Technische Probleme: Newsletter down

Der Eisbär ist beim Tierarzt. Vielleicht haben sich einige von euch schon gewundert: Ihr bekommt aktuell keine E-Mails von uns!

Wir posten dennoch sowohl hier auf dem Blog als auch bei Bluesky und sind auch über die Team-Adresse (team(at)theorieblog.de) wie gewohnt erreichbar. Nur der Newsletter per E-Mail kann aktuell eben nicht verschickt werden. Unsere Technikabteilung arbeitet mit Hochdruck daran und wir sind sicher, dass der Eisbär spätestens nach der Weihnachtspause wieder voll einsatzfähig ist. Letztere läuten wir übrigens wie gewohnt mit einem Jahresrückblick ein. Wer den nicht verpassen will, sollte am Freitag ab Mittag hier auf dem Blog oder auf Bluesky vorbeischauen. Danke für eure Geduld und bis Ende der Woche!

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CfA: 5 Postdoc-Stellen in Ethik und Politischer Philosophie an der Université de Fribourg (Schweiz)

An der Université de Fribourg (Schweiz) sind gleich fünf Postdoc-Stellen in Ethik und Politischer Philosophie ausgeschrieben:

  • Drei Postdoc-Stipendien (für 4 Jahre) zum „Non-Identity-Problem" im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojekts, gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds und unter Leitung von Prof. Ralf Bader; Bewerbungsfrist: 15. Februar 2026.
  • Ein Postdoc-Stipendium (für 2 Jahre) im Rahmen des Forschungsprojekts „Liberty, Equality, and Utility: Assessing the trade-offs between individual liberty, well-being, and material equality", gefördert von der John Templeton Foundation und unter Leitung von Prof. Ralf Bader; Bewerbungsfrist: 1. Februar 2026.
  • Ein Postdoc-Stipendium in Ethik und Politischer Philosophie (für 1 Jahr). Neben der eigenen Forschungstätigkeit gehört zum Aufgabenbereich auch Lehrtätigkeit (einsemestriges BA-Seminar auf Französisch oder Deutsch) sowie die Unterstützung bei administrativen Aufgaben und den Forschungstätigkeiten des Lehrstuhls für Ethik und Politische Philosophie (Prof. Ralf Bader). Bewerbungsfrist: 1. Februar 2026.

Alle weiteren Informationen finden sich hier in der vollständigen Ausschreibung.

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CfA: Postdoc-Stelle (TVL-13) im Exzellenzcluster „Transforming Human Rights" (FAU Erlangen-Nürnberg)

Im Exzellenzcluster „Transforming Human Rights" an der FAU Erlangen-Nürnberg ist eine Postdoc-Stelle (TVL-13) ausgeschrieben, für die eine theoriestarke Person gesucht wird. Die Vertragslaufzeit ist für den Förderungszeitraum 2026-2032 angesetzt. Die Vollzeitstelle sieht neben eigener Forschungsarbeit – inklusive der Möglichkeit zur Habilitation – (60% der Arbeitszeit) auch Koordinationsaufgaben im sog. „Research Innovation Hub" in Zusammenarbeit mit den Leitern des Zentrums Prof. Almut Schilling-Vacaflor and Prof. Erasmus Mayr (40% der Arbeitszeit) vor. Achtung: Die Bewerbungsfrist endet bereits am 7. Januar 2026! Hier geht’s zur vollständigen Ausschreibung.

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Über Grenzgänge und -kämpfe an und in der Öffentlichkeit: Tagungsbericht „Politische Öffentlichkeiten Teil II – Akteure und Strategien"

Vom 30.09. bis zum 02.10.2025 fand in Erlangen der zweite Teil der DVPW-Doppeltagung „Politische Öffentlichkeiten" statt. Widmete sich der erste Teil der Tagung dem Anliegen, „Öffentlichkeit" vor dem Hintergrund struktureller Transformation(en) begrifflich und theoretisch greifbar zu machen, was beinahe unweigerlich zuvorderst zu einem Rekurs auf habermasiansche Ansätze führen musste (Campbell MacGillivray berichtete für den Theorieblog), trat der zweite Teil mit dem Anspruch an, die um und in der Öffentlichkeit ringenden Akteure, ihre Zielsetzungen und ihr strategisches Handeln genauer zu betrachten. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei jenen „vermachteten Öffentlichkeitszusammenhängen" gelten, die über die durch den liberal-demokratischen Konsens normierte Sphäre der Öffentlichkeit hinausreichen sei dies der aus normativer, (radikal-)demokratietheoretischer Perspektive problematisierte Ausschluss marginalisierter Gruppen oder das Problem eines (vermeintlichen) Zersetzungsprozesses demokratischer Öffentlichkeit.

Wie im Grußwort der Veranstalter*innen herausgestellt wurde, galt es dabei insbesondere auch, neue methodologische Wege jenseits der für die Politische Theorie und Ideengeschichte üblichen schriftsprachlichen Quellen zu bestreiten. Hiervon wurde sich auch eine Wendung von den abstrakten Höhenflügen der Demokratietheorie zu mehr „hermeneutischem Bottom-up" (Eva Marlene Hausteiner) erhofft.

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Tagung: „Philosophie und Antisemitismus“ (Würzburg, 10.-12. März 2026)

Zum Thema „Philosophie und Antisemitismus“ wird vom 10. – 12. März 2026 an der Uni Würzburg eine Tagung stattfinden. Ausgangspunkt sind vielfältige Formen antisemitischer Herabsetzungen und Ausgrenzung jüdischen Denkens in Geschichte und Gegenwart der Philosophie. Zugleich verfügen die verschiedenen philosophischen Traditionen aber auch über wichtige Werkzeuge für eine Analyse und Kritik des Antisemitismus. Auf der Tagung sollen sowohl dieses problematische Erbe als auch die Instrumentarien, welche die Philosophie für Analyse und Kritik bereithält, diskutiert werden. Vier miteinander verbundene Problemkomplexe stehen dabei im Mittelpunkt: philosophische Legitimationen des Antisemitismus in den Begriffen und Selbstverständnissen der Disziplin; die Aktualität jüdischer Denk-traditionen, die lange marginalisiert wurden und neue Impulse für das Verständnis von Universalität und Kritik bieten; philosophische Ansätze der Kritik, die zur Analyse anti-semitischer Ideologien beitragen können; sowie schließlich das Verhältnis von Antisemitismus- und Rassismuskritik, dessen Bearbeitung die Frage nach der Situierung der philosophischen Überlegungen im geschichtlichen und politischen Kontext aufwirft.

Um Anmeldungen wird gebeten (an: philosophie-und-antisemitismus[at]uni-wuerzburg.de).Hier geht es zum Plakat der Veranstaltung.

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Vortragsreihe „Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch“ (Berlin, 22.01.26)

Am 22. Januar 2026 geht die von Susanne Lettow, Esther Neuhann und Francesca Raimondi organisierte Veranstaltungsreihe „Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch“ in eine neue Runde: Unter der Moderation von Esther Neuhann diskutieren Penelope Deutscher und Eva von Redecker über das Thema „Reproduction, Life and Property“. Los gehts um 18 Uhr im Vortragsraum im UG des Instituts für Philosophie. Nähere Infos finden sich auch hier auf dem Veranstaltungsplakat.

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Buchsymposium zu „Labor in the Boardroom“ (München, 29.01.26)

Am 29. Januar 2026 findet an der LMU München ein Buchsymposium zu „Labor in the Boardroom: The Political Theory of Workplace Democracy“ von Iñigo González Ricoy (Barcelona) statt. Kommentiert wird das Buchmanuskript von Christian Neuhäuser (Dortmund), Philipp Stehr (München) and Eva Weiler (Duisburg-Essen). Es folgen jeweils eine Replik des Autors sowie eine gemeinsame Diskussion. Nähere Informationen zur Veranstaltung, aber auch zum Buch könnt ihr dem Flyer oder der Homepage entnehmen.

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Programm der Sektionstagung „Bürgerschaft – Aktuelle Entwicklungspfade und konzeptuelle Neubestimmungen“

„Bürgerschaft: Aktuelle Entwicklungspfade und konzeptuelle Neubestimmungen“ – diesem Thema widmen sich vom 18. bis zum 20. März die Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte und alle, die sich ihr verbunden fühlen. Somit geht es im Frühjahr um die Grundlagen politischer Ordnungsbildung ebenso wie um aktuelle politische Debatten und Weichenstellungen – und um die unterschiedlichen Perspektiven, die Ideengeschichte und politische Theorie darauf eröffnen. Gastgeber sind unsere Kollegen in Marburg (Oliver Eberl, Julian Hoffmann). Sie organisieren die Tagung gemeinsam mit Sandra Seubert und Eva-Maria Schäfferle (Frankfurt). Alle Infos zum Programm finden sich auf dem Plakat (unter diesem Link), Infos zu Anmeldung und Organisation folgen rechtzeitig.

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CfP: Polarized Democracies – New Lines of Division in Europe (11./12. Juni 2026, Dresden)

Theoretische Beiträge sind explizit erwünscht beim interdisziplinären wie internationalen Workshop „Polarized Democracies: New Lines of Division in Europe“, den das Mercator Forum Migration und Demokratie am 11. und 12. Juni 2026 in Dresden organisiert. Gegenstand und Ziel der Debatte ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Diagnose der politischen Polarisierung. Die vier Fokuspunkte des Workshops lauten entsprechend:

  • Affective Polarization, Identity, and Democratic Cohesion
  • Media, Misinformation, and Conspiracy Thinking
  • Radical Right Mobilization, Migration, and Party Competition
  • De-polarization and Democratic Resilience

Interessierte ‚Early Career Researchers‘ mögen Abstracts von bis zu 300 Worten Länge sowie eine Kurzbiografie bis zum 20. Januar 2026 per Mail an die Organisator*innen senden. Olivero Angeli beantwortet in der Zwischenzeit alle aufkommenden Fragen. Mehr Infos zum Inhalt und alle Infos zur Organisation finden sich zugleich im hier verlinkten Dokument.

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