsperre Cranzahl angestaut wird, von rechts in die Sehma. Die Sehma mündet bei Wiesa in die Zschopau.
Orte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Im Tal der vereinigten Sehma erstrecken sich die zur Gemeinde Sehmatal gehörigen langgezogenen Orte Neudorf, Cranzahl und Sehma. In der Doppelstadt Annaberg-Buchholz trennt sie die Stadtteile Buchholz (westlich) und Annaberg (östlich), die bis 1945 selbständige Städte waren. Im Sehmatal liegt auch Frohnau mit dem bekannten Frohnauer Hammer. Oberhalb von Wiesa mündet die Sehma in die Zschopau.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]- ↑ Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil I 2015. (PDF; 9,5 MB) In: lhw.sachsen-anhalt.de. Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, 2019, S. 144, abgerufen am 7. März 2021.
- ↑ Von Annaberg bis Oberwiesenthal (= Werte der deutschen Heimat. Band 13). 1. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1968, S. 113. (Digitalisat)