Neon-Gas
Toll, das das schon umgesetzt ist. Ich merke aber, dass ich mir noch mehr wünsche und es komplizierter ist als gedacht.
Wunsch: Kann man einen Schalter einbauen "UV-Licht" anzeigen.
-> Ohne den würde man bei Hg gar nichts sehen
-> Bei Neon würde man dann folgendes beobachten:
a) Ab ca. 16,6eV erscheinen vereinzelte UV-Anregungen - mit einer geringen Anregungswahrscheinlichkeit.
b) Ab ca. 18,6eV erscheinen viele Anregungen (hohe Anregungswahrscheinlichkeit), die zum einen im roten sichtbaren bereich leuchten und genauso viele UV-Anregungen.
Hintergrund:
Bei Neon wird vom 2s-Niveau auf das 3s (mehrere Stufen zw. 16,6 und 16,9eV) und das 3p-Niveau (mehrere Stufen zw. 18,4 und 19,0eV) angeregt. Die Anregung in das 3p-Niveau ist deutlich wahrscheinlicher (quantitativ weiß ich das nicht), als die Anregung in das 3s-Niveau. Bei einer Anregung ins 3p-Niveau relaxieren die Elektronen nie direkt, sondern immer 3p->3s-2s, d.h. über das sichtbare Licht+das UV-Licht.
Ein gutes Bild mit Energie-Niveau-Schema findet man unter: https://www.ld-didactic.com/software/524221de/Content/ExperimentExamples/Physics/AtomicAndNuclearPhysics/FranckHertzNe.htm
Stromwerte:
Nun hat das Auswirkungen auf das u-I-Diagramm: Die Maxima liegen bei ca. 18,2eV - zwischen dem 3s und 3p-Niveau. D.h. das Maximum wird von ca. 18,6eV etwas nach vorne verschoebn - durch die nicht sehr wahrscheinlichen Anregungen ins 3s-Niveau bei ca. 16,6eV (was für sich allein genommen noch keinen Abfall der Kurve ergibt.) Nachzulesen unter dem obigen Link am Ende der Seite.
Ob dieser kleine Effekt in der Simulation niederschlag finden sollte wäre zu diskutieren...