„Winnert" – Versionsunterschied

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Am 1. April 1934 wurde die [[Kirchspielslandgemeinde]] Ostenfeld aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Winnert und [[Wittbek]] neben dem Hauptort [[Ostenfeld (Husum)|Ostenfeld]].<ref>{{Literatur |Hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |Titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970 |Verlag=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |Ort=Kiel |Datum=1972 |Seiten=251}}</ref>
Am 1. April 1934 wurde die [[Kirchspielslandgemeinde]] Ostenfeld aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Winnert und [[Wittbek]] neben dem Hauptort [[Ostenfeld (Husum)|Ostenfeld]].<ref>{{Literatur |Hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |Titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970 |Verlag=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |Ort=Kiel |Datum=1972 |Seiten=251}}</ref>


Der Ortsname Autrum setzt sich vermutlich zusammen aus dem dänischen ''agten'' (''von hinten'') und ''-rum'' für Platz, Raum, die Bedeutung wäre demnach ''hinter dem Platz''.<ref>Wolfgang Laur: ''Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein'', 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 134</ref>
(追記) Der Name Winnert ist erstmals 1423 schriftlich dokumentiert. Das Bestimmungswort geht entweder auf dän. ''vin'' (Grasland, Weide) oder auf ''vinde'' (Windung) zurück. Insbesondere das Suffix ist schwer zu deuten. Evtl. liegt ein ursprüngliches ''Wynderyng'', also eine Bildung mit dem Suffix ''[[-ing]]'' als Einwohnerbezeichnung, vor<ref>Wolfgang Laur: ''Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein'', 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 701</ref>. (追記ここまで)Der Ortsname Autrum setzt sich vermutlich zusammen aus dem dänischen ''agten'' (''von hinten'') und ''-rum'' für Platz, Raum, die Bedeutung wäre demnach ''hinter dem Platz''.<ref>Wolfgang Laur: ''Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein'', 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 134</ref>


== Politik ==
== Politik ==

Aktuelle Version vom 31. Mai 2024, 07:34 Uhr

Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 54° 26′ N, 9° 12′ O 54.4347222222229.200277777777818Koordinaten: 54° 26′ N, 9° 12′ O
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Nordsee-Treene
Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: 18,88 km2
Einwohner: 725 (31. Dez. 2023)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25887
Vorwahl: 04845
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 156
Adresse der Amtsverwaltung: Schulweg 19
25866 Mildstedt
Website: www.amt-nordsee-treene.de
Bürgermeister: Christian Rölcke (WGW)
Lage der Gemeinde Winnert im Kreis Nordfriesland
[画像:Karte]
Karte

Winnert (dänisch: Vinnert, ehemals auch Vinnerød) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.

Geografische Lage

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Das Gemeindegebiet von Winnert erstreckt sich am Rande der Schleswigschen Geest am westlichen Ufer der Treene etwa zehn Kilometer südöstlich von Husum. Der leicht mäandrierende Flusslauf bildet auf knapp zwei Kilometern neben der südöstlichen Gemeindegrenze zugleich auch die Amts- beziehungsweise Kreis­grenze ab.

Gemeindegliederung

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Neben dem Dorf Winnert gehören die kleineren, außerhalb liegenden Ortsteile Autrum (dän. Agtrum, sønderjysk Awtrum), Brehmhöft (Bremhoved)[2] , Osterwinnert und Winnertfeld zur Gemeinde.[3]

Nachbargemeinden

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An Winnert grenzen die Gemeindegebiete von:[4]

Ramstedt Schwabstedt Wohlde (Kreis Schleswig-Flensburg)

Etwa die Hälfte des 631 Hektar großen Naturschutzgebiets Wildes Moor bei Schwabstedt befindet sich im Gemeindegebiet.

Hochsteg im Wilden Moor

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Ostenfeld aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Winnert und Wittbek neben dem Hauptort Ostenfeld.[5]

Der Name Winnert ist erstmals 1423 schriftlich dokumentiert. Das Bestimmungswort geht entweder auf dän. vin (Grasland, Weide) oder auf vinde (Windung) zurück. Insbesondere das Suffix ist schwer zu deuten. Evtl. liegt ein ursprüngliches Wynderyng, also eine Bildung mit dem Suffix -ing als Einwohnerbezeichnung, vor[6] . Der Ortsname Autrum setzt sich vermutlich zusammen aus dem dänischen agten (von hinten) und -rum für Platz, Raum, die Bedeutung wäre demnach hinter dem Platz.[7]

Gemeindevertretung

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Bei der Kommunalwahl 2023 errang die Wählergemeinschaft Winnert erneut alle neun Sitze in der Gemeindevertretung. Die Wahlbeteiligung betrug 58,0 Prozent.[8]

Blasonierung: „Über blau-goldenem Wellenschildfuß in Grün eine nach rechts versetzte, goldene Spitze, darin zwei schrägrechte rote Fachwerkhäuser."[9]

Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Söhne und Töchter der Gemeinde

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Commons: Winnert  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2023 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Gerret Liebing Schlaber: Administrative tilhørsforhold mellem Ejderen og Kongeåen indtil 2007, Flensburg/Flensborg 2007, S. 282
  3. Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 10: Timmaspe - Ziethen. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2008, ISBN 978-3-926055-92-7, S. 311 (dnb.de [abgerufen am 9. August 2020]). 
  4. Relation: Winnert (1404153) bei OpenStreetMap. Abgerufen am 10. August 2020. 
  5. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 251. 
  6. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 701
  7. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 134
  8. wahlen-sh.de abgerufen am 28. Juni 2023
  9. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

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Normdaten (Geografikum): GND: 16182106-6 (lobid, OGND , AKS )
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