Carmen Hock-Heyl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Juli 2020 um 15:22 Uhr durch 87.162.172.238 (Diskussion). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen.

Falls du Autor des Artikels bist, lies dir bitte durch, was ein Löschantrag bedeutet, und entferne diesen Hinweis nicht.

Zur Löschdiskussion.
Begründung: Sowohl aus dem Artikel als auch nach eigener Netzrecherche ist die Relevanz unklar. Die Preise erachte ich nicht als relevanzstiftend. --V4venture (Diskussion) 10:33, 23. Jul. 2020 (CEST)

Carmen Hock-Heyl (* 18. Mai 1955 in Stutensee) ist eine deutsche Unternehmerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin der mittelständischen Firma Hock GmbH & Co. KG mit heutigem Sitz in Nördlingen (Bayern).

Leben

Hock-Heyl ist die Tochter eines selbständigen Zimmerei-Handwerkers. Sie lernte zunächst die Berufe der Arzthelferin und der Krankenschwester. Bereits im elterlichen Betrieb kam sie mit der Tätigkeit und Technik der Wärmedämmung von Wänden in Berührung. Die herkömmlichen Dämmstoffe verursachen allergische Reaktionen, Juckreiz und rote Augen. Jemand aus ihrem Bekanntenkreis baute Hanf an und brachte sie auf eine innovative Geschäftsidee. Ab 1996 entwickelte die Unternehmerin dann Dämmstoffe aus Hanffasern. Zwei Jahre brauchte es, bis sie ein marktgängiges Produkt konzipiert und umgesetzt hatte. Es half sehr, dass der bundesdeutsche Staat zeitweise Dämmmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen förderte. Diese Subvention ist ausgelaufen, sodass die Firma Hock nun ihren Rohstoff aus dem Ausland importieren muss.[1]

Die Unternehmerin kündigte an, sich Ende 2013 aus der Geschäftsführung der Hock GmbH & Co. KG zurückzuziehen und jüngere Gesellschafter das aktive Tagesgeschäft des Unternehmens übernehmen zu lassen. Hock-Heyl wird sich dann vornehmlich dem Ausbau des neu gegründeten Interessenverbands zuwenden.[1]

Auszeichnungen

  • 2012: natureplus award (von natureplus erstmals vergeben). Hock-Heyls wurde ausgezeichnet für ihre „Lobbyarbeit für Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen jeglicher Art." Sie habe das Markteinführungsprogramm der Bundesregierung für Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen wesentlich mit initiiert. Der Verein vergab im selben Jahr das erste natureplus-Zertifikat an Carmen Hock-Heyl für die Thermohanf-Dämmstoffe.[2]
  • 2013: Trägerin des Deutschen Umweltpreises. Ausgezeichnet wurde sie für die Marktetablierung von Hanf als Öko-Dämmstoff und ihre Vorbildfunktion. Sie habe „gegen viele Widerstände Ökologie und Ökonomie erfolgreich in Einklang gebracht, gesundes Bauen gefördert und regionale Wirtschaftskreisläufe wiederbelebt."[3] [4]

Einzelnachweise

  1. a b „Umweltpreis für Hanf-Rebellin" Carmen Hock-Heyl wird für die Entwicklung alternativer Dämmstoffe prämiert, Deutschlandradio Kultur vom 26. Oktober 2013, abgerufen 29. Oktober 2013
  2. natureplus Award für Carmen Hock-Heyl. (Memento des Originals vom 16. August 2013 im Internet Archive )  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.eco-info.de natureplus, zitiert bei eco-info.de (26. Juni 2012)
  3. Ursula Sladek und Carmen Hock-Heyl ausgezeichnet. Stuttgarter Zeitung, 9. August 2013
  4. https://www.bauhandwerk.de/artikel/bhw__1808183.html
Personendaten
NAME Hock-Heyl, Carmen
KURZBESCHREIBUNG deutsche Unternehmerin
GEBURTSDATUM 18. Mai 1955
GEBURTSORT Stutensee
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Carmen_Hock-Heyl&oldid=202143789"