1255 1618 1815 1867 1945 NSDAP
1, 9. 1255
Gründung der Stadt Königsberg1.
27. 5. 1300
Gründung der Stadt Löbenicht2;
Umbenennung der Stadt Königsberg in Altststadt-Königsberg.
1327
Gründung der Stadt Kneiphof3.
27. 8. 1618
Der Kurfürst von Brandenburg erwirbt durch Erbfall4 das Herzogtum Preußen in Persoanalunion.
Lehnsherr für das Herzogtum Preußen bleibt der König von Polen.
19. 9. 1657
Im Vertrag von Wehlau verzichtet der polnische König auf die Lehnsherrschaft über das Herzogtum Preußen.
18. 1. 1701
Der brandenburgische Kurfürst erhält den Titel und die Würde eines Königs5.
Die Stadt Königserg wird die zweite Haupt- und Residenzstadt in Preußen.
1721
Einführung des Landrechts des Herzogthums Preußen.
4. 2. 1723
Bildung der Preußischen Kriegs- und Domänenkammer6.
Sie untersteht dem Generaldirektorium in Berlin und hat ihren Sitz in Königsberg.
13. 6. 1724
Bildung der Stadt Königsberg aus den Städten
und den angrenzenden Freiheiten.
Die Stadt Königsberg wird immediat.
7. 1724
Errichtung einer Kammerdeputation7 in Gumbinnen.
19. 8. 1736
Umwandlung der Kammerdeputation Gumbinnen in eine selbständige Kriegs- und Domänenkammer.
31. 5. 1747
Eingliederung
aus dem Kammerdepartement Gumbinnen in das Kammerdepartement Königsberg i. Pr.
Eingliederung
aus dem Kammerdepartement Königsberg i. Pr. in den Kammerdepartement Gumbinnen.
30. 9. 1752
Einteilung des Kammerdepartements Ostpreußen in landrätliche und steuerrätliche Kreise.
Die Immediatstadt Königsberg verbleibt unter der direkten Verwaltung der Kriegs- und Domänenkammer in Königsberg.
31. 12. 17578
Erklärung Preußens zum russischen Eigentum.
6. 8. 1762
Rückgabe Preußens an Friedrich II9.
1. 6. 179410
Einführung des Allgemeinen Landrechts für die Preußischen Staaten11.
16. 12. 180812
Umbenennung
19. 11. 1808
Erlaß der Ordnung für sämtliche Städte der Preußischen Monarchie14.
16. 12. 180815
Umbenennung
19. 3. 1809
Einführung der Ordnung für sämtliche Städte der Preußischen Monarchie in der Stadt Königsberg.
17. 8. 1812
Veröffentlichung des Ediktes wegen Errichtung der Gendarmerie vom 30. 7. 1812;
Die Immediatstadt Königsberg verbleibt unter der direkten Verwaltung der Kriegs- und Domänen-kammer in Königsberg.
8. 7. 1815
Veröffentlichung der Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzialbehörden vom 30. 4. 1815.
Danach sollen in der preußischen Provinz Preußen die folgenden Regierungsbezirke eingerichtet bzw. neu abgegrenzt werden:
1. 7. 1816
Bildung der Provinz Preußen mit dem Oberpräsidium in Königsberg.
Umbenennung der Regierungsbezirke
1. 9. 1816
Neugliederung der Regierungsbezirke in der Provinz Preußen:
Danach gehört die Haupt- und Residenzstadt Königsberg weiterhin zum Regierungsbezirk Königsberg.
Eingliederung der Kirchspiele
aus dem Regierungsbezirk Gumbinnen und der Königsberger Hospitaldörfer Berschlacken, Illmsdorf und Schönlinde in den Regierungsbezirk Königsberg;
Eingliederung der Kirchspiele
aus dem Regierungsbezirk Königsberg in den Regierungsbezirk Gumbinnen.
1. 2. 1818
Neugliederung der Kreise im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Preußen:
Bildung des Stadtkreises Königsberg16 aus
Er wird verwaltet vom Polizeipräsidenten17 in Königsberg.
1. 7. 1823
Bildung des Provinzialverbandes für das Königreich Preußen18.
13. 4. 1824
Zusammenfassung der Verwaltung der preußischen Provinzen Preußen und Westpreußen unter der Leitung des Danziger Oberpräsidenten.
14. 7. 1824
Verlegung des Amtssitzes des Oberpräsidenten von Danzig nach Königsberg i. Pr.
17. 3. 1828
Erlaß der Kreisordnung19 für das Königreich Preußen.
14. 5. 1828
Eingliederung der Stadtgemeinde und des Stadtkreises Königsberg i. Pr. (teilweise)20 in den Landkreis Könisgberg i. Pr.
3. 12. 1829
Zusammenschluß der preußischen Provinzen Preußen und Westpreußen zur Provinz Preußen mit den Regierungsbezirken Danzig, Gumbinnen, Königsberg und Marienwerder.
Das Oberpräsidium ist in Königsberg i. Pr.
