Maceo Parker

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Maceo Parker 2002 auf dem Bonnaroo music festival in Manchester, Tennessee

Maceo Parker (wird Mäisseou ausgesprochen, nicht Matscheo) (* 14. Februar 1943 in Kinston, North Carolina) ist ein einflussreicher amerikanischer Funkmusiker. Er singt und spielt Altsaxophon.

Seine Karriere begann 1964 in der Bläserabteilung von James Brown als Tenor-Saxophonist (später stieg er auf Altsaxophon um). In den 1970er-Jahren bildete er mit den Horny Horns , später JB Horns (Fred Wesley, Rick Gardner, Richard „Kush" Griffith) die Bläser-Sektion für die P-Funk-Projekte von George Clinton (Parliament, Parlet und anderen) sowie für Bootsy Collins. 1990 feierte er sein Comeback mit dem Album Roots Revisited und spielte über zehn Jahre sehr erfolgreich – unter anderem mit Bruno Speight (git), Larry Goldings (org), Will Boulware (org), Jamal Thomas (dr), Rodney Jones (git), Jerry Preston (bs) – mit einem festen Bläsersatz – Maceo Parker (sax), Pee Wee Ellis (sax), Fred Wesley (tr). Ende der 1990er-Jahre trennten sich Pee Wee Ellis und Fred Wesley von Maceo Parker, der daraufhin mit Ron Tooley, Greg Boyer und Vincent Henry eine neue Bläsersektion zusammenstellte.

Anfang 2007 arbeitete Parker mit der WDR-Bigband zusammen. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Dennis Chambers erarbeiteten sie ein Programm mit Stücken von Ray Charles und Stücken aus dem eigenen Repertoire des Saxophonisten und Sängers.

Parker beschreibt seine Musik mit dem bekannt gewordenen Satz: "Two Percent Jazz and 98 Percent Funky Stuff!"

Dabei ist er aber auch offen für ein breites Spektrum an Einflüssen heutiger Musikstile; so zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit seinem Sohn Corey Parker, der auf den letzten Alben zu Maceos Funk rappt. Auch bei vielen Musikerkollegen genießt Maceo Parker hohes Ansehen, zum Beispiel steht er in Kreisen der Popmusik zusammen mit Prince auf der Bühne. Die Konzerte von Maceo Parker dauern oft mehr als drei Stunden. Er gibt etwa 200 Konzerte im Jahr und zählt damit zu den meist beschäftigten Musikern weltweit.

Diskografie (Soloalben)

  • 2007: Roots & Grooves (Intuition/SunnyMoon)
  • 2005: School’s in! (BHM Productions [Europa]/What Are Records? [USA])
  • 2003: Made By Maceo (ESC Records, USA)
  • 2000: dial:MACEO (esc Records [Europa]/What Are Records? [USA])
  • 1998: Funk Overload (esc Records [Europa]/What Are Records? [USA])
  • 1994: My First Name Is Maceo (Soundtrack, Minor Music)
  • 1993: Southern Exposure (Jive Novus/Minor Music)
  • 1992: Life on Planet Groove (Verve/Minor Music)
  • 1991: Mo’ Roots (Verve/Minor Music)
  • 1990: Roots Revisited (Verve/Minor Music)
  • 1989: For All the King’s Men (4th & Broadway)
  • 1975: Funky Music Machine (House of Fox/El Cello)
  • 1974: Us People (PVine)
  • 1970: Doing Their Own Thing (House of the Fox/Charly)
Commons: Maceo Parker  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Normdaten (Typ fehlt): LCCN: no98028136
Personendaten
NAME Parker, Maceo
KURZBESCHREIBUNG amerikanischer Funkmusiker
GEBURTSDATUM 14. Februar 1943
GEBURTSORT Kinston, North Carolina
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