Diskussion:Islam
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Klicke auf Abschnitt hinzufügen , um ein neues Diskussionsthema zu beginnen.Widerspruch in 2 Beiträgen. was stimmt denn nun
Da ist ein Widerspruch. was war denn die älteste Religion. unter dem link Islam steht "Die Charidschiten, die „Auszügler", sind die älteste religiöse Strömung des Islams." da geht man davon aus, dass waren die ersten, also zu mohameds zeiten
dann unter dem link Charidschiten
"Die Charidschiten (oder Ḫāriǧiten, von arabisch خارجي, DMG ḫāriǧī, Plural arabisch خوارج, DMG ḫawāriǧ) sind eine religiös-politische Oppositionsbewegung des frühen Islam, die in der Zeit des Aufruhrs nach der ...."
da steht dass sie ne Oppositionsbewegung sind, also können sie nicht die ersten gewesen sein. für das christentum gibt es auf wiki ne Liste in der Religionen die auf der Bibel basieren aufgelistet sind. sowas sollte jemand auch mit dem Koran machen. vielleicht kapieren dann mehr aus dem Islam den Zweck der Religion. fast jeder Diktator erfindet eine neue Religionsinterpretation mit der er sich als der wahre auserwählte Gottes hinstellen will. Menschen glauben ihm und durch den placeboeffekt der bei allem wirkt, merken die wenigsten den fake, zahlen steuern und kämpfen. so wird der diktator reich und bekommt mehr Land. Menschen die im Kampf für den Diktator sterben werden in fast jeder Religion mit einem platz im Paradies als belohnung angelockt. Dass macht die Menschen dann zu gehorsamen Kämpfern und untertänig. daher ist es wichtig mal zu wissen, wie die Relegion heist, die es als erstes gab als Mohamed noch lebte oder kurz danach. menschen mit vernunft sollten dann merken, dass es verarsche ist und kein Paradies gibt. somit könnnte auch die Sterbebereitschaft sinken Wiuser4711 (Diskussion)
Glaubenszwang? - u.a. Koran: Sure 10, Vers 99
Wichtiges Zitat, sollte in den Artikel Roy (Diskussion) 14:21, 20. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- WP:NOR. Keine Eigenexegese von Primärquellen. Sondern suchen belastbarer Sekundärquellen. Arbeitsaufwändig, du müsstest dafür mehr tun als googeln. Gruß -- Nasir do gehst hea RM 14:30, 20. Jan. 2018 (CET) Beantworten
Hat der Islam denn ein Glaubenszwang? Christen und Juden dürfen ihre Religion behalten, werden aber unterdrückt. Dürfen z.B. nur auf Eseln nicht auf Pferden reiten (Dhimna). Was ist mit Andersgläubigen oder Atheisten? Ganz am Angfang soll es in Yathrib ja mal gleichberechtigt zugeganngen sein, und als dann die Macht bei den Moslems lag, kam die Unterdrückung. Das scheint leider ein häufig bei Menschen anzutreffendes Handeln zu sein. Die Leute fragen sich, wird dies in Zukunft auch so sein, wenn in Deutschland die Mehrheit moslimisch ist?
Im Koran finden sich zahlreiche weitere Zitate gegen Glaubenszwang:
- Und schmähet nicht die, welche sie statt Allah anrufen, sonst würden sie aus Groll Allah schmähen ohne Wissen. Also ließen Wir jedem Volke sein Tun als wohlgefällig erscheinen. Dann aber ist zu ihrem Herrn ihre Heimkehr; und Er wird ihnen verkünden, was sie getan 6/108
Man soll also nett zu Andersgläubigen sein, damit die auch mal Moslems werden? Oder darf Allah auch was anders verkünden?
