„Arturia" – Versionsunterschied

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In den Folgejahren drang man dann auch in den Hardware-Markt ein. 2009 wurde mit der ''Origin'' ein Hardware-Synthesizer vorgestellt, der es erlaubt Teile bekannter Geräte, wie [[Oszillatorschaltung|Oszillatoren]] oder [[Filter (Elektrotechnik)|Filter]], frei zu kombinieren. Die seit 2010 verkauften ''Keylab''-Tastaturen sind reine MIDI-Kontroller, welche die angebotenen Software-Synthesizer besser bedien- und spielbar machen sollen.
In den Folgejahren drang man dann auch in den Hardware-Markt ein. 2009 wurde mit der ''Origin'' ein Hardware-Synthesizer vorgestellt, der es erlaubt Teile bekannter Geräte, wie [[Oszillatorschaltung|Oszillatoren]] oder [[Filter (Elektrotechnik)|Filter]], frei zu kombinieren. Die seit 2010 verkauften ''Keylab''-Tastaturen sind reine MIDI-Kontroller, welche die angebotenen Software-Synthesizer besser bedien- und spielbar machen sollen.


2011 erschien mit ''Spark'' ein [[Drumcomputer]], dessen Software auf einem angeschlossenen Computer läuft und dessen vielfältig bearbeitbaren Klänge sich aus Samples und Synthesizern speisen. Die Eingabe der Rhythmen ist im Stil einer [[Roland TR-909|909]] (durch aktivieren der Zeitmarken) oder [[Akai MPC 60|MPC]] (Aufzeichnung von Tastenfolgen) möglich. Nachfolgemodelle sind der kleinere Spark LE und die Spark 2.
2011 erschien mit ''Spark'' ein(追記) digitaler (追記ここまで) [[Drumcomputer]], dessen Software auf einem angeschlossenen Computer läuft und dessen vielfältig bearbeitbaren Klänge sich aus Samples und(追記) veränderbaren (追記ここまで) Synthesizern speisen. Die Eingabe der Rhythmen ist im Stil einer [[Roland TR-909|909]] (durch aktivieren der Zeitmarken) oder [[Akai MPC 60|MPC]] (Aufzeichnung von Tastenfolgen) möglich. Nachfolgemodelle sind der kleinere Spark LE und die Spark 2(追記) (Jan. 2014) (追記ここまで).