27. 3. 1850
Veröffentlichung
19. 6. 1852
Sistierung der Einführung der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.
24. 5. 1853
Aufhebung
11. 2. 1854
Einführung der Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 30. 5. 1853 in der Stadtgemeinde Königsberg.
1. 7. 1867
Der Stadtkreis Königsberg i. Pr. in der preußischen Provinz Preußen, Regierungsbezirk Königsberg, tritt zum Norddeutschen Bund.
Es gilt die Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 30. 5. 1853.
1. 1. 1871
Erweiterung und Umbenennung des Norddeutschen Bundes zum Deutschen Reich.
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
1. 4. 1878
Auflösung der Provinz Preußen;
Bildung der Provinz Ostpreußen aus den Regierungsbezirken Gumbinnen und Königsberg.
1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.
1. 4. 1882
Eingliederung des Oberteiches24 aus dem Landkreis Königsberg i. Pr. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
22. 12. 1885
Eingliederung
aus dem Landkreis Königsberg i. Pr. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg&xnbsp;i.&xnbsp;Pr.
6. 3. 1891
Eingliederung der Gutsbezirke Aweiden (teilweise)28 und Rosenau (teilweise)29 aus dem Amtsbezirk Aweiden, Landkreis Königsberg i. Pr., in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.30
22. 2. 1895
Eingliederung des Gutsbezirks Rosenau (teilweise)31 aus dem Amtsbezirk Aweiden, Landkreis Königsberg i. Pr., in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
12. 3. 1897
Eingliederung der Gutsbezirke Mühlenhof (teilweise)32 und Rosenau (teilweise)33 aus dem Amtsbezirk Aweiden, Landkreis Königsberg i. Pr., in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
3. 6. 1898
Eingliederung des Gutsbezirks Amalienau (teilweise)34 aus dem Amtsbezirk Amalienau, Landkreis Königsberg i. Pr., und der vor den bezeichneten Liegenschaften belegene Teil des Holsteiner Treideldammes und des Pregels bis zur Mittellinie einschließlich der am rechten Ufer vorhandenen Vorländereien aus dem Landkreis Königsberg i. Pr. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
1. 4. 1905
Eingliederung der Landgemeinden
Eingliederung der Gutsbezirke
aus dem Landkreis Königsberg i. Pr. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg&xnbsp;i.&xnbsp;Pr.
4. 2. 1908
Eingliederung
aus dem Landkreis Königsberg i. Pr. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg&xnbsp;i.&xnbsp;Pr.
21. 2. 1911
Eingliederung der Landgemeinde Lawsken (teilweise)52 aus dem Amtsbezirk Juditten, Landkreis Königsberg i. Pr., in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
19. 2. 1914
Eingliederung der Landgemeinde Devau (teilweise)53, Amtsbezirk Quednau, und des Gutsbezirks Großer Exerzierplatz (teilweise)54 aus dem Landkreis Königsberg i. Pr. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
20. 3. 1919
Umbenennung55 des Königreichs Preußen in Republik Preußen.
31. 12. 1920
Umbenennung der Republik Preußen in Freistaat Preußen56.
16. 6. 1927
Eingliederung der Landgemeinden
Eingliederung der Gutsezirke
aus dem Landkreis Königsberg i. P. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
15. 11. 1928
Eingliederung
Eingliederung der Gutsbezirke
aus dem Landkreis Königsberg i. Pr. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
1. 1. 1929
Eingliederung der Gutsbezirke
aus dem Landkreis Königsberg i. Pr. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
1. 10. 1933
Eingliederung der Landgemeinde Altenberg (teilweise)64 aus dem Amtsbezirk Gollau, Landkreis Königsberg i. Pr. in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Königsberg i. Pr.
1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933;
Umbenennung der Stadtgemeinde Königsberg i. Pr. in Stadt Königsberg i. Pr.
30. 1. 1934
Umbenennung65 des Freistaates Preußen in Land Preußen.
1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Bestätigung des Stadtkreises Königsberg i. Pr.
9. 12. 1935
Umbenennung der Stadt und des Stadtkreises Königsberg i. Pr. in Königsberg (Pr.).
9. 1. 1936
Umbenennung der Stadt und des Stadtkreises Königsberg (Pr.) in Königsberg (Pr).
1. 4. 1939
Eingliederung der Gemeinden
aus dem Landkreis Fischhausen,
Eingliederung der Gemeinden
Eingliederung des Gutsbezirks
aus dem Landkreis Königsberg (Pr) in die Stadt und den Stadtkreis Königsberg (Pr).
28. 12. 1939
Erlaß der Anordnung über die Verwaltungsführung77 in den Landkreisen.
1. 1. 1945
Der Stadtkreis Königsberg (Pr)78 in der preußischen Provinz Ostpreußen, Regierungsbezirk Königsberg, umfaßt die Stadt Königsberg (Pr) (1 Gemeinde).
9. 4. 1945
Kapitulation der zur Festung erklärten Stadt Königsberg (Pr) gegenüber die Roten Armee.
Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 6. 1. 2025.