- Doch wenn sie mit dir eifern, damit du Mir das zur Seite setzest, wovon du keine Kenntnis hast, dann gehorche ihnen nicht. In weltlichen Dingen aber verkehre mit ihnen auf geziemende Weise. Doch folge dem Weg dessen, der sich zu Mir wendet. Dann werdet ihr zu Mir zurückkehren, und Ich werde euch verkünden, was ihr getan. 31/15
- Es soll kein Zwang sein im Glauben. Gewiß, Wahrheit ist nunmehr deutlich unterscheidbar von Irrtum; wer also sich von dem Verführer nicht leiten läßt und an Allah glaubt, der hat sicherlich eine starke Handhabe ergriffen, die kein Brechen kennt; und Allah ist allhörend, allwissend.2,256
- Doch die bereuen und sich bessern und offen (die Wahrheit) bekennen, zu denen kehre Ich Mich mit Verzeihen, denn Ich bin der Allvergebende, der Barmherzige.
- 2/160
Letzlich soll der Andersgläubige wohl schon Moslem werden, aber notfalls mit Gewalt?
- Die aber verhehlen, was Wir herabsandten an Zeichen und Führung, nachdem Wir es für die Menschen klargemacht haben in der Schrift, die wird Allah verfluchen; und verfluchen werden sie die Fluchenden 2/159
Was heißt verhelen? Und was passiert, wenn man von Allah verflucht wird? Roy (Diskussion) 11:54, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
Servus, Roy. Zum lesen auf WP : Abrogation (Islam), Das Gebieten des Rechten und Verbieten des Verwerflichen, Apostasie im Islam, Al-Walā' wa-l-barā', Islamische Religionspolizei. Wenn du wissen willst was im sunnitischen Mainstream so gepredigt wird kauf dir ein Buch von Yusuf al-Qaradawi, der ist in der arabischen Welt medial so omnipräsent wie Oprah in den Staaten und in so gut wie alle Sprachen übersetzt. Für die politischen Implikationen kann ich dir Efraim Karsh : Islamic Imperialism - A History, Yale, 2013 empfehlen. Bilde dir deine eigene Meinung. Wenn du diese Religionsgemeinschaft und die von ihr geprägte Kultur verstehen willst ist es IMHO zielführender Rechtsgrundsätze und Texte islamischer Kleriker zu lesen als dich einsam durch den Qur'an zu wühlen. Ansonsten ist das hier aber eine Seite zur Diskussion des Artikelinhalts und kein allgemeines Q&A-Diskussionsforum über den Islam. Infolgedessen würde ich dich bitten dich selbst zu belesen anstatt hier allgemeine Verständnisfragen zu stellen. Gruß -- Nasir do gehst hea RM 13:27, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Supa, Nasir, grundsätzlich hob i eam des a scho g’sogt − siehe [1]. Das wurde da schon exzessiv durchexerziert. Aber er will einfach nicht hören (?) verstehen (?). Wir arbeiten in der WP enyklopädisch, sonst können wir bald schließen. Roy erinnert mich − das habe ich auch schon durch die Blume geschrieben − eher an einen Zeugen Jehovas, der − sicher nicht in böser Absicht − an den Türen klingelt und mit herausgerissenen Passagen aus Glaubensbüchern Staat machen will. Doch wir brauchen hier kein Engagement in Sachen Glauben. Wir brauchen enzyklopädisch aufgearbeitetes Wissen. Mediatus 14:19, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- I vasteh de scha oba man muas ned glei an jedn wega beissn blos wei a ned vasteht wia da lon' hia lafd, sunst samma boid recht aloa do. Fia mi is da Kaas iatzat eh gessn wei i geh iatz dreniern und wennsd me kennst woasd dass i sunst eh meist koa lust hob nochhilfe zum gem. Habedere und an scheen Sunda ole mitanand. -- Nasir do gehst hea RM 14:29, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Also Roy: Nicht der Koran alleine bestimmt die Welt des Islam, so wie auch die Bibel alleine nicht z.B. für einen Katholiken gilt. Es gibt dort ja noch den Katechismus. Parallelen dazu finden wir auch im Judentum. Wenn Du Dich ausschließlich auf den Koran berufen möchtest, stehst Du zwischen vielen, vielen Stühlen − wie auch jene, die sich ausschließlich auf Jesus beziehen und alles andere weglassen. Mit "dem" "Islam" (in seinen unzähligen Glaubensrichtungen) oder dem "Christentum" (in seinen unzähligen Glaubensrichtungen) an sich hat das aber dann nicht viel zu tun. Denn alle Ausrichtungen verlangen immer zusätzliche Verpflichtungen. Viel Spaß weiterhin : ) Mediatus 14:37, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- I vasteh de scha oba man muas ned glei an jedn wega beissn blos wei a ned vasteht wia da lon' hia lafd, sunst samma boid recht aloa do. Fia mi is da Kaas iatzat eh gessn wei i geh iatz dreniern und wennsd me kennst woasd dass i sunst eh meist koa lust hob nochhilfe zum gem. Habedere und an scheen Sunda ole mitanand. -- Nasir do gehst hea RM 14:29, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
Ich kann mich nur wiederholen: In den Schriften wie dem Koran, der Bibel und der Tora ist sicher viel Gutes zu finden, aber allen (internen) Religionsströmungen ist gemein, dass sie sich das raussuchen, was ihnen passt. So kann leider immer auch versucht werden, schlechte Taten zu rechtfertigen. Wissenschaft ist da im übrigen auch oft nicht so viel anders, sie ist auch häufig gefärbt. Es gab ja auch zahlreiche Naziwissenschaftler, siehe z.B. Carl_Schmitt, Der Führer schützt das Recht. Man muss wissentschaftliche Aussagen also auch prüfen. Dazu brauch es Hintergrundwissen und dazu dient diese Diskussion. Es ist ja das Grundprinziep der Wikipedia, dass jeder sein Wissen beiträgt.
Fragen: Gibt es Glaubenszwang im Islam? Gernerell? Gibt es islamische Strömungen ohne Glaubenszwang?
Mir sind die Aleviten eingefallen, die ja deutlich freier auftreten, bei denen aber nicht klar ist, ob sie nun eine islamische Strömung sind oder nicht. Offenbar werden sie von anderen Strömungen unterdrückt: "Die grundlegenden Unterschiede zwischen Aleviten und Sunniten sind seit der osmanischen Zeit der (Haupt-)Grund der Unterdrückung und Verfolgung der Aleviten." Und das in der Türkei, die ja durch Atatürk eine sehr stark laizistische Tradition hat.
Es gibt zwar im Islam viele Glaubensrichtungen, eine bedeutende liberale islamische Strömung gibt es meines Wissen aber nicht => selbst wenn viele Gläubige liberal eingestellt sein sollten, ist mit einer Unterdrückung der Freiheit von Atheisten, Andergläubigen und liberal eingestellten Moslimen zu rechnen, wenn diese liberalen Einstellungen nicht legitimiert werden. Das Voranstellen der Koran-Sure 10, Vers 99 als einleitendes Zitat war ein Schritt in diese Richtung. Roy (Diskussion) 14:57, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Also hier nochmal ein Rechtsgutachten, das von über 120 islamischen Rechtsgelehrten als offener Brief an den IS verfasst wurde:
- "Es ist im Islam verboten, die Menschen zur Konvertierung zu zwingen."
- "14. Zwang und Nötigung
- Gott sagt: „Du übst nicht die Oberherrschaft über sie aus" (al-Ġāšiyah, 88:22) und: „Es gibt keinen Zwang im Glauben. (Der Weg der) Besonnenheit ist nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung" (al-Baqarah, 2:256) und: „Und wenn dein Herr wollte, würden fürwahr alle auf der Erde zusammen gläubig werden. Willst du etwa die Menschen dazu zwingen, gläubig zu werden?" (Yūnus, 10:99) und: „(Es ist) die Wahrheit von eurem Herrn. Wer nun will, der soll glauben, und wer will, der soll ungläubig sein." (al-Kahf, 18:29) und: „Euch eure Religion und mir meine Religion." (al-Kāfirūn, 109:6).
- Es ist bekannt, dass der Vers: „Es gibt keinen Zwang im Glauben", nach der Eroberung Mekkas offenbart wurde. Daher kann niemand behaupten, er sei abrogiert. Ihr habt Menschen zur Annahme des Islams gezwungen, wie ihr auch Muslime zur Annahme eurer Ansichten gezwungen habt. Ihr habt jeden unter eurer Herrschaft lebenden in allen Angelegenheiten, ob kleine oder große, sogar in jenen, in denen niemand zwischen dem Individuum und Gott steht, gezwungen. In al-Raqqa, Dir al-Zuru und anderen Orten unter eurer Herrschaft, patrouillieren bewaffnete Truppen, die sich selbst al-ḥisbah nennen und befehlen Menschen Aufgaben, als wären sie von Gott erwählt Seine Befehle durchzusetzen. Doch kein einziger der geehrten Gefährten tat dies. Dies ist nicht das Anbefehlen des Guten und das Verbieten des Schändlichen; es ist Zwang, Überfall und konstante, wahllose Einschüchterung. Wenn Gott - Erhaben und Makellos ist Er - dies gewollt hätte, hätte Er sie mit den kleinsten Details Seiner Religion verpflichtet. Gott sagt: „Wissen denn nicht diejenigen, die glauben, dass wenn Allah wollte, Er die Menschen wahrlich alle rechtleiten würde?" (al-Raʿd, 13:31) und: „Wenn Wir woll(t)en, könn(t)en Wir vom Himmel ein Zeichen auf sie hinabsenden, so daß sich ihre Nacken dauernd davor unterwerfen (würden)." (al-Šuʿara, 26:4)"
- Weitere Punkte des islamischen Rechtsgutachtens (Fatwa):
- 10. Es ist im Islam verboten, die Menschen als Nichtmuslime zu bezeichnen, außer sie haben offenkundig den Unglauben kundgetan.
- 11. Es ist im Islam verboten Christen und allen „Schriftbesitzern" – in jeder erdenklichen Art - zu schaden oder zu missbrauchen.
- Wobei auf zwei verschiedenen Arten von Steuern verwiesen wird, die diese zu zahlen haben.
- Die Fatwa ist wohl nicht Ausdruck eines liberalen Islams sonderen Ausdruck des Mainstreamislams.
- Es finden sich auch Passagen wie: "Es ist verboten, sich gegen den Herrscher aufzulehnen, der sich nicht des offenkundigen und erklärten Unglaubens schuldigt macht (al-kufr al-bawwah), d.h. einem Unglauben, den er selbst offen zugibt und bei dem alle Muslime sich im Konsens befinden, dass diese Person ein Nichtmuslim ist – oder weil er das Verrichten des Gebets verbietet.
Die hiesige Diskussion kann mit Verweis auf die WP:Grundprinzipien (v. a. WP:NICHT) ruhig beendet und archiviert werden. In der Wikipedia betreiben wir keine Theoriefindung. Wir stellen den Forschungsstand anhand der einschlägigen Sekundärliteratur und möglichst unvoreingenommen und wertneutral dar. Das sollte man sich auf den Richtlinienseiten anlesen, bevor man sich mit solchen Edits ins Getümmel stürzt. Das hier ist ein klarer Fall von Theoriefindung und bringt der WP nichts.--Devotus (Diskussion) 18:31, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Sorry, es geht hier um Wissen- und Quellen- und nicht um Theoriefindung. Oder was hat der Verweis auf über 120 islamische Rechtsgelehrte mit Theoriefindung zu tun? Roy (Diskussion) 18:44, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Mit allgemeinen Wissensfragen beschäftigt sich die WP:Auskunft. Eigenständige Quellenrezeption (≙ Theoriefindung) nur außerhalb der WP. Einfach die Richtlinien durchstöbern.--Devotus (Diskussion) 19:18, 21. Jan. 2018 (CET) Beantworten
Es geht darum diesen Artikel zu verbessern, das steht ja im Einklang mit den Richtlinien: Diskussionsseiten zu Artikeln (und sonstige Diskussionsseiten im Artikelnamensraum) dienen der Verbesserung des Inhaltes des dazugehörenden Artikels. [2] Es handelt sich nicht um eine allgemeine Wissensfrage, sondern explezit um ein Wissen das in diesem Artikel fehlt, wobei man ggf. auch noch einen Artikel Glaubenszwnag zusätzlich anlegen könnte, der auch den Zwang in anderen Religionen (historisch) darstellt.
Weitere Quellen:
"„Es ist kein Zwang in der Religion" (Sure 2,256): Gewährt der Islam Glaubensfreiheit? Nur dann, wenn es um die Hinwendung zum Islam geht." Prof. Dr. Christine Schirrmacher https://christineschirrmacher.info/2012/02/%E2%80%9Ees-ist-kein-zwang-in-der-religion%E2%80%9C-sure-2256-konversion-und-glaubensfreiheit-im-islam/
"Historisch gesehen ist an dieser Darstellung fast alles falsch, denn der Islam verbietet den Zwang in religiösen Dingen ausdrücklich" Thomans Naumann, Feindbild Islam - Historische und theologische Gründe weiner euroüpäischen Angst; in: Islamfeindlichkeit: Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen; herausgegeben von Thorsten Gerald Schneiders, S. 23
"Muslime und Nicht-Muslime haben im klassischen islamischen Recht nicht dieselbe Rechtsstellung; von letzteren werden nur die monotheistischen «Schriftreligionen», also das Christentum und das Judentum, anerkannt; den «Polytheisten» und übrigen religiösen Minderheiten wird streng genommen das Existenzrecht abgesprochen. Obwohl es traditionell in islamischen Gesellschaften gewisse Schutzrechte für die christlichen und jüdischen Minderheiten (dhimmi) gibt, ist deren Stellung oft prekär und in Krisensituationen immer wieder existenziell gefährdet. Besonders problematisch ist zudem die strukturelle Diskriminierung und teilweise Verfolgung von grossen muslimisch geprägten Religionsgemeinschaften wie der Bahai in Iran, der Ahmadis in Pakistan oder der Alewiten in der Türkei.
Im Privatrecht von islamisch geprägten Staaten bestehen diskriminierende Vorschriften gegenüber Andersgläubigen. So sind Eheschliessungen in gewissen Konstellationen untersagt: Einer muslimischen Frau ist es nicht erlaubt, einen Nicht-Muslim zu heiraten; ein Muslim darf ausser Musliminnen allerhöchstens eine Jüdin oder Christin ehelichen. Ein Erbrecht zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen wird grundsätzlich nicht anerkannt und im Sorgerecht werden Muslime bevorzugt.
Zusätzlich problematisch sind verwaltungstechnische Hürden für Angehörige einer religiösen Minderheit in islamischen Staaten, in welchen die Vorschrift besteht, die religiöse Zugehörigkeit auf offiziellen Dokumenten zu vermerken. Nicht anerkannte Minderheiten (wie zum Beispiel die Bahai in Ägypten) hatten dadurch über Jahrzehnte keine Möglichkeit, sich Geburtsurkunden oder Ehescheine - auch für Eheschliessungen untereinander - ausstellen zu lassen." https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-themen/islam/spannungsfelder/religionsfreiheit/
"Drei Angehörige der Glaubensgemeinschaft Millah Abraham sind (in Indonesien) wegen Blasphemie zu drei bis fünf Jahren Haft verurteilt worden. Sie alle wurden allein wegen der friedlichen Ausübung ihrer Rechte auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit der Blasphemie und des Landesverrats für schuldig befunden" https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-131-2016-1/schuldspruch-wegen-blasphemie (nicht signierter Beitrag von Roy Batty (Diskussion | Beiträge))
- formuliere konkrete änderungsvorschläge den artikel betreffend. führe den änderungswünschen zugrundeliegende literatur gemäß WP:Q an. anderenfalls wird dieser thread von mir administrativ schnellarchiviert, des weiteren dein account in kürze geschlossen werden. wir sind kein webforum. --JD {æ} 20:30, 27. Jan. 2018 (CET) Beantworten
Karte falsch
Hallo Leute, in der Karte oben im Artikel, mit den Ländern mit über 5 % Muslimen, haben sich mindestens zwei Fehler eingeschlichen:
- Erstens leben in Indien laut Zensus 2011 [3] 14,23 % Muslime. Das waren im Jahr 2011 138.188.240 Menschen, fast genauso viele, wie es Pakistaner gibt. Obwohl die Muslime in Indien eine Minderheit sind, ist Indien damit das drittgrößte islamische Land der Welt! Allein im größten indischen Bundesstaat Uttar Pradesh leben genau so viele Muslime wie in Saudi-Arabien (ca. 30 Mio.).
- Zweitens leben in [Frankreich] 9 % Muslime und damit deutlich mehr als die geforderten 5 %. (In Deutschland, England und den Niederlanden liegt der Anteil bei 5,5 %, in Spanien bei 4,5 %, in Italien 2 %).
Es wäre vielleicht auch gut, die Länder mit 5-10 % Muslimen etwas kräftiger einzufärben, damit man es besser sieht. Kennt sich jemand mit Karten aus und könnte das ändern? Danke! Curryfranke (Diskussion) 11:40, 29. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Ja, so ist es, die Muslime in Süd- und Südostasien stellen zusammengenommen mehr als die Hälfte der Muslime weltweit, so sage ich das auch immer in meinen Einführungsvorlesungen. Darf ich fragen, woher Du die Zahlen zu Frankreich hast? In diesem Artikel werden ja die Zahlen des Pew Research Center zugrundegelegt, aber vielleicht gibt es da ja noch etwas Besseres. In der von Dir verlinkten indischen Zensusseite steht übrigens eine andere Prozentzahl (13,4 %). Ist das wirklich die richtige Seite? Wenn man belastbare Zahlen hat, kann man vielleicht die Wikipedia:Kartenwerkstatt um Hilfe bitten. Viele Grüße--PaFra (Diskussion) 19:00, 29. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Wenn Ihr mir korrekte Zahlen mit Quellen liefert, würde ich die Karte anpassen. Ich vermute, die Kartenwerkstatt hat genug Projekte :-) Gruß aus Wuppertal --Fährtenleser (Diskussion) 07:17, 30. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Huch! Der indische Zensus hat natürlich recht. Muss ich korrigieren. Die Quelle für die größere Zahl finde ich nicht mehr. Also in Indien 13,4 % Muslime. Die Zahl ist übrigens seit 2001 gleich geblieben, ich hab im Zensus nachgeschaut. Die Zahl für Frankreich hatte ich schnell aus der Wikipedia. Aber das ist schwierig, weil der französische Zensus nicht nach der Religion fragen darf. Daten finden wir aber in einer Studie des Pew Research Center vom 29. November 2017. Danach lebten 2016 in Frankreich 8,8 % Muslime, in Schweden 8,1 %, in Belgien 7,6 %, in den Niederlanden 7,1 %, in Österreich 6,9 %, in England 6,3 %, in Deutschland und in der Schweiz je 6,1 %. Bulgarien hat sogar 11,1 % Muslime, die aber nicht auf neuere Migration zurückgehen dürften. Dies sind die Länder Europas mit einem Anteil von Muslimen über 5 %. (Pew Center: Europe's Growing Muslim Population) Curryfranke (Diskussion) 13:12, 30. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Ich habe gerade versucht, die Karte zu berichtigen. Leider ist sie erstens auf svg-Basis, womit ich sehr wenig Erfahrung habe; und zweitens entsprechen die Farbwerte offenbar nicht der Abstufung in der Legende, sondern zeigen etliche kleinere Unterschiede. Keine Ahnung, wie man da die richtige Farbe ermitteln soll. Tut mir Leid. --Fährtenleser (Diskussion) 10:37, 31. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Trotzdem danke! Irgendwer macht das schon noch. Curryfranke (Diskussion) 12:20, 31. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Die 14,25 % Muslime in Indien stimmen doch fast, denn die von mir angegebene Seite der indischen Zensuskommision war von 2001. Über die Wikipedia, en:Census of India 2011#Religious demographics bin ich auf den richtigen Zensus gekommen [4]. Der gibt aber keine Prozente an, sondern absolute Zahlen. 2011 gab es in Indien 1 210 854 977 Menschen, davon 172 245 158 Muslime. Das ergibt 14,225 %. 14,25 % scheint die offizielle Zahl zu sein, denn diese wurde laut diesem Wikipediaartikel und den dort zitierten Zeitungen von der Zensusbehörde veröffentlicht.Curryfranke (Diskussion) 12:20, 31. Jan. 2018 (CET) Beantworten
- Nachtrag: Die Karte stimmt doch, aber auf meinem Monitor sieht man das nicht. Siehe hier. Curryfranke (Diskussion) 13:29, 25. Apr. 2018 (CEST) Beantworten
- Ich habe gerade versucht, die Karte zu berichtigen. Leider ist sie erstens auf svg-Basis, womit ich sehr wenig Erfahrung habe; und zweitens entsprechen die Farbwerte offenbar nicht der Abstufung in der Legende, sondern zeigen etliche kleinere Unterschiede. Keine Ahnung, wie man da die richtige Farbe ermitteln soll. Tut mir Leid. --Fährtenleser (Diskussion) 10:37, 31. Jan. 2018 (CET) Beantworten
"Eigenes Werk, Data from CIA World Factbook, ca. 2005" - Wenn die Daten so alt sind, sollte es zumindest in der Bildunterschrift stehen.141.15.29.108 08:27, 9. Mai 2018 (CEST) Beantworten
Löschungen
Der Artikel enthält den Abschnitt "Verhältnis zu anderen Religionen", sehr schön, ein gewisser Klientel löscht dafür aber permanent den Abschnitt "Verhältnis zu Atheisten, Konvertiten und Homosexuellen" und macht natürlich auch kein Versuch den irgendwie anders darzustellen.
Diese Randgruppen gibt es im Islam einfach nicht, also kann das Thema auch gestrichen werden, oder wie sind die Löschaktionen zu begründen?
Hier nochmal das Original:
Verhältnis zu Atheisten, Konvertiten und Homosexuellen
In Afghanistan, Iran, den Malediven, Mauretanien, Pakistan, Saudi-Arabien und dem Sudan gilt für Atheisten und Konvertiten die Todesstrafe. Zwar würden aktuell offiziell keine Todesstrafen aus religiösen Gründen erfolgen, jedoch würden andere Anklagen vorgeschoben werden, so die Studie der IHEU. In diesen und anderen Staaten wie Bangladesch, Ägypten, Indonesien, Kuwait und Jordanien sei zudem die Veröffentlichung von atheistischen oder humanistischen Schriften verboten oder durch „Blasphemie"-Gesetze stark eingeschränkt.[1] [2]
Der Umgang mit Homosexuellen in islamischen Ländern kommt ebenso weitgehend der Homosexualität in Saudi-Arabien gleich, sich öffentlich zu ihrer Homosexualität bekennende Homosexuelle gibt es nicht bzw. werden nicht geduldet.
Am ehesten haben sich noch in Tunesien nach dem arabischen Frühling noch freie Ausdrucksformen des Atheismus etabliert. Von einer Normalität ohne Repressionen ist diese jedoch auch noch weit entfernt.[3]
- ↑ Thomas Pany: Das Universum kommt ohne Gott aus... Abgerufen am 4. Januar 2013 (In: Heise online , 11. Dezember 2012).
- ↑ http://iheu.org/wp-content/uploads/IHEU%20Freedom%20of%20Thought%202012.pdf
- ↑ https://www.cicero.de/aussenpolitik/arabische-welt-kampf-der-extreme-atheisten-der-islamischen-welt/56041
--Huhbuh (Diskussion) 21:19, 24. Apr. 2018 (CEST) Beantworten
Einseitig, inakzeptable Quellen und gänzlich undifferenziert. Besorge dir eine neuere Auflage von Ende/Steinbach Der Islam in der Gegenwart. Da gibt es zum Strafrecht in den einzelnen Ländern Kapitel. Koenraad 16:41, 25. Apr. 2018 (CEST) Beantworten
- Ich denke ich muss widersprechen. Die Quellen sind ergoogelter Presseunsinn aber die Generalaussage stimmt. Wenn keine wiss. Quellen im Artikel drin sind welche diese Problematik beschreiben langen auch Pressequellen. Einen Grund den Abschnitt zu löschen sehe ich nicht. Verbessern wäre angesagt statt zu belehren. Lieber steht was wenig reputabel bequelltes drin als gar nix, solange keine Falschaussagen reingebracht werden. Das Verhältnis zu Atheisten, Apostaten und Andersgläubigen ist ein Problemfeld des Islam welches im Artikel beschrieben gehört. Damit ist die Löschung für mich unverständlich. Die begründungslose Wertung gänzlich undifferenziert ist meiner Ansicht nach auch nicht hilfreich. Im Übrigen bin ich der Ansicht dass die ewige Leutewegbeisserei im Islambereich dafür verantwortlich ist dass der ganze Bereich im Vergleich zu anderen qualitativ sehr stark abfällt. Mittlerweile hat das Portal:Vietnam mehr Prämierte als das Portal:Islam. Gruß -- Nasir Ha? RM 18:09, 25. Apr. 2018 (CEST) P.S. : Am SPIEGEL Link zur Verfolgung der Bahai stört sich ja anscheinend auch niemand.Beantworten
- Die Formulierung ist so, dass du als Tourist auf den Malediven die Todesstrafe erleiden würdest. Oder dass die Textaussage mit einem Gegenbeispiel widerlegt wäre. Motto: In der gesamten Islamischen Welt gibt es niemanden, der sich zu seiner Homosexualität bekennt. Wenn man so etwas darstellen will, kann das nur detailliert mit wissenschaftlicher Lit. erfolgen. Aber nicht nach dem Muster: Es ist überall so wie in Saudi Arabien. Koenraad 18:34, 25. Apr. 2018 (CEST) Beantworten
- Sorry du liest da was rein was ich nicht sehe. Wie du jetzt auf westl. Touris kommst verstehe ich nicht. Was hat das damit zu tun? Eine gewisse Narrenfreiheit hat man als devisenzahlende Langnase in der VR China auch, deswegen wird das System für die Einheimischen auch nicht weniger repressiv. Wenn du die Formulierungen so schlecht findest, mach' doch mal einen Gegenvorschlag. Gruß -- Nasir Ha? RM 18:52, 25. Apr. 2018 (CEST) Beantworten
"Gilt für Atheisten.... die Todesstrafe". Das ist grober Unfug. Koenraad 19:10, 25. Apr. 2018 (CEST) Beantworten
- Dazu sage ich ganz klar (in Anlehnung an den großen Gelehrten Ahmed Sultan ben Ouioui wohnhaft in Oran und Paris) : Ja und Nein. Ich warte immer noch auf den Gegenvorschlag aus deinem erlauchten Munde, oh werter Koenraadbashi welcher die Wahrheit gegen die Lüge schmettern und den gordischen Knoten zerreissen wird. Gruß -- Nasir Ha? RM 20:29, 25. Apr. 2018 (CEST) P.S. : Nicht den Humor verlieren. ;-)Beantworten
- Das 'gilt' können wir durch 'droht' ersetzen, das ist neutraler, gibt es weitere Verbesserungsvorschläge? --Huhbuh (Diskussion) 01:37, 26. Apr. 2018 (CEST) Beantworten
- Ich habe gerade erst gesehen, dass du den Absatz aus Diskriminierung von Atheisten abkopiert hast. Das ist hier ohnehin nicht erlaubt, weil URV. Atheismus als Straftatbestand existiert im islamischen Recht nicht, weil es das zu Mohammeds Zeiten nicht gab. Dasjenige, was bestraft wird, ist z.B. Blasphemie. Das muss aber für einzelne Länder aufgedröselt werden. Konversion ist wiederum ein ganz anderes Thema (siehe Apostasie im Islam) und Homosexualität ist wieder ein anderes Thema (siehe Homosexualität im Islam), bei dem man sich auch nicht auf die Gegenwart beschränken darf. Wenn du sinngemäß schreibst, das ist in der Türkei genauso wie in Saudi Arabien ("Der Umgang mit Homosexuellen in islamischen Ländern kommt ebenso weitgehend der Homosexualität in Saudi-Arabien gleich") ist das einfach Unfug. Wenn du ein tatsächliches Interesse an diesen Themenfeldern für diesen Artikel hast, so gibt es keinen anderen Weg als Fachliteratur. Meine Aufgabe ist es nicht, dir das abzunehmen oder Vorschläge zu machen. Zudem lasse ich mich nicht gerne als Löschfanatiker beschimpfen, wie du das in der Begründungszeile getan hast. Koenraad 08:13, 26. Apr. 2018 (CEST) Beantworten
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