Ab 2012 (削除) kam (削除ここまで) die Brute-Linie (削除) mit (削除ここまで) (削除) dem (削除ここまで) (削除) MiniBrute (削除ここまで) (削除) und später dem MicroBrute auf den Markt. Diese (削除ここまで) [[Monophonie|monophonen]](削除) , (削除ここまで) (削除) rein (削除ここまで) (削除) analogen (削除ここまで) (削除) Synthesizer (削除ここまで) (削除) wurden (削除ここまで) (削除) in (削除ここまで) Zusammenarbeit mit dem Designer [[Axel Hartmann (Designer)|Axel Hartmann]] (削除) entwickelt (削除ここまで) und(削除) zeichnen (削除ここまで) sich durch(削除) ihre (削除ここまで) geringe Größe und einen Klang (削除) aus (削除ここまで), der vor allem im kratzigen Bereich charakteristische Seiten besitzt(削除) . (削除ここまで)<ref>{{Internetquelle|url=http://greatsynthesizers.com/test/arturia-microbrute-der-kreative-und-kraftvolle-zwerg/|titel=Arturia MicroBrute – der kreative und kraftvolle Zwerg – GreatSynthesizers|werk=greatsynthesizers.com|zugriff=2016年01月26日}}</ref> Der dort eingesetzte und von Yves Usson entworfene 12&nbsp;dB/Oct Steiner-Parker-Filter wurde in Absprache mit Nyle Steiner konstruiert. 2016 stellte Arturia auf der [[NAMM Show]] den MatrixBrute vor, dessen wesentliche Merkmale 2 auf dem MiniBrute basierende Oszillatoren und eine 16x16 Modulationsmatrix nach Art des [[EMS VCS 3]] sind, aber noch weitere Baugruppen besitzt. 2017 kam mit dem DrumBrute eine analoger Rhythmus-Syntesizer hinzu, der parallel 12 der insgesamt 17 mäßig veränderbaren Schlagzeug-Klänge erzeugen kann. 2018 folgte die zweite Generation des Minibrute, welche sich durch einen zweiten Oszillator, einen zweiten [[Low_Frequency_Oscillator|LFO]] und eine [[Steckfeld (Verkabelung)|Patchbay]] mit 28 Eingängen und 20 Ausgängen auszeichnet.
Ab 2012 (追記) eröffnete Arturia (追記ここまで) die Brute-Linie(追記) , (追記ここまで) (追記) welche (追記ここまで) (追記) aus (追記ここまで) (追記) vollständig (追記ここまで) (追記) analogen, (追記ここまで) [[Monophonie|monophonen]] (追記) Hardware-Synthesizern (追記ここまで) (追記) besteht. (追記ここまで) (追記) Das (追記ここまで) (追記) erste (追記ここまで) (追記) Modell dieser Reihe war der MiniBrute, der (追記ここまで) Zusammenarbeit mit dem Designer [[Axel Hartmann (Designer)|Axel Hartmann]] (追記) entstand (追記ここまで) und sich durch geringe Größe und einen Klang (追記) auszeichnet (追記ここまで), der vor allem im kratzigen Bereich charakteristische Seiten besitzt(追記) (追記ここまで)<ref>{{Internetquelle|url=http://greatsynthesizers.com/test/arturia-microbrute-der-kreative-und-kraftvolle-zwerg/|titel=Arturia MicroBrute – der kreative und kraftvolle Zwerg – GreatSynthesizers|werk=greatsynthesizers.com|zugriff=2016年01月26日}}</ref>(追記) . (追記ここまで) Der dort eingesetzte und von Yves Usson entworfene 12&nbsp;dB/Oct Steiner-Parker-Filter wurde in Absprache mit Nyle Steiner konstruiert(追記) . Das Nachfolgegerät war auf ein funktionelles Minimum (ein komplexer Oszillator und nur eine [[ADSR]] Hüllkurve für Filter und Verstärker) reduzierte Microbrute (追記ここまで). 2016 stellte Arturia auf der [[NAMM Show]] den MatrixBrute vor, dessen wesentliche Merkmale 2 auf dem MiniBrute basierende Oszillatoren und eine 16x16 Modulationsmatrix nach Art des [[EMS VCS 3]] sind, aber noch weitere Baugruppen besitzt. 2017 kam mit dem DrumBrute eine analoger Rhythmus-Syntesizer hinzu, der parallel 12 der insgesamt 17 mäßig veränderbaren Schlagzeug-Klänge erzeugen kann. 2018 folgte die zweite Generation des Minibrute, welche sich durch einen zweiten Oszillator, einen zweiten [[Low_Frequency_Oscillator|LFO]] und eine [[Steckfeld (Verkabelung)|Patchbay]] mit 28 Eingängen und 20 Ausgängen auszeichnet.(追記) 2018 erneuerte der Hersteller das Ausgangsmodell mit einer wesentlich vergrößerten Patchbay und einem zweiten Oszillator, welcher auch als Modulator im Sinne der [[Frequenzmodulation]] einsetzbar ist. Diesen Minibrute 2 gibt es in einer Fassung mit Tastatur und [[Arpeggiator]] oder als Minibrute 2s mit eingebautem vierspurigem (Tonhöhe, Tonlänge und 2 Klangmodulatoren) Sequenzer. (追記ここまで)


2014 erschloss sich Arturia einen weiteren Kundenkreis mit dem schlicht gehaltenen 16-Schritt-[[Sequenzer (Musik)#Step-Sequenzer|Step-Sequenzer]] ''Beatstep'', der Musikgeräte und Synthesizer über MIDI und Kontrollspannung ansteuert, aber auch als allgemeiner [[Musical Instrument Digital Interface#Controller|MIDI-Kontroller]] verwendbar ist. Das 2015 zum ''Beatstep Pro'' erweiterte Modell hat 2 parallele Melodiespuren, sowie eine 16-spurige Rhythmus-sektion zu je 64 Schritten, die alle zusammen 10 analoge oder 18 digitale Signalempfänger steuern. Ein zusätzlicher Taktgeber sowie etliche weitere Funktionalitäten ertüchtigen ihn zu einer Schaltzentrale für Aufführungen. Weil Notenwerte mit Drehreglern einzustellen für Musiker nicht natürlich ist, brachte Arturia 2016 noch den ''Keystep'', der als Mini-Keyboard, [[Mehrstimmigkeit|polyphoner]] Sequencer, [[Arpeggiator]] und Eingabehilfe für [[Akkord]]e funktioniert.
2014 erschloss sich Arturia einen weiteren Kundenkreis mit dem schlicht gehaltenen 16-Schritt-[[Sequenzer (Musik)#Step-Sequenzer|Step-Sequenzer]] ''Beatstep'', der Musikgeräte und Synthesizer über MIDI und Kontrollspannung ansteuert, aber auch als allgemeiner [[Musical Instrument Digital Interface#Controller|MIDI-Kontroller]] verwendbar ist. Das 2015 zum ''Beatstep Pro'' erweiterte Modell hat 2 parallele Melodiespuren, sowie eine 16-spurige Rhythmus-sektion zu je 64 Schritten, die alle zusammen 10 analoge oder 18 digitale Signalempfänger steuern. Ein zusätzlicher Taktgeber sowie etliche weitere Funktionalitäten ertüchtigen ihn zu einer Schaltzentrale für Aufführungen. Weil Notenwerte mit Drehreglern einzustellen für Musiker nicht natürlich ist, brachte Arturia 2016 noch den ''Keystep'', der als Mini-Keyboard, [[Mehrstimmigkeit|polyphoner]] Sequencer, [[Arpeggiator]] und Eingabehilfe für [[Akkord]]e funktioniert.

Version vom 22. Februar 2019, 19:46 Uhr

Arturia
Logo
Rechtsform Sàrl
Gründung 1999
Sitz Meylan, Frankreich
Mitarbeiterzahl 35
Branche Softwareproduzent,
Musikinstrumentenbau
Website www.arturia.com
Der dreispurige Sequenzer Arturia Beatstep Pro gewann 2015 den MIPA-Award als bestes "DJ/Producing Tool"

Arturia ist ein 1999 von Frédéric Brun und Gilles Pommereuil gegründeter Hersteller von Hard- und Software im Bereich der Musikproduktion mit Sitz in Grenoble, Frankreich.[1] Das Unternehmen ist besonders bekannt für seine Software-Synthesizer, die den klassischen Sound analoger Synthesizer der 1970er Jahre wiederbringen. Darüber hinaus werden Hardware-Synthesizer, MIDI-Controller, Audio-Interfaces, Drumcomputer sowie Software-Synthesizer für iPad produziert.

Geschichte

Als erstes Produkt brachten sie den Software-Synthesizer Storm auf den Markt, der an das Niedrigpreissegment adressiert war. Unter Verwendung der von ihnen entwickelten Algorithmen arbeiteten die Arturia-Ingenieure seit 2003 daran, digitale Synthesizer mit authentisch-analogem Klang zu entwickeln. Hierzu taten sie sich mit Robert Moog zusammen und entwickelten dabei den Modular V. Weitere Software-Nachbildungen historischer Instrumente folgten, darunter der Minimoog V, der in einschlägigen Fachmagazinen und Nutzern großen Anklang fand[2] [3] , der ARP 2600 V oder die Wurlitzer V. Die Emulations-Technologie ist unter der Bezeichnung TAE® (True analog emulation) geschützt.

In den Folgejahren drang man dann auch in den Hardware-Markt ein. 2009 wurde mit der Origin ein Hardware-Synthesizer vorgestellt, der es erlaubt Teile bekannter Geräte, wie Oszillatoren oder Filter, frei zu kombinieren. Die seit 2010 verkauften Keylab-Tastaturen sind reine MIDI-Kontroller, welche die angebotenen Software-Synthesizer besser bedien- und spielbar machen sollen.

2011 erschien mit Spark ein digitaler Drumcomputer, dessen Software auf einem angeschlossenen Computer läuft und dessen vielfältig bearbeitbaren Klänge sich aus Samples und veränderbaren Synthesizern speisen. Die Eingabe der Rhythmen ist im Stil einer 909 (durch aktivieren der Zeitmarken) oder MPC (Aufzeichnung von Tastenfolgen) möglich. Nachfolgemodelle sind der kleinere Spark LE und die Spark 2 (Jan. 2014).

Ab 2012 eröffnete Arturia die Brute-Linie, welche aus vollständig analogen, monophonen Hardware-Synthesizern besteht. Das erste Modell dieser Reihe war der MiniBrute, der Zusammenarbeit mit dem Designer Axel Hartmann entstand und sich durch geringe Größe und einen Klang auszeichnet, der vor allem im kratzigen Bereich charakteristische Seiten besitzt [4] . Der dort eingesetzte und von Yves Usson entworfene 12 dB/Oct Steiner-Parker-Filter wurde in Absprache mit Nyle Steiner konstruiert. Das Nachfolgegerät war auf ein funktionelles Minimum (ein komplexer Oszillator und nur eine ADSR Hüllkurve für Filter und Verstärker) reduzierte Microbrute. 2016 stellte Arturia auf der NAMM Show den MatrixBrute vor, dessen wesentliche Merkmale 2 auf dem MiniBrute basierende Oszillatoren und eine 16x16 Modulationsmatrix nach Art des EMS VCS 3 sind, aber noch weitere Baugruppen besitzt. 2017 kam mit dem DrumBrute eine analoger Rhythmus-Syntesizer hinzu, der parallel 12 der insgesamt 17 mäßig veränderbaren Schlagzeug-Klänge erzeugen kann. 2018 folgte die zweite Generation des Minibrute, welche sich durch einen zweiten Oszillator, einen zweiten LFO und eine Patchbay mit 28 Eingängen und 20 Ausgängen auszeichnet. 2018 erneuerte der Hersteller das Ausgangsmodell mit einer wesentlich vergrößerten Patchbay und einem zweiten Oszillator, welcher auch als Modulator im Sinne der Frequenzmodulation einsetzbar ist. Diesen Minibrute 2 gibt es in einer Fassung mit Tastatur und Arpeggiator oder als Minibrute 2s mit eingebautem vierspurigem (Tonhöhe, Tonlänge und 2 Klangmodulatoren) Sequenzer.

2014 erschloss sich Arturia einen weiteren Kundenkreis mit dem schlicht gehaltenen 16-Schritt-Step-Sequenzer Beatstep, der Musikgeräte und Synthesizer über MIDI und Kontrollspannung ansteuert, aber auch als allgemeiner MIDI-Kontroller verwendbar ist. Das 2015 zum Beatstep Pro erweiterte Modell hat 2 parallele Melodiespuren, sowie eine 16-spurige Rhythmus-sektion zu je 64 Schritten, die alle zusammen 10 analoge oder 18 digitale Signalempfänger steuern. Ein zusätzlicher Taktgeber sowie etliche weitere Funktionalitäten ertüchtigen ihn zu einer Schaltzentrale für Aufführungen. Weil Notenwerte mit Drehreglern einzustellen für Musiker nicht natürlich ist, brachte Arturia 2016 noch den Keystep, der als Mini-Keyboard, polyphoner Sequencer, Arpeggiator und Eingabehilfe für Akkorde funktioniert.

2015 stellte Arturia sein Audio-Interface namens Audio Fuse vor.

Auszeichnungen

Arturia war seit 2004 jedes Jahr für den MIPA-Award nominiert und gewann diesen neun mal.[5]

Jahr Kategorie Produkt
2004 Software Instrument Arturia Moog Modular V
2006 Software Instrument Arturia Prophet V
2011 Synthesizer Hardware Origin Keyboard
2013 Synthesizer Hardware MiniBrute
2015 DJ/Producing Tool Beatstep pro
2016 Synthesizer MatrixBrute
2017 Synthesizer MatrixBrute
2018 Elektronisches Instrument(Hardware) MiniBrute 2
2018 Software Instrument Arturia V Collection 6

Künstler

Die Produkte des Unternehmens werden von Musikkünstlern unterschiedlicher Stilrichtungen eingesetzt, beispielsweise von:

Literatur

  • Mark Jenkins: Analog Synthesizers: Understanding, performing, buying: From the legacy of Moog to software synthesis. Focal Press, 2007, S. 247–249. (eingeschränkte Buchansicht)
  • Mike Collins: In the Box Music Production: Advanced Tools and Techniques for Pro Tools. Focal Press, 2015, S. 294–329. (eingeschränkte Buchansicht)
Commons: Arturia  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Arturia – Musical Instruments :: Bonedo. In: bonedo.de. Abgerufen am 26. Januar 2016. 
  2. Arturia Minimoog V – Software-Synthesizer › KEYBOARDS. In: keyboards.de. Abgerufen am 26. Januar 2016. 
  3. Arturia V Collection Classics lag 2015 in der Nutzerwertung der Seite synthopia.com auf Platz 3. In: synthtopia.com. Abgerufen am 31. Januar 2016. 
  4. Arturia MicroBrute – der kreative und kraftvolle Zwerg – GreatSynthesizers. In: greatsynthesizers.com. Abgerufen am 26. Januar 2016. 
  5. 14th mipa - Musikmesse International Press Award – Winner2013. In: mipa-award.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Februar 2016; abgerufen am 26. Januar 2016 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.mipa-award.de  
  6. Arturia – Artists. In: arturia.com. Abgerufen am 26. Januar 2016 (englisch). 

45.20958285.7980227Koordinaten: 45° 12′ 34,5′′ N, 5° 47′ 52,9′′ O